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am 28. Februar 2014
Eckhard Fuhr erzählt von der Jagd aus seiner ganz persönlichen Sicht. Erlebnisse in Wald und Feld verbinden sich mit historischen Betrachtungen, zoologischen Miniaturen und "jagdpolitischen" Kommentaren. Lässt man die ideologischen Schwaden wegziehen, mit denen die Jagd sich gern selbst umgibt, wird sie als faszinierendes Handwerk erkennbar, das als Teil der Land- und Forstwirtschaft heute sinnvoller und nötiger ist denn je. Viel Leckeres übers Kochen und immer wieder ganz gute Gedanken über den Sinn der Jagd an sich ergänzen das Buch. Weit weg vom üblichen "Hermann-Löns-Gedöns" oder vom ÖJV-Schädlingsbekämpfungsansatz, Jagd als selbstbewusste Naturnutzung, mit Betonung auf "Selbst" und "Nutzung" . Sehr gut und sehr unterhaltsam. Man könnte meinen, der Autor jagt gar nicht als Jäger auf den Rieselfeldern von Pankow, bei Berlin, sondern irgendwo fernab der Hauptstadt im großen grünen Wald. Mit seinem Buch „Jagdlust“ schmuggelt Fuhr das Waidwerk in die Großstadt, dort wo ökologisch essen und leben voll im Trend ist – aber bitte ohne, dass Tiere dafür leiden müssen. Sehr empfehlenswert !!
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am 18. August 2012
Hätte nicht gedacht, dass ich an einem Buch über die Jagd so viel Gefallen finden würde. Warum auch, für einen Städter spielt sie doch eigentlich keine Rolle - dachte ich bisher! Aber die vielen interessanten Aspekte, die hier behandelt werden, machen wirklich Lust darauf, sich mit dem Thema mal genauer auseinanderzusetzen. Ich habe jetzt zum Beispiel größten Respekt vor denen, die das ganze Zeug auswendig lernen, das man für den Jagdschein wissen muss. Und wenn ich das nächste Mal ein Wildgericht auf einer Speisekarte sehe, werde ich dazu die lebhaftesten Bilder im Kopf haben. Denn "Jagdlust" ist nicht trocken geschrieben wie ein Sachbuch - im Gegenteil. Die vielen persönlichen Anekdoten und der Stil des Autors machen das Buch zu einem tollen Leseerlebnis. Vor allem geht mir nicht mehr aus dem Kopf, dass Eckhard Fuhr mitten in Berlin Prenzlauer Berg wohnt - einem Viertel, mit dem wohl niemand einen passionierten Jäger in Verbindung bringen würde. Wenn ich das nächste mal dort bin, werde ich mal nach ihm Ausschau halten - wenn es stimmt, was er schreibt, ist er als Jagdscheinbesitzer an viel zu warmer Kleidung und klobigen Schuhen zu erkennen. Vielleicht hat er ja auch seinen Hund dabei.
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am 4. August 2012
Deutschlands Jäger sind gar nicht so. Sie sind ganz anders. Und mehr als man denkt. Es gibt 350 000 Menschen, die in Deutschland die Jägerprüfung bestanden und damit das Recht erworben haben, mit Flinte und Hund durch die Gegend zu ziehen. Aber auch schießen? Das dürfen sie nur in ihrem Jagdbezirk oder dort, wo man sie ausdrücklich zum Jagen eingeladen hat.
Die ganze Republik ist in solche Jagdbezirke aufgeteilt. Selbst in einer Millionenstadt wie Berlin gibt es sie. Die Pächter solcher Jagdbezirke dürfen dort nach genau festgelegten Zeiten auf Hirsch und Reh, auf Sau und Fasan, auf Fuchs und Has schießen. Das heißt: sie müssen. Für jeden Bezrik sind Abschußquoten festgelegt, damit die Wildbestände dort nicht überhand nehmen und zur Plage für die Land- und Forstwirtschaft werden.
Ein Jäger muß viel lernen und üben, bevor ein sein Handwerk ausüben darf. Danach muß er viel Geduld mitbringen beim Ansitzen, beherzt schießen und gut treffen und anschließend nicht zimperlich sein, wenn es ans Ausweiden der erlegten Beute geht. Woher ich das alles weiß? Aus dem Buch Jagdlust von Eckhard Fuhr, das ich mit wahrer Leselust verschlungen habe.
Hier schreibt einer, der vom Waidwerk ebenso viel versteht wie vom Schreiben. Das ist für das kontroverse Thema sehr bekömmlich. Man erfährt viel von der Jagd als Waidwerk, als Bereicherung des Speisezettels und als Politikum. Denn ein Politikum war die Jagd seit jeher. zur Zeit der Fürsten wie in den Zeiten der Förster und Naturschützer. Wer heute wegen der Trophäen auf der Pirsch ist, der ist von gestern. Heute müssen sich Jäger mit der Forstwirtschaft, der Landwirtschaft, dem Naturschutz auseinandersetzen und arrangieren.
Fuhr hat ein instrutkives und faktenreiches, ein persönliches und selbstironisches Buch geschrieben, das uns die spannende Geschichte des Jagdwesens in Deutschland seit der Revolutionszeit von 1848 und seine Bedeutung für die heutige Zeit nahebringt. Kein verqualmtes Jägerlatein, sondern verständliche Darstellung der Konfliktlinien zwischen Jagdlust und wirtschaftlichen wie ökologischen Interessen. 180 Seiten pure Leselust.
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am 19. April 2012
Lange nicht mehr so viel Vernünftiges über die Jagd gelesen. Eckhard Fuhr gelingt es, sowohl den interessierten Nichtjäger als auch den "alten Hasen" bestens zu informieren und unterhalten. Der in Berlin arbeitende, aus dem hessischen Ried stammende Journalist schafft den Spagat zwischen großstädtischer Lebenswelt und ländlichem Lebensgefühl, ohne sich zu verbiegen oder in heile Welten à la "Landlust" zu flüchten. Fuhrs "Jagdlust" wird lodengrünen Traditionalisten ebensowenig gefallen wie parteibuchgrünen Jagdgegnern. Allen anderen sei das Buch ans Herz gelegt.
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am 25. April 2014
Es ist das ideale Buch für die Angehörigen und Freunde und Verwandten eines angehenden Jägers, um Verständnis für seine Belange und Interessen zu wecken und zu gewinnen.

Der Autor schildert in einem fundiert feuilletonistischen Stil sämtliche Aspekte der Jagd. Sein Anliegen ist, für die Jagd Verständnis zu gewinnen und das Thema historisch, soziologisch, ökologisch und natürlich auch waidmännisch darzustellen. Es dient nicht zur Prüfungsvorbereitung. Dafür gibt es andere Werke. Das Buch bietet aber einen kompetenten und äußerst lesenswerten Einblick in den Urtrieb der Wildjagd und das Handwerk des waidgerechten Jägers.
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am 17. Januar 2015
Von einem Jäger geschrieben, es gibt einen sehr guten Einblick in das Thema der zeitgemäßen Jagd in Deutschland. Für den interessierten Nichtjäger ist das Buch ebenfalls gut geeignet. Ich hätte es gerne noch als Printversion erworben.
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am 4. September 2013
Ein wirdlich gelungenes Buch über die Jagd für alle jaglichen Laien. Dem Autor ist es gelungen, in sehr lockerem aber dennoch ernsten Stil alle Aspekte rund um die Jagd umfassend und recht objektiv darzustellen. Der Leser erfährt viel wissenswertes von Geschichte über die (Jagd-) Ethik bis hin zur Praxis der Jagd und der Verwertung des Wildes. Dabei wird nicht an Kritik an der Jagd und den Jägern gespart. Strittige Themen der Jagd werden offen angesprochen und eine eigene Meinung dazu vertreten. Ich habe das Buch schon mehrfach verschenkt und ausschließlich Begeisterung erfahren ("das war mir ja alles gar nicht bekannt").
Jagdlust: Warum es schön, gut und vernünftig ist, auf die Pirsch zu gehen
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am 8. November 2012
Der Mann kann schreiben. Kein Wunder, er ist ja auch Journalist. Wie wohltuend. Und vor allem weiß er, wovon er schreibt. Das ist teilweise sehr anschaulich und unterhaltsam. Allerdings wagt Fuhr den Spagat, mit seinem Buch nicht nur uns Jäger, sondern auch die Nicht-Jäger zu informieren, was ja an sich auch sehr lobenswert ist. Als Jäger ist man deshalb teilweise aber etwas gelangweilt, wenn Fuhr erklärt, warum man wozu welche Waffe braucht. Höchst interessant ist der Ausflug in die deutsche Geschichte und wie es dazu kam, dass die Jagd zum Bürgerrecht ausgerufen wurde. Es sollte demnach eigentlich heutzutage das Selbstverständlichste von der Welt sein, dass man in Deutschland jagen gehen darf. Ein Blick über den Tellerrand, der gut tut. Alles in allem ein gelungenes Buch.
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am 16. Januar 2013
Super Buch. Eckhard Fuhr passt mit seinen Auffassungen in keine ideologische Ecke und macht sich statt dessen seine eigenen Gedanken. Hoch interessant sind die historischen Fakten.
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am 4. Oktober 2013
Das Buch beschreibt sehr gut die Motivation des Jägers. Auch wie man Jäger wird und den rechtlichen Hintergrund. Das Buch ist für Laien und Jungjäger gleichermaßen geeignet.
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