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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Polizei, dein Freund und Helfer
Dass Männer mit Clownsmasken eine Bank überfallen, ist so ungewöhnlich nicht, dass sie aber dabei eine Unterhaltungsprogramm für ihre Geiseln aufziehen, dann doch. Das ist aber nur eine der Überraschungen, die Deputy Inspector Angelique de Xavia erwarten (ja, so heißt sie), als sie sich in die Bank schleicht, um die Lage zu erkunden. Nachdem...
Vor 17 Monaten von Felix Richter veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann mich
dem Großteil der bisherigen Bewertungen nicht anschließen.

Ich fand den Roman weder kurzweilig oder besonders intelligent, noch konnte ich irgendeinen Witz erkennen.
Ich war auch nicht darauf gefasst, in die Hintergründe von rivalisierenden Fussballvereinen langatmigst eingeweiht zu werden.

Die Handlung zieht sich an vielen...
Vor 11 Monaten von Christian Starke veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Polizei, dein Freund und Helfer, 9. August 2013
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Dass Männer mit Clownsmasken eine Bank überfallen, ist so ungewöhnlich nicht, dass sie aber dabei eine Unterhaltungsprogramm für ihre Geiseln aufziehen, dann doch. Das ist aber nur eine der Überraschungen, die Deputy Inspector Angelique de Xavia erwarten (ja, so heißt sie), als sie sich in die Bank schleicht, um die Lage zu erkunden. Nachdem der Spuk vorbei ist, kennt sie sich selber nicht mehr; man könnte beinahe sagen, ihre Work-Life-Balance sei völlig aus den Fugen geraten.

Das Überraschendste an "Die hohe Kunst des Bankraubs" ist aber, dass es erst jetzt, nach elf Jahren, auf Deutsch herauskommt. Überhaupt scheint Christopher Brookmyre zwar in Schottland eine solide Fanbasis zu haben, die aber von Newcastle abwärts schnell dünner wird und jenseits der Ozeane so gut wie nicht existiert. Dabei hat das Buch alles, was ein guter Krimi braucht: einen exquisiten Plot (so exquisit, dass man ihm die gelegentlichen Löcher gerne verzeiht), interessante Charaktere (so interessant, dass sie gerne Dinge tun oder sagen dürfen, die so nur in Büchern vorkommen), so viel Humor, dass man beim Lesen oft nicht an sich halten kann, und schließlich jede Menge Glasgower Lokalkolorit inklusive einer ausführlichen Analyse der Feindschaft zwischen Celtics und Rangers, die im Vergleich die Anhänger von Dortmund und Schalke als regelrecht harmoniesüchtig erscheinen lässt. Unnötig zu erwähnen, dass das Buch eine großartige Filmvorlage abgeben würde; noch so ein Punkt, der darauf schließen lässt, dass der Autor vielleicht einen besseren Agenten verdient hätte.

"Die hohe Kunst des Bankraubs" ist der mittlere von drei Krimis, die sich um DI de Xavia drehen; der erste ("A Bad Boy Did It and Ran Away"), den es bisher nur auf Englisch (und teilweise Schottisch) gibt, liegt bei mir jetzt oben auf dem Stapel und wartet darauf, dass ich ihn lese. Schon um herauszufinden, warum der deutsche Verlag beschlossen hat, in der Mitte der Trilogie anzufangen.

P.S. Das ist inzwischen geschehen. Obwohl beide Thriller auf eigenständigen Füßen stehen, erfährt man in "Die hohe Kunst..." ja immerhin, wie "A Bad Boy..." ausgeht. Und das tut keiner Krimilektüre gut. Lesern, die des Englischen mächtig sind und die und ein bisschen Spaß am Entziffern der gelegentlichen schottischen Phonetik entwickeln können, ist deshalb zu empfehlen, "A Bad Boy..." zuerst zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann mich, 7. Februar 2014
Von 
Christian Starke "DOCUTECHNiCA" (Kiel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dem Großteil der bisherigen Bewertungen nicht anschließen.

Ich fand den Roman weder kurzweilig oder besonders intelligent, noch konnte ich irgendeinen Witz erkennen.
Ich war auch nicht darauf gefasst, in die Hintergründe von rivalisierenden Fussballvereinen langatmigst eingeweiht zu werden.

Die Handlung zieht sich an vielen Stellen zäh wie Kaugummi dahin und man brennt auf den Aha-Effekt auf kommenden Seite.
Leider will sich dieser Effekt nicht einstellen - selten habe ich mich derart durch ein Buch gequält.
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4.0 von 5 Sternen Humorvoll, spannend, teils skurril - gut!, 18. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
In Schottland ist Christopher Brookmyre ein Star. Seine Krimis und lockeren Spannungsromane haben dort Kultstatus erreicht. In Deutschland sind wir noch nicht ganz so weit, und ich weiß auch nicht genau, ob wir da noch hinkommen. Auf den Roman "Die hohe Kunst des Bankraubs" wurde ich durch diverse (in Teilen völlig widersprüchlichen) Kritiken aufmerksam. Und was soll ein Buch aus Schottland, dass sich mit skurrilen Bankräubern, eigenartigen Unterweltgrößen, wilder Liebe und Fußball beschäftigt schon falsch machen? Ich kann es vorweg nehmen - fast gar nichts.

Als am helllichten Tage eine Bank ausgeraubt wird und die Bankräuber sich als wahre Gentlemen erweisen, steht Glasgow Kopf. Auch Angelique de Xavia ist nicht begeistert, schließlich ist sie Polizistin und wird gerade aus einem Spiel ihrer geliebten Glasgow Rangers herausgerissen.
Am Tatort jedoch trifft sie auf Zal, den Anführer der Bande. Und es fängt gewaltig an zu knistern. Beide lassen sich da auf etwas ein, von dem sie nicht abschätzen könne, wohin es sie führen wird. Alte Geheimnisse werden gelüftet und es endet in einem grandiosen Showdown.

Mir hat der Roman außergewöhnlich gut gefallen. Das lag natürlich zum einen an der grandiosen Beschreibung des Bankraubs. Wie menschlich dabei mit den Geiseln umgegangen wird, das aufgeführte Theaterstück, die vielen falschen Fährten und die witzige Flucht. Die Geschichte strotzt nur so vor unerwarteten Wendungen, die aber allesamt glaubwürdig sind. In einer lockeren, teils derben Umgangssprache (die manchmal leider auch leichte Längen hat und etwas ermüdet) wird die Geschichte vorangetrieben. Auch hier gibt es leichte Längen, die jedoch locker zu verschmerzen sind.

Das Buch lebt von seinen beiden herrlichen Hauptdarstellern Angelique und Zal. Wie die Beziehung der beiden beschrieben wird, liest schon großartig. In faszinierenden Dialogen breitet sich die Geschichte der beiden vor dem Leser aus. Man ist wirklich mittendrin bei den beiden.

Mit viel Witz und Humor versteht es Brookmyre, die Hauptdarsteller in Szene zu setzen. Die Darstellung der Unterweltszene gerät dabei vielleicht etwas klischeehaft, aber geschenkt. Wenn es um die Rivalitäten der beiden Fußballclubs der Stadt (Rangers vs. Celtic) geht, verdrückt man sich als Fußballfan manchmal in der U-Bahn das laute Loslachen. Und auch wenn sich alle Welt darüber den Kopf zerbricht, was denn nun eigentlich Kunst ist, und wie sie auszusehen hat. Das Öffnen der Skulptur am Ende hat dabei wohl Symbolcharakter.

Es wird nicht mein letzten Buch von Christopher Brookmyre gewesen sein. Danke dafür.
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2.0 von 5 Sternen Zwispaltig, 27. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
"Die hohe Kunst des Banksraubs" ist für mich ein schwieriger Fall. Auf der einen Seite finde ich die Story wirklich richtig klasse, die Idee ist wirklich gelungen, aber an der Umsetzung hapert es leider ein bisschen.
In der Geschichte geht es darum, dass 5 Bankräuber sich als Clowns tarnen, in eine Bank marschieren und diese ausrauben. Dabei merken es die Geiseln noch nicht mal richtig, da die fünf Täter alle mit Späßen ablenken. Natürlich darf die Polizei dabei nicht untätig zusehen und schicken ihre beste Agentin da rein, welche auch von den fünf geschnappt wird und sich gleich in den Anführer verliebt. Doch eine Liebe zwischen Polizist und Bankräuber ist - wie bekanntlich - verboten, wodurch es einige Unannehmlichkeiten gibt. Außerdem kommt noch dazu, dass der Bankräuber erpresst wird und noch einen zweiten Raub durchführen muss.

Wie gesagt die Geschichte hat mir von der Idee sehr gut gefallen. Auch das Cover war sehr ansprechend, wodurch ich mir dieses Buch überhaupt gekauft habe.
Leider wurde ich enttäuscht. Ich hatte mir keine Erwartungen gestellt und dennoch wurde ich enttäuscht. Das Buch zieht sich an einigen Stellen wirklich sehr schleppend. Es ist sehr zäh, was unter anderem auch an den Schreibstil von dem Autor liegt. Aber auch darum, weil er manchmal Sachen beschreibt, wo man als Leser davor sitzt: "Und was hat das jetzt mit der Story zu tun?" Ein Beispiel: Er erklärt ziemlich lange einen Kampf zwischen den Fans von zwei Football Mannschaften, welchen man eigentlich auch in ein oder zwei Sätzen beschreiben könnte.
Auch tauchen in meinen Augen mir ein paar zu viele Charaktere auf, wodurch man manchmal nicht mehr durchblickt. Für alle, die das Buch gelesen haben ein Beispiel: Ich verstehe immer noch nicht, wieso der Typ, der am Ende von der Polizei gefasst wird so wichtig für den Chef ist. (Ich weiß nicht mehr den Namen.) Wahrscheinlich wurde es auch beschrieben, doch habe ich es wieder vergessen. In meinen Augen ist es ein Buch, was nicht im Gedächtnis bleibt, was man auch mal ein oder zwei Wochen liegen lassen kann, doch dann kommt man leider nicht mehr so gut in die Story rein.
Auch kann ich mich manchmal mit den Überschriften für die Kapitel nicht so ganz anfreunden. An sich habe ich kein Problem damit, dass sie mal auf Englisch geschrieben werden und dann mal auf Deutsch. Doch ein oder zwei Mal ist eine Klammer in der Überschrift, bei der ich mich frage, was das eigentlich mit der Story zu tun hat, wenn darunter steht: (Denk noch nicht mal dran.)

Aber es gibt ja nicht nur schlechte Sachen über das Buch zu berichten. In diesen ganzen knapp 400 Seiten gab es eine Szene, die mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen. Nämlich der Bankraub. Einfach nur weil der Anführer mir richtig Sympatisch ist und man die fünf Jungs nicht richtig ernst nehmen kann. Während der Zeit verarschen sie sich etwas gegenseitig oder eher verarschen nur eine Person in ihrer Mitte, was ganz Unterhaltsam ist.
Auch hat mir gefallen, dass der Autor kein Blatt vor dem Mund nimmt. Er hat kein Problem damit über Sex zu schreiben oder auch Schimpfwörter in den Mund zu nehmen. (Bis jetzt habe ich noch nicht so viele Bücher gelesen, wo das der Fall ist.)

Zum Schluss lässt sich einfach sagen, dass das Buch die meiste Zeit ziemlich schleppend voran ging. Ich saß einige Nächte in meinen Bett und mir sind manchmal die Augen zu gefallen. Oder dann habe ich gelesen, aber die Information nicht richtig aufgenommen. Kennt ihr dass, wenn ihr ein Buch liest und einfach die Zeilen ließt, aber es eine Sekunde danach wieder vergisst, was da stand und am Ende nur noch das Große Ganze wisst? Das war bei mir der Fall.
An sich die Idee war wirklich gut, doch an der Umsetzung hat es in meinen Augen noch etwas gehapert, was sehr schade ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man nicht lesen - aber man macht es gern., 20. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Krimis mit gelungenem Humor und einem guten, komplizierten Plott sind selten genug, kann diesen daher nur empfehlen.
Es gibt wenige Längen zumindest für Personen, die keine Schotten sind, aber zum Ausgleich Seiten, bei denen man fast jeden Satz genießt.

Abgesehen von einem langen Beitrag zum Thema schottische Fussballclubs (da kann man quer lesen) ein sehr flott geschriebener, intelligent angelegter und logischer sinniger Krimi mit vielen Überraschungen. Humor inclusive. Viel mehr kann man nicht verlangen.

Auf jeden Fall eines der eher wenigen Bücher, die ich guten Gewissens meinen Freunden empfehle.

Gruß, Anne
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5.0 von 5 Sternen Surreale Liebesgeschichte, very hardboiled zubereitet, 9. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Also, nach den ersten 50- 60 Seiten wollte ich das Buch schon weglegen: Zu überdreht, zu brutal, zu sexistisch, keine Idee, um was es da eigentlich geht.
Aber dann folgt eine aberwitzige, irre und total abgedrehte Beschreibung eines Bankraubes, wie man es selten liest. Einiges dabei lässt an den Krimifilm Inside Man denken, die Bankräuber treten als Clowns auf und spielen mit den Geiseln Theater und machen klassisches Bilderraten.Eine Polizistin, Aussenseiterin aufgrund ihrer Herkunft, hochehrgeizig, aber ohne rechte Anerkennung in der Männerwelt der Polizei, wird in die Bank eingeschleust zur Lagebeurteilung, fliegt aber sehr schnell auf. Zwischen ihr und dem Anführer der Bankräuber kommt es vom ersten Moment an zu einer magischen Anziehung. Der Bankraub gelingt, die Clowns verschwinden, die Polizei fühlt sich an der Nase herumgeführt, nur die hochdekorierte Polizistin Angelique ist verwirrt. Als sie dann auch noch Blumen zu ihrem Geburtstag erhält und der Gentleman-Gangster sich mit ihr treffen will, ist es letztendlich um sie geschehen. In der Folge entwickelt sich dann eine amour fou vor dem Hintergrund eines hartgesottenen englischen Krimis, in dem es um Drogengeschäfte, Killer und gestohlene Kunstwerke geht.Bei der Beschreibung der Liebesgeschichte bleibt der Erzählstrom leichtfüssig und flott. Der weitere Ablauf des Krimis ist dann hochspannend. Am Ende, das will ich aber keineswegs verraten, gibt es dann doch noch ein happy end. Insgesamt ein witziger Kunstkrimi, in den eine wunderbare, wenn teilweise auch traurige Liebesgeschichte hineingewoben wurde. Das Buch schreit geradezu nach einer Verfilmung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielfältig, mit trockenem Humor und spannend, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Brookmyer kann es cool (in seiner Erläuterung des Wertes weiblicher Dienstleistungen und seiner Beschreibung der Multitaskingfähigkeit harter Männer am Telefon).

Und hart (wenn es an das Auffinden von Leichen samt detaillierter Beschreibung des Inhaltes von Einmachgläsern oder an „Strafaktionen“ geübter Killer geht.

Und romantisch (tatsächlich, wenn auch nur hier und da).

Aber auch höflich und mit trockener Ironie (wenn Clowns mit vollendeten Manieren sich Bankangestellten nähern).

„Vielen Dank, für freuen uns über Ihre Kooperation und ich bin mir sicher, dass wir einen angenehmen Nachmittag miteinander verbringen werden“.

Auch wenn das die Angestellten der Bank nicht ganz so entspannt sehen dürften.

„Wenn also ihre Hände bereits oben sind, lassen Sie sie bitte einen Augenblick dort, und die, bei denen das noch nicht der Fall ist, bitte wir um Verzeihung für diese Zeitweilig Einschränkung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung“.

Klar, dass der Leser ahnt, wer hinter der Maske steckt.

Zal Innez. Bis vor kurzem hinter Hochsicherheitsriegeln. Und das durchaus zu Recht. Und ebenso ist sich der Leser im Klaren darüber, dass hinter dem Überfall und hinter jenem Innez eine ganz andere Organisation noch steckt. Mit leichten Problemen in der inneren Hierarchie. Die der ein oder andere für sich zu nutzen gedenkt. Über diesen perfekten Banküberfall in Glasgow hinaus. Was auch mit Harry zu tun hat, der im Auftrag unterwegs ist, um möglicherweise in die eigene Tasche arbeitenden „Angestellten“ nachdrücklich die eigentliche Hierarchie nahezubringen.

Wenn da nicht Angelique de Xavia wäre, Polizistin, die sich eng mit dem Fall befasst. Die ihre körperlichen Bedürfnisse seit längerem bereits nur beim Sport „entspannen“ kann. Bis Sie auf Zal Innez trifft. Um mit diesem Zusammentreffen die Dinge noch ein deutliches Stück mehr zu komplizieren, als sie es bis dahin schon waren.

Spannend, flüssig, mit Tempo geschrieben, wobei Bookmyre dennoch darauf achtet, seinen handelnden Personen nicht zu kurz kommen zu lassen. So ergibt sich ein gut zu lesender Thriller mit vielseitigen Wendungen und ebenso vielen Zwischentönen, die den Leser in Beschlag nehmen und die Lektüre zu einer sehr anregenden Unterhaltung gestalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alakazammy, stairhead rammy!, 20. Oktober 2013
Von 
Jürgen Zeller (Kanton Bern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Aaaahhhaaa, es gibt sie also doch noch, die Bücher im Genre des Krimis die mich mit ihrer ungewöhnlichen Erzählweise und ihrer mutigen Struktur abseits der ausgelatschten Pfade positiv überraschen können. Nach einem schnörkellos geschrieben Prolog mit einem Dialog über den Wirtschaftszweig der käuflichen Liebe führt uns der Autor zu einer Gruppe maskierter Clowns die am helllichten Tage eine Bank in Glasgow überfallen und netterweise die Alten, Asthmatiker und schwangeren Geiseln in die Freiheit entlassen. Die restlichen Geiseln werden während des Bankraubs durch die Gangster in Manier von Strassenkünstlern unterhalten... Das die Polizei vor der Bank Stellung bezieht und alles verbarrikadiert stört die Bankräuber herzlich wenig, sie ziehen ihr Ding seelenruhig wie geplant durch. Detective Inspector Angelique de Xavia, toller Name übrigens, wird in die Bank geschickt und da beginnt etwas das nicht unbedingt geplant war...

Die Geschichte beginnt im Prinzip erst ab Seite 60 so richtig. Vorher erfährt man, wie man es von einem stolzen schottischen Schriftsteller erwarten darf, etwas über die schottische Kultur und Denkweise, den verfeindeten Protestanten und Katholiken und den beiden bekannten Fussball-Clubs von Celtic und den Rangers aus Glasgow und das obwohl er versucht Angelique dem/den Leser/-innen näher zu bringen. Die zweite Hälfte des Buches ist dann ganz anders als erwartet und man fragt sich weshalb der Autor das alles erzählt. Zu viel möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten damit es für potentielle Leser/-innen etwas zu entdecken gibt. Vieles an diesem Buch ist absolut ungewöhnlich und hat etwas von einem Spiel mit Illusionen und wohin der Autor mit der Leserschaft will erfährt man erst am Schluss wenn alles Bestandteile an ihrem Ort sind. Die Geschichte als Ganzes ist aber bis ins letzte Detail geplant und mit Präzision durchgeführt obwohl nicht ganz alles geklärt wird. Handlungsraum für eine Fortsetzung ist somit vorhanden.

Ein Roman lebt und funktioniert mit den Protagonisten und hier habe ich doch was zu bemäkeln. Irgendwie sind mir die Figuren nicht recht ans Herz gewachsen. Es bestand immer eine faustbreit emotionale Distanziertheit. Und das obwohl viele Abschweifungen, die irgendwie recht interessant sind aber den Fluss der Geschichte hemmen, dazu dienen sollen den Personen mehr tiefe zu verleihen. Aus einem nicht feststellbaren Grund hat es bei mir nicht recht funktioniert.

Ein gut bis sehr gut geschriebener Krimi über Ganoven und echte Künstler mit teils genialen Wendungen und witzigen Dialogen. Wie erwähnt ist der Aufbau ungewöhnlich bis surreal und ich würde ihn wohl am ehesten erfahrenen (Krimi-) Lesern zur Lektüre empfehlen. Das Buch wurde übrigens im Jahre 2003 auf Englisch publiziert und erst jetzt nach zehn Jahren auf Deutsch übersetzt und veröffentlicht. Von diesem Schriftsteller dürfte es also, ganz zu meiner Freude, noch einiges zu entdecken geben. Wertung: Vier Amazon Sterne mit der klaren Tendenz zum Fünften.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Illusion und Ablenkung, 10. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman (Broschiert)
Es ist schwer über dieses Buch zu schreiben ohne dabei zu viel zu verraten. Deshalb werde ich mich kurz fassen, denn obwohl in diesem Buch vieles nicht wichtig erscheint, ist es dies am Ende doch.

Am helllichten Tage wird in Glasgow eine Bank überfallen. Die Räuber sind als Clowns verkleidet und ziehen eine Art Zirkusshow durch. DI Angelique de Xavia soll in der Bank mit den Dieben verhandeln, was jedoch nicht gelingt. Am Ende sind die Clowns samt Geld verschwunden, doch niemand wurde verletzt, ja es wurden alle sehr zuvorkommend behandelt und sogar mit einem Theaterstück bespaßt. Dann meldet sich der Anführer der Bande bei de Xavia und es beginnt ein intelligentes Katz-und-Maus-Spiel.

Die beiden Hauptpersonen sind perfekt getroffen. Beide haben Stärken und vor allem Schwächen und ergänzen sich super. Die Handlung wird, die ersten 50 Seiten mal ausgenommen, rasant vorangetrieben und es gibt allerhand Wendungen, die Spannung erzeugen. „Die hohe Kunst des Bankraubs“ ist ein klasse Kriminalroman, subtil und ab und zu auch actionreich, und hat dabei auch einen Blick auf die sozialen Probleme in Glasgow. Es ist aufgemacht wie eine riesen Zirkus- und Zaubershow. Mich hat das Buch super unterhalten. Am Ende werden nicht alle offenen Fragen geklärt, was auf eine sehr wahrscheinliche Fortsetzung schließen lässt. Es sei denn, auch dabei handelt es sich nur um eine Illusion.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut!, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Krimis mit Spannung, Humor, Selbstironie und diversen überraschenden Handlungssträngen liebe ich und dieses Buch hat alles davon. Von mir daher Leseempfehlung!
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Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman
Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman von Christopher Brookmyre (Broschiert - 15. August 2013)
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