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am 8. Juli 2012
Dass sich ein Musiker als gewiefter Literat entpuppt, erlebt man nicht alle Tage! Klaus Wallendorf zeigt sich als ein solcher, denn mit Schmiss und temporeich beginnt seine wie im Untertitel erklärte Liebeserklärung an das Cello und die Cellospieler, die ihre Ursprünge in der Liebe zu einer Cellistin hat. Zum 40 jährigen Jubiläum des zwölfköpfigen Celloensembles der Berliner Philharmoniker hat er eine fröhliche,humorvolle und geistreiche Hommage verfasst.

Hier geht es aber nicht nur um die Cellospieler sondern um den Konzertbetrieb insgesamt, in dem er als dritter Hornist der Berliner Philharmoniker keine ganz geringe Rolle spielt.

Mit seinem Musikwissen und seiner Kenntnis vom Dirigieren und Musizieren kann er dem einfachen Leser schon einiges erzählen.
Da spielen die Tempi und die Noten mit, da geht es um die Körpersprache und die Noblesse eines Instrumentes, das mit sonorem Klang und ruhigem Spiel so manches Herz im Leibe hüpfen lässt. Sätze wie diese "'Wenn sich unter sehnigen Könnerhänden ein gezupftes Kontra-C vom Griffbrett löst, dann beben die Bühnenböden des Abendlandes",-- sind Ausdruck dieser lustigen Rede! In Stil und Ton gleichbleibend geht es weiter, und man strenge sich gefälligst an, das früh erlernte Wissen um Noten, Musikinstrumente und das Musikgeschehen hervorzulocken, denn ohne das geht es nun einmal nicht.

Die Cellisten sind der Vorwand, unter dem uns Klaus Wallendorf durch den Konzertbetrieb und seine Hintertüren führt. Übungsrituale und Geflogenheiten der Cellisten werden aufgelistet und dazu gehört auch, "es wird gespielt und nicht geredet". Jeder einzelne Cellist wird in einer gesonderten Rede gewürdigt. Angereichert ist die Geschichte mit zahlreichen charakteristischen Gedichten und Reimen zu diversen Feiern und Ehrungen. Klaus Wallendorf erzählt munter, geistreich und gelegentlich leicht ironisch, so als nähme er das alles selber nicht so ganz ernst. Er zeigt die Mimik eines Komikers, der ja auch nicht über die eigenen Kalauer lacht.
Luftig leichte Zeichnungen von F.W. Bernstein ergänzen zusammen mit einer Reihe Fotos dieses inhaltsreiche und zügig geschriebene musikalische Lustwerk.

Wie alles einen Anfang und ein Ende hat so auch dieses Buch. Und es endet mit der Furcht vor dem Ruhestand und der tröstenden Gewissheit, das man "dann immer weiter machen kann, nun aber, was man will",--und das scheint gar nicht so einfach.
Ob das Kabarett die Lösung ist?

Wir wünschen dem Autor mit vielen aufmunternden Impulsen, dass er uns noch viele denkwürdige Geschichten aus dem Konzertleben erzählen möge!
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am 22. Juni 2016
Dieses Buch ist schlimm. Ich gehöre auch einem intellektuellen Berufsstand an und ich meine eine solide kulturelle Ausbildung genossen zu haben. Dazu bin ich Hobbymusikerin und freute mich sehr auf dieses Buch. Aber dieses Buch ist so "süffisant intellektuell" und dazu selbstverliebt geschrieben dass ich es nicht ertragen konnte. Ich weiß nicht wen dieses Buch erreichen soll, mich nicht.
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am 24. Mai 2012
Das gehört zu den schönsten Erlebnissen, wenn man bei geselligen
Ereignissen dabei sein kann, bei denen Schauspieler oder Musiker
mit ihrer geballten Bühnenerfahrung einen kleinen Sketch oder einen
musikalischen Scherz darbieten.

Klaus Wallendorf hat das in Buchform gebracht und F.W. Bernstein,
der schon bei der PARDON-Gründung dabei war, hat die kongenialen
Zeichnungen dazu gemacht.

Er erzählt fabulierfreudig, auch witzig, auch mal albern, aber auf
Philharmoniker-Niveau und mit oft überraschend gelungenen Wendungen
Den jährlich fälligen neuen Terminkalender nennt er 'das Fahrtenbuch
künftiger Unabkömmlichkeiten'.
Weil er schon ein bissel älter ist, macht er sich Gedanken über den
'elektrisch geladenen Weidezaun, der das Berufsleben vom Ruhestand
trennt' und isst Ginseng , damit man 'eines Tages nicht noch mehr
vergisst als man überhaupt erlebt hat'.

Als Philharmoniker kommt man viel herum, das merkt man an einem von
vielen gereimten Passagen, die Wallendorf selber mit einer gewissen
Nähe zu Wilhelm Busch beschreibt:

Cellisten geh'n im Kaiserhaus
von Japan quasi ein und aus,
gehören für das hohe Paar
inzwischen schon zum Inventar
und liefern aus der Republik
den Zauber deutscher Hausmusik.

Schon die Kapitelüberschriften sind lustige Persiflagen. Und in einem
nähert er sich Franz Blei, der Schriftsteller als Tiere beschrieben hat.
Bei Klaus Wallendorf geht das so, im Kapitel Violonzoologisches:

'Das Cello oder die Kniegeige gehört innerhalb der Gattung der freischwingenden
Streichgrummler zu der Unterabteilung der einstachligen Selbsttöner oder auch
der hölzernen Klangflügler. Wenn die Farbe des Cellos an Leuchtkraft verliert,
wird es frisch gestrichen'.

So schön ist noch nie eine Rivalität, hier der von Wallendorf zu den Cellisten,
so künstlerisch veredelt worden. Allein auf fast achtzig Seiten werden die zwölf
Cellisten der Berliner Philharmoniker charakterisiert.

Man erfährt viel Berufsspezifika, warum wird jemand 'zweiter Geiger '? Kann er nicht
so gut spielen? Nein, denn die Stelle für den ersten Geiger ist gerade nicht frei..

Wenn ein Dirigent mit 'angelsächsischem Lautstand' die 'Cellibässe' zu irgend etwas
ermuntert, hört Wallendorf immer 'Shirley Bassey'..

Hier noch ein Auszug aus den Probenregeln:

3. Es es wird mehr gespielt als geredet.
Wenn gerade nicht gespielt wird, redet diese Regel für sich.
4. Vorschläge werden zunächst ausprobiert, dann wird darüber entschieden..

Das Beste habe ich extra ausgelassen.
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am 11. Juni 2014
Doch, locker zu lesen, ab und zu zum Schmunzeln aber grosso modo nicht wirklich spannend. Passagenweise liest es sich bemüht, vor allem bei einigen Personenbeschreibungen der 12 Cellisten, da merkt man deutlich, zu wem Herr Wallendorf einen guten oder weniger guten Draht hat. Trotzdem: Mir als Fan der Berliner Philharmoniker kommt das Buch bei 35°C Sommerhitze und einem großen Apfelschorle gelegen. War aber auch nicht schade, als es zu Ende war.
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am 16. Dezember 2013
Ein humorvoller "Schöker", mit viel Insiderkolorit und mit guter Beobachtungsgabe geschrieben. Ein Buch, das sowohl den hauptsächlich angesprochenen Cellisten, aber auch jedem, der schon einmal in einem Orchester gespielt hat, Vergnügen bereitet.
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am 30. Mai 2012
ein Buch, das man NICHT in einem Zug durchlesen sollte - wenn man es häppchenweise liest hat man mehr davon! Voller Sprachwitz - bis hin zur Sprach-Akrobatik - und eben von einem Insider, der seine Kollegen sehr persönlich kennt.
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am 11. März 2013
Klaus Wallendorf!!! Egal ob seine Einfälle live bei Konzerten oder auf Papier gebannt werden, sie sind immer ein Genuss. Und nicht zu vergessen seine Eigenschaften als Hornist! Einfach umwerfend gut! Hoffentlich noch lange weiter so.
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am 20. Mai 2013
Beim Lesen frage ich mich, warum ich die Texte ziemlich langweilig finde, allem Wortwitz zum Trotz und obwohl ich als Musiker keine Verständnisschwierigkeiten habe. Warum wirkt das so gesucht lustig? Besser wird es eindeutig, wenn ich mir vorstelle, dass die Texte nicht zum Lesen sind, sondern gut vorgetragen werden und das im passendem Zusammenhang; bei einem Jubiläum der 12 Cellisten etwa, bei einer Geburtstagsfeier etc. Selbst wenn die Texte am richtigen Ort, beim passenden Anlass richtig gut ankommen - in Buchform wirken sie nur mäßig.
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am 19. August 2013
Geschenk an meine Enkelin,eine Cellistin. Das Buch, mit einem Augenzwinkern überreicht, kam bei ihr gut an. Es war zugleich eine unterhaltsame Urlaubslektüre für sie.
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am 12. Juli 2013
Es war ein Geburtstagsgeschenk für die Mutter meiner Freundin. Zuvor hatte ich es auch gelesen. Das Geburtstagskind als auch ich waren vom Stil und Witz sehr angetan.
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