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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... sollte zur Pflichtlektüre an Schulen werden!, 8. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte: 3 CDs (Audio CD)
Ich kann dieses (Hör)buch nur jedem uneingeschränkt empfehlen - allen voran Eltern, Lehrern, Schülern und den verantwortlich Handelnden in Politik und Wirtschaft!
Es wird sehr deutlich, dass Datenschutz in engem Zusammenhang mit hart erkämpften Freiheitsrechten steht.
Die Thematik wird kurzweilig und aufrüttelnd behandelt.
Das Buch ist eine Mahnung an alle Demokraten und der klare Aufruf zum eigenen Handeln.
Ganz freiheitlich sollte es zur Pflichtlektüre erhoben werden.

kuddel4fun
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5.0 von 5 Sternen Mahnung, die hart erkämpften demokratischen Grundrechte nicht unbedacht schleichend zu verlieren, 26. Januar 2015
Hinter der heutzutage als selbstverständlich erachteten westlichen Demokratie steht ein jahrtausendelanger und erst vor wenigen Jahrzehnten vermeintlich gewonnener Kampf gegen diktatorische Tendenzen. Diese als geschichtliches Fossil abzukanzeln und als unmöglich jemals wieder zu etablieren zu erachten ist ein gefährlicher Denkfehler. Davon zeugen diverse historische Aufrufe, den Anfängen zu wehren, in der Demokratie nicht zu schlafen, um ein Aufwachen in der Diktatur zu vermeiden und, in kleinerem Maßstab, auch dieses Werk.
So gab es in den Sechzigern und Siebzigern noch Volkserhebungen gegen Unrecht, in den 80igern vergleichsweise schon milde Proteste gegen die Volkszählung und im 21. Jahrhundert ungehörte NGOs, Phänomene wie die occupy-Bewegungen und Piratenparteien und ansonsten zivilgesellschaftliche Funkstille. Sicher war da etwas mit der seit 2001 betriebenen Aufweichung verfassungs-, menschen- und grundrechtlicher Prinzipien, aber von einem Umdenken der dies willfährig zulassenden Politik oder einer Verhaltensänderung der sich narzisstisch naiv entblößenden Bevölkerung ist wenig zu merken. Bei einem geöffneten Brief, konfisziertem Computer oder enttarnter Beschattung wäre der Aufschrei und die Empörung durchwachsen. Geschehen die digitalen, unsichtbaren Entsprechungen zu den physischen Eingriffen jedoch ohne das Wissen der Opfer, ist denen dies keinen Wutreflex wert.
Die Grundmentalität und Rechtfertigung hinter der Entwicklung, dass nur kriminelle und unredliche Individuen etwas zu befürchten hätten und dass der Prävention wegen gegen unbescholtene Bürger massive Eingriffe in deren Persönlichkeitsrechte vorgenommen werden dürfen, gipfelt in der Observation aller Menschen. Man kann ja nie wissen. Als Rechtfertigung bietet sich ein nicht zu gewinnender Kampf gegen einen sinistren, nicht genau zu definierenden Feind in Form von Anschlägen verübenden Menschengruppen mit extremistischer Gesinnung und der organisierten Kriminalität an. Als ob eine halbwegs gut gehende Mafia oder ein bestens finanzierter Terrorring sich keine Spezialisten leisten könnten, die sämtliche Aktivitäten und Planungen unnachvollziehbar machen.
Doch bleibt es nicht bei vermeintlich Terrorverdächtigen und Extremisten, wobei allein die Implizierung der etablierten Bezeichnungen für Kopfschütteln sorgt. Sämtliche subversiven Elemente wie kritische Journalisten (jetzt neu definiert als Nestbeschmutzer oder Vaterlandsverräter), Umwelt- und Tierschützer (Ökoterroristen, weswegen Anti-Terrorgesetze auf Störung von infrastrukturellen Abläufen als Anschlag ausgeweitet werden, wodurch friedliche Proteste und Boykottaktionen als Anschläge gelten) und gesellschaftskritische und linksorientierte Denker (Kommunisten, Marxisten, Leninisten, Stalinisten, am Sturz der gesamten Gesellschaftsordnung arbeitende Staatsfeinde) sind potentielle Mitläufer, Staatsfeinde und vom Gesetz her möglicherweise bald Vogelfreie.
Wenn die Gesetze einmal da sind, können sie neu interpretiert, ausgeweitet und mit einem Feinschliff für jeden speziellen Anlassfall versehen werden. Das ist bereits der Fall, in Großbritannien und den USA werden die Gesetze gegen Verkehrsünder, Ruhestörer, Politikaktivisten, „sozial schädliches Verhalten“ und harmlose Kleinkriminelle angewandt und diese wie feindliche Kombattanten behandelt. Praktisch, wenn man einen rechtsfreien Raum für Menschen definiert, die keinerlei Schutz vor willkürlichen Übergriffen, Recht auf einen Anwalt oder ein faires Verfahren mehr haben. Und wenn die Renaissance der staatlich legitimierten Folter auch besonders genaue Befragungen über Jahre hinweg in irgendeinem der dutzenden CIA-Geheimgefängnisse ermöglicht. Da passt als Sahnehäubchen ein mögliches Sicherheitsverfassungsrecht, das sowohl den Unterschied zwischen Polizei und Militär als auch den zwischen Straf- und Kriegsrecht aufheben soll. Wussten sie übrigens, dass in verschiedenen Ländern (in Deutschland unter anderem Gefechtsübungszentren)in sehr teuren Arealen, die realen Großstädten nachempfunden sind, vom Staat eifrig geübt wird? Und zwar alle möglichen Szenarien zur Niederschlagung von Bürgeraufständen.
Wenn man sich die geschichtlichen Beispiele betrachtet, in denen Sicherheit über Freiheit gestellt oder als Rechtfertigung zum Erhalt staatlicher Autorität herangezogen wurde, beginnen Bedenken zu keimen. Nicht umsonst haben große Denker und Staatsmänner vergangener Jahrhunderte eindringlich vor der aktuellen Entwicklung gewarnt.
Wie groß muss die Angst des Staates vor seinen Bürgern sein, wenn er unter dem Deckmantel unrealistischer Bedrohungen etliche Errungenschaften von Neuzeit, Aufklärung und blutigst erkämpfter Demokratie leichtfertig entsorgt? Und warum eigentlich muss sich die Obrigkeit überhaupt derart vor ihrer eigenen Bevölkerung fürchten, schützen und sie überwachen? Wenn dem nur nicht eine systemimmante Fehlentwicklung der Gesellschaft seit Jahrzehnten zugrunde liegt.
Und es wäre leider allzu optimistisch, der Hoffnung der Autoren, dass sich Konfrontation und Krieg in Kooperation und Zusammenarbeit und das Schüren von Feindbildern zur Erschaffung freiheitsbeschneidender Gesetzesgrundlagen in kulturellen und intellektuellen Austausch verwandelt, eine realistische Existenzberechtigung zu geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Wessis und Ossis, 29. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte: 3 CDs (Audio CD)
Sollte wirklich jeder gehört bzw. gelesen haben.
Unbedingt gerade von denjenigen, die es eigentlich nicht lesen/hören wollen.
Absolut weiter zu empfehlen
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prima !!, 28. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte: 3 CDs (Audio CD)
sehr zufrieden - geren wieder !!
x x x x x x x x x x x x x x x
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Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte: 3 CDs
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