Kundenrezensionen


42 Rezensionen
5 Sterne:
 (34)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner Bildband
Dieses Buch stellt jedes Element im Periosdensystem kurz vor: Ein allgemeiner (oft recht witziger ) Text, ein paar technische Daten und vor allem sehr viele sehr schöne Fotos.
Ich habe 5 Sterne gegeben, denn ich wollte in erster Linie schöne Fotos von den Elementen sehen und (insbesondere von den unbekannteren) auch wissen wo diese Elemente eigesetzt...
Veröffentlicht am 6. Juli 2010 von Peer Sylvester

versus
100 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was ist das denn bitte?
Was ist das denn?

Ich möchte mich hier einer negativen Rezension anschließen und etwas ausführlicher werden.

Zuerst einmal chronologisch: Ich informierte mich erst über den Autor, als ich mir mehr als einmal die Hände über den Kopf zusammengeschlagen habe.
Er ist wohl Mitbegründer von Mathworks, also die...
Veröffentlicht am 10. Februar 2013 von Jens


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner Bildband, 6. Juli 2010
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch stellt jedes Element im Periosdensystem kurz vor: Ein allgemeiner (oft recht witziger ) Text, ein paar technische Daten und vor allem sehr viele sehr schöne Fotos.
Ich habe 5 Sterne gegeben, denn ich wollte in erster Linie schöne Fotos von den Elementen sehen und (insbesondere von den unbekannteren) auch wissen wo diese Elemente eigesetzt werden. Und beides wurde im vollen Umfang erfüllt und ich habe dieses Buch nicht nur durchgeblättert sondern sogar in einem durchgelesen.

Was das Buch aber nicht ist, ist ein umfangreiches Nachschlagewerk. Wenn Kohlenstoff in etwa so viel Text bekommt wie Uran oder Neodym sollten Sie gewarnt sein: Die Texte geben eine kurze Einführung ins Element und stellen ein, zwei Anwendungen vor (sofern es die gibt). Mehr nicht. Große oder gar erschöpfende Abhandlungen darf man nicht erwarten, sonst wird man enttäuscht.

Sieht man das Buch als das was es sein will (ein toller Bildband) wird man aber völlig zufrieden sein!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chemie witzig, spannend und wunderschön in Szene gesetzt, 29. Februar 2012
Von 
Norma Schlecker - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Mich hat schon das Cover dieses Buches neugierig gemacht. Die Probeseiten auf [...] haben mich dann vollends überzeugt. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes!
Der Autor, Theodore Gray, hat ein ungewöhnliches Hobby: Er sammelt Elemente - in allen Variationen, alles was er auf ebay und im Fachhandel bekommen kann und was nicht verboten ist und dessen Halbwertszeit lang genug ist, um es zu sammeln. Etwa 2.300 Objekte nennt er sein Eigen. Für das vorliegende Buch haben er und Nick Mann diese Objekte fotografiert und Gray hat dazu Texte verfasst, die sowohl voller wissenschaftlicher Informationen stecken, vor allem aber auch unglaublich lustig und unterhaltsam sind. Ich habe mich noch nie bei der Lektüre eines Chemie-Buches derart amüsiert! Und wenn man über etwas lachen kann, ist es natürlich viel interessanter als staubtrockener Wissenschaftsjargon. Der Stil des Autors ist wirklich einzigartig und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Er schreibt witzig, spannend und lebensnah. Man erfährt eine Menge über Chemie im Alltag - was besteht woraus? Warum ist das so? Wie kann man was nutzen?
Zudem werden viele Mythen entkräftet, z.B. im Zusammenhang mit Kohlenstoff in seiner reinsten Form: Der Diamant hat in puncto Härte mit Bor einen starken Herausforderer gefunden und der Preis wurde nur durch die Monopolstellung des Bergbauunternehmens DeBeers derart in die Höhe getrieben. Kristallines Siliciumcarbid (Karborund) oder geschliffener Zirkonia stehen ihm beim Aussehen in nichts nach.
Das Buch gliedert sich in einen Einleitungsteil, der aus 9 Seiten besteht und in den Hauptteil, in dem alle derzeit bekannten Elemente in Wort - und soweit es geht auch im Bild ' beschrieben werden. In der Einleitung erfährt man einiges über die physikalischen Grundlagen, über die Entstehung des Periodensystems, seine Gliederung und darüber, was im Buch eigentlich genau beschrieben wird. Was ist die Atommasse? Was versteht man unter der Dichte? Worüber gibt die Kristallstruktur Aufschluss? Was versteht man untér dem atomaren Emmissionsspektrum? usw.
Im Hauptteil findet man dann die Elemente jeweils auf einer Doppelseite beschrieben - oder auch mehreren Seiten bei besonders spannenden Elementen.
Die Texte sind witzig, informativ und auch für Laien absolut verständlich. Vorwissen wird keines vorausgesetzt. Der Autor bringt sich auch immer wieder gerne mal selbst in die Texte ein - z.B.: "Ich bin vielleicht ein wenig überempfindlich, aber es regt mich auf, wenn manche Leute Zauberkräfte von Dingen erwarten, deren durchaus vorhandener Zauber nicht mit dem zu tun hat, was sich diese Leute einbilden." (bei Yttrium, das bei Anhängern der New-Age-Bewegung besonders beliebt ist).
In den Texten findet man auch so manche Kuriosität - wie etwa, dass Wolfram u.a. auch als Ohrengewicht (!) für Hunde eingesetzt wird.
Das Buch eignet sich für alle, die mehr über die Welt wissen möchten, an Chemie interessiert sind und eine unterhaltsame Lektüre suchen. Auch Jugendliche, die sich vor der Chemie vielleicht grausen oder sie langweilig finden, werden hier sicher bekehrt. Die hochwertige Ausstattung macht das Buch auch zu einem außergewöhnlichen Geschenk.

Zur Aufmachung
Das annähernd quadratisch Buch ist fest gebunden und mit einem Schutzumschlag versehen. Darauf sind vor schwarzem Hintergrund in Kästchen (wie im Periodensystem) einige Elemente abgebildet. Titel und Untertitel stehen auf silbernem Hintergrund. Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen. Es sieht hochwertig und edel aus und zeigt wunderschöne Bilder von einigen Elementen.
Auch im Innenteil ist die Aufmachung sehr gelungen. Der Hintergrund ist immer schwarz - die Schrift weiß. Die Bilder wirken auf schwarzem Hintegrund sehr viel stärker als dies bei einem weißen Hintergrund der Fall wäre. Die Fotos sind sehr ausgewogen auf den Seiten verteilt. Text und Bilder bilden ein harmonisches Ganzes.
Im hinteren Teil des Buches findet man auch noch ein schönes PSE-Poster zum Heraustrennen (in der gleichen Optik wie auf dem Cover).

Fazit
Eine ziemlich schräge Lektüre, bei der man vieles erfährt, mit dem man garantiert beim Smalltalk punkten kann. Man lernt eine Menge und hat auch noch ordentlich was zu Lachen. Ich war absolut fasziniert von diesem wunderschön gestalteten und witzig geschriebenen Buch. Es macht Lust auf Chemie und zeigt die Schönheit unserer Welt auf eine ganz besondere Weise auf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch über die Bausteine unserer Welt!, 15. Mai 2010
Wer sich je selbst im Chemieunterricht die Frage stellte warum man denn bloß diese vielen komischen Elementnamen auswendig lernen musste, hätte damals schon dieses Buch zur Hand haben sollen. Es erklärt auf vergnügliche Art und Weise wofür die einzelnen Bausteine unserer Welt gebraucht werden, und das gilt ausnahmslos für alle Elemente. Jedem Element wird gleich viel Raum zugestanden, eine ganze Doppelseite voll Fakten und Bildern die man so sicherlich kaum je gehört bzw. gesehen hat. Oder wussten sie das Lanthan in der Erdkruste viel häufiger vorkommt als Blei? (Wer kennt schon Lanthan)

Fazit: Ein lustiger und vergnüglicher Streifzug durch ein von vielen als trocken und langweilig empfundenes Themengebiet- was man spätestens nach Durchblättern dieser Lektüre revidiert! Dieses Buch gehört in jede Schulbibliothek!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


100 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was ist das denn bitte?, 10. Februar 2013
Was ist das denn?

Ich möchte mich hier einer negativen Rezension anschließen und etwas ausführlicher werden.

Zuerst einmal chronologisch: Ich informierte mich erst über den Autor, als ich mir mehr als einmal die Hände über den Kopf zusammengeschlagen habe.
Er ist wohl Mitbegründer von Mathworks, also die Mutterfirma von Mathematica. Von einer wissenschaftlichen Karriere lese ich aber nichts, außer das
er wohl einen Preis als "Laienchemiker" bekommen hat. Nun, ich möchte als Physiker nicht arrogant wirken, aber das Problem ist: Ich bin sauer, weil
der Autor 1. arrogant daherschreibt und 2. dabei auch noch total falsch liegt - schlimmer geht nimmer!

Zuerst vielleicht das Positive am Buch: Die Fotos sind wirklich interessant und auch ganz gut. Außerdem liegt ein Poster mit den Fotos bei. Zudem hat
er einen gewissen Humor oder Zynismus, der manchmal ganz gut greift.

Und nun zum Negativen, und dabei habe ich erst ein paar Seiten gelesen, und auf so ziemlich jeder blieb nichts als Kopfschütteln.

Alle Texte sind sehr kurz. Der Inhalt dieser ist aber nicht nur sehr unausführlich, sondern auch noch verwirrend und anangemessen. Auf Seite 9 schreibt der Autor:
Alle Nichtmetalle sind Nichtleiter. OMG. Kohlenstoff leitet in der Graphitform ganz gut, würde ich mal sagen! Die Ironie ist, dass eine Graphit-Schweißelektrode
zu seinen Bildern gehört!

Der echte Doppelschocker auf Seite 12, Zitat:

"Bleiben Sie dran, wir werden die Quantenmechanik auf einer Seite erklären."

Ich dachte, ich flipp aus...
das schaffen nicht mal ganze Bücher, da die Quantenmechanik nur begründet werden kann, nicht "erklärt", aber noch schlimmer ist, dass auf dieser Seite nur das Orbitalmodell erklärt wird... natürlich falsch!
Zitat, zu Elektronen:

"Eigentlich kann man nicht sagen, dass sie sich überhaupt bewegen. Stattdessen existiert ein Elektron
als Wahrscheinlichkeitswolke - es hält sich mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit an einem Ort auf wie an einem anderen - ...".

Aha, also halten sich die Elektronen, die es ja eigentlich nicht gibt, an jedem Ort mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf - und jedes Elektron ist quasi eine Wolke!

Alles klar... Liebe Leute, kauft euch von mir aus ein Chemiebuch für Kinder, ich wette, da steht mehr Wahres drin.
Aber nicht genug, die Krönung ist der letzte Satz dieser Seite, Zitat:

"(Sollten Sie sich fragen, warum Helium (2) nicht über Beryllium (4) steht, so möchte
ich Sie beglückwünschen: Sie denken nicht wie ein Physiker, sondern wie ein Chemiker."

Ich dachte, mir kommt das Frühstück wieder hoch, was ist das denn?
Nun, der Laienchemiker mag wohl keine Physiker? Aber warum sollte ich nur so misstrauisch sein, tja, dann blättern wir doch mal auf Seite 15, das erste
Element, was überhaupt beschrieben wird, und hier fiehl mir echt nichts mehr ein... also, der Autor erklärt, pro Sekunde würden auf der Sonne 600 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde in Helium umgewandelt, dabei enstehen aber nur 596 Millionen Tonnen Helium, gemäß Einstein E=m*c^2 (Quadrat) also quasi 4 Millionen Tonnen Energie, die die Sonne abstrahlt.
Woher kommt nur diese Zahl? Mit wesentlich weniger Energie findet man nämlich die Zahl 564 Millionen Tonnen Vewandlung Wasserstoff zu 560 Millionen Tonnen
Helium pro Sekunde im Internet, immerhin stimmt die Differenz 4 Millionen Tonnen noch... aber jetzt kommt es, Zitat:

"Jede Sekunde erreicht eine Energiemenge, die 3,5 Tonnen entspricht, die Erde".

Ich wurde stutzig, und habe mal nachgerechnet, das kann jeder 10.-Klässler mit einem Taschenrechner: Es sind ca. 1.8 KILOGRAMM pro Sekunde! (Dazu ein kleiner Exkurs nach der Rezension für den geneigten Leser, echt keine wilde Physik!)

Aber damit nicht genug, der Hammer auf Seite 15 kommt, letzter Satz, über Wasserstoff:

"Er ist auch besonders beliebt bei den Physikern, da er mit nur einem Proton und einem Elektron tatsächlich der Quantenmechanik gehorcht."

Au weia! Um Himmels Willen! Jedwede Materie lässt sich durch die Quantenmechanik beschreiben!
Woher sollten wohl sonst Chemiker, offensichlich die echten Chefs, die Berechnungsprogramme haben, nach denen die Orbitalmodelle gerechnet werden, bis hin
zu komplexen Molekülen oder deren Wechselwirkungen? Was machen wohl die theoretischen Chemiker in ihrem Alltag? Physikalische Chemie? Quantenchemie?

Aber, liebe Leser dieses Kommentars, dann kommt der Oberhammer, äußert der Autor, im nächsten Satz:

"Sobald sie es mit zwei Protonen und zwei Elektronen zu tun haben (Helium), strecken die Physiker weitgehend die Waffen und überlassen
das Feld den Chemikern."

Das ist so peinlich, das ich darauf schon kaum noch eingehen kann - außer vielleicht einem dezenten Hinweis, siehe zum Beispiel Wikipedia
oder ihrem Schulbuch über Chemie: "Zentrale Konzepte der Chemie sind chemische Reaktionen und chemische Bindungen." Was waren noch gleich die interessanten
chemischen Reaktionen und Bindungen mit einem Edelgas???

Aber damit hört es ja nicht auf, weit gefehlt! Es wird natürlich auch noch politisch, irgendwie! Germanium hat als einziges Element den Namen eines Landes, Zitat:
"Wenn man seinem Land einen Elementnamen sichern will, so lohnt es sich, der Erste zu sein." Alle anderen Ländernamen-Elemente sind nämlich viel später entdeckt, und sind radioaktiv ("Americium"), zerfallen also. Fast schon ein bisschen humorvoll, keine Ahnung, was der Autor mit diesem Unterhaltungswert bezwecken will.
Dazu gibt es noch ganz andere Beispiele, aber ich bin der Aufzählung jetzt müde geworden.

Es gibt auch zynische Aspekte, die wiederum gelungen sind: Der Autor erzählt zu Polonium, dass es für Schallplattenbürsten benutzt wird, und man als fähiger Chemiker durch Extraktion durchaus für ein paar Euro eine tödliche Dosis produzieren könnte.

Dies macht das Buch aber nicht wirklich gut, ich finde es schlecht.

Also, für wen ist dieses Buch? Wer sich für Abbildungen von chemischen Elementen interessiert, das ist vielleicht ziemlich neu. Wer sich für deren Verwendung interessiert, zusammengefasst auf einer Seite mit minimalem großgedrucktem Text.

Aber bitte nehmen sie die Texte nicht für bahre Münze. Sie werden nicht wirklich etwas lernen. Nach meinen bisherigen Leseproben sogar desinformiert. Das ist übel, oder anders: Bilderbuch oder Wissenschaft? Ihre Entscheidung.

Ich bin enttäuscht.

Nachtrag Septemper 2014:

Ich bin ziemlich perplex über meine ersichtlich polarisierende Kritik.
Ich halte viele von dem Interesse an der Wissenschaft ab, ich wäre Erbsenzähler oder was weiß ich. Ehrlich, liebe Leute, kauft euch diesen von mir aus schlecht übersetzten Schrott und werdet glücklich.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass ich letztens "Die Welt der Elemente" von Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger erwarb. Ich möchte nicht "alternativlos" wirken und Menschen von der Wissenschaft abhalten, denn ich habe diese feste Überzeugung, dass die Naturwissenschaften auch angemessen präzise behandelt werden müssen. Ich schreibe voerst keine Rezension zu dem Buch, aber ich tendiere zu 4 bis 5 Sternen. Schaut euch einfach mal die Kritiken an und am Besten: Probelesen oder so.

Sorry, liebe Kommentatoren, ich habe echt keine Lust mehr, mich mit diesem Buch zu beschäftigen, es ist zumindest im deutschen Schrott und ich gebe keinen Cent aus für das Original. Mir reicht es echt.

-----------

Nachtrag Septemper 2014:
Achtung! Es handelt sich vermutlich um einen Übersetzungsfehler. Die Aussage im englischen Original soll einigermaßen genau sein. Ich lasse diese Rechnung hier bestehen, weil der Fehler im Buch wirklich einfach aufgezeigt werden kann. Auch ohne Studium.

Wie versprochen, kleiner Exkurs, wieviel Masse des Massenverlustes der Sonne erreicht die Erde.

Massenverlustrate = 4 Millionen Tonnen / Sekunde

Die Sonne strahlt in alle Himmelsrichtungen aus (Kugel!), das heißt, der Massenverlust verteilt sich radial in alle Richtungen. Da der Erdabstand zur Sonne ca. 149 Millionen Kilometer ist,
ergibt sich eine Masse pro Fläche von Tonnen/Quadratkilometer von 4 Millionen geteilt durch Kugeloberfläche 4 * Pi * 149 Millionen Kilometer im Quadrat. Dies ergibt die winzige Zahl 1,4 * 10^-17
Tonnen/Quadratkilometer/Sekunde. Die Erde hat aber einen Radius von ca. 6300 km, also eine Aufstrahlfläche von A = Pi * (6300 km)^2 = 1,3 * 10^8 Quadratkilometer. Multiplieren wir
nun die Rate 1,4 * 10^-17 Tonnen/Quadratkilometer/Sekunde mit 1,3 * 10^8 Quadratkilometer, so ergeben sich ca. 0,0018 Tonnnen auf die gesamte Erde pro Sekunden. Dies sind 1,8 Kilogramm in
umgewandelte Energie, nicht 3,5 Tonnen. Die 1,8 Kilogramm entsprechen nach bissi Rechnung (E=m*c^2) einer Energie von 1400 Watt/Quadratmeter. Dies ist die sogenannte Solarkonstante.
Durch diverse Effekte ergibt dies eine angenehme, lebensfreundliche Erwärmung der Erde - und nehmen Sie nun bitte den Wert aus dem Buch, dies ergibt 2000 mal mehr Einstrahlung, wohl bekomms! Ich schreibe diese Rezension nur als Geist, ich bin schon längst verdampft.

Aber was können wir Physiker denn schon, wenn wir an Helium scheitern? ;) Prost Mahlzeit
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Bildband! - Nur nicht für Sheldon und Co., 20. November 2013
Endlich mal ein anschauliches PSE! Ansprechende Bilder, Anekdoten, Anwendungen und ein paar Details zum jeweiligen Element. Es könnte noch mehr Informationen enthalten, wenn es nach Sheldon geht, aber für alle anderen unterhaltsam, wenn sie sich darauf einlassen. Der Grat zwischen wissenschaftlich und populärwissenschaftlich ist schmal. Das Buch macht nie den Fehler durch zu viele Details zu langweilen. Die Übersetzung aus dem Englischen ist nicht immer gelungen, aber endlich mal ein Text, wo der Übersetzer nicht 'silicon' und 'silcone' in einen Topf wirft. Eine Empfehlung, für alle die Wissenschaft nicht als blanke Ansammlung von Zahlen und Fakten sehen. Ach ja, daß Ganze ist ein BILDBAND und der Kollege, der auf das Hörbuch wartet, dürfte entäuscht werden!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Streifzug durch die Welt der Elemente, 22. Juli 2010
Man könnte sagen, die Elemente sind das, was die Welt "in ihrem Innersten zusammenhält". Viele von ihnen kennt man auch als Nichtchemiker, etwa Sauerstoff und Eisen, aber man begegnet ihnen nur selten, denn größtenteils liegen sie in Form von Verbindungen mit mindestens einem anderen Element vor. Da manche von ihnen, zum Beispiel die Alkalimetalle, Gase oder radioaktive Stoffe wie Thorium, schwierig zu lagern oder auch überhaupt zu erhalten sind, bekommt man sie höchstens bei einem Elementsammler oder in Ausstellungen zu Gesicht - oder bei der Lektüre dieses Buchs. Jedem "Grundstoff" sind ein bis zwei der großformatigen Doppelseiten gewidmet.

Auf je ungefähr einer halben Seite erzählt der Autor von den einzelnen Elementen, beschreibt das Aussehen, die typischen Reaktionen und Verbindungen, die Historie zu Entdeckung und Nutzung, sofern von Interesse, die wirtschaftliche Bedeutung, das Vorkommen und vieles mehr; dies durchweg sehr unterhaltsam und anschaulich. Am Ende der Ausführungen zum jeweiligen Element leitet Gray zum nächsten Stoff über und macht so neugierig auf das sich anschließende Kapitel.

Zahlreiche Fotos ergänzen den Text. Man bekommt das Element selbst zu sehen, meist kristallin, oder, wenn dies unmöglich ist wie beim durchsichtigen Stickstoff und Sauerstoff, Behältnisse mit diesen Gasen. Außerdem findet man Bilder von Verbindungen des jeweiligen Elements und anwendungstechnische Umsetzungen. Manche Bilder sind mit einem sympathischen Schuss Humor verbunden, denn natürlich erwecken Elemente auch Assoziationen. Die stets kommentierten Fotos zeigen vielleicht noch mehr als die Texte die ganze Vielgestaltigkeit und Vielseitigkeit der Elemente und ihrer Verbindungen auf. Selbst wenn man mit dem Fach vertraut ist, erwarten einen hier noch spannende "Entdeckungen".
Eine Randspalte gibt an, wo im Periodensystem das jeweilige Element positioniert ist, zudem werden Atommasse, Dichte und Atomradius aufgeführt. Darunter zeigt eine Grafik die Struktur des Kristalls. Weitere Grafiken bilden die Elektronenverteilung, das atomare Emissionsspektrum und den Materiezustand über das für die Erde relevante Temperaturspektrum ab. Nichtchemiker müssen sich davon nicht abschrecken lassen - zum Verständnis der Texte sind diese spezifischen Angaben nicht notwendig, es kann aber interessant sein, sich mit ihnen zu befassen, und weckt womöglich das Interesse daran, sich weiterhin mit Chemie und Physik auseinanderzusetzen.

Ein kurzweiliges, sehr informatives und ausgesprochen attraktiv aufgemachtes, hochwertiges Buch, das dem Leser seine materielle Umgebung auf faszinierende Weise erschließt.

Zu diesem Buch gibt es eine eigene Website mit vielen Infos:
[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönheit der Chemie, 22. August 2011
Wer immer sich, bedingt durch den schulischen Chemieunterricht, für diese wissenschaftliche Disziplin verloren wähnte,findet hier eine äußerst ansprechende Möglichkeit, sich dem oft verkannten Fach wieder etwas anzunähern.
Jedes chemische Element wird auf einer Doppelseite mit Bild und Text vorgestellt, wobei jedoch letzterer zugunsten des exzellenten Bildmaterials zurücktritt.
Zu Unrecht! Denn die Texte sind in launiger, oft humorvoller Sprache verfasst, durchsetzt von Anekdoten und teils sehr farbigen Metaphern.
Geschildert werden in aller kürze Entdeckungsgeschichte und Anwendungen des jeweiligen Materials. Hier hätte ich mir allerdings mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Der schöne Bildband eignet sich für alle an der Chemie interessierte Laien und ganz allemein für alle, die Freude an gut gemachten Bildbänden haben. Der Preis ist angemessen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Faszination chemische Elemente: Ein reichhaltig illustriertes Portrait, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Elemente: Bausteine unserer Welt (Gebundene Ausgabe)
Gold, Silber, Eisen, Kupfer und Aluminium kennt jeder. Auch Kohlenstoff sowie Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Chlor dürften allgemein bekannt sein.
Wer kennt aber Elemente wie Hafnium, Gadolinium, Samarium, Rhenium oder Zirkonium? Wie vielen der 740 Millionen Europäer ist bewusst, dass es ein chemisches Element gibt, das nach ihrem Heimatkontinent benannt ist? Ganz zu schweigen davon, ob diese Leute etwas über die Eigenschaften oder die Verwendungszwecke der betreffenden Elemente wissen!
Man kommt natürlich auch ohne ein solches Wissen prima durch das Leben; andererseits wird ein Streifzug durch die spannende Welt der chemischen Elemente mit Sicherheit niemandem schaden.
Genau auf eine solche Reise will uns Theodore Gray mit seinem Werk mitnehmen. Der passionierte Sammler chemischer Elemente stellt jedes Element im gleichen Umfang vor.
Man kann es gutheißen, dass die eher unbedeutenden Elemente mit der gleichen Aufmerksamkeit bedacht werden wie die wichtigen und bekannten chemischen Elemente. Man kann es aber andererseits auch für fragwürdig befinden, wenn einem eher unbedeutenden Element wie Thulium der gleiche Umfang gewidmet wird wie einem so wichtigen Element wie Kohlenstoff.
Ich finde es erfreulich, dass in diesem Buch das Augenmerk in gleichem Maße auf die Exoten gerichtet wird, zumal es noch genügend andere Werke gibt, in denen diese lediglich ein Schattendasein fristen.

Zur Vorstellung der chemischen Elemente:
Auf einer reich illustrierten Doppelseite werden in einem unterhaltsamen, für den Laien leicht verständlichen Text interessante und kuriose Fakten bezüglich der Eigenschaften oder der Einsatzgebiete der Elemente geschildert. So erfährt man beispielsweise, dass das eher wenig bekannte Osmium ein Metall der Superlative ist: Nicht nur, dass dieses Edelmetall eines der teuersten Metalle ist – es ist obendrein das härteste aller elementaren Metalle und das Element mit der höchsten Dichte.
Das Buch zeichnet sich vor allem durch die zahlreichen, zumeist großflächigen Fotos aus, die zum anschaulichen Portrait der Elemente erheblich beitragen, indem einige das Element selbst zeigen, wohingegen andere Produkte abbilden, die aus dem Element oder seinen Verbindungen hergestellt werden.

Zu erwähnen sind noch zwei Ausnahmen bei der Vorstellung der Elemente:
Die Elemente 101 bis 118 werden nicht wie die restlichen Elemente einzeln vorgestellt, sondern gemeinsam auf zwei Doppelseiten (je neun Elemente pro Doppelseite) mit einem allgemein gehaltenen Text zusammenfassend behandelt. Dies ist absolut nachvollziehbar, zumal es sich hierbei um künstlich herzustellende Elemente handelt, die technisch unbedeutend sind und überdies über äußerst kurze Halbwertszeiten verfügen.
Zweite Ausnahme: Einige ausgewählte Elemente, beispielsweise Aluminium, Titan, Eisen, Kupfer, Gold, Blei, Wolfram und Uran werden auf vier Seiten (zwei Doppelseiten) vorgestellt, wobei die zweite Doppelseite fast ausschließlich Illustrationen vorbehalten ist. Die einzigen Texte hierbei sind kurze Erläuterungen bezüglich der abgebildeten Objekte.

Fazit:
Das Buch erhebt nicht den Anspruch, ein wissenschaftliches Werk zu sein und ist somit für Fachleute wie Chemiker und Physiker mit Sicherheit unzureichend. Wissenschaftlich orientierte Menschen sind gut beraten, sich nach ausführlicherer und tiefgründigerer Lektüre umzuschauen.
Aufgeschlossene Laien hingegen, die ihr Allgemeinwissen im Bereich der chemischen Elemente erweitern möchten, kommen voll auf ihre Kosten. Und genau das ist auch das Ziel dieses Werks - und nicht etwa, irgendjemanden zum Physiker oder Chemiker weiterzubilden.
Da dieses Buch seiner Zielgruppe meiner Meinung nach einen leicht verständlichen und äußerst anschaulichen Schnupperkurs in der interessanten Welt von Magnesium, Nickel, Wasserstoff, Natrium & Co(balt) bietet, halte ich fünf Sterne für angemessen.

Abschließend noch ein Tipp für wissbegierige Laien:
"Die Ordnung der Stoffe" von Ulf von Rauchhaupt. Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch ohne Illustrationen. (Siehe auch meine diesbezügliche Rezension)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen 118 Elements of Gray, 15. Oktober 2012
Von 
Peter Samol "sympathietraeger" (Herford, Nordrhein-Westfalen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor Theodore Gray hat ein etwas absonderliches Hobby: Er sammelt chemische Elemente. Wenn man bedenkt, dass sich darunter auch hochgiftige (z.B. Arsen oder Thallium), hochaggressive (z.B. Flour oder Chlor), problematisch aufzubewahrende (wie etwas Kalium oder Natrium) oder auch radioaktive (Uran, Technetium) Exemplare befinden, dann wird rasch klar, dass das Sammeln von Briefmarken eine weniger problematische Freizeitbeschäftigung gewesen wäre. Hinzu kommt noch das Problem, dass einige Exemplare derart rasch zerfallen, dass man sie eigentlich gar nicht vorrätig haben kann (z.B. Astat, Francium oder Actinium); ersatzweise nimmt man dann einen Kristall, der schwerere Elemente enthält und weist anschließend darauf hin, dass dieser jetzt gerade vielleicht ein oder zwei Atome Astat, Francium oder Actinium enthält. Ach ja: Das Element Tellur lässt die Haut bei Berührung wochenlang nach verfaultem Knoblauch stinken.

Alles in allem sollte man sich also sehr gut mit den Eigenschaften der gesammelten Exemplare auskennen - sonst kann es, vorsichtig ausgedrückt, sehr unangenehm werden. Angenehmer ist dagegen die Lektüre des vorliegenden Buches, in denen Gray seine Sammlung mittels sehr schöner Fotografien, die er zusammen mit seinem Mitautoren Nick Mann angefertigt hat, sowie kurzer und amysanter Texte vorstellt. Abgerundet wird das ganze durch seinen systematischen Aufbau: Wie es sich gehört, sind die Elemente nach ihren Ordnungszahlen sortiert, ferner finden sich jedes Mal das chemische Kürzel, Angaben zu Atomgewicht und -größe, ferner zur Kristallstruktur, zur Elektronenverteilung, zur Spektralanalyse und zum Schmelz- und Siedepunkt, die jeweils in sehr überschaubaren und einfachen Grafiken wiedergegeben werden. Herausgekommen ist insgesamt ein wunderschönes, informatives und unterhaltsames Buch, das man entweder von vorn bis hinten durchlesen kann, in dem man wahllos hin- und herspringen kann oder das man einfach hin und wieder zu Hand nimmt, um ein wenig darin zu stöbern. Allerdings handelt es sich nicht um wissenschaftliche Fachliteratur, sondern vielmehr um eine äußerst nett gemachte und gleichzeitig fundierte Einstiegshilfe in ein Thema, das dem gemeinen Alltagsverstand für gewöhnlich eher abseitig erscheint.

Das Buch ist bereits für jüngere Schulkinder geeignet. Und wer weiß - vielleicht weckt es sogar eine erste zarte Liebe zur Chemie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Zum Schmökern, Staunen und Schmunzeln, 10. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Elemente: Bausteine unserer Welt (Gebundene Ausgabe)
118 Elemente, das ist der aktuelle Stand. Und von den allermeisten hat man - wenn überhaupt - höchstens mal den Namen gehört.

Das möchte der Autor gerne ändern. Dabei geht es ihm nicht darum, eine wissenschaftliche Abhandlung oder ein Fachbuch für Studienanfänger zu schreiben. Zwar gibt es einige "harte Fakten": Theodore Gray gibt eine kurze Einführung in den Elementaufbau und seine Bedeutung in Chemie und Physik und zu jedem Element gibt es eine schmale Randspalte mit einigen Fakten: Schalenverteilung der Elektronen, Emissionsspektru und ähnliches.

Doch vor allem möchte der Autor die Elemente geläufig machen. Dazu benötigt man keine Fakten sondern Merkwürdiges und Kurioses. Oft sind dies natürlich Anwendungsmöglichkeiten des Elements, aber auch wie es zu seinem Namen kam, ob es giftig oder lebensnotwendig ist oder welche Mythen über das Element kursieren. Als passionierter Elementensammler besitzt er dabei über eine große Menge an Exponaten, die er in dem Buch abbildet. Oft sind das ein Barren oder Nugget eines metallenen Elements, Mineralien, elektrische Bauteile oder oft auch historische Gebrauchsgegenstände. Passend dazu hat der Autor einen leichten-heiteren Schreibstil und man sollte sich hinter manchem Satz den nicht gedruckten Zwinkersmiley dazudenken.

Nun muss man sich natürlich darüber im Klaren sein, dass viele Elemente deswegen unbekannt sind, weil sie nur sehr selten vorkommen und / oder nur sehr spezielle Anwendungen finden. Anders formuliert: Dass viele Elemente "langweilig" sind. Ein Problem, mit dem Gray vor allem zum Ende hin durchaus zu kämpfen hat. So sind alle Seltenerdenmetalle mehr oder weniger identisch und bei den ganz schweren Elementen gibt es einige, die nicht stabil genug sind, um sich in nennenswerten Mengen auf der Erde zu bilden (und so mehr darüber sagen zu können). Doch gelingt es dem Autor durchaus, diese schwierigen Passagen zu meistern, auch wenn er dabei manchmal ein bisschen schummeln muss ("in diesem Mineral ist zwar kein Asthat enthalten, aber Thorium, und wenn dieses zerfällt, dann könnte für einige Minuten lang auch ein Asthat-Atom in dem Mineral vorhanden sein...").

So ist "Die Elemente" ein wirklich schöner Bildband mit Konversationslexikon-Charakter. Allein der Einband mit seinen Glanz/"Foil"-Effekten, die die abgebildeten Elemente fast wie echt glänzen lassen, ist wirklich toll, und das Arrangement und die Aufnahmequalität der im Buch abgebildeten Exponate hält da locker mit (allerdings ohne Glanzeffekt).

FAZIT: "Die Elemente" ist ein wunscherschöner Bildband zum Schmöckern und Blättern. Heute Wasserstoff, morgen Helium, vielleicht auch mal Lithium und Beryllium direkt hintereinander... so kann der neugierige Leser fast ein Viertel Jahr lang immer wieder spannendes und kurioses über den Stoff, aus dem Welt aufgebaut ist erfahren. Ein Nachschlagewerk, das dem Studenten oder Laboranten harte Fakten liefert, ist "Die Elemente" nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Elemente: Bausteine unserer Welt
Die Elemente: Bausteine unserer Welt von Theodore Gray (Gebundene Ausgabe - 8. November 2013)
EUR 14,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen