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Kundenrezensionen

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am 18. März 2011
Als ich mich 2004 mit meinem eigenen Unternehmen auf die raue See der Selbstständigkeit begab, lernte ich viel über Businesspläne, Excel-Sheets und staubtrockene Wirtschaftsliteratur. Alles langweilig, irgendwie blutleer und in keinerlei Beziehung zu meinem Leben als Unternehmerin. Wenn Ihnen solche Bücher gefallen, dann sind die Bücher von Stefan Merath vermutlich eher nichts für Sie.

Ich stieß vor einem Jahr auf Stefan Meraths Buch "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer" und verstand, was dieser Autor richtig machte. Sein Konzept, dass Unternehmertum kein Job ist sondern ein Lebensstil, dass Unternehmersein schlaflose Nächte, himmelhochjauchzend-zutodebetrübt bedeutete, war für mich sofort nachvollziehbar. Und so ist es nur folgerichtig, dass Meraths Bücher nicht als "Anleitung in fünf Schritten...", als Ratgeber oder als staubtrockene Studienlektüre geschrieben sind sondern als Geschichten!
Denn auch in "Die Kunst seine Kunden zu lieben" erzählt Stefan Merath eine Geschichte: Die Geschichte von einem Unternehmer, dem seine Kunden auf die Nerven fallen oder gleich laufengehen bzw. von ihm die Kooperation aufgekündigt bekommen.
Um dem auf die Spur zu kommen und eine gezielte Strategie für das Unternehmen und vor allem für den Unternehmer zu entwickeln, bietet der Autor die von ihm selbst entwickelte Neurostrategie an. In der Geschichte durchlebt der Held zunächst alle Tiefen und Tiefschläge, die durchaus einen guten Film abgeben könnten, bevor er versteht und zwar mit Herz und Hirn, wie er seinen eigenen, gangbaren Weg finden kann.
Stefan Merath hat Geschichten als Lehrmethode nicht erfunden. Seit Gilgamesch hat die Menschheit Geschichten erzählt und aufgeschrieben, die die Urbedürfnisse aber auch Werte und Normen transportieren. Und der Klassiker der "Geldbücher" "The Richest Man in Babylon" von George S. Clason ist letztlich auch eine Geschichtensammlung -- von denen einige Anleihen aus der Bibel sind: eine weitere Geschichtensammlung. Und es ist noch dazu ein klassisches Muster, nämlich das, was jeden Hollywood-Film zusammenfasst: Man gets into trouble and gets out of it.
Möglicherweise liegt es an diesen ganzen Bezügen, dass das Buch auch noch spannend zu lesen ist. Für mich etwas ungünstig: Wenn ich die Geschichte rasch bis zum Ende lesen möchte, muss ich sie nochmal lesen, um dann auch die wichtigen Details aufzunehmen.

Auch die Engpasskonzentrierte Strategie (EKS), deren Grundzüge der Autor in seiner Geschichte verwendet, hat er nicht selbst erfunden (natürlich sagt er selbst, dass die Rechte an der EKS bei Fredmund Malik liegen), einzelne Elemente sind Büchern anderer Autoren (und ganz weniger Autorinnen) entlehnt (ja, immer gekennzeichnet!) und die Fußnoten mit Quellenangaben und Hintergrundinformationen machen deutlich, dass die Fachkenntnis, die dem ganzen zugrundeliegt, nicht allein vielen Jahren selbstgelebten Unternehmertums entspringt sondern auch persönlicher Bekanntschaft mit zahlreichen Experten und der Auseinandersetzung mit deren Literatur.

Doch wozu brauchen wir noch eine weitere Strategie? Was ist mit der Neurostrategie gewonnen, was wir nicht in vielen anderen Strategieansätzen bereits gesehen und gelesen hätten? Den Schlüssel dazu finden wir im Epilog zur "Kunst seinen Kunden zu lieben": das "Umsetzungsproblem". Merath schreibt "Was ist der Unterschied zwischen einer guten und einer funktionierenden Strategie? Was macht den Unterschied zwischen einem tollen Strategiekonzept, das auf dem Papier allen Anforderungen genügt, aber nicht erfolgreich ist, und einer mittelmäßigen Idee, die zu einem riesigen Erfolg wird? - Der Unterschied liegt im Strategen selbst, im Unternehmer" (S. 353). Eine Strategie, die nicht zum Strategen - also dem Unternehmer - passt, ist mit anderen Worten nicht das Papier wert, auf dem sie steht.
In dem Buch findet sich also noch einmal - wie schon in Ansätzen im "Weg zum erfolgreichen Unternehmer" - die Fokussierung auf die Identität von Weg und Ziel, eine Idee, die in der Umsetzung ein (schon beinah unglaublich) harmonisches Leben in Aussicht stellt.
ABER: Was ich für meine Situation als besonders bereichernd empfinde, ist die Tatsache, dass Unternehmer in KMU, an die sich das Buch richtet, nicht etwa aufgefordert werden, jetzt rasch Businessplan und Strategie nach dem vorgegebenen Rezept nachzukochen. Die Aufgabe ist noch einfacher und viel schwieriger zugleich: Das Rezept darf und muss ein jeder, eine jede für sich selbst entwickeln, Tipps und Ideen dazu im Buch, - und die Perfektion dieser eigenen Entwicklung braucht ganz grob gerechnet ungefähr ein Leben lang. Ein bisschen also bin ich so klug als wie zuvor. Doch auf höherem Niveau mit einer sehr vielversprechenden Aussicht - nämlich der, dass Unternehmersein niemals langweilig wird!
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am 10. April 2011
Man kann diesem hoch interessanten guten Buch nur wünschen, dass der Titel nicht zu viele Menschen (Männer?) vom Kauf abschreckt, denn kaum ein Wort dient so trefflich zur Projektionsfläche von Sehnsüchten, Ängsten und Neurosen wie das Wort "Liebe". Dass Unternehmen das was sie tun lieben hat ja schon den Mainstream erreicht ("Wir lieben Lebensmittel"), doch darüber hinaus noch die Kunden zu lieben - das mag dem einen oder anderen nun doch zu weit gehen; insbesondere denjenigen, die schon Probleme damit haben sich selbst, ihre sogenannten "Liebsten" (= ihre Familie) und das was sie tun zu lieben. Um Liebe geht es auch nur vordergründig, sondern im Kern um nicht mehr oder weniger als um das größte aller Themen, den Lebenssinn (das natürlich viel mit Liebe zu tun hat) und die Frage, wie dieser mit unternehmerischem Erfolg verbunden ist. Drum: keine Angst! Kaufen Sie dieses Buch; es ist diesbezüglich ungefährlich! Sie dürfen auch nach der Lektüre weiter "Sie" sagen zu ihren Kunden; und wenn Sie das was Sie dort lernen umsetzen haben Sie den großen Wurf geschafft: ein erfüllendes und erfolgreiches Unternehmerleben zu führen!

Stefan Merath legt nebenbei zielsicher den Finger in eine besonders schmerzhafte Wunde, indem er beleuchtet, warum so viele Beratungen und Coachings wirkungslos bleiben. Wer "Die Weiterbildungslüge" von Richard Gris mag, wird auch dieses Buch verschlingen, denn beide versuchen die Integration aktueller psychologischer Erkenntnisse in die von weltfremden Menschenbildern dominierte Ökonomie. Dass die der "Neurostrategie" zugrunde liegenden Theorien wissenschaftlich noch sehr umstritten sind sollte den Praktiker nicht abschrecken; zumal sich immer mehr herausstellt dass das weltweit an den Universitäten gelehrte Paradigma der Gewinnmaximierung sich als der größte Irrweg der Wissenschaftsgeschichte erweist.

In ganz hohem Maße profitieren werden von diesem Buch:
- Unternehmer, denen die Lust am eigenen Unternehmen schon vergangen ist oder die auf dem besten Wege dort hin sind (wenn Sie einen Coach suchen, wissen sie gleich an wen sie sich wenden sollten :-)
- Berater und Coaches die wissen wollen was sie selbst tun können damit ihre Klienten erfolgreicher werden (vorausgesetzt, sie können die eigene Rolle selbstkritisch reflektieren und suchen die Ursachen ihrer Misserfolge nicht nur beim anderen).
- Unternehmer und Berater die nach der Engpass-konzentrierten Strategie (EKS) arbeiten und damit nicht so erfolgreich sind wie sie es sich erhofft haben.

Letztere müssen beim Lesen von Stefan Meraths neuem Werk ganz tapfer sein, denn er zeigt mit analytischer Präzision, wo diese Strategie ihre Wirkung verfehlt wenn man sie nicht wirklich verstanden hat.

Doch wie heißt es so schön: Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durch die Menge tragen, ohne dem einen oder anderen den Bart zu versengen. Drum: Kaufen und Lesen!
Kerstin Friedrich
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am 20. März 2011
Nachdem ich vor zehn Jahren in den ersten stürmischen Zeiten meiner Unternehmerkarriere begonnen hatte, alles verwertbare an Literatur zum Thema Unternehmensführung durchzuackern, hatte ich vor ein paar Jahren mit Maliks "Führen, Leisten, Leben" und Goldratts Reihe "das Ziel" gedacht, die größte Annäherung an meinen Anspruch an Logik und meinen Erfahrungen gefunden zu haben. Dann kam "Der Weg zum Erfolgreichen Unternehmer" - für mich ein Volltreffer mit vielen laut ausgerufenen "Genau!s" beim lesen. "Die Kunst, seine Kunden zu lieben" ist eine hervorragende Weiterführung der Gedankengänge. Die Art der Wissensvermittlung in Form einer "Geschichte" hilft dem Lesefluss und dem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge, so dass auch Unternehmer, die keine ausgesprochenen Leseratten sind bis zum Ende durchhalten dürften. Endlich wieder deutschsprachige Literatur (und übrigens auch leistbare und sinnvolle Seminare) zum Thema Unternehmensführung, die auf kleinere Unternehmen zugeschnitten ist und die ich aus ganzem Herzen empfehlen kann!
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am 4. April 2011
"Wer nur Konzepte und Checklisten sucht, wird mit diesem Buch kaum glücklich werden". So lautet eine Aussage des Autors im Schlusswort.
Wer sich im eigenen Unternehmersein jedoch selbst auf die Spur kommen möchte, für den ist dieses Werk, wie schon sein Vorgänger "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer", eine Offenbarung.
Stefan Merath versteht es meisterhaft, sein umfangreiches Wissen zu verbinden, die gewonnenen Erkenntnisse weiterzuentwickeln und daraus etwas Neues -die Neurostrategie- entstehen zu lassen. Beobachtet man seinen Weg als Unternehmercoach, kann man erkennen, wie er seine Erkenntnisse sehr erfolgreich auf sich selbst anwendet. Er tritt damit den persönlichen Beweis an, dass seine Handlungsempfehlungen auch in der Praxis funktionieren. Das unterscheidet ihn wohl von den meisten Strategieexperten. Jeder der sich als Unternehmer weiterentwickeln möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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am 16. Dezember 2013
Nicht das Produkt oder der Preis sind maßgeblich für den Erfolg einer Kundenbeziehung entscheidend – wichtig ist, dass man es versteht, seine Kunden auch zu lieben. Das hört sich provokant an, wird aber in dem Buch von Stefan Merath „Die Kunst, seine Kunden zu lieben: Neurostrategie für Unternehmer“ eindrucksvoll nachvollziehbar.
Als Leser darf man die Wandlung des demotivierten Unternehmers Olli Steinbach als Chef einer Eventagentur zum strategischen, engagierten und erfolgreichen Unternehmer hautnah miterleben. Begleitet wird er dabei von Unternehmercoach Radies. Gleich zu Beginn wird der Leser mitgenommen, wie es innerhalb der Eventagentur zum dicken Krach kommt. Da ist der selbsternannte Starverkäufer Dago, der in der Akquise stark unterwegs ist, aber leider Zusagen gegenüber den zukünftigen Kunden macht, die sich nur mit „Verrenkungen“ oder gar nicht umsetzen lassen. Darunter leidet insbesondere Sofia, die im Hintergrund immer wieder versuchen muss, genau das auszugleichen.
Olli Steinbach kommt an seine Grenze der Belastung, sich immer wieder mit Kunden und deren Extrawünschen konfrontiert zu sehen, gleichzeitig um die eigene Existenz und die der Firma zu kämpfen. Es kommt soweit, dass er gegenüber einem zahlungskräftigen Kunden am Telefon ausfallend wird. Sein Verhalten begründet er hinterher wie folgt:

„Ich habe keine Lust mehr, mit Kunden zu tun zu haben, die permanent meckern und glauben, sie seien die Götter, und uns das spüren lassen! Übel an dem Bäumler fand ich, dass er so tut, als wären wir ohne sein Unternehmen überhaupt nicht lebensfähig. Wir wären nur eine von tausend anderen Firmen, hat er gesagt.“

Der Unternehmercoach Radies begleitet Olli Steinbach bei seinem Wandlungsprozess. Dabei stellt er ihm Aufgaben, die dieser bis zum nächsten Treffen zu lösen hat. Gleichzeitig verlangt er Olli Steinbach großer Opfer ab, für den Fall, dass er getroffene Vereinbarungen nicht umsetzt. So ist Olli Steinbach gezwungen sich mit seinen Kunden und sich selbst gedanklich auseinander zu setzen. Und immer, wenn Olli Steinbach glaubt zu wissen, wie es jetzt richtig geht, nimmt ihn sein Coach zu Seite und ändert die Blickrichtung. Eindrucksvoll wird dabei klar, wie stark die Liebe eines Unternehmers zu seinen Kunden die erfolgversprechenste Motivation ist. Dieses Motiv führt viel weiter als das gierige Streben nach Profitmaximierung. Merath beschreibt in der Geschichte des Unternehmers Olli Steinbach den Unternehmer als integrierte Person, die auch Gefühle haben darf und erklärt, wie auch wir meist von eben diesen gesteuert werden.

Es war sehr interessant von Olli Steinbach zu "lernen", wie man es schafft seine Kunden zu lieben, erfolgreicher und begeisterter Unternehmer wird und welche Rolle dabei die Neurostrategie spielt. Ich nehme das Buch (habe es seit 2011) immer wieder zur Hand, habe auch viele Stellen markiert und für mich kommentiert. Für längere Autofahrten habe ich mir jetzt zusätzlich dieses Jahr auch noch das Hörbuch zugelegt.
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am 5. April 2011
Vielleicht verändert das Buch nicht alles, aber vieles erscheint nach der Lektüre in einem neuen Licht.
Obwohl ich von Stefan Meraths 2. Buch "Der Weg usw." durchaus begeistert war, hab ich ihn eher als "Leichtgewicht" hinsichtlich seiner Relevanz für 'richtige' Business-Strategien eingeschätzt.

Die Lektüre des neuen Buches ändert das total. Stefan Merath ist in der Lage dieser Welt etwas ganz wertvolles zu geben: die Erkenntnis nämlich, wie zentral sich das Gefühl der Liebe mit all unseren Überlegungen zu unserer eigenen und zu unserer "geschäftlichen" Entwicklung verbindet.

So oft nehmen wir das Wort in den Mund: "Liebe zum Detail", "Liebe zur Architektur", "Liebe Strategen" usw., erkennen dabei jedoch nicht, dass überall, wo Positives stattfinden, Produktives geschaffen und Nachhaltiges gestaltet werden soll, Liebe der entscheidende Faktor ist.

So einfach und so platt ist das.

Wenn wir ehrlich zu uns sind, wissen wir das auch, allein uns fehlt das nötige Vertrauen.

Aus Angst (und manchmal auch aus Gier) trennen wir uns von diesem Wissen und diesem Gefühl.
Ich kann mir nicht vorstellen dass eine/einer von uns den Unterschied zwischen Liebe und Nichtliebe nicht jeden Moment und jeden Augenblick empfindet oder empfinden kann.
Und dieses Gefühl kann uns sehr gut den Weg weisen.
Warum folgen wir ihm nicht?

Das Wort Liebe hat sich leider fast aus unserem aktiven Wortschatz verabschiedet.
Aus meiner Beschäftigung mit den Bildern und Gedichten in "Lovers und ALBA" kenne ich das zu gut.

Das hat viele Ursachen. Ich möchte die nennen die ich in dem Buch (wieder)gefunden habe:

- Gier (Eigennutz)
- Angst
- mangelnde Dankbarkeit

Zu oft handeln wir aus materieller oder immaterieller Gier oder aus Eigennutz. Für uns selbst hat das meist ganz nachvollziehbare Gründe.
Einer davon ist die Angst. Angst vor dem Ruin, dem Monatsende ohne Geld, dem Liebesentzug durch den Auftraggeber usw.

Angst resultiert aus mangelnder Dankbarkeit.

Wir danken uns selbst nicht dafür, was wir alles schon erreicht haben, für die Kraft, dies jederzeit wieder erreichen zu können.

Die Konsequenzen die sich daraus ergeben, könnt ihr in dem Buch gerne selber nachlesen.
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am 11. März 2011
Schon mit seinem ersten Titel 'Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer' hat mich Stefan Merath sehr beeindruckt. Ich kenne keinen anderen deutschsprachigen Autor, der sich mit dem Unternehmertum und seinen Fallstricken und Gesetzen so gut auskennt und so viel Wissen zum Thema angehäuft hat. Also habe ich natürlich auch den Nachfolgetitel 'Die Kunst seine Kunden zu lieben' in zwei Tagen gelesen. Auch hier verpackt der Autor sein Fachwissen wieder in eine packende Geschichte, die sich wie ein Kriminalroman liest und dabei den Leser zielgerichtet durch einen höchst originellen Strategieprozess coacht. Merath gelingt es, die gängigen Strategielehren zu nutzen, zu hinterfragen und - was ich besonders gut finde ' auch weiterzuentwickeln. Da ich selbst eine Agentur mit mehreren Mitarbeitern leite, war die Identifikation mit den Figuren, den Problemen, den persönlichen Herausforderungen, aber auch mit den Glücksmomenten unternehmerischen Handelns voll gewährleitet. Meraths Kernthese: Eine Unternehmensstrategie wird nicht am grünen Tisch im Arbeitskreis entworfen, sondern ist alleinige Aufgabe des Unternehmers selbst. Basis dieser These ist das Neuromarketing, das in den letzten Jahren sehr populär geworden ist. Es geht davon aus, dass Entscheidungen von Kunden und Käufern fast nie bewusst und rational gefällt werden, sondern immer emotional gesteuert sind. Und das, was für Kunden gilt, gilt auch für Unternehmer. Auch sie handeln und entscheiden in weiten Teilen emotional, so dass diesen Emotionen und der Persönlichkeit des Unternehmers eine entscheidende Bedeutung zukommen. Strategie ist für Merath kein Konzept, sondern eine Einstellung und eine permanente Tätigkeit, die auf den Gefühlen des Unternehmers beruht. Ein komplett neuer, wie ich finde, revolutionärer Ansatz, den er in allen Facetten durcharbeitet. Alle wichtigen unternehmerischen Themen wie Positionierung, Zielgruppendefinition, Kooperationen, persönliche Weiterentwicklung, Marketing oder Mitarbeiterführung sind Gegenstand des packenden Strategieprozesses, um den sich die Geschichte rankt.
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am 24. Dezember 2011
In seinem Buch 'Die Kunst seine Kunden zu lieben' zeigt uns Stefan Merath das eine gute Strategie nicht immer auch eine funktionierende Strategie ist, denn der Unternehmer und Stratege aggiert emotional. In sämtlichen bisherigen Strategieprozessen wird der Unternehmer als rational handelnde Person betrachtet. Neurowissenschaften zufolge, ist der Mensch jedoch ein emotionales Wesen, dessen Entscheidungen zu 70 bis 99 Prozent unbewusst erfolgen und emotional bestimmt sind. Diese Erkenntnisse wurden bisher nur auf Kunden bezogen jedoch selten auf den Unternehmer. Stefan Merath überträgt dies nun erstmals auf den Unternehmer und betrachtet ihn und sein emotionales Handeln. Nicht nur für alle Unternehmer ein Must-Red!
Mit diesem Buch wird anhand der Geschichte des Unternehmers Olli Steinbach und führt so in der Art eines Business Romans durch den Alltag eines Unternehmers, mit all den Höhen und Tiefen hin zur eigentlich Kernfrage: Was ist mein (Lebens)Sinn?
Er beleuchtet auch warum so viele Berater und Beratungskonzepte nicht funktionieren (können). Er lässt aktuelle wissenschaftlich Erkenntnisse einfließen und löst damit einige praxisfremde Ökonomiekonzepte auf, gibt dem ganzen ein Gesicht und schließt eine, durch den jahrelang gepredigten Irrweg der Gewinnmaximierungslehre, Lücke und schafft das entscheidende Bindeglied zwischen Theorie und Praxis.

Als Unternehmer hilft es aufzuatmen, zu fokussieren, loslassen zu lernen, sich auf das und vor allem die richtigen zu konzentrieren - die Menschen die man liebt!

Lesen Sie dieses Buch und lassen Sie sich nicht vom Titel abschrecken, denn dieses Buch ist keine Esoterik sondern ein Handbuch zu seinem eigenen Unternehmen, zu Kunden-, Mitarbeiter- und Lebenszufriedenheit - Erfolg eben!

Lesen ausdrücklich empfohlen!

Rocky Wüst
FRECH & WUEST
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am 20. November 2011
Das erste Buch von Stefan war schon der Hammer. Das zweite setzt dem Ganzen noch eins oben drauf!
Aber Achtung: Wer dieses Buch liest muss damit rechnen dass sich sein künftiges Leben verändert wenn man was dafür tut!
Das heißt es geht hier nicht um irgend welche Plattitüden und Motivationsgedöns, sondern das Buch ist eine Anleitung um sich mit sich
selbst zu beschäftigen, besser zu werden und sich die grundsätzliche Frage zu stellen, was man im Leben will. Nur lesen denke ich bringt wenig.
Die eigentliche Arbeit beginnt danach.
Wer dazu nicht gewillt ist sollte besser die Finger davon lassen
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am 6. Oktober 2011
Es kommt rüber, dass Stefan Merath die im Buch vorgeschlagene Art und Weise, sein Unternehmen aufzustellen, selbst praktiziert. Die Überzeugung, die daraus resultiert, führt zu bestechender Glaubwürdigkeit. Zudem erkennt spürt man die Wahrheit des Konzepts beim Lesen förmlich. Die Denkansätze haben meiner Meinung nach das Potential, Unternehmer und damit die Unternehmenswelt nachhaltig zu verändern.
Für jeden zu empfehlen.
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