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24
3,9 von 5 Sternen
Und Gott chillte: Die Bibel in Kurznachrichten
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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2011
Am Anfang dieses Buches steht ein gutes Projekt. Die Bibel wurde in kleine Abschnitte aufgeteilt und diese Abschnitte verteilt auf eine große Zahl von Kirchentagsteilnehmern nochmals radikal zusammengefasst auf jeweils maximal 140 Zeichen.

Die Ergebnisse lesen sich interessant und teilweise witzig. Wer bei den üblichen Kirchenpredigten gerne schon mal gedanklich abschweift oder wegdöst, bekommt hier gezeigt, dass es auch anders geht. Beispiele: "Kain leugnet , doch Gott weiß Bescheid. Der verflucht Kain zum Nomadentum, verpasst ihm aber ein Schutz-Tatoo." "Abrams Frau Sara akquiriert ihre Magd Hagar als Leihmutter." "David und Jonathan klären ihre Beziehung und beschließen, Saul auf den Zahn zu fühlen." "Habt Mut, wenn ihr wegen eures Glaubens gedisst werdet."

Man darf allerdings nicht erwarten, dass das Buch durchgängig so ist. Der Stil muss bei so vielen Teilnehmern notgedrungen uneinheitlich sein und natürlich sind nicht alle Abschnitte der Ausgangstexte gleich interessant, so dass das Buch auch viele unscheinbare Passagen enthält. Ich rate außerdem davon ab, besonders poetische Stellen (bestimmte Psalmen, Sprüche usw.) der normalen Bibel hier nachzuschlagen. Das Ergebnis war für mich in der Regel unbefriedigend.

Magische Momente dagegen gibt es, wenn man einen Abschnitt in diesem Buch liest und sich ernsthaft fragt: Steht das wirklich so in der Bibel? Beim Nachsehen habe ich dann in der Regel festgestellt, dass meine Erinnerung halbwegs richtig war, aber die Kurzzusammenfassung doch ein interessantes anderes Verständnis davon aufzeigt.

Wenn Sie es als Literatur lesen, werden Sie enttäuscht. Wenn Sie es als Projektergebnis lesen, macht es Spaß. Wenn Sie es als gedankliche Lockerungsübung im Umgang mit Bibel, Kirche und Religion nehmen, ist sogar nützlich.

Vier Sterne von mir.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. August 2014
Rettungsgeschichten, Gleichnisse, Jesu Leben, Tod und Auferstehung, apokalyptische Schriften, Berufungserzählungen, Wunder oder meditative Psalmworte - das ganze Spektrum der Heiligen Schrift in Form von Kurznachrichten!
Was im ersten Moment wie ein abenteuerliches Vorhaben erscheint, ist durchaus möglich! „Und Gott chillte“, ein buchstäblich literarisches Großprojekt, liefert hierfür den besten Beweis. Es ist das Ergebnis eines spektakulären Aufrufs im Rahmen des Bremer Kirchentages 2009, biblische Geschichten in nur 140 Zeichen zusammenzutragen.
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Der Leserschaft wird eine bunte Vielfalt aktualisierter Übersetzungen geboten, die durch Kreativität ebenso überzeugen wie durch eine einzigartige Prägnanz. So ist es beispielsweise gelungen, das Gleichnis des verlorenen Sohns in nur wenigen Worten wiederzugeben, ohne dabei jedoch auf den wesentlichen Gehalt des Textes zu verzichten. Die Lektüre gestaltet sich gerade durch die Möglichkeit, bekannte Texte neu zu entdecken, als hochinteressant und sehr ansprechend. Oftmals finden sich neue Akzente, die zuvor nicht immer in der Art wahrgenommen wurden.
Die Texte laden dazu ein, der Bibel mit einer erhöhten Aufmerksamkeit zu begegnen. Durch die Anlehnung an moderne Jugendsprache bieten sich hierin gerade Kindern und Jugendlichen neue Chancen der Textbegegnung. Zuvor eher schwierig anmutende Passagen können nun als leicht zugänglich empfunden werden.
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Diese besondere Form der Lektüre macht die Texte vor allem auch für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu einer ansprechenden Grundlage, sei es innerhalb von Schule oder Gemeindepastoral. Auf dieser Basis lassen sich eigene kreative Gestaltungsmöglichkeiten initiieren, in deren Rahmen Schülerinnen und Schüler etwa dazu angeregt werden, einen Bibeltext selbst in die moderne Sprache zu übertragen. Ebenfalls ist es denkbar, eine bereits aktualisierte Variante mit dem Originaltext zu vergleichen oder aber auch kritisch zu hinterfragen. All diejenigen, die im schulischen Bereich tätig sind, erhalten hier viele Handlungsimpulse.
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Fazit: Eine überaus gelungene „Neuübersetzung“ der Bibel. Ansprechend zu lesen, interessant verarbeitet und gewinnbringend einsetzbar. Sehr zu empfehlen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2010
Bei Jugendlichenn im Konfirmationsalter ist das Buch mehrfach gut angekommen! Schon die i-phone Aufmachung lädt zum Lesen ein.
Für manchen erwachsenen Leser werden die kompakten und zum Teil überraschenden Zusammenfassungen gewöhnungsbedürftig sein und auch zum Widerspruch herausfordern. Für mich ist das auch Sinn dieser "Übersetzung".
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eine coole Idee beim Kirchentag 2009 in Bremen: Wir twittern die Bibel. Vorher wurde diese in sinnvolle Abschnitte unterteilt. Dann konnte jeder, der wollte, sich an einem oder mehreren Abschnitten versuchen.
Dabei kam z. B. Folgendes heraus: »Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss ab jetzt zu chillen. 1. Mose 2, 1-3«
Ältere Semester mögen empört ihren Kopf schütteln wegen der Sprache. Andere fragen sich vermutlich, wo wir da hinkommen, wenn die Bibel nur noch in Kurznachrichten gelesen wird. Aber genau darum geht es ja nicht. Um die Bibel zu twittern, muss man sich sehr genau mit dem Text befassen, damit man den Inhalt in wenigen Worten wiedergeben kann. »Und Gott chillte« ist daher eine Art Zusammenfassung der Bibel, aber nicht von Theologen geschrieben, sondern von »jedermann/-frau«.
So gut diese Idee war, um auf die Bibel aufmerksam zu machen und junge Leute zu bewegen, sich mit dem Inhalt zu befassen, was ist mit dem Endprodukt? Warum sollte man dieses Buch lesen oder verschenken?
Das Design spricht junge Leute an, ebenso die Kürze. Und wer vielleicht die dritte Bibel, die es zur Konfirmation gab, in die Ecke wirft, bleibt bei dieser interessanten Zusammenstellung hängen. Denn gerade weil dieses Buch nicht von einem Autor entworfen wurde, sondern von mehreren Tausend, ist jeder Abschnitt stilistisch und sprachlich anders.
Die Twittertexte sind auch geeignet, um in einen Bibeltext einzuführen - Nicht als Ersatz, sondern als Einstieg.
Und nicht zuletzt werden manchem bei diesen geballten Informationen vielleicht Zusammenhänge klarer. Dies regt dann hoffentlich dazu an, sich mit dem Original zu beschäftigen - vielleicht in der Volxbibel-Übersetzung?
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Manches ist theologisch nicht ganz richtig. Zum Beispiel das obige Zitat. Im Buchtitel wurde es in »Und Gott chillte« abgewandelt, doch im Original verstehe ich es so: Gott macht ab dem 7. Schöpfungstag nichts mehr. Doch dass dies nicht stimmt, zeigen die weiteren 3901 Kurznachrichten in diesem Buch - und natürlich die Kurz- oder Langnachrichten, die das Leben seitdem geschrieben hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Ein Muss für jeden Religionslehrer. Sollte weder in einer Schülerbibliothek noch in einem "normalen" Haushalt fehlen. In heiteren Worten amüsant geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
anders als die Volxbibel, die gewollt "Jugendsprache" verwendet, wird hier darauf abgestellt, die Bedeutung der Bibeltexte im heutigen Lebenskontext zu zeigen.
Das gelingt mal mehr, mal weniger gut.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2011
...aber es reicht längst nicht an die Bibel heran. Das Buch dokumentiert eine beeindruckende Aktion, wobei man merkt, dass die Kurztexte von verschiedenen Leuten mit unterschiedlichem Verständnis der Bibel verfasst wurden. Nicht immer ist es die "neue", junge, internetbeeinflusste Sprache, die Titel und Klappentext gerne suggerieren möchte, und manchmal ist das Ergebnis schlicht falsch und irreführend (z.B. der Text, der auf der Rückseite abgedruckt ist, zu Gen 2, 1-4a):
"Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss, ab jetzt zu chillen."
Er "chillte" für einen Tag, nicht ab dem siebten Tag. Die Bibel reflektiert an dieser Stelle ein völlig anderes Gottesbild, als es diese Kurzfassung der dreieinhalb Verse tut.
So gibt es noch manche andere Stellen, wo schlicht falsch interpretiert wurde. Aber das haben solche Projekte an sich, und wer sich auskennt, kann damit leben. Nur sollte man das Buch auf keinen Fall als Bibel-Ersatz verwenden. So ist es hoffentlich auch nicht gedacht.
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am 16. Dezember 2014
Cooles Buch und ganz nützlich für Katechese oder Bibelrunden mit jungen Menschen. Manche Stellen sind zum Zerkugeln lustig (Hohenlied). Hätte mir gewünscht, dass mehr von den Übersetzungen so gewagt und Jugend nah wären.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2013
und Gott chillte hat mir sehr gefallen, da biblische Inhalte schnell nachzuschlagen sind.
für konfis geeignet, da sehr witzig und leicht verständlich
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am 10. Juni 2014
Die Texte sind wirklich kurz und knapp, bringen die biblische TZextstelle aber doch nicht immer auf den Punkt. Für den Einsatz in Schule oder Gemeinde daher nur bedingt geeignet.
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