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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überarbeitete Neuauflage mit ein paar alten Schwächen, 24. Mai 2008
Von 
Dodo (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anfang der 1990er erschien Marianne Brentzels erste Annäherung an Else Ury unter dem Titel "Nesthäkchen kommt ins KZ". Der drastische Titel erregte damals viel Aufmerksamkeit, was den positiven Effekt hatte, dass das zuvor nur wenigen Literaturinteressierten bekannte Schicksal der Nesthäkchen-Autorin in einer breiten Leserschaft zum Thema wurde. Mit "Mir kann doch nichts geschehen" legt Brentzel nun eine überarbeitete und ergänzte Neufassung der literarischen Biographie vor. Ergebnisse neuerer Forschungen und neu gefundener Dokumente werden größtenteils berücksichtigt, jedoch nicht lückenlos. Dies ist ein Manko.
Beispielsweise rückt Brentzel einerseits von ihrer früheren Behauptung ab, die Urys wären so in den christlichen Alltag assimiliert gewesen, dass sie die jüdischen Riten und Gebräuche nicht mehr gelebt hätten. Gespräche mit Hinterbliebenen aus der Familie bewiesen mittlerweile das Gegenteil: die Urys waren eine gläubige Familie, die aktiv in der jüdischen Gemeinde Berlin-Mitte wirkte.
Andererseits vertritt die Autorin in der Neuauflage weiterhin die Ansicht, dass Ury ab 1900 unter Pseudonym für eine Zeitung schrieb, wobei in der Neuausgabe dies nicht mehr als reine, unbelegte Vermutung gekennzeichnet wird (die zudem von anderen Ury-Experten wie Barbara Asper abgelehnt wird).
Gelungen ist in der Neuauflage, dass Fakten und Fiktion, also wirkliche Biographie und aus den Büchern der Autorin übernommene oder von Brentzel ersonnene Geschichten, deutlicher als in der ersten Ausgabe getrennt werden, dies geschieht durch Kursiv-Schreibung der eingefügten rein fiktiven Abschnitte.
Insgesamt hat sich die Einstellung der Autorin zur Person Else Urys gewandelt, die Schriftstellerin wird nicht mehr pauschal als naiv und chauvinistisch eingestuft wie in der Erstausgabe, die Betrachtung ist ausgewogener und ergibt so ein runderes Bild einer sehr faszinierenden, gebildeten und lebensklugen Frau, die natürlich oft mit den allgemeinen Ansichten ihrer Zeit konform ging, zugleich aber große Toleranz besaß und lebte. Ury wird nicht mehr zu vorschnell mit der Erzählstimme ihrer Bücher gleichgesetzt, stattdessen werden Differenzen zwischen Urys privater Person und ihrem beruflichen Wirken als Jugendschriftstellerin deutlich.
Vereinfachend gesagt enthält die Neuauflage mehr biographische Sachverhalte und weniger Bewertungen und Interpretationen, auch wenn einige Abschnitte unverändert aus der alten Ausgabe übernommen wurden.
Als besondere Zugabe enthält das Buch die Geschichte "Im Trödelkeller", ein Märchen von Else Ury, in dem eine Mesusa von der Verweltlichung einer jüdischen Familie erzählt.

Fazit: Eine sinnvolle, lesenswerte Zusammenfassung zur heutigen Else-Ury-Forschung, die in kurzer Form einen guten ersten Einblick in den aktuellen biographischen Wissensstand gibt.
Dazu als Folgelektüre und Ergänzung sehr empfehlenswert: "Wiedersehen mit Nesthäkchen - Else Ury aus heutiger Sicht" von Barbara Asper u.a.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesthäckchen und meine Kindheit, 24. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury (Broschiert)
Ich habe die Nesthäckchen Bände von meiner Mutter geschenkt bekommen und habe sie als Kind gern gelesen. Die Bücher sind Ausgaben, die Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre herausgegeben wurden, meine Mutter hat sie als Kind geschenkt bekommen und mir später weitergegeben. Ich mag diese Bücher sehr. Sie riechen alt, sie sind schon ein bisschen vergilbt, sie sind etwas zerlesen, weil so gern und so oft darin geschmökert wurde. Für mich sind diese alten Bücher und die Geschichten um Annemarie Braun eine wunderschöne Kindheitserinnerung. Das Schicksal der Autorin berührt mich, ich wusste bis jetzt nicht, dass sie ein Opfer der Nazis geworden ist und in Auschwitz ermordet wurde. Das Buch von Marianne Brentzel über Else Urys Leben liest sich flüssig und zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Zeit. Lesen lohnt sich.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht nur für NESTHÄKCHEN-Fans...., 9. Dezember 2007
Dieses ist die überarbeitete Biographie von Else Ury. Die ursprüngliche Ausgabe war NESTHÄKCHEN KOMMT INS KZ.
Obwohl ich die erste Version auch schon mit Begeisterung gelesen habe, hat mir dieses Buch doch noch einiges an neuen Fakten eröffnet.
Geblieben ist der wunderbare Stil von Marianne Brentzel: es liest sich wie ein spannender Roman, leider ohne Happy-End.
Empfehlenswert nicht nur für NESTHÄKCHEN -Fans, sondern auch für - vor allem - junge Leute, die besonders die Zeit des Nationalsozialismus hautnah vor Augen geführt bekommen, und das auf interessante und spannende Weise!!!
Sollte Schullektüre werden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überarbeitete Neuauflage mit ein paar alten Schwächen, 7. Februar 2009
Von 
Dodo (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury (Broschiert)
Anfang der 1990er erschien Marianne Brentzels erste Annäherung an Else Ury unter dem Titel "Nesthäkchen kommt ins KZ". Der drastische Titel erregte damals viel Aufmerksamkeit, was den positiven Effekt hatte, dass das zuvor nur wenigen Literaturinteressierten bekannte Schicksal der Nesthäkchen-Autorin in einer breiten Leserschaft zum Thema wurde. Mit "Mir kann doch nichts geschehen" legt Brentzel nun eine überarbeitete und ergänzte Neufassung der literarischen Biographie vor. Ergebnisse neuerer Forschungen und neu gefundener Dokumente werden größtenteils berücksichtigt, jedoch nicht lückenlos. Dies ist ein Manko.
Beispielsweise rückt Brentzel einerseits von ihrer früheren Behauptung ab, die Urys wären so in den christlichen Alltag assimiliert gewesen, dass sie die jüdischen Riten und Gebräuche nicht mehr gelebt hätten. Gespräche mit Hinterbliebenen aus der Familie bewiesen mittlerweile das Gegenteil: die Urys waren eine gläubige Familie, die aktiv in der jüdischen Gemeinde Berlin-Mitte wirkte.
Andererseits vertritt die Autorin in der Neuauflage weiterhin die Ansicht, dass Ury ab 1900 unter Pseudonym für eine Zeitung schrieb, wobei in der Neuausgabe dies nicht mehr als reine, unbelegte Vermutung gekennzeichnet wird (die zudem von anderen Ury-Experten wie Barbara Asper abgelehnt wird).
Gelungen ist in der Neuauflage, dass Fakten und Fiktion, also wirkliche Biographie und aus den Büchern der Autorin übernommene oder von Brentzel ersonnene Geschichten, deutlicher als in der ersten Ausgabe getrennt werden, dies geschieht durch Kursiv-Schreibung der eingefügten rein fiktiven Abschnitte.
Insgesamt hat sich die Einstellung der Autorin zur Person Else Urys gewandelt, die Schriftstellerin wird nicht mehr pauschal als naiv und chauvinistisch eingestuft wie in der Erstausgabe, die Betrachtung ist ausgewogener und ergibt so ein runderes Bild einer sehr faszinierenden, gebildeten und lebensklugen Frau, die natürlich oft mit den allgemeinen Ansichten ihrer Zeit konform ging, zugleich aber große Toleranz besaß und lebte. Ury wird nicht mehr zu vorschnell mit der Erzählstimme ihrer Bücher gleichgesetzt, stattdessen werden Differenzen zwischen Urys privater Person und ihrem beruflichen Wirken als Jugendschriftstellerin deutlich.
Vereinfachend gesagt enthält die Neuauflage mehr biographische Sachverhalte und weniger Bewertungen und Interpretationen, auch wenn einige Abschnitte unverändert aus der alten Ausgabe übernommen wurden.
Als besondere Zugabe enthält das Buch die Geschichte "Im Trödelkeller", ein Märchen von Else Ury, in dem eine Mesusa von der Verweltlichung einer jüdischen Familie erzählt.

Fazit: Eine sinnvolle, lesenswerte Zusammenfassung zur heutigen Else-Ury-Forschung, die in kurzer Form einen guten ersten Einblick in den aktuellen biographischen Wissensstand gibt.
Dazu als Folgelektüre und Ergänzung sehr empfehlenswert: "Wiedersehen mit Nesthäkchen - Else Ury aus heutiger Sicht" von Barbara Asper u.a.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, 16. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury (Broschiert)
Das Buch "Mir kann doch nichts geschehen..." ist wirklich super interessant für alle Nesthäkchen-Fans. Es wirft ein ganz neues Licht auf Else Ury und ihre Bücher.
Ich habe wirklich viel Neues erfahren und gelernt bei der Lektüre.
Unbedingt empfehlenswert!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In dieser neuen Veröffentlichung stellt Brentzel Else Ury in den Kontext des assimiliert lebenden Berliner Judentums, 5. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury (Broschiert)
In der zweiten Annäherung an das Leben der Nesthäkchen-Autorin Else Ury steht ihre Verwurzelung in der jüdischen Tradition und in der deutschen Kultur im Vordergrund

Marianne Brentzel hat anlässlich des 130. Geburtstages von Else Ury am 1. November 2007 - 15 Jahre nach ihrer hoch gelobten ersten Veröffentlichung über Else Urys Leben "Nesthäkchen kommt ins KZ. Das Leben der Else Ury, 1877-1943" – ihr Leben und Werk unter dem Aspekt ihrer Herkunft in der jüdischen Tradition neu betrachtet.

Unter den nur schlecht erinnerten Spuren jüdischen Lebens in Berlin gibt es auch solche, die gar nicht als solche erkannt werden, obwohl sie existieren. Die Schriftstellerin Else Ury wohnte in der Kantstraße 30. Sie war eine der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Den wenigsten ihrer LeserInnen bis heute ist bekannt, dass sie Jüdin war.
In Brentzels Buch "Mir kann doch nichts geschehen" sind neue Forschungsergebnisse zu Leben und Werk von Else Ury eingeflossen: "Vor allem aber werden sie die jüdischen Spuren in Else Urys Leben deutlicher wahrnehmen. Es geht mir um die enge Verwurzelung Else Urys im Judentum und die Erkenntnis, dass sie nicht nur eine assimilierte und der deutschen Kultur eng verbundene Frau war, sondern dass sie mit ihren Büchern selbst einen bedeutenden Beitrag zur Assimilation geleistet hat." Diese neue Beschäftigung ist Marianne Brentzel meisterlich gelungen.

In der Gedenkstätte der Wannsee-Konferenz, wo die Koordination des Völkermords an den europäischen Juden beschlossen wurde, ist heute – auf einer dort ausgestellten Fotografie - ein kleiner schwarzer Koffer zu sehen. Handschriftlich, mit weißer Farbe, steht darauf "Transport No. - Else Sara Ury, Berlin – Solinger Str. 10", ihre letzte Anschrift in Berlin 1943, bevor der Transport sie nach Auschwitz deportierte.

Else Ury wird 1877 als drittes von vier Kindern in Berlin in eine liberale wohlhabende Familie geboren. Sie wohnte im heutigen Bezirk "Mitte", in der Heiliggeistraße, ganz in der Nähe der ersten Berliner Synagoge in der Heidereuthergasse. Räumlich angrenzend befand sich das Scheunenviertel, das vor allem von armen Juden aus Osteuropa bewohnt wurde. Zu diesen bestanden keine Kontakte. In ihrer großen Familie wuchs sie behütet auf. Else besucht zehn Jahre lang die Königliche Luisenschule. Brentzel beschreibt, wie soziale und politische Themen ausgelassen wurden: "Auch erfährt Else Ury weder in der Schule noch zu Hause von Streiks und Sozialdemokratie. In der Schule der Wohlhabenden wird wenig von Armut gesprochen. Von Umstürzlern schon gar nicht. Allerdings wissen die Mädchen der Mittel- und Oberschicht von Not." Mit der zehnten Klasse endet die Schulausbildung für Else Ury.

Mit den Eltern und Geschwistern zog sie 1905 in den Berliner Westen, in die Kantstraße 30. Hier ist für sie und viele andere Juden Religion Privatsache.
Sie erlernte keinen Beruf und wohnte bei ihren Eltern. Else Ury begann, kleine Geschichten für die Sonntagsbeilage der Vossischen Zeitung unter einem heute unbekannten Pseudonym zu schreiben. Anders als viele ihrer Zeitgenossen schildert sie in ihren Veröffentlichungen kaum das deutsch-jüdische Milieu. Die Geschichte "Im Trödelkeller" (1908), die im Buch " Mir kann doch nichts geschehen" abgedruckt ist, bildet hier eine Ausnahme. Für den Wettbewerb der Loge Bnei Briß reichte Ury das Märchen von einer Mesusa ein, die erzählt, wie eine jüdische Familie sich zunehmend im deutschen Bürgertum akkulturalisiert.

Im ersten Weltkrieg fühlt frau deutsch. Vaterlandsliebe und ein konservativ geprägtes Weltbild klammern die politischen Entwicklungen aus. Lange blieb das jüdische Bildungsjudentum blind für die sich abzeichnende Entwicklung. Nicht anders erging es Else Ury, die eine sehr populäre und erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin wurde. Ihre "Nesthäkchen-Romane" oder die Serie "Professors Zwillinge" erreichten hohe Anerkennung und wurden Lieblingsbücher mehrerer Mädchengenerationen.
Annemarie Braun, Protagonistin ihrer zehnbändigen Kinderbuchserie Nesthäkchen, machte sie sehr populär. Insgesamt verfasste Else Ury 38 Bücher und zahlreiche Erzählungen. Dass Ury in typisch jüdischer Tradition steht, macht die Autorin Marianne Brentzel daran fest, dass die "Familie in all ihren Geschichten große Bedeutung zukommt. Familiärer Zusammenhalt, gemeinsame Mahlzeiten, Geburtstage und Verwandtentreffen sind Höhepunkte im Leben der Heldinnen."

Nach dem Hurrapatriotismus setzt 1918 die Ernüchterung ein. Die Biografin schreibt: "Else Ury war vor allem eine Deutsche. Das war ihre Identität bis weit in die Dreißgerjahre hinein. Ihre Zukunftshoffnungen waren, genau wie bei Millionen anderer Menschen, dass die Nationalsozialisten mit Hitler als Reichskanzler Arbeitslosigkeit und Massenelend beseitigen würden. Dass der Rassenwahn der Nazis sie bald zur verfemten Jüdin machen würde, ahnte sie nicht, konnte sie nicht glauben." Else Ury schreibt und schreibt und schreibt. Ab 1918 ist sie Bestseller-Autorin.

Kursiv gesetzt finden sich im Buch ausführliche Erläuterungen und Erklärungen zu Traditionen im Judentum wie z.B. der Besuch in der Synagoge, zu Jom Kippur und weitere jüdischen Feiertage und Riten.
Darüber hinaus werden die Schritte der Entrechtung der Juden minutiös dargestellt. So weist der Text einen zweiten Erzählstrang auf. Diese Exkurse sind gut geeignet, die jeweiligen Situationen zu beschreiben und sie ermöglichen eine Annäherung an Ury auch für diejenigen Leserinnen, die sich in den Lebenssituationen der assimiliert lebenden Juden der Weimarer Republik nicht auskennen.

1935 wird Else Ury aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Am 12. Januar 1943 wird die 65 jährige vom Bahnhof Grunewald nach Auschwitz deportiert. Sie wird dort als arbeitsunfähig eingestuft und noch am selben Tag ermordet. In der Erinnerung der meisten ihrer deutschen LeserInnen ist sie niemals jüdisch gewesen und auch nie vergast worden. Sie ist einfach verschwunden. Marianne Brentzel macht sichtbar, dass das ganz anders war.

Eine sehr gelungene Biografie über Else Ury. In dieser neuen Veröffentlichung stellt Brentzel Else Ury in den Kontext des assimiliert lebenden Berliner Judentums. Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zum Erkennen nicht wahrgenommener jüdischer Spuren in der deutschen Geschichte und damit sehr empfehlenswert.
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Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury
Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury von Marianne Brentzel (Broschiert - 3. Dezember 2008)
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