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Kundenrezensionen

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am 6. April 2014
Die Offenbarung zeigt - es muss der letzte Teil bleiben. Es ist immer noch witzig und teilweise echt spritzig. Die Abzüge gibt's a) für die falsche Stimme des Kängurus (ich hatte mich so auf die eine Intonation eingeschossen, dass ich eine neue Stimme - eine Mischung aus Psychotherapeut und ichweißnichtwer - eigentlich nicht mehr so richtig akzeptieren kann. Und b) weil die Offenbarung eben doch ein klein wenig lahmer geworden ist - aber nur ein klein wenig!

P O S I T I V ist die immer noch ideenreiche Umsetzung und teils bis an die Grenzen der Komik gesetzten Pointen.
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am 14. März 2014
Nachdem das Ende des zweiten Teils einen mehr oder weniger großen Cliffhänger erzeugt hatte, war ich sehr gespannt das Buch zu lesen. Das Buch ist übrigens mit gut 400 Seiten das dickste der Trilogie, die Kapitel sind nach wie vor knackig geschrieben und jeweils nur wenige Seiten lang. Langeweile und "Leseblockaden" kommen sicherlich nicht auf.

Ich denke zur Story haben hier berets genug Leute bereits etwas geschrieben, daher werd ich mich auf das Schreiben über ein Stilmittel beschrenken, dass in meinen Augen zentral im Buch ist: Es ist ein "meta"-Buch. Das Buch nimmt permanent Bezug auf sich selbst. Dies führt unter anderem dazu, dass man die Kapitel durchaus chronologisch lesen sollte, da man sonst eine Vielzahl an Witzen nicht versteht. Beispielsweise schreibt Kling im Buch über das Schreiben des dritten Buches und ein Gespräch mit seinem Lektor, dass für den folgenden Handlungsverlauf zentral ist. Das macht das Buch aber sicherlich nicht nicht-lesenswert - im Gegenteil: Es ist herrlich wie Kling erst aktuelle (und ehemalige) Bestseller aufs Korn und den Leser dann gleichzeitig auf eine ähnliche Reise nimmt. Dazu kreiert der Autor sogar eigene Bücher, Autoren und andere Personen, die manch reellen Personen erstaunlich ähneln - sicherlich nur ein reiner Zufall ;)

Einige mögen sich hier über das Ende beschweren und das ist vielleicht auch mein größter Kritikpunkt. Ich fand es definitiv lustig, habe aber einfach mehr erwartet (entschuldigung für diese kapitalistische Einstellung). Ich hätte allerdings auch keine Ahnung gehabt, wie man diese großartigen Bücher zu einem besseren Schluss bringen sollte. Ich denke es ist angemessen gewesen.

Auch die, vor fast jedem Kapitel erscheinenden, falsch zugeordnen Zitate fand ich inzwischen etwas mau.

Für mich kamen aber sowohl der politische, als auch der alltägliche Part etwas zu kurz in dem Buch. Ich weiß nicht, ob es von Kling so intendiert war, aber das erste Buch würde ich ins Genre "Alltagssatire" einordnen, das zweite ins Genre "Politiksatire" und dieses dritte würde ich als "Fantasysatire" bezeichnen.

Fazit:

Ich fand das Buch sehr gelungen. Einen direkten Vergleich zu den beiden vorangegangen Büchern möchte ich NICHT ziehen, da jedes Buch für mich eine andere Perspektive einnimmt und auf seine Art und Weise sehr gut ist - ich möchte hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen.

Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem weiterempfehlen - insbesonderen den Leuten, die bereits die ersten beiden Teile gelesen haben. Wer sich ernsthaft darüber beschwer, dass das Buch "nicht so gut sei wie die Vorgänger" vergisst meiner Meinung nach, dass das Buch dennoch urkomisch ist und knapp 400 Seiten LeseSPASS bietet.

PS: Für mich war der Höhepunkt des Buches übrigens Marc-Uwes Gespräch mit dem Pinguin bei ihm zu Hause (Kapitel "Sei bereit"). In diesem Sinne: viel Spaß beim Lesen!
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am 23. April 2014
Tja, Rezensionen sind schon etwas Lustiges. Dem einen gefällt's nicht, weil es das Gleiche wie in den ersten beiden Veröffentlichungen ist... dem anderen missfällt die Veränderung. Wodurch schon "offenbart" wird (Ha, was für ein Wortspiel!), wie schwer es ein Autor hat, wenn mindestens das Erstlingswerk einfach Maßstäbe gesetzt hat. Meine Meinung: Ja, das eine oder andere nutzt sich ab. Ja, nicht alle "Neuerungen" sind der totale Burner (war es aber beim "Manifest" auch schon nicht). Ja, die ganz grandiose Idee á la falsch zugeordnete Zitate fehlt diesmal. Ja, das mit den Pinguinen wird etwas zu sehr ausgereizt. Aaaaber: Ich hab mich über vier Stunden (oder wie lang ist das Teil?) sehr gut unterhalten gefühlt, wieder mehrfach laut gelacht und mich selten bis nie gelangweilt. Kurz: Immer noch mit das Beste, was das Genre ("Humoristischer Kleinkünstler mit sprechendem Tier" oder so) derzeit zu bieten hat.
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am 22. April 2014
Das dritte Buch unterscheidet sich von den anderen beiden. Während im ersten Teil bis auf den Einzug des Kängurus in die Wohnung des Kleinkünstlers so gut wie keine Änderung an den grundsätzlichen Voraussetzungen geschah, man die Kapitel quasi in willkürlicher Reihenfolge lesen konnte, hat sich bis zum dritten Teil eine durchgehende Geschichte entwickelt.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert: das 1. Buch der Offenbarung, das 2. Buch der Offenbarung und einen Anhang.

[Achtung Spoiler]

1. Buch der Offenbarung:
Der Anfang war mir etwas zu langweilig und melancholisch. Da das Känguru zu Ende des Känguru-Manifests abgeschoben wurde, lebt Marc-Uwe wieder allein in seiner Berliner Wohnung und ist einsam.
Als das Känguru wieder auftaucht, ist es aber sehr ähnlich zum Prinzip der ersten beiden Teile. Das Känguru ist Kommunist und stellt als solcher den Kapitalismus in all seinen alltäglichen Auftritten in Frage, erklärt zum Beispiel einem Obsthändler, wie falsch es ist, dass er für seine Waren Geld verlangt und tut in einer Talkshow seine Meinung zum Unterschied zwischen linkem und rechten Terror kund:
"Doch, doch [...] Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine."
(Kling, Marc-Uwe: Die Kängur-Offenbarung. Der Känguru-Chroniken dritter Teil. Berlin 2014, S. 146)

2. Buch der Offenbarung:
Marc-Uwe und das Känguru reisen von Berlin nach New York, von New York nach Los Angeles, von dort aus (aus Kostengründen über Toronto, Brüssel, Seattle, Caracas und Toronto) nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dann mit dem Schiff nach Patmos und zuletzt wieder mit dem Schiff von Patmos nach Australien. Hierbei überschlagen sich die Ereignisse teilweise, sodass es schwierig wird die Handlungen nachzuvollziehen. Es gibt aber immernoch den gleichen Humor und auch Informationen über die Vorgeschichte des Kängurus.

Anhang:
Der Anhang ist nicht mehr als eine Sammlung von Schriftstücken, die Anti-Terror-Anschläge dokumentieren. Diese sind selbstverständlich alle kreativ, überraschend, stilvoll und kreativ. Das "Nachspiel" ist ein würdiges Ende der Trilogie.

Fazit:
Ich bin durch diese Bücher (und die Hörbücher) ein großer Fan von Marc-Uwe Kling geworden. Der dritte Teil ist zwar besonders durch den durchgehenden Handlungsverlauf im zweiten "Buch" anders als die anderen beiden Teile aber nicht schlechter oder besser. Die Känguru-Offenbarung überzeugt mit ihrer kreativen und humoristischen Auffassung des Alltags eines Kleinkünstlers und eines Kängurus.
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am 11. März 2014
Ich will es mögen! Aber ich muss bedauerlicherweise sagen, dass die „Känguru-Offenbarung“ tatsächlich der schwächste Band der „Trilogie“ ist. Dabei möchte ich Marc-Uwe Kling keinesfalls unterstellen, nur Geld verdienen zu wollen. Obwohl…. Wie sagt er selbst so schön in dem Buch? „Gibt es einen vierten Teil? Nur wenn ich keine anderen Ideen habe und dringend Geld brauche.“
:-)
Wenngleich es seiner Kunstfigur entspricht, phlegmatisch und gelangweilt rüberzukommen, kenne ich doch keinen Künstler, der sich im Rampenlicht zurückhaltender und bescheidener gibt. Allein ums Geldverdienen ging es hier wohl eher nicht.
Dreimal hintereinander bei 100 Prozent zu landen war wohl dennoch wenig wahrscheinlich.

Tatsächlich greift Kling in der Känguru-Offenbarung erstaunlich oft auf Spitzen früherer Veröffentlichungen zurück. Was vermutlich gewollt ist, wirkt jedoch vielmehr gewollt.
Auch die Dialoge besitzen häufig nicht den intellektuellen Feinschliff, den man von ihm gewohnt ist; sie wirken konstruiert (klar, das sind sie ja auch – aber bestenfalls sollte man den Gedanken daran beim Hören verlieren) und der Verlauf einiger Episoden ist - gerade zum Ende hin - doch recht wirr.
Eher flach sind die Psychiaterschwenke, die Wortbedeutungsvertauschungen ala erotisch statt ironisch und die Star-Wars-Anspielungen.

Alles in allem gehen Kling leider auch ein wenig die Persönlichkeiten seiner Protagonisten verloren. Wo ist die hinterhältige Liebenswürdigkeit des Kängurus hin? Warum blafft es ständig rum? Versucht es mit Lautstärke zu überspielen, was an leisen Tönen fehlt?

Fazit: Nach zwei grandiosen Büchern war die Messlatte vielleicht zu hoch. „Die Känguru-Offenbarung“ schwächelt im Vergleich allzu sehr. Einige Kapitel (insbesondere in der ersten Hälfte) sind gewohnt genial, das gros aber bleibt kaum hängen.
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am 12. November 2015
Das Buch "Die Känguru Offenbarung" ist der dritte und letzte Teil der Känguru-Serie von Marc-Uwe Kling. Im vorherigen Teil das Känguru Manifest wird das Känguru abgeschoben und Marc-Uwe Kling bleibt alleine zurück.
Marc-Uwe war zwar oft vom Känguru genervt, doch nun da es weg ist vermisst er es natürlich und ist etwas niedergeschlagen. Neben Marc-Uwe, dem Känguru und dem Pinguin spielen natürlich auch wieder die Mitglieder des Asozialen Netzwerks eine wichtige Rolle.
Die verschiedenen Figuren des Buches sorgen dafür, dass man beim Lesen wieder sehr viel lachen und auch schmunzeln kann. Die Situationskomik ist oft unschlagbar und obwohl Marc-Uwe mit den vorherigen zwei Büchern sehr erfolgreich war, nimmt er sich trotzdem noch immer selbst auf die Schippe und sorgt so für eine Menge Unterhaltung. Es ist leider oft der Fall, dass die folgenden Teile eines sehr erfolgreichen Buches nicht mit diesem mithalten können. Doch dies ist hier wirklich nicht der Fall, der dritte Teil kann sich genauso sehen und lesen lassen wie die Chroniken und auch das Manifest. Die Känguru Offenbarung verspricht eine Menge Lesespaß und ist auch noch nach mehrfachem lesen super lustig.
Ich bin froh, dass ich diese Buchreihe gelesen habe und bin mir sicher das es noch nicht das letzte Mal war. Ein großes Danke an Marc-Uwe Kling für dieses Meisterwerk.
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am 20. Juni 2014
Ein bisschen schwächer als die beiden Vorgänger fand ich es schon. Anders ist es auf jeden Fall. Dennoch liebe ich Klings Art von Humor.
Pluspunkte ...
... wir treffen alte Bekannte wieder (den Pinguin, Krankenhaus, Julia Müller, die Kategorie Buch mit sprechendem Tier, Ratzupaltuff, Pentizikulös, Kevin, unseren Freund Den Shredder und unzähliche andere).
... Es ist viel Neues dabei. Kein Abklatsch der Vorgänger. Es gibt auch wieder viel zu lachen. (Die Wunderhure, der Riesenzwerg, neue Geschäftsideen, unerwartete Konkurrenz um den Buchpreis ...)
... die Anmerkungen des Lektors. Immer wieder witzig. Es gefiel mir auch, dass immer wieder auf den Schreibprozess Bezug genommen wird.

Minuspunkte:
... gerade in der zweiten Hälfte gab es schon ein paar Längen.
... die Entwicklung mit dem Psychiater fand ich etwas dämlich.
... einige Witze schwächelten dann doch.

Sonstiges:
Star Wars hat wahrscheinlich mehr Fantasy- als Science-Fiction-Elemente (vgl. auch Wikipedia). Ich hoffe mal, der Vergleich Fantasyroman zu Star Wars ist erotisch gemeint.
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am 26. Juni 2016
WIe die beiden Vorgänger ist auch der letzte Teil der Känguru-Chroniken überaus lustig. Wir haben ihn auf einer Familienreise nach Italien im Auto gehört und Tränen gelacht. Intelligent und witzig und voller aberwitziger Ideen. Ein Genuss. Und Marc-Uwe Kling liest das einfach phantastisch. Kann auch die anderen beiden Bände empfehlen, wobei ich fand, das Band zwei ein klein wenig geschwächelt hat. Aber alles in allem lohnen sich alle drei Teile. Was für gute Laune.
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am 23. Juli 2015
Alle Teile hören und ich garantiere, jeder ist für sich absolut hörenswert. Ich kann beinahe einen nächsten Teil nicht abwarten, wobei es mir fraglich erscheint, ob die Geschichte bereits auserzählt wurde. Aber ich wäre sehr erfreut, über eine Fortsetzung. Wirklich klasse, denn es handelt sich um Witz mit Niveau und teilweise sehr subtilen Anspielungen in Bezug auf Politik und sozialen Missverhältnissen. Darum mehrfach anhören, aber bitte nicht auf der Autobahn bei Überholmannövern - Lachanfall-Gefahr!! Auch hier ist ein Warnhinweis für Autofahrer erforderlich! Ich liebe Marc-Uwe Kling und seinen Humor!!! Erbitte Fortsetzung!!
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am 13. Juni 2016
Während man normalerweise eher selten einen dritten Teil als besonders gut rezensieren kann, ist dies hier der Fall. Die Kanguru-Offenbarung ist der absolute Oberknaller! Total lustig und wahnsinnig! Allerdings gilt das nur für das Hörbuch - die Textversionen sind nicht annähernd so lustig, da gerade die verschiedenen Stimmvarianten des Autors zur Komik führen. Ich hoffe auf einen vierten Teil.
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