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am 9. April 2011
Ein lustiges Buch voller schräger Geschichten. Nichts für Deutschlehrer und Historiker, nichts für Rechthaber und Besserwisser. Das Känguru übernimmt bereits die Rechthaberei und das Besserwissen, und es übernimmt beides gut. Modern, gesellschaftlich links, eitel, egoistisch und ehrlich bei jeder Lüge ist es. Der menschliche Mitbewohner bleibt Stichwortgeber und so soll es auch sein. Denn Menschen haben diesen ganzen Quark angerührt, also ist jetzt die Zeit für kluge Tiere.

Anarcho-Humor der sich nicht scheut, mal etwas schmutzige Hände zu bekommen. Marx-Brother's inklusive. Großzügig und mehr über den Tellerrand eben, wie es sich gehört.

Gefällt mir, macht Spaß beim lesen. Kann man aufgrund der Kürze der Geschichten bestimmt auch ins Badezimmer in Reichweite der Toilette legen. Dem Autor würde es gefallen. Genauso wie dem Känguru, da bin ich mir sicher..
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Was bisher geschah!?

Nichts!

Der neue Mieter von nebenan ist ein Känguru. An sich nichts ungewöhnliches wie man findet. Der Nachbarin von ganz unten macht es eher nervös das der Islam sich in Deutschland breit macht und wenn man sie genau anschaut sieht man einen kleinen Flaum auf ihrer Oberlippe. (Autsch, die Erste)
Das Känguru ist nun unmittelbarer Nachbar von Marc-Uwe, einem Kleinkünstler (aber er möchte bitte nicht so genannt werden). Zuerst borgt sich der neue Nachbar nur Eier, Salz und Mehl. Dann fehlt zu allerletzt der Herd und die Füllung für die Eierkuchen. Marc-Uwe lässt ihn also in seine Wohnung und springt derweilen schnell mal zum Metzger.
Irgendwann wohnt das Känguru, welches Schnaps-Pralinen süchtig ist und Aschenbecher mitgehen lässt, dann auch bei Marc-Uwe. Denn schließlich ist so der Weg zum Kühlschrank kürzer.
Sie verbringen von nun an viel Zeit miteinander, gehen zusammen zu Demos, die sie sich vom Caféhaus-Fenster anschauen, natürlich ist hier der beste Platz am Fenster schon vorreserviert. Sinnieren über das Leben, teilen sich einen Joint und schwafeln mit einem kommunistischen Geist. Mit dabei hat das Känguru immer seine roten Boxhandschuhe, welche er in seinem Beutel trägt und mit denen er Marc-Uwe aus so manch brenzliger Situation gerettet hat. Vielleicht sollte man anmerken, dass der Chronist gar nicht erst in diese brenzligen Situationen gekommen wäre ohne dieses Känguru.
Die Ideen, die die beiden aushecken sind meist skurril und aberwitzig, dennoch absolut real und nachvollziehbar.
Ein Szene, die typisch für das Känguru ist:
Warum es keinen Führerschein hat?
(Auszug)
"Was?", frage ich.
"Ich habe meinen Führerschein abgebrochen, weil ich rechts vor links nicht akzeptieren wollte."
"Wie?"
"Warum rechts vor links? Warum nicht links vor rechts?
Sogar in Australien gibt's links vor rechts und das Heimatland meiner Vorfahren kann sich sonst nicht gerade einer sehr fortschrittlichen Politik rühmen." (Ende)

Die Chroniken, eine geschichtliche Prosa-darstellung in zeitlicher Reihenfolge. Der rote Faden, der sich durch diese Buch zieht ist die Alltagsironie.
Zum Beispiel, wie unwichtige Nachrichten wichtiges Wissen aus unseren Köpfen verdrängt. Wenn man das Buch liest, sollte man dies beim ersten mal unbedingt der Reihe nach machen, da einige Kapitel auf vorhergehende aufbauen. Die Kapitel sind nie mehr als 4 Seiten lang und somit hat man immer etwas für den kleinen Genuss zwischendurch.

Fazit:
Ein Buch in dessen Handlung sich Tiefgang versteckt, man muss sich nur etwas bemühen um die versteckten Botschaften zu erkennen. Zum Beispiel wie lachhaft uns manchmal unser Leben erscheint und welchen Konventionen wir erlegen sind.
Marc-Uwe Kling nimmt mit Wortwitz Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (Klingeltonanbieter, Marktforscher, Psychologen, Ikea, Talkshows) und vieles mehr auf sprachlich hohem Niveau auf die Schippe. Dies schafft er indem er das Känguru als Sprachrohr benutzt.
Ein Auszug:
"Kannst du heute mal bezahlen?", fragt das Känguru nach dem Essen. "Heute?" frage ich. "Mal?", frage ich. "Ich muss immer bezahlen, weil du nie Geld mitnimmst."
"Tja", sagte das Känguru lächelnd. "So ist das in der Welt. Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld."

Der Wortwitz wird durch wenige kleine Fußnoten gespickt, diese kommen je nach Kapitel vom Chronisten Kling oder vom Känguru. Und wenn es passend ist kann man am Ende eines Kapitels auch Auszüge aus dem Buch des Kängurus finden - "Opportunismus-Repression". In machen Kapiteln finden sich auch kleine, völlig sinnlose, aber sehr witzige Gedichte.
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am 3. Oktober 2009
Schon beim Leseeindruck war mir klar: Ich liebe dieses Buch!

Als ich mit meinem Freund in Rom war hat er mir jeden Abend davon vorgelesen. In jeder freien Minute habe ich ihn angebettelt mir vom "Känguru-Buch" weiter vorzulesen. Mal sind Marc-Uwe und das Känguru wie ein altes Ehepaar, das sich streitet, mal halten sie absolut zusammen und ergänzen sich perfekt. Am tollsten ist ja noch die Tatsache, dass es als völlig normal erachtet wird, dass da nun ein Känguru einzieht. Noch dazu ein Seelenverwandter.

Besonders gut haben mir auch die Stilmittel gefallen wie die Fußnoten ("Wer das lesen kann braucht keine Brille")
oder die Sache mit der Zeichensetzung. Ganz ehrlich, ich wäre ohne Vorablesen nicht auf dieses Buch gekommen.

Ich liebe es!!
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am 29. August 2009
Chaotisches Zusammenleben mit einem Beuteltier

Zur Handlung:

In die Nachbarwohnung des Autors zieht ein kommunistisch angehauchtes Känguh ein. Zu Anfang will es sich nur bei seinem Nachbarn ein paar Kleinigkeiten borgen, stellt aber schnell fest, wenn es zu ihm zieht, dass dann der Weg zu seinem Kühlschrank nicht mehr ganz so weit ist und es sich in einer WG ganz gut leben läßt.
Nun kommt es zu vielen Erlebnissen und Begebenheiten, die eine humorvolle Sammlung an kurzen Abenteuern und Wortgefechten ergab.

Zum Autor:

Marc-Uwe Kling beherrscht sein Fach wie wenige andere. Er schreibt humorvoll und lustig, aber keineswegs platt. Die Geschichten könnte er tatsächlich erlebt haben, wenn dies mit einem Känguru mitten in Berlin möglich wäre. Er geht trotz der schlagfertigen Schreibweise an immer wieder aktuelle Themen ran, ohne unter die Gürtellinie zu schlagen, oder jemanden zu beleidigen. Die aufgegriffenen Themen behandelt er mit einem Augenzwinkern und trotzdem mit dem nötigen Fingerspitzengefühl, ohne jedoch ein gewisses Maß Ernsthaftigkeit zu verlieren.

Mein Eindruck:

Ein Buch, das man selten erwischt. Humorvoll und teilweise so komisch, dass ich Tränen lachte. Es ist die richtige Lektüre für zwischendurch, um sich aufzumuntern. Das Buch kann man auch jederzeit zur Seite legen, um dann später weiter zu lesen, denn durch die kurzen Geschichten ist es nicht möglich den Faden zu verlieren.
Ich habe das Buch jedoch in einem Rutsch gelesen, weil ich einfach nicht genug bekommen konnte. Auf jeden Fall werde ich es irgendwann mal wieder lesen.
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am 13. November 2009
Marc-Uwe Kling hat mit seinen Känguruh-Chroniken viele Yuotube-Nutzer begeistert, da war diese CD nur eine Frage der Zeit.

Er erzält darauf von seiner Zweier-WG mit einem Känguruh.
Meist sozial-politisch-kritisch, ständig absurd, aber immer brüllend komisch pflückt er den völlig normalen Alltag auseinander. Die CD ist für jeden geeignet, der sich auf einem etwas gehobenen Niveau vor Lachen wegschmeißen will.

Marc-Uwe Kling liest alle Protagonisten, und zeigt dabei viele verschiedene, leicht zu unterscheidende Stimmfarben.
Dadurch wird die CD nicht langweilig, im Gegenteil, oft sind es garade diese leichten Stimm-Schwankungen, die ein leichtes Schmunzeln einfach passieren lassen.
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am 18. Dezember 2009
Im Zug habe ich einmal gelauscht, als jemand seinen Freunden aus dem Buch Känguru-Chroniken vorlas. Obwohl ich eigentlich am Laptop arbeiten musste, konnte ich mich vor Lachen kaum halten, also kaufte ich mir kurze Zeit später das Buch. Als ich dann noch rausfand, dass es ein paar Monate später das Hörbuch dazu gab, setzte ich es auf die Wunschliste für meinen Geburtstag. Mein Mann und ich haben jeder mehrfach die Geschichten selbst (laut vor-)gelesen und auf CD gehört. Auf CD sind sie noch etwas lustiger, weil Marc-Uwe Kling einfach unschlagbar vortragen kann, aber der Inhalt ist halt auch so intelligent und witzig zugleich, dass er ebenso als Buch trägt. Im Buch sind noch etwas mehr Kapitel, aber die besten sind auf der Doppel-CD (immerhin 37 Stück!)
Mittlerweile erzählen und zitieren wir ständig aus den Känguru-Chroniken, haben Buch und CD schon mehrfach verschenkt und hoffen auf einen Nachschlag.
In echt ist Marc-Uwe tatsächlich genauso witzig wie auch bei der Live-CD-Aufnahme: Sind Anfang Dezember von Hamburg nach Bremen gefahren, um dort einen Auftritt von ihm zu sehen. Und er hat sich beim Zitieren aus dem Buch nicht ein einziges Mal verlesen: Ein Naturtalent! Musikalisch ist er dazu auch noch und sehr schlagfertig. Kann mir gar nicht erklären, warum er nicht berühmter ist (gut, er hat zweimal den Poetry-Slam-Preis gewonnen, aber z.B. im Fernsehen habe ich ihn noch nie entdeckt, vielleicht ist er dafür aber auch zu subversiv und kritisch...)
Ach über das Känguru habe ich noch gar nichts gesagt: Das Känguru wächst einen echt ans Herz, denn es spricht Dinge aus und macht Sachen, die man auch denkt oder gern mal machen würde, aber sich irgendwie nicht traut. SChade, dass es nur in der Phantasie existiert, ich würde es gern mal als Mitbewohner ausleihen...
Mein Tipp: Kaufen und nach 1 Minute schon herzhaft loslachen!!!
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am 1. Mai 2013
Ich habe selten in meinem Leben auf Dauer so viel bei einem Buch / Hörspiel lachen können.
Ich musste beruflich einige Zeit lang mit dem Auto weitere Strecken zurück legen,
das Hörbuch auch immer dabei. Irgendwann warfen mein Kollege und ich uns täglich
mehrfach diverse Zitate des Kängurus gegen den Kopf, zur Freude aller Kollegen.
Vermutlich werden wir das Ganze nie wieder los :D

Zum Inhalt brauche ich nicht mehr viel sagen, da haben Kommentare vor mir schon
einiges aufzeigen können.
Meistens flauen Geschichten irgendwann ab oder haben ihren Tiefpunkt aber bei den
Känguru-Chroniken war ich vom Anfang bis zum Ende völlig begeistert -
und es ist definitiv nicht nur etwas für den Einzelnen. Ich habe eine Menge an
Leuten in meinem Freundeskreis vom Känguru begeistern können. Eigentlich tut
es das von ganz allein. Die Lesung an sich und die Stimme des Tieres sind so
dermaßen gut getroffen, dass man wirklich mitten drin ist, statt nur dabei ;)

Der Kauf der CD's lohnt sich wirklich!

Super!
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am 13. April 2009
Eines vorneweg: Man sollte dieses Buch nur dann in der Öffentlichkeit lesen, wenn einem schiefe Blicke von völlig fremden Menschen nicht peinlich sind. Denn "Känguru-Chroniken" erzeugt unter Garantie große Lachanfälle! Dieses Känguru macht einfach enorm viel Spaß! Und vor allem gute Laune!

Erzählt wird von der Freundschaft des Autors zu einem vorlauten, kommunistisch gesinnten Känguru. Alles beginnt damit, dass das Känguru in der Nachbarschaft von Marc-Uwe - so heißt unser Autor - einzieht. Schnell werden sie Freunde und das Känguru fühlt sich bei ihm so wohl, dass es sich kurzerhand bei ihm einnistet. Nun kann der Spaß erst richtig beginnen! Denn durch seine rotzfreche und vorlaute Art bringt es seinen neuen Freund immer wieder in Schwierigkeiten. Mehr als einmal landen sie deswegen sogar kurzzeitig hinter Gittern. Dabei ist das Känguru aber alles andere als unsympathisch. In seltenen, kurzen Momenten kann es sogar richtig süß sein - auch wenn diese natürlich die absolute Ausnahme sind.

Da jeder Mensch aber eine andere Auffassung von Humor hat, sollte man vor dem Kauf dieses Buches besser wenigstens eines der vielen kleinen Kapitel lesen um sicherzugehen, dass man mit dem Buch auch seine Freude hat. Zudem werden diese Geschichten als wöchentliche Kolumne auf RBB Radio Fritz ausgestrahlt, die ich nicht kenne. Fans könnten vielleicht von der bloßen Niederschrift der Episoden, ohne die Stimme des Poetry-Slam-Meisters Marc-Uwe Kling, enttäuscht sein.
Ich jedenfalls habe auf vielen Seiten herzhaft gelacht und hoffe, dass es bald einen Nachfolgeband mit neuen Geschichten dieser ungewöhnlichen WG gibt.
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am 11. März 2010
Ich hatte die CD bei der Suche nach einem guten Weihnachtsgeschenk entdeckt und gekauft, ohne je von Marc-Uwe Kling gehört zu haben - ein Glücksgriff und der avisierte Empfänger hat sie nie erhalten ;-)

Wir haben die CD öfter während der Autofahrt gehört und auch unsere Mitfahrer haben sich köstlich amüsiert!!! Von Qualitätsmängeln ist mir bisher gar nichts aufgefallen. Die Stories und vor allem die Hörspiel-Akustik waren seit langem das lustigste, das mir zu Ohren gekommen ist.
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am 26. Februar 2011
Auf Empfehlung von Kollegen habe ich mir die Podcast bei den 'Radio Fritzen' angehört und schon viel Spaß gehabt. Das Buch lag dann unterm Weihnachtsbaum und dann ging die Party generationsübergreifend los. Ich lese nicht gerne laut vor aber bei diesen Buch hat man einfach das verlangen sein Umfeld teilhaben zu lassen. Auch nach mehrmaligen lesen wird es nie langweilig. Man ertappt sich immer wieder dabei wie man sich selbst in den Rollen sieht und das Buch dann erlebt. Kaufen!
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