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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Eine grausame Ironie, nicht wahr, dass das einzige Sichere im Leben der Tod ist?"
Mit diesem Satz beginnt das zweite Buch um Detective Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia. In einer Kirche in L.A. wird die enthauptete Leiche eines Priesters gefunden. Wo vorher der menschliche Kopf saß, sitzt jetzt eine Hundekopf. Hunter und Garcia werden mit der Lösung des Falls beauftragt, da alles nach einem Ritualmord aussieht. Wäre da...
Veröffentlicht am 14. August 2011 von Logan Lady

versus
97 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Horror, Mystery und ein wenig Groschenroman
Nachdem ich nun mehrfach Bücher "by cover" gekauft habe und damit hereingefallen bin, habe ich mich zur Abwechslung einmal auf blind die Amazon-Kundenrezensionen verlassen. Das Ergebnis ist in diesem Fall zweispältig:
Mit "Der Vollstrecker" erwirbt man einen Horror-Thriller der Extraklasse, der virtuos auf der Klaviatur des Grauens zu spielen versteht...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von sog. Fredegar


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Eine grausame Ironie, nicht wahr, dass das einzige Sichere im Leben der Tod ist?", 14. August 2011
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit diesem Satz beginnt das zweite Buch um Detective Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia. In einer Kirche in L.A. wird die enthauptete Leiche eines Priesters gefunden. Wo vorher der menschliche Kopf saß, sitzt jetzt eine Hundekopf. Hunter und Garcia werden mit der Lösung des Falls beauftragt, da alles nach einem Ritualmord aussieht. Wäre da nicht die Zahl 3 auf der Leiche...

Chris Carter knüpft mit der zweiten Geschichte um Robert Hunter perfekt an sein Erstlingswerk Der Kruzifix-Killer an. Sein Stil ist flüssig und einfach zu lesen. Er schafft es, dass man als Leser in die Geschichte hineingesogen wird. Ich fühlte mich wie ein Teil des Ermittlerteams, habe Hunter und Garcia durch L.A. begleitet und mit ihnen im Büro über den Akten gebrütet. Durch die Beschreibungen der Orte und Personen konnte ich mir die gesamte Geschichte sehr gut vorstellen.
Der Autor beschreibt nüchtern die Grausamkeiten des Killers. Dadurch kommt der Schrecken des Ganzen noch mehr zur Geltung, ohne dass es wie ein Splatter wirkt.
Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass man das Buch auch mal zwischendurch in die Hand nehmen kann um ein paar Seiten zu lesen. Jedoch besteht dann die Gefahr, dass man es nicht mehr weglegen kann. Denn Chris Carter versteht es durch seinen spannenden Schreibstil den Leser direkt zu fesseln.

Fazit:
ein sehr gut gelungener Thriller, der Lust auf mehr Bücher von dem Autor macht. Das dritte Buch "The Night Stalker" erscheint demnächst in den USA. Ich freue mich schon darauf, wenn es auf dem deutschen Markt erscheint.
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97 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Horror, Mystery und ein wenig Groschenroman, 21. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich nun mehrfach Bücher "by cover" gekauft habe und damit hereingefallen bin, habe ich mich zur Abwechslung einmal auf blind die Amazon-Kundenrezensionen verlassen. Das Ergebnis ist in diesem Fall zweispältig:
Mit "Der Vollstrecker" erwirbt man einen Horror-Thriller der Extraklasse, der virtuos auf der Klaviatur des Grauens zu spielen versteht. Chris Carter konstruiert seine Morde mit einem profunden Gespür für Grauen und Grausamkeit bis zum letzten Atemzug. So viel sadistische Kreativität will gelobt werden! Dennoch gibt es einige Punkte, vor denen ich den potentiellen Käufer warnen will. "Der Vollstrecker" bedient sehr einseitig ein bestimmtes Krimisegment, das vielleicht nicht jedermann gefällt. Dies bleibt wie immer Geschmackssache.

- Es handelt sich um einen typischen Serienmörder-Roman. Das Thema mag allmählich ausgelutscht erscheinen. Deshalb wohl ist Carter gezwungen, die Spirale des Schreckens noch ein paar Drehungen weiter aufzuziehen. Seine Morde glänzen durch ausgesuchte Raffinesse. Es geht darum, das Opfer in bisher unbekannter Weise möglichst viel Angst und Schmerz fühlen zu lassen. Dabei wird schon einmal die Grenze des medizinisch Möglichen überschritten. Hauptsache Horror!
- Wer "Der Vollstrecker" kauft, erwirbt zugleich einen Mystery-Thriller. Es gibt Personen mit übersinnlichen Fähigkeiten, die vom Autor als "wahrhaftig" hingestellt werden. Eigentlich schade, denn das Spiel des Intellekts hätte vollkommen ausgereicht.
- Carters Buch bietet schließlich eine leichte Lektüre: Kurze Sätze, knappe Dialoge, keine überflüssigen Exkurse. Das macht das Lesen einfach und bei Gefallen geradezu atemlos. Wer das gewisse Etwas an Sprache, Witz und Hintergründigkeit erwartet, wird hier hingegen kaum fündig.
- ein wenig Sex trägt bekanntlich zum Verkaufserfolg bei. Wers mag...

Insgesamt war "Der Vollstrecker" für mich kein Fehlkauf, aber eben auch kein Fest des Lesens. Er bleibt ein gelungenes Produkt der Horror-Mysterie-Groschenroman- Sparte. Wer genau dies sucht, hat einen hervorragenden Kauf getätigt. Geschmack ist bekanntlich subjektiv!
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79 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehe, wenn du schläfst!, 19. Juli 2011
Von 
Helmut Cremers "Helmut Cremers" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Jeder hat vor irgendetwas Angst', sagt der Mörder, 'vielleicht keine Phobie im engeren Sinne, aber wenn man nur tief genug gräbt, stellt man fest, dass jeder Mensch sich vor irgendetwas zu Tode fürchtet.' Und mit den Todesängsten seiner Opfer kannte er sich bestens aus. Er wollte, dass sie ihre Todesängste mit allen Sinnen stundenlang durchleben, um dann endlich sterben zu können. Ja, die Presse nannte ihn, ganz zu Recht, den 'Vollstrecker'.

Robert Hunter, der fähigste und erfahrenste Polizist des Morddezernat I des Los Angeles Police Department und sein jüngerer Partner Carlos Garcia, stehen vor einem schier unlösbaren Rätsel. Das Rätsel besteht aus einem enthaupteten katholischen Priester, dessen Schädel der Täter durch einen Hundeköpf ersetzt hatte und einer Frau, die in einen leerstehenden Haus in Malibu vor einem offenen Kamin bei lebendigem Leib 'geröstet' wurde.

Zwei verschiedene Tatorte, zwei verschiedene Tatvorgänge. Haben sie es mit zwei verschiedenen Mördern zu tun? Ein Ritualmord an dem Priester und der Mord an der jungen Frau, eine Tat aus abgrundtiefem Hass?

Dann meldet sich Mollie Woods bei den Detectives. Sie habe, so behauptet sie, den Mord an dem Priester in ihren Visionen gesehen, sie habe den Mord aus der Sicht des Mörders 'erlebt'. Eine Spinnerin? Aber sie wusste Details, die kein Außenstehender kennen konnte.

Mollie ist ein siebzehnjähriges Mädchen, das von Zuhause ausgerissen ist, weil ihr tief religiöser Vater sie seit dem dreizehnten Lebensjahr missbrauchte. Sie fürchtete die Nächte. 'In ihrem Bett in der Dunkelheit ihres Zimmers rollte sie sich ganz klein zusammen und betete, aber kein Gott wollte sie hören. Die beängstigenden Visionen und ihr Nasenbluten begannen mit den nächtlichen Besuchen des Vaters. In ihren Träumen sah sie furchtbare Bilder, mit denen sie nichts anfangen konnte und so bekam sie panische Angst vor dem Einschlafen.' Inzwischen wusste sie, dass sie schlimme Ereignisse voraussehen konnte'

Kann mit ihrer Hilfe der Fall gelöst werden?

Als die beiden Detectives, Hunter und Garcia, sich sicher waren, den richtigen Täter gefasst zu haben, erreicht sie ein Anruf von Mollie: 'Ihr habt den Falschen', schreit sie aufgewühlt durchs Handy, 'der wahre Mörder ist in meiner Wohnung''.

Chris Carters: 'Der Vollstrecker' ist ein Thriller der Extraklasse. Spannung von Anfang bis zum Ende. Kurz und prägnant sind Situationen und Charakteren beschrieben. Vom Autor werden die Anfänge der Folter genau beschrieben ' nie deren Fortgang oder sogar Ende (was auch unerträglich wäre). Erst die Beschreibungen der Tatorte macht das Ausmaß der Bluttaten begreiflich, die nachvollziehbar durch Fachleute der Forensik verständlich erklärt werden.

Es war schon weit nach Mitternacht und ich dachte, beim Lesen dieses Thrillers, ich müsse auch mal zu Bett gehen, aber noch ein Kapitel geht, vielleicht noch eins und noch eins'...und an Schlaf war nicht zu denken.

Wissen Sie, so ein Thriller ist das!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Albträume lebendig werden, 18. Februar 2012
Wenn Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia an einen Tatort gerufen werden, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um keinen normalen Einsatz handelt. Denn die beiden ermitteln gewöhnlich bei Serienmördern oder besonders schweren Mord- oder Gewaltverbrechen. Wenige Tage vor Weihnachten wird in einer kleinen Kirche ein brutal ermordeter Priester aufgefunden. Von seinem Kopf fehlt jede Spur, stattdessen nimmt ein Hundekopf den Platz ein. Dieser Anblick lässt selbst den erfahrenen Ermittlern das Blut in den Adern gefrieren. Auf der Brust des Toten wird wenig später die mit Blut geschriebenen Zahl Drei entdeckt. Haben Hunter und Garcia es mit einem wahnsinnigen Serienkiller zu tun? Schon bald stellt sich heraus, dass der Priester seit Jahren von einem wiederkehrenden Albtraum heimgesucht wurde, in dem er enthauptet und sein Kopf von einem Hundekopf ersetzt wurde. Wenig später scheint der gleiche Täter erneut zuzuschlagen, denn eine Frau, die wahnsinnige Angst vor Feuer hatte, wird regelrecht durchgeschmort und entsetzlich verbrannt aufgefunden. Woher kennt der Täter die geheimen Ängste seiner Opfer und warum lässt er sie Wirklichkeit werden?

Meine Meinung

"Der Vollstrecker" ist nach "Der Kruzifix-Killer" der zweite Fall, in dem Robert Hunter und Carlos Garcia ermitteln. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie durchaus unabhängig voneinander lesen. Um der Weiterentwicklung des Teams und den privaten und beruflichen Nebenhandlungen problemlos zu folgen, empfiehlt sich, wie bei jeder Bücherserie, die Einhaltung der Reihenfolge.

Bei diesem Thriller gibt es keine langsame Eingewöhnungsphase. Er startet bereits mit hohem Tempo, da man dem Mörder sofort dabei über die Schulter schaut, wie er eines seiner Opfer quält und dafür sorgt, dass die schlimmsten Albträume des Todeskanditaten grausame Realität werden. Die Identität des Killers wird dabei nicht gelüftet, man merkt allerdings sofort, dass man es mit einem eiskalten Menschen zu tun hat, der die Ängste seiner Opfer genießt. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen der Folterszenen und der grausam zugerichteten Leichen, dürfte dieser Thriller eher für hartgesottene Genre-Liebhaber geeignet sein.

Hunter und Garcia wirken auch in diesem Band wieder sehr sympathisch. Obwohl die beiden hochintelligent sind und zu den besten ihres Fachs zählen, hat man nicht den Eindruck, dass sie zu sehr von sich eingenommen sind. Die beiden müssen sich in diesem Band an ihre neue Vorgesetzte gewöhnen. Auch dieser Teil der Handlung ist interessant und lässt die entsprechenden Charaktere glaubhaft und lebendig wirken. Täter, Opfer und weitere Nebencharaktere füllen die Story mit Leben. Es fällt leicht, sich auf die unterschiedlichen Protagonisten einzustellen.

Aufgrund des spannenden Einstiegs ist man sofort mitten im Geschehen. Genau wie die beiden Ermittler, steht man vor dem Rätsel, woher der Killer die geheimen Ängste seiner Opfer kennt und warum er ausgerechnet diese Personen auswählt. Man beobachtet das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven und schaut dabei sowohl dem Täter, als auch den späteren Opfern über die Schulter. Außerdem bekommt man einen umfangreichen Einblick in die Ermittlungen. Chris Carters Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, sodass man förmlich über die Seiten fliegt. Es gelingt ihm dabei mühelos falsche Fährten auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Die Jagd nach dem brutalen Serienkiller sorgt deshalb für Hochspannung und Nervenkitzel. Da Chris Carter seinen Thriller in relativ kurze Kapitel unterteilt, die meist an spannenden Stellen enden, fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Man gerät in den Sog der blutigen Ereignisse und kann den Fall erst zu den Akten legen, sobald man den Täter und sein Motiv kennt.

Ich vergebe begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Genre-Liebhaber, die vor grausamen und blutigen Folterszenen nicht zurückschrecken. Mir hat dieser Band deutlich besser gefallen, als der erste Fall der beiden Ermittler und deshalb freue ich mich schon sehr auf die bereits angekündigte Fortsetzung "Der Knochenbrecher".
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3.0 von 5 Sternen Eine enttäuschende Fortsetzung, die mich die Serie hier abbrechen lässt!, 3. Oktober 2014
Nach meinem 5-Sterne-Urteil des ersten Bandes „Der Kruzifix-Killer“ muss ich wohl – nach Beendigung der für mich leider ein wenig enttäuschenden Fortsetzung „Der Vollstrecker“ – meine Äußerungen etwas relativieren. Vielleicht habe ich mich durch den sehr packenden Anfang des „Kruzifix-Killers“ zu sehr mitreißen lassen und dann die kleinen Schwächen einfach überlesen, aber hier stachen diese zu sehr ins Auge.

Zum Inhalt: Das Detective-Team Robert Hunter und Carlos Garcia sind einem sehr brutal vorgehenden Killer auf der Spur, den man den „Vollstrecker“ nennt und der seine Opfer mit deren Todesängsten konfrontiert.

Meine Meinung: Bei diesem Teil haben mich wirklich so viele Dinge gestört, dass ich einfach nicht mehr darüber hinweg lesen konnte – also mal sehen, wo fange ich an: okay, die vielen, kurzen Kapitel, die natürlich alle mit einem Cliffhanger enden. Nichts gegen kurze Kapitel und Aufbau von Spannung, aber die Kapiteleinteilungen konnte ich nicht nachvollziehen, weil sehr oft, mitten in einer Szene, ein neues Kapitel anfing. Warum eigentlich? Aha, weil die Kapitel nicht dazu da sind, die Handlung zu strukturieren. Nein. Sie sind einfach willkürlich gesetzt und zwar immer nach dem Cliffhanger, selbst wenn die Szene/Dialog noch gar nicht zu Ende ist. Verrückt! Nicht, dass ich dafür einen Bewertungsstern abziehen würde, aber mich hat es tierisch genervt, sorry.

Dann zur Rolle von Garcia: während dieser im ersten Teil noch eine wichtige Funktion hatte, weil das Detective-Team noch frisch war und Hunter seinen Kollegen in den alten Fall einweihen musste, übernimmt Carlos in diesem Teil nur eine Statistenrolle. Dialoge zwischen den Detectives sind hier rar, denn nun ist es Captain Blake, den Hunter ständig einweisen muss (und sie nervte mich mit ihrer forschen Art kolossal!) – Garcia sitzt nur zufällig im gleichen Büro, sagt aber nicht viel, wäre er mitten in der Teambesprechung aufs Klo gegangen, wäre es keinem Leser aufgefallen. LOL Und wenn er mal was sagt, dann stellt er meist dumme Fragen, weil er den Gedankengang von Hunter nicht verstehen kann. Eigentlich war er in diesem Buch nicht wichtiger wie Hopkins, der den beiden zur Hand ging. Und weil’s so schön ist, muss Garcia sich natürlich wieder vom Killer schnappen lassen, damit Hunter wieder alle retten kann. Während ich die Rettung von Garcia im 1. Teil noch gut fand, war sie hier einfallslos.

Drittens: Unnötige Figuren und Handlungsstränge. Unnötige Figuren waren die Reporterin und Monica, denn beide haben zur Handlung nichts beigetragen. Die Reporterin würde ich evtl. noch ausklammern, weil der Autor sie vermutlich eingebaut hat, um den Druck und die Konflikte zwischen Hunter und Blake zu erhöhen, aber Monica war nicht nur unnötig, sondern auch etwas unglaubwürdig. Nicht weil sie übersinnliche Fähigkeiten besitzt, solche Menschen mag es durchaus geben, aber was ich nicht so recht glauben konnte, war, dass sie ihre Visionen so willkürlich erlebte, also ohne dass sie mit diesen Menschen in irgendeiner Weise in Berührung kam. Denn, wenn dies für sie nicht nötig ist, dann müsste sie bei so viel Kriminalität in L.A. ununterbrochen Visionen haben, weil es mit Sicherheit mehr wie 2 Mörder in der Stadt gibt. Der unnötige Handlungsstrang ist der zweite Fall, den Hunter am Schluss auch noch so nebenbei löst, was wiederum sehr konstruiert und dick aufgetragen wirkt.

Leider geht die Liste noch weiter: über die beiden Helden gibt es in diesem Band keine weiteren Informationen, was ich etwas schade fand, weil ich dachte, dass die Charaktere im Laufe der Serie eine gewisse Entwicklung durchmachen. Stattdessen werden die Fakten aus dem ersten Band einfach wiederholt, dass Hunter ein halbes Genie ist, nicht schlafen kann etc. Allerdings habe ich mich am Rande gefragt, wie es kommt, dass Hunter so fit und athletisch ist, wenn er doch seinen Körper durch den Schlafmangel und zu viel Arbeit so schlecht behandelt – und Sport macht er auch keinen. Es wäre durchaus nett gewesen noch irgendeinen anderen Aspekt aus dem Leben der Helden zu erfahren (wie eben z.B. Hunter im Fitness-Studio usw.). Stattdessen werden Nebenfiguren oder gar Statisten – wie die Opfer, die nach 2 Seiten sowieso sterben – bis ins Detail beschrieben. Wenn das Opfer eh nur 1-2 Kapitel überlebt, muss ich nicht dessen gesamte Lebensgeschichte erfahren, ist in meinen Augen eher Zeitverschwendung und lenkt nur ab. Aber der Autor hat sich eben zum Ziel gesetzt, JEDE Figur detailgetreu zu beschreiben, egal wie wichtig sie ist und selbst der Killer erzählt Hunter noch am Schluss „eine Stunde lang“ aus seinem „aufregenden“ Leben. Wenn man sich das bildhaft vorstellt, einfach nur lächerlich und konstruiert, sorry Mr. Carter. Es mag ja durchaus narzisstische Psychopaten geben, die gern über sich sprechen, aber wenn ich als Killer sowieso vorhabe, meinen Gegenspieler auszuschalten, warum sollte ich ihm noch vor seinem Tod meine Geschichte erzählen – da schreibe ich doch lieber eine spannende Biografie und werde berühmt. LOL

Bei längerem Nachdenken würden mir sicherlich noch einige unstimmige Dinge einfallen – wie z.B. Hunters langes „Gespräch“ mit John Woods – aber ich höre jetzt mal lieber auf zu meckern – kurz, für mich war’s leider enttäuschend.

Fazit: Für diese Fortsetzung kann ich leider nur 3 Sterne vergeben – zu viele Dinge sind mir einfach negativ aufgefallen und haben meinen Lesefluss gestört. Somit werde ich wohl vorerst (oder auch für immer) die Hunter-Reihe hier abbrechen und mir den Rest ersparen, zumal ich bei amazon schon gesehen habe, dass bei Teil 3 die negativen Stimmen noch etwas lauter sind, schade!
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4.0 von 5 Sternen Auf dem gleichen Niveau wie Teil 1, 28. September 2014
Im zweiten Fall "Der Vollstrecker" des Ermittlerduos Hunter und Garcia wird die Leiche eines Priesters gefunden, dem ein Hundekopf statt seines eigenen Kopfes aufgesetzt wurde. Wenig später wird auch noch die Leiche einer Frau gefunden, die direkt vor einen Kamin gesetzt wurde und dadurch elendig langsam verbrannt wurde. Hunter und Garcia entdecken, dass der von der Presse als "Vollstrecker" bezeichnete Täter, die schlimmsten Alpträume der Opfer umgesetzt hat. Erst durch einen Hinweis realisieren sie zudem, dass die Opfer ungefähr das gleiche Alter haben und in derselben Wohnsiedlungen aufgewachsen sind.
Über den zweiten Fall von Hunter und Garcia lässt so ziemlich dasselbe sagen, wie zum ersten Teil. Der Fall ist sehr spannend und zwar vom Anfang bis zum Ende. In keinem Moment fühlt man sich mal gelangweilt, stattdessen gibt es immer neue Erkenntnisse, die zur Lösung des Falls hinführen. Aber auch der negative Aspekt ist wieder geblieben. Über Hunter und Garcia hat man meiner Meinung nach immer noch nicht sehr viel mehr erfahren. Zu Garcia gibt es wirklich gar keine neuen Erkenntnisse, bei Hunter hat man wenigstens noch etwas über seine Kindheit und den Tod seiner Mutter erfahren, letztlich ist mir das aber immer noch zu wenig, um so richtig mit Hunter und Garcia als Menschen mitfiebern zu können. Des Weiteren hat mich die Geschichte um die Hellseherin Mollie gestört. Wie Mollie und der Fall letztlich miteinander verbunden waren hat mir noch sehr gut gefallen, aber ansonsten fand ich es etwas befremdlich auf jemanden zurückzugreifen, der häufig Flashbacks hat und sieht, wie Menschen brutal gequält werden. Als Leser war einem natürlich sofort klar, dass man ihren Visionen glauben muss, im wahren Leben wäre mir das aber auch sehr schwer gefallen. Von daher hätte ich es mir auch gewünscht, dass diese Geschichte ein bisschen mehr medizinisch beleuchtet worden wäre. Denn ich weiß wirklich nicht, ob man für sowas auch medizinische Ansätze finden könnte. Und so war dieser Teil des Falles für mich leider völlig unglaubwürdig.
Als Fazit ergibt sich für mich, dass ich den zweiten Fall etwas schlechter als den ersten einschätze. Positiv war bei beiden der Fall an sich, negativ war in beiden Fällen die kaum vorhandenen Hintergrundgeschichten des Ermittlerdous. Bei "Der Vollstrecker" kommt jetzt halt noch hinzu, dass mich die Geschichte um die Hellseherin Mollie gestört hat. Ansonsten haben sich beide Thriller inhaltlich und auch erzähltechnisch auf hohem Niveau bewegt. Da man hier leider keine halben Sterne vergeben kann, muss ich hierfür ebenfalls vier Sterne geben, da drei definitiv zu wenig wären und 3,5 aufgerundet 4 ist.
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5.0 von 5 Sternen Spannenr Thriller mit einem knackigen Fall, 11. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Priester wird tot aufgefunden, enthauptet mit einem aufgesetzten Hundekopf und mit einer „3“ gekennzeichnet. Als es eine weitere nummerierte Leiche gefunden wird, vermuten die Ermittler einen Zusammenhang, doch der Modus der Tat ist ein ganz anderer, ein Serienkiller, der unterschiedlich tötet?

Der Roman packt einen von der ersten Seite an, er beginnt spannend und bleibt es bis zum Ende. Chris Carter erzählt sehr fesselnd und macht den Roman zum Pageturner, die Perspektivewechsel und die kurzen Kapitel tun ihres dazu und erhöhen die Spannung zusätzlich. Warnen muss ich allerdings jene, die etwas zartbesaitet sind: Chris Carter erzählt sehr explizit, die Taten sind sehr grausam, da der Autor selbst als Kriminalpsychologe gearbeitet hat, kennt er sich aus, das merkt man dem Roman auch an.

„Der Vollstrecker“ ist der zweite Band mit den Ermittlern Robert Hunter und Carlos Garcia. Beide bekommen einen neuen Captain, eine Frau – man kann gespannt sein, wie die drei miteinander klar kommen und ob Barbara Blake ihren Job meistert.

Bis in die Nebenrollen gibt der Autor den Charakteren Persönlichkeit. Etwas irritierend ist allerdings der Charakter „Monica“, diese hat Visionen. Der Autor bringt hier einen übernatürlich erscheinenden Aspekt ins Spiel, was mir zunächst gar nicht gefallen hat, als Fan der Serie „Medium“ habe ich mich aber schnell arrangiert, so dass es mich nicht lange störte, Monica ist zudem ein interessanter Charakter.

Der Fall ist wieder sehr knackig und die Ermittlungen gestalten sich als schwierig. Die Auflösung ist durchaus überraschend, aber konsequent und logisch.

Wer gerne Thriller liest und auch vor expliziten Darstellungen nicht zurückschreckt, ist bei Chris Carters Serie richtig. Bisher gibt es fünf Teile, die beiden ersten (also auch diesen hier), kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Robert Hunter und Carlos Garcia Bd. 2, 7. August 2014
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Inhaltsangabe (Quelle Ullstein Verlag):
Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.

Meine Einschätzung:
Nun habe ich auch den 2. Fall des ErmittlerDuos des LAPD gelesen und bin, wie bei Bd. 1, begeistert. Mit diesem zweiten Buch seiner Hunter/Garcia Reihe ist Chris Carter ein richtiges Glanzstück gelungen. Sein recht detaillierte Schreibstil zog mich unaufhörlich in seinen Bann und war so spannend, dass ich den Thriller innerhalb weniger Stunden verschlungen habe.

Bei diesem Fall gefiel mir gut, dass Chris Carter mir mehr Verdachtsmomente (also mögliche Verdächtige) ermöglichte und ich deutlich öfter, als in Buch 1, überrascht wurde. Auch die Verknüpfung zweie Serienmörder gelang dem Autor mit einer routinierten Leichtigkeit, die man einem Autor bei seinem zweiten Thriller nicht erwartet hätte.
Mit so mancher Wendung in den Ereignissen hat mich der Autor sehr überrrascht. Selbst bei den Fällen war es ekelhaft und faszinierend zugleich, denn man fragt sich sofort: "Was ist MEINE größte Angst?" Auch das zentrale Tatmotiv war interessant und glaubhaft dargelegt.
Und mir gefiel sehr gut, dass auch hier der Titel einen Bezug zum Serienmörder erhielt.

Die Charaktere sind weiter sympathisch, wenn ich es auch schade finde, dass Carlos Garcia im Vergleich zu Hunter eher blass und weniger wichtig zu sein scheint, da er nur wenig "Erwähnung" findet, wenn es um Hintergrundinformationen geht. Nichts desto trotz mag ich die beiden gerne und fiebere in jedem Teil mit ihnen mit.

Nun bleibt noch ab zu warten, was Chris Carter noch so im Petto für seine Ermittler hat.

Mein Fazit:
4 Sterne - gelungener zweiter Teil mit. Eine Steigerung ist sicher noch möglich, der "aha!" Effekt war noch nicht so richtig da, dennoch empfehlenswert für Thrillerfans.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Zartbesaitete, 17. Juli 2011
Es sind gerade noch 10 Tage bis Weihnachten als Robert Hunter, Detektiv im Mordderzernat I des Los Angeles Police Departements zusammen mit seinem Partner, Detektiv Carlos Garzia, zu einem Mordfall in eine Kirche gerufen werden. Immer dann, wenn es sich um ein besonders schweres Gewaltverbrechen handelt, das einem Serienmörder zuzuschreiben ist, kommen die beiden Detektivs zum Einsatz. Hunter und Carter finden in der Kirche vor dem Beichtstuhl den enthaupteten Leichnam eines Mannes in Priestergewand. Auf seinem Rumpf wurde ihm ein Hundekopf 'gepflanzt'. Während sie, völlig im Dunkeln tappend, nach einem Motiv und Täter suchen, geschieht wenige Tage später ein zweiter Mord. Vermutlich handelt es sich um denselben Täter, denn er hat sein Opfer, genau wie das Vorherige, nummeriert. Die Suche nach dem Motiv scheint sich schwieriger zu gestalten als gedacht, als den Detektivs unerwartete Hilfe durch ein Mädchen mit übersinnlichen Kräften zuteil wird. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie dann schließlich auf weitere Mordfälle und auf ein vermutliches Motiv, das 25 Jahre zurück liegt.

Chris Carter's neuester Thriller 'Der Vollstrecker' mit dem schon aus seinem Debütroman bekannten Ermittlerduo Hunter und Garcia hat mir wesentlich besser gefallen, als sein Debütroman 'Der Kruzifixkiller'. Zwar sind die Morde ebenfalls sehr detailliert und brutal beschrieben, aber dieses Mal ist Carter mehr auf die Opfer eingegangen, sodass man seine eigenen Sympathien und Antipathien schnell entwickeln konnte. Zudem empfand ich, dass sein Schreibstil durchaus flüssiger geworden ist. Von der ersten Seite an wurde die Spannung, bis auf wenige Textpassagen, bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Durch die Einteilung des Buches in kleine, übersichtliche Kapitel ließen sich die verschiedenen Handlungen und Szenenwechsel gut überschauen.
Das Einzige, was mich an dem ganzen Plot gestört hat, war die Vermischung der Handlung mit zwei verschiedenen Serientätern. Meiner Meinung nach war der Stoff für einen Serientäter und der Anzahl an Opfern schon ausreichend, so fand ich das Ganze ziemlich überladen.

Fazit: Obwohl ich aufgrund der Leseprobe, die mir nicht so gut gefiel, mit dem Kauf des Buches lange gehadert habe, muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Die Seiten hingen wie an einem einzigen Faden, man konnte das Buch erst weg legen, bis alles ausgelesen war. Ich kann dieses Buch, wer gerade nicht so zart besaitet ist, nur empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Vollstrecker, 24. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Vollstrecker (4 CDs) (Audio CD)
Hörbuchrezension:

In einer Kirche wird die grausam verstümmelte Leiche eines Priesters gefunden. Anstelle seines Kopfes wurde ihm ein Hundekopf aufgesetzt.Außerdem wurde ihm mit Blut die Zahl "3" auf den Körper geschrieben. Das Ermittlerduo Hunter und Garcia übernehmen den Fall und stellen recht bald die Vermutung an, es könnte sich um eine Mordserie handeln, doch wo sind Opfer Nummer 1 und 2? Als dann auch noch ein medial veranlagtes junges Mädchen auf der Bildfläche erscheint, das vorgibt die Morde mit den Augen des Täters in Visionen erlebt zu haben, scheint die Verwirrung komplett. Der Mörder gönnt den Detektives keine Ruhepause: Eine Immobilienmaklerin wird in einer Luxusvilla aufgefunden. Bei lebendigem Leib vor einem offenen Kamin geröstet, eine blutige "4" auf dem Leib. Was verbindet die Opfer? Was treibt den Täter an? Um weitere Morde zu verhindern, müssen Hunter und Garcia Antworten finden - und zwar schnell....

Meiner Meinung nach erfindet Chris Carter den Thriller nicht neu, im Gegenteil, die Story läuft nach Schema F ab. Die Idee, den Mörder die Todesängste der Opfer wahr werden zu lassen ist auch nicht neu, sondern wurde bereits von Jonathan Nasaw in "Angstspiel" umgesetzt. Die grausamen Folterszenen, die einige Leeser beschrieben haben, müssen in der Hörbuchversion fast vollständig gestrichen worden sein. Jedenfalls hält sich das Grauen beim Zuhören in einem erträglichen Maß.

Mein Fazit:

"Der Vollstrecker" als Hörbuch ist unterhaltsame Thrillerkost für zwischendurch. Gekürzt auf 4 CDs nimmt die Geschichte rasch Fahrt auf und kann den Hörer fesseln. Die Stimme von Sprecher Achim Buch passt sehr gut zu der gruseligen Grundstimmung.
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Der Vollstrecker (4 CDs)
Der Vollstrecker (4 CDs) von Chris Carter (Audio CD - 15. Juli 2011)
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