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Kundenrezensionen

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am 30. Juli 2008
Ich hab das Buch kürzlich im Urlaub gelesen und wurde nicht davon vom Hocker gerissen. Wobei ich gleich mal eingangs erklären muss, wie ich das Bewertungssystem sehe: 1 Stern = schlecht. Da brauch ich keine weiteren Abstufungen. 2 Sterne = nicht schlecht. 3 Sterne = gut. 4 Sterne = sehr gut. 5 Sterne = haut mich vom Hocker. Ich finde es also nicht schlecht. Aber auch nicht gut oder sogar sehr gut.
Die Idee der Geschichte (SPOILER: Frau stirbt und wird wegen ihres schlechten Karmas als Ameise wiedergeboren. Im weiteren Verlauf sammelt sie gutes Karma und wird nach weiteren Toden jeweils etwas "höher" wiedergeboren. ENDE SPOILER.) ist recht interessant, der Autor hätte sicher auch das Zeug dazu gehabt, die Entwicklung der Protagonistin noch ein wenig besser zu gestalten, aber ein bissl fehlt da noch. Deshalb gebe ich für die Geschichte selber nur drei statt vier Punkten.
Und einen Punkt muss ich in meiner - natürlich subjektiven - Bewertung noch abziehen, weil die Versuche des Autors, locker und witzig zu schreiben, meinen Geschmack nicht treffen. Anhand der anderen Rezensionen ist zu sehen, dass ich damit zu einer Minderheit gehöre, aber so ist es halt mal. Ich empfinde viele der Formulierungen in dem Buch als künstlich auf witzig getrimmt, und die meisten dieser Versuche sind für mich gescheitert. Einiges hat mich schon zum Lächeln gebracht, aber das waren eher Ausnahmen. Daher insgesamt zwei Punkte (3 für Geschichte, 1 Abzug für Stil) von mir für dieses Buch.
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am 7. Januar 2010
Die Idee ist ja nicht schlecht. Das Set Up paßt und ließt sich locker flockig dahin. Leider fällt die Qualität der Leitidee mit Verlauf des Buches stark ab und driftet ins fad banale. Schade, denn der Beginn verspricht weit mehr, als der Nachgeschmack gegen Ende bietet.
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am 14. Mai 2014
Im Klappentext steht es schon: Eine Moderatorin wird von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen und wiedergeboren als Ameise. Eigentlich eine coole Idee!
Nur leider kommt dann nicht mehr viel. Die angepriesenen "kuriosen Einfälle" oder dass das Buch "elegant geschrieben" sein soll konnte ich beim besten Willen nicht entdecken. Der Schreibstil ist zwar tatsächlich rasant und man kann es gutgelaunt an einem Tag "weglesen", aber das liegt vermutlich daran, dass es extrem (!) simpel geschrieben ist.

Dass ein so seichtes Buch es in die Bestsellerliste geschafft hat, überrascht mich, da gibt es weit bessere, die sprachlich und inhaltlich weit über dem Niveau dieses Buches liegen.
Zwei Punkte für die Grundidee, einen für ein paar Lacher, und einen ziehen wir ab für ein unterirdisches Ende.
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am 17. März 2007
Kim scheidet durch einen ziemlich absurden und schnellen Tod aus dem Leben und wird wiedergeboren .

Als Ameise!

Da sie als Mensch unausstehlich, erfolgreich rücksichtslos und karierebesessen war steht ihr nur diese Form der Reinkarnation zu.

Sie muß gutes Karma sammeln um in der Reinkarnationsleiter nach oben zu steigen und somit das Nirwana zu erreichen.

Erst durch ihren Tod wird ihr klar wie sehr sie ihre Tochter und vielleicht auch ihren Mann liebt und sie versucht alles um ihnen nahe zu sein . Erst als Ameise dann als Meerschweinchen ....

Mit an ihrer Seite ist Casanova der seit Jahunderten die Reinkarnationsleiter als Ameise nicht aufgestiegen ist .

Eine herrliche Geschichte !!!!!

Das Buch schafft es herrlich und angenehm zu unterhalten. Es wird einem nie langweilig die Story ist nicht vorhersehbar und auch nicht zu abgedreht wie man auf den ersten Blick vermuten könnte .

Man fiebert mit der Hauptperson mit und ist gespannt welches Tier sie als nächstes wird.

Ein wirklich faccettenreiches und ungemein unterhaltsames Buch , eins der überraschendensten und humorvollsten Bücher das ich in der letzten Zeit gelesen habe.

Meine Empfehlung
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am 30. November 2012
Schon seit einigen Jahren höre ich immer wieder von diesem Buch. Nachdem ich nun auch zufriedener Kindle-Nutzer bin, war dies eines der ersten Werke, die ich gekauft habe. Vorher hatte ich jedoch den Anfang kostenlos gelesen und empfand die Empfehlung meiner Freude als absolut berechtigt. Teilweise musste ich beim Lesen laut lachen. So stellte sich große Freude auf den Rest des Buches ein. Spätestens jedoch, nachdem man das erste Drittel hinter sich hat, wirkt die Handlung nur noch hölzern, unrealistisch und dadurch sogar langweilig. Als Starjournalist Daniel Kohn ein Verhältnis mit seiner reinkarnierten, übergewichtigen Putzfrau beginnt, und mit ihr dann später auch noch nach Venedig aufbricht, hat dieses Buch auch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit und Spannung verloren. Auch fehlt mir ab etwa der Mitte jeglicher Humor. Da musste ich mich dann mit den Erinnerungen an die ersten Kapitel wärmen. Ich habe den Eindruck, dass hier zwei Autoren am Werk waren.
Wenn jemand Bücher ohnehin nur bis zur Hälfte schafft, dann möchte ich eine dringende Empfehlung aussprechen. Wer jedoch dazu neigt, Bücher bis zum Ende zu lesen, dem rate ich entschieden davon ab. Am Ende blieb für mich nur eine große Enttäuschung übrig.
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Ich als Frau finde es immer wieder interessant, wenn Männer meinen, sie müssten ein Buch aus Sicht einer Frau schreiben. Um so besser finde ich es dann natürlich, wenn das Ergebnis so extrem gut gelungen ist wie dieses hier:

"Mieses Karma" hat mich vom Stil her an Tommy Jauds "Vollidiot" erinnert - das muss wohl daran liegen, dass sowohl Jaud als auch Safier ursprünglich aus dem Bereich Comedy/Sitcom stammen. Und in genau diese Richtung zielt auch der Humor: Kim Lange ist vor ihrer Wiedergeburt eine scharfzüngige Zicke (oder nach heutigem Sprachgebrauch eher eine "Diva"), die es wirklich nicht verdient hat ins Nirwana zu gehen. Dementsprechend ist dann auch ihr Leidensweg vor ihrer "Erlösung": Gepflastert von einem unnachgiebigen Bhudda, militanten Arbeitstrupp-Ameisen, offensivkuschelnden Meerschweinchen, einem notständigen reinkarnierten Casanova, einem brandeisenschwingenden kanadischem Rinderzüchter, einer ehemals besten Freundin, die sich in Kim Langes Familie einbiedert etc.

Fazit: "Mieses Karma" ist skurril, phantastisch, über- und abgedreht, amüsant und unterhaltsam. Meine fünfstündige Zugfahrt wurde durch die Lektüre ungemein kurzweilig! Kim Lange ist für mich eine Mischung aus Atze Schröder und Anke Engelke;-)! Falls Sie diese Art von Humor mögen, ist "Mieses Karma" genau das Richtige für Sie und wird Ihnen garantiert evtl. vorhandene miese Laune vertreiben !
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am 16. Juli 2007
Ja, das ist eine nette Idee mit der Reinkarnationsgeschichte und auch durchaus flott und witzig geschrieben. Allerdings habe ich doch noch mal nachgesehen, ob nicht doch vielleicht Eva Herman als Co - Autorin irgendwo im Klappentext steht. Warum? Also, Kim Lange hat alles, wovon die Heldinnen in solchen Büchern sonst nur träumen, Geld, Glamourjob, Versace- Klamotten, einen Ehemann, der wie ein verbesserter Entwurf von Brad Pitt aussieht und auch ein ebenso vorbildlicher Papa ist sowie die passende kleine Tochter dazu. Als Zugabe bekommt Kim dann noch einen Fernsehpreis und einen sagenhaften Seitensprung und damit ihr nicht zu wohl wird, stirbt sie, gerade als es am schönsten ist. Nun geht es aber nach dem Tod weiter und zwar je nach gesammeltem Karma und deshalb bekommt Kim erstmal eins auf den Hut. Denn jetzt wird sie nicht ins Nirvana eingelassen, sondern als Ameise wiedergeboren weil ihr das gute Karma fehlt und dies vor allem deshalb, weil sie sich gar zu sehr um ihre Karriere gekümmert und ihr Kind vernachlässigt hat. Aua. Das tut weh. Warum trifft Kim im Ameisenbau dann eigentlich nicht konsequenterweise jede Menge Vorstandsvorsitzende und als Ameise wiedergeborene Manager, die als Papi und Gatte ja wohl auch voll versagt haben? Nein, Männer dürfen das scheinbar, sie trifft dafür das Feindbild Nummer 2, nämlich Casanova und Feindbild Nr.3, nämlich einen kleinen Beamten bei der Abwasserbehörde, der bis zuletzt bei der Muttter gewohnt hat und deshalb als Spinne wiedergeboren wird. Wir fassen also zusammen: Schlechtes Karma hat, wer nicht in der klassischen Vater- Hausfrau- Kind- Idylle gelebt hat, oder wie jetzt ??? Schlechtes Karma hat die Frau, die Erfolg im Beruf hat und dabei egoistisch Mann und Kind vernachlässigt, weil sich das nicht gehört? Naja, nehmen wir das nicht so bierernst und lesen weiter, weil es ja recht ulkig ist, Kim durchläuft diverse Inkarnationen, immer den guten Casanova im Schlepptau und am Ende- hier lösche ich jetzt meinen vielgescholtenen Spoiler!- bleibt einem das Lachen im Hals stecken angesichts der furchtbar überzuckert- kitschigen heile- Welt- Idylle. Wen ein Herdprämien- Weltbild nicht stört und wer sich nicht gerade als berufstätige oder gar alleinerziehende Mutter durchs Leben schlägt, der wird wirklich viel Freude an diesem Buch haben, auch wenn es gegen Ende auch vom Stil her echt nachlässt, da hat der Autor sich etwas zu reichlich aus der Klischeekiste bedient. Es ist locker flockig weggeschrieben und man wischt sich zwischendurch wirklich auch Lachtränen aus den Augen- aber so ein leicht miefiger Nachgeschmack bleibt einfach und deshalb auch nur drei Sterne von mir
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TOP 500 REZENSENTam 10. Juli 2014
Kim Lange ist Anfang 30, sehr karrierebewusst, hat eine 5jährige Tochter und die Liebe zu ihrem Mann ist ein wenig blass geworden. Dafür reizt sie ihr Kollege um so mehr. Am Tag ihres Todes geht so ziemlich viel schief und dass sie von den Trümmern einer Raumstation erschlagen wird, ist der krönende Gipfel. Und dann stellt sie auch noch fest, dass sie nicht einfach nur tot ist, sondern als Ameise wiedergeboren wurde. Kim versucht wie verrückt, wieder zu ihrer Famile zurückzukehren und "arbeitet" an gutem Karma. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man Kims Charakter hat ...

Zugegeben, die Idee ist nicht schlecht. Zugegeben, es hat ein paar Stellen, die mich grinsen ließen. Aber es gab auch jede Menge Momente, an denen ich leicht angenervt war, weil die Story ziemlich vorhersehbar verlaufen ist ab einem gewissen Punkt. Die Message, die unterschwellig rüberkommt, gefällt mir auch nicht so sehr. Es geht weniger darum, sein Leben so zu leben, dass niemand darunter leidet, sondern David Safier suggeriert, dass Frauen, wenn sie gutes Karma haben wollen und richtig handeln, auf Beruf und Karriere verzichten müssen. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Wenn eine Frau gern daheim sich verwirklichen möchte und das finanziell möglich ist, dann gern. Aber vorschreiben lasse ich mir als Frau dann echt nicht, womit ich mich und meine Familie glücklich machen kann.

Nana Spier hat die Story gekonnt gelesen und ihre Stimme passt sehr gut zu Kim Lange. Sie ist nun nicht unbedingt meine liebste Lesestimme, aber doch eine der angenehmsten!

Nette Unterhaltung, keine überragende Leistung, aber für meine Bahnen im Schwimmbad war das Hörbuch schon geeignet! Fazit: drei Sterne.
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am 21. Juni 2009
Ich habe das Buch gelesen, weil ich die Idee interessant fand und wissen wollte, was der Autor daraus gemacht hat. Und warum das Buch ein Bestseller geworden ist. Und warum im Klappentext etwas steht von "elegant geschrieben".
Auf die meisten dieser Fragen habe ich keine Antwort bekommen. Die Idee finde ich immernoch witzig. Aber das reicht grad eben für einen Stern.

Ansonsten:
Klischees über Klischees.
Eine unterirdische Schreibe. (Ganz ehrlich, über einen Oberstufenaufsatz kommt das Ganze nicht hinaus. Die schwache Sprache ist so durchgängig, dass ich lange für möglich hielt, es handele sich um ein Stilmittel. Handelt es sich nicht.)
Ein wirrer Plot, miese Dramaturgie und das Ende... sorry, aber das ist einfach schlechtes Handwerk!

Am Meisten aber erschüttert mich die Sprachschwäche des Autors. Insbesondere, weil ich davon ausgegangen bin, dass a) rororo einen Ruf zu verlieren hat und b) ein mieser Autor grundsätzlich von einem fähigen Lektor gerettet wird. Waren die grad alle in Urlaub??
Warum werden Sätze gedruckt wie: "Sie wußte, er würde nie wieder jemand wie sie finden"? Und einer Großmutter "Flachwichser" in den Mund gelegt als Titulierung eines unfair Fußball spielenden Siebenjährigen?

Ich habe das Buch in einem Nachmittag gelesen. Weil ich nicht glauben konnte, dass *das* der Bestseller sein soll, der gemeinhin so gelobt wird. Weil ich dachte, die Wendung, die unglaubliche Idee, die charmante Auflösung, die die ganzen Schwächen des Buchs vielleicht verzeihlich macht, kommt irgendwann. Sie kam nicht.

Fazit: Kostet Lebenszeit, ohne Wesentliches dafür zurückzugeben. Überflüssig.
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am 24. Mai 2016
Dieses Buch hab ich jetzt schon zum 5 x gekauft und verschenkt!!!
Wenn jemand das Thema "Reinkarnation" doof findet, dann ist dieses Buch ein Muß!!! Auf total witzige Art und Weise wird hier dieses Thema behandelt. Die Geschichte dahinter ist definitiv an den Haaren herbeigezogen. Aber genau das macht den Charme dieses Buchs aus. Der Schluß ist.... naja... schon sehr kitschig, aber .... das Gesamt ist "zum Wegschmeißen" und darf sicher nicht soooo ernst genommen werden.
Obwohl..... seit ich dieses Buch gelesen habe, hat sich mein Verhältnis zu Ameisen geändert....

Ganz, ganz viel Spaß
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