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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steampunk - als die Goths Sepia entdeckten, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Zunächst muß ich anmerken, daß dieses Buch die erste O'Reilly Publikation ist, die ich in der Hand halte, deren Bezug des Covermotivs zum Titel ich ohne Sekundärliteratur ( die auch ein Motiv trägt, deren Bezug zum Inhalt nicht sofort ersichtlich ist ) verstehe. Das sowas nochmal passiert...
Aber wir reden ja vom Inhalt.

Steampunk ist eines dieser Phänomene, die sich seit einiger Zeit weltweit ausbreiten, mancherorts früher und in Deutschland später. Die Szene ist noch sehr jung und es gibt viele Meinungen, was Steampunk sein soll, und wo es hingehen soll. Alex Jahnke und Marcus Rauchfuß versuchen sich hier dem Thema anzunehmen und dem Leser einen Überblick zu verschaffen, worum es eigentlich geht und wo der Steampunk gerade steht.

Die beiden Autoren haben ihren 180 seitigen Inhalt in neun wohlüberlege Kapitel und eine Einleitung strukturiert, die einem die Facetten des Genres aufzeigen:

Ein kurzer Exkurs zu drei stereotypischen Steampunkern mit den dazugehören Tagebucheinträgen der Charaktere.
Das Genre wird umrissen und in groben Zügen definiert mit dem Hinweis darauf, daß die genaue Definition des Steampunk kein leichtes ist.
Eine wunderbar ausgeholte Erklärung - von Jules Vernes bis Cyberpunk - wie es zu der Begrifflichkeit des Steampunks überhaupt kam, bzw. kommen konnte.
Der Bezug des Steampunks auf reale Geschichte und soziale Strukturen. Warum der Wissenschaftler damals noch verrückt sein durfte und nicht nur effizient sein mußte.
Beschreibung der weltweiten Hackerszenen und Makercommunities mit Bezug auf ihr Zusammenspiel mit dem Genre. Folgend eine Betrachtung der politischen Ausmaße von Steampunk.
Ein guter Überblick in der Kürze, wie Steampunk als Literaturgattung einzuordnen ist und welche Vorläufer es gab.
Steampunk als Grundlage für Spiele aller Art.
Was für Kunst, Musik und Handwerk gibt es in der Szene?
Eine Übersicht, über steampunkige Filme, oder solche, die mit Elementen daraus arbeiten.
Wo trifft man Steampunker in der freien Natur, wenn sie sich aus ihren Werkstätten trauen?

Allein diese Kurzusammenfassung der Kapitel sollte eines zeigen. Die Herren Jahnke und Rauchfuß, die ich beide guten Gewissens als Urgesteine der deutschen Steampunkszene bezeichnen möchte, glänzen durch Wissen und Erfahrung in einem weit höheren Maße, als es für eine Person, die einfach "nur" Teil der Szene ist, üblich wäre. Das sorgt dafür, daß man überall im Buch Verweise auf die deutsche Szene findet und man nicht nur davon träumen kann, wie es in anderen Ländern aussieht. Ihnen gelingt auf knapp 200 DinA5 Seiten eine weitumfassende Übersicht der Entwicklung Szene bis zum heutigen Tag. Das Buch macht verständlich, warum es so viele Strömungen innerhalb des Steampunks gibt und warum es so schwer ist, eine allgemeine Definition zu erfassen.

Das Werk ist weder Roman, Sachbuch, Lexikon, Bildband oder Lehrbuch. Es ist etwas von allem, in kurz und knackig, mit einer Prise guten Humors.

Sicher, in jedem Kapitel mag man etwas vermissen, was einem selber wichtig ist und man gerne in so einem Werk gelesen hätte. Aber ebenso findet man dann unerwartete Informationen, die das dann wieder aufwiegen. Es ist ebenso klar, daß dieses Taschenbuch nicht als allgemeingültige Enzyklopädie für das Thema Steampunk zu sehen ist. Den beiden Autoren ist es in einem wunderbar erfrischenden Schreibstil gelungen ein wenig mehr Licht auf das Genre zu werfen und einfach mal in alle Ecken zu schauen, wo es sich verstecken könnte. So ist dieses Buch geeignet für jene, die schon fest in der Szene verwurzelt sind, trifft man ja auch in den Texten und Verweisen alte bekannte der deutschen Szene wieder, und jene anderen, die sich einfach nur mal über das Thema informieren wollen.

Für mich neben anderen Werken ein Stück Pflichtliteratur für die Szene.

Außerdem... ein Steampunk Buch von O'Reilly... yeah! :)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ultimative Steampunk Guide in deutscher Sprache, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
EINLEITUNG

STEAMPUNK - ein Begriff geistert durch Deutschland und findet mehr und mehr Beachtung. Selbst dem Fernsehen ist es nicht verborgen geblieben, wie der Bericht über das Steampunk-Treffen Zeitschneise am 12.5.2012 in Mannheim, ausgerichtet durch Miss Tickerlein vom [...], zeigt. Der Bericht bei In.Puncto (ARD) ist auf youtube verfügbar: [...]

Doch was ist STEAMPUNK und wo kommt er her? Wie sieht STEAMPUNK in Deutschland aus?
Der neugierige Mensch mit Internetzugang wirft seinen Rechner an oder zückt sein Smartphone. Schnell Google aufgerufen und nach STEAMPUNK gesucht. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten: Ungefähr 53.800.000 Ergebnisse (0,27 Sekunden) am 3. Oktober 2012. Das lässt jeden interessierten Menschen fassungslos zurück.

Geht das nicht einfacher? Keine Sorge, es geht! Allerdings nicht umsonst. Aber wer wirklich an der Beantwortung der beiden Fragen interessiert ist, sollte die 12,95 EUR für STEAMPUNK - kurz & geek von Alex Jahnke und Marcus Rauchfuß - soviel wie eine Karte für einen 3D Film im Kino am Wochende - investieren und wird dafür reichhaltig belohnt.

REZENSION

Formalia
Das Format des Buches ist sehr modern - lang und breit wie ein eBook Reader und etwa doppelt so dick. Die 193 Seiten sind aufgeteilt in Vorwort, Einführung, 9 Kapitel,Epilog, Danksagungen und Index.

Inhalt
Wie bringt man nun einen Begriff an Mann und Frau, der sehr weit verbreitet ist aber viele Menschen nur ratlos die Achseln zucken lässt?
Rezept: Man nehme zwei Autoren die sich bestens in der Materie auskennen und über exzellent Kontakte in der Szene verfügen.

Liest eigentlich noch jemand Vorworte in Büchern? In diesem Fall wäre es ein gar fahrlässiges Versäumnis, es nicht zu tun. Die bereits erwähnte Miss C. Tickerlein gibt sich die Ehre und erzählt in überaus charmanter Weise, was eine/n Leser/in dazu bewegen könnte, dieses Buch zu studieren!. Beachten Sie die Wahl des Wortes studieren anstelle von lesen/konsumieren.

Ich muss jedoch sagen, dass die Verwendung des Wortes studieren nur einen Bruchteil dessen darstellt, was den Leser erwartet. Tatsächlich handelt es sich hier um die Kombination einer Studien-, Entdeckungs-, Abenteuer-, Link Ausprobier-, Bildbetrachtungs-, Nachschlagereise.

Und diese Reise wird fachlich kompetent und stimmungsvoll in einem sehr flüssigen Stil dargeboten. Die Autoren sind nicht ohne Humor, der glücklicherweise nicht als Schenkelklopfer daherkommt. Es ist mehr das verschmitzt Lächeln, was durchdringt.

Es ist äußerst erfreulich, dass die Autoren Ihre Aussagen mit Bildern, Zitaten und Hinweisen belegen.

Im Prinzip ist jedes der neun Kapitel ein kleines Büchlein für sich. Das erleichtert den Zugang ungemein und fordert und fördert die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Schwerpunkt. Um es deutlicher zu sagen: Ich musste nach jedem Kapitel das Buch aus der Hand legen um meinen Rechner zu bedienen. Die angegebenen Links wollen unbedingt besucht werden und ich brauche wohl niemandem zu erzählen, wo so etwas endet.

Nun komme ich wieder zu meinen beiden Fragen vom Anfang zurück.
Was ist STEAMPUNK und wo kommt er her? Wie sieht STEAMPUNK in Deutschland aus?

Ich kann nur sagen das die Fragen ausführlich beantwortet werden. Wer nach der Lektüre dieses Buches keinen Eindruck vom Steampunk gewonnen hat, dem wird diese Welt auf ewig verschlossen bleiben.

Für wen ist dieses Buch nun geeignet?

Zunächst einmal ist es die meiner Meinung nach zur Zeit beste deutschsprachige Quelle, um sich in kurzer Zeit kompetent und kurzweilig mit der Welt des Steampunk vertraut zu machen.

Es bietet aber auch dem langjährigen Mitglied der Steampunk Szene eine wohlfeile Unterhaltung und eine Art Biographie der eigenen Steampunk Sozialisierung.

Kurzum, es ist ein Buch, dass in keinem Haushalt in dem sich Steampunk Interessierte befinden, fehlen sollte.

Bis jetzt habe ich es vermieden, etwas aus dem Buch zu zitieren. Aber ich finde kein besseres Schlusswort für diese Rezension als den letzten Satz des Epilogs:

"STEAMPUNK ist - wenn es Dir Spaß macht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *Das* deutsche Handbuch zum Thema, 1. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Handbuch.. das klingt so dröge und nach Einschlafhilfe, aber genau das ist "Steampunk - kurz & geek' nicht; stattdessen führen die beiden Autoren, altgediente Recken und Blogger der deutschen Steampunk-Szene, kenntnisreich und mit teilweise höchst locker-witzigem Stil in die Welt des Steampunk ein. Dabei haben sie sich nun wirklich kein einfaches Thema ausgesucht, denn das Genre (oder ist es eine Subkultur)? Steampunk zu erfassen und zu definieren gestaltet sich ausgesprochen schwierig.

Zwischen Jules Verne und dem Cyberpunk, die Biohackern und den historisch-detailverliebten ReEnactern, zwischen victorianischem England, Maker Faires und Fantasy oszilliert die rußig-bunte Welt mit all ihren Spielarten, auf die dieses Buch ungemein Lust macht. Egal, ob man sich dem Thema Steampunk erstmals stellt, oder schon (viele) Berührungen damit hatte, hier bekommt man als Leser einen systematischen und unterhaltsamen sowie gut belegten Überblick über diese Bewegung. Auch die ein wenig augenzwinkernden Portraits der Klischee-Steampunker vermitteln viel vom Flair der Welt zwischen Dampfmaschinen, Zeppelinen und Absinth. Kurz und kompakt, aber dennoch mit Fakten vollgestopft, findet man hier nahezu alles, was man über Steampunk wissen will oder sollte. Abgerundet wird das Büchlein im Hosentaschenformat durch eine umfangreiche Sammlung von Quellen und Inspirationen zum Thema. Macht Spaß, macht schlau, und erweitert den Horizont, und passt mit seinen Querbezügen zu MAKE auch prima ins Programm des O'Reilly-Verlags. Man muss aber kein Geek sein, um das Buch zu mögen :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Einstieg in die Welt des Steampunks, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Nach einiger Wartezeit gesellt sich nun endlich zur "Hackerbrause" das zweite Buch aus der neuen Reihe des O’Reilly Verlags. Auf Grund meines persönlichen Faibles für die Steampunk-Ästhetik war natürlich klar, dass auch dieses Buch über kurz oder lang in meinem Regal landet. Wer sich jetzt fragt ob ich es bereue: Nein, ganz sicher nicht! Bereits bei der wirklich schön geschriebenen Einleitung wird einem klar: das ist kein Buch, was so schnell langweilig wird und so legt man es kaum aus der Hand bis die knapp 180 Seiten gelesen sind.

Das Buch richtet sich primär an genrefremde Einsteiger und Leute, die irgendwann mal "Die Differenzenmaschine" gelesen oder "Hugo Cabret" gesehen haben. Sicherlich lohnt sich die Anschaffung aber auch noch für alte Hasen, denn das vermittelte Wissen ist das Ergebnis jahrelanger exzessiver Arbeit mit und in dem Genre selbst, so dass immer noch Neues zu lernen gibt. Das Thema "Steampunk" als solches ist vermutlich nicht nur mir eher aus der Literatur und darauf aufbauend aus anderen Medien bekannt. Conventions und LARPs, die sich gänzlich dem Dampfe verschrieben haben, kannte ich vor der Lektüre aus dem deutschen Raum noch gar nicht. Auch die große Welle auf dem Bereich des Do-it-yourself (bei der amerikanischen Verlagsmutter erscheint seit 2005 das DIY-Magazin MAKE) schwappt eher gemächlich zu uns über. Diesem Untergrund-Charakter im Vergleich zur High Fantasy sind sich auch die Autoren bewusst und besonders in den ersten Kapiteln geht es vor allem um die Leute, die Maker, die ein literarisches Genre erst zu einer eigenen Subkultur erheben. Ein gewisser Stolz, selbst ein Teil eines größeren Ganzen zu sein, schwingt natürlich immer mal wieder mit, hilft aber auch gleichzeitig den "Virus" Steampunk an den Leser weiterzugeben.

Die nächsten Kapitel drehen sich vor allem um Medien, bringen aber auch das ein oder andere Erstaunliche mit, selbst wenn "Steampunk – kurz & geek" nicht das erste Buch, welches man zu dem Thema liest. Insbesondere überrascht der Bereich der (internationalen) Musik und es darf dann auch ein Videoclip von Justin Bieber nicht fehlen. Natürlich gibt es hier jeweils dem Titel entsprechend nur kurze Infos, aber die erwähnten Werken wurden sorgfältig ausgewählt. Den Abschluss bildet das womit das Buch angefangen hat, nämlich den Leute in den einzelnen Communities und einen kleinen Blick in die Kristallkugel. Ob Steampunk jetzt nur einen kurzen Auftritt im Rampenlicht hinlegt oder in wenigen Jahren wieder verschwunden ist, aber mit dem Buch haben die beiden Autoren sicherlich einen Beitrag dazu geleistet, dass es langfristig bei jedem, der das Buch gelesen hat, hängen bleibt. Es überzeigt durch fundierte Infos und einem angenehm packenden Schreibstil.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut!, 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Ich bin einem der Autoren bei Twitter ueber den Weg gelaufen (er zwitschert als @Cynx), und nach Monaten gegenseitigem Gefolge (der Typ macht einfach Laune) wurde mir dann bewusst, dass er gerade an diesem Buch arbeitete. Es ist mittlerweile erschienen und ist absolut lesenswert selbst fuer mich, der nicht aktiv in der Steampunk-Szene unterwegs ist (ich habe aber Freunde und Autoren-Bekannte, die mit grosser Begeisterung dabei sind), entsprechend war ich schon interessiert und dem Gegenstand gegenueber offen. Unbedingt eine Empfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Was ist eigentlich Steampunk? Die ultimative Antwort! (Oder?), 6. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
»Was ist ei­gent­lich die­ses Steam­punk?« — das ist eine Frage, die sich be­stimmt viele Le­ser schon ein­mal ge­stellt ha­ben. Oder die In­si­dern der Ma­te­rie ge­stellt wor­den ist und die man dann nicht so ohne Wei­te­res be­ant­wor­ten konnte. Er­schwe­rend kommt hinzu, dass das Genre nicht scharf um­ris­sen ist, wie es sich ins­be­son­dere Marketing-Fuzzies im­mer gerne wün­schen – und wie man es bei di­ver­sen an­de­ren Spiel­ar­ten der Phan­tas­tik ge­wöhnt ist.
Doch Hilfe und Aus­wege aus die­sem Di­lemma sind nah. Der Ver­lag O’Reilly bringt eine Buch­reihe na­mens »Kurz & Geek« her­aus, in der ver­schie­denste The­men in (mehr oder we­ni­ger) kom­pri­mier­ter Form be­han­delt wer­den. Die neu­este Aus­gabe wid­met sich dem Steampunk.

Als Au­to­ren konn­ten Alex Jahnke, Be­trei­ber des Clock­wor­ker, und Mar­cus Rauch­fuß von Daily Steam­punk ge­won­nen werden.

Be­reits früh im Buch wird man schlauer­weise mit der Tat­sa­che kon­fron­tiert, dass das mit der De­fi­ni­tion des Steam­punk nicht so ganz ein­fach ist. Dass es kein »Steampunk-Boson« gibt, wel­ches eine Ein­ord­nung mal eben ganz ein­fach ma­chen würde, und dass das Genre sich aus di­ver­sen Grün­den eng um­ris­se­nen Gren­zen schlicht­weg ent­zieht. Doch auch wenn das Ganze eben nicht so ein­fach ist, wie es sich der un­be­darfte Le­ser viel­leicht ge­dacht hat, bil­det diese Grund­lage des Breit­ban­di­gen und Un­schar­fen dann die Ba­sis für das vor­lie­gende Buch. Denn darin wer­den ne­ben den Ur­sprün­gen zahl­lose Spiel­ar­ten und As­pekte des Steam­punk ein­fach mal vor­ge­stellt, da­mit man sich ein Bild da­von ma­chen kann, wa­rum eine De­fi­ni­tion so schwie­rig ist.
Denn es han­delt sich eben nicht nur und nicht ein­mal in ers­ter Li­nie um ein li­te­ra­ri­sches Genre, son­dern um viel mehr.

Nach den Ein­füh­run­gen und dem Um­rei­ßen von Gren­zen, die an hau­fen­weise Stel­len mäch­tig aus­ge­beult sind und bei de­nen ein­deu­tig dazu auf­ge­for­dert wird, diese auch gern zu igno­rie­ren, wid­met sich das Büch­lein dann kon­kre­ten Steampunk-Beispielen in ver­schie­dens­ten Me­dien. Da­bei wird die Li­te­ra­tur (dazu ge­hö­ren, Ro­mane, Ma­ga­zine aber auch Co­mics) ebenso sach­kun­dig be­leuch­tet wie Spiele (und zwar Pen&Paper-Rollenspiele, LARPS, Com­pu­ter­spiele und Brett­spiele) und be­wegte Bil­der in Film und Fernsehen.
Wei­tere In­halte dre­hen sich um Ma­ker, Künst­ler und wei­tere Schöp­fer, so­wie die Szene.
Wer das fa­mose Büch­lein im Ho­sen­ta­schen­for­mat durch­ge­le­sen hat, der weiß, worum es sich beim Steam­punk dreht, weiß dann ebenso, wa­rum eine De­fi­ni­tion so schwie­rig ist und kennt sich mit Wer­ken und Schau­plät­zen des Gen­res aus.
Je­dem, der sich für das Genre in­ter­es­siert und end­lich mal wis­sen möchte, was es da­mit auf sich hat, sei STEAM­PUNK KURZ & GEEK un­be­dingt ans Herz ge­legt, denn eine an­dere deutsch­spra­chige Pu­bli­ka­tion zu die­sem Thema, die es ähn­lich aus­führ­lich und sach­kun­dig be­leuch­tet, wird man weit und breit nicht fin­den, we­der auf Terra noch in den Mars­ko­lo­nien des Em­pire. Und trotz der kom­pak­ten Form platzt das Buch vor In­for­ma­tio­nen und kurz­wei­li­gen Be­trach­tun­gen aus al­len Nähten.

Und das Beste: es wird nie ge­schul­meis­tert, und der Hu­mor kommt bei den Be­trach­tun­gen eben­falls nicht zu kurz.
Also – so­fort die Löt­lampe bei­seite ge­legt und: Le­sen!
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5.0 von 5 Sternen Informativ, detailliert und unterhaltsam, 19. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Das knapp 200-seitige im O'Reilly-Verlag erschienene Buch „Steampunk - kurz & geek“ von Alex Jahnke und Marcus Rauchfuß ist zwar nicht kurz, aber uberaus „geekig“.

Die beiden deutschen Autoren haben ein überaus interessantes und unterhaltsames Werk zum Thema Steampunk abgeliefert. Beginnend bei den Ursprüngen als literarische Strömung in den 80ern bis zu vielen Aspekten der heutigen ''Subkultur'' gibt es kaum einen Aspekt des Steampunks, auf den nicht zumindest am Rande eingegangen wird. Von den geschichtlichen Ursprüngen und Hintergründen der Bewegung, der „Hacker“', Literatur, Spiele, Film, Kunst und der aktuellen „Szene'“: All diese Aspekte werden behandelt. Dazu eine Vielzahl von Links und Quellenangaben.

Fazit:

Nicht lebenswichtig, aber ein überaus lesenswertes Buch und Nachschlagewerk, welches auf Grund des Kleinformats auch in jede anständige Jackentasche paßt.
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5.0 von 5 Sternen kurz & bündig - einfach perfekt, 5. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) (Taschenbuch)
Super, nicht nur für echte Fans der Szene, die hier sicher auch noch die eine oder andere Information finden, sondern auch ideal als Einstieg für Neulinge oder solche, die via "infizierter" Familienmitglieder o.ä. mit dem Thema konfrontiert werden und einfach einen Überblick bekommen möchten. Sehr übersichtlich und anschaulich - absolut empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Prima :), 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gut geschrieben und prima Einblicke in die Steampunk Szene
Für jeden der sich für Steampunk interessiert eine Pflichtlektüre.
Mehr davon BITTE :)
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5.0 von 5 Sternen Endlich eine lesenswerte Zusammenfassung, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als langjährige Rollenspielerin bin ich irgendwann zum Steampunk gekommen. Seither suche ich nach einer Antwort auf die Fragen, die mir gestellt werden, weil ich zB auch im Alltag eine Taschenuhr trage, oder mich besonders freue, wenn hier in Essen der Zeppelin über meinen Garten brummt.
Steampunk zu definieren fällt schwer, und die Autoren haben es auf wunderbare und unterhaltsame Weise geschafft. Ich werde das Buch allen empfehlen, die sich in die Materie einarbeiten möchten, ohne erschlagen zu werden. Und allen, die verstehen möchten, welche Bandbreite das Hobby besitzt, die schmökern und stöbern möchten, oder auch einfach nur gut unterhalten werden wollen.
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Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek)
Steampunk - kurz & geek (O'Reillys Taschenbibliothek) von Marcus Rauchfuß (Taschenbuch - 1. September 2012)
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