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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Diätkonzept, schwache Begründungen
Das Diätkonzept ist gut und bekannt, leider wird es vom Autor ausgesprochen oberflächlich und zum Teil auch völlig falsch begründet.

Viele Menschen quälen sich fortwährend durch Diäten und scheitern oft. Aus diesem Grund ist es für mich fast schon verwerflich, neue Diätkonzepte vorzutragen, ohne zugleich penibel und...
Vor 18 Monaten von Lulu veröffentlicht

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Heute liegen zum Glück viel bessere Bücher zu diesem Thema auf Deutsch vor!
Dieses Buch habe ich mir damals in Ermangelung weiterer Literatur auf Deutsch zugelegt und es sehr schnell bereut. In diesem Buch wird fast gar nicht speziell auf die 5:2 Diät eingegangen und ihre unterschiedlichen Formen (siehe Harvie/Mosley), sondern es werden lediglich ein paar 500kcal Rezepte verraten und zudem eine seltsame Begründung geliefert warum diese...
Vor 11 Monaten von Sanchia veröffentlicht


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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Diätkonzept, schwache Begründungen, 30. August 2013
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Das Diätkonzept ist gut und bekannt, leider wird es vom Autor ausgesprochen oberflächlich und zum Teil auch völlig falsch begründet.

Viele Menschen quälen sich fortwährend durch Diäten und scheitern oft. Aus diesem Grund ist es für mich fast schon verwerflich, neue Diätkonzepte vorzutragen, ohne zugleich penibel und nachvollziehbar zu begründen, warum und über welchen Mechanismus sie funktionieren sollen. Diätbücher, in denen Maßnahmen und Rezepte beschrieben werden, an die man sich im Rahmen einer propagierten Diät penibel halten soll, ohne den Wirkmechanismus der vorgeschlagenen Maßnahmen offenzulegen, gibt es reichlich. Letztlich werden die Diätwilligen hierdurch entmündigt.

Ganz im Stile eines Mediziners (Pillen verschreiben und gut ist) folgt der Autor exakt solchen Konzepten. So behauptet er, dass man mit der 2-Tage-Diät abnimmt, weil man unter ihr Kalorien einspart (S. 12): "Sie nehmen schnell und sichtbar ab. Sie werden es erleben. Schließlich sparen Sie mit der 2-Tage-Diät, wenn Sie bisher durchschnittlich 2500 Kilokalorien pro Tag zu sich genommen haben, 4000 Kilokalorien (!!) pro Woche. Das bewirkt in zwei Wochen mehr als 1 Kilogramm Gewichtsverlust ..."

Und auf S. 25: "Unser Organismus nimmt diese "Zeit des Mangels" als akute Hungersnot wahr. Schließlich nehmen Sie üblicherweise bei einer Diät pro Tag nicht mehr als 800 bis 1500 Kalorien zu sich - also deutlich weniger als den Energiebedarf eines erwachsenen Menschen von täglich 2000 bis 2500 Kalorien. Andernfalls gäbe es ja auch keinen Gewichtsverlust."

Schön. Leider sind die zitierten Begründungen falsch. Völlig grotesk wird es jedoch, wenn Despeghel versucht, die Stoffwechselvorgänge beim Hungern zu beschreiben (42):

"Wie entsteht überhaupt Hunger? Die Leber signalisiert dem Gehirn, dass ein bestimmtes Glykogenniveau unterschritten ist. Auf diesen 'Unterzucker' reagiert das Gehirn alarmiert, indem es nun seine Hauptaktivität auf die Zufuhr des Energieträgers richtet. Wir bekommen Hunger, der Magen knurrt (eigentlich ist es der Darm), damit wir ihn mit Nahrung füllen. Dabei geht es natürlich nicht darum, den Magen zu füllen, sondern letztlich um die nachhaltige Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Ist diese erfolgt, signalisiert uns der Körper, dass er satt ist. Das Sättigungsgefühl soll uns dazu bringen, die Nahrungsaufnahme zu beenden."

Darunter folgt ein Kasten mit der Überschrift "Lebensgrundstoff Zucker".

Wie kann aber etwas Lebensgrundstoff sein, wenn es im Organismus so schwächlich ausgestattet ist, wie es der Kohlenhydratstoffwechsel im menschlichen Organismus ist. Selbst Schlanke tragen in ihren Fettdepots üblicherweise mehr als 100.000 Kcal mit sich herum. Der einzige Kohlenhydratspeicher, der für das Gehirn nutzbar ist, ist der Glykogenspeicher in der Leber, und der hat bei den meisten Menschen eine Kapazität von maximal 0,3 bis 0,4 Kcal. Schlimmer noch: Aus Fett kann der menschliche Organismus keine Glukose mehr herstellen. Die vielen vielen Kalorien der Fettdepots sind deshalb für ein rein von Glukose lebendes Gehirn nicht nutzbar. Und genau das ist das Problem. Auf eine einfache Formel gebracht kann man sagen: Der menschliche Organismus ist in der Lage, jeden Energieträger (ob Kohlenhydrate, Fette oder Aminosäuren) in Fett umzuwandeln, aus Fett jedoch nichts anderes mehr als Fett.

Ich hätte an dieser Stelle vom Autor eine Begründung erwartet, wie das Gehirn unter der von ihm vorgeschlagenen Diät die beiden ersten Fastentage überstehen kann: Die Glykogenspeicher der Leber sind nach ca. 8 Stunden geleert, aus den Fettdepots können keine ausreichenden Mengen an Glukose für das energiehungrigste aller menschlichen Organe bereitgestellt werden. Wovon lebt das Gehirn in diesen Tagen aber dann?

Zumal der Autor behauptet, dass die Diät ganz leicht durchführbar ist. So schreibt er auf S. 101: "Machen Sie sich keine Sorgen: Sie werden Ihren normalen Alltag trotz der an zwei Tagen kalorienreduzierten Ernährung ohne Probleme meistern. Sie können arbeiten und sich konzentrieren. Sie sind leistungsfähig und werden auch gut schlafen. Der Körper erfährt keinerlei Mangel. Im Gegenteil: Er ist dankbar, einmal weniger beansprucht zu werden und nicht ständig diesen Überfluss verarbeiten zu müssen."

Wie das? Für Migräniker (denen die Neurologen dringend anraten, keine einzige Mahlzeit auszulassen, weil sie sonst Gefahr laufen könnten, einen Migräneanfall zu bekommen) und Epileptiker besteht in den ersten Diättagen kein deutlich erhöhtes Risiko, eine Attacke zu erleiden? Und für Diabetiker ist gleichfalls nichts zu beachten? Und Gesunde müssen ebenfalls mit keinen Nebenwirkungen rechnen, und sei es die sogenannte Atkins-Grippe (Atkins-Flu)?

Wer wissen möchte, warum die Diät funktioniert, warum es in den ersten Diättagen zu schweren Nebenwirkungen kommen kann und welche das sind, wer besser nicht fasten sollte, was sich im Rahmen der Diät alles im Körper ändert, warum die Diättage von Woche zu Woche leichter zu ertragen sind und warum das Gehirn am Ende tatsächlich in der Lage ist, die Energien der Fettdepots zu nutzen (wodurch sich diese sukzessive abbauen), dem empfehle ich das wesentlich stringenter begründende und leicht lesbare Büchlein Gesund abnehmen ohne Jojo-Effekt: Wie man sein Wunschgewicht dauerhaft hält oder dessen etwas wissenschaftlichere Variante "Wie Übergewicht entsteht ... und wie man es wieder los wird!", schließlich wird in beiden Büchern genau die gleiche Diät empfohlen (und begründet!). Um es auf einen Punkt zu bringen: Konzepte wie die 2-Tage-Diät funktionieren nicht deshalb, weil man dabei ein paar Kalorien einspart - wie es der Autor behauptet -, sondern weil sie - bei längerer und regelmäßiger Anwendung - den Stoffwechsel des Gehirns völlig umkrempeln und dessen Ketoadaption wieder herstellen. Und genau darin liegt auch der gesundheitliche Effekt der religiösen Fastenriten. Ist das Gehirn dann aber schließlich wieder ketoadaptiert, würde vielleicht sogar ein Diättag pro Woche genügen, um die Fähigkeit zu behalten.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hach, ich glaub's ja nicht – es klappt tatsächlich!!!, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Schnörkelloses Buch, das erklärt, wie es geht und ein paar Rezepte als Ideengeber dabei hat. Nach jaaaaahhhrelangen Diäten mit seinen Quälereien, Aufs und Abs, endlich mal etwas Einfaches, was sich auch in den Berufsalltag mit mageren pubertierenden Zwillingen integrieren lässt. So habe ich sogar Weihnachten überlebt. Ok, es geht nicht schnell, aber bei 1 Kilo in 14 Tagen macht das im Jahr: 25 Kilo!!! Durch normale Ernährung an 5 Tagen (ja, ich habe auch Käse-Sahne-Torte gegessen, aber nicht jeden Tag), etwas Bewegung (aber kein Sport, ich hasse Sport, Tanzen ist toll) und 2 Mager-Tagen (so nenne ich die), nur 500 Kalorien , geht es langsam aber stetig bergab mit dem Gewicht. Diese 2 Tage kann man selber bestimmen, also getrennt oder nacheinander, wie man es am besten in die Woche integrieren kann. Bei mir ist es der Mager-Montag und der Mager-Mittwoch, aber wegen Weihnachten und Neujahr jeweils einmal auf Freitag verschoben. Bin erst seit 2 Monaten dabei, aber 5 Kilo sind fort, und zwar ohne Jojo und Co.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbst diese inkonsequente Variante einer bekannten Methode wird wohl funktionieren, 29. August 2013
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Dieses "revolutionäre neue Abnehmprogramm" ist weder revolutionär, noch neu. Vielmehr versucht der Autor dieses Buches nichts weiter, als eine erprobte und funktionierende Methode, um nachhaltig abzunehmen und sein optimales Körpergewicht zu erreichen, mit einem beachtlichen Kniefall vor dem Zeitgeist einem breiteren Publikum zu verkaufen. Wenn es klappt, umso besser, denn letztlich zählt doch nur, ob das versprochene Ergebnis auch eintritt. Und da kann man in diesem Fall wohl sicher sein, wenn man diese inkonsequente Variante einer unter verschiedenen Namen lange bekannte Ernährungsweise konsequent durchzieht.

Sieht man sich nämlich die 40 Rezepte an, die der Autor ab Seite 109 auflistet, dann erkennt man sehr schnell, dass es ihm bei seiner angeblich neuen Diät um eine wesentliche Reduzierung von Kohlenhydraten in der Ernährung geht. Bei all diesen Mahlzeiten werden Fisch oder Fleisch zusammen mit Gemüse zubereitet. Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Brot fehlen völlig.

Man kann also fünf Tage in der Woche essen, was man will, wenn man die zwei verbleibenden Tage Gemüsebrühe schlürft und dann abends eines der Gerichte aus diesem Buch zubereitet. Dazu kommt dann noch ein wenig Sport, aber auch nur für ein paar Minuten am Tag. Um das einmal anders zusammenzufassen: Wir wollen etwas für uns Wichtiges erreichen. Es soll uns aber nicht anstrengen, wir brauchen kaum eine unserer schlechten Essgewohnheiten zu verändern, die uns erst in die Lage gebracht haben, aus der wir nun zu entkommen versuchen. Und das Ganze soll auch noch kaum Zeit kosten. Ist das nicht toll? Das wollten wir doch schon immer haben.

Der Autor begründet diese erhebliche Abmilderung einer wohlbekannten Lebensweise mit der vermeintlichen Schwäche und Trägheit der Abnehmwilligen. Vielleicht ist dies ein geschickter Marketingtrick, vielleicht vertraut er aber auch der Dynamik dieser Methode. Denn auch wenn viele Menschen es nicht glauben wollen: Geschmack und Bedürfnisse sind veränderbar. Was einem heute als unverzichtbar erscheint, besitzt vielleicht nur den Charakter eines Suchtmittels, von dem man nichts ahnt.

Der Text gliedert sich in zehn Kapitel. Zunächst macht uns der Autor klar, warum wir abnehmen sollten, wenn wir zu dick sind. Dann erklärt er, warum "normale Diäten" nichts bringen. Im dritten Kapitel wird man dann mit langen Fragebögen konfrontiert, die das aktuelle, Körperbewusstsein, das Selbstbildnis und den Lebensstil des Lesers herausfinden sollen. Daraus werden dann Ziele und Wünsche abgeleitet und mit der entsprechenden Motivation behaftet.

Im vierten Kapitel erklärt der Autor wesentliche Komponenten des Stoffwechsels und die schädliche Wirkung von übermäßigem Bauchfett, das der Leser im anschließenden Kapitel bei sich genauer unter die Lupe nehmen soll. Danach geht der Autor auf die schädliche Rolle übermäßiger Alkoholzufuhr und des Rauchens ein. Das nur etwas mehr als drei Seiten lange 6. Kapitel besteht im Wesentlichen aus einer Strichliste, die uns alle Vorteile des nachfolgenden Programms noch einmal verdeutlicht.

Kapitel sieben offenbart uns dann einige Tests für Beweglichkeit, Kraft und Koordination und erklärt uns unseren tatsächlichen Kalorienbedarf. Dann folgt im 8. Kapitel die eigentliche "Diät" mit den 40 Rezepten. Im nachfolgenden Kapitel werden Trainingspläne für den Muskelaufbau und die Steigerung der Ausdauer erarbeitet. Das Muskelaufbautraining soll bei 12 Minuten pro Tag bereits etwas bringen, was dann doch Zweifel erweckt. Seine Ausgestaltung erweist sich obendrein als recht rudimentär. Das lässt sich aber mit anderen Quellen ausgleichen. Die Lauf- oder Walkpläne haben mir etwas besser gefallen. Sie werden durch Fitnesstests unterlegt. Im letzten Kapitel wird der Leser dann noch mit Tipps versorgt, die über Motivationsklippen helfen sollen.

Man kann diese angeblich revolutionäre "Diät" auch ganz anders betrachten, nämlich als stinknormale Ernährung, die einfach so aussieht, dass man allmählich auf immer mehr Kohlenhydrate, insbesondere auf Nudeln, Kartoffeln, Reis und bestimmte Getreidesorten verzichtet oder sie einfach schrittweise reduziert und stark zuckerhaltigen Produkten so oft wie möglich aus dem Wege geht. Bereits mildes Fasten oder ein einfaches Weglassen bestimmter Mahlzeiten erhöht den Effekt enorm. Wenn man dann noch den Anteil von Bio-Grünzeug und Obst an der eigenen Ernährung erhöht, wird man sich noch besser fühlen. Vor allem aber sollte man sich von diesem unsäglichen Begriff "Diät" verabschieden, der einem immer das Gefühl von Arznei oder Leiden vermittelt.

Alles in allem vermittelt dieses Buch eine inkonsequente Variante einer erprobten und funktionierenden Methode. Über die Ausgestaltung kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich fand sie in der Sache ganz ordentlich, aber im Stil nicht so toll. Eine Bewertung zwischen drei ("nicht schlecht") und vier ("gefällt mir") Sternen gibt so ungefähr meinen Eindruck wieder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingt nach einem Prinzip, das durchzuhalten ist., 21. Oktober 2014
Von 
Sandra "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Inhalt:
Dieses Buch ist eigentlich weder eine strenge Diät, noch eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Vielmehr zeigt es Menschen, die weder das eine noch das andere dauerhaft schaffen, eine Alternative, sein Gewicht trotzdem zu reduzieren. Und zwar ohne den massiven Stress, den beide Formen mit sich bringen können.

Meine Meinung:
Mal vorab, dies ist wirklich wie es dort steht - Meine Meinung. Ob sie richtig oder falsch ist, will ich hier nicht diskutieren und ich möchte auch keine Belehrungen. Es ist einfach meine Meinung. Jeder darf sich gern seine eigene bilden und auch selbstständig eine Bewertung abgeben, dies muss er nicht in einem Kommentar zu meiner Rezension tun! - Danke :)

In diesem Buch führt der Autor Sachen auf, die den meisten diäterprobten Menschen nicht unbekannt sind. Dass Radikaldiäten immer nur so lange wirken, wie sie angewendet werden, dann meist ein Jojo-Effekt folgt, dass theoretisch nur lebenslange vernünftige Ernährungsumstellungen etwas bringen - UND .. das die meisten das einfach nicht schaffen. Danke. Bingo .. genau so ist es. Theoretisch bin ich perfekt und müsste auch die perfekte Ernährung leben ... praktisch versage ich auch immer wieder, es gibt einfach zu viel, was lecker ist und in größeren Dosen einfach nicht mehr ernährungsbewusst ist. Ich weiß das .. aber ... :)

Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Grob umrissen empfiehlt der Autor in unserer Überflussgesellschaft einfach, eine etwas andere Routine in seine Essgewohnheiten zu bringen. Dem Körper Ruhephasen zu geben, um den Überfluss verarbeiten zu können und gibt einem ein Prinzip an die Hand, was auf Dauer vielleicht leichter durchzuhalten ist, als 100%iger Verzicht. Doch auch hier spielt natürlich der Wille eine große Rolle. Was will ich wirklich ... will ich weiter das fortführen, was ich derzeit habe - das ständige Gefühl mir etwas zu verkneifen und ständig doch zu versagen und dadurch immer etwas zuviel mitzuschleppen, oder mich an 2 von 7 Tagen zusammen zu reißen - um dann 5 Tage frei von Zwängen zu sein ...

Diese 2 Tage sind nicht, wie ich im Vorfeld dachte - Fastentage. Es gibt schon etwas zu essen, aber sehr sehr reduziert. Dafür aber gibt es im Buch sehr viele Rezeptvorschläge, so dass es gar nicht schwer ist, das einzuhalten. Mit etwas Routine denke ich, sehr einfach auch in den Alltag einzubauen. Denn an diesen 2 Tagen gibt es nur eine Mahlzeit - und ob die Mittags oder Abends eingenommen wird, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, aus was sie besteht und wieviele Kalorien sie hat. An den anderen 5 Tagen kann man ganz normal essen ... auch wenn hier 5 Tage Sahnetorte garantiert kontraproduktiv sind, verboten wäre sie jedenfalls nicht. Aber mal ehrlich, wer macht das schon... ich denke, die wenigsten. Aber an den 5 Tagen muss man weder auf Kohlehydrate verzichten, noch auf Fett oder auf Süßes, sich nicht an bestimmte Zusammenstellungen der Mahlzeiten halten oder irgendwas zählen. Wir könnten also 5 von 7 Tagen ohne Zwänge leben, die es ja eigentlich sind, die uns stressen. Ich finde, das klingt auf Dauer umsetzbar. Es ist auch egal, ob man die 2 Tage Verzicht hintereinander oder auseinander gelegt macht - aber .. sie sollten immer am gleichen Tag sein. Warum, das erläutert der Autor in seinem Buch sehr glaubhaft, ich denke, er könnte damit gar nicht so unrecht haben.

Aber er vermittelt im Buch noch vieles mehr, was ich teilweise sehr interessant fand, was für mich teilweise aber auch nur Wiederholungen darstellte, da ich in dem Bereich halt schon vieles gelesen habe - aber, zur Umsetzung seines Prinzips muss man denke ich auch nicht zwangsläufig alles lesen, sofern man das Wichtige sieht.

Achso .. ja .. und er empfiehlt natürlich auch wieder etwas Bewegung, allerdings auch in Maßen und auch nicht zwanghaft! ... sehr nett, wenn die Entscheidung bei mir bleibt. Danke.

Ob diese Diät etwas bringt - weiß ich nicht. Bislang hab ich sie nur theoretisch verinnerlicht. Aber ich werde sie nach dem Urlaub starten und sehen, ob ich es wirklich so mühelos in den Alltag integrieren kann, wie es sich anhört und vor allem, ob es was bringt. Der Autor verspricht im Prinzip pro Woche ein halbes Kilo Gewichtsverlust, je nachdem, was man an den 5 Tagen anstellt. Also eine langsame, aber stetige Reduktion, die langfristig - wie man ja weiß - die Beste ist.

Es gibt übrigens auch noch ein Rezeptbuch, aber in diesem Buch hier sind für den Anfang so viele leckere Rezepte enthalten, dass ich zu Beginn davon abraten würde - bei Durchhalten sicherlich ergänzend ganz toll!

Fazit:
Wer (mal wieder wie ich) nach etwas sucht, das langfristig das Gewicht reduziert, dem könnte es mit diesem Buch gelingen. Zumindest theoretisch klingt es für mich umsetzbar. Es vermittelt viel interessantes, für diäterprobte sicherlich nichts bahnbrechend neues, dennoch gut zusammengestellt und für den kleinen Preis durchaus ein Ratgeber, den ich empfehlen möchte. Ob es wirkt, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt gern ergänzen .. wenn ich es denn durchhalte ;)

*******************

Nachtrag: Das Konzept ist wirklich umzusetzen, wenn man Willensstark genug ist. Das Schöne ist, dass man genau weiß bei dieser Art, dass es wenigstens 1 Mahlzeit an den "Fastentagen" gibt. Die Rezepte sind erstaunlich lecker und konnten mich überzeugen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Heute liegen zum Glück viel bessere Bücher zu diesem Thema auf Deutsch vor!, 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich mir damals in Ermangelung weiterer Literatur auf Deutsch zugelegt und es sehr schnell bereut. In diesem Buch wird fast gar nicht speziell auf die 5:2 Diät eingegangen und ihre unterschiedlichen Formen (siehe Harvie/Mosley), sondern es werden lediglich ein paar 500kcal Rezepte verraten und zudem eine seltsame Begründung geliefert warum diese Diät funktioniert.
Vieles dreht sich um Sport und ob alles was zum Thema Grundumsatz und durchschnittlichem Kalorienverbrauch erläutert wurde so stimmt, wage ich stark zu bezweifeln. Ich empfehle statt dessen lieber "Die 2 Tage Diät" von Dr. Michelle Harvie und im April 2014 kommt Mosley's Buch im Goldmann Verlag raus.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Will am Hype teilhaben?, 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Dieses Buch scheint in erster Linie mit auf den Zug des Intervallfasten-Hypes aufzuspringen. Leider ist es zu oberflächlich und lieblos geschrieben, als dass es sinnvoll wäre.
Die Rezensionen hier bewerten vorrangig das Intervallfasten-Konzept, welches sehr interessant, innovativ und für viele sehr erfolgreich ist.
Aber dieses Buch bringt das Konzept nur am Rande näher.
Es ist vorrangig ein Rundumschlag zu aktuellen Ernährungsfragen, die aber oberflächlich, ohne jeden wissenschaftlichen Nachweis und nicht immer auf dem neuesten Stand abgehandelt werden. Zum eigentlichen Prozedere des Intervallfastens inklusive praktischer Tipps zur Durchführung wird erstaunlich wenig mitgeteilt (ausser einen überteuerten Fastentee anzupreisen).
Selbsttests und ein Exkurs zum High Intensity Training (auch eher dünne Abhandlung eines weiteren Modethemas) sowie Rezepte für Fastenmahlzeiten runden das Buch ab.
Es ist geeignet für Leute, die sich bisher kaum mit Ernährungs- oder Fitnessfragen beschäftigt haben und auch nicht in die Tiefe gehen wollen, sondern gerne Versprechen erhalten wie: 2 Tage Diät sind genug!
Wer sich aber ernsthaft mit Vorteilen (nicht nur gewichtstechnisch!) des Intervallfastens, vor allem der Methode 5:2, also mit zwei Fasttagen pro Woche, beschäftigen möchte, dem sei eindringlich das (bisher nur englischsprachige) Buch von Michael Mosley ans Herz gelegt!
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5.0 von 5 Sternen Es funktioniert, 2. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Also das Buch lässt sich gut lesen. Es stehen viele Allgemeine Informationen rund ums abnehmen.
An die Rezepte habe ich mich weniger gehalten. Ich habe an 2 bestimmten Tagen in der Woche einfach circa 500 Kalorien gegessen und keine Kohlenhydrate natürlich.
Und in 1,5 Monaten habe ich circa 2,5 Kg abgenommen. Dannach hatte ich aufgehört die 2 Tagesdiät zu machen und es gab kein Jojoeffekt. Also wenn man sein Wunschgewicht hat muss man die 2 Tage nicht unbedingt immer machen.
Ich mach es nur zwischendurch wenn ich zB weiß das es am Wochende viel zu Essen gibt oder wenn ich merke das ichs mal eine zeitlang mit dem Essen übertrieben habe.
Es gibt darin auch ein ziemlich guten Sportplan, das für nicht sportliche einen guten Einstieg ins Laufen gibt. Denn die meisten übertreiben es zu Anfang und geben dann schnell auf. Aber so hat man eine tolle Richtlinie.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es funktioniert tatsächlich, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2 Tage Diät sind genug: Essen Sie 5 Tage, Was Sie Wollen, Halten Sie 2 Tage Diät Und Nehmen Sie Rasand Schnell Ab (Taschenbuch)
Ich habe schon so viel ausprobiert und es hat nie nachhaltig geklappt. Eine Zeit lang konnte ich die Einschränkungen durchhalten aber dann bin ich immer wieder "rückfällig" geworden. Bei der 2-Tage Diät muss man sich nicht großartig umstellen. Ich esse am Montag und am Donnerstag meine 500 Kalorien (die Rezepte sind wirklich lecker und leicht zu zubereiten) und den Rest der Woche meine gewohnte Kost, natürlich nicht unbedingt eine Tafel Schokolade oder so...Ein bißchen Fahrrad fahren und zügig spazieren gehen - und ich habe in 4 Wochen 2,5 kg abgenommen und das in der Advendszeit!
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43 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend, 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Gegensatz zu dem Buch "the Fast Diet" von dem Arzt Michael Mosley, das sich ebenfalls mit dem intermitierenden Fasten beschäftigt, ist das oben erwähnte Buch ein schlechter Abklatsch. Schlecht geschrieben, aneinandergereihte Tatsachen aufgewärmt. Keine Erwähnung wissenschaftlicher Studien zu dem Thema. Ich hatte es für meine Eltern besorgt, in der Hoffnung, dass es dem britischen Original nahe kommt. Jetzt hoffe ich auf die deutsche Übersetzung des Buches von M. Morsley. Dieses und The 5:2 Diet Book: Feast for 5 Days a Week and Fast for 2 to Lose Weight, Boost Your Brain and Transform Your Health, kann ich allen, die sich mit der Methode 2 Tage fasten, 5 Tage normal essen, wirklich empfehlen. Das Buch von Dr. Dr. Desphegel überhaupt nicht. Es ist extrem langweilig geschrieben, bringt nichts neues und ist wissenschaftlich teilweise nicht auf dem neuesten Stand. So zB bestimmt man den Bauchumfang immer im Zusammenhang mit der Körpergröße, nicht mehr alleine. Für alle, die einigermaßen gerne englisch lesen, empfehle ich bis zur Übersetzung auf die britischen Titel zurück zu greifen.
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4.0 von 5 Sternen Rezeptbuch reicht, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Diät funktioniert. Dennoch geht es auch hier nicht ohne Sport! 1-2 Kilo pro Monat sind drin, da heißt, Ausdauer bewahren (was ja bekanntlicherweise auf Dauer besser funktioniert)!
Für das Buch und wie es gemacht und wie es erklärt wird, vergebe ich 4 Sterne.

Wer es probieren möchte, sollte sich allerdings nur das Rezeptbuch kaufen, da steht alles Wissenswerte aus diesem Buch drin plus Rezepte. Da reicht!
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