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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachdenkenswerte Polemik
Andreas Hock führt uns durch die - oder besser: durch unsere - Irrungen und Wirrungen im Sog der Technik. Seien es die offensichtlichen Problemfelder wie Game-Konsolen und Computerspiele, seien es die sozialen Netzwerke oder auch die anderen Angebote rund um Computer und Smartphone.

Dabei zeigt der Autor in deutlicher Sprache die jeweiligen Probleme auf...
Vor 10 Monaten von Howie1006 veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen guter Titel, danach kommt nur noch Aggression
Mit zunehmender Technisierung muss der Mensch immer weniger denken und verlässt sich immer mehr auf die Maschinen.
Mit zunehmendem Maße an Aktivität in sozialen Netzwerken macht der Mensch sich öffentlich immer öfter nackt und merkt es teilweise gar nicht.
Eine unaufhaltsame Entwicklung?

Ich selber bin nicht bei Facebook...
Vor 10 Monaten von lesezimmerchen veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen guter Titel, danach kommt nur noch Aggression, 10. Februar 2014
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit zunehmender Technisierung muss der Mensch immer weniger denken und verlässt sich immer mehr auf die Maschinen.
Mit zunehmendem Maße an Aktivität in sozialen Netzwerken macht der Mensch sich öffentlich immer öfter nackt und merkt es teilweise gar nicht.
Eine unaufhaltsame Entwicklung?

Ich selber bin nicht bei Facebook registriert und freue mich immer, wenn ich merke, dass ich mit der Einstellung nicht so allein bin, wie es den Anschein macht. Daher war ich neugierig auf dieses Buch, zumal gleich der Beginn, in dem davon berichtet wird, wie die Verbreitung des Taschenrechners auf das mathematische Können Einfluss genommen hat, mir aus der Seele spricht. Zur Generation jener gehörend, die praktisch schon mit einem Taschenrechner aufgewachsen sind, fällt mir selbst einfaches Kopfrechnen schwer und dabei behaupte ich, grundsätzlich ein gutes mathematisches Verständnis zu besitzen.
Also ja, die Aussage, dass Technik einem das Denken abnimmt und man sich hierauf mehr und mehr verlässt, stimmt meiner Meinung nach.

Ob das gleich zur Verdummung führt, sei mal dahin gestellt.
Auch bin ich durchaus empfänglich für Kritik an sozialen Netzwerken, beziehungsweise der allgegenwärtigen Nabelschau, die dort betrieben wird.

Das alles hat durchaus auch als Buch seine Daseinsberechtigung.
Aber, und das ist hier leider der entscheidende Punkt, wie überall macht auch hier der Ton die Musik.

Dieses Buch ist kein Sachbuch, kein Fachbuch, nichtmal eine sachliche Kritik.
Es ist eine einzige Schmährede.
Sicher, wenn man emotional auf ein Thema reagiert, drückt man sich manchmal nicht glücklich aus. Aber das muss man dann nicht veröffentlichen.

In diesem Buch wird in einer Tour geschimpft, verspottet, verhöhnt, gelästert. Sachlich ist daran gar nichts.
Und auf dem Niveau möchte ich mich auch mit niemandem auseinander setzen müssen und daher empfand ich dieses Buch auch als große Belastung.

Insgesamt ist mir der Tonfall viel zu aggressiv und der Inhalt viel zu polemisch, als dass mich das Buch überzeugen könnte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, hatte mehr erwartet, 15. Februar 2014
Von 
Horrorfan "Horrorfan" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ehrlich gesagt habe ich mich durch den provokanten Titel und die Beschreibung dazu verleiten lassen dieses Buch zu nehmen, da ich auf einen satirischen Seitenhieb auf unsere moderne Mediengesellschaft gehofft habe. Doch diese Erwartung wurde bei Weitem nicht erfüllt.

Ich könnte jetzt natürlich sagen, dass dieses Buch dennoch seine satirischen Seiten hat, wenn in oftmals überspitzter Form die Nutzung von digitalen Medieninhalten dargestellt wird, doch leider sind diese humorvollen Überspitzungen eher die Ausnahme. Stattdessen konfrontiert der Autor mit seiner eigenen Meinung und polarisiert alles am Internet, Smartphones und Digitale Medien auf die Seite des Bösen. Und dieses Böse lässt unsere moderne Mediengesellschaft quasi zu meinungsfreien Zombies mutieren, wenn man der Logik des Autors folgt. Nein, dieses Buch ist ganz sicher kein wirklich satirisches Werk, sondern eine hasserfüllte Hetzschrift auf unsere moderne Mediengesellschaft, in welchem der Autor quasi seinen eigenen Frust von der Seele schrieb und versucht dieses halbwegs unterhaltsam zu präsentieren.

Als Fazit vergebe ich dem Buch mit etwas gutem Willen, aus satirischer Sicht betrachtet, drei Sterne. Wenn man es nicht liest, hat man am Ende auch nichts verpasst. Keine wirkliche Empfehlung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Böse ist nicht meins, 17. Februar 2014
Von 
Sonja von Faltin "Kaffeetrinkerin" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf das Buch habe ich mich gefreut, Facebook, Google+ und Android an sich warten mit vielen kritischen Punkten auf, was die Privatsphäre des Users betrifft. Der Umgang mit Social Media will gelernt sein, und ein lustiges und informatives Buch, welches man auch mal verschenken kann, fehlt. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber man sollte die Themen Privatsphäre und Spionage schon ernst nehmen.
Leider hat mich das Buch überhaupt nicht angesprochen, und zwar aus folgendem Grund: der Ton ist mir zu krass. Es finden sich viele Infos drin, die wirklich lesenswert sind, aber der Autor hat einen dermassen überheblichen und arroganten Grundton drauf, lauter Schimpfwörter, die wohl Nähe zur Jugend aufzeigen sollen, und ist manchmal einfach nur böse.
Wer jetzt glaubt, dass dies unterhaltsam ist, irrt. Mich hat das Buch ganz schnell genervt; wenn man nach zweiten Seiten Lesen jemanden erwürgen möchte, macht sowas keinen Spaß.

Fazit: ja, aber. Gute Infos, aber wirklich nicht mein Schreibstil.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Internet sagt man: Mimimi, 11. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was soll ich sagen, der Titel hätte mich warnen müssen. Aber ich bin durch täglichen Gebrauch von Smartphone, Social-Networks und anderem Grundübel wahrscheinlich schon so verdummt, dass ich darauf reinfallen musste.

Was eine notwendige und kritische Betrachtung der Digitalisierung hätte sein können, entpuppt sich schnell als nervige kulturpessimistische Nörgelei. Und mehr als Genörgel ist es wirklich nicht, auch wenn der Autor durch die Sprache die er nutzt (die gleiche übrigens, die er im Internet als degeneriert verurteilt) und furchtbar viele Ausrufezeichen den Eindruck einer Kampfschrift erwecken will.

Ein völlig hilfloses Rumgemeine. Quellen, Belege, Bewiese? Pff, meine Meinung wird schon reichen, die ist schließlich richtig. Ärgerlich ist auch die Vermischung der Kritik (Verachtung trifft es eher) an neuen Werkzeugen wie dem Smartphone und politischen Stammtischparolen. Ein Auszug aus dem Kapitel über Apps:

„(Es ist) freilich vollkommen selbstverständlich, dass wir uns seit langer Zeit von unserem Smartphone wecken lassen – wie die meisten anderen Smartphone-Besitzer auch. Womit sollten wir denn sonst aus dem Tiefschlaf geholt werden? Schließlich gib es in gut der Hälfte aller Haushalte längst keinen Wecker mehr – zugegebenermaßen auch, weil ihn zum Beispiel die rund 4,5 Millionen Bezieher von Hartz IV gar nicht brauchen, während jeder innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft ein Mobiltelefon besitzen kann. Doch das nur am Rande.“

Das typische Hartz-IV-Aber-Flatscreen-Argument. Eklig, von der abstrusen Logik im Vorangegangenen ganz abgesehen. (Und was genau ist an einem Smartphonewecker jetzt anders als an einem Digitalwecker? Egal.)

Der Autor prollt sich über die vorhersehbaren Schlachtfelder Killerspiele, Bilderklau, Sprache usw. und merkt dabei nicht, dass er nichts anderes als das von ihm so erbost kritisierte Verhalten der Verbal-Inkontinenz an den Tag legt.

Don't feed the troll, don't buy his book,
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war das denn?, 13. Februar 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich gebe es zu: "Like mich am A.rsch" hat mich vor allem wegen seines provokanten Titels interessiert. Erwartet hatte ich eine witzige Abhandlung unserer heutigen technologischen Gesellschaft. Irgendwie war es das auch, allerdings anders als ich es mir vorgestellt habe.

Andreas Hock kennt sich unbestreitbar mit Medien aus und ihrer Entwicklung im Laufe der Jahre. Diese beschreibt er auch anschaulich und schreiben kann der Autor wirklich. Was er schreibt verfolgt man gerne, der Schreibstil ist locker und tatsächlich auch ein wenig mitreißend. Deswegen machte es mir auch nichts weiter dieses Buch an einem Nachmittag zu lesen.

Zu Beginn habe ich noch ein wenig schmunzeln können, wenn immer wieder kleine Spitzen gegen die Gesellschaft und ihr Konsumverhalten Medien gegenüber anklang. Im Laufe des Buches fand ich diese Äußerungen aber immer fragwürdiger und keineswegs mehr komisch. Natürlich habe ich mich auch an der einen oder anderen Stelle angesprochen gefühlt, aber das war es eher weniger, sondern diese merkwürdige und ungerechtfertigte Respektlosigkeit die der Autor eigentlich jedem zu Teil werden lässt, indem er alle über einen Kamm schert und Behauptungen aufstellt, die sicherlich zutreffen KÖNNEN, es aber nicht unbedingt müssen.
Wäre dies noch in einem nett verpackten Witz geschehen, dann könnte man vielleicht noch glauben, dass der Autor einfach witzig sein wollte und deswegen sehr überspitzt formuliert, aber leider hatte ich nicht den Eindruck, dass dem so war. Von mir gibt es leider nur zwei Sterne und das für den Stil, nicht für den Inhalt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen überholt und langweilig, 7. Februar 2014
Von 
star dust - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Buch wird auf der Rückseite angepriesen als: witzig, erschreckend, bitterböse.
Dazu fällt mir ein:

Witzig, das war meine Hoffnung und das I-Net bietet eine ideale Grundlage für wahnsinnig viele witzige Vorkommnisse (die in diesem Buch leider nicht erwähnt werden).

Erschreckend: Was soll nach dem NSA Skandal noch am Netzleben bzw. der digitalen Welt erschreckend sein bzw. erschrecken? Wer soll hier eigentlich erschreckt werden und womit? (Langweile ist beim "Lesen" eher aufgekommen).

Bitterböse: Das nun wirklich nicht. Der "Autor" bedient in seinem Werk nun wirklich jedes noch so überholte Klischee. (Stichwort: Du spielst WoW? Dann bist du der nächste potenzielle Attentäter...) *Gäääähn*

Zum "Buch": Es ist tatsächlich, wie sich das gehört, in Kapitel unterteilt. Bravo.
Los geht es mit einer kleinen Geschichte zur Erfindung des Taschenrechners und wie damit das Unheil, präzise die Verblödung der Menschheit, seinen Anfang nahm. Gefolgt wird diese zähe, von Vorurteilen und Abwertungen getriefte Einleitung, durch minimale, oberflächliche Abhandlungen über das Handy, die vermeintliche Entwicklung dessen, über FB und dessen Genese (die nun wirklich jeder mittlerweile kennt), sowie vom Speicherwahn der Menschen, über die zwischenmenschliche Unfähigkeit zur echten Kommunikation bzw. Beziehung aufgrund von Pornosucht etc.

Sie merken schon...lustig, erschreckend oder gar bösartig klingt das nicht. Eher getreu dem Motto: Internet sowie Zeitgeschehen überfordern mich, ergo: Für den Autor ist das I-Net gleichsam Neuland.

Vertreten wird die Meinung, dass ausnahmslos alle Menschen verblöden, verdummen, verkümmern. Dabei bleibt man schön oberflächlich und verallgemeinernd, man könnte ja Gefahr laufen zu erkennen, dass diese Geschehnisse Ergebnisse und nicht Ursache des ganzen sind. Schießlich hat man das Handy nicht erfunden um geortet werden zu können, sondern um Kontakt zu halten, sich wichtig zu machen, zu fühlen oder es zu mindestens für eine andere Person zu sein.Wer tatsächlich Porno schauen als Ursache für Beziehungsunfähigkeit hält, hat selber gar nichts begriffen. Wenn die Familie bis zur Pupertät in der Erziehung versagt hat, ist das Porno schauen lediglich ein versuchter Ausdruck des Verstehen wollens. Wenn eine Frau das geschrieben hätte, gäbe es wieder einen riesen Aufschrei, aber ein Mann? Der darf sowas sinnfreies schreiben. Etwas mehr Mut zum kritischen Denken ist an dieser Stelle herzlich willkommen.

Um es kurz zu machen: Der Autor lebt davon ein Zeitphänomen mit überholten Vorurteilen zu bombardieren, gleichwohl unter Benutzung genau jener Charakteristika, um sein Buch an die Käufer zu bringen. Die Absätze im Buch sind eine Katastrophe, zeigen andererseits die sinnfreien Luftschlösser des "Autors" auf. Als Heizmaterial zu gebrauchen.Für mehr auch nicht.

Danke, setzen, 6.
Eine differenzierte Herangehensweise wäre hier wünschenswert und vor allem smart gewesen. Aber das müsste dann wohl ein Sozialwissenschafter oder ein anderer Student der brotlosen Kunst tun, die ja angeblich so unwichtig sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Banal und ohne Erkenntnisgewinn, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In "Like mich am Arsch" stellt der Autor Andreas Hock die Auswirkungen des Taschenrechners, des Computers, des Handys und schließlich des Internets, einschl. Facebook, Twitter, amazon, payback usw. auf unsere Gesellschaft dar.

In sehr drastischer Ausdrucksweise prangert Hock hierbei die die Missstände im Sozialverhalten der Menschen an, die sich durch Facebook und die Smartphone-Nutzung beeinflussen lassen. Leider begibt er sich dabei sprachlich auf das Niveau, das er eigentlich angreift. Ist das nun gerade die Absicht des Autors, in der Hoffnung, dass sich Leserschaft aus den Bereichen findet, um die es in dem Buch geht? Allerdings zweifle ich daran, dass das Buch diese Leser erreicht. Andere Leser dürften sich jedoch von der Sprache wenn nicht abgestossen so doch ziemlich unwohl fühlen. Zumindest mir ging es bei der Lektüre des Buches so.

Allerdings finden sich eigentlich nur Allgemeinplätze und Banalitäten in dem Buch wieder. Neue Erkenntnisse, die vielleicht auch mit ein paar Quellen untermauert worden wären, konnte ich nicht gewinnen. Statt dessen viele Vorurteile und Phrasen.

Insgesamt in meinen Augen ein banales, um nicht zu sagen triviales Buch, das man lesen kann, wenn man sich für die Thematik näher interessiert, jedoch nicht zwingend etwas verpasst, wenn man statt dessen die Zeit in ein anderes Buch investiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu wenig, 22. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Einige interessante und nachvollziehbare Überlegungen zum Thema Internet, mobile Kommunikation und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft Leider gepaart mit menschenverachtendem Witz auf Stammtischniveau, dazu eine gehörige Portion Verschwörungstheorien und unbelegte Behauptungen. Insgesamt: Zu wenig, um empfehlenswert zu sein.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...die Meinung eines einzelnen Trittbrettfahrers..., 10. Februar 2014
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Überschrift habe ich aus dem Buch geklaut, diesen Terminus benutzt der Autor, um Blogger zu beschreiben, Blogger zu denen ich ebenfalls gehör. Blogger, die gebeten wurden, sein Buch doch zu lesen und es zu rezensieren. Blogger sind nach Ansicht des Autors arme kleine Individuen, ohne echtes Leben, ohne Freunde und ohne Daseinsberechtigung, genauso wie der Rest der aktiven Internetgemeinde auch. Nun gut, diese Stelle kommt erst recht spät im Buch, somit kann ich immerhin sagen, daß die Abneigung, die ich beim Lesen gegen diesen Autor hegte, nicht allein darauf zurück zu führen ist.
Aber lassen wir uns vorne Anfangen... Grundsätzlich ist der Stil in dem uns der Autor hier seine ungefilterte Meinung entgegenposaunt eigentlich ein ganz eingängiger und durchaus auch amüsanter, es gelingt ihm kurz und prägnant, selbst für den Laien verständlich die Entwicklungen der Technik darzustellen und dabei keineswegs zu trocken zu berichten. Leider bleibt er dabei nicht objektiv, sondern zeigt er deutlich, was er wovon hält. So nutzt er, gut das hätte man bei dem Titel auch erahnen können, ständig Kraftausdrücke. Ja, ich fluche auch gerne, aber ich bin auch kreativ in meiner Schimpfwortgestaltung. Hier reichte es leider nur für das mäßig witzige "Apfelsaftgesicht", ansonsten ist ständig etwas "be.kna.ckt", "be.schi.ssen" oder "debil" (sorry für die Punkte, aber ohne zensiert Amazon meine Rezension, wegen genau der Worte, die der Autor alle paar Wörter in den Orbit bläst. Das nervte irgendwann nur und auch das liegt nicht daran, daß ich mich als Apple-user persönlich angegriffen fühlte, als er gegen Steve Jobs zu wettern beginnt.)

Auch als er kundtut, daß man gewissen Forschern wohl "direkt ins Hirn ges-chis.sen" habe, frage ich mich, wo hier der nötige Respekt bleibt. Ja, man kann anderer Meinung sein, ja man darf auch als Wutbürger seinem Unmut Luft machen, hier ging es mir irgendwann einfach zu weit.

Dennoch habe ich tapfer durchgehalten und mir die Ergüsse des Autors komplett zu Gemüte geführt. Am Ende bin ich um ein Mü schlauer als vorher, gelohnt hat sich die Lektüre für mich dennoch nicht. Das ist Schwarzmalerei und hier malt der Autor genau das schwarz, was er selbst nutzt. Da wettert er gegen die Blogger, die früher alle Mobbingopfer waren und nun einsam vor ihren Laptops sitzen, auf der anderen Seite wird sein Buch im Vine-Programm angeboten und darauf gesetzt, daß das virtuelle Marketing, daß doch so bitterböse ist, voll greift.
Das erscheint vermutlich nicht nur mir ein wenig widersinnig.

Wer ohnehin zu den Verschwörungstheoretikern gehört, einen Grund braucht, seinen Kindern Angst vor dem virtuellen Fortschritt zu machen oder sie von Facebook fern zu halten, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient, allen anderen rate ich dringend Finger weg.
Geht gar nicht, ehrlich nicht.
Beim Lesen hatte ich sehr deutlich und immer mehr das Gefühl, daß hier ein von Neid zerfressener Mensch in seiner stillen Kammer saß und sich überlegt hat, was er in seinem Leben alles versäumt hat, er hat Facebook nicht entwickelt, den Mac nicht erfunden und daß er früher in der Schule alle anderen gemobbt hat, hat ihn in der Gegenwart auch nicht nach vorne gebracht, also schreibt er mal ein Buch, um auszudrücken, was er vom Rest der Menschheit, die sämtlich verblödet, weil sie zu viel Online ist, so hält.

Konsequenterweise werde ich allerdings ab jetzt dann Abstand von den Büchern des Riva-Verlags nehmen, das Programm deckt sich einfach nicht mit meinem Anspruch an ein gutes Sachbuch, das ist mir alles zu polemisch, zu wütend, zu effektheischend, gute Sachbücher gehen anders.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine Satire, weniger Humor als erwartet, 6. März 2014
Von 
tbdevil (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Like mich am Arsch: Wie unsere Gesellschaft durch Smartphones, Computerspiele und soziale Netzwerke vereinsamt und verblödet (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte hinter dem reißerischen Titel eine satirische Persiflage auf unsere moderne Mediengesellschaft mit ihren Smartphones und Facebook erwartet, mit Sprüchen wie mein Mann sie ab und zu loslässt, der dem Rummel um diese Sachen nichts abgewinnen kann. "Warum schreiben, wenn man auch anrufen und alles in der Hälfte der Zeit klären kann?"

Leider wurde meine Erwartung nicht erfüllt. Natürlich kommen einige der Bemerkungen schon lustig und ironisch rüber, doch der Autor ist meiner Meinung nach, etwas über das Ziel hinaus geschossen. Denn seiner Meinung nach, ist alles was soziale Netzwerke, digitale Medien und Smartphones betrifft, schlicht böse. Und das nicht ironisch gemeint, nein BÖSE. Überspitzt gesagt sind wir alle, die Smartphones haben, das Internet nutzen und bei Facebook angemeldet sind, hinverbrannte und dem Herdentrieb folgende Schafe, nicht mehr fähig zum selbständigen Denken und nur der Masse folgend.

Sicherlich ist es nicht ratsam bei Facebook alles zu posten, seine Freunde nur noch online zu treffen und den ganzen Tag im Internet zu verbringen, doch finde ich die Beispiele, die der Autor hier bringt dann doch ein wenig überzogen.

Er beginnt hier eine Hetzjagd auf die modernen Medien, die so nicht ganz angebracht ist.Wenn es nach ihm ginge, gäbe es wohl keine ebooks, keine Computer und nur noch Telefone mit Wählscheibe. Natürlich ist der Fortschritt nicht immer ein guter Schritt, doch man sollte nicht alles verallgemeinern und verteufeln, ein bisschen mehr Humor hätte dem Buch nicht geschadet.

Mein Fazit:

Hat leider nicht meinen Erwartungen entsprochen und ist eher eine Hetzschrift des Autors als ein fundiertes Buch. Ich gebe hier 2,5 Sterne, da ich jedoch eher vom Lesen abrate, runde ich auf 2 Sterne ab, denn 3 Sterne gebe ich nur Büchern, denen ich eine Leseempfehlung (zumindest teilweise) geben k
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