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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 80/20 bezieht sich auf das Training, lesen sollte man es dennoch zu 100%
Mir kommt es so vor als hätte der Rezensent "Panta_rhei" das Buch nur flüchtig durchgeblättert, ohne die Zusatztexte zu lesen oder sich wirklich ernsthaft in das Konzept hineinzudenken. Genauso hinkt sein Vergleich mit Paul Wade und den Kavadlo Brothers. Die Herren haben sicherlich tolle Bücher verfasst, aber für ein ganz anderes Publikum...
Vor 12 Monaten von Manuel Kara veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen GGG - Gedanke Grundfitness durch Grundbewegungen
die Hälfte des Buches beschäftigt sich mit allgemein gehaltenen Aussagen über Sport, Ernährung und Fitness. Sehr umfassend beschrieben wird die nowendige Grundeinstellung um auch langfristig dabei zu bleiben und den Lebensstil zu übernehmen. Das Thema wird auffallend gut ausgeführt, die Rhetorik ist spitze und es motiviert zum sofortigen...
Vor 4 Monaten von Schumacher veröffentlicht


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 80/20 bezieht sich auf das Training, lesen sollte man es dennoch zu 100%, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Mir kommt es so vor als hätte der Rezensent "Panta_rhei" das Buch nur flüchtig durchgeblättert, ohne die Zusatztexte zu lesen oder sich wirklich ernsthaft in das Konzept hineinzudenken. Genauso hinkt sein Vergleich mit Paul Wade und den Kavadlo Brothers. Die Herren haben sicherlich tolle Bücher verfasst, aber für ein ganz anderes Publikum. Für Menschen, die leistungsorientiert trainieren. 80/20 richtet sich allerdings an eine vollkommen andere Zielgruppe - den Nicht/- oder Kaum-Sportler, der einfach nur fit werden will, ohne gleich über Handstand, Hüftdominanz und Biomechanik philosopieren zu müssen.
Christian Zippel hat es selbst einmal ziemlich treffend formluliert: "Zu viel Analyse führt zur Paralyse."

Was die anderen Punkte anbelangt:

Ja, die Bilder sind tatsächlich zu dunkel - aber bei mir sind alle grundlegenden Bewegungen in Anfangs- und Endstellung gut zu sehen und somit in Sachen Ausführung mehr als verständlich.

"Pistols", also einbeinige Kniebeugen, werden auf S. 114 beschrieben. Auf der gleichen Seite gibt es den Hinweis auf die Ausführung der einbeinigen Kniebeuge in der Tür, ebenso eine Einsteigervariante um die Kniebeuge zu erlernen.

"Gefährliche Übungen"? Gefährlich wird es immer nur dann, wenn man sich nicht an das Kapitel zur Trainingsqualität (S. 63-68) und an die Übungsbeschreibung hält.

Dass man keine Trainingspläne findet ist ja gerade das Konzept des Buches, weil es auch simpler und einfacher geht. Deswegen gibt es das Kapitel ab S. 68 "Spielerisch trainieren - ganz ohne Plan".

"Sehr eingeschränktes Repertoire" ... und genau das ist das Kern-Konzept des Buches - steht sogar im Titel! Die Besinnung auf die wesentlichen Übungen, auf 20%. Ein Handstand ist aus dieser Perspektive eine eher akrobatische Zusatzübung, die einiges bewirkt, aber für die eigene Fitness kaum von Bedeutung ist. Die Hüfte wird mit Ausfallschritt und Kniebeugen ausreichend und natürlich trainiert und ist somit ebenfalls bestens versorgt.

80/20 ist ein tolles Buch, dass auch sportlich engagierteren Menschen neue Ideen und Anreize für das eigene Training geben wird. Natürlich muss man sich hierzu auf das Konzept des Buches einlassen und die Botschaft dahinter verstehen. Egal wo und wann, ein produktives Training lässt sich auf vielerlei Arten umsetzen. Die Thematik wirkt in sich stimmig, wird dem Leser durch einen angenehmen Schreibstil vermittelt und liefert genau die Art von Information, die man bei dem Titel auch erwartet...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen begeisternd, interessant, effektiv und effizient - absolut lesenswert, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Wie erreiche ich maximale Fitness bei minimalem Aufwand? Zunächst indem ich mich auf das absolut Wesentliche konzentriere. Diese Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Als erstes erklärt der Autor, wie man seine Denkweise ändern sollte, um dieses Ziel zu erreichen. Zu diesem Zweck führt er das das „Fitnesskonto“ ein, bei dem einfach gesagt die Investitionen in die Fitness größer als die Anzahl und Intensität der Genussmomente sein sollte, und erklärt die Grundzüge des Pareto-Prinzips – maximaler Ertrag bei minimalem Einsatz.
Diese Denkweise wird dann in drei verschiedenen Bereichen angewendet: NEAT, Körpergewichtstraining und Ernährung.

NEAT ist die Strategie, mehr Aktivität in den Alltag zu bringen. Laufen und Radeln statt Auto oder Bahn, Stehen statt Sitzen. Das NEAT-Kapitel alleine macht dieses Buches bereits lesenswert, denn es erklärt genau, wie das viele Sitzen und Liegen unserer Gesundheit enorm schadet und wie sich die körperliche Trägheit auf das gesamte Leben (und auch den Geist) auswirkt. Insgesamt ist dieses Kapitel sowohl wissenswert als auch sehr motivierend. Und es passt perfekt ins 80/20 Konzept, denn wer seinen Alltag aktiv gestaltet, tätigt eine enorme Investition in seine Fitness und das mit „einem mächtigen Hebel“, das heißt der Nutzen ist wesentlich größer als der Aufwand. Wie genau NEAT umgesetzt werden kann wird natürlich ebenfalls ausführlich behandelt.

Das Körpergewichtstraining ist der zweite „Hebel“, mit dem die Fitness verbessert werden kann, ohne allzu großen Aufwand zu haben. Hierbei empfiehlt der Autor für den Anfang zwei kurze Trainingseinheiten – die Häufigkeit kann allerdings auch intuitiv gesteigert werden. Sie richtet sich letztlich nach dem Fitnesskonto – je mehr Genuss, desto mehr Training.
Das besondere am Trainingsteil ist, dass die Anzahl der Übungen auf ein Minimum reduziert wurde. Das ist etwas, was kaum ein anderes Übungsbuch realisiert, aber es ist die einzig richtige Methode, denn um maximalen Ertrag bei minimalem Aufwand erzielen zu können, muss man sich auf das Wesentliche beschränken – in diesem Fall auf die besten Übungen. Viele Sportler nutzen zu viele Übungen, sodass sie keine richtig beherrschen lernen und letztlich immer nur ihre Koordination verbessern, statt wertvolle, umfassende Wachstumsreize zu setzen.
Die Übungen gibt es in allen Schwierigkeitsstufen, sodass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen. Zusätzlich zu normalen Körpergewichtsübungen gibt es auch einen Teil zum Training an Ringen. Turnerringe mögen auf dem ersten Blick nur für wirklich fortgeschrittene Sportler geeignet sein – das ist allerdings ein Irrtum. Denn sie sind ein geniales Hilfsmittel, um normale Körpergewichtsübungen zu erlernen. Wer beispielsweise keine Kniebeugen oder einbeinigen Kniebeugen schafft, kann die Ringe zur Hilfe nehmen und dadurch einen Teil der Arbeit mit den Armen bewältigen. Auf umgekehrte Art lässt sich auch der Klimmzug erlernen, indem man die Ringe niedriger stellt und sich mit den Beinen zusätzlich vom Boden abdrückt (wird alles im Buch erklärt).
Die Übungen des Trainingsteils werden hier im Stile des Intervalltrainings absolviert. Auf diese Art wird eine große Intensität in kurzer Zeit erzeugt, was zu einem beschleunigten Stoffwechsel auch nach dem Training führt und dadurch eine große Investition in das Fitnesskonto darstellt.

Der letzte „Hebel“ ist die Ernährung und die wird hier sehr einfach und zweckmäßig gehalten. Keine unnötige Wissenschaft, sondern reine Intuition und das Wechselspiel aus Fasten und Fressen. Der Kern der Ernährungsempfehlung ist naturbelassene Ernährung mit gelegentlichen Fastentagen (1-2 pro Woche) und Fresszeiten, wo auch ruhig richtig geschlemmt werden kann. Diese Strategie ist an die Steinzeit angelehnt, wo Menschen regelmäßig fasten und aufgrund mangelnder Konservierungsmöglichkeiten auch häufiger mal richtig zulangen mussten. Eine sehr natürliche Ernährungsform also – einfach, effizient und effektiv.

Insgesamt ist das gesamte Buch darauf ausgelegt, dass weniger geplant und mehr intuitiv gehandelt wird. Pläne sind starr und können nicht die Dynamik des Fitnesskontos, welches die Grundlage des gesamten Konzeptes ist, berücksichtigen. Es ist also nicht so, dass Anwender viele Opfer bringen müssten und sich an einengende Vorgaben halten müssten – letztlich wird 80/20-Fitness basierend auf übergreifenden Prinzipien vom Anwender selbst reguliert.

Das Buch ist wissenswert und für die Zielgruppe praktisch gestaltet. Ich konnte einiges an Wissen, vor allem aber auch jede Menge Motivation daraus ziehen. Es ist leicht verständlich geschrieben und enthält dennoch eine gewisse Tiefe. Das Lesen macht auch aufgrund vieler Wortspiele und interessanter Nebeninfos wirklich Spaß und gleichzeitig wird man hin und wieder zum Nachdenken angeregt. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mir hat der Stil aber sehr gut gefallen.
Die Bilder der Übungen sind nicht ganz optimal, aber bei zweimaligem Hinsehen lässt sich schon alles erkennen – also aus meiner Sicht nicht weiter Schlimm. Der größte und eigentlich einzig nennenswerte Kritikpunkt ist der Muskelaufbau bei 80/20-Fitness. Meiner Meinung nach kann man mit dem Konzept dahinter eher wenig Muskelmasse aufbauen kann. Okay, das primäre Ziel des Buches ist die Fitness, aber dabei spielt Muskelmasse, wie vom Autor auch mehrmals erklärt, eine gewichtige Rolle – sie sind „Brennöfen“, die den Stoffwechsel am Laufen halten.
Bei zwei Trainingseinheiten mit koordinativ anspruchsvollen Körpergewichtsübungen und dazu noch regelmäßigen Fastentagen kann man nicht allzu viele Zuwächse an Muskelmasse erwarten. Anfänger werden zwar schon ein wenig aufbauen, aber viel ist es denke ich nicht. Um wirklich Muskelmasse aufbauen zu können, muss häufiger und nach Möglichkeit unter Einbeziehung wichtiger Grundübungen wie Kniebeugen und Kreuzheben mit Hanteln trainiert werden. Zudem sollte dabei auch die Ernährung in Kaloriendefizit und -überschuss unterteilt werden.
Das ist an sich nicht weiter schlimm, denn großartiger Muskelaufbau ist eigentlich nicht Ziel des Buches – es geht ja eigentlich nur darum, fit und gesund zu leben, ohne viel Zeit dafür opfern zu müssen. Es ist nur so, dass bei den Versprechungen zum Thema Muskelaufbau im Buch aus meiner Sicht leicht übertrieben wird. Aber wie gesagt, für die Zielgruppe des Buches ist das jetzt nicht weiter schlimm, nur eine Randnotiz meinerseits.

Alles in allem kann ich das Buch wirklich guten Gewissens empfehlen, denn für das Ziel Fitness und Gesundheit ohne viel Zweitaufwand zu erreichen, ist das gesamte Konzept des Buches wirklich hervorragend geeignet. Der Leser wird motiviert und begeistert, wesentliche Schritte für seine Fitness zu gehen und erhält zudem auch alle Notwendigen Informationen dafür. In seiner gesamten Machart ist dieses Buch aus meiner Sicht einzigartig und verdient daher absolut die vollen 5 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst alles lesen, dann bewerten, 6. Mai 2014
Von 
Alexander (Stadthagen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorweg: Ich finde es schade, dass dieses Werk "nur" eine Bewertung von 3,5 Sternen erhält, weil Leute mit falschen Erwartungen dieses Buch kaufen und ohne es zu lesen direkt auf die trainings- und ernährungsspezifischen Seiten springen. Dies erkennt man an Kritiken, wie "Kein genauer Trainingsplan" oder "Methoden werden nicht genau erklärt". Diese Kritikpunkte werden nichtig, wenn man die 100 vorherigen Seiten lesen würde, wo der Autor ausdrücklich erwähnt, dass es mehr auf Prinzipien, als auf Methoden oder starre Vorgaben ankommt. Ein halbseitiges Zitat mit diesen Worten schmückt sogar dieses Buch.

Wer Christian Zippels Buch "Leider geil, fett und faul" gelesen hat, der ist auch mit seinem originellen Schreibstil vertraut. Nicht verwunderlich bei einer Promotion im Bereich der Philosophie. Man merkt aber auch, dass er sich zum Thema Fitness und Ernährung nicht nur eingelesen, sondern auch Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat.

Im ersten Teil geht Zippel auf die faule und verfressene Gesellschaft ein (quasi eine Kurzversion von "Leider geil, fett und faul") und erklärt, warum wir Menschen in der Moderne immer weiter in die Breite gehen und sich die Krankheiten häufen. Man erfährt auch seinen Lebenslauf und wie er selbst zum Fitness-Lifestyle kam.

Der zweite Teil handelt vom namensgebenden 80/20- oder Pareto-Prinzip und wendet diesen auf Training und Ernährung an.

Des Weiteren wird das Akronym N.E.A.T, was für non-excercise activity thermogenesis steht, beschrieben und ausführlich erklärt und darauf hingewiesen, dass alltägliche Bewegung, die nicht an sportliche Aktivität gebunden ist, für einen fitten und ästhetischen Körper unabdingbar ist.

Im letzten Teil geht es dann in die Praxis, in der die Übungsausführungen und Tipps zur progressiven Steigerung des Widerstands vorgeführt werden.

Wie anfangs schon erwähnt, wiederhole ich noch einmal: Dies ist kein Buch für Trainingsfanatiker oder Ernährungsexperten! Die Zielgruppe sind Menschen, die Fitness und Ernährung spielerisch und effizient in den Alltag integrieren wollen.

Meiner Meinung nach gelingt dies Christian Zippel sehr gut. Er gibt nicht nur gute Ratschläge, wie man das oben beschriebene bewerkstelligt, er motiviert den Leser auch mit philosophischen Ausschweifungen dazu, über das eigene Leben nachzudenken und aus der Überflussgesellschaft auszubrechen, um sich geistig und körperlich weiterentwickeln zu können.

Für Leser, die mit Zippels Büchern vertraut sind, eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
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3.0 von 5 Sternen GGG - Gedanke Grundfitness durch Grundbewegungen, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
die Hälfte des Buches beschäftigt sich mit allgemein gehaltenen Aussagen über Sport, Ernährung und Fitness. Sehr umfassend beschrieben wird die nowendige Grundeinstellung um auch langfristig dabei zu bleiben und den Lebensstil zu übernehmen. Das Thema wird auffallend gut ausgeführt, die Rhetorik ist spitze und es motiviert zum sofortigen Handeln.

Im darauf folgenden Abschnitt werden die Übungen vorgestellt, hauptsächlich mit dem eigenen Körpergwicht und teilweise mit Hilfsmitteln, vor allem Turnringe kommen zum Einsatz. Diese Übungen sind hocheffektiv, d.h. sie beanspruchen den Körper in vielseitigem Umfang und sind größtenteils nicht für Anfänger geeignet, da der Schwierigkeitsgrad hoch angesetzt wurde. Die Zielgruppe richtet sich eher an trainierte Personen die mit minimalem Zeitaufwand eine Grundfitness als maximalen Nutzen aufrecht erhalten wollen.
Hierzu wird die Idee vom wirtschaftlichen Pareto Prinzip angewendet. Es bezieht sich auf Übungen die ausschließlich natürliche Bewegungen des Menschen, die er auch zu 80% in freier Wildbahn ausführen würde, nachahmen sollen. Dazu gehören Beugen/Strecken (Wirbelsäule), Drücken/Ziehen (Arme) und Schreiten/Beugen (Beine).
Empfohlen wird Intervalltraining, dabei gefiel mir sehr wie die auf die Notwendigkeit des explosiven Sprintens und Springens eingegangen wurde. Ca. 80% der beschriebenen Bewegungen werden für die Alltagsbewältigung angewendet und nur 20% der zahlreichen anderen 600 isolierten Bewegungsmöglichkeiten werden letztendlich wirklich gebraucht. So weit so gut, sicherlich ist dieses Training maßgebend um im Alltagsleben sowie in freier Natur fit zu bleiben, bzw. Verletzungen und Krankheiten vorzubeugen.

Dass der Fotodruck als wichtiger Teil der Aufmachung in der heutigen Zeit derart stümperhaft umgesetzt wurde ist unter Berücksichtigung großartiger Konkurrenzprodukte wie z.B. "Fit ohne Geräte" nicht hinnehmbar.

FAZIT: Man erhält einen groben Leitfaden mit einigen sehr guten Ideen wie z.B. einem persönlichen Fitnesskonto und einem Überblick auf das absolut Wesentliche. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht. Für Personen die auf diesem Gebiet völlig neu sind ist das Buch meinerseits nicht zu empfehlen obwohl diese wiederrum im ersten Teil angesprochen werden. Anfänger sollten zuerst mit allgemeinen Sportarten, die Ihnen Spaß bereiten, beginnen, hierbei einige Zeit am Ball bleiben und den Körper besser kennenlernen bevor sie sich mit solch einem Konzept und auto-regulierten Einheiten beschäftigen. Fortgeschrittene Sportler die aus verschiedenen Gründen beim Training zurücktreten wollen /müssen um sich möglichst fit zu halten werden dagegen im zweiten Teil besser beraten. Beschrieben wird wie man möglichst unabhängig von seiner Umgebung mit KURZEM AUFWAND möglichst VIEL NUTZEN herausholen kann. Im Titel sollte es deshalb eher heissen: "für Leute die fit BLEIBEN und nicht SEIN wolllen". Man muss sich körperlich erst auf ein gewisses Level bringen um dann mit geringer Investition fit zu bleiben. Herz- /Kreislauftraining als wichtiger Teil der Fitness und Gesundheit kommt hier meiner Meinung nach einfach zu kurz.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zielgruppe bedenken, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für Wen ist dieses Buch geschrieben ? Das steht bereits auf dem Buchcover.
Und jene bekommen doch hier ein Werk an die Hand, welches pragmatischer nicht sein könnte.
Zippels Devise für solche Fälle tritt hier noch einmal in ihrer Reinform zu Tage - nicht quatschen, machen!
Besonders für den alteingesessen Verächter des Leibes, der nun, wodurch auch immer, zur Lektüre dieser Anleitung veranlasst wurde, stellt die dargebotene Form sicher eine hochgradige Motivation dar;

Wie - Ich kann schlemmen - nach wie vor? Wie - kein stundenlanges Training? Wie - ich muss mich nicht weiter von allerlei Fitness-Versprechen verarschen lassen? Nicht mehr diesem und jenem Trend hinterherlaufen?

Bereits R.W. Emerson wusste: "Es mag eine Million oder mehr Methoden geben, aber es gibt nur wenige Prinzipien."
Und ebendieser ewigen Suche nach Methoden wird mit diesem Buch erneut der nötige Einhalt geboten!

Zu den Plagiatsvorwürfen und Übungsbeschreibungen;
Wozu das Rad neu erfinden? Was stark & agil macht und den Körper entwickelt ist seit Jahrtausenden bekannt - Heben/Beugen + Drücken/Ziehen + Beugen/Strecken d. Wirbelsäule + Kampf/Pflucht.
Wobei der Fokus unserer Vorfahren vermutlich eher auf letzterem lag. Jedoch war - wenn wir weiter zurückgehen und bei den Affen landen - durchaus auch ersteres essentiell ;)

Worauf ich hinaus will: mehr braucht MANN&FRAU nicht.
Jeder Autor der dieses Thema holistisch angeht, kommt an diesen BEWEGUNGEN nicht vorbei. Vielfach werden diese Bewegungen dann mit Glanzfolie und Geschenkband präsentiert,doch der KERN ist immer derselbe.

Doch jeder Autor gibt wertvolle Tips zur adäquaten Ausführung. So können hier selbst erfahrenere Athleten noch lernen.
Zum Beispiel weiß ich nun, wie ich vermeide, dass mir die Bizepssehne beim Frontlever um die Ohren fliegt: durch Fixierung der Arme+Ellenbogen in bestimmter Stellung.

Auch einschneidende Seitenhiebe werden gegeben, die einstige, fast verheilte (weil verdrängte) Wunden wieder aufreißen: Warum fährst DU immernoch mit dem Auto die paar km zur Uni/Arbeit/whatever? etc.
Desweiteren ist es mir mittlerweile unangenehm zu sitzen; sobald diese Zwangshaltung eingenommen wird, fährt der Geist herunter. Im Stehen blühe ich auf. NEATlich.

Wer hier den zweideutigen, wortwitzigen zippelschen Schreibstil sucht, dem sei gesagt: nächstmal wieder! Hier wurde vor allem Wert auf Verständlichkeit und Klarheit gelegt.

Also: für Einsteiger gedacht, für jene wie gemacht, doch von anderen nicht verlacht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich perfekt!, 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Ich fand das Buch erstmal leicht lesbar und hatte es recht schnell durch. Der Schreibstil ist Geschmacksache - für mich motivierend, für andere vielleicht zu euphorisch oder langatmig. Wie jeder Ratgeber kann auch dieses Buch wahrscheinlich nicht aller Leute Erwartungen entsprechen. Ich zum Beispiel war auf der Suche nach einer neuen Variante für mein Fitnesstraining. Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und hatte auch immer Spaß dran. Mit den Fünfzigern kam es aber auch zu Zipperlein und jedesmal, wenn ich "gut drauf" war, wurde ich verletzungsbedingt ausgebremst.
Da hat der gute Herr Zippel mit seinem Buch scheinbar gut gepasst:
- nicht so lange trainieren, dafür so oft ich will und kann und ohne mich fertig zu machen
- Steigerungsmöglichkeiten mit Perspektive (Beispiel Liegestütze in einfachen Varianten, Dips, Dips an Ringen)
- weniger Zipperlein durch freie Übungen mit Körpergewicht
- keine 1000 Übungen sondern Reduktion auf's wesentliche
- keine Trainingspläne - sind nicht nötig!

Ich trainiere jetzt seit einigen Wochen danach und fühle mich sauwohl und das ist doch wohl entscheidend!
Es funktioniert, wenn man sich darauf einlassen kann...
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 25. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Das Buch von Christian Zippel finde ich toll!
Das Buch hat mich wieder motiviert, vorallem gefällt mir, dass er zeigt wie man wirklich effizient trainiert. Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich lese es sehr gerne und seine Übungen finde ich auch sehr gut. Es ist eines meiner Liebungsbücher!!!
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für mich - viel zu schwierig!, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Vorweg mein Background: weiblich, Mitte 30, dünn, gesunde Ernährung, Nichtraucher, einigermaßen fit, aber nicht total sportlich, kein Interesse an "Bodybuilding", mache ca. 2x pro Woche Bodyweight-Übungen, schaffe nach Monaten des Trainierens halbwegs 10 Liegestützen am Stück.
Ich persönlich konnte mit meinem Background nichts mit diesem Buch anfangen!

1) Schreibstil des Autors: sehr selbstdarstellend.

2) Manch ein guter Tipp geht in einer Fülle an Blabla unter.

3) Manche "Ratschläge" haben nichts mit Fitness zu tun, sondern gehen in den höchstperönlichen Lebensbereich hinein. Ich paraphrasiere sinngemäß: "Wenn Ihr Partner sie nicht beim Training unterstützt, verlassen Sie ihn und suchen sich jemanden neuen!" So ein "Ratschlag" in einem Sport-Ratgeber geht für mich zu weit und überschreitet die Grenze des guten Geschmacks!

4) Es gibt ca. 70 Seiten Blabla, bis die eigentlichen Trainingsübungen beginnen. Ich verstehe zwar grundsätzlich, was der Autor sagen will (Training simpel halten, sich nicht zu sehr in Details verstricken...), er hätte sich nur an der eigenen Nase fassen müssen und sein Buch kurz und einfach halten. Den Theorieteil hätte man - mit etwas weniger Selbstdarstellung - wesentlich kürzer gestalten können.

5) Das Buch enthält nur wenige Übungen und die meisten davon sind sehr anspruchsvoll und für Anfänger, ja sogar für etwas Fortgeschrittene, kaum so ohne weiteres machbar.
Allein schon die Routine/Aufwärmübung! Das ist eine Yoga-Sequenz - ohne dass der Autor irgendwelche konkreten Hintergründe dazu beschreibt. Das Vorbeugen aus dem Stand mit den Händen zum Boden ist für eine Menge Leute, die nicht so beweglich sind, schwierig bis unmöglich. Ich schaffe es trotz regelmäßigen Yoga/Stretching bis heute noch nicht (vielleicht auch nie?) - nur leider bietet das Buch keinerlei Alternativen oder Anleitung, wie man dieses Ziel erreichen kann.
Dann die Bodyweight-Übungen: die meisten sind schwierig! Ich mache z.B. normale Kniebeugen, aber "Pistole" würd ich nie hinbekommen. Genauere Beschreibung, wie man es lernen könnte, gibt es nicht.
Die Ringübungen sind dann sogar noch schwieriger. Mal abgesehen davon, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, Ringe so zu montieren, dass man diese Übung wirklich zu Hause nebenher beim Fernsehen machen könnte - wie der Autor an einer Stelle behauptet (Mietwohnung! Deckenhöhe!).

6) Die Fotos zu den Übungen sind eine einzige Katastrophe: der Autor trägt dunkle Trainingskleidung vor dunklem Hintergrund. Die Fotos sind klein und schlecht ausgeleuchtet. Man erkennt nichts! Interessanterweise gibt es aber zwischen den Kapiteln immer große, gute Fotos. Dort werden nur keinen konkreten Übungen dargestellt - es geht nur darum, dass der Autor allen zeigen kann, was für einen tollen Body er hat!

7) "Trainingsplan" (ich trau es mich fast nicht, es so zu nennen): 2-5-4. Trainiere mind. 2 mal pro Woche - besser aber jeden Tag ohne Pause! - kombiniere 5 beliebige Übungen - mache jede Übung 4 Minuten lang! Jemand, der es schafft, 4 Minuten lang z.B. die "Pistole" oder asymmetrische Liegestützen zu machen, braucht sicher keinen Fitness-Ratgeber mehr zu lesen! Dass der Autor behauptet, man könne ruhig jeden Tag trainieren, halte ich für gefährlich. Regeneration ist wichtig!

8) Das Ernährungskapitel hab ich nur kurz überflogen, da für mich nicht interessant. Es scheint mir vor allem aus Plattitüden zu bestehen (Abnehmen ist ja so simpel!).

9) Das Buch enthält keine konkreten Infos zum Hintergrund des Autors. Ist er Physiotherapeut? Sportwissenschaftler? Ernährungswissenschaftler? Zertifizierter Trainer? Man weiß einfach nicht, inwiefern er überhaupt qualifiziert ist!

10) Nachdem ich nichts über den Autor weiß, kann ich nur zwischen den Zeilen lesen: er schreibt, dass er als Teenager nur 48kg bei einer Größe von 180cm gewogen hat und dann fanatisch zum Trainieren begann. Ich finde das äußerst besorgniserregend, da ich den Verdacht habe, hier könnte jemand seine Anorexie gegen eine Orthorexie ausgetauscht haben. Falls das tatsächlich so wäre, hätte ich absolut nichts gegen den Menschen, der an dieser Krankheit leidet, aber es würde mich stören, wenn er anderen gesundheitsrelevante Ratschläge gibt! Wie gesagt: ich weiß es nicht, ist nur mein Eindruck!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ökonomie und Fitness – wie passt das?, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Als Ökonom fällt einem zunächst einmal der Titel des Buches auf – 80/20, da war doch was? Das Pareto-Prinzip, werden sich die älteren Ökonomen erinnern. Diejenigen, die als Diplom-Volks- oder –Betriebswirte noch Zeit hatten, sich mit den alten Gedanken der Ökonomiewelten zu beschäftigen. Es besagt in aller Kürze auf das vorliegende Buch bezogen, dass mit 20% des Arbeitseinsatzes 80% der Arbeitsleistung erreicht werden kann. Damit ist auch die wesentliche Botschaft des Buches erklärt. Mit geringem Aufwand – eben 20% Einsatz – können 80% der angestrebten Fitness erreicht werden. Das Buch von Christian Zippel, Autor bereits zahlreicher Veröffentlichungen zum Bereich gesunde Ernährung und Fitness, gibt hierzu eine Reihe von Tipps. Von einfachen Übungen, wie z.B. Vermeidung von Inaktivität durch zu langes Sitzen – Tipp vom Autor des Buches: machen Sie leichte Übungen während des fernsehens –, bis hin zu deutlich schwierigeren Trainingssegmenten für Fortgeschrittene (selbst wenn als Überschrift des Kapitels ‚Routine‘ steht). Zahlreiche Trainingseinheiten können zu Hause oder im Freien ohne zusätzliche Hilfsmittel durchgeführt werden. Noch weiter gehen allerdings die Übungsvorschläge in den späteren Kapiteln. Hier finden sich etwa Beispiele für das Ringtraining, was quasi nebenbei kaum zu machen ist. Und daher leider nicht in das Konzept des Buches passt. Unglücklich auch die schwarz/weiß-Darstellungen von Zippel, so verschwinden die Beine in zahlreichen Bildern im schwarzen Nichts. Insgesamt aber ein informatives Buch, dass zu den früheren Buchveröffentlichung des Autors passt.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee, mangelhafte Ausführung, 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: 80/20-Fitness: Wenig investieren, viel erreichen. Das Training für alle, die das Leben genießen und trotzdem fit sein wollen (Taschenbuch)
Christian Zippels Buch behandelt das Training mit dem eigenen Körpergewicht.

Die Umsetzung gefällt mir aus folgenden Gründen nicht:

# Ca. 20-30% der Bilder sind SCHWARZ, d.h. Zippel, bekleidet mit schwarzer Hose, führt vor schwarzem Hintergrung bei mangelhafter Beleuchtung die Übungen vor - meistens nur die Endstellung.
# Es werden z.T. sehr anspruchsvolle Übungen beschrieben, ohne aufzuzeigen, wie man z.B. für "Pistols" trainiert. (halbe Pistols auf Stuhl, oder Pistols im Türrahmen etc.) oder sich - was noch viel wichtiger ist - die grundlegenden "Core" Eigenschaften aneignet.
# Auf biomechanische Probleme (gefährliche Übungen) wird, bis auf ein oder zwei Halbsätze - Körperspannung halten - nicht eingegangen.
# Trainingspläne findet man nicht, abgesehen vom Vorschlag jede (bzw. mindestens 5) der 6 ausgewählten Hauptübungen je 4 Minuten lang zu trainieren, wenn's geht jeden Tag.
# Sehr eingeschränktes Repertoire, es fehlen beispielsweise Handstand und Hüftdominante Übungen.
# Unklare Zielgruppe: Für Anfänger ungeeignet, Fortgeschrittenen fehlt eine systematische Hinführung vom einfachen zum schweren (siehe das 10-stufige Konzept in "Convict Conditioning"), für Könner nichts neues.
Keine Konkurenz für Mark Lauren, Paul Wade oder die Kavadlo Brothers.
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