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Kundenrezensionen

107
3,8 von 5 Sternen
Sniper: 160 tödliche Treffer - Der beste Scharfschütze des US-Militärs packt aus
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Autor beschreibt sehr detailliert seine Einsätze als Scharfschütze der Navy SEALs im Irak-Krieg und vor allem bei der anschließenden Bekämpfung des Aufstandes durch sunnitische Extremisten. Er kam dabei an fast allen "hot spots" wie beispielsweise Bagdad, Ramadi und Fallujah zum Einsatz. Jeder der sich für die Einsätze von Spezialeinheiten interessiert kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Wer jedoch eine objektive Analyse der Kampfhandlungen erwartet ist bei diesem Buch nicht richtig. Die Schreibweise strotz nur so von Adrenalin, Testosteron und auch Patriotismus. Jedoch ist dies nicht als Manko gemeint, sondern ist nicht verwunderlich wenn man das Buch eines Soldaten liest, der für die gefährlichsten Einsätze ausgebildet wurde und bereit ist für sein Land wieder und immer wieder in den Kampf zu ziehen. Jeder der sich an dieser Perspektive nicht stört und den Krieg aus der Sicht der Menschen kennen lernen will, die ihn aus Überzeugung führen ist hier genau richtig. Wer möglichst objektive und/oder gar kritische Perspektiven zu den Kämpfen im Irak kriegen will. sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Ob man mit den Zielen und Idealen des Autors übereinstimmt ist hier nicht vorrangig - er hat Außergewönliches erlebt und schildert dies in dem Buch auf sehr subjektive aber anschauliche Weise!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2015
Das Buch „Sniper – 160 tödliche Treffer – Der beste Scharfschütze des US-Militärs packt aus“ von Chris Kyle, in Zusammenarbeit mit Scott McEwen und Jim DeFelice ist 2012 beim riva Verlag erschienen. Es hat 396 Seiten, einen mehrseitigen Bildteil mit einigen Schwarzweiß-Bildern in der Mitte, und ist in 14 Kapitel unterteilt. In seinem Buch beschreibt Chris Kyle seine Jugendzeit, seinen Einstieg bei der US Navy, die Ausbildung zum SEAL, die sicherlich zu den härtesten militärischen Ausbildungen der Welt zählt, seine vier langen Kriegseinsätze, sowie sein Leben nach dem Ausstieg aus der US Navy. Leider wurde er ja, wie bekannt ist, im Februar 2013 auf einem Schießplatz von einem traumatisierten Irakkriegs-Veteranen erschossen.

Bei dem vorliegenden Buch kann man kein literarisch anspruchsvolles Werk erwarten. Es sind die einfache, ehrliche Erzählweise und die interessanten Einblicke in das Leben eines Elitesoldaten, die das Buch auszeichnen. Chris Kyle bezeichnet sich selbst als guten Christen. Aus seiner Sicht besteht kein Widerspruch darin, ein guter Christ zu sein, und im Krieg viele Feinde durch gezielte Schüsse zu töten, da er dies stets tat, um Schaden von seinen Kameraden abzuwenden. Für viele Leser sicher schwer verständlich ist die Bereitschaft des Autors, immer wieder sein Leben für das Vaterland aufs Spiel zu setzen, und das Vaterland sogar über die eigene Familie zu stellen. Aber es handelt sich hier eben um einen ganz besonderen Menschenschlag, einen hundertprozentigen Patrioten, einen Elitesoldaten, für den es das Größte ist, an der Seite seiner Kameraden in den Einsatz zu ziehen und zu kämpfen.

Chris Kyle prahlt nicht mit seinen Taten, sieht sich selbst nicht als einen besseren Soldaten als seine Kameraden von der US Army oder den US Marines, und ist durchaus voll des Lobes für andere Truppengattungen und Spezialeinheiten verbündeter Streitkräfte. In kurzen Abschnitten kommt zwischendurch Kyle's Ehefrau Taya zu Wort, die aus ihrer Sicht das Zusammenleben mit einem SEAL beschreibt, und auch die Probleme und Sorgen, die dieses Leben zwangsläufig mit sich bringt.

Insgesamt also ein durchaus lesenswertes und interessantes Buch, auch wenn es zwischendurch (natürlich nur für den Leser) etwas eintönig wird, da immer wieder ähnliche Kampfhandlungen beschrieben werden. Deshalb vier Sterne von mir.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2012
Ich habe mir vor kurzem dieses Buch gekauft und gelesen. Es ist eine interessante Literatur eines Elitesoldaten der SEALS. Es beeindruckt dadurch, daß nicht nur er selbst über sich und seine Einsätze berichtet - auch seine Frau erzählt über ihre Erlebnisse in dieser Zeit der Ungewissheit / Gefahr. Man sollte nicht den Fehler machen, das Buch mit unserem "Verständis" von (unerwünschtem) Patriotismus und Religiösität zu lesen. Der Autor macht aus seinen teilweise diskussionswürdigen Einstellung keinen Hehl und das finde ich gut. Er beschreibt seine Einsätze, den eigenen Egoismus gegenüber seine Frau und Kind(ern)recht eindringlich. Das sind auch Situationen, die deutschen Soldaten in Afghanistan genauso widerfahren können.
Auch wenn man vielleicht bei manchen waffentechnischen Beschreibungen nicht immer seiner Meinung sein kann, würde ich das Buch dennoch dem geneigeten Leser an sein literarische Herz legen.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2013
Zum Inhalt des Buches wurde schon genug geschrieben. Mich hat vor allem der Mut des Autors beeindruckt. Chris Kyle traut sich Gefühle offen zu äußern, die in unserer politisch korrekten Traumwelt absolut tabuisiert sind.

Mich hat das Buch dermaßen erschüttert, dass ich in der ersten Nacht sogar davon geträumt habe. Seit ca. 40 Jahren beschäftige ich mich mit Militärgeschichte und Militärpsychologie und merke, dass ich das Wesen des Krieges immer noch nicht ganz verstanden habe.

Die Erkenntnisse aus diesem Buch in Verbindung mit "Soldaten" (Neitzel und Welzer) haben mich getroffen wie ein Schock.

Krieg ist für Soldaten eben nicht nur Elend, Verlust von Kameraden, Angst, Traumatisierung und Zwang. Für viele von Ihnen bedeutet er vor allem Spaß und Freude am Töten, Stolz auf besondere Tötungserfolge, Genuß an der Gefahr und am Nervenkitzel, das Gefühl unbegrenzter Kameradschaft und für einander mit dem eigenen Leben einzustehen.

Zusammengefasst Krieg wirkt auf viele junge Männer wie eine super starke Droge und wir als Gesellschaft sollten die Entzugserscheinungen bei Rückkehrern ernst nehmen.

Wenn wir junge Männer in den Krieg schicken müssen, dann sollte uns klar sein, dass es eine besondere Herausforderung ist, die Rückkehrer wieder fähig zu machen ein normales Leben zu führen - und zwar nicht wegen sog. posttraumatischen Belastungssyndromen, sondern wegen "Adrenalinentzug".

Lesen Sie dieses Buch und Sie werden ihre "Gewißheiten" über die Natur des Krieges überdenken müssen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
...aber mittlerweile eines meiner Lieblingsbücher.
Das Buch lässt im Gegensatz zu vielen anderen Büchern von Anfang an flüssig lesen. Es beginnt mitten im Geschehen und hat mich gleich gefesselt (deshalb hatte ich es auch in einer Woche durch). Man sollte sich nur vorher überlegen, zu welchem Klientel man gehört.

Als Gutmensch wird es einem wohl eher die Nackenhaare sträuben. Als bodenständiger Mensch und vor allem als Realist zieht einen dieses Buch jedoch in seine Bann.

Wem dieses Buch gefällt, dem empfehle ich auch "Im Auge des Jägers". Dabei geht es auch um einen sehr erfolgreichen Scharfschützen. Dieser kämpft jedoch im II. Weltkrieg auf Deutscher Seite in Russland.

Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der nicht vor der Wahrheit, bzw. Vor der Grausamkeit des Krieges/der Welt zurückschreckt, sondern sich dafür interessiert, wie es ist, Elitesoldat zu sein und seinem Land treu zu dienen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2014
Wie auch immer man zur Aufgabe des Snipers an sich steht,
die Erzählungen sind aufschlußreich und menschlich nachvollziehbar.
Wer macht was und warum,
wird eben aus der Sicht eines Akteurs geschildert.
Sehr gut beschrieben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2014
Chris Kyle ist als Angehöriger der US-Navy SEALs wahrscheinlich einer der bestausgebildetsten Soldaten der Welt. Laut dem Pentagon ist er der Scharfschütze, der nach dem zweiten Weltkrieg den höchsten derzeitigen "Body-Count", d.h. den bestätigten Abschuss von feindlichen Kräften, hat. Kann man darauf stolz sein? Hat er ein schlechtes Gewissen?
NEIN...und aus meiner Sicht muss er dies auch nicht haben. Er gehörte als Navy SEAL zu den Soldaten, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Ausbildung immer an den gefährlichsten Orten der Welt eingesetzt wurden.
Natürlich ist Chris Kyle glühender amerikanischer Patriot. Aber bedeutet das was schlechtes? Er ist nach amerikanischer Tradition erzogen worden und als Texaner auch noch sehr konservativ. Als Elitesoldat, der an äußerst gefährlichen Einsätzen teilnahm, muss er natürlich mit vollster Überzeugung in diese gefährlichen Einsätze hineingehen. Möglicherweise kann dies auch den eigenen Tod bedeuten...und das kann man nur mit vollster Überzeugung.
Chris Kyle war als Scharfschütze im Irakkrieg und dort an den gefährlichsten Orten wie Bagdad, Fallujah und Ramadi eingesetzt und hat dort oft als Scharfschütze den eingesetzten Soldaten (z.B. den US-Marines) den Rücken gedeckt und sie bei Vordringen unterstützt. Oftmals ist er dadurch auch direkt in die Feuerlinie gekommen und konnte sich mit großer Mühe retten. Denn ist ein Scharfschütze erstmal lokalisiert, wird ihm, als gefährlichsten Infanteristen, alles entgegengesetzt, was man aufbieten kann.
Aber als Navy SEAL ist er einer der besten Soldaten die es gibt und somit kann er mehrfach seinen Kopf aus der Schlinge ziehen.
Chris Kyle hat laut dem Pentagon 160 feindliche Soldaten und Terroristen getötet. Eine unvorstellbare Anzahl, auch wenn bei den meisten Menschen der irrtümliche Glaube besteht, dass Scharfschützen ihre Feinde ausschließlich mit Kopfschüsse töten. Das tun sie zwar nicht, aber man sieht trotzdem, dass man sie getötet hat.
Aber er hat keine Gewissensbisse, nicht weil er eine amerikanische "Tötungsmaschine" ist, wie viele Kritiker meinen, sondern weil er weiß, das er mit seinen "Body-Counts" viele seiner Kameraden gerettet hat bzw. auch die anderen amerikanischen Soldaten vor möglichen Schaden bewahrt hat, denn auch die Terroristen, die sogenannte IED's (also unkonventionelle Sprengfallen) legen, sind in die Visire der Scharfschützen geraten...und wenn man bedenkt, wieviele auch unschuldige Menschen dadurch zu Schaden kamen, ist das nichts, wofür man sich schämen muss.
Chris Kyle hat natürlich beim Schreiben des Buches einen Lektor gehabt, trotzdem merkt man es ihm an, dass er kein professioneller Autor ist. Mir hat dieses Buch trotzdem sehr gut gefallen. Ich kann dieses Buch trotz aller Kritik anderer Leser nur weiterempfehlen, weil man erstens einen Menschen kennenlernt, der soviele andere Menschen getötet hat, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen worden zu sein und der dafür auch kein schlechtes Gewissen hat.
Und diese Menschen, die sich den sogenannten Special Forces anschließen und von ihnen ausgebildet werden, sind nicht diese Rambotypen, sondern hochintelligente Menschen, die ihren Beruf hochprofessionell betreiben. Dafür meinen Dank und meinen Respekt..Denn man darf eines nicht Vergessen: Die US-Militärs, die sich gegen dem islamischen Terrorismus entgegenstellen, tun dies für alle freien Menschen auf der Welt, auch für andere Menschen islamischen Glaubens, denn nicht der Glauben macht den Menschen schlecht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2015
Hammer Buch habe mir das Buch geholt weil ich sehen wollte wie groß der unterschied zwischen Film und Buch ist.
Fazit ist das Buch geht in eine ganz andere Richtung als der Film aber trotzdem klasse geschrieben kann ich jedem empfehlen der den Film gefeiert hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2015
Ich denke das Buch ist nur etwas für interessierte Leute... Ich fand es sehr spannend und gut zu lesen, allerdings ist es stellenweise sehr "amerikanisch"! Darüber sollte man wohl dann mal hinwegsehen!
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32 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2013
Es war ein richtiger Schock als ich über N-tv von seinem Tod erfahren habe!

Ich kann verstehen, dass das Buch nicht jedermanns Geschmack ist, aber was erwartet man wenn man sich so ein Buch von so einer Art Mensch kauft?
Die Leute beschweren sich darüber, dass er seine Taten nicht bereut! Aber wieso auch?! Genau dafür ist er ausgebildet worden und hat sich das Recht erworben ein Navy Seal zu sein!! Darum verstehe ich manche Buchbewertungen nicht.

Er schreibt sein Buch in einer eher prolligen Art und Weise, aber was soll's?! Es lässt sich verdammt gut lesen und manchmal musste ich auch herzhaft lachen. Abgerundet wird das ganze durch Kommentare seiner Frau. So erhält man auch mal einen anderen Einblick und nicht nur immer des Soldaten!

Es ist schon echt krank, dass er vier Langzeiteinsätze, immer an vorderster Front, fast immer unbeschadet überstanden hat und dann durch einen verwirrten Kriegsveteranen auf seinem eigenen Schießplatz erschossen wird. Das ist sehr traurig!!

Trotzdem klare Kaufempfehlung des Buches!!
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