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377 Rezensionen
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364 von 372 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Neuer Körper für 17 €,
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich betreibe an sich schon immer Sport, u.a. 4 Jahre Studiotraining als Teenager, um meiner Spargeltarzan-Veranlagung entgegenzuwirken. Als mir das zu fad wurde dann Schwimmen, Radfahren, Laufen, nebenher etwas Training daheim/ im Hotelzimmer (Klimmzüge, Liegestütze, Situps), um zumindest nicht alles an Muskeln und Kraft zu verlieren. Hat lange gut geklappt. Seit einiger Zeit macht der Job das alles zeitmäßig schwieriger, sodass ich auf der Suche nach weiteren Übungen war, die ich flexibel immer und überall machen kann. So kam ich auf dieses Buch.Nachdem ich es an einem Tag mehr oder weniger verschlungen habe und der Muskelkater mich nach den ersten Übungen voll im Griff hat, folgendes Resümee: - Eine tolle Anleitung für ein Gesamtkörpertraining zum Aufbau/ der Pflege von Muskeln, Kraft und Fitness, die man "in freier Wildbahn" wirklich brauchen kann. Am Studiotraining hat mich immer genervt, dass man sich isoliert Muskeln hintrainiert, die man bei natürlichen Bewegungsabläufen so nie bekommen würde und die bei ebensolchen Abläufen (z.B. Holzhacken) dann auch nicht allzuviel bringen. Training mit dem eigenen Körpergewicht halte ich in diesem Sinne für effektiver, außerdem in einem minimalistischen Sinn für befriedigender: Warum aus der "Konserve" an Geräten trainieren, wenn es ganz natürlich mit dem eigenen Gewicht geht und das auch noch eine besser verwendbare Fitness erzeugt. - Nicht nur eine Aufzählung von teils richtig fiesen, ausreichend beschriebenen und bebilderten Übungen für alle Muskelgruppen, sondern ein komplettes Trainingssystem mit verschiedenen Trainingsmethoden (Intervall, Stufenintervall, Supersätze, ...) und Trainingsplänen, die Methoden und Übungen zu 10-Wochenprogrammen in 3 Schwierigkeitsgraden integrieren. Sieht nach allem was ich davon weiß recht erfolgversprechend aus. V.a. die Methoden und deren Kombination in den Trainingsplänen machen in meinen Augen den Unterschied zum klassischen Studiotraining (ist mir hier so komprimiert nie begegnet). Hier wird in jeweils eigenen Phasen Ausdauer, Muskelmasse und Kraft trainiert, was zum einen der Langeweile vorbeugt, zum anderen den Muskel immer wieder neu fordert. - Sicherlich kein umfassender Ernärungsratgeber - der Anspruch wird aber auch nirgendwo erhoben. Die gegebenen Tips zum Thema sind nicht schlecht und für jemanden, der sich bisher nicht damit befasst hat sicherlich hilfreich. Für Leute, die sich mit dem Thema schon länger beschäftigen aber nichts neues. - Kommt sprachlich insgesamt etwas großspurig daher, ist halt von einem Angelsachsen (zu allem Überfluss auch noch Soldat ;-) v.a. für seinen Heimatmarkt geschrieben und dann auch noch stellenweise nicht besonders liebevoll übersetzt. Ich kauf mir einen Fitnessratgeber aber auch nicht, um literarisch inspiriert zu werden, für mich geht das daher in Ordnung. Und wie bei solchen Büchern üblich, sollte man inhaltlich das rausziehen, was für einen passt, und den Rest ignorieren. Ich werde z.B. den Ausdauersport nicht an den Nagel hängen, nur weil der im Vergleich zum Krafttraining nach Meinung des Autors ineffizient ist. Hat er übrigens selber anscheinend auch nicht gemacht: Im Einband steht, er sei Triathlet. Da wird er um die ein oder andere Stunde auf dem Rad bzw. im Becken nicht herumkommen. Mit etwas Verstand gelesen verstehe ich den Punkt auch eher als Plädoyer gegen ein zu starkes Gewicht auf dem Ausdauertraining zum Zweck des Kalorienverbrennens. Da mag er ja recht haben, es gibt aber noch andere Gründe, laufen/ schwimmen zu gehen. Egal, einfach lesen, seinen Teil denken und weiter... Langer Rede kurzer Sinn: Eine gewisse Motivation und Disziplin vorausgesetzt bietet dieses Buch eine beeindruckende Grundlage, um den eigenen Körper ganz aus eigener Kraft und allen Alltagsschweinehunden zum Trotz fitter, stärker und schöner zu machen. Und das zum Preis von 17€ und mit einem Zeitaufwand von 2-3 Std pro Woche (auf 4-5 Tage verteilt). Find ich nicht schlecht. Wie immer bei Training ohne professionelle Anleitung muss der Anwender dabei auf sich selber aufpassen. Eine gewisse Erfahrung mit Fitnesstraining ist hierbei hilfreich. In jedem Fall sollten die Hinweise zur Übungsausübung und eventuellen Fehlern dabei unbedingt beachtet werden. Schadet sicherlich auch nicht, wenn man sich dabei z.B. von dem/ der Liebsten mal zuschauen lässt, ob denn alles wirklich so aussieht wie es sollte... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das beste Programm für Fitness und Gesundheit,
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Hallo,ich trainiere mittlerweile seit über 10 Jahren selbst im Leistungssportbereich und habe ein abgeschlossenes Sportstudium. Dazu bin ich Zehnkampftrainer und Athletikcoach einer American Football Mannschaft und in meiner bisherigen sportlichen Karriere habe ich nichts vergleichbares finden können. Das gesamte Konzept des Trainings und der Aufbau sind wirklich hervorragend gestaltet und die Effizienz der Trainings unfassbar. Jahrelanges "Eisenschubsen" im Kraftraum ist hiermit endlich überflüssig, da Kraft- und Ausdauerzuwachs viel schneller erzielt werden können. Ich kann jedem, wirklich JEDEM, nur empfehlen sich nach dem in diesem Buch dargestellten Trainingsprogramm zu richten. Ich selbst und vor allem meine zirka 50 AThleten können nur von den positivsten Effekten auf Fitness und AThletik berichten. Dieses Buch ist wirklich viel mehr wert, als sein Preis vermuten lassen würde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
95 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Teures Fitnesscenter, Keine Zeit? Es geht auch anders!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Eigentlich habe ich dieses Buch nur bestellt, weil mein Mann Sport treiben soll, um seine Gesundheit zu stabilisieren. Er war jedoch so viel unterwegs und hatte so unregelmäßige Arbeitszeiten, dass weder ein Fitnesscenter noch irgendwelche Sportkurse in Frage kamen. Ich stieß nur durch Zufall auf dieses Buch und schenkte es ihm zu Weihnachten. - Er war zunächst enttäuscht. Das hat sich inzwischen absolut geändert.-Im Januar bestellte sich meine Tochter das Buch ebenfalls (sie lebt nicht mehr zu Hause) und wir starteten einen kleinen Wettbewerb, weil wir 5 kg abnehmen wollten. Sie hat inzwischen 3 kg abgenommen, ich 4 kg und mein Mann ebenfalls 3 kg. Doch das ist nicht der Grund, warum ich schreibe. Uns hat vieles Überrascht, was Mark Lauren da veröffentlicht. Wir haben seit Jahren am Wochenende Ausdauersport (Joggen) betrieben und uns immer gewundert, warum das nicht so funktioniert, wie wir uns das erhofft haben. Jetzt wissen wir es. Mark hat es kurz und prägnant beschrieben. Er schreibt u.a. dass man mit 4 Minuten (!!!) täglichem Interwalltraining bereits nach kurzer Zeit Erfolge verzeichnet. - Und bitte, was sind 4 Minuten?! Das schaffe ich sogar morgens im Bad vor der Arbeit. - Und er hat Recht behalten! Von anfangs 15 - 20 Liegestütz am Fensterbrett, habe ich mich binnen 3 Wochen auf 60 gesteigert. Wir hatten mittlerweile bei jedem Stück Kuchen oder Schokolade ein schlechtes Gewissen. Und jetzt heißt es abnehmen, aber bitte mit 5 - 6 Mahlzeiten pro Tag?! Geil! Was er über Ernährung schreibt ist super. Man muss sich nicht mit einseitigen Diäten kasteien. Es gibt nur wenige Regeln, aber die lassen sich auch im beruflichen Alltag sehr leicht integrieren. Er beschreibt Übungen die JEDER machen kann, z. B. ein 300 kg schwerer Mann oder meine 80 Jahre alte Mutter. Der Leistungssportler bekommt Hinweise, wie er den Schwierigkeitsgrad und die Effektivität erhöhen kann. Der Nichtsportler bekommt einen Übungsplan mit einfachen Übungen. Eine riesige Spanne wird abgedeckt. - Aber das Allerbeste ist, dass man mit relativ wenig Aufwand, in recht kurzer Zeit wirklich Erfolge erzielt und dass man überall, wo man geht uns steht irgendwelche Übungen machen kann. So nutze ich jetzt meine Zeit am Kopierer gleich für ein paar Kniebeuge oder ähnliches. Morgens im Bad mache ich Liegestütze... So verbrauche ich nur wenig Zeit extra, aber tue doch täglich etwas für meine Fitness, den Muskelaufbau und die Ankurbelung meines Stoffwechsels. Selbst meine alte Mutter macht jetzt täglich Sport! Nein, sie will nicht abnehmen! Im Gegenteil, sie möchte zunehmen. Auch dem Part widmet sich Mark Lauren. Ihr geht es außerdem darum, dem Muskelabbau entgegen zu wirken (davon sind viele alte Leute betroffen), weil er bei ihr zu Schmerzen in den Armen und im Rücken führte. Inzwischen sind ebenfalls Verbesserungen zu merken. Wir haben über die Jahre so viel gehört und gelesen, versucht und wieder verworfen. Doch das, was Mark Lauren uns an die Hand gibt, ist wirklich praktikabel und machbar. Wir fühlen uns besser und leistungsfähiger und das motiviert uns weiter zu machen. Dieses Buch können wir nur empfehlen. Inzwischen zieht es in unserem Bekanntenkreis die Runde und trifft dort auf sehr viel Interesse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
110 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gutes Buch, aber nicht ganz ohne Geräte,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Das Buch kam bei mir vor fünf Wochen an und seitdem "bin ich dabei". Der Autor räumt mit Fitnessmythen auf, wobei das natürlich Ansichtssache ist. Wer lange genug sucht, wird genügende gegenteilige Ansichten finden, warum Muskelaufbau sich nicht zum Abnehmen eignet oder warum man lieber Cardiotraining machen soll, wovon die Autoren des Buches nicht sonderlich überzeugt sind. Grundsätzlich sind die Ernährungs- und Trainingstipps aber logisch und gut beschrieben.Die Auswahl an Übungen ist schon sehr beeindruckend, ich hätte nie gedacht, dass man so viele Möglichkeiten hat, einzelne Muskelgruppen zu trainieren. Sehr positiv ist vor allem die Tatsache, dass zu jeder Übung aufgeführt ist, welche Muskeln man damit trainiert. Für absolute Neulinge, so wie mich, sind vor allem die Trainingspläne sehr nützlich und nach den letzten fünf Wochen zu urteilen auch sehr effektiv. Muskelaufbau und Fettabbau funktionieren anscheinend (sagt zumindest meine Wage und der Blick in den Spiegel). Die Trainingseinheiten dauern höchstens 40 min und wenigstens am Anfang merkt man doch sehr genau, dass man was getan hat. Alles in allem ein recht gutes Buch, aber eben nicht ganz ohne Geräte. Wer Latissimus und Bizeps trainieren will, der wird wenigstens um ein Paar Kurzhanteln wohl nicht herum kommen, daher auch einen Stern Abzug. Ansonsten auch für Anfänger sehr gut geeignet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
93 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
empfehlenswertes Powertraining,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Den eigenen Körper als Trainingsgerät zu benutzen, ist eigentlich die denkbar einfachste Möglichkeit, um sich fit zu machen. Und doch versuchen viele (ich gehöre dazu) mit Geräten das Maximum herauszuholen und sich zu schinden. 'Fit ohne Geräte' hat mir wieder in Erinnerung gerufen, wie einfach es ist, auch ganz ohne Geräte die Muskeln zu fordern. Weil für das Training höchstens mal ein Telefonbuch (oder eben dickes Buch oder einen schweren Gegenstand), ein Stuhl oder ein Handtuch benötigt werden, halte ich es für sehr gut geeignet ein anspruchsvolles Training zuhause oder im Urlaub durchzuführen. Platz braucht man sowieso so gut wie gar keinen.Viele der gezeigten Übungen kannte ich noch gar nicht, andere habe ich im Laufe der Zeit schlicht nicht mehr gemacht, weil ich mich zu sehr auf das Training mit Hanteln und Geräten konzentriert habe. Wie man es von Büchern dieser Art gewohnt ist, helfen gute Bilder bei der Umsetzung der Übungen. Für meinen Geschmack hätten sie auch bunt sein dürfen. Sehr positiv finde ich es immer, wenn, wie in diesem Fall, großer Wert auf eine ausführliche Beschreibung gelegt wurde. Letztlich ist mir das dann doch wichtiger als eine bunte Optik. Die Übungen selbst sind, so leicht sie auf den ersten Blick aussehen mögen, ganz schön anstrengend und bringen die Muskeln auch gerne zum Zittern. Neben den Übungen wird zum Thema Ernährung und Training einiges geboten, was vor allem für Anfänger interessant sein dürfte, für hartgesottene Muskelsportler aber eher wenig neues bringt. Da das Buch aber für Trainierende aller Klassen konzipiert sein dürfte und gute Trainingsbücher letztlich auch immer ein Gesamtpaket aus Grundlagen und Übungsteil sein sollten, geht das letztlich völlig in Ordnung. Wer mit Ernährungsregeln vertraut ist und über Grundregeln des Trainings Bescheid weiß, wird mit dem dicken 150 Seiten starken Übungsteil alleine sehr, sehr gut bedient sein und voll auf seine Kosten kommen. Es ist wirklich erstaunlich, wie herausfordernd solche einfach aussehenden Übungen sind, gerade wenn man das Training an Geräten gewöhnt ist. Ich finde, gerade wer die Abwechslung liebt, sollte also hier zugreifen und mal neue Wege gehen. Fazit: Dieses Powertraining eignet sich super für zuhause und für das Training ohne Fitnessgeräte. Es ist perfekt für jemanden, der die Trainingsabwechslung sucht oder unterwegs (Reise oder Urlaub) seine Mukies tüchtig fordern will und auch dann trainieren möchte, wenn keine Geräte zur Verfügung stehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Motivation und Phantasie,
Von Caranthir Telemnar (Mühlacker) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich habe mir vor dem Aussuchen und Kauf die Frage gestellt, was ich überhaupt will / suche und das schriftlich niedergelegt.Das hilft mir, gezielt Material zu finden. Und es hilft mir, zu bewerten, ob das Material meinen Erwartungen entspricht. A.) Meine Ziele / Schwerpunte / Vorstellungen 1.) Körperlich (extrem) auslastendes Training. 2.) Kurze, intensive Trainingseinheiten, die in einen Berufsalltag passen. 3.) Ganzkörperliches Training über komplette "Muskelschlingen" hinweg (Intermuskuläre Koordination). 4.) Muskelisolation vermeiden. Einseitigkeit vermeiden. Überbelastung vermeiden. 5.) Gute Vorschläge für Trainingsprogramme. 6.) Vorschläge für die Trainingsperiodisierung, damit 7.) Langfristige Trainingsplanung (über Jahre) ohne Langeweile. 8.) Teure Ausrüstung vermeiden. 9.) Tipps zur Ernährung. 10.) Tipps zum Abnehmen / Verbessern der Körperform. B.) Meine Bewertung zu 1.) Das Training kann in der Intensität relativ gut reguliert werden. Ich finde es gut, dass gerade bei bekannten Übungen wie z.B. dem Liegestütz verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gezeigt werden. Zur Festlegung der Intensität für den Beginner / Wiedereinsteiger sind gute Kriterien angegeben, mit denen man das Start-Trainingsprogramm festlegen kann. Das Training ist so hart, wie ich es für mich "einstelle". Die Satz- und Wiederholungsintervalle sind so angelegt, dass die individuelle Leistungsfähigkeit dabei das begrenzende Maß ist. Das einzige, was ich bringen muss, ist den Willen, an meine Grenzen zu gehen. Es gibt niemanden, der zukuckt, dem ich was beweisen muss. Außer mir selbst. zu 2.) Die Trainingsprogramme sind so zusammengestellt, dass sie in einen "normalen" Berufsalltag passen. 30...45 min reine Trainingszeit inklusive Vorbereitung und Aufräumen sind pro Tag zu kalkulieren. Klar, umziehen, duschen kommt noch dazu. Mit täglich einer Stunde kommt man weit, 4...5 mal die Woche. Ich persönlich bleibe nicht stur im Wochenrhythmus, sondern "schiebe" die Trainingstage durch, wenn ich mal zwischendrin z.B. Lauftraining absolviere. Dadurch wird eine Trainingsperiode auch mal 11 Wochen lang. Nur keine Dogmas... zu 3.) Das bringt das Trainingskonzept mit sich. Das Training ist sehr nahe dran an dem, was sich mit einem Körper halt natürlicherweise so machen lässt. Ich hatte brutale Verspannungen zwischen den Schultern (Schreibtischmensch / Disbalance) bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Die haben begonnen, sich zu so weit zu lösen, dass ich wieder ohne Angst auf einen Herzstillstand leben kann. Bin auf einem guten Weg. zu 4.) Ist durch die Periodisierung und die Kriterien für Sätze und Wiederholungen gegeben. Jeder kann so viel machen, bis er seine individuelle Grenze erreicht - wenn er / sie will. Es sind auch klare Kriterien beschrieben, was als "zu belastend" gelten muss. Die Periodisierung halte ich für sehr gelungen. Langeweile gibt's so bei mir nicht. zu 5.) 6.) 7.) 4 Trainingsprogramme á 10 Wochen unterschiedlicher Level sind aufgelistet. Es ist beschrieben, wie diese Programme abgeändert werden können, um auch nach diesen 40 Wochen weiter zu machen. Die Kriterien für den Übergang zwischen den Levels sind gut beschrieben und tauglich. Übungen gibt es im Buch und auf dem "freien Markt" genug. Und da kommen wichtige Aspekte zum Tragen, die auch immer wieder aufgeführt werden und nicht genug betont werden können: Denk nach, plane und vor allem lass Deine Phantasie spielen. zu 8.) Für mich ein ganz wichtiger Punkt. Ich trainiere bei mir im Garten. Bei jedem Wetter. Packe ich Krempel aus, packe ich ihn hinterher wieder ein. Mit etwas Nachdenken, Improvisation und "gut statt perfekt" bin ich bisher gut über die Runden gekommen. Ich habe nicht den Anspruch, gar keine Geräte zu benutzen. Im weiteren Sinne ist ja auch ein Stuhl, eine Tür oder eine Treppe ein "Gerät" im Trainingssinne. Aber: Keep it simple! Ein Stück Seil, ein altes Rohr, zwei Stühle (wir haben Outdoorstühle), eine Fitnessmatte, eine Treppe, ein Balken oder ein Ast (für die Klimmzüge und andere Nettigkeiten) - mit ein bissel Improvisationsgabe kriege ich das komplette Training hin, ohne mir viel Zeugs einzukaufen. Der finanzielle Aufwand und der Platzbedarf sind minimal. Ein Tool halte ich aber doch für sehr hilfreich: Einen Intervall Timer, z.B. den hier Gymboss Intervall-Timer /Stoppuhr mit gummierter Oberfläche, Camouflage. Der hilft mir immens, weil ich mich dann auf die Übungen voll konzentrieren kann. Nur eins werd ich nicht machen: Ich bin eine "Fast-Zwei-Zentner-Brocken". Hänge ich mich an meine Wohnzimmertür, kommt nach ein paar entrüsteten Knarzern der Totalzusammenbruch (der Tür) und Arbeit und Ärger... besser was Stabileres suchen... :o) Auch hier: Planen, planen, planen. Mindestens vor einem neuen Periodisierungszyklus mal Gedanken machen, was man für welche Übung "missbrauchen" kann. zu 9.) 10.) Jau, nix Neues, was die Kerle da beschreiben. Macht z.B. Mark Verstegen in Core Performance und viele andere auch. Meine Erfahrung: Funktioniert. Sogar für mich - ich bin Vegetarier, übrigens seit 17 Jahren. Auch hier: Nachdenken, planen, Phantasie spielen lassen. C.) Was mir sonst noch aufgefallen ist Die Autoren hacken ein bissel arg auf Fitness-Studios und Ausdauertraining rum. Bei den Fitness-Studios, die ich kenne, gehe ich mit: Öffnungszeiten, Preise, Ausstattung, Trainer, Hauptausrichtung passen oft nicht zu dem, was ich brauche. Das Studio, das in mein Leben passt, muss erst noch gebaut werden. Ohne Ausdauer wird einer kein SpecOp Trainer. Beschreibt er auch im Buch. Wenn man aber den Fokus "Abnehmen" und "Körper formen" zugrunde legt und eine mögliche Zielgruppe berücksichtigt (z.B. übergewichtige Manager, die kapiert haben, dass sie was tun müssen oder den großen Abtritt machen ;o), dann passt das schon. Ich werte diese Aussagen also in Bezug auf die Zielgruppe. Was mir gut gefällt, ist das Kapitel über Ausreden. Sehr einfach: Es gibt keine mehr. Punkt. D.) FAZIT Wer ähnliche Anforderungen hat, wie ich, kann mit diesem Buch ziemlich sicher glücklich werden. Für Menschen mit anderen Zielvorstellungen (Bodybuilder, Zehnkämpfer...) oder welche, die detailliertere Vorgaben brauchen und ihre Stärke nicht in Improvisationen sehen, mag das Buch ungeeignet sein - oder ganz neue Herausforderungen bringen? :o) Für gesundheitlich Vorgeschädigte empfehle ich dringend die Begleitung durch einen guten Sportmediziner. Man geht an die individuellen Grenzen. Wenn jemand mit ein bissel Phantasie und Improvisationstalent an Planung, Ausstattung und Training rangeht, halte ich das Buch für eine gute Basis-Investition auf Jahre hinaus für jede(n) Trainingswilligen mit wenig Zeit im Alltag. Durch Übungen vom "freien Markt" können die Programme erweitert / ergänzt werden. Ein Intervall-Timer erleichtert das Training, geht aber auch ohne. Und wer's danach ganz hart mag, holt sich "Convict Conditioning" und "Convict Conditioning 2" (noch nicht hier in Amazon) und macht weiter. Convict Conditioning: How to Bust Free of All Weakness Using the Lost Secrets of Supreme Survival Strength. Nich ganz billich, aber auch ganz gut. Nein, ich krieg keinen Bonus dafür... ;o) Ich kann nur sagen: Es funktioniert! Alzo Mädelz und Jungz: Haut rein! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Starkes Buch!,
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Die Aufmachung als Taschenbuch mit dem glänzenden Cover und das Format (19 x 24 cm) sprechen an. Haptik und Optik stimmen! Das ist wichtig, schließlich macht dieses Buch nur Sinn, wenn man es ständig und Überall dabei hat.Bevor sich der Autor an die Erklärung der Übungen macht, erläutert er wie er in den vergangenen Jahren diese Trainingsmethoden entwickelt hat. Marc Lauren hat zahlreiche Elite-Soldaten der US-Army fit gemacht. Die Konzepte in diesem Buch sind also erprobt. Dazu folgendes Zitat: "Ich möchte, dass Sie verstehen, dass ich - im Gegensatz zu anderen Autoren von Fitnessbüchern - keine Film- und TV-Stars, Prominenten, Models oder andere Personen trainiere, deren Lebensunterhalt von Ihrer Fitness abhängt. Ich trainiere Menschen, deren Leben davon abhängt." Es folgen, aus meiner Sicht nachvollziehbare, Vorteile des "Bodyweight Tranings" im Gegensatz zu anderen Trainingsmethoden. Es wird der Frage nachgegangen, ob herkömmliches Cardiotraining Zeitverschwendung ist? Der Frage "Was ist eigentlich Fitness?" geht der Autor ebenfalls auf den Grund. Da die Meinungen hier ja subjektiv durchaus auseinander gehen, halte ich auch dieses Kapitel für interessant! Wer ist fitter - Gewichtheber, Marathonläufer, ein Sprinter oder Ballettänzer? Ist der/die eine überhaupt mit dem/der Anderen vergleichbar? Im Kapitel über Ernährung sind sicher nicht alle Aspekte neu. Mir hat es aber Sicherheit und Orientierung für den Gang zum Supermarkt gegeben. "Wenn Sie sich von den zahlreichen Erhährungsregeln überfordert fühlen, fragen Sie sich: Was haben wir Millionen Jahre lang vor der Domestizierung der Tiere und Pflanzen gegessen?" Wissen Sie eigentlich wieviel Kalorien ihr Körper tatsächlich benötigt? Nachdem der Autor Stellung zu 10 verbreiteten Mythen des Krafttrainings bezieht, darf ein Kapitel über Motivation natürlich nicht fehlen. Schließlich erreicht man ohne Motivation überhaupt nichts. Die Einfachheit der Sprache und die Nachvollziehbarkeit der Aussagen verhelfen mir selbst an Tagen an denen ich mal nicht so gut drauf bin, dazu mich durchzubeißen! Dann gehts ans Eingemachte. 125 Übungen (ohne Variation) folgen auf knapp 120 Seiten. Die Übungen sind verständlich beschrieben und häufig bebildert. Tip: Bei YouTube, gibt es kurze Videos von Marc Lauren in denen er die Übungen ausführt. Die Übungen sind in die vier Bereiche Druckübungen, Zugübungen, Übungen für Beine und Gesäß und Core aufgeteilt. Das Buch hat mich spätestens mit den ausgearbeiteten Trainingsplänen auf den letzten Seiten überzeugt.Hier ist wirklich für Jeden was dabei! Basisprogramm, First Class, Master Class und Chief Class. Alle mit unterschiedlicher Trainingsintensität für unterschiedliche Trainingslevel. Die Programme sind als Hilfestellung gedacht, man kann selbstverständlich auch nach seinem eigenen Plan trainieren. Zum Nachschlagen einzelner Übungen ist das Übungregister ideal. Wie könnte mein Fazit anders ausfallen!? Die Zeit der Ausreden ist vorbei. 100%tige Umsetzbarkeit der Übungen immer und Überall. Mit geringem Zeitaufwand kann hier Jeder auf effektivem Wege den besten Fitnesszustand erreichen den er/sie je hatte! Jetzt liegt es an Ihnen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Effizienz ohne Studio!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Keine Frage: ich trainiere gerne im Studio, gerade mit freien und mehrgelenkigen Übungen, um funktionelle Muskulatur aufzubauen und Bewegungsmuster im Alltag zu verbessern. Dieses Buch bietet eine tolle Alternative bzw. eine Ergänzung und geht ganz an den Anfang der Bewegung ohne hochentwickelte Maschinen oder Hanteln. Es wird beschrieben, wie man fast ohne Hilfsmittel und nur mit dem eigenen Körpergewicht sehr effiziente Übungen ausführen kann. Für mich sehr überraschend, wie einfach und unkompliziert das eigentlich möglich ist. Es ist nicht so, daß hier irgendwelche Geheimübungen beschrieben werden, aber an mir selbst konnte ich beobachten, wie schnell man den Gerätepark im Studio und die Hantelauswahl als gegeben bzw. ausreichend hinnimmt und an naheliegende, einfache Bewegungen gar nicht denkt. Viele der Übungen waren mir vollkommen neu, aber die Durchführung ist durch Bilder und eine ausführliche Beschreibung sehr gut nachvollziehbar dargestellt.Ich kann diese Art des Training als zusätzliche Ergänzung zum Studiotraining empfehlen. Gerade aber in Zeiten, wenn man durch Urlaub, Lehrgang, Geschäftsreise keine Zeit für den Besuch im Fitness-Studio hat, bietet das Buch die perfekte Alternative. Ohne große Vorbereitung und Platzbedarf lässt sich ein effektives Training überall durchführen. Und ich kann nur warnen: es fordert und egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, nach 30 Minuten spürt man definitiv seine Muskeln! Desweiteren werden in dem Buch noch Grundlagen zur Ernährung und Trainingslehre behandelt. Diese Informationen sind auch hilfreich und interessant, der Fokus liegt aber eindeutig auf den Übungen. Zusammengefasst ein sehr motivierendes Buch, das eine Alternative oder Ergänzung zum Fitness-Studio bietet. Die Übungen sind auf jedem Fitnesslevel anwendbar, so daß sowohl der Anfänger als auch der Profi seinen Nutzen daraus ziehen wird. Ideal gerade auch für das Training im Urlaub oder bei sonstiger Abwesenheit von zu Hause. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Was man haben sollte,
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich besitze eine Menge Bücher über die verschiedensten Trainingsmethoden und trainiere seit über 30 Jahren.Das Buch kann ich uneingeschränkt jedem ans Herz legen der wirklich trainieren möchte. Es ist gut aufgebaut, erklärt Sinn und Zweck der Übungen. Die verschiedenen Intensitäten, Intervalle und Anzahl der einzelnen Übungen sind perfekt abgestimmt und erzielen ihre angegebene Wirkung. Ich bin beeindruckt. (man hätte bei den in den Trainingsplänen aufgelisteten Übungen noch die Seitenzahl wo diese beschrieben sind einfügen können :-) aber sonst perfekt) MfG J.Müller Sicherheitsdienst MBSD Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Super Alternative,
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Das Buch lohnt sich alle mal. Für alle die nicht über ein "Studio" zu Hause verfügen ist es eine super Alternative. Klar, Übersichtlich und selbst für mich völlig unbekannte Übungen. Die Trainingspläne sind gut aber auch am Anfang hart.No Pain, no gain!!! Man kann sich aber auch leicht was selbst zusammenstricken. Die Übungen sind immer machbar und kosten kein Geld. Warum nur 4 Sterne: Kann als ehemaliger Langstreckenläufer und aktiver Mountainbiker nicht die Meinung teilen, daß ein Cardiotraining mehr oder weniger überflüssig ist. Und als Elitesoldat hat er ja nach eigenen Angaben 4000m Schwimmen und zB. auch 9,65 Kilometer laufen in 42,5 Minuten geschafft. Ich finde das hört sich ein bißchen nach Ausdauer an, oder? Sei's drum kein Fehlkauf! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht von Mark Lauren (Taschenbuch - 14. Juli 2011)
EUR 16,99
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