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348 von 360 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss es schon verstehen
Meine Rezension bezieht sich auf das englische Original. Ich kann hier nichts zu eventuellen Übersetzungsfehlern sagen, da ich diese mögliche Klippe schlichtweg umschifft habe.

In der jüngeren Zeit ist ja ein ziemlicher Hype um das Buch entstanden. Artikel erscheinen bei Onlinemagazinen, dazu gibt es Interviews mit Mark Lauren und irgendwie ist...
Vor 13 Monaten von Sebastian Goller veröffentlicht

versus
36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit ein paar Schwächen
Ich finde es sehr gut, dass in dem Buch viele gute Übungen beschrieben sind, die ich auch vorher noch nicht kannte. Die längere Einleitung ist auch sehr gelungen mit bspw. sinnvollen Ernährungstipps. Die Trainingspläne sind auch wertvoll.

Zu den Schwächen:

Das Buch heißt "Fit ohne Geräte", aber ein besserer Titel...
Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von Timo


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348 von 360 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss es schon verstehen, 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Meine Rezension bezieht sich auf das englische Original. Ich kann hier nichts zu eventuellen Übersetzungsfehlern sagen, da ich diese mögliche Klippe schlichtweg umschifft habe.

In der jüngeren Zeit ist ja ein ziemlicher Hype um das Buch entstanden. Artikel erscheinen bei Onlinemagazinen, dazu gibt es Interviews mit Mark Lauren und irgendwie ist da allen gemein, dass sie sehr schlecht gemacht sind und sich im Grunde darauf beschränken, die Punchlines des Buches wiederzugeben (billig, schnell, Fitness-Studio ist Mist, Cardio ist Mist etc.) Natürlich springen dann Anhänger eben dieser Fraktionen auf diesen Zug auf (oft, ohne das Buch gelesen zu haben) und verdammen alle diese Punkte und ergo auch das Konzept in Grund und Boden. Da wird verächtlich von "Schwachsinn" und "Ilse Puck für Anfänger" und "Turnvater Jahn" gesprochen.

Aber bevor man darüber urteilt, sollte man das Buch auch lesen und - was noch wichtiger ist - verstehen. Dann erkennt man nämlich auch, dass das Konzept dahinter keineswegs schwachsinnig sondern vielmehr hochgradig effektiv ist und dass auch die getroffenen Aussagen nicht ins Reich der Fabel gehören. Gehen wir mal die Punkte durch:

1) Mark Lauren ist ein Fitness-Traininer für US-Special Forces. Man mag ja von den USA und der Armee halten was man will, aber ich denke, wir können uns darüber einig sein, dass die Army nicht irgendeinen hergelaufenen Wichtigtuer an ihren Besten herumpfuschen lässt. Im Gegensatz zu irgendwelchen Fitness-Coaches die Heidi Klum & Co dabei helfen, 3 Wochen nach der Geburt ihre Laufsteg-Figur wieder zu haben und dabei Trainings- und Ernährungspläne ausüben, die für einen normalsterblichen Menschen mit einem normalen Berufsalltag und ohne Nanny und persönlichen Koch überhaupt nicht machbar sind, muss Lauren dafür sorgen, dass sein Fitness-Training irgendwo zwischen die ganzen restlichen Ausbildungen passt, dabei auch nach kurzer Zeit effektiv ist UND es eben nicht erfordert, dass man mit dem Trupp jedes Mal erst ins Studio einrückt.
Ja, das ist mehr oder weniger direkt aus dem Buch zitiert, aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dann ist an diesen Aussagen überhaupt nichts auszusetzen.

2) Mit Eigengewichtstraining wird man garantiert NICHT zum nächsten Mr. Universum gewählt. Aber das ist auch überhaupt nicht das Ziel dieser Methode. Bodybuilder und Kraftsportler, die gern ihre 250 kg beim Bankdrücken stemmen wollen, dürfen also beruhigt aufatmen und weiterhin wie gewohnt trainieren. Beim Eigengewichtstraining geht es in erster Linie darum, den eigenen Körper so zu stärken, dass man ihn beherrscht. Die Muskeln werden nicht isoliert sondern im Verbund trainiert und dabei wird auch auf Koordination und Balance (ebenfalls von Muskeln abhängig) Wert gelegt. Dazu kommt dann noch der Kraftzuwachs. Dafür gibt es etliche unterschiedliche Arten von Übungen, die von einfach bis hin zu "knüppelhart" gehen. Aber wer irgendwann mal in der Lage ist, freistehende Handstand-Pushups, Planche-Pushups, eine Menge Klimmzüge, Pistols und Spidermans zu machen, der kann definitiv von sich behaupten, ziemlich fit und stark zu sein. Er wird deswegen nicht mit Bodybuildern und Kraftsportlern mithalten können, aber das ist bei Eigengewichtstraining auch niemals das Ziel gewesen. Wer mehr als seinen Körper stemmen können will, der wird zwangsläufig auf Gewichte zurückgreifen müssen, aber das ist ja auch irgendwo logisch. Und Lauren behauptet nix anderes.

3) Cardio ist sinnlos. Oh Mann, das ist sicher der größte Aufhänger des Buches. Aber ist das wirklich so falsch? Nein. Allerdings muss man hier eben auch beachten, in welchem Zusammenhang Lauren das sagt. Und genau hier kommen wir eben zu dem Punkt, wo man das Buch nicht nur lesen sondern auch verstehen sollte.
Es ist keineswegs so, dass Lauren Cardio per se ablehnt. Wie könnte er das als Soldat? Special Forces müssen mit vollem Gepäck zig Meilen rennen können, ohne dabei auf dem letzten Loch zu pfeifen. Natürlich geht das nur mit entsprechendem Lauftraining. Und das weiß er auch genau, oder hat er irgendwo erwähnt, dass er das Lauftraining bei den Special Forces abgeschafft hat und die Jungs jetzt nur dank seines Trainings besser rennen als je zuvor?
Laurens Ablehnung auf Cardio bezieht sich einzig und allein auf die Methode, die in den Fitness-Studios immer gelehrt wird: Fettreduktion durch Laufen im Wohlfühlbereich bei 120-140er Puls. Geht das? Womöglich. Aber wie lange muss man denn rennen, um hier irgendwelche wahrnehmbaren Erfolge zu erzielen? Lauren sagt, dass der einzige Weg, um dauerhaft effektiv Energie und somit Fett zu verbrennen, Muskeln sind. Argumentiert irgendwer gegen diese Aussage? Ich denke nicht. Viele stimulierte Muskeln garantieren dauerhaft einen höheren Energieumsatz und ergo auch eine gesteigerte Fettverbrennung und genau darauf zielt das Training ab, in dem es wirklich jeden kleinen Muskel im Körper anspricht.
Eine halbe Stunde Joggen hingegen hat nicht annähernd diesen Effekt. Und dazu kommt eben noch ein weiterer Punkt, den Lauren anspricht: Cardio besteht in einer permanenten Wiederholung von einunderselben Bewegung. Das Resultat ist, dass sich der Körper an diese Bewegung anpasst, ihre Abläufe optimiert und dafür nicht benutzte Muskeln abbaut, was im Endeffekt sogar zu einem reduzierten Energieverbrauch führt. Und da muss man nicht Lauren glauben, dass das stimmt. Jeder der schon mal eine Längere Zeit (z.B. 1-2 Jahre) nur auf dem Rad trainiert hat, wird festgestellt haben, dass sporadische intensivere Laufaktivitäten irgendwie so gar nicht von der durch's Rad gewonnen Kondition profitieren. Ich habe das auch selber mehrfach festgestellt. Diese Aussagen von Lauren sind wahr.
Kann man durch Cardio Fett effektiv verbrennen? Natürlich. Man sehe sich nur an, was z.B. Rad-Rennfahrer oder Marathonläufer für einen Körperfettanteil haben. Man möge dabei aber bitte auch beachten, was für ein Pensum diese Leute bei welcher Intensität absolvieren. 6 Stunden Radfahren, bis man schielt, ist etwas ganz anderes als 45 Minuten entspannt mit dem iPod durch den Park zu traben.

4) Fitness-Studio ist überflüssig. Oh the insanity. Wie kann der Mann nur sowas behaupten? Kann er. Und er hat Recht. Für SEINE Methode braucht man kein Studio. Wenn man einfach nur einen kräftigen und durchtrainierten Körper will, braucht man kein Studio. Mit seiner Trainingsmethode braucht man pro Woche zwischen 2 und 2.5 Stunden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich in etwa die gleiche Zeit für einen einzigen Studio-Besuch aufgewendet habe und da lag das Studio hier gleich um die Ecke.
Soll ich deswegen das Studio meiden? Nö. All die Übungen kann ich gut dort ausführen und ich habe sogar den Vorteil, dass ich z.B. für Dips, Klimmzüge, Let me Ups und Let me Ins passende Möglichkeiten vorfinde, ohne mir zu Hause fragwürdige Ersatzmöglichkeiten einfallen zu lassen, bei denen ich nicht ganz sicher sein kann, ob die Objekte das überhaupt aushalten (ich brauche erst gar nicht zu versuchen, mit 2m Körpergröße und knapp 110 kg Gewicht an einer Tür Klimmzüge zu machen).
Aber betrachten wir es mal aus dem Blickwinkel der Effizienz (einer der Hauptaspekte von Lauren's Programm): Will ich nach einem langen Arbeitstag mit anschließender Kleinkindbetreuung bis ca. halb 9 noch 2 Stunden ins Studio gehen oder pumpe ich lieber 30 Minuten in der Küche und genieße dann noch den Rest vom Abend mit einer Frau? Für mich persönlich klingt die letzte Variante motivierender, zumal das Training in 30 Minuten wirklich richtig reinhaut (dazu gleich mehr). Will heißen: Man braucht wirklich kein Studio - nicht bei dieser Art von Training. Aber das soll einen natürlich nicht daran hindern, trotzdem in eines zu gehen und evtl. Freunde zu treffen etc.

5) Kommen wir mal zum Training selbst und warum man hier eigentlich nur 5 Sterne geben kann. Eingefleischte Anhänger der "Pumping Iron"-Fraktion belächeln die niedlichen Turnübungen ja gern und reden verächtlich von "Turnvater Jahn etc." Das ist dummerweise in gleich zweierlei Hinsicht falsch. Einerseits ist an den Übungen nichts billig (ja, es gibt auch einfachere, aber die sind eben auch für Anfänger gedacht, während sich Fortegschrittene gern höherstufig austoben dürfen), andererseits ist das Trainingskonzept ziemlich rigoros. Man merkt, dass durchaus einiges an Hirnschmalz in die einzelnen Übungen geflossen ist, um sie auf Effizienz zu trimmen und gerade immer dann, wenn man denkt, dass Lauren das unmöglich ernst meinen kann, merkt man erst, was dahintersteckt, wenn man es selbst probiert. Ein Beispiel, was besonders die Skeptiker mal probieren sollten:

Die Übung nennt sich "The Roof is on Fire" (keine Ahnung, wie der deutsche Titel ist)

- 1 Liegestütz (Hände schulterbreit auseinander, Ellbogen bleiben am Körper, runtergehen, bis Brust den Boden berührt, Körper bleibt eine gerade Linie)
- sofort auf die Knie und 4x die Arme kontrolliert nach oben bewegen, als ob man ein Gewicht nach oben drückt

- 2 Liegestütze
- sofort auf die Knie und 8x die Arme nach oben

- 3 Liegestütze
- 12 x die Arme nach oben

etc. Man macht also immer einen Liegestütz mehr und anschließend bewegt man die Arme "Anzahl Liegestütze multipliziert mit 4 Mal" nach oben. Merkt man, dass man einen Satz nicht mehr richtig schafft, macht man im nächsten Satz einen Liegestütz weniger und geht die Leiter so Schritt für Schritt wieder runter, bis man wieder bei 1x Liegestütz und 4x Arme nach oben angekommen ist.
Klingt doof? Ausprobieren und weinen!

Ja, die Übungen sind wirklich gut, zumal die den Körper ganzheitlich trainieren. Gerade wenn man mit dem Training anfängt, erlebt man oft Muskelkater an Stellen, an denen man das gar nicht vermuten würde. Man spürt Muskeln, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat. Und das ist ein tolles Gefühl.
Aber all die Übungen würden ohne den richtigen Trainingsplan nichts nutzen. Und genau hier wird das Buch erst richtig gut. Lauren listet 4 verschiedene Pläne auf, die 4-5 Mal die Woche ein 30minütiges Training verlangen. Ein Plan geht insgesamt über 10 Wochen, wobei die Belastung und Intensität immer wieder wechselt. Hier merkt man wirklich, dass da jemand mit Ahnung am Werk war. Ich würde wirklich jedem (auch denen, die schon Gewichte stemmen) empfehlen, mit dem Basistraining anzufangen. Das große Aua ist zumindest in der ersten Woche garantiert, aber keine Angst - man kann die Arme nach ein paar Tage wieder einigermaßen schmerzfrei ausstrecken. ^^
Wer nicht glaubt, dass einen 30 Minuten in ein schwitzendes, labberiges Etwas verwandeln können, der möge sich einfach den ersten Trainingstag des Basis-Planes zu Gemüte führen:

Es werden die sogenannten Ladders (auch als Pyramidensätze bekannt) gemacht:

- 1 Wiederholung
- Pause von der Zeitdauer, die die eine Wiederholung gedauert hat
- 2 Wiederholungen
- Pause von der Zeitdauer, die die zwei Wdh. gedauert haben
- 3 Wiederholungen
- Pause
- etc.

Das macht man solange, bis nix mehr geht und dann reduziert man die Anzahl der Bewegungen wieder schrittweise, bis man wieder bei 1 angekommen ist.

Zeitdauer für eine Übung: 7:30 Minuten
Pause zwischen den Übungen: 2:00 Minuten

Kommt man wieder bei 1 an, bevor die Zeit abgelaufen ist, fängt man einfach eine neue Pyramide an

Hier die Übungen für Tag 1:

1) Liegestütze wobei die Hände erhöht gelagert werden (Stuhl, Bank etc.)
2) Let me Ins (man braucht eine Tür - Füße stehen unter der Türklinge und klemmen die Tür ein, Knie 90° angewinkelt, an der Klinke festhalten, Rücken gerade, dann ohne die Körperhaltung zu verändern nach hinten bewegen, bis die Arme gestreckt sind und wieder zur Tür ziehen, dabei möglichst mit den Rückenmuskeln arbeiten)
3) Seated Dips (rückwärts die Hände auf einem Stuhl oder einer Bank abstützen, Füße vor der Bank abstellen, Knie 90%, dann runtergehen, bis die Armbeugen einen Winkel von 90% haben und wieder hochdrücken)
4) Let me Ups (unter einen Tisch legen, Kopf schaut raus, Tischplatte greifen, Beine anwinkeln und dann nach oben ziehen, bis die Brust die Tischplatte berührt)

Und wem das zu billig ist, der darf sich dann gern in den höheren Klassen austoben. Hier noch die MINDESTanforderungen, die man bringen sollte, um den höchsten Plan zu machen:

- 16 einarmige Liegestütze alternierend (also 8 pro Seite)
- 12 Klimmzüge mit jeweils einer Sekunde Pause oben und unten
- 24 alternierende Pistols (also 12 pro Bein - das ist eine Art einbeiniger Kniebeuge)
- statische Liegstützposition 5 Minuten halten

Turnvater Jahn? Wohl kaum. :D

Als Fazit möchte ich sagen, dass dieses Buch (also in meinem Fall die englische Version) eine wirklich tolle Anleitung für Heimtraining ohne große Ausrüstung ist. Die Trainingseinheiten sind kurz, aber sehr effektiv, die Übungen sind ausgeklügelt und der Nutzen definitiv vorhanden. Ja, Lauren wirft mit einigen provokanten Aussagen um sich, aber wenn man die eben auch in dem Kontext sieht, in dem sie getroffen werden, dann hat das alles Hand und Fuß. Ich kannte diese Art von Training schon vorher, war mir aber nicht darüber im Klaren, wieviele Übungen es hier tatsächlich gibt (125 im Buch + teilweise bis zu 5 Variationen pro Übung). Das zusammen mit der wirklich guten Gestaltung der Trainingspläne kann für mich nur in einer vollen Punktzahl resultieren, denn es ist exakt das, was ich will und viel besser kann es das eigentlich auch nicht geben (anders ja, gleich gut - sicher, aber besser?)
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709 von 738 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Körper für 17 €, 7. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich betreibe an sich schon immer Sport, u.a. 4 Jahre Studiotraining als Teenager, um meiner Spargeltarzan-Veranlagung entgegenzuwirken. Als mir das zu fad wurde dann Schwimmen, Radfahren, Laufen, nebenher etwas Training daheim/ im Hotelzimmer (Klimmzüge, Liegestütze, Situps), um zumindest nicht alles an Muskeln und Kraft zu verlieren. Hat lange gut geklappt. Seit einiger Zeit macht der Job das alles zeitmäßig schwieriger, sodass ich auf der Suche nach weiteren Übungen war, die ich flexibel immer und überall machen kann. So kam ich auf dieses Buch.

Nachdem ich es an einem Tag mehr oder weniger verschlungen habe und der Muskelkater mich nach den ersten Übungen voll im Griff hat, folgendes Resümee:

- Eine tolle Anleitung für ein Gesamtkörpertraining zum Aufbau/ der Pflege von Muskeln, Kraft und Fitness, die man "in freier Wildbahn" wirklich brauchen kann. Am Studiotraining hat mich immer genervt, dass man sich isoliert Muskeln hintrainiert, die man bei natürlichen Bewegungsabläufen so nie bekommen würde und die bei ebensolchen Abläufen (z.B. Holzhacken) dann auch nicht allzuviel bringen. Training mit dem eigenen Körpergewicht halte ich in diesem Sinne für effektiver, außerdem in einem minimalistischen Sinn für befriedigender: Warum aus der "Konserve" an Geräten trainieren, wenn es ganz natürlich mit dem eigenen Gewicht geht und das auch noch eine besser verwendbare Fitness erzeugt.

- Nicht nur eine Aufzählung von teils richtig fiesen, ausreichend beschriebenen und bebilderten Übungen für alle Muskelgruppen, sondern ein komplettes Trainingssystem mit verschiedenen Trainingsmethoden (Intervall, Stufenintervall, Supersätze, ...) und Trainingsplänen, die Methoden und Übungen zu 10-Wochenprogrammen in 3 Schwierigkeitsgraden integrieren. Sieht nach allem was ich davon weiß recht erfolgversprechend aus. V.a. die Methoden und deren Kombination in den Trainingsplänen machen in meinen Augen den Unterschied zum klassischen Studiotraining (ist mir hier so komprimiert nie begegnet). Hier wird in jeweils eigenen Phasen Ausdauer, Muskelmasse und Kraft trainiert, was zum einen der Langeweile vorbeugt, zum anderen den Muskel immer wieder neu fordert.

- Sicherlich kein umfassender Ernärungsratgeber - der Anspruch wird aber auch nirgendwo erhoben. Die gegebenen Tips zum Thema sind nicht schlecht und für jemanden, der sich bisher nicht damit befasst hat sicherlich hilfreich. Für Leute, die sich mit dem Thema schon länger beschäftigen aber nichts neues.

- Kommt sprachlich insgesamt etwas großspurig daher, ist halt von einem Angelsachsen (zu allem Überfluss auch noch Soldat ;-) v.a. für seinen Heimatmarkt geschrieben und dann auch noch stellenweise nicht besonders liebevoll übersetzt. Ich kauf mir einen Fitnessratgeber aber auch nicht, um literarisch inspiriert zu werden, für mich geht das daher in Ordnung. Und wie bei solchen Büchern üblich, sollte man inhaltlich das rausziehen, was für einen passt, und den Rest ignorieren. Ich werde z.B. den Ausdauersport nicht an den Nagel hängen, nur weil der im Vergleich zum Krafttraining nach Meinung des Autors ineffizient ist. Hat er übrigens selber anscheinend auch nicht gemacht: Im Einband steht, er sei Triathlet. Da wird er um die ein oder andere Stunde auf dem Rad bzw. im Becken nicht herumkommen. Mit etwas Verstand gelesen verstehe ich den Punkt auch eher als Plädoyer gegen ein zu starkes Gewicht auf dem Ausdauertraining zum Zweck des Kalorienverbrennens. Da mag er ja recht haben, es gibt aber noch andere Gründe, laufen/ schwimmen zu gehen. Egal, einfach lesen, seinen Teil denken und weiter...

Langer Rede kurzer Sinn:
Eine gewisse Motivation und Disziplin vorausgesetzt bietet dieses Buch eine beeindruckende Grundlage, um den eigenen Körper ganz aus eigener Kraft und allen Alltagsschweinehunden zum Trotz fitter, stärker und schöner zu machen. Und das zum Preis von 17€ und mit einem Zeitaufwand von 2-3 Std pro Woche (auf 4-5 Tage verteilt). Find ich nicht schlecht.
Wie immer bei Training ohne professionelle Anleitung muss der Anwender dabei auf sich selber aufpassen. Eine gewisse Erfahrung mit Fitnesstraining ist hierbei hilfreich. In jedem Fall sollten die Hinweise zur Übungsausübung und eventuellen Fehlern dabei unbedingt beachtet werden. Schadet sicherlich auch nicht, wenn man sich dabei z.B. von dem/ der Liebsten mal zuschauen lässt, ob denn alles wirklich so aussieht wie es sollte...
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur Muskeln durch Muckibude? grooooßßeeer Irrtum, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Wie ich zu diesem Buch kam?
Das Buch hat mir mein Kampfsporttrainer empfohlen.
Sport habe ich schon immer betrieben (auch eine Zeit lang sogar im Fitnessstudio), diese waren mir aber schon immer zu teuer und zeitaufwendig (hinfahren, umfahren, warten bis Geräte frei sind etc. ...)-> Alternative musste her

Pro
+ es geht nicht nur um die Übungen, sondern um die Umstellung deiner Ernährung, das setzen von Zielen (enorm wichtig)
-> und viele hammerstarke Zusatzinfos die ich davor nicht hatte/wusste und in so einem Buch nicht erwartet hätte
+ er erklärt super warum seine Art des Trainings/Übungen hervorragend ist/sind und begründet diese verständlich
+ ich erfahre mehr über die 10 häufigsten Trainingsmythen
+ sehr viele verschiedene Übungen mit einer Vielzahl von Variationsmöglichkeiten (es wird NIE langweilig)
+ ein komplett ausgearbeitetes Trainingsprogramm für Anfänger - Vollprofis!!!
+ das Trainingsprogramm variiert er durch verschiedene Trainingsmethoden/Ausführung der beschriebenen Übungen (Überlastung wird so vermieden, dadurch wird auch alles aus den Muskeln herausgeholt)
+ durch das variierende Trainingsprogramm trainierst du Schnellkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer, Ganzkörperausdauer, Beweglichkeit und Koordination/Gleichgewicht im Wechsel mit angemessenen Pausen (ich übertreibe nicht!)
-> welches Fitnessstudio schafft das?

Contra
- ich musste manche Kapitel mehrmals lesen um diese perfekt zu verinnerlichen (was ich aber nicht als Nachteil sehe, der Ausgewogenheit der Bewertung aber erwähne), besonders die verschiedenen Trainingsmethoden mit verschiedenen Blöcken, Zeiten und Ausführungen müssen verstanden/verinnerlicht werden
- ohne eisernen Willen und Beständigkeit geht hier garnichts :P
- die versprochene Zeit von 30 Minuten am Tag sind allerdings nicht möglich. Wenn ich z.B. 4 Übungen für einen Tag(Beispiel Trainingstag/einheit Beine) habe, diese im Kraftintervall ausgeführt werden, habe ich 3 Sätze für 1 Übung a 3 Minuten. Macht pro Übung 3x3 Minuten. 4 Übungen habe ich insgesamt -> also 9*4 = 36 Minuten
-> man kommt um ca. 45 Minuten Training pro Tag nicht herum, was im Vergleich zum Fitnessstudio (hinfahren, umziehn, trainieren, warten, umziehn, duschen, heimfahren) immer noch eine enorme Zeitersparnis ist!

Fazit:
Ich war der Meinung das dicke Muskeln und Kraft nur im Studio erworben werden können. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt. Durch die intensiven Übungen, die Variationen in der Ausführung und der verschiedenen Programmen ist das Buch für jedermann gedacht und geeignet.
Die Übungen können zu jederzeit und fast jederorts ausgeführt werden. -> also hervorragend für den modernen & gestressten Arbeitnehmer.

Meiner Meinung nach ist das Buch keine alternative zum Studio, sondern die bessere Variante. Denn mit seinen Übungen und dem Trainingsprogramm trainier ich wirklich alles auf effizienteste Art und Weise.

ACHTUNG:
anfangs habe ich einfach ein paar Übungen herausgenommen und so trainiert... Es gab kaum Verbesserungen.
-> das wichtigste und Beste an diesem Buch ist das Trainingsprogramm im Anhang! Lesen, verinnerlichen und starten!!!
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es funktioniert, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich habe das Buch sehr gründlich gelesen (genauso wie die anderen Rezensionen). Das Motto des Buches "Krafttraining" wird etwas häufig widerholt, aber es wird für kein sekundäres Produkt Werbung gemacht. Das gefällt mir sehr gut.
Fast zwei Wochen lag es dann in der "Ecke", bis ich mich aufgerafft habe und den Starttermin festgelegt hatte.
Begonnen habe ich am 23. September. Ausgangslage: Knapp 40 Jahre alt, 85kg bei 1,83m und jeden Morgen Rückenschmerzen wegen der Bandscheiben S1-S4! Leichter Bauchansatz und nicht besonders viele Muskeln.
Statt zwei Wochen habe ich drei Wochen muskuläre Ausdauer trainiert, da ich erkältungsbedingt zwischendurch nicht so fit war und nicht 100% geben konnte. Der Zeitaufwand betrug 4 mal die Woche ca. 40 Minuten. Beim ersten Mal hatte ich doch erheblichen Muskelkater, aber das wurde immer weniger :-)
Nach zwei Wochen hatte ich, ohne meine Ernährung umzustellen, nur noch 80,5 kg auf der Waage stehen. Das Fett an den Oberschenkeln ist deutlich zurückgegangen (die Schenkel scheuern nicht mehr aneinander). Insgesamt fühle ich mich besser und gerade nach Rückenübungen habe ich morgens keine Rückenschmerzen! Wir werden sehen, wie es sich weiterentwickelt.
31.10.13 Update: Woche 3/4 des Trainings abgearbeitet und kein Workout ausgelassen. Immer 100% gegeben bis zum muskulären Versagen :-) Diverse Tüten Haribo gehabt und auch den Kuchen nicht weggelassen.
Ich wiege nun knapp unter 79kg und die "bewegliche Schwungmasse" hat sich deutlich in Richtung Muskeln verschoben. Sehen kann man das besonders an den Armen.
13.11.13 Update: Woche 5/6 des Trainings abgearbeitet. Die Workouts haben jeweils nur 24 Minuten gedauert. 78,5kg scheinen "mein" Gewicht zu sein. Muskeln am Bauch sind deutlicher geworden und die weiche Masse weniger. Eine weitere Gewichtsreduzierung ist jedenfalls nicht wahrzunehmen.
20.11.13 Update: Woche 7 des Programmes für Anfänger ist durch. Mein Gewicht hat sich bei 77/78kg eingependelt. Muskeln am Bauch fangen an, sich abzuzeichnen (Six-Pack komm zu mir :-)).
12.12.13 Update: Woche 10 ist durch. 77,5kg erreicht! Deutliche Bauchmuskeln zu sehen! Werde natürlich mit dem Training nicht aufhören...
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit ein paar Schwächen, 18. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Ich finde es sehr gut, dass in dem Buch viele gute Übungen beschrieben sind, die ich auch vorher noch nicht kannte. Die längere Einleitung ist auch sehr gelungen mit bspw. sinnvollen Ernährungstipps. Die Trainingspläne sind auch wertvoll.

Zu den Schwächen:

Das Buch heißt "Fit ohne Geräte", aber ein besserer Titel wäre wohl: "Fit ohne Fitnessstudio-Geräte". Die Hauptthese des Buches ist, dass man nicht ins Fitnessstudio gehen muss und auch keine typischen Fitnessstudio-Geräte braucht. Egal ob man dieser These zustimmt, das Problem ist die konsequente Umsetzung in den beschriebenen Übungen. Die Autoren beschreiben Übungen, die man nur mit Hilfsmittel ausführen kann. So wird als Hantel-Ersatz ein Telefonbuch genommen oder anstatt eine Klimmzugstange muss eine Tür herhalten. Einen sehr lustigen Text findet man bspw. unter dem Stichwort 'Bizeps-Curl'. Da wird beschrieben wie man sich aus einem Rucksack einen Hantel-Ersatz bastelt. Das mag zwar grundsätzlich funktionieren, aber was spricht dagegen sich für 30 EUR ein Hantel-Set anzuschaffen? Die Vorteile von einer Hantel im Vergleich zum Telefonbuch (oder sonstigen Haushaltsgegenständen) sollten jedem offensichtlich sein. Es wäre viel besser gewesen, wenn man das Hilfsmittel '"Hantel"' zugelassen hätte. Dadurch hätte man verbesserte Übungen zeigen können und das Programm wäre, meiner Meinung nach, fast perfekt.

In den Trainingsplänen wird verstärkt auf die Übung 'Türziehen' verwiesen. Ich musste dafür einen Ersatz finden, weil ich meine Tür nicht unbedingt kaputt machen möchte.

Fazit:
Die Übungen ohne Hilftsmittel sind klasse. Die mit Hilfsmittel meist fragwürdig. Wer Zuhause ernsthaft trainieren möchte, braucht mindestens ein Hantel-Set (Hält ein Leben lang). Eine richtige Stange für Klimmzüge wäre auch sehr sinnvoll.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfektes "Low Equipment" Training für Anfänger - Profi, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Nachdem ich mir das Buch gekauft habe um meinen Horizont zu erweitern, was das Body-Weight-Training angeht, muss ich jetzt nach dem Lesen mal meine Meinung loswerden.
Ich selbst bin Fitness- und Functionaltrainer und habe durch dieses Buch auch neue Anstöße bekommen.

Buchvorstellung:
Kapitel 1+2: Es geht um die Vorgeschichte des Autors beim Militär und dessen Verbindung zum Körpergewichtstraining.
-Hier findet eine Selbstbeweihräucherung statt, die getrost übersprungen werden kann.
Kapitel 3: Hier wird argumentiert, warum es besser ist mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren, als wie üblicherweise im Fitnessstudio oder mit Hanteln und Geräten.
Kapitel 4: Hier wird das typische Ausdauertraining wie z.b. Joggen verteufelt und das Intervallkrafttraining als sinnvollste Trainingsmethode hervorgehoben.
Kapitel 5: Hier wird im Allgemeinen kurz und bündig der Begriff "Fitness" und dessen Bestandteile definiert.
Kapitel 6: Es werden Ernährungstipps gegeben, die für Anfänger und Einsteiger nützlich sind, aber für länger Trainierende nix Neues beinhalten.
Kapitel 7: Hier werden Mythen über das Krafttraining untersucht.
Kapitel 8: Hier wird auf Motivation und auf Ausreden für das Training eingegangen
Kapitel 9: Es wird die Trainingsintensität und deren Stufen erklärt.

Ab Kapitel 10, geht es um den eigentlichen Grund warum man sich dieses Buch zulegt.
Hier werden die verschiedenen Trainingsmethoden und -Arten erklärt.
Kapitel 11: Es werden 125 Übungen ausführlich und in verschiedenen Varianten für verschiedene Schwierigkeitsgrade erklärt. Die Übungen sind bebildert und die betroffenen Muskeln werden angegeben.
Kapitel 12: Enthält 4 verschiedene 10 Wochen-Trainingsprogramme, die jeweils einen anderen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Man kann also theoretisch 40 Wochen hintereinander strukturiert nach einem Trainingsplan trainieren. Im Anschluss sollte man sich dann sein eigenes Programm individuell zusammenstellen können oder die einzelnen Programme mit erhöhter Schwierigkeitsstufe nocheinmal durchgehen.

Bewertung:

Positiv:
+ sehr viele verschiedene Übungen in verschiedenen Variationen und Schwierigkeitsgrad
+ gute Erklärung der Übungen (Bilder, ausführlicher Text zu jeder Übung)
+ die 4 Programme von Basis - Chief Class

Negativ:
- Vorgeschichte mit Selbstlobung (kann wie gesagt getrost übersprungen werden)
- Der Titel "Fit ohne Geräte" trifft nicht ganz zu, es wird hier wahrscheinlich von Fitnessstudio-Geräten und Hanteln ausgegangen, da man zu einigen Übungen Alltagsgegenstände wie Tische,Stühle und Türen usw. braucht
- Das "Schlechtmachen" von Ausdauertraining und Fitnessstudios müsste nicht sein, es hat alles seine Daseins-Berechtigung! (verkauft sich wahrscheinlich so in Großbritannien und Amerika besser)

Endergebnis: 5 Sterne Trainingsinhalt / Methoden; 1 Stern Abzug für die Einleitung und das "Schlechtmachen" von Ausdauersport und Krafttraining = 4 STERNE !

Fazit:
Ich finde dieses Buch sehr gut um mit wenig Aufwand und Geräten ein sehr forderndes Training zu erstellen. Kann es nur empfehlen, auch wenn die Einleitung sehr ungünstig ausfällt, mein Tipp: erst ab dem 6. Kapitel anfangen zu lesen ;-) ( für Fitnesseinsteiger), für Trainingserfahrene ab Kapitel 10.

HINWEIS !!!: Es gibt auch eine App von Mark Lauren, nennt sich "you are your own gym" (engl.org.Titel) welche für 1,49€ im App-Store erhältlich ist. Ein sehr nützliches Tool, da sie alle Trainingsprogramme und Übungen enthält und es zu jeder Übung ein kurzes Video gibt. Auch sehr gut sind die verschiedenen Timer für die verschiedenen Trainingsmethoden wie Pyramidensätze, Tabata-Intervalle usw. Durch die App wird das Trainieren sehr erleichtert und ich bin dadurch auch viel motivierter.
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177 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber nicht ganz ohne Geräte, 13. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Das Buch kam bei mir vor fünf Wochen an und seitdem "bin ich dabei". Der Autor räumt mit Fitnessmythen auf, wobei das natürlich Ansichtssache ist. Wer lange genug sucht, wird genügende gegenteilige Ansichten finden, warum Muskelaufbau sich nicht zum Abnehmen eignet oder warum man lieber Cardiotraining machen soll, wovon die Autoren des Buches nicht sonderlich überzeugt sind. Grundsätzlich sind die Ernährungs- und Trainingstipps aber logisch und gut beschrieben.
Die Auswahl an Übungen ist schon sehr beeindruckend, ich hätte nie gedacht, dass man so viele Möglichkeiten hat, einzelne Muskelgruppen zu trainieren. Sehr positiv ist vor allem die Tatsache, dass zu jeder Übung aufgeführt ist, welche Muskeln man damit trainiert. Für absolute Neulinge, so wie mich, sind vor allem die Trainingspläne sehr nützlich und nach den letzten fünf Wochen zu urteilen auch sehr effektiv. Muskelaufbau und Fettabbau funktionieren anscheinend (sagt zumindest meine Wage und der Blick in den Spiegel). Die Trainingseinheiten dauern höchstens 40 min und wenigstens am Anfang merkt man doch sehr genau, dass man was getan hat.
Alles in allem ein recht gutes Buch, aber eben nicht ganz ohne Geräte. Wer Latissimus und Bizeps trainieren will, der wird wenigstens um ein Paar Kurzhanteln wohl nicht herum kommen, daher auch einen Stern Abzug. Ansonsten auch für Anfänger sehr gut geeignet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter start ins eigengewichtstraining, 29. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
der anfangstext ist recht grossspurig geschrieben und muss nicht zu genau studiert werden, die übungen sind sehr gut und die trainingspläne fordernd.

ist auf alle niveaus eingestellt, nach einem "aufnahmetest" startet man bei seinem level.
bei mir war das der zweite trainingsplan, habe diesen 10 wochenplan durchgezogen und habe sehr gute effekte mit einem ausgeglichenen ganzkörpertraining bei minimalem zeitaufwand (2h/woche). die dritte stufe erreiche ich leider nicht da einarmige liegestütz bei mir noch utopisch sind... aber trotzdem ein sehr guter einstieg. ich werde den zweiten trainingsplan nochmals machen.

die übungen sind gut beschrieben, manche sind etwas schwierig im normalen haushalt zu bestreiten.
ich kann die kombination mit einem trx schlingentrainer empfehlen, um übungen wie zb umgekehrtes bankdrücken effektiv zu trainieren.

wichtig ist die eigene motivation und disziplin, dabei spielt nicht die anzahl der wiederholungen eine rolle sondern die korrekte ausführung. ich trainiere die übungen auch gerne in der gruppe - prädikat empfehlenswert!
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126 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teures Fitnesscenter, Keine Zeit? Es geht auch anders!, 16. Februar 2012
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Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
Eigentlich habe ich dieses Buch nur bestellt, weil mein Mann Sport treiben soll, um seine Gesundheit zu stabilisieren. Er war jedoch so viel unterwegs und hatte so unregelmäßige Arbeitszeiten, dass weder ein Fitnesscenter noch irgendwelche Sportkurse in Frage kamen. Ich stieß nur durch Zufall auf dieses Buch und schenkte es ihm zu Weihnachten. - Er war zunächst enttäuscht. Das hat sich inzwischen absolut geändert.-
Im Januar bestellte sich meine Tochter das Buch ebenfalls (sie lebt nicht mehr zu Hause) und wir starteten einen kleinen Wettbewerb, weil wir 5 kg abnehmen wollten.
Sie hat inzwischen 3 kg abgenommen, ich 4 kg und mein Mann ebenfalls 3 kg. Doch das ist nicht der Grund, warum ich schreibe. Uns hat vieles Überrascht, was Mark Lauren da veröffentlicht. Wir haben seit Jahren am Wochenende Ausdauersport (Joggen) betrieben und uns immer gewundert, warum das nicht so funktioniert, wie wir uns das erhofft haben. Jetzt wissen wir es. Mark hat es kurz und prägnant beschrieben. Er schreibt u.a. dass man mit 4 Minuten (!!!) täglichem Interwalltraining bereits nach kurzer Zeit Erfolge verzeichnet. - Und bitte, was sind 4 Minuten?! Das schaffe ich sogar morgens im Bad vor der Arbeit. - Und er hat Recht behalten! Von anfangs 15 - 20 Liegestütz am Fensterbrett, habe ich mich binnen 3 Wochen auf 60 gesteigert.
Wir hatten mittlerweile bei jedem Stück Kuchen oder Schokolade ein schlechtes Gewissen. Und jetzt heißt es abnehmen, aber bitte mit 5 - 6 Mahlzeiten pro Tag?! Geil! Was er über Ernährung schreibt ist super. Man muss sich nicht mit einseitigen Diäten kasteien. Es gibt nur wenige Regeln, aber die lassen sich auch im beruflichen Alltag sehr leicht integrieren.
Er beschreibt Übungen die JEDER machen kann, z. B. ein 300 kg schwerer Mann oder meine 80 Jahre alte Mutter. Der Leistungssportler bekommt Hinweise, wie er den Schwierigkeitsgrad und die Effektivität erhöhen kann. Der Nichtsportler bekommt einen Übungsplan mit einfachen Übungen. Eine riesige Spanne wird abgedeckt. - Aber das Allerbeste ist, dass man mit relativ wenig Aufwand, in recht kurzer Zeit wirklich Erfolge erzielt und dass man überall, wo man geht uns steht irgendwelche Übungen machen kann. So nutze ich jetzt meine Zeit am Kopierer gleich für ein paar Kniebeuge oder ähnliches. Morgens im Bad mache ich Liegestütze... So verbrauche ich nur wenig Zeit extra, aber tue doch täglich etwas für meine Fitness, den Muskelaufbau und die Ankurbelung meines Stoffwechsels.
Selbst meine alte Mutter macht jetzt täglich Sport! Nein, sie will nicht abnehmen! Im Gegenteil, sie möchte zunehmen. Auch dem Part widmet sich Mark Lauren. Ihr geht es außerdem darum, dem Muskelabbau entgegen zu wirken (davon sind viele alte Leute betroffen), weil er bei ihr zu Schmerzen in den Armen und im Rücken führte. Inzwischen sind ebenfalls Verbesserungen zu merken.
Wir haben über die Jahre so viel gehört und gelesen, versucht und wieder verworfen. Doch das, was Mark Lauren uns an die Hand gibt, ist wirklich praktikabel und machbar. Wir fühlen uns besser und leistungsfähiger und das motiviert uns weiter zu machen.
Dieses Buch können wir nur empfehlen. Inzwischen zieht es in unserem Bekanntenkreis die Runde und trifft dort auf sehr viel Interesse.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Lebensqualität erheblich gesteigert, 30. Mai 2014
Ich bin 40 Jahre alt (m), 1,70m gross und wiege ca. 70 kg.
Insgesamt betreibe ich Bodyweight training seit ca. 2-3 Jahren. Bevor ich über Mark Lauren's Buch stolperte trainierte ich nach einem anderen, rückblickend betrachtet, weniger effektiven System.
Auf das Buch bin ich ca. Weihnachten 2013 gestossen. Durchgelesen habe ich es in einem Zug ( zum ersten mal). Da mich die Materie schon immer interessiert hatte ich das Buch in ca. 1 Tag gelesen. Interessant sind vor allem Mark's Ansätze für Muskelaufbau, und dessen Wichtigkeit einer generellen Erhöhung des Metabolismus, so dass der Körper generell und immer mehr Fett verbrennt. Nicht eben wie bei blossem Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren üblich, nur überwiegend während des eigentlichen Sports.

Als ich im Dezember mit dem ersten 10-wochen Programm startete, war das um die Weihnachtszeit und der um diese Jahreszeit übliche Hüftspeck war deutlich zu sehen. Ich wog zu dem Zeitpunkt ca. 73 kg. Da ich bereits relativ fit war, entschloss ich mich dazu direkt mit dem Experten Programm zu starten. Resultat - unglaublicher Muskelkater nach den ersten 2 tagen. Aber es fühlte sich gut an und ich machte weiter.
An dieser Stelle möchte ich jedem Interessierten empfehlen sich die zugehörige App mit dem Namen 'bodyweight' runterzuladen, da diese einen interaktiv durch die Trainingspläne führt - sehr komfortabel, und man bekommt zudem noch jede Übung bei Bedarf im Video erklärt.
Die Steigerung erfolgt während des Wochenverlaufs über 10 Wochen kontinuierlich. Ich trainierte Anfangs immer abends, bin aber inzwischen morgens so fit, dass ich die Übungen meist vor der Arbeit mache. Nach Abschluss des Experten Levels bin ich mittlerweile in Woche 9 des Masterprogramms. 1- händige Liegestütze bzw. 1-beinige Kniebeugen sind mittlerweile kein Problem mehr.

Fazit: ich fühle mich fitter und gesünder als jemals zuvor. Mein Körperfettanteil hat sich erheblich reduziert. Mein Gewicht (mit dem ich aber wohlgemerkt auch nicht wirklich unzufrieden war) hat sich zwar nur um wenige kg reduziert, allerdings trainiere und ernähre ich mich auch entsprechend nicht für Gewichtsreduktion sonder Muskelaufbau. Meine Hüften sind deutlich schmaler geworden. Vorher Bundweite 32-34, jetzt 30. Die Schultern, Arme, Beine, Brust, Bauch und Nacken sehen deutlich muskulöser aus. Mein Selbstbewusstsein hat sich dadurch ebenfalls merklich gesteigert und die teilweise bewundernden Blicke Anderer sind Balsam für die Seele. Ich wurde mittlerweile schon häufiger von Bekannten angesprochen, was ich mache. Mehrere meiner Arbeitskollegen trainieren inzwischen ebenfalls nach dem Buch - mit Begeisterung.
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Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht
Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht von Mark Lauren (Taschenbuch - 14. Juli 2011)
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