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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch für Männer (und vielleicht auch Frauen)
Eines der besten deutschen Bücher, die ich je gelesen haben.
Wunderbare Reiseerlebnisse eine jungen Mannes auf der Suche nach erotischen Abenteuern, die sich immer mehr zur Suche nach der großen Liebe entwickelt. Der Protagonist ist wunderbar menschlich und unvollkommen und seine Erlebnisse kommen sehr authentisch rüber. Das Buch ist keinesfalls...
Vor 29 Tagen von Rudolph veröffentlicht

versus
44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend...
Die Ausgangsidee von "In 80 Frauen um die Welt" hat durchaus das Potential zu einem interessanten, wenn auch nicht allzu tiefsinnigen Buch. Eine Weltreise bietet immer die Grundlage zu einem lesenswerten Reisebericht, und das Kennenlernen der bereisten Länder über ihre Frauen wäre eine interessante neue Herangehensweise gewesen.
Leider vergibt das...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von AJ MacDuff


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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend..., 22. April 2011
Rezension bezieht sich auf: In 80 Frauen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Die Ausgangsidee von "In 80 Frauen um die Welt" hat durchaus das Potential zu einem interessanten, wenn auch nicht allzu tiefsinnigen Buch. Eine Weltreise bietet immer die Grundlage zu einem lesenswerten Reisebericht, und das Kennenlernen der bereisten Länder über ihre Frauen wäre eine interessante neue Herangehensweise gewesen.
Leider vergibt das Ergebnis diese Chancen. Was ich mir von dem Buch erhofft hatte, die Schilderung eines Landes mit Hilfe seiner Frauen und Dating-Kultur, wird nur in einem Kapitel, dem über Japan, geleistet. Ansonsten verläuft der Besuch jedes Landes im wesentlichen gleich: Hostel, Club, Bett. Die Länderschilderungen bleiben knapp und ,wie gesagt, auf die Hostels und Clubs beschränkt. Das, was wir über die Länder erfahren ist zudem meist ausgesprochen negativ dargestellt; Reiselust kommt beim Lesen nicht auf. Der 'Reisebericht'-Teil ist damit alles andere als zufriedenstellend.
Auch der Frauen- und Datingteil bleibt zu oberflächlich. Das Kennenlernen (und Abschleppen) findet allermeistens im Club und unter erhöhtem Alkoholeinfluß statt, wir erfahren wenig über die jeweiligen Frauen individuell oder die Frauen des Landes allgemein. Manchmal scheint es auch etwas unwahrscheinlich, wie plötzlich alle Frauen, die der Autor kennenlernt, mit ihm ins Bett wollen. Dennoch bleibt er -soviel sei verraten - weit entfernt von den 80 (ich habe nicht mitgezählt und der Autor am Ende auch nicht mehr, aber es sind wohl nicht viel mehr als zehn Frauen, die er näher kennenlernt), was den Titel doch etwas in Frage stellt.
Und zuletzt bleibt auch der Humor auf der Strecke. Die ersten zwei Drittel des Buches trauert der Autor seiner Verfloßenen nach und bemitleidet sich selbst, im dritten Drittel vermisst er seine neue Flamme und bemitleidet sich selbst; dem Buch fehlt einfach das Humorvolle und Positive, dass einen Reisebericht - und gerade einen solchen - auszeichnen sollte.

Wenn die Reise tatsächlich so verlaufen ist wie beschrieben, was ich dem Autoren jetzt einfach mal glaube, kann man ihm einige dieser Schwächen wohl nicht vorwerfen - wie soll er ein Land überzeugend beschreiben, wenn er aufgrund der knappen Zeit und der Vorgaben der Wette gar keine andere Wahl hat, als Clubs zu besuchen?
Auch kann man dem Buch wohl durchaus einiges abgewinnen, wie die positiven Rezensionen hier beweisen. Es ist gut und flüssig geschrieben, liest sich insofern angenehm; auch die ehrliche Art des Autors überzeugt sicherlich.
Dennoch hat es meine Erwartungen nicht erfüllt und mir schlicht und einfach nicht gefallen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwach geschrieben und unglaubwürdig!, 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich den negativen Bewertungen nur anschließen: Das Buch ist weder witzig, noch besonders interessant geschrieben. Eigentlich habe ich bei jedem weiteren Land gedacht, hoffentlich wird's jetzt endlich besser; leider wird man bis zum Ende enttäuscht. Thilo hat eigentlich immer ein bißchen Angst, ist immer ein bißchen einsam und man bekommt das Gefühl nicht los, daß er die ganze Zeit nie auf die Reise gehen wollte. Nein, Reiselust, oder Lust darauf andere Menschen kennenzulernen bekommt man durch dieses Buch nicht!
Die Sprache ist in eher kurzen Sätzen geschrieben und klingt oft etwas holprig. Gerade am Ende, wenn er mit seiner neu gefundenen großen Liebe (der Buchrücken verrät diesen Spoiler auch schon!) über Island fährt, nerven diese kurzen Sätze, die evtl. sogar ein Stilmittel sein sollen (?) ungemein.

Das Ganze ist zumindestens fragwürdig. Im Nachwort steht dann auch noch: "Die Reise hat so stattgefunden, ich muß mich nicht rechtfertigen." Das sagt eigentlich schon alles; der Autor weiß sicherlich am besten warum er sich mit diesem Satz irgendwie doch rechtfertigen will/muß.
Die meisten Geschichten klingen doch irgendwie einfach zu unglaublich:
Eine Inderin, die mit ihm aus Mitleid wegen eines vergessenen Visums in einem frei zugänglichem Raum schläft, unglaubwürdig!
Ein thailändischer Tuktuk-Fahrer, der für eine 30-minütige Fahrt 20 Cent verlangt? Thilo, Du warst doch nicht im Jahr 1920 dort, oder?!
Eine japanische Prostituierte, die gut englisch spricht und dann obendrein quasi auch noch nur darauf wartet, daß sie mit einem deutschen Journalisten umsonst schläft? Sehr zweifelhaft!
Und so reihen sich eher lustlose Reiseberichte ein zwischen fragwürdigen Sexgeschichten. Spaß macht dieses Buch sicher nicht!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile, 1. Januar 2014
Das Buch ist furchtbar langweilig. Das meiste in dem Buch dürfte frei erfunden sein. Zu viele unglaubliche Begebenheiten. Außerdem kann man dem Autor, dank seiner Gedankensprünge nicht immer folgen. Schade um das Geld. Von den Ländern und den Frauen in diesen Ländern erfährt man wenig. Oft hat es den faden Beigeschmack, dass sich manche Frau dem Autor nur deshalb an den Hals geworfen hat, da er ein weißer, reicher Europäer ist.Im übrigen hat das Titelbild des coolen Typen nichts gemein mit dem wie er tatsächlich ist. Im allgemeinen hat er vor alles und jedem Angst und trauert immer noch seiner großen Liebe nach. Bei seiner neuen Liebe erfährt der Leser bist zum Schluss nicht aus welchem Land sie kommt, was durchaus interessant wäre.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In 20 Frauen um die Welt, 17. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit einem großspurigen Titel und Klappentext wird hier ein Buch angepriesen das sich ganz anders liest.
Der Autor tritt schlecht gelaunt seine Reise an und bereist mit durchweg deprimierter Grundeinstellung die schönsten Länder der Welt.
Denn er versucht ja durch die Reise seine Ex zu vergessen. Scheinbar behandelt er auch darum jede Frau die er kennen lernt als wollte er eine Beziehung. Das er nicht der richtige Mann ist um eine solche Wette zu schaffen merkt man schon recht frühzeitig im Buch.
Zu allem Überfluss zählt er auch noch häufig Frauen mit ohne mit Ihnen Sex zu haben.
Ständig trauert er Frauen hinterher und findet auf jeder seiner Etappen was zu meckern.
Hier zu kalt, da zu warm, zu laut, zu ruhig, zu touristisch, zu arm, komische Hippies etc'.

Wer hier einen spannenden Reisebericht gewürzt mit verrückten Frauengeschichten erwartet der einem als leichte Lektüre was zum schmunzeln bietet wird bitter enttäuscht.
Das Buch deprimiert und liest sich langweilig.
Ich bin froh das es vom Tisch ist und mehr als 10€ wären zuviel dafür.

Ich will es aber nicht ganz zerreißen denn er ist nun mal ein hoffnungslos in Liebeskummer ertränkter Romantiker der reist um seine große Liebe zu vergessen und noch an so was wie die eine große Liebe glaubt.
Aber meiner Meinung nach sollte man dann nicht völlig falsche Erwartungen wecken'
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 12. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Frauen um die Welt (Kindle Edition)
Mich hat die Geschichte einfach nicht gefesselt. Ich denke, es liegt an dem Schreibstil des Autors, dass ich mich durch die Kapitel gequält habe. Zwei Sterne dafür, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weder witzig, noch humorvoll oder gar erotisch..., 27. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Frauen um die Welt (Kindle Edition)
Der Autor säuft und hoppelt sich einmal um die Welt durch die Betten - oder versucht es zumindest. Schade um das Geld für die Reise (falls es sie denn gegeben hat), aber es war seins. Und schade um mein Geld für das Buch.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine pessimistische Sammlung Vorurteile und Alkoholkonsum, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: In 80 Frauen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Eine wirklich schöne Idee, die aber so viele andere Menschen schon vor Thilo hatten. Auch vergisst er, dass viele Backpacker Reisen ohne "Frauen-Wette" diesbezüglich ähnlich aussehen.

Der Schreibstil ist einfach, das Buch lässt sich gut. Nur häufige Wiederholungen von nebensächlichen Beschreibungen stören hin und wieder.

Wirklich erschreckend ist die Negativität mit der Thilo reist. Man lernt ihn als chronischen Nörgler kennen, der wirklich alles und jeden kritisiert, sich von allem Ungewohnten (auf einer Weltreise also fast von allem) nerven lässt. Man gewinnt den Eindruck, dass Thilo ohne die Wette wohl niemals eine Weltreise angetreten wäre, ja nicht einmal die nähere Umgebung Berlins (seinem Wohnort) verlassen hätte. Liebe für oder wenigstens etwas Gefallen an anderen Kulturen scheint Thilo nicht zu haben und falls doch, so kommt das in seinem Buch durch das ständige Beschweren über seine Umwelt nicht rüber.

Es wundert auch warum Thilo an seiner alten "Strategie" Frauen zu verführen festhält. So viel Alkohol trinken wie möglich und dann kommt das schon von alleine... Ohne Alkohol schein Thilo sozial wirklich unfähig zu sein, also muss er sich den Mut, das Selbstbewusstsein und wohl jegliche soziale Kompetenz antrinken. Die Chance bei solch einer Reise auch sein Flirtverhalten zu überprüfen und zu verbessern lässt er aus, was bei den Schilderungen zu Lasten der Leser ausfällt. Thilo, es gibt so viele elegantere und sicherere Methoden Frauen kennen zulernen und zu verführen.

Das wohl niedrige Selbstbewusstsein (in Bezug auf Frauen) spiegelt sich auch darin wieder, dass er immer wieder betont, dass ihm die (wirklich außergewöhnlichen) Geschichte eh niemand glaubt. Wohl kaum jemand außer ihm vermag es zu beurteilen, ob seine (Frauen-)Geschichten Dichtung sind oder wirklich geschahen, aber durch die Art wie er sie beschreibt und rechtfertigt, bleibt bei mir ein Vertrauen in den Author aus.

Alles in allem ein mehr schlecht als recht umgesetztes Werk. Es liest sich leicht und der größte Spaßfaktor kommt dem Leser dadurch, dass er kaum eine Wahl hat als sich ein wenig über den Author lustig zu machen. Lesenswert für alle, die gerne mehr Frauen kennen lernen würden, um zu sehen, dass es andere auch nicht besser können. Dann aber bitte von einem Freund ausleihen und nicht das Geld dafür verschwenden.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Biolumineszente Erfahrungen und Erfindungen, 9. November 2012
Vorab: Ich glaube, dass die Reise in genau dieser Form überhaupt nicht statt gefunden hat, da vieles nicht schlüssig scheint. Er lernt seine Partner oft nach einem ähnlichen Muster kennen, immer schon bei der Hinreise und bekommt sie am gleichen (!) Tag ins Bett? Das passiert vielleicht alle 10 Jahre - aber wie wahrscheinlich ist das bei 10-20 Frauen? Dann teilt er sich seine Reise so ein um nur 2-3 Tage jeweils in Städten wie Tokio, Buenos Aires uns Rio zu sein? Mindestens drei Mal in biolumineszenten Meer/Höhle gewesen (wie in "The Beach"), eine einzige biolumineszente Reise? Das Visum für Indien zu vergessen ist nicht wahnsinnig intelligent, dass aber eine indische Flugbegleiterin dann Sex mit ihm in ihrem Büro hat nur weil er weint?

Das Buch ist am Anfang witzig, man freut sich mit ihm auf die Reise und seine Beschreibungen sind durchaus treffend. Dann geht ihm die Luft aus. Städte wie Buenos Aires und Rio am Schluss sind dann nur noch gefährlich und die Frauen uninteressant. In Rio "ploppt" es immer - er meint damit Schlägereien oder Faustkämpfe die ihn quer durch Rio begleiten um dann immer ärger zu "ploppen" und einen Höhepunkt in einem Mord auf der Straße zu finden. Die Dialoge sind oft sehr hölzern und erinnern an Groschenromandialoge, also nachträglich flüchtig erfundene Gespräche.

Größte Verfehlung: Statt uns die kulturellen Besonderheiten der vielen schönen Länder zu nennen, verliert er sich gegen Ende in zwischenkulturelle Vorurteile und das einzig schöne an Rio ist der Blick von oben auf die Stadt und die Fevelas? So bekommt der Leser weder eine Beschreibung der Kulturen noch, was viel interessanter wäre, eine Beschreibung der Besonderheiten der vielen Damen. Große Enttäuschung, da das Thema und die Reise sehr viel hergegeben hätten.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv, 26. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Promotionshow bei RTL hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht.
Von Anfang an beschäftigte mich am meisten der reißerische Titel dieses Erfahrungsberichtes.

Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Mann bei einer Erdumrundung, die ja arabische Länder und das prüde Indien erfassen müsste, 80 Frauen verführen kann - außer er bliebe die längste Zeit in Russland oder Thailand, was dann ja aber gemogelt mit geschummelt gewesen wäre - musste ich gleich an das Buch von Harald Schmidt : " Ich hatte 3000 Frauen" denken.

Und mehr noch an sein Buch mit dem Titel : " Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv".
( will u.a. meinen : Sex always sells)
Schmidt hat in beiden o.a. Büchern festgestellt, dass man heutzutage alles in ein Buchcover - solange es noch nicht aus harten Deckeln besteht- packen und verkaufen kann, wenn nur die Titel genug Assoziationen erwecken. Mehr noch, wenn die Kunden meinen können, sie kaufen etwas, das schon Bestseller ist, nicht erst noch werden will.
Und wenn "eine Fresse aus dem Fernsehen drauf ist."

Und ja, offenbar lag ich wohl richtig.
Denn z.B. wurden es hier keine 80 Frauen, sondern zwischen 10 - 20, Gott sei Dank.
Sofern man auch die Frau in Hongkong mitzählt, die zwar nicht mit ihm vögelte ( er hatte ihr gestanden, dass er kein Reicher ist) aber ihm immerhin eine kostenlose Schlafgelegenheit bot.

Und Opfer der Wette gab es tatsächlich in jenen Ländern, in denen Prostituierte kaum mehr kosten als in deutschen Bars ein Drink, und wo die sog. Freudenmädchen in Asien noch den Zusatzservice bieten, so zu tun, als ob es ihnen nicht um`s Geld gehe.

Kleiner Hinweis von mir : wenn in Asien Kurzzeitgeliebte von Europäern - auch von jungen Europäern- denen sie vorher sehr oft über ihre Armut und ihre Erwerbslosigkeit erzählen, beim Abschied in deren Gegenwart weinen würden, dann wohl nicht aus enttäuschter Liebe, sondern weil sie das Geld, das ihnen ihrer Denke nach zustand ( auch wenn sie es nicht verlangten, was DORT nun mal nicht Usus ist ) nicht bekommen haben !

Aber - was eine Recherche in seriösen Reiseberichten ergibt - : Asiatinnen weinen nie in Gegenwart anderer, nicht mal Krokodilstränen; u.a. deshalb sind sie ja so beliebt.

Der Umgang mit öffentlichen Tränen hätte diesem Weltenbummler aber aus dem Antäuschen seines Indienaufenthaltes bekannt sein müssen, denn da wurde Thilo aus dem öffentlichen Bereich entfernt, weil er über die Einreiseverweigerung ( mangels Visum) HEULTE; mehr über die gefürchtete Blamage einer vorzeitigen Rücksendung nach Berlin, mit noch der ganzen Nummernrolle im Gepäck. Welche Schmach .
Und von einer mütterlich gerührten Angestellten von AIR INDIA dafür vernascht wurde, was ihm aber doch eh keiner glauben wird, wie er richtig reflektiert. Obwohl: sie sah ja wohl erstmal nur indisch aus. Thilos Meinung nach, der laut Buch in Thailand erstmals ein asiatisches Gesicht studiert, obwohl in Berlin ja wahrlich genug Asiatinnen leben.

Larmoyanz gehört für mich übrigens zum Machosyndrom dazu.

In Japan wird das Sexualverhalten einer Japanerin so beobachtet und reflektiert, wie ich es aus einigen der erstaunlich vielen japanischen Sexfilme kenne, die in Deutschland vertrieben werden.

In Dubai schaut mann sich die Kunst einer Bauchtänzerin gar nicht erst an, da sie zu unschön ist. Und erwähnt nicht, dass es sich um eine Europäerin, Amerikanerin oder Kanadierin gehandelt hat; haben muss, denn nur die dürfen in arabischen Ländern öffentlich so auftreten.

Weiter hängen - wie Mischke erfahren durfte- in den Ländern mit strengen Sitten eben auch genug sexhungrige Frauen aus lockeren Ländern ab, die sich selber für eine schnelle Nummer anbieten, so dass es ihnen egal sein kann, ob sie Wettopfer oder Studienobjekte werden sollten.

Verführungen sind hier nicht mit zu erleben ( Thilo nimmt die, die sich ihn krallen, was ich allerdings dann wieder sympathisch finde) bis hin zu der ENDLICH auf Fidschi gefundenen Rucksacktouristin, der schönsten aller Frauen.

Der Titel scheint mir persönlich also wirklich eine Ankoppelung an Jules Verne und Helge Timmerberg zu sein, den ich als derzeitigen Reiseberichtschreiber am meisten schätze. Und mich bei dieser Nachhut vor den mageren Zeiten fürchte, wenn DER sich zur Ruhe gesetzt haben wird.

An Jules Verne dachte ich allerdings kaum, denn der hatte keine 80 Frauen in seinem Reisevehikel unter dem Ballon mit drin, was ER aber hätte gehabt haben müssen, wenn es ihm darum gegangen wäre, in 80 Frauen zu stecken statt in der Welt.

Timmerberg hat seit ein paar Jahren das Buch: " In 80 Tagen um die Welt" auf dem Markt.

Beide - Timmerberg und Mischke - sind Journalisten, nur dass der zweite meiner Meinung nach von dem Verdacht, Literatur zu schreiben, endlos viel weiter entfernt ist als der erste.
Und ebenso von dem Verdacht, ein zunächst neugierig in die Länder schauender und dann darüber schreibender Individualreisender zu sein, es auch nur werden zu wollen.

Miscke zeigt ja an vielen Stellen dieses Buches, dass er typischer Tourist ist ; z.B. mit ohne benötigtem Visum für Indien und mit Angst vor Armut und Not, und daher z.B. Fidschi als für Urlaube eigentlich ungeeignet bezeichnend, wobei er empört darüber ist, dass unverschämte Reiseveranstalter Europäer da absetzen.
Wie schön aber doch, dass die Devisen in das arme Paradies bringen und dafür brav in ihren abgezäunten Touristenghettos bleiben.

Ich war 2 Male auf Fidschi und habe dort wunderschöne Urlaube verbracht, die Gastfreundschaft von Melanesiern und auch von den vielen Indern genossen, die dort leben.
Musste allerdings auch keine Wetten erfüllen dabei.

Worauf es mir ankommt :
Die in MIR in dieses Machwerk besonders durch die Promotionshow im TV geschürte Erwartung, mehr davon zu erfahren, wie Frauen in verschiedenen Kulturen sich in IHREN sexuellen Vorlieben voneinander unterscheiden - worauf Männer abfahren dürfte nicht nur mir schon bekannt gewesen sein- oder mit welchen unterschiedlichen Mitteln sie sich gegen platte Anmache verwahren ( bis hin zu Knast für einen zu kühnen Sexabenteuerer), wird meiner Lesart nach NICHT erfüllt.

EINE neue Info habe ich aber erhalten: dass es in Thailand auch einen Ort gibt- Koh Phangan- in dem Westfrauen den um das Überleben ihrer Familien kämpfenden Thaifrauen Konkurrenz machen, indem sie ES aus dem Stand und just for fun tun.

Also nur 1 Stern ( für Titel und Cover und für diese eine Info ) und ansonsten : das üben wir ALLES noch ein bisschen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Frauen um die Welt (Kindle Edition)
Das Gute an diesem Buch: der Titel und die ersten zwei Kapitel.
Das schlechte: alles danach ist eine Wiederholung von Kapitel 2, mal im Zug, mal am Flughafen, mal in der Disco, usw.
Nach einer Weile ist das so langweilig und öde, dass man lieber wieder zu weniger rebellischen Büchern greift.
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In 80 Frauen um die Welt
In 80 Frauen um die Welt von Thilo Mischke (Gebundene Ausgabe - 20. September 2010)
EUR 19,95
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