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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen83
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am 8. April 2014
Also der Titel für die Rezension ist wirklich sorgfältig ausgewählt. Ich könnte mich jetzt auch langatmig beschweren und gleichzeitig wirklich sehr häufig und tiefgreifend bedanken. Bevor ich hier aber ein eigenes Buch über das Buch schreibe, kommt meine Rezension als Liste im Pro - Contra - Stil:

Contra:
- Bis einschließlich Seite 85 wird ständig gesagt "ich erkläre Ihnen, wie Sie Hashimoto den Nährboden nehmen...", und dann geht es noch weiter mit einer Abschweifung und man denkt die ganze Zeit: "Ja, wann erklärst du es denn?"
- Kein Kapitel kommt ohne 5 Seiten geschwafelte "Du wirst gleich etwas tolles lesen" - Einleitung aus
- Wir haben verstanden, dass wir nach hashimoto-deutschland im Internet suchen sollen und wir haben verstanden, dass du ein Buch vorher schon geschrieben hast, liebe Vanessa. Warum erwähnst du das bei jeder Gelegenheit immer und immer und immer wieder? Ich finde, das genügt im Vorwort.
- Einerseits sagt die Autorin, sie nähme ein T4/T3 Präparat, andererseits sagt sie, sie beginnt ihr Frühstück mit Sojamilch. Das ist nicht nur unverantwortlich und dumm, sondern auch wirklich nicht in Ordnung, so etwas einem Leser ohne den Hinweis, dass T3 durch Soja absolut unwirksam gemacht wird (incl. Magenschmerzen!!), zu vermitteln.
- Auch die ersten 45 Seiten, in welchen man ständig lesen muss "es wird keine Pille vom Himmel fallen, die Ihnen alles erleichtert....", lesen sich wie ein Kaugummi, da diese Wiederholung immer und immer wieder... naja, es nervt leider und füllt das Buch mit zu viel Wiederholung. Das fiel mir auch an anderen Stellen auf.
- An einer Stelle scheint empfohlen zu werden, Cortisolproduktionsförderndes einzunehmen, an einer anderen Stelle das Gegenteil. Wer sich nicht mit der Materie auskennt, wird hier erstmal verwirrt sein und selbst recherchieren müssen. Cortisol macht dick. Wer Cortisol extra einnimmt, wird dicker. Wer viele Cortisol-Blocker einnimmt, nimmt ab und stribt dabei. Keinerlei Hinweise bei solchem Mist im Buch! Das ist gefährlich.

Pro:
- Viele hilfreiche Tipps, was Medikamente angeht - ABER das kann sich keiner leisten und wir wollen uns doch GESUND fühlen und nicht jeden Tag xyz Pillen fressen!
- Endlich sagt mal jemand, dass Ärzte nicht wirklich Ahnung haben, sich nicht untereinander austauschen und dass die Pharmakonzerne manchmal schon ziemlicher Mist sind
- Es ist keine Diät wie "hallo, hier kannst du mir Hashimoto sofort 10 Kilo abschütteln!", sondern zeigt wirklich interessante und wichtige Ansätze, die man aber im Internet auch recherchiert bekommt
- Besonders kleine Symptom-Tabellen helfen, eventuelle Begleiterkrankungen o.ä. herauszufinden und sich auf den Weg zum Arzt zu machen. Das ist wirklich toll und deckt alle nicht-schilddrüsen-betreffenden Seiten auf: Darm, Nebennieren usw... Empfand ich als SEHR HILFREICH!
- Das 'Selbst in die Hand nehmen' wird sehr gut vermittelt und ich habe durch das Buch jetzt viele neue Recherchegrundlagen.

Das geht gar nicht:
Ich entnehme dem Buch Folgendes:
Mit Hashimoto soll man keine Erdbeeren, Tomaten, Sauerkraut, Hülsenfrüchte, Nüsse, Oliven,Orangen, Käse, Essig, Geräuchertes, Milch, Zucker, Kartoffeln, Reis, Kaffee, grüner Tee, Brot, Weißmehl, Obst nur in Maßen, glutenhaltiges wie Couscous und so weiter.. zu sich nehmen. Auch wenn es im Buch nicht steht, weiß ich, dass Soja nicht gut ist. Für mich als Vegetarierin heißt das:
Ich darf nurnoch: Gemüse, ... und Hanfprodukte... Und.. naja. Himbeeren?! vielleicht.
Eigentlich ist es fast schon eine anleitung, (zeitweise) ein Frutarier zu werden, der von 22 bis 8-9 Uhr schläft. Auch dieser Tipp ist nicht gut! Dauerhaft oder länger als 2-3 Wochen darf man solch ein Schlafverhalten nicht beibehalten.

Mein Fazit:
Mir als eingelesene und erfahrene Hashimoto-Erkrankte hat das Buch direkt nicht so geholfen, wie man sich einen allumfassenden "Hashimoto-Diät"-Ratgeber wünscht. Aber ich habe eine fantastische Recherchegrundlage, um dieses und jenes noch einmal nachzuschlagen und weiterzudenken. Das Buch bietet also eigentlich - für mich - keine Antworten, sondern neue Fragen. Endlich stelle ich Fragen aus anderen Perspektiven und denke anders. Vorallem habe ich durch die vielen Vorschläge und Ideen und Medikamente-Listen von Vanessa Blumhagen wirklich neuen Mut gefasst.

In meinem Kopf sieht es so aus:
"Wenn mein aktueller Plan nicht klappt, dann steht in diesem Buch ja noch die Erinnerung und Grundlage für Plan B. Und Plan C. Und Plan D. Und Plan E..."

Update im Juni 2014: Also nachhaltig hat mir das Buch nichts gebracht. Auch meine Ärzte sind nutzlos. Ein Hashi-Erkrankter und ein Hashi-Erkrankter sind eben nie dieselben. Was der Vanessa Blumhagen hilft, kann dir vielleicht helfen - mir nicht. Und der Person X hilft vielleicht weder das, was mir hilft, noch das, was der Fernseh-Tante hilft. Jedem seine eigene Therapie - leider!

Deswegen gibt es trotz langer Contra-Liste drei Sterne! :)
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am 11. Mai 2014
Ich habe seit Jahren Hashimoto, die sehr gut eingestellt ist. Ja, dank des Hashimoto kann ich schlecht abnehmen, aber es ist nicht unmöglich. Meine Intension für den Kaufes war es, ein paar Tipps zu bekommen. Während des Lesens fühlte ich mich zum ersten Mal ernsthaft krank.
Dafür ich jetzt weiß, dass sich Frau Blumhagen an der Google-versity Medizin "studiert" und sich allen Ärzten überlegen vorkommt. Leider erfährt man überhaupt nicht, ob sie ihr Hashimoto mit Medikamenten behandeln lässt oder nicht, stattdessen wir ständig auf das erste Buch von ihr verwiesen, das man anscheinend gelesen haben muss, um das zweite zu verstehen. Vielleicht erfährt man es im ersten? Ich werde es nie erfahren. Das erste Buch werde ich sicherlich nicht lesen.
Frau Blumhagen empfiehlt in diesem Buch endlose Nahrungsergänzungszusätze, merkwürdige Haushaltstipps und zweifelhafte Detoxkuren. Alles sehr fragwürdig, wenn man mich fragt. Wenn Frau Blumhagen das alles so einhält, wie sie es schreibt, dann lässt sie ihr Leben vom Hashimoto kontrollieren.
Der Titel klang so vielversprechend, auch der Zusatz "Spiegel Bestseller". Ich frage mich nur, wer von diesen Käufern das Buch bis zur letzten Seite gelesen hat.
Das ist das schlechteste Buch, was ich seit langem gelesen habe.
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am 7. April 2014
Nach dem ersten Buch "Jeden Tag wurde ich dicker und müder: Mein Leben mit Hashimoto" habe ich gespannt und erwartungsvoll auf diesen Nachfolger gewartet. Habe selbst Hashimoto und leide stark unter diversen Symptomen.
Aber dieses Buch ist eine einzige Enttäuschung. Nur leere Hülsen und aufgebauschte Texte. Dieses Buch könnte man zu 2 Seiten zusammenkürzen – wenn überhaupt.
In der ersten Hälfte des Buches geht es nur um Selbstbeweihräucherung - wie toll ihr erstes Buch angekommen ist, wie viele Menschen Frau Blumhagen angeblich damit geholfen hat. Sie erinnert häufig daran, dass man dieses vorher unbedingt gelesen haben soll.
Die Erwartungen, die Frau Blumhagen mit dem Titel "Hashimoto DIÄT" schürt, werden in keinster Weise erfüllt. Keine Fakten, nichts, was man nicht schon kennen würde. Man soll gesünder leben, entgiften und mäßig Sport machen. Und wie auch schon im ersten Buch ganz viele Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Man müsste einmal hochrechnen, was sie so täglich zu sich nimmt. Mir kommt es vor, als ob sie stündlich Unmengen an Tabletten einwirft.
Und Schwupp-di- wupp sind ihre erst 10 bzw. weiter hinten im Buch genannten doch nur 5 Kilo plötzlich runter - nur weil sie jetzt Wasser aus Glasflaschen trinkt.

Fazit: Es gibt weitaus vernünftigere und wissenschaftlichere Bücher, die sich mit einem Leben mit Hashimoto befassen. Dieses Buch zählt eindeutig nicht dazu.
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am 20. April 2014
Selbsternannte Spezialiatin für die Erkrankung Hashimoto, deren Buch ausser Selbstbeweihräucherung und schlampig zusammengetragenen Infos aus dem Internet nichts enthält. Keine neuen Erkenntnisse, Das alles hat man sicher schon tausendmal in Internetforen gelesen. Das Buch enthält viele Querverweise auf ihr erstes Buch (das man 'unbedingt' gelesen haben muss) und auf Internetseiten, die man so auch findet. Auch ein unglaublicher Gewichtsverlust von 4 ! Kilo der Autorin ist eigentlich Verarsche für wirklich Betroffene. Zudem störte mich ungemein, wieviele Tabletten und Wässerchen bzw. Pülverchen diese Frau tagsüber so zu sich nimmt, die teilweise nur über das Internet im Ausland zu beziehen sind. Bitte nicht nachmachen!! Und dass gute Ärzte, die ihre Patienten ernstnehmen nicht wie Sand am Meer zu finden sind.... das wusste man auch schon vorher. Am meisten lachte über den Satz:.... erst habe ich das Buch auf Englisch gelesen, dann auf Deutsch...'. Jetzt wissen wir, dass sie die englische Sprache beherrscht. Oder hat sie es erst beim Deutschlesen richtig verstanden? Nach dem Lesen dieses Buches ist man nicht wirklich gescheiter, was die Krankheit Hashimoto betrifft, aber auf jeden Fall weiß man jetzt viel über die Autorin und deren herausragenden Fähigkeiten.
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am 10. Dezember 2014
Eigentlich nicht viel neues. Wenn es nach der Autorin geht müsste man den ganzen Tag Pillen und Pülverchen schlucken um leben zu können. Verunsichert mehr als das es nutzt da man dann meint alles falsch zu machen. Ich habe Hashimoto und bin nicht halb tot! Auch bei "gesunden" gibt es Tage an denen sie sich nicht so wohl fühlen.
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am 10. Juli 2015
Ich habe mir wirklich Zeit genommen, um dieses Buch sacken und den immer wieder beim Lesen aufkommenden Ärger darüber, es überhaupt gekauft zu haben, abklingen zu lassen.
Ich habe seit Mitte 2005 die Diagnose Hashimoto Thyr., bin seither immer mal wieder auf Lesetripps durch Internet und Artikel zu diesem Thema. Meinem Arzt vertraue ich sehr, nehme meine tägliche Pille und gehe regelmäßig zur Kontrolle.
Sicherlich ist es so, dass kein Arzt alles wissen kann, dass viele neue Erkenntnisse nicht nur fach- sondern auch weltübergreifend sind und daher noch weniger von jedem (Arzt) gewusst werden können, wie etwa die im Buch angesprochene Literatur als vermeintliche Erklärung der Ursache von Hashimoto Thyr.Das als eventuelle Verständnishilfe zu sehen, ist sicherlich ok, es aber als allgemeingültig und den Fachleuten ihre Kompetenz abzusprechen, gerade noch als (nur belesener) Laie finde ich kurzsichtig, fast pubertär aufmüpfig. Nun, das geht alles noch als frei zustehende Meinungsäußerung durch, der ich mich nicht anschließen muss und möchte. Zu weit geht es aber, wenn hier aus gutem Grund nicht zugelassene Medikamente nicht nur aufgezählt und empfohlen werden, sondern gar noch die genaue Bezugsquelle mit der Kaufaufforderung kommt: Wenn wir alles das bestellen, wird auf Dauer auch der Preis geringer und diese vermeintlichen Glücks- und Gesundheitsbringer würden für alle erschwinglich! Ich empfinde es einfach nur als gefährlich, sich als jemand (und dazu zähle ich selbst mich auch) Unkundigen des gesamten kompliziert zusammenspielenden endokrinen Systems solch oberflächlichen, wenngleich plausibel dargestellten Lösungsansätzen hinzugeben.
Dabei geht es mir weniger um die Kosten der empfohlenen Therapien, vielmehr um die Folgen für den eigenen Körper.
Ein Beispiel für diese Inkonsequenz: Alumium soll unbedingt gemieden werden, Deos unbedingt entsprechend AL-frei gewählt werden. Zur Darmreinigung nimmt Frau Blumhagen aber Ergänzungsmittel, die AL enthalten, was dann wieder mit dem nächsten (kostenintensiven) Mittelchen ausgespühlt wird. Aha.
Als normal aufmerksamer Mensch weiss man schon viel von ihren frei zusammengestellten Lebensweisheiten wie Meidung von Elektrosmog im Schlafzimmer, gesunde Ernährungsweisen, Vermerk auf die Blutgruppen-abhängige Diät und vor allem, dass keiner wie der andere is(s)t, sich jeder einfach selbst beobachten und wohlfühlen muss.

Leute, gebt einfach Acht auf Euch, habt keine Panik bei der Diagnose, vertraut Eurem Arzt, wenn Ihr Euch bei ihm wirklich aufgehoben fühlt, aber die Illusion, dass mit einer entsprechenden zusätzlichen Dutzend-Mittelchen-Einnahme eine wirkliche Besserung eintreten wird, halte ich für echt fragwürdig. Weil Verarmen und tägliche Panik macht die Situation nicht besser. Außer für Frau Blumhagen, die sicherlich nicht nur mit diesen oberflächlichen Büchern sondern vermutlich auch mit den Empfehlungen der einzelnen Mittel mitverdient!

Geht also einfach zu einer Ernährungsberatung, wenn Ihr wirklich Figurprobleme bekommen habt, haltet Disziplin, wenn Ihr mögt, aber spart Euch auf jeden Fall dieses reißerische, oberflächliche Selbstdarstellungbuch dieser Frau Blumhagen.
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am 2. Mai 2014
Ich habe Hashimoto und seit einem Jahr habe ich nur noch die linke Seite meiner Schilddrüse.

Ich muss sagen, bis auf Gewichtsprobleme hat zunächst erstmal nichts darauf hingewiesen, daß ich vielleicht eine Schilddrüsenerkrankung habe - Im nachhinein kann ich sagen, dass ich doch recht müde, Haarausfall hatte und lustlos war!
Soviel zu mir.

Da ich nun Tabletten nehmen muss und noch in der Dosisfindung bin bzw. mich mit dem Thema Schilddrüse auseinander gesetzt habe, habe ich mir neben Inet-Recherche auch dieses Buch gekauft.

Hätte ich es mal gelassen, weil ich finde mich nun kränker als vorher. Denn sie schreibt ellenlang, daß man Nebennieren, Darmstörungen oder sonstige Autoimmunerkrankungen hat. Zudem finde ich es befremdlich, sich irgendwelche Pillen aus dem Internet zu bestellen und dann auch noch zu meinen, sie würden schnell wirken, finde ich grotesk!

Das Buch zog sich wie Kaugummi, wie meine vor-Rezensenten schon geschrieben haben, gleich wird man was lesen, was einem helfen wird, aber gleichzeitig wird es auch schwer werden einen Arzt zu finden, der den Hokuspokus auch mitmacht und am besten man kauft sich auch noch ihr erstes Buch dazu...

Ich selber arbeite im Krankenhaus und ich denke mein Endokrinologe hat's auch drauf, und keiner von meinen Ärzten hat mir jemals was von einer Nebennierenstörung oder Autoimmunerkrankung erzählt. Aber nur weil man Hashimoto(-Antikörper) hat, bekommt man keine multiple Sklerose, wenn man Nebenniereninsuffiziens/Störung googlet findet man auch keinen Bezug von dieser Erkrankung zu Hashimoto, denn diese Störung entsteht durch einen Hirntumor oder Lungenkrebs,.. (Morbus Cushing /Morbus Adison... ) - Außerdem wurde zb. gar nicht drauf eingegangen, was mit Patienten ist, die sich bereits einer Schilddrüsenresektion unterzogen haben. By the way hat auch nicht jeder eine Hashimotoerkrankung, nur weil er Antikörper oder Knoten in der SD hat!!

Das Frau Blumhagen Gewichtsprobleme hat konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen, sie macht ja morgens im Frühstücksfernsehen immer einen schlanken, wachen& quietschfidelen Eindruck!!

Für mich ist das zusammengeklatschte Internetrecherche mit ihrer eigenen Erfahrung + Geldmacherei mit einem Thema welches sicherlich viele Menschen betrifft. Zum Thema Diät kann ich auch keine besonders guten Tipps finden, der Name des Buches klingt interessanter als der Inhalt.

Einen Pluspunkt gibt es zum Thema Ärzte, ich finde auch, daß die Erkrankung von manchen nicht ernst genommen wird. Nach meinem Bluttest musste ich schließlich zum Krankenhaus wegen Ultraschall und Szinti, dabei stiess ich auf 2 Ärztinnen, die meinten dass das Gewicht nichts mit Hashimoto zutun hätte bzw. ich keine OP bräuchte. Bei der 2. Meinung und der anschließenden Op hat der Chirurg gesagt, daß es höchste Eisenbahn war, dass die Schilddrüse rauskam und ich den Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs hatte, weil die SD ganz furchtbar entzündet war.

Das manche bestimmte Lebensmittel nicht vertragen kann man nicht pauschalisieren, auch das jeder mal Ruhe braucht versteht sich von selbst. Ich nehme bestimmt keine komischen Pillen und Pulver aus dem Internet, auch glaub ich nicht an eine Schnelle Wirkung. In dem Buch zählt die Autorin einige Symptome auf, die auf eine Nebennierenstörung hinweisen - davon konnte ich mich bei ca. 10 Symptomen wiederfinden - andere gesunde Menschen gewiss auch...Man kann aber eben auch nicht alles auf die Schilddrüse schieben!

Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Endokrinologen und den werde ich mal auf ein paar Sachen ansprechen, ich wette der zeigt mir ein Vögelchen! Edit: Mein Arzt so: "Schmeißen Sie das Buch in die Tonne" - Ein Endokrinologe befasst sich mit dem kompletten Hormonhaushalt und wenn was mit Ihrer Nebenniere o.ä. nicht stimmen würde, dann würde man das sehen, Blutbild etc.
Jeder ist individuell betroffen!

Völlig schludrig und zu teuer, dieses Buch ist ein Griff ins Klo!
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am 16. Juni 2014
Frau Blumhagen schafft es Seiten über Seiten einen Fülltext ohne wirklichen Inhalt zu verfassen. Die Fakten, die sie tatsächlich über Hashimoto zusammenträgt, kann man auf ca. 15 Seiten verschriftlichen. Entsprechend empfehle ich dem interessierten Leser einen Übersichtsartikel, der erfüllt dies auch.
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am 6. Oktober 2014
Vanessa Blumhagens "Die Hashimoto-Diät" steht auf der Spiegel Bestseller-Liste.

Hashimoto-Thyreoiditis greift das Immunsystem des Körpers an. Die Schilddrüse ist davon am meisten betroffen, die daraus resultierenden Entzündungen führen meist zu einer Hypothyreose, was soviel bedeutet, wie dass die Schilddrüse weniger als normal arbeitet. Die Symptome einer Hypothyreose sind je nach Schwere ganz unterschiedlich, von Müdigkeit, Gewichtszunahme, einem aufgedunsenen Gesicht über Muskelschwäche und sogar Depressionen ist alles dabei.
Die beste Behandlung dieser Symptome ist eine ausgewogenere Ernährung, sie führt zur Besserung des Gesundheitszustandes.

Das wichtigeste für Hashimoto-Patienten ist eine abwechslungsreiche Diät mit wenig Fett und vielen Ballaststoffen. Ballaststoffe absorbieren Wasser und helfen dabei Nahrungsmaterial recht schnell durch den Verdauungstrakt zu befördern. Dadurch verringern sich auch die Giftstoffe. Die Ballaststoffe binden Fett und Cholesterin und mindert das Risiko für Herzerkrankungen. Die meisten Patienten leiden unter einem geschwächten Immunsystem, des sollten Sie auch auf eine qualitativ hochwertige Ernährung achten. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit mehr als 25g Ballaststoffen täglich. Wichtig ist die Balance zwischen unlöslichen Ballaststoffen und löslichen Ballaststoffen. Eine ballaststoffreiche Diäten bestehen aus einer großen Menge an möglichst ungeschältem Obst und Gemüse und anderen Nahrungsmitteln, die reich an Ballaststoffen sind, sind z.B. Trockenobst, Nüsse und Vollkornprodukte. Auf fett- und cholesterinhaltige Lebensmittel sollte geachtet werden. Die Kalorien muss man immer kontrollieren um ein gesundes Gewicht zu halten. Bei der Zubereitung der Speisen sollte auf qualitativ hochwertige pflanzliche Fette wie Olivenöl verwendet werden, auf Butter und anderen tierischen Fetten sollte man am besten ganz verzichten. Auch die Aufnahme von Salz sollte zusätzlich begrenzt werden.
Nahrungsmittel, die Hashimoto-Patienten vermeiden sollten, da sie die Aufnahme des künstlichen Schilddrüsenhormons behindern können ... Walnüsse, Baumwoll- und Sojabohnenmehl.

Die wichtigsten Bestandteile der Hashimoto - Diät : viel Getreide & Früchte wie Äpfel, Birnen u. Zitrusfrüchte, Gemüse und Nüsse ... Lebensmittel mit pflanzlichen Phenolsäuren. Wenn möglich einstellung aller tierischen Fette, da sie lipophile Giftstoffe enthalten ... Lösungsmittel, Schwermetalle & sogar Pestizide. Fische wie Aal, Rollmops, Hering und auch Thunfischaus der Nordsee, Ostsee und der Adriafisch enthalten eine Unmenge an Schwermetallen ebenso wie fettes Fleisch. Auf Alkohol, Koffein und Zigaretten sollte man ebenfalls komplett verzichten. Alkohol kann Schwermetalle auflösen.

Eine ausreichende Zufuhr an Magnesium und Vitaminen wie Vitamine B12, A, E und D sind zu empfehlen, da sie positiv auf die Symptome der Erkrankung wirken.

Mein Fazit :

Dieses Buch war einerseits sehr interessant und aufschlussreich und nervenaufreibend zugleich, was man in wenigen Worte hätte erklären können wird seitenfüllend ausgemalt, was das Lesen nicht gerad attraktiver macht. Zeitweise habe ich es weggelegt, weil es mir zu langweilig wurde, im nachhinein fehlen mir da auch ein paar Anregungen für die Hashimoto-Diät ... ich hätte mir Rezeptanregungen gewünscht. Was nutzt mir all das Wissen, wenn mir die Ideen zu den Gerichten fehlen. Ein Diätprogramm schreit förmlich nach kulinarischen Anregungen, gerade in dem speziellen Fall, wo man doch auf so vieles Verzichten muss.
Nachdem ich schon das erste Buch von Frau Blumhagen gelesen habe viel mir auf dass auch hier sich vieles wiederholt. Eigentlich dreht sich der ganze Alltag nur um die Krankheit ... das ganze Leben wird danach ausgerichtet, was Ich pers. doch zu anstrengend finde. Man hat nur ein Leben und dass sollte man nicht in den Mittelpunkt einer Krankheit stellen.

Vieles kann man für sich mitnehmen und bei der Auswahl der Medikamente sollte man ein Auge aufs Wesentliche haben und nicht alles in sich hineinfuttern was Heilung verspricht.

Dieses Buch ist ein Ratgeber aber kein Diätratgeber in dem Sinne, hier wird gezeigt wie man sein Leben umkrempeln kann um vernünftig mit dieser Krankheit zu Leben. Mit Diät hat das nichts zu tun.
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am 9. Juni 2015
Frau Blumhagen sollte lernen ein Buch zu schreiben , in dem sie sich hinter statt vor ein Thema stellt: das Buch hat das Thema Diät lediglich gestreift. Warum man was essen soll und in welch praktischen Rezepte man die sinnvollen Lebensmittel verarbeitet, schreibt sie nicht. Der Schreibstil ist mehr als mangelhaft - es fehlt die sachliche, fundiert recherchierte Auseinandersetzung mit dem 'Thema. Der Leser wird nicht nur mit seinen Problemen allein gelassen - er bekommt auch fragwürdige Empfehlungen (z. B. die Dosis der Mittel nach dem "Bauchgefühl" zu nehmen, notfalls die doppelte Dosis) !
Mein Eindruck: Frau Blumhagen will uns mitteilen, dass sie ihre Erkrankung "im Griff" hat, wir sollen sie dafür bewundern. Ob den Lesern das auch gelingt, ist ihr letztlich egal.
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