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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückend
Es sind die Geschichten, die man in diversen Reportagen immer mal wieder hört, hier und da trat eine Betroffene, mit großer Sonnenbrille und billiger Perücke bei "37 Grad" im ZDF auf und jedes mal hatte man Mitleid und schüttelte den Kopf ob der Widerwärtigkeiten, die Mann den Prostituierten antaten. Man schüttelt den Kopf und vergisst...
Vor 9 Monaten von Hannibal veröffentlicht

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die oft bemühte "schlechte Kindheit" als Exkulpation? Nun ja...
Die Bewertung des autobiografischen Buches "Du verreckst schon nicht" von Jana Koch-Krawczak fällt mir nicht leicht, weswegen ich sie schon seit längerem vor mir her schiebe.
Da die Autorin von ihrem eigenen, teilweise wirklich sehr traurigen Schicksal berichtet, nötigen mir ihr Mut, darüber öffentlich sehr ungeschminkt zu schreiben sowie die...
Vor 8 Monaten von Berlinoise veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückend, 26. Dezember 2013
Von 
Hannibal (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es sind die Geschichten, die man in diversen Reportagen immer mal wieder hört, hier und da trat eine Betroffene, mit großer Sonnenbrille und billiger Perücke bei "37 Grad" im ZDF auf und jedes mal hatte man Mitleid und schüttelte den Kopf ob der Widerwärtigkeiten, die Mann den Prostituierten antaten. Man schüttelt den Kopf und vergisst schnell wieder, schließlich kann man nicht jedes Leid der Welt zu nah an sich heran lassen.
Jedoch sind all diese Talkrunden und Reportagen kein Vergleich dazu, die Geschichte eines Mädchens welches die Flucht in die Prostitution gewählt hat, aus erster Hand zu erfahren. Welche Leiden sie schon vorher hatte durchmachen müssen und wie schrecklich es dann während der Betätigung als Prostituierte weiter ging.
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Sehr interessant, wie auch erschütternd, wie die Betroffene durch scheinbar banale Schutzmechanismen versucht, ihr letztes kleines Bisschen Würde und Selbstachtung zu bewahren. Eine Perrücke als Schutzwall, die gesamte Persönlichkeit zu verlieren.
Interessant und verstörend um Scham verursachend.

Man blickt in eine Gedankenwelt, in die man so noch nie hat blicken können- ich zumindest nicht.
Ob nun der Preis für 200 Seiten gerechtfertigt ist oder nicht, halte ich vor dem Hintergrund der diffizilen Thematik für unwichtig. Es steht ja auch in der Beschreibung.
Das Buch fesselt, jedoch wird man auch immer wieder von Scham ergriffen. Nein, nicht, weil man die Dienste solcher armen Geschöpfe jemals in Anspruch genommen hätte.
Nein, eher weil man selber beim Anblick jener Damen Gedanken oberflächlicher Natur hatte, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wie man in dieses Milieu gerät.
Ein Buch, welches fesselt, aufrüttelt ohne zu nerven und ohne, dass der erhobene Zeigefinger einen förmlich ins Auge bohrt, bekommt von mir 5 Sterne
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwehr zu bewerten, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich finde dieses Buch sehr schwehr zu bewerten. Hier schreibt jemand von seinen eigenen Erlebnissen, die zum großteil sehr schlimm waren. Ausdrücke wie "Das Buch finde ich sehr spannend, tolle Geschichte" etc mag ich hier nicht nutzen, da es ja leider eine wahre Begebenheit ist und diese schlimmen Dinge einerJungen Frau/ einem Kind passiert sind.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit Autobiografien auseinandersetzen möchte und dabei nicht nur die schönen Seiten des Lebens lesen möchte. Wer aber für sich meint, das er schlimme Sachen, die einen traurig oder nachdenklich machen lieber nicht lesen möchte, sollte dieses Buch lieber nicht lesen.
Ich finde es toll, das die Autorin es geschafft hat, aus ihrer schlimmen Vergangenheit auszubrechen und wünsche ihr weiterhin alles gute.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ein Mensch ertragen kann..., 12. November 2013
Von 
Kuddl - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin ein großer Freund von - es möge bitte jetzt nicht euphemistisch aufgefasst werden, wenn ich das so nenne - außergewöhnlichen Biographien. Daher sprach mich auch die Beschreibung dieses Buches sehr an. Und was man hier zu lesen bekommt, ist wirklich unglaublich und sehr berührend. Jana wird als kleines Mädchen von ihren Eltern regelmäßig geschlagen und gedemütigt - vornehmlich dann, wenn die Eltern sich wieder einmal bis Oberkante Unterlippe mit Wodka vollgeschüttet haben.
Als der leibliche Vater die Familie sitzenlässt und Janas Mutter einen neuen Mann kennenlernt, wird es für eine Weile etwas erträglicher - bis auch dieser Mann dem kleinen Mädchen mit Ablehnung gegenübertritt und sie künftig nicht einmal mehr mit dem "Rest" der Familie gemeinsam die Mahlzeiten einnehmen darf (auch über diesen Punkt darf man ruhig einmal etwas ausführlicher nachdenken: Was ist es für ein Gefühl für ein Kind, wenn die Mutter einem so unmenschlichen, demütigenden "Befehl" eines "fremden" Mannes willenlos gehorcht und sich nicht schützend vor ihre Tochter stellt...)

Das Buhlen der Tochter um die Liebe der Mutter - das ist das ganz zentrale Motiv der gesamten Lebensgeschichte von Jana.
Auf allen Wegen versucht sie es der Mutter recht zu machen, doch nichts kann diese dazu bewegen, ihrer Tochter auch nur das kleinste Zeichen von Zuneigung angedeihen zu lassen. Und wenn es schon keine Liebe gibt, dann will sich Jana wenigstens die Anerkennung und Zufriedenheit ihrer extrem materialistisch veranlagten Mutter "verdienen". So bringt sie von abendlichen Einbrüchen mit der Jugendgang, der sie sich zeitweise angeschlossen hat, immer wieder verschiedene Waren mit nach Hause - Zigaretten, Alkohol oder auch Nahrungsmittel. Für den Moment ist die Mutter dann mal zufrieden, um Jana aber bald wieder ihre Gefühlskälte spüren zu lassen. So wird das Buhlen um Anerkennung zur Spirale, in der sich der "Leistungswille" des Mädchens immer weiter hochschraubt, bis sie sogar in die Prostitution abrutscht, um ihre Mutter mit Geld versorgen zu können.

Es darf sicher ohne "Spoiler"-Vorwürfe geschrieben werden, dass die Geschichte letztlich gut ausgeht (das sieht man ja allein schon an der Entstehung dieses Buches und spätestens, wenn man den Klappentext gelesen hat, weiß man, dass Jana heute glücklicherweise ein "normales" Familienleben führen darf). Aber bis dahin bekommt man schon einiges geschildert, woran man einige Momente "zu kauen" hat.

Man kann sehr froh sein, dass man solche Zustände niemals am eigenen Leib erfahren musste. Daher fällt es auch sehr schwer, die Schilderungen einzuordnen und zu beurteilen. Für den Außenstehenden ist es natürlich zunächst wenig verständlich, dass sich die Liebe zu einer vom ersten Moment an vollkommen herzlosen Mutter so stetig hält und sogar so heftig ist, dass man sich dadurch in solche ganz objektiv falschen, schädlichen und gefährlichen Situationen bringen lässt. Zum anderen besteht natürlich immer die Gefahr, dass eine Person die Schuld an einer wahrlich stark verkorksten Kindheit und Jugend auf "die Umstände" abwälzen will. Ich vermute, dass das - wenn auch sicher unbewusst - auch in diesem Buch an der einen oder anderen Stelle der Fall ist, zumal dieser Verdacht durch die Schilderung einer Abtreibung genährt wird, welche Jana vornehmen ließ. Auch da findet sich eine Haltung in der Art "naja, richtig war's vielleicht nicht, aber musste halt in der Situation sein". Das ist mir an manchen Stellen etwas zu einfach, wie man insgesamt mehrfach gerne mehr über innere Beweggründe und Emotionen in der speziellen Situation erfahren hätte.

Aber alles in allem ist und bleibt dieses Buch ein beeindruckendes (auto)biographisches Zeugnis!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckend, 26. November 2013
Von 
D. Klostermann (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In unserer heutigen Gesellschaft ist es leider schon an der Tagesordnung, über Misshandlungen, Kriege, Gewalttaten zu lesen/hören. Durch das Fernsehen stumpfen die meisten Menschen gegenüber Gewalttaten ab und machen sich kaum noch Gedanken darüber. Ein Buch wie "Du verreckst schon nicht" zu lesen, kommt einem daher unheimlich fiktiv vor. Aber man sollte sich unbedingt immer wieder vor Augen führen, dass dies die Geschichte eines Menschen ist, der diese Hölle wirklich erlebt hat.

Zum Buch:
Jana erlebt eine Kindheit, wie sie schlimmer nicht sein kann. Weder Vater noch Mutter scheinen sie zu lieben, sie wird geprügelt, ignoriert und ist ganz auf sich allein gestellt. Mit 12 begeht sie ihren ersten Selbstmordversuch, später rutscht sie in die Kriminalität ab. Es folgen Drogenmissbrauch und Prostitution. Der Grund für all dies ist, dass Jana einfach nur die Aufmerksamkeit ihrer Mutter wünscht. Ein wenig Liebe, so wie es bei anderen Kindern normal ist.

Leider darf Jana diese Dinge niemals erfahren. Ihre Erzählung fesselt bis zur letzten Seite auch wenn der Kopf stellenweise einfach nicht die Vorstellungskraft für Janas schrecklickes Leben aufbringen kann. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass sie diese Dinge tatsächlich durchgemacht hat und dies nicht nur eine grausame aber erfundene Geschichte ist. Mein Mitgefühl mit Jana wuchs von Seite zu Seite. Man leidet regelrecht mit, wenn Jana von Zuhause wegrennt um bei ihrer Großmutter Unterschlupf zu finden. Und bereits dort ahnt man schon, dass die Oma irgendwann bald schon sterben wird, da diese Biografie sonst so nicht existieren könnte. Jana hatte wirklich alles Pech der Welt. Einen schrecklichen Vater, einen schlimmeren Stiefvater, eine grausame Mutter und ihr einziges Licht - die Großmutter - stirbt viel zu früh.
Besonders nahe ging mir eine Stelle: Jana steht nachts vor dem Bett ihrer Eltern, weckt sie nach ewigen Zögern und fragt: "Mama? Papa? Darf ich bitte in ein Kinderheim?" Ich weiß wie es ist, wenn die Eltern (Mutter und Stiefvater) hoffnungslos alkoholabhängig sind und der Vater sich nicht interessiert. Wenn die Kinder egal werden und man einen Stiefvater hat, von dem man gehasst wird. Ich habe oft genug selbst daran gedacht, dass ein Heim besser sein würde als mein Zuhause. Gerettet hat mich meine kleine Schwester, für die ich mich immer schon verantwortlich gefühlt habe. Ich konnte sie einfach nicht "im Stich" lassen. Ich musste so oft auf sie aufpassen, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie nicht "Mama" zu mir sagt.
Obwohl ich meine eigene Kindheit als schlimm empfand, hat mich dieses Buch enorm schockiert. Bei allem was ich durchgemacht habe, bei aller Gefühlskälte meiner Mutter, so grausam war es bei mir bei weitem nicht. Es ist schwer vorzustellen, was in der Seele eines Menschen vorgeht, der selbst bei einen Selbstmordversuch noch beschimpft wird.

Alles in allem ist das Buch sehr packend und mitnehmend. Es schockiert und öffnet die Augen. Man sollte lieber einmal zuviel als einmal zuwenig eingreifen wenn man einmal selbst solche Geschichten von einem Kind zu hören bekommen. Es ist grausam, wie alle automatisch der Mutter glauben, obwohl sie diejenige ist, die Lügen verbreitet.

Einen Stern Abzug gibt es lediglich für den Preis. Knapp 15Euro finde ich für ein Büchlein mit gerade einmal 200 Seiten sehr happig. Da kommt die Vermutung auf, dass es genau wie bei den meisten Schicksalsgeschichten nur ums Geld geht und nicht um die Mahnung, die dahinter steht und so vielen Menschen die Augen öffnen könnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr zu empfehlen, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Ich konnte nie verstehen, wenn jemand sagte, dass er/sie ein Buch gelesen hat, welches er/sie nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das kenne ich von Filmen, aber nicht von Büchern, somit habe ich erst kein Buch in die Hand genommen.
Nach mehrern Empfehlungen habe ich mich überreden lassen und habe mir dieses Buch gekauft. Jetzt kann ich auch behaupten, das ich wenigstens EIN BUCH kenne, dass ich beim lesen nicht aus der Hand legen wollte.
Das Buch hat mich bereits ab dem ersten Satz "gefesselt" und das bis zum letzten Satz. Es ist schockierend, heftig, gleichzeitig spannend.

Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erschreckend, 18. Januar 2014
Von 
CCB "calitia" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es ist schon erschreckend, was an Brutalität und Grausamkeit einige Menschen überleben. Mir war das Lesen des Buches schon fast zu viel. Meinen größten Rezept vor dem Mut und Entschlossenheit der Autorin. Ich finde es sehr bewundernswert, dass sie ihre Lebensgeschichte und Leidensweg aufgeschrieben hat. Aber ich denke, es ist nicht für jeden Leser geeignet, ebenso wenig wie die aufgeschriebenen Geschichten von Folter- und Entführungsopfern. Dennoch sind diese Geschichten wichtig, es darf nicht vergessen oder gar unter den Teppich gekehrt werden. Einzelheiten möchte ich hier nicht wiedergeben, ein Blick ins Buch reicht dazu.
Für den "richtigen" Leser ist es auch das richtige Buch. Es ist kein Buch für zartbesaitete Menschen, aber in jedem Fall ist es lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verreckst schon nicht, 17. Januar 2014
Von 
Tinja "Hexe" (Hexenhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
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Als Tester habe ich mich für dieses Buch entschieden da ich schon immer gerne Begebenheitsromane gelesen habe.
Schon die ersten Seiten fand ich sehr ergreifend wie Jana förmlich um die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Mutter kämpft, und dadurch nicht mal zurück schreckt sich selbst zu verletzen.

Es ist echt unglaublich was man hier so alles liest., Jana wird schon als kleines Mädchen regelmäßig von ihren Eltern geschlagen, meist dann wenn die beiden mal wieder zu tief ins Glas geschaut haben.
Der leibliche Vater verlässt die Familie und die Mutter lernt einen neuen Mann kennen. Dieser lehnt Jana ab und sie darf nicht mal mehr die Mahlzeiten mit der Familie zusammen einnehmen. Jana versucht die ganz Zeit die Liebe ihrer Mutter zu erlangen, sie würde dafür echt alles tun.
Jana muss anfangen zu stehlen und beginnt mit Einbrüchen. Ihre Mutter will aber immer mehr das sie ihre eigene Tochter zur Prostitution zwingt.

Man selbst kann sich sowas nicht vorstellen, ich bin selber Mutter und meine Kinder sind für mich alles und ich würde auch alles tun das es ihnen immer gut geht., Sie sind d für mich das wichtigste und daher kann ich diese kaelte der Mutter gar nicht nach vollziehen, immerhin hat sie ihre Tochter unter ihrem Herzen getragen.

Bin froh das für Jana sich alles zum Guten gewendet hat und sie jetzt ein normales Leben führen kann.

Die Story hat mich sehr ergriffen und teilweise auch sehr wütend gemacht. Das Buch ist sehr gut geschrieben das es auch Spaß macht zu lesen auch wenn die Geschichte an die Substanz geht.

Das Buch ist eine beeindruckende Biografie einer starken Frau, und es gehört viel Mut das darüber zu schreiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die welt aus der sicht eines geplagten kindes, 15. Januar 2014
Von 
Tobias Aiff (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die autorin beschreibt ihre kindheit, wie sie war, unverblümt und nachvollziehbar. und diese kindheit hat dann schließlich dazu geführt, dass sie in die fänge der prostitution geriet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewunderswerte Stärke !, 20. September 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
*

Der Untertitel sagt schon alles: die junge Polin ist als Mädchen von der Mutter verraten, gedemütigt und zur Prostitution gezwungen worden! 1993 entfloh sie aus dem Elternhaus - beide Alkoholiker - nach Deutschland und glaubte in Stuttgart einen Neuanfang machen zu können. Doch es wurde noch schlimmer: sie wurde jahrelang zur Prostitution gezwungen und ihr Buch beschreibt dieses furchtbare Leben als Zwangsprostituierte!

Wer weiß schon, dass Deutschland eines der weltweit wichtigsten Ziele für Sexreisende ist? Über 500.000 Frauen aus dem Osten kommen jährlich nach Deutschland und arbeiten für Zuhälter. Das Gesetz zum Schutz der Frauen von 2002 hat die Prostitution paradoxerweise noch weiter verschlimmert. Eine Million Männer haben jeden Tag mit diesen Frauen Sex und Sextouristen aus aller Welt fliegen heutzutage lieber nach Deutschland als nach Thailand oder Südamerika.

Jana erzählt von ihren Kunden, von der absoluten Gefühllosigkeit der Freier, der Ware "Sex", der sie jahrelang ausgeliefert war. Die schlimmsten Kunden seien die feiernden Geschäftsleute gewesen, die die Mädchen wie Dreck behandelt hätten. Nach ihrem Alter hätte sie nie jemand gefragt, nach ihren Gefühlen ebenso wenig, die Männer nahmen an, dass es ihr Spaß machen würde, ihren Körper zu verkaufen! Heute ist sie davon befreit, lebt in einem kleinen Dorf in Bayern mit ihrem Mann zusammen und ist glücklich! Solange sie zumindest nicht an ihre Eltern und an ihre zahllosen seelischen Wunden denken muss!

Ein erschütterndes Buch über eine extrem traurige Realität in Deutschland. Wir kämpfen für die Freiheit von Kindersoldaten in Liberia, gegen die Kinderarbeit in Indien und übersehen dabei, dass Hunderttausende von Frauen - mitten unter uns - ein noch schlimmeres Schicksal erleiden!!! Es ist ein ganzer Industriezweig im Herzen von Deutschland, der satte Steuern bezahlt und Werbung im Ausland für zahlungskräftige Kunden macht!

Sind wir alle schon so weit gesunken?

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Buch!, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Du verreckst schon nicht!: Wie mich meine Mutter in die Kriminalität und Prostitution trieb (Taschenbuch)
Das Buch kann ich nur weiter empfehlen, war sehr spannend und mal etwas ganz anderes, sehr fesselnd, man freut sich immer schon aufs weiter lesen!
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