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59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was Sterbende den Lebenden über ein erfülltes und sinnvolles Leben verraten
Die Vorstellung kennt jeder, der sich einmal selbst kritisch mit seinem Leben und seiner Endlichkeit auseinandergesetzt hat. Dass man an seinem Lebensende (das sich ja jederzeit einstellen kann) das Gefühl haben möchte, ein erfülltes, ein sinnvolles Leben geführt zu haben, gleich, wie lange es nun gewährt hat.

Genauso bekannt ist die...
Vor 23 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

versus
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu abstrakt und distanziert
Wenn Menschen dem Tod nahe sind, reflektieren sie ihr Leben. Das, was sie erreicht und das, was sie verpasst haben. Das, was sie anders gemacht hätten, würden sie noch ein Mal die Möglichkeit dazu bekommen. Und hier liegt die Chance für diejenigen, die noch leben: Sie können aus den Versäumnissen lernen, sie können ihr eigenes Leben...
Vor 18 Monaten von lesezimmerchen veröffentlicht


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59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was Sterbende den Lebenden über ein erfülltes und sinnvolles Leben verraten, 16. November 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Die Vorstellung kennt jeder, der sich einmal selbst kritisch mit seinem Leben und seiner Endlichkeit auseinandergesetzt hat. Dass man an seinem Lebensende (das sich ja jederzeit einstellen kann) das Gefühl haben möchte, ein erfülltes, ein sinnvolles Leben geführt zu haben, gleich, wie lange es nun gewährt hat.

Genauso bekannt ist die Erkenntnis, dass auch die wenigen Menschen, die über diese Fragen einmal nachgedacht haben, sie auch schnell wieder vergessen. Die Verdrängung unserer Sterblichkeit und unserer Endlichkeit, die Tabuisierung des Todes aus der Öffentlichkeit unserer Gesellschaft ist nach wie vor ein Fakt. Doch wenn die ARD wie in diesem Jahr um die Woche zwischen Volkstrauertag und Totensonntag in Funk und Fernsehen eine Themenwoche zum Thema Tod und Sterben durchführt, ist das zusammen mit anderen Entwicklungen wie den Hospizen oder einer sich immer mehr verändernden Bestattungskultur ein Zeichen dafür, dass sich in der Betrachtung des Todes etwas verändert.

Das vorliegende Buch der seit langem in der Sterbebegleitung tätigen Doris Tropper ist eines von vielen literarischen Zeugnissen dafür. Aus der Begegnung mit vielen Sterbenden, die sie in einer Auswahl in ihrem Buch dokumentiert, hat sie gelernt, dass die meisten Menschen erst im Angesicht des nahen Todes darüber nachdenken, was die Essenz ihres Lebens war, was wirklich wichtig gewesen wäre, welche Irrwege sie zu lange beschritten und was sie sich selbst und anderen gegenüber versäumt haben zu sagen oder zu tun.

Doris Tropper hat die zentralen Botschaften, die ihr die Menschen, die sie begleitete, auf dem Sterbebett verraten haben, in zehn Gebote gefasst:

1. Genieße den Tag, als gäbe es kein Morgen.
2. Blicke nicht in Trauer zurück auf das, was nicht möglich war.
3. Gehe mit Gelassenheit in den neuen Tag, denn er wird schön werden.
4. Übe dich in Geduld und verliere nie die Hoffnung und die Zuversicht
5. Suche mitten im Alltag Oasen und genieße die kleinen Freuden des Lebens
6. Bleibe beweglich in Körper und Geist, aber verausgabe dich nicht ganz
7. Dinge, die nicht zu ändern sind, warten darauf, losgelassen, verabschiedet oder ins Leben integriert zu werden
8. Verliere nie die Neugierde und die Freude am Erforschen und Ausprobieren
9. Betreibe regelmäßig „Wurzelpflege“ und definiere deinen eigenen Standort neu
10. Denke nicht immer nur an die anderen, sondern auch an dich selbst

Das Buch ist eine freundliche Einladung an alle, die es lesen, sich die oben erwähnten Fragen zu stellen und Gedanken zu machen, solange wir noch mitten im Leben stehen, und uns noch die Zeit geschenkt ist, all die Erkenntnisse und Antworten auch umzusetzen, und sei es nur in Ansätzen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu abstrakt und distanziert, 11. April 2013
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wenn Menschen dem Tod nahe sind, reflektieren sie ihr Leben. Das, was sie erreicht und das, was sie verpasst haben. Das, was sie anders gemacht hätten, würden sie noch ein Mal die Möglichkeit dazu bekommen. Und hier liegt die Chance für diejenigen, die noch leben: Sie können aus den Versäumnissen lernen, sie können ihr eigenes Leben anders gestalten. Erfüllter leben, bewusster.

Das soll oder will dieses Buch dem Leser näher bringen – zumindest in der Theorie.
Die Praxis sieht leider anders aus.

Aber von vorne: Was habe ich von diesem Buch erwartet? Ich habe erwartet, dass es seinem Titel gerecht wird. Dass man etwas lernen kann von den Sterbenden. Dass man sie ein Stück weit begleitet und ihre Lebensgeschichte begreift. Damit etwas von ihnen bleibt.

Und genau das hat dieses Buch nicht. Die Geschichten der vorgestellten Personen sind nur Hintergrundrauschen für die Gedanken und Rückschlüsse der Autorin. Man lernt hauptsächlich das, was die Autorin einem beibringen möchte, nicht das, was die Sterbenden sehen.

Es fehlt die emotionale Nähe, etwas, um die Erfahrungen der Menschen wirklich greifbar zu machen.
Sicher darf man in der Tätigkeit, die die Autorin ausübt, nicht zu viel zu nahe an sich heran lassen, um sich selber zu schützen. Aber dennoch, wenn man Sterbende begleitet, muss man sich auch ein Stück weit auf sie und ihre Geschichte einlassen, denke ich.
Und diese Nähe fehlt meiner Meinung nach völlig.

Die Autorin beschreibt die Lebens- und Sterbensgeschichten der Menschen so distanziert, dass man, statt mitzufühlen und daraus eine persönliche Betroffenheit abzuleiten, die auch etwas zu ändern vermag, nur mehr ein unbeteiligter Zuschauer bleibt.

Der ganze Aufbau des Buches mit seinen Vor- und Nachbetrachtungen und „weisen Einschüben“ über das bewusste ERLEBEN wirkt mehr wie eine semiwissenschaftliche Arbeit, etwas, was wie ein Fachbuch wirken soll, ohne eines zu sein.

Und so bleibt man trotz des tiefgründigen Themas seltsam unbeteiligt, die Erkenntnisse der Menschen bleiben abstrakt und wenig nachfühlbar, eben weil man die dahinter stehenden Emotionen kaum nachempfindet.
Die Quintessenz des Buches selbst bleibt davon selbstverständlich unberührt und wichtig, aber die Art und Weise, wie sie dem Leser näher gebracht wird, ist meiner Meinung nach zu distanziert und wird damit kaum aufrütteln können.
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich so vieles anders machen." Wirklich?, 2. Dezember 2012
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Wenn Menschen sich darüber im Klaren sind, dass sie bald sterben werden, es keine Umkehr mehr geben wird, dann herrscht Gewissheit wie nie zuvor im Leben. Man kann nichts mehr ändern, eine Zukunft gibt es nicht. Alles ist bestimmt, und damit ist auch alles einfach.

Wenn die Ungewissheit jedoch unser Leben noch beherrscht, wenn vermeintliche Zwänge uns herumstoßen, dann fällt es uns schwer, den einfachen Wahrheiten zu folgen, die sich auch in diesem Buch finden. Wir müssten unser Leben nämlich in den meisten Fällen grundlegend ändern. Und genau an diesem Punkt schlägt die Ungewissheit hart zu. Sie macht uns Angst, und alles wird wahrscheinlich so bleiben wie es ist.

Leider kommt die Autorin gar nicht bis an diese bittere, aber realistische Weggabelung vieler Leben. Vielleicht war das auch nicht ihre Absicht. Sie begleitet Menschen beim Sterben und berichtet darüber. Wenn sie das beschreibt, berührt das Buch. Manche der geschilderten Schicksale sind ergreifend. Man fühlt sich getroffen und muss vielleicht an sein eigenes Ende denken. Die häufige Konfrontation mit dem Tod verändert Menschen. Man wird bewusster leben, wenn man das Ende immer wieder sieht.

Doch die meisten Menschen kennen diese ständige Ermahnung nicht. Und das ist auch gut so. Mit der Drohung zu leben, alles könnte bald zu Ende sein, macht das Dasein nicht freudvoller.

Am Ende des Buches formuliert Frau Tropper zehn Botschaften, die ihr Sterbende angeblich verraten haben. Abgesehen davon, dass ich den Eindruck hatte, diese Botschaften sind eher Schlussfolgerungen der Autorin aus dem Erlebten und weniger Ratschläge derer, die sie beim Sterben begleitete, kann man natürlich nur schwer etwas gegen diese Art von Anweisungen sagen.

Doch beim näheren Hinsehen oder gar beim Ausprobieren, erscheinen sie oft als unerreichbar, obwohl sie es nicht sind. Aber dazu gehört eine Grundhaltung, die völlig im Widerspruch zu unserer Alltagskultur steht. Will man also alle Gebote der Autorin umsetzen, dann setzt man sich einem großen Gegendruck aus, den kaum einer aushalten wird. Eine Hilfestellung dabei wird man in diesem Buch nicht finden.

"Genieße den Tag, als gäbe es kein Morgen." Das ist die erste Botschaft. Sie enthält eine versteckte Frage. Was nämlich heißt "genießen"? Und bedeutet der fehlende Morgen nun, dass man keine Verantwortung mehr besitzt? Und stellt man sich nicht ins moralische Aus, wenn man so handelt? Wie soll man den Tag genießen, wenn man Druck hat und nicht weiß, wie man seine Arbeit schaffen soll? Fragen über Fragen, die man in dieser Weise bei allen zehn Geboten dieses Buches stellen kann.

Ganz so einfach, wie sich das Frau Tropper mit diesen Ratschlägen macht, ist es dann wohl doch nicht. Denn wenn man sie im Detail hinterfragt, stößt man schnell an Grenzen. Mir ist schon klar, was die Autorin uns mit auf den Weg geben möchte. Und ich verstehe diese Ratschläge sehr wohl, denn sie sind nichts weiter als uralte Konzepte, die man auch in den alten asiatischen Schriften, versteckt in der Bibel und auch bei vielen modernen Weisheitslehrern findet.

Doch gerade da, wo es interessant wird, nämlich bei der täglichen Umsetzung, hört die Autorin auf und bleibt auf dem Niveau pädagogischer Kalendersprüche stehen.

Was von diesem Buch bei mir haften geblieben ist, sind die Schicksale, die es schildert. Das erschien mir als die starke Seite dieses Textes. Mehr davon und weniger nachgereichte Auswertungen hätten das Buch viel stärker gemacht.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einfühlsamer Ratgeber, 23. November 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
"Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich so vieles anders machen", hat die Autorin bei ihrer Tätigkeit als Sterbebegleiterin oft gehört. Aber den scheidenden Menschen bleibt es versagt, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, weil es für sie keine zweite Chance gibt. Aber für uns als Leser gibt es sie und das Buch möchte dazu beitragen, sie auch zu nutzen.

Die Einzelschicksale, die im Buch erzählt werden, sind sehr bewegend. Etwa wenn ein an unheilbarem Krebs erkrankter 54-jähriger Unternehmer feststellen muss, dass er seine ganzes Dasein dem Betrieb geopfert hat, ohne je richtig gelebt zu haben, ohne zu merken, dass die Beziehung zu seiner Frau und seinen Kindern schon lange erkaltet war. Oder eine 20-jährige Studentin, die an tötlich verlaufender Magersucht litt. Sie hat in ihrem Leben nie einen Freund gehabt, nie eine Liebe erfahren -obwohl sie sich doch so sehr eine liebevolle Partnerschaft gewünscht hatte.

Das alles geht sehr nahe und erinnert den Leser daran, seine Wünsche, seine Träume nicht immer aufzuschieben, mit seinem Leben bewusster umzugehen, denn schon bald könnte es zu spät sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Chance verpasst, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dies ist nicht das erste Buch über das Thema, und leider nicht das beste. Die Geschichten sind anührend und sie machen zum Teil sehr traurig, zum Besipiel die Geschichte der magersüchtigen jungen Frau, die am Schluss nicht mehr die Kraft hat, ihr Leben zu ändern. Durch die Magersucht ist ihr Körper schon so geschädigt, dass sie am Ende stirbt.

Leider lässt die Autorin die Geschichten nicht aus sich heraus wirken, sondern gibt ihre eigene Interpretation und Ratschläge. Für mich sollten die aufgechriebenen Geschichten so stark sein, dass der leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das wäre auch der Fall gewesen. Die Interpretation hätte sich die Autorin auch sparen können.

Also mein Tipp an zukünftige Leser: Am Ende einer Geschichte einfach weiterblättern zur nächsten Geschichte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebst du noch oder stirbst du schon?, 8. Mai 2013
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vermutlich erscheint diese als eine der letzten Vine-Rezensionen.
Aber mir war es wichtig, dass auch meine Frau, eine seit vielen Jahren auf den Bereich der Onkologie spezialisierte Krankenschwester, die u. a. über Zusatzausbildungen in den Bereichen Chemotherapie, Palliativmedizin, Angehörigenbetreuung und Sterbebegleitung verfügt, dieses Buch liest und wir sodann gemeinsam diese Rezension verfassen.

In unserer westlichen Gesellschaft ist es inzwischen fast schon der Normalfall das Sieche und langsamer Tod weitab der Familie, also in Hospizen, Pflege- und Altenheimen stattfinden. Immer weniger Menschen haben direkt damit zu tun und gerade Kinder lernen erst gar nicht damit umzugehen. Wenige Generationen reichten um frühere Einstellungen zu verlieren und das Thema zu tabuisieren.

Doris Tropper hat in den letzten Jahren, teils gemeinsam mit Monika Specht-Tomann, insbesondere zu den Themen Trauer, Sterbebegleitung und Abschied nehmen mehrere wirklich empfehlenswerte Bücher geschrieben.

Sie versteht es sehr gut im Rahmen des Möglichen Betroffenen bei Verständnis und Bewältigung dieser schwierigen Lebenssituation zu helfen.

Wie auch in der Vergangenheit schreibt sie in >>Hätte ich doch...<< Anrührend aber ohne jeden falschen Pathos. Diesmal jedoch geht es zwar auch um Sterbebegleitung bzw. den Tod eines wichtigen Menschen, vorrangig liegt der Focus aber auf dem Sterbenden selbst. Die Gedanken, Ängste und Wünsche die am Ende eines Lebens stehen.
Aber auch das ist nicht ganz richtig. Eigentlich schrieb sie dieses Buch für all diejenigen Menschen die derzeit weit ab vom Thema leben.

Wer sich detaillierte Lebens- und Leidensgeschichten erhofft kann also an dieser Stelle weiterklicken. Dieses Buch dient nicht der allumfänglichen Befriedigung von Neugier an fremden Schicksalen, sondern soll uns Denkanstöße zu unserem eigenen Leben geben.

Der gesunde Mensch kann weitgehend eigenbestimmt agieren, hat zu einem guten Teil selber in der Hand in welcher Form er sein Leben verbringt. Dabei hat man auf Kriege, Wirtschaftskrisen und einige andere der großen Dinge natürlich keinen Einfluss.
Aber die Freiheit innerhalb unseres kleinen Lebensraumes selbstständig zu entscheiden nehmen wir uns meistens selbst, schieben sie hinaus oder entscheiden uns wider besseres Wissen uns nicht zu entscheiden. Und bereuen das erst wenn es zu spät ist.

Warum leben wir jahrelang mit Partnern die uns nicht lieben, warum schauen wir aufs Geld wo es nicht nötig ist, warum behandeln wir unsere Mitmenschen schlecht oder lassen uns selbst schlecht behandeln? Obwohl wir noch agieren können?

Wer am Ende wirklich bei uns ist kann man natürlich nie wissen. Aber ob wir zuletzt im inneren Frieden Leben, mit uns im Reinen sind oder aber in tiefer Angst, darauf schon.

So ist dieses Buch nicht mehr aber ganz sicher auch nicht weniger als ein Denkanstoß.

Reflektiere wie du lebst und ob du damit zufrieden bist.
Wenn nicht - nutze deine Möglichkeiten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet, 7. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Das Buch präsentiert recht unstrukturiert und redundant recht platte Lebensweisheiten. Das ganze wird mit recht traurigen Geschichten untermalt. Konkret geäußerte Einsichten von Sterbenden, wie es der Titel suggeriert gibt es kaum.

Für angehende Sterbebegleiter sicherlich empfehlenswert. Wer tiefe Weisheiten erhofft wird enttäuscht. Auch der Schreibstil ist nicht wirklich erhebend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen vielleicht hätte ich doch..., 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lieber ein anderes Buch genommen.
Irgendwie hatte ich anderes erwartet. Die Begegnungen mit den Sterbenden werden überwiegend sehr kurz und finde ich, oberflächlich beschrieben. Oftmals gibt’s Passagen wo ich mich frage, was haben sie mit dem Thema zu tun.
Frau Tropper beginnt mit ihrer Sterbebegleitung so scheint es mir, oft schon sehr lange vor dem Tod, für mich zu einem Zeitpunkt da ich es niemals als Sterbebegleitung bezeichnen würde und in dem Moment des Sterbens ist sie nicht da. Es kommt mir so vor als wenn sie nur an den Lebensgeschichten interessiert ist, es Recherche fürs Buch ist aber das sieht sicher auch jeder anders.
Ich für meinen Teil bin in den letzten Wochen und Tagen, Stunden da und vorallem wenn wirklich der Tot vor der Tür steht und leiste Beistand, halte die Hand und rede mit den Sterbenden falls sie es mögen und vorallem als Wunscherfüller.
Großer Raum wird für die Gedanken der Verfasserin gelassen und die Schlüsse die sie aus den Begegnungen zieht.
Frau Tropper macht Sterbebegleitung aber die meisten ihrer im Buch angeführten Schützlinge starben allein im Krankenhaus oder Heim und sie hat sich damit getröstet und zufrieden gegeben, dass das Personal ihr sagte „sie /er ist friedlich entschlafen“ Was soll das Personal anderes sagen ?z.B. „Ihre Mutter ist elendich erstickt?“ Will das jemand hören?
Das sind Standartfloskeln die trösten sollen, sagen aber nichts über das wirkliche Sterben aus, das der Tote entspannt schaut, liegt doch oft daran das im Moment des Sterbens losgelassen wird, die Schmerzen aufhören, aber ist er deswegen leicht gestorben?
Aber war jemand dabei als sie / er starb? Wahrscheinlich nicht, Sterbende klingeln nicht wenn es zu Ende geht und das Personal zieht sich zurück, natürlich mit der Begründung „ er/sie soll in Ruhe sterben können“, eher aber doch unausgesprochen aus Angst vor der Situation und der Unfähigkeit damit um zu gehen, was durchaus verständlich ist.
Der Titel des Buches ließ mich erwarten dass die Betroffenen ihr Leben reflektieren, Geschehenes bedauern oder traurig darüber sind vieles nicht gemacht zu haben. Aber irgendwie sagte keiner „ hätte ich doch“ sie machten alle so weiter wie bisher, ok, die junge Mutter hat nach ihrer Krebsdiagnose und Therapie ihr Leben völlig um gekrempelt und lebte ab sofort „ gesund“ so gesund, das die Kinder zu Bekannten flüchteten um mal was Leckeres zu essen. Da frage ich mich doch, ist das der Sinn, lebt man länger wenn man gesund lebt oder ist es besser glücklich zu leben und vielleicht kürzer. Das sind Fragen die ich in dem Buch gern gesehen hätte.
Ich selbst wurde meist nur mit den Fragen „warum ich, warum jetzt“ konfrontiert und das zu meist von Kindern oder Jugendlichen und diese Fragen sind in der Tat sehr schwer zu beantworten.
Dann war natürlich auch zu erwarten das der ziemlich abgedroschene Satz kam und das mehrfach „ Lebe den Tag als sei er dein letzter“ Hinterfragt wurde er nicht. Mir nimmt dieser Satz mein Recht auf Hoffnung, meine Träume und meine Zuversicht, es ist ein Leben in ständiger Angst morgen nicht mehr zu sein. Er verleitet u.U. dazu Dinge zu tun, die man den nächsten Tag und vielleicht sein Leben lang bereut, da man ja doch noch lebt.
Dazu dann noch der Hinweis sein Leben „intensiver“ zu leben, was heißt heute intensiver? Ich denke, schneller, besser, mehr! Aber das kann es doch auch nicht sein.
Wie schrecklich muss es sein wenn man den Ratschlag befolgt und sich abends eine „to do“ Liste für den nächsten Tag erstellt, die man dann auch noch abhaken soll. Der Stress alles ab zu arbeiten und der Stress wenn man es nicht geschafft hat und das Selbstwertgefühl dann…nie schaffe ich was ich mir vorgenommen habe. So eine Liste ist für mich ein absoluter Killer.
Etwas ungläubig habe ich geschaut als ich las dass ein 85 Jahre alter dementer Mann zum Schluss alles bereute!!
Unsensibel fand ich es einen Bauern zu fragen wo er seine Urlaube verbrachte. Der Mann war offensichtlich glücklich und zufrieden und freute sich sein Leben lang darüber das er einmal im Leben im Nachbarort war, da glänzten seine Augen wenn er daran dachte. Nun kommt diese Frage nach dem Urlaub und erzeugt ein Defizit, macht unglücklich und nicht nur das, wäre er tatsächlich in Urlaub gefahren, wäre es alltäglich geworden und sein Besuch im Nachbarort wäre total verblasst. Ich musste an „neues aus Büttenwarder“ denken. Atsche und Brakelmann wollen auch mal Urlaub machen, sie fahren weg und dann sitzen sie da und wissen nicht was sie damit machen sollen, sind unglücklich. So kann man mit einer unbedachten Frage viel zerstören.
Frau Tropper sagt selbst man muss sensibel sein im Umgang mit Sterbenden und das ist immens wichtig.
Gut fand ich das Gedicht auf Seite 190 und das sollte man sich bei einer Sterbebegleitung immer vor Augen führen, das macht das Begleiten leichter.
Die 10 Gebote für den Alltag und das Resümee sind in Ordnung aber für mich schon seit vielen Jahren selbstverständlich. Zusammengefasst kann man einfach sagen „lebe“ und zwar das eigene Leben ohne sich zu verbiegen aber auch das muss man lernen und dazu können die letzten Seiten des Buches sicher beitragen.
Ein Buch, das sicher Menschen die mit dem Sterben nicht so konfrontiert sind was geben kann und mit Sicherheit zum Nachdenken anregt und Möglicherweise zu Veränderungen führt, die man aber wohldosiert vornehmen sollte und immer so dass man „sein „ Leben nicht aus den Augen verliert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig... etwas zu viel an subjektiver Beschreibung..., 29. Juni 2013
Von 
VT "Coach/Supervisor" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
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Mit zwiespältigen Gefühlen leg ich am Ende das Buch von Doris Tropper aus der Hand.
Einerseits nicht unbewegt, andererseits zu viel, was sie um die Sterbegeschichten herum erzählt und bedenkt. Für mich etwas zu viel Doris Tropper und zu wenig Focus auf den sterbenden Menschen und ihren Geschichten...
Damit geht es mir, wie ich es bereits bei dem Buch von Bronnie Ware: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden erlebt habe.
Letztlich ist es kein Sachbuch, dass sie vorgelegt hat...

Als Theologe und Coach bin ich an dem Thema was Sterbende rückblickend über ihr Leben denken und fühlen sehr interessiert und habe diverse Bücher zum Thema gelesen.
Und sowohl bei dem Buch von Doris Tropper als auch bei Bronnie Ware muss ich am Ende feststellen: es ist nicht nur kein Sachbuch... es ist letztlich auch keine Auswertung in quantitativer Weise über das, was Sterbenden am meisten reut oder reizt mit Rückblick auf ihr Leben. Es ist letztlich die sehr subjektive Auswahl von eigenen Reflexionen, die auch das ganze Buch durch als Person unüberlesbar im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Das darf schon sein, erwartet hatte ich allerdings weniger subjektiv gefärbte Weitergabe von Lebensweisheiten und -erfahrungen..., von denen ich einige auch nicht teilen mag!
Dazwischen gibt es aber durchaus auch Lichtblicke, in denen hilfreiche Gedanken aufleuchten, die Nachdenkenswert sind.
Aber letztlich bleibt ein zwiespältiger Eindruck haften, zu sehr sind mir die subjektiven Sichtweisen der Autorin im Zentrum.

Dass es auch anders geht zeigt das Buch: Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben.
Bestsellerautor John Izzo zeigt das lebendige Resultat einer soziologischen Studie, in deren Rahmen Hunderte von Menschen interviewt wurden. Izzo stellte ihnen Fragen wie „Was machte Sie am glücklichsten? “, „Was bereuen Sie am meisten?“, „Was zählt wirklich, und was stellte sich als unwesentlich heraus?“, „Was hätten Sie gern etwas früher gewusst?“ Daraus gewann er die Essenz der Lebensweisheit von über 200 älteren Menschen – Christen und Muslimen, Männern und Frauen, außergewöhnlich erfolgreichen und ganz „normalen“ Menschen. Überraschendes Ergebnis der Befragung: Unabhängig von Religion, Geschlecht, Hautfarbe und sozialem Status stimmten die Auskünfte weitgehend überein."

Wer sich mit dem Thema was Sterbende beschreiben ernsthaft und möglichst objektiv beschäftigen möchte, sollte zum Buch von Izzo greifen!
Wer sich in belletristischer Weise dem Thema nähern mag und der subjektiven Lebensbeschreibung einer Autorin gerne folgen mag, kann das Buch von Bonnie Ware gerne lesen. Das Buch von Doris Tropper liegt irgendwo dazwischen, tendenziell aber näher an Bronnie Ware.

Anhand von 7 Menschen und deren Sterben beschreibt Doris Tropper als langjährige Sterbebegleiterin die Frage, was die Essenz eines erfüllten Lebens sei. Welche Dinge sind wirklich wichtig.
Alle vorgestellten Personen waren sich darin einig, dass sie viel Zeit verschwendet hatten und vieles ganz anders machen würden – wenn sie nur die Chance dazu bekämen.
Weiter findet sich auf dem Klappentext auf der Rückseite des Buches eine Ermutigung an den Leser: Lernen Sie jetzt so zu leben, dass Sie auf dem Sterbebett sagen können; „Ich habe allles richtig gemacht.“
In den 7 Beispielen beginnt die Autorin jeweils mit Vorbetrachtungen, die zum Teil sehr blumig sind, dann kommt die subjektive Beschreibung ihres Kontakt zu den jeweiligen Sterbenden und der deren Geschichte. Es folgt eine Nachbetrachtung und ein Fazit.
Ein sich tot arbeitender Manager, eine Frau die an Brustkrebs stirbt, ein Alzheimer-Patient, eine verwirrte alte Frau im Altersheim, ein magersüchtiges Mädchen, ein AIDS-kranker Tänzer, ein an Leukämie sterbendes Kind...
Doris Tropper stellt über jede Geschichte einen Gedanken, ein Motto, mit dem die Person eingeführt und vorgestellt wird, zumeist angeregt durch biografische Elemente der Person.
Am Ende formuliert Doris Tropper dann 10 Gebote, um heil durch den Alltag zu kommen:
1. Genieße den Tag, als gäbe es kein Morgen.
2. Blicke nicht in Trauer zurück auf das, was nicht möglich war.
3. Gehe mit Gelassenheit in den neuen Tag, denn er wird schön werden.
4. Übe dich in Geduld und verliere nie die Hoffnung und die Zuversicht.
5. Suche mitten im Alltag Oasen und genieße die kleinen Freuden des Lebens.
6. Bleibe beweglich in Körper und Geist, aber verausgabe dich nicht ganz.
7. Dinge, die nicht zu ändern sind, warten darauf, losgelassen, verabschiedet oder ins Leben integriert zu werden.
8. Verliere nie die Neugierde und die Freude am Erforschen und Ausprobieren.
9. Betreibe regelmäßig „Wurzelpflege“ und definiere den eigenen Standort neu.
10. Denke nicht immer nur an die anderen, sondern auch an dich selbst.
Es folgt ein persönliches Resümee der Autorin und Literaturhinweise zu den von ihr im Buch benannten Büchern, Malern und Autoren.
Wer sich mit dem Thema Leben angesichts des Sterbens auseinander setzen will, mag getrost zu diesem Buch greifen.
Bei mir überwiegt am Ende dann doch der Zwiespalt in der für mich etwas zu subjektiv gefärbten Wiedergabe des Themas. Vielleicht muss das auch so sein... Das es aber auch anders geht, zeigt das Buch von Izzo, das mir zum Thema hilfreicher war.
Drei Sterne, knapp vier... nein es bleibt bei drei Sternen!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken über sein eigenes Leben an, 29. Dezember 2012
Von 
Bücherfreundin (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt (Taschenbuch)
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Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich keine Lebenshilfe-Ratgeber lese, doch dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Der Titel „Hätte ich doch...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt“ von Doris Tropper klingt wirklich interessant und wer möchte nicht sein Leben erfüllt und befriedigend leben, bevor es zu spät ist? Deshalb habe ich mir das Buch besorgt und bin wirklich sehr froh darüber.

Frau Tropper arbeitet seit Jahren in der Sterbe- und Trauerbegleitung und hat auch langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Alzheimer- und Demenzkranken. Da sie schon mehrere schwer kranke Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und unterstützt hat, teilt sie ihre Erfahrungen mit dem Leser, indem sie verschiedene Schicksale vorstellt und diese jeweils in einer Vor- und Nachbetrachtung aufarbeitet. Sie stellt dabei den Personen auch sehr persönliche Fragen und ich muss sagen, dass mir die Schicksale oft sehr nahegegangen und auch im Gedächtnis geblieben sind.

Die Autorin versucht in diesem Buch den wirklich wichtigen Dingen im Leben auf die Spur zu kommen. Versucht herauszufinden, was im Leben wirklich zählt und wichtig ist und was man vielleicht vermeiden sollte, um keine Lebenszeit zu verschwenden. Viele ihrer Empfehlungen waren nicht neu für mich und auch keine Überraschung, z.B. dass man ab und zu etwas Verrücktes machen soll oder man dankbar sein soll.

Das Gute an dem Buch ist, dass es den Leser zum Nachdenken anregt. Viel zu oft lebt man gedankenlos und routiniert vor sich hin, als hätte man das ewige Leben gepachtet und denkt in der Blüte des Lebens eigentlich selten daran, dass man auch irgendwann sterben muss. Wenn man von den tragischen Schicksalen liest, führt das automatisch dazu, dass man auch sein eigenes Leben kritisch hinterfragt und nach Alternativen sucht, wie man es eventuell bereichern könnte.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass sich die Tipps in der Theorie zwar sehr gut anhören, aber im Alltag dann doch oft schwer umzusetzen sind. Und ich weiß wirklich nicht, ob es am Ende des Lebens gerechtfertigt ist zu sagen, dass man einiges anders gemacht hätte. Klar, das lässt sich leicht behaupten, aber lebt und wächst man nicht erst, indem man auch Negatives erlebt oder Fehler macht? Von daher sehe ich den Punkt echt kritisch, denn zu einem Leben gehören immer sowohl positive als auch negative Erlebnisse und Handlungen und auch dank der Lektüre dieses Buches wird man es nicht schaffen ein ideales Leben zu führen.

Alles in allem ist es ein Ratgeber, der zum Nachdenken anregt und deshalb sehr wertvoll und empfehlenswert ist. Ich empfehle das Buch allen, die nicht immer nur vor sich hin leben, sondern es auch einmal kritisch hinterfragen wollen. Mir hat es übrigens eine Erkenntnis gebracht: sollte ich morgen erfahren, dass ich nicht mehr lange leben werde, würde ich trotzdem mein Leben noch einmal genau so leben. Ich bereue wirklich nichts (oder nichts Gravierendes) und auch das gibt ein gutes Gefühl. 4,5 Sterne von mir, die ich auf 5 Sterne aufrunde.
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Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt
Hätte ich doch ...: Von den Sterbenden lernen, was im Leben wirklich zählt von Doris Tropper (Taschenbuch - 9. November 2012)
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