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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Einblicke in ein spannendes Unternehmen
Für viele Menschen ist Amazon der Inbegriff des Online-Shoppings. Was mit der Gründung des ersten Online-Buchhandels begonnen hat, ist in den vergangenen achtzehn Jahren zu einem Online-Giganten gewachsen, der den jungen Online-Handel maßgeblich beeinflusst und bestimmt hat.

Die wenigsten Kunden von Amazon können sich vorstellen, dass der...
Vor 19 Monaten von Marc Höttemann veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Nett, aber nicht sonderlich spannend geschrieben
Viele schöne Infos, die man sons nicht mitkriegt, jedoch etwas trocken geschrieben. Es hat sich gezogen, aber ein paar nette Infos drin.
Vor 8 Monaten von Trochilidae veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Einblicke in ein spannendes Unternehmen, 17. Mai 2013
Von 
Marc Höttemann "Ostwestf4le" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Für viele Menschen ist Amazon der Inbegriff des Online-Shoppings. Was mit der Gründung des ersten Online-Buchhandels begonnen hat, ist in den vergangenen achtzehn Jahren zu einem Online-Giganten gewachsen, der den jungen Online-Handel maßgeblich beeinflusst und bestimmt hat.

Die wenigsten Kunden von Amazon können sich vorstellen, dass der digitale Gemischtwarenhandel zu Beginn seiner Gründung im Herbst 1994 ausschließlich Bücher im Sortiment hatte. Nach und nach nahm Gründer Jeff Bezos neue Warengruppen in die Angebotspalette auf. Nach der Literatur kamen die Tonträger auf CD und die Filme auf DVD hinzu. Anschließend folgten Meilensteine wie der Amazon Marketplace, die Akquise eines Schuh-Anbieters und die Bereitstellung von Datenspeichern in der Cloud.

Richard L. Brandt, Journalist und Korrespondent aus San Franciso, skizziert in seinem Buch Ein Klick: Der Aufstieg von Amazon und Jeff Bezos die Lebensgeschichte des Unternehmenslenkers von der Kindheit in Albuquerque, New Mexico bis heute als Chef eines der bekanntesten Web-Unternehmen.

Der Schwerpunkt des Buches liegt dabei selbstverständlich weniger auf der persönlichen Geschichte Bezos, sondern vielmehr auf der wirtschaftlichen Historie des Startups, das sich von der Garagen-Firma zum Marktführer im Online-Handel für Bücher, Musik und Filme entwickelt und maßgebliche Innovationen im Internet entwickelt hat.

Das im Redline Verlag erschienene Buch fokussiert sich primär auf die Entwicklung des Unternehmens Amazon und seiner zahlreichen Dienste, die Ende der neunziger Jahre und Anfang des neuen Jahrtausend akquiriert worden sind. Der Mensch Bezos und seine Persönlichkeit kommt für meinen Geschmack auf den knapp 170 Seiten zu kurz. Das gilt auch für die kritischen Stimmen, die Amazon bekanntlich nicht erst seit der Berichterstattung in der ARD (Stichwort: Arbeitsbedingungen der (Leih-)Arbeitnehmer) entgegenschlagen.

Der Autor schildert die Entwicklung des Unternehmens und der Person Jeff Bezos in kurzweiligen Worten. Allerdings speisen sich seine Informationen nicht aus Primärquellen, sondern stammen ausschließlich aus Sekundärquellen wie Zeitungsartikeln, Reden des Protagonisten und Interviews in Wirtschaftsmagazinen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in das Leben von Jeff Bezos, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Leben und der Aufstieg von Jeff Bezos werden detailliert sehr gut beschrieben. Imponierend ist, mit welcher Selbstdisziplin und Zielrichtung Mr. Bezos sein Leben arrangiert und mit welcher Zielsicherheit er seine persönlichen
Pläne angeht. Auch in seiner Kindheit schon. Der Aufbau von Amazon ist sicher auch mit der dargestellten Strenge von Jeff Bezos verbunden, aber man muss auch sehen, dass seine realisierten Visionen jetzt auf der ganzen Welt in Anspruch genommen werden.
Persönlich bin ich seit Jahren/Jahrzehnten eine gute Kundin von Amazon und fast immer zufrieden gewesen. Die Philosopie von Jeff Bezos, mit dem grenzenlosen Internet-Angebot von Amazon, angemessene Preise, der Wahnsinnsschnelligkeit des Auslieferns, Umtauschmöglichkeiten, x-fache Verästelungen und Möglichkeiten des Stöberns und Kaufens (eben wie der größte Fluss bzw. Strom), die die Kunden nutzen können, stellt eine ganz große Erfolgsgeschichte dar, die man nur bewundern kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Amazon wurde, was es ist, 17. Oktober 2013
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Die einen hassen es, weil es angeblich die deutsche Buchkultur bedrohe, die anderen lieben es, weil es so anwenderfreundlich sei. Aber kalt lässt Amazon niemanden.

Richard Brandt schildert die Entwicklung Jeff Bezos, des Amazon Gründers und die Entwicklung Amazons von der kleinen Start-Up Klitsche bis zu dem Giganten heute. Das ist interessant, weil es so manche Falschmeldung korrigiert und auch daran erinnert, dass vieles, das wir heute für selbstverständlich erachten, von Amazon erfunden wurde und das oft gegen die Mahnungen von Kritikern. Als Amazon seine Leserrezensionen online stellte, erklärte es die Konkurrenz für verrückt, weil es auch negative Kritiken zuließ.

Amazons Gründer Jeff Bezos war von frühester Jugend an ein Nerd, der sich in Computer verliebte, als er den ersten zu Gesicht bekam. Diese Liebe dauert bis heute an. Aber er war auch eine Leseratte, die sämtliche SF-Bücher las, die sie bekommen konnte. Logischerweise studierte er Computing Science, legte eine steile Karriere hin und beschäftigte sich mit der Vernetzung von Computern. Als das Internet entstand, erkannte er sofort die Möglichkeiten, die es bot. Und er wollte das beste und größte virtuelle Kaufhaus schaffen, eines, das kundenfreundlicher war als alle anderen.

Eigentlich hätte er mit jedem beliebigen Produkt sein Projekt starten können, doch er wählte aus drei Möglichkeiten aus, die er kannte: Software, Bücher und Musik. Perfektionistisch, pedantisch wie er war, wog er die Vor- und Nachteile jedes der drei ab und startete mit Büchern. Diese perfektionistische Planung, die fanatische Sucht, auch jedes noch so unwichtige Detail in die Planung einzubeziehen, sollte auch später der wichtigste Grund für Amazons Erfolg sein. Dass er aber Wirtschaftswissenschaft studiert habe und nach deren Vorgaben seinen Erfolg berechnete, stimmt nicht. Ebenso falsch ist die Behauptung, dass er gar keine Beziehung zu Büchern hat. In seiner Jugend war er eine Leseratte und ist mit einer Schriftstellerin verheiratet, die für Toni Morrison gearbeitet hatte.

Im Gegenteil, die Geschichte Amazons ist reich an Beispielen, dass Bezos keinerlei Hemmungen hatte, gegen eherne WIrtschaftsgesetze zu verstoßen und Risiken einzugehen. Die ersten Jahre bis ins Jahr 2000 machte Amazon nicht nur keinen Profit, Bezos verkündete gar, dass dies sein Ziel sein. Er wolle erst das perfekte anwenderfreundliche Kaufhaus schaffen, dann werde der Profit schon kommen. Die Dot-Com Blase 2000 zwang ihn dann doch zu profitsteigernden Maßnahmen wie Massenentlassungen und Einsparungen.

Ein wesentlicher Grund für den Erfolg war auch die Bereitschaft, auf die Kunden zu hören. Kaum eine andere Firma nahm Kundenbeschwerden oder Anregungen so ernst wie Amazon und auch innerbetrieblich war die Bereitschaft, mit neue Ideen zu experimentieren weit größer als üblich.

Kein Wunder, dass in Umfragen Amazon immer wieder die Nummer eins bei Kundenzufriedenheit wurde.

Eine weitere Konstante in Jeff Bezos' Plänen war der Glaube, dass Computeralgorithmen Kunden besser beraten können als menschliche Verkäufer. Darüber wird immer noch heftig gestritten, Fakt ist, dass Amazons "Andere Kunden haben auch gekauft"-Hinweise oft erstaunlich gut funktionieren.

2000 wollte Bertelsmann zusammen mit der amerikanischen Buchhandelskette Barnes und Nobles Amazons Wachstum stoppen. Beide waren damals noch erheblich größer und einflußreicher als der Newcomer, der keine Gewinne machte. Wallstreet-Analysten war klar, wer der Gewinner sein würde: Natürlich Bertelsmann. Sie irrten, übrigens nicht zum letzten Mal. Als Amazon mit dem Lesegerät Kindle auf den Markt kam, hatten schon mehrere Firmen mit solchen Geräten Schiffbruch erlitten. Doch Jeff Bezos wiederholte nicht die Fehler seiner Vorgänger. Der Kindle war passgenau auf die Leser zugeschnitten, Perfektionismus und Liebe zum Detail sorgten dafür, dass er kein Flop wurde wie seine Vorgänger.

Wie sehr Amazons Erfolg darauf beruht, dass es kundenorientiert arbeitet, zeigt sich oft im Detail. Seit vielen Jahren gibt es dort Leseproben - die Konkurrenz hat es bis heute nicht verstanden, wie wichtig dies ist und bietet das nur in Ausnahmefällen an.

Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Aufstieg Amazons, die Entwicklung der letzten Jahre ist eher oberflächlich beschrieben. Wer etwas über Jeff Bezos Privatleben erfahren will, wird ebenfalls enttäuscht. Das Buch handelt von Amazon und Bezos' Firmenphilosophie, privates findet sich fast gar nicht.

Interessant ist natürlich die Entwicklung von Amazon und auch diese Mischung aus Geschäftssinn mit der fast schon fanatischen Vision, dass Software und Vernetzung die Menschen und vor allem die Kunden glücklich machen werde. Ähnliches findet sich bei Apple, Steve Jobs scheint ein Zwillingsbruder von Jeff Bezos zu sein, was seine berufliche Karriere angeht. Die gleiche Hingabe an Details, verbunden mit visionärem Blick auf die neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, Geschäftsinn gepaart mit einer fast religiösen Vision, der man alles hintanstellt. In diesem Punkt irrt das Buch, das behauptet, Steve Jobs habe eine Vision gehabt, Jeff Bezos denke nur an den Profit. Das Buch selbst zeigt das genaue Gegenteil.

Fazit: Wer wissen will, warum Amazon so erfolgreich, so groß wurde, der erfährt es hier. Ein gutes Buch das zeigt, dass Amazon nicht aufgrund irgenwelcher bösen Mächte groß wurde, sondern aufgrund seiner Kundenorientierung.

Hans Peter Roentgen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf Amazon ein Buch über Amazon, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Irgendwie schon lustig hier ein Buch über das Unternehmen zu rezensieren.
Ich habe das Buch aber mit großem Interesse gelesen. Meiner Meinung nach ist es sehr interessant und aufschlussreich. Offensichtlich benützt jeder der diese Zeilen liest ja Amazon. Wer hat sich aber schon Gedanken gemacht wie die Abläufe dahinter sind? Hätten Sie gewusst, dass dem "1-click" Bestellvorgang eine 19-seitige Patentschrift zugrunde liegt?
Spannend sind auch die Informationen über Jeff Bezos selbst. Seine Aussage: "Wann immer wir ein Problem haben, gibt es bei uns kein Entweder-oder-Denken. Wir suchen nach einer Lösung für beides."(S.168) zum Beispiel sagt schon viel über seinen Ansatz aus.
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4.0 von 5 Sternen Streben nach Dominanz, 18. Mai 2013
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Amerikanischen Geschäftsleuten scheint der Drang nach Größe und Dominanz besonders im Blut zu liegen. Die Geschichte des inzwischen größten Internet-Händlers bietet dafür einen einzigartigen Beleg. Den meisten Kunden dürfte das indes völlig egal sein, denn Amazon vermittelt sehr konsequent eine einfache Botschaft (S.110): "Ganz gleich, was irgendjemand kaufen (möchte), über Amazon (bekommt) er es wahrscheinlich am günstigsten. Und (wird) ein Artikel dort nicht am allerbilligsten angeboten, (lohnt) sich der Aufpreis, weil die Bestellung bei Amazon schlicht verlässlicher (ist)."

Dem kann man nur schwer etwas entgegensetzen. In diesem Buch findet man eine kurze Geschichte des Konzerns von der Idee über die Gründung bis hin zur gegenwärtigen Dominanz. Nebenbei erfährt man auch etwas über die Strategien und die Persönlichkeit des Gründers Jeff Bezos. Allerdings halten sich diese Informationen doch in engen Grenzen.

Als ebenso limitiert erweisen sich die Blicke hinter die Kulissen. Vielmehr erklärt der Autor seinen Lesern mehr oder weniger ausführlich die Geschichte des Konzerns entlang der Zeitlinie. Und die beginnt mit der Dotcom-Blase, in der sich Bezos fragte, womit man am einfachsten durch Verkaufen im Internet Geld verdienen könne. Als ausgebildeter Techniker geht Bezos bei seinen Überlegungen stets sehr planvoll und systematisch vor. Da er vor Gründung von Amazon in Wall-Street-Unternehmen Abwicklungsprogramme für den Handel schrieb und umsetzte, verfügte er bereits sowohl über Kontakte zum Finanzsystem als auch über Erfahrungen in der Erstellung und Implementierung großer Software-Programme. Beides erwies sich als überaus hilfreich.

Sparsamkeit und Konzentration aufs Wesentliche sind offenbar entscheidende Charakterzüge von Bezos. Und genau dies macht auch die Amazon-Website aus. Aber sie charakterisieren auch all seine geschäftlichen Schachzüge. Man erfährt in diesem Buch, dass Bezos Größe und Dominanz am Anfang stets vor Gewinn ging. Manchem wird das als eine sehr risikofreudige Strategie erscheinen. Aber sie war genial, und der Erfolg gibt Bezos schließlich recht. Es dauerte recht lange, bis der Konzern erstmals profitabel wurde. Dass Bezos das überhaupt bei der Geschwindigkeit seines Expansionskurses durchhalten konnte, verdankt er dem Börsengang in einer Blasen-Zeit, in der man für Hoffnung gigantische Ausgabekurse seiner Aktien bezahlte.

Wenn man sich über die Strategien von Bezos und die Geschichte des Konzerns informieren möchte, bietet dieses Buch eine gute Grundlage. Ich hätte mir manchmal eine etwas tiefere Analyse und mehr Details oder eine kritischere Darstellung gewünscht. Beispielsweise kommen Aussteiger aus der Firma nur sehr kurz zu Beginn des Buches zu Wort. Aber immerhin reichten diese Erklärungen bereits aus, um meinen Eindruck von der Vordergründigkeit vieler Floskeln des Unternehmens zu bestätigen.

Eine lesenswerte Geschichte, die gut geschrieben ist und durch die man wesentliche Strategien von Amazon viel besser zu verstehen lernt.
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3.0 von 5 Sternen Nett, aber nicht sonderlich spannend geschrieben, 3. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: ein Klick (Taschenbuch)
Viele schöne Infos, die man sons nicht mitkriegt, jedoch etwas trocken geschrieben. Es hat sich gezogen, aber ein paar nette Infos drin.
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ein Klick von Richard L. Brandt (Taschenbuch - 3. Mai 2013)
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