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Am 23. August 1966 entstand eine der wichtigsten Fotografien der Menschheitsgeschichte. Denn auf dem Bild konnte man zum ersten Mal die Erde aus dem Weltall betrachten – eine kleine, blaue Kugel , die verletzlich und wunderschön vor dem Unendlichen kreist. Fast zwanzig später konnte der kurz zuvor gestartete Satellit SPOT-1 die Explosion von Reaktor Nr.4 des Kernkraftwerks Tschernobyl bestätigen. Und diese beiden Bilder geben die ganze Spannbreite der Entdeckungsreise an, auf die uns dieser faszinierende Bildband mitnimmt.

In der Kategorie „Erde von oben“ sind inzwischen zahlreiche Bildbände erhältlich. Trotzdem ist dieser einzigartig. Denn er verbindet die menschliche Lust am Sehen mit dem Anliegen, unseren Planeten vor Ausbeutung, Zerstörung und Verwüstung zu retten. Das ist ein hoher Anspruch, wenn man bedenkt, wie sehr wir uns gegen Veränderungen unserer Gewohnheiten sträuben. Aber da der Mensch ein visuelles Wesen ist, wirken Bilder eben oft mehr als Worte.

Auf Texte ganz zu verzichten, wäre allerdings auch nicht ratsam. Denn schließlich sehnen wir uns auch nach Begründungen, Geschichten, Sinnzuschreibungen. Und wenn Sprachliches nicht sogleich an Schule und Prüfungsarbeiten erinnert, sind Worte durchaus willkommen.

Das Vorwort verfasst Yann Arthus-Bertrand, der allen bekannt sein dürfte, die Interesse an der „Erde von oben“ haben. Es ist ja auch bezeichnend, dass Yann Arthus-Bertrand zum Umweltschützer wurde, als ihm seine eigenen Bilder zeigten, wie bedroht die Schönheit unseres Planeten ist.

Der Bildband macht natürlich auch ersichtlich, wie rasant sich die Technik seit der berühmten Aufnahme von 1966 entwickelte. Spionagesatelliten können inzwischen Objekte aus großer Höhe ausmachen, die nicht einmal zwanzig Zentimeter messen. Aber es ist nicht nur die Auflösung, die Bilder zu wertvollen Instrumenten machen, die Welt besser verstehen zu können, sondern auch die gestiegenen Möglichkeiten ihrer Bearbeitung. So sind denn auch viele Aufnahmen speziell eingefärbt worden, um das besser sichtbar zu machen, was gezeigt werden soll.

Der Weltraum ist zum wichtigsten Standort geworden, um Atmosphäre, Landmasse, Weltmeere, Städte, Umwelteinflüsse und klimatische Veränderungen zu beobachten. Und dass viele Bilder per Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, fördert das Bewusstsein, etwas für die Erhaltung unseres Planeten tun zu müssen.

Zusammengestellt wurde das reiche Bildmaterial mit Astrium, dem größten europäischen Unternehmen für Satellitenaufnahmen. Und eingeteilt werden die Fotografien in zehn Kapitel, die folgende Themen umfassen: Erde aus dem Weltall gesehen – Ernährung – Klimawandel – Wälder – Verschmutzung – Stadtgebiete – Leben auf der Erde – Katastrophen – Wasserversorgung – Desertifikation, Verwüstung.

Zu den einzelnen Themen und Aspekten gibt es kurze, erhellende Texte. Und auf kleinen Kartenausschnitten wird angezeigt, wo die jeweilige Aufnahme zu platzieren ist. Wem das nicht genügt, findet auch die genauen Koordinaten und eine knapp formulierte Legende.

Mein Fazit: Sehr viel eindrücklicher und schöner kann man wohl nicht zeigen, warum es sich lohnt, sich für unseren Planeten einzusetzen. Zudem ist der Einsatz von Satelliten eine ausgezeichnetes Beispiel für die Behauptung, Technik an sich sei weder gut noch schlecht. Oder anders gesagt: Was sich überwachen lässt, kann nicht so leicht verborgen werden. Das mussten etliche Regierungen und Unternehmen bereits schmerzvoll erfahren. Aber für den Bildband spricht auch, dass er nach über 250 Seiten den Gesamteindruck „Die Erde ist schön“ hinterlässt.
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am 25. März 2014
Als am 23. August 1966 das erste aus dem Weltall gemachte Foto von der Erde veröffentlicht wurde, da war das nicht nur für die Astronauten, die dieses Bild mit eigenen Augen sahen, ein überwältigendes Erlebnis. Die Schönheit unseres blauen Planeten vermittelte gleichzeitig ein allererstes Gefühl für seine Bedrohung und Gefährdung.

Seit dieser Zeit sind von unzähligen Satelliten immer wieder Bilder, auch von ein und derselben Stelle der Erde gemacht worden. Und im zeitlichen Vergleich kann man die oft dramatischen Veränderungen deutlich erkennen.

Yann Arthus-Bertrand, der nicht zuletzt durch seine eigenen Bilder zu einem engagierten Umweltschützer wurde, hat nun diesen wunderbaren Band bei Knesebeck herausgegeben, der sich von vielen anderen Büchern mit Bildern der Erde aus dem All auch durch seine zahlreichen die Bilder erläuternden und erklärenden wissenschaftlichen Texte unterscheidet.

Es sind beunruhigend schöne Bilder von den Fußabdrücken des Menschen, die er auf dem Planeten hinterlässt: von Abholzung und Verstädterung, von globaler Erwärmung und dem Voranschreiten der Wüste.

Besser und auf die Schnelle eindrücklicher und nachhaltiger als viele entsprechende Bücher lassen diese Bilder einen die Folgen des menschlichen Handelns begreifen.

Der Zustand der Erde ist alles andere als gut, und die Perspektiven für einen Einhalt in dieser dramatischen Entwicklung sind denkbar schlecht.
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am 8. März 2014
Hatte in der "Stern View" von dem Buch erfahren, dort waren ein paar Auszüge abgebildet und dazu jeweils ein erklärender Text. Im Buch ist der Text nicht sehr aussagekräftig, meist nur algemeine Infos und Ort, oft keine Erklärung wie die Landschaften entstanden sind. Die Bilder sind aber trotzdem sehr schön!
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