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am 6. Februar 2012
Manche Geschichten kann man immer wieder lesen - so auch die Odyssee. Diese Pop-up-Ausgabe, die sich nicht recht entschließen kann für welches Publikum sie gemacht wurde, greift die wichtigsten bzw. bekanntesten Stationen auf.
Die Bilder sind eher für ein jugendliches Publikum, die Texte variieren zwischen salopper Alltags-Sprache und gehobenen Ausdrücken. Für Kinder, die Pop-ups lieben, braucht es Erklärungen.
Die Pop-ups sind liebevoll und sehr detailliert gefertigt, es ist wirkliches Kunst-Handwerk. Wenn man es sich mit Kindern anschaut, braucht es einen gewissen Grad an Sorgfalt und Feinmotorik. Manchmal sucht man etwas, bis man den Anschluß wieder gefunden hat (aufklappbare Seiten, die man zuerst lesen sollte), so dass ein schnelles Durchlesen kaum möglich ist. Es ist ein Buch, für das man sich etwas Zeit nehmen sollte.

Insgesamt ein schönes Buch, das leider einige kleine Schwachstellen hat. Aber es ist ein netter Einstieg, sich mal wieder mit der Odyssee zu befassen.
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Also Freund der Pop-Up-Kunst bin ich immer auf der Suche nach neuen Musterbeispielen. Denn in unregelmäßigen Abständen verwenden wir diese Art der Informationsvermittlung auch für schnöde Werbezwecke. Vorwiegend für ein erwachsenes Zielpublikum. Den Adressaten dieses Buches aus dem Knesebeck Verlag einzugrenzen, ist nicht einfach. Eher Richtung Kinder zielen die Illustrationen und die Sprache. Doch sind die sehenden Leser allzu klein, ist die Gefahr groß, dass sie die Reise des Odysseus beenden, bevor dieser die Sirenen hören konnte. Denn viele Pop-Up sind so ausgeklügelt, dass man sie mit Vorsicht behandeln muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass ungeduldige oder ungeschickte Kinder das Buch ungewollt ruinieren und damit den Zorn der Pop-Up-Götter oder Eltern auf sich ziehen. Ebenso gut kann ich mir aber auch vorstellen, dass feinmotorisch führende Kinder im zweiten Lesealter mit einem solchen Buch die Faszination der griechischen Sagen entdecken könnten. Und wo das zutrifft, hat sich die Anschaffung sicher gelohnt.

Gezeigt werden können selbstverständlich nicht alle Etappen und Abenteuer dieser bekanntesten aller Irrfahrten. Wenn ich gewisse Zweifel daran habe, ob Homer-Neulinge beim Einstieg in die Geschichte mitkommen, liegt dies eher an der Sprache als an den Zeichnungen. Denn was liest er zuerst? "Penelope, Königin von Ithaka, lauscht einem Sänger, der in seinen Oden über den Trojanischen Krieg berichtet." Ob bereits das englische Original munter zwischen saloppen und altertümlichen Formulierung wechselt, weiß ich nicht. Aber in der deutschen Übersetzung ist es so. Eine solche Abfolge lautet dann zum Beispiel: "Ich beginne ihn zu hassen!- Ich auch! - Lasst uns ihn suchen und töten, bevor er zurückkommt und unser Vergnügen stört. - Dann muss jener, der seine Mutter heiratet, nicht mit deren erwachsenem Sohn auskommen."

Mein Fazit: Mir gefällt dieses Buch, weil es Pop-Up-Kunst auf hohem Niveau vermittelt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es beim eigentlichen Zielpublikum nicht nur für Freude sorgt, wenn Dilettanten oder Kinder mit feinmotorischen Schwierigkeiten ans Werk gehen. Aber den Abzug eines Bewertungssterns hat der Texter zu verantworten, weil er sich nicht für einen einheitlichen Sprachstil entschließen konnte.
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Einige ausgewählte Szenen aus Homers Odysee als Pop-Up-Buch. Für kleine Kinder wohl kaum geeignet, denn allzu wild sollte man an den schön gestalteten Aufklappelementen nicht herumspielen. Manches lässt sich auch nur etwas hakelig aufziehen. Zu bestaunen gibt es etwa eine Triere mit rudernden Männern (mein Lieblingseffekt in diesem Werk), den Zyklopen und einiges mehr, inklusive dem Trojanischen Pferd. Die Zeichnungen sind eher naive Malerei statt großer Comic-Kunst.

Ein Buch, das Lehrer ihrer Schulklasse vorführen könnten oder Eltern ihren Kindern. Nett, aber eine schöne Graphic Novel hätte auch gereicht.

16 Seiten, Hardcover, Farbe, mit Aufklappelementen, Übersetzung: Dr. Helmut Neuberger & Karl Schaumann, Knesebeck 2011
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