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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Am besten ist, dass in diesem Rundumschlag einige wichtige Themen derWirtschaftspolitik - von Arbeitslosigkeit und Hartz IV bis zu Staatsverschuldung, Derivaten, Bankenkrise und Wirtschaftswachstum - zum großen Teil sehr anschaulich dargestellt werden. Die oft mit Bezug zu der traditionellen Rivalität der Nachbarstädte Köln und Düsseldorf gewählten Beispiele dürften auch Nicht-Rheinländern leicht verständlich sein. Dass man - insbesondere außerhalb des Themas Wirtschaft - nicht mit allen Ansichten übereinstimmen muß, nimmt den Spaß an den zahlreichen Denkanstößen nicht. Etwas Optimierungsbedarf gibt es aber für die zweite Auflage: 1. Schön wäre ein Sachverzeichnis, in dem man die vielen Themen nach Stichworten wiederfindet. 2. Der Lektor sollte sich nochmal die zum Teil irritierende Schreibweise zusammengesetzter Begriffe ansehen (viele Stellen, z.B. Faxgeräte statt Fax Geräte, S. 163). 3. Die beiden Schlusskapitel sind stark komprimiert. Da fehlen zum Teil die anschaulichen Beispiele, die doch gerade die Stärke der anderen Kapitel ausmachen. Trotz der kleinen Kritikpunkte: Lesenswert und kurzweilig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert für alle die mal einen Überblick haben möchten,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Das Buch ist gut lesbar geschrieben und vermittelt dem Leser recht einfach und praxisnah größere volkswirtschaftliche Inhalte, wie Statistiken, Bruttoinlandsprodukt oder auch Subventionen.Einiges regt zum nachdenken an und hier und da wurde ich auch mal mit einem neuen Ansatz bspw. zur Besteuerung überrascht. An aktuellen Beispielen wird einem gezeigt weshalb man auch mal hinter die Kulissen schauen sollte und das nicht nur Statistiken reine Auslegungssache sind. Alles in allem, wenn man ein wenig Interesse an globaleren Themen hat und keine volkswirtschaftlich tiefgründigen Analysen erwartet, bekommt man hier ein nettes Werk mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Wirtschaftswissen für Dummies,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Die Westerwelle? Klingt ein wenig nach Bundesaußenminister, FDP, Liberalismus. Tatsächlich bringt der Autor aber dem geneigten Laien das Thema "Wirtschaft" näher und ich meine damit nicht die Kneipe an der Ecke. Vielmehr werden Wirtschaftsthemen sehr anschaulich und mit vielen Beispielen so beschrieben, dass man sie auch ohne entsprechendes Studium versteht. Besonders gelungen: Endlich mal die klar verständliche Darstellung von Geldverkehr und Schulden.
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5.0 von 5 Sternen
Superbuch - empfehlenswert,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Der Titel Die Westerwelle hat nichts (wie ich erst befürchtet habe) mit seiner Sexualität zu tun, sondern spielt auf die vom damaligen Vizekanzler losgetretene Welle an, so nach dem Motto Schneeschippen für Hartz IV Empfänger. Aber Vorsicht: Der Autor nimmt nicht nur den Staat und die Forderung nach Kürzung der Sozialleistungen aufs Korn, auch die Betroffenen selber kriegen ihr Fett weg.Das Thema Wirtschaftspolitik ist sonst nicht mein Thema, aber der Autor beschreibt dieses graue Theme wirklich sehr amüsant und nachvollziehbar. Habe ich gerne gelesen. Superbuch - leicht verständlich und amüsant geschrieben Die Westerwelle Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Die Westerwelle,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Mal abgesehen von der Aufarbeitung so wichtiger Themen wieStaatsverschuldung und Banken mitsamt ihren ganzen Finanzprodukten und deren Ablösung vom realen Geschehen ist ein Plus des Buches, dass es sich ganz systematisch und dabei trotzdem lesbar geschrieben mit dem Komplex der Arbeitslosigkeit auseinandersetzt und im Prinzip das Recht auf Arbeit einfordert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Die Westerwelle,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Kein Mensch blickt normalerweise bei der Gesundheitsreform durch, das fängt schon mit der Frage an, wie hoch die Kosten eigentlich sind und wer was bezahlt. In dem Buch werden nicht nur Zahlen und Fakten genannt, sondern das ganze System mit seinen Beiträgen und Regularien kommt auf den Prüfstand. Unbedingt Lesen!
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5.0 von 5 Sternen
Die Westerwelle,
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Bisher habe ich einen Bogen um Bücher mit dem Thema Wirtschaft gemacht, weil die meist trocken geschrieben und nur was für Fachleute sind. Das Buch ist eine echte Ausnahme: Es ist witzig, anschaulich, gut zu verstehen, auch für den Laien und liest sich leicht wie ein Roman, definitiv als Bettlektüre geeignet.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dat däät joot - Wirtschaft aus kölscher Perspektive,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Westerwelle (Taschenbuch)
Die Wirtschaft berührt uns alle jeden Tag. Und Michael Kaiser muss es besonders gut wissen, ist er doch selber mittelständischer Unternehmer aus Köln. Und er hat das Buch "Die Westerwelle" geschrieben.Das ist eine sehr große tour d'horizon", auf die der Autor uns mitnimmt: Staatsverschuldung, Derivate, Bankenkrise und Wirtschaftswachstum, Arbeitsverpflichtung von Erwerbsfähigen, Ablehnung der Kürzung von Sozialleistungen, Wiedereinführung der Vermögenssteuer, Aufhebung der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung, Kritik am Finanzsektor. Ich habe großen Respekt vor der Leistung, ein Buch zum Thema Staatsverschuldung" zu schreiben. Dabei geht es nicht nur um diese, sondern um eine generelle Abrechnung" mit der aktuellen Finanzpolitik. Es herrschen in unserer Gesellschaft ja insgesamt krauses Gedankengut und krude Vorstellungen, was die Verschuldung von Staaten angeht - wie man gerade auch am aktuellen Beispiel Griechenlands sehen kann. Den Titelzeilen der Zeitungen kann man entnehmen, dass Griechenland nun das Tafelsilber" veräußern muss, und zwar an jene Gläubiger, die ihm jahrelang so gerne Kredit gegeben haben. Da darf man sich fragen, ob da nicht gar System" dahinter steckt? In Brasilien regiert seit 20 Jahren letztlich der IWF. So haben es die Finanzmoguln doch gerne, wenn sie die Wirtschaft ganzer Staaten selber direkt regieren und exploitieren können. Ohnehin ist der Fetischcharakter des Geldes" auch heute für den gut sichtbar, der seine Informationen nicht einzig aus der BILD-Zeitung bezieht. Was soll schon großartig passieren, wenn die Aufwendungen zur Tilgung der Staatsschulden langsam die Größe des Staatshaushalts annehmen (zur Zeit verschlingt die Zinslast in Deutschland schon etwa 20% des Bundeshaushalts)? Dass es auch bei uns darauf hinausläuft, ist allen Finanzfachleuten schon lange bewusst. Nur solange in der Prozesskette noch ordentlich verdient wird, hat keiner ein Interesse, die Milchkuh sterben zu lassen. Machen wir uns nichts vor: Die deutschen Staatsschulden werden nie zurückgezahlt werden, das ist nur eine Mär für den besorgten Bürger, damit dieser die ihm zunehmend aufgebürdeten Lasten weiterhin zu tragen bereit ist. Am Ende werden die Zähler einmal mehr auf Null" gestellt, der Bürger ist sein sauer Erspartes los - und der Staat beginnt erneut mit der Verschuldung. Meine Eltern haben das zwei Mal in ihrem Leben mitgemacht. Möglicherweise erlebe ich das auch noch. Abgesehen von dem Ärger über die Findigkeit des Staates, sich stets neue Abgaben und Steuern einfallen zu lassen, kann man daher nur zu dem Schluss kommen, dass eben dieses (Finanz-) Gebaren zum System an sich gehört - und ihm somit jegliche Spektakularität fehlt, wie Aufregung unnötig ist. Es gibt eben kein richtiges Leben im falschen. Die wirtschaftspolitischen Zusammenhänge werden vom Autor sehr allgemeinverständlich dargelegt. Überhaupt macht die Lektüre des Buches Spaß - kein Wunder, bei einem Autor rheinländischen Provenienz. Die oft mit Bezug auf die Nachbarstädte Köln und Düsseldorf gewählten Beispiele sind auch für Nicht-Rheinländer verständlich. Das profunde Zahlenwissen und die vielen Statistiken stammen offenbar aus seiner Dissertation. In seinem demagogischen" Ziel eines auch qualitativ besseren Staates bin ich ganz beim Autor, besonders beim Thema schulische Ausbildung - da kann ich mit drei Kindern ein Lied von singen! Konsens auch was Terrorismus und den Export von angeblicher Freiheit und Demokratie betrifft! Sehr gut auch die Analyse von Entlohnung und Qualität der Arbeit. Sehr erhellend der Gedanke des geistigen Diebstahls: Wer in den armen Ländern produzieren lässt, ihnen aber nur sehr wenig vom erwirtschafteten Gewinn belässt, muss damit rechnen, dass diese sich anders bedienen. Der Autor und ich divergieren eigentlich nur in einem Punkte: Ich meine, dass der Produktivitätsfortschritt durchaus zu einer Arbeitszeit von - sagen wir ein - 35 Stunden / Woche führen kann. Da gibt es schon seit Marx / Engels Berechnungen, wohin der Mehrwert so fließt. Ich und einige andere Idealisten vermuten, dass wir es sogar mit noch weniger Stunden locker schaffen könnten. Dann hätten wir nachmittags alle frei und könnten "angeln und jagen" und "kritische Kritiker" sein. Ei, das wäre doch fein! Zum Schluss gibt Michael Kaiser ganz schön Gas. Da fällt es als Leser schwer, ihm (rechnerisch) zum Ende hin folgen zu können. Die beiden Schlusskapitel sind zu stark komprimiert. Es fehlen die anschaulichen Beispiele, die die Stärke der ersten Kapitel ausmachen. Schön wäre ein alphabetischer Index, in dem man die vielen Themen nach Stichworten wiederfindet. Ich würde mir statt der vielen humorigen Abkürzungen auch einen Quellennachweis / eine Literaturliste wünschen. Denn trotz der sarkastischen Schreibe blinkt da immer auch viel Wissenschaftlichkeit durch. Der Mann weiß, worüber er schreibt. Als Quellen für das verwendete Zahlenmaterial bediente sich der Autor offenbar beim "Wirtschaftsinstitut Kiel" und bei offiziellen Veröffentlichungen von Land, Bund und Kommunen und dem statistischen Bundesamt. Vor allem aber hätte man dem Buch eine nachhaltige Endredaktion gewünscht. Die Groß- und Kleinschreibung sowie die Getrenntschreibung stören die intelligenten Ausführungen doch erheblich - aber das ist wohl einzig dem Verlag und nicht dem Autor anzulasten. Falls der Verlag einen Lektor haben sollte, was sehr zu bezweifeln ist, so würde ich diesem fristlos kündigen. Überhaupt würde man dem Autor einen seriösen großen Fachverlag wünschen. Das Buch hat es verdient! Und bei einer nächsten Auflage oder einem Neudruck würden wir uns auch über eine Erklärung der Titelwahl freuen! Trotz der o.a. Kritikpunkte: Ein überaus lesenswertes und kurzweiliges Buch! 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Die Westerwelle von Michael Kaiser (Taschenbuch - 29. April 2011)
EUR 14,95
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