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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Michael Moorcock Klassiker in neuem Gewand, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elric: Band 1. Rubinthron (Gebundene Ausgabe)
Zu erst war ich skeptisch ist doch Moorcocks Klassiker oft in Comic-Adaption versucht worden. Damals nur in sehr kurzlebigen Magazinen, nicht auf deutsch und heute nur für Sammler mit viel Geld zu erwerben.

Diese Ausgabe bringt nun endlich für Liebhaber der Elric Saga geballtes Bildmaterial.
Klar kann nicht jede Szene aus dem Buch gezeichnet werden. Aber in dem Buch werden die wichtigsten Szenen wirklich gut dargestellt und vermitteln wirklich gut den Eindruck, der düsteren und kranken Welt, in der die Elric Saga beginnt.

Man darf auf die Fortsetung gespannt sein
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Weltenentwurf!, 8. Januar 2014
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elric: Band 1. Rubinthron (Gebundene Ausgabe)
Yyrkoon schäumt vor Wut. Statt Tod und Verderben, Hass und Gewalt verbreitet der Herrscher von Melniboné Langeweile und Sichtum. Sein Cousin Elric, mächtigster Herrscher der Welt, Gebieter über die Dämonen der Unterwelt, Spross einer seit vielen Jahrtausenden unangreifbaren Rasse blutdürstiger, menschenverachtender Tyrannen, ist in seinen Augen schwach und des Thrones unwürdig. Yyrkoon hasst den Albino. Verachtet den schwächlich wirkenden "Weißen Wolf" und sehtn sich nach einstiger Stärke und der gottgleichen Macht des Rubinthrons.
Doch seine Schwester Cymoril, Gefährtin Elrics und machtvolle Hexerin gelingt es immer wieder das schwache Blut des Herrschers zu erneuern, im Kraft zu spenden und die Schwäche des kranken Körpers aufzuheben. Gelangweilt, des eigenen Körpers müde, dem Volk von Melniboné entrückt und die eigene Macht verachtend, lässt Elric Yyrkoon gewähren und weisst den Ursupator nicht in seine Schranken.
Da erschüttert eine Nachricht das so unangreifbare, mächtige Reich Melniboné. Barbarenhorden wagen es, die unangreifbare Insel der Drachen, den Hort der Götter und Dämonen, den unpassierbaren Irrgarten inmitten der kochenden See mit ihrer nichtswürdigen Flotte zu besudeln. Elric, von Yyrkoon bis aufs Blut provoziert, sieht sich gezwungen, den Angreifern persönlich gegenüber zu treten und einen Splitter seiner gewaltigen Macht zu präsentieren. Er ahnt nicht, dass er damit Yyrkoon die lange herbeigesehnte Chance gibt, ihn zu stürzen.

In fahrigen, hastig gemalt wirkenden Bildern lassen Didier Poli, Robin Recht und Jean Bastide eine Welt entstehen, die abscheulicher nicht sein kann. Vergewaltigung, Folter, das Ausbluten zahlloser junger Frauen, die Zerstückelung von makellosen Körpern allein um der Langeweile zu entgehen sind die Kulisse für die Protagonisten Yyrkoon und Elric, die sich belauern, umkreisen und doch auch einander brauchen. Da ist der hasserfüllte Yyrkoon, der sich einen grausamen Herrscher wünscht und nur aus seiner Enttäuschung über den kraftlosen Elric selbst die Macht zu ergreifen versucht. Ihm gegenüber der Albino, dessen schwacher Körper und gelangweilter Geist den Sinn seines Daseins an der Spitze einer Jahrtausende alten, unangreifbaren Dynastie nicht mehr erkennen kann. Was bringt ihm diese Macht, die endlose Aneinanderreihung von Grausamkeiten und Niedertracht? Was hat das Schicksal mit ihm vor, dem Dahinsiechenden, dem Kranken und Schwachen?

Julien Blondel erweckt ein Szenario zum Leben, das seit Jahrzehnten Vorbild zahlloser Bücher, Spiele und Filme wurde. Dem Szenario des düsteren, schwachen Helden, der sich seiner Welt entfremdet hat und auf Sinnsuche gehen muss. Ich habe diesen genialen Weltenentwurf - quasi das absolute Gegenstück zu Tolkiens "Herr der Ringe" - vor dreißig (!) Jahren gelesen (den damals sechs Bücher umfassenden Sammelband) und nie mehr vergessen. Entsprechend groß waren meine Erwartungen, Befürchtungen und eine fast allergische Abwehr-Reaktion auf die mögliche Umsetzung als typischen Hochglanz-Splitter-Comic. Wie könnte man auch nur ansatzweise diesem melancholischen, grausamen, traurigen, heldenhaften und undurchschaubaren Epos in wenigen Seiten mit bunten Illustrationen, versehen mit wenigen Textpassagen gerecht werden?

Man kann! Von der ersten Seite an fühlt man sich in die Welt Melnibonés versetzt. Spürt man die Abneigung von Elric, den scheinbar vorherbestimmten Bahnen seines Schicksals zu folgen, ahnt man, welch üble Taten Yyrkoon zu vollbringen in der Lage ist.
Und auch wenn man voller Abscheu die Hintergrundillustrationen betrachtet, die menschenverachtend Details enthüllen, die man nicht sehen möchte und doch gezwungen ist, in sich aufzunehmen, will man diesen Epos verstehen.

Der Auftaktband spart nicht mit ekligen Details und ist doch ein genialer Entwurf einer fast schon vergessenen Welt - der Welt von Michael Moorcock, dem Schöpfer einer der unsterblichen, tragischen Helden der Fantasy-Literatur. Dieser Elric ist für Fans ein Muss, für Neueinsteiger eine große Herausforderung und befriedigende Erfahrung: [b]So muss Fantasy! [/b]
Ebenfalls grandios sind die acht Sonderseiten mit Studien zur Entwicklung der Hauptcharaktere dieses Auftaktbandes.

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Stefan Erlemann
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elric now, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elric: Band 1. Rubinthron (Gebundene Ausgabe)
Eine sehr schöne und gruselig stimmige bildliche Darstellungen des Elric Stoffes. Mit leichten Abweichungen von der Buchandlung geht diese Erzahlung einher. Aber nach dem schriftlichen Beitrag Michael Moorcocks, der in diesem Band enthalten ist, gingen sie mit seiner Absprache einher und währen in dieser Form auch im Buch zu finden, wenn sie ihm nur eingefallen währen.

Dieser Comic enthält explite Darstellungen von Gewalt, Sex, Folter etc. die Kinder und empfindliche Gemüter vielleicht nicht so gut verarbeiten können. Eine Freundin, die bei mir daheim durch den Comic blätterte, war davon sichtlich irritiert. Es ist kein Comic für kleine Kinder! Die Bilder halten eine Welt fest die wie in denn Büchern beschrieben, gewaltätig und verdorben ist. Dies sollte man sich beim lesen dieses Werkes durch und durch bewusst sein.

Die düstere Heimatwelt von Elric wird in einem eleganten, und zugleich rohen Stil gezeigt. Die Art und weise wie das Wesen dieses Volkes, der Melnibonea, dargestellt wird, gefällt mir ausgesprochen gut. es transportiert sehr gut die Stimmung und Atmosphäre mit der der Antiheld Elric aufwuchs.
Für Fans der Bücher ist dieser Comic meines erachtens ein Pflichtstück.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bleibt der Rest ? :-), 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elric: Band 1. Rubinthron (Gebundene Ausgabe)
Der erste Band hält sich extrem genau an die Buchvorlage. Mal schauen, ob die Restlichen Bände das halten was dieser verspricht.
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Elric: Band 1. Rubinthron
Elric: Band 1. Rubinthron von Didier Poli (Gebundene Ausgabe - 1. Dezember 2013)
EUR 14,80
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