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Kundenrezensionen

7
3,4 von 5 Sternen
End: Band 1. Elisabeth
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am 9. November 2013
Barbara Canepas und Anna Merlis auf drei Bände angelegte Serie "End" erzählt eine düstere und sehr mysteriös gehaltene Geschichte, die den Leser bislang nur mit dem derzeitigen Stand der Dinge konfrontiert, ihm aber keine Hintergründe erläutert. So wird ein flüchtiger Blick auf Elisabeth Weatherleys Beerdigung und ihren anscheinend frühen Tod geworfen, ohne ihre gegenwärtige Daseinsform näher zu erklären, die vermeintlich irgendwo zwischen Tod und Leben liegt. Denn Elisabeth ist für die Lebenden nicht wahrnehmbar und ihre Hände wirken tödlich, weshalb sie diese in Tücher hüllt. Dessen ungeachtet muss sie atmen und auch ihre drei tierischen Mischwesen (größtenteils Katze, Fledermaus und Kröte) können "sterben". Warum sind sie an diesem merkwürdigen, fast paradiesisch bepflanzten Ort gefangen? Wer sind die unergründlichen Emphemeren und was wollen sie von Elisabeth?
Doch nicht nur der Leser interessiert sich brennend für den plötzlichen Tod der Dreizehnjährigen, auch ihre Freundin Nora und weitere Mädchen des Internats wollen das Geheimnis ergründen und suchen (trotz Verbot) den Ort ihres Todes auf. Dort hat Nora eine Offenbarung, was allerdings bloß weitere Fragen aufwirft: Was hat es damit auf sich? Besitzt sie übernatürliche Fähigkeiten und was sind ihre nächsten Schritte? Übrig bleiben Gerüchte um die Familie Weatherley - besonders um Dorothea, Elisabeths ältere Schwester -, der Verdacht des Verrats sowie unheilvolle Andeutungen.
Auffallend sind ferner Elisabeths oftmals philosophische Erzähltexte, welche die Handlung über weite Strecken begleiten, aber nicht so recht zu einer Dreizehnjährigen passen wollen. Die Lesefreude wird dadurch aber in keinster Weise beeinträchtigt.

Im Gegensatz zu der nebulösen Handlung sind die Illustrationen dafür wohl greifbar und wirklich überwältigend. Weiche, detaillierte Zeichnungen, die sehr zarte Charaktere ohne harte Konturen aufweisen und das Niveau des Covers spielend halten. Egal ob Mensch oder Tier, ihre fragilen Körper und großen Augen, die voller Leben stecken, lassen sie äußerst niedlich oder wunderschön erscheinen. Genauso beeindrucken die Bauwerke und Elisabeths "Goldener Käfig", welche die vielen Szenerien füllen und sich immer wieder in großflächigen Panels präsentieren. Auch die konstant blau-grünliche, teils gedämpfte Färbung ist dem allgegenwärtigen Tod und den dunklen Geheimnissen angepasst.

Fazit: Mit "End" wird eine traurig-düstere und vor allem mysteriöse Geschichte präsentiert, die dennoch das Interesse des Lesers weckt. Die poetische Sprache und zuallererst die unvergleichlich-zarten Zeichnungen faszinieren und entführen in eine andere Welt, die einen nicht so schnell wieder loslässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 8. November 2013
Gemeinsam mit Alessandro Barbucci erschuf Barbara Canepa die Erfolgsserien “Monster Allergy“, “W. I. T. C. H.“ und “Sky Doll“. Mit der dreiteiligen Reihe “End“ legt die Italienerin jetzt ihren ersten im Alleingang konzipierten Comic vor, wobei sie zeichnerisch von Anna Merli unterstützt wird. Genau wie schon die “Sky Doll Spaceship Collection“ erscheint auch “End“ als wunderschön aufgemachte Hardcover-Edition beim Splitter Verlag.

Erzählt wird von der 13-jährigen Elisabeth, die plötzlich feststellen muss, dass sie Gast auf ihrer eigenen Beerdigung ist. Als sie aus diesem Alptraum erwacht wird es auch nicht viel besser. Das junge Mädchen hat graue Haare und rote Augen. Ihre besten aber möglicherweise auch einzigen Freunde sind eine Katze und eine Fledermaus, die beide sprechen können. Sie lebt in einem geheimnisvollen Garten in einer Art Zwischenwelt. Von hier aus versucht Elisabeth ihre Schwester Kontakt zu ihrer Schwester aufzunehmen...

Wie nicht anders zu erwarten ist “End“ von einer großen visuellen Pracht. Doch genau wie bei den mit Barbucci entwickelten Comics – vielleicht abgesehen von “Sky Doll“ – stehen auch hier die sorgfältig konzipierten und geschmackvoll kolorierten Bilder im starken Gegensatz zur nachlässig bis unbeholfen erzählten Geschichte, die in der bei Carlsen erscheinenden deutschen Serie “Alisik“ ähnlich aber sehr viel mitreißender inszeniert wurde.

Es ist zu hoffen, dass “End“ inhaltlich noch zulegt und zu mehr als zu einem weiteren gut gezeichneten aber schwach erzählten Mystery-Comic wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2015
Für mich war dieses Buch Neuland, da ich bis jetzt nie ein Freund dieser "Comics" war. Aber das Cover und die Geschichte machten mich neugierig.
Also auf jeden Fall ein Lob an die Künstlerin, die Bilder finde ich wirklich schön gemalt und passend zu der Stimmung.
Aber müssen diese Figuren in manchen Szenen halbnackt bis nackt herumrennen? Ich finde, dass muss nicht sein und verhilft der Story nicht wirklich. Die Story ist nun auch nicht die Spannendste und wirklich viel erfährt man nicht. Eigentlich schade, irgendwie hätte ich mehr erwartet.
Dazu kam auch noch, dass das Buch unsanft ohne Stütze oder Polsterung in einer viel zu großen Kiste kam und die Ecken alle verbeult waren. Das arme Buch!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2014
... anstatt hin und weg - leider. Eigentlich wurde auch alles schon dazu gesagt.
Die Aufmachung ist sehr gut und die Zeichnungen sind wirklich teilweise gelungen und detailverliebt gestaltet.
Es scheint einfach die Zeit und der heutige Geschmack zu sein, irgendwie unfertige Dinge zu liefern, die sehr großen bzw. zu großen Spielraum für die Fortsetzungen lassen.
Mehr Schein als Sein, denn die Geschichte drum herum ist etwas fade, für meinen Anspruch lieblos erzählt und auch verwirrend. Mädcheninternat - reiche, wahrscheinlich degenerierte Gönnerfamilie - Nonnen im Zwielicht - buhuhu. Auch mir fehlt hier der fesselnde Aspekt, der die Begehrlichkeit für den nächsten Band wecken sollte.
Die gezeichneten Gesichter gleichen sich manchmal ein wenig zu stark, genau wie die Ausdrücke darin. Und ob man ein dreizehnjähriges Mädchen unbedingt fast nackt abbilden muss - ich weiss es nicht. Für mich war damit jedenfalls der Zauber vorüber, mit dem mich das Titelbild in seinen Bann gezogen hatte.
Darum nur drei Sterne von mir.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2014
Ich habe mir diesen Comic Anfangs auf Grund der Zeichnungen gekauft. Leider sind viele der Zeichnungen im Buch sehr dunkel und darum wirkten die durchaus liebevoll gestalteten Zeichnungen nicht so gut erkennbar. Manchmal war ich mir nicht sicher, welchen Charakter ich gerade betrachte..so ähnlich sind sie sich.
Die Geschichte beginnt durchaus spannend, wird aber je weiter man liest, wirr und endet dann in einer Enttäuschung. Ich bin nicht wirklich ein Freund davon, wenn man erst XXX Bücher kaufen muss, um zu wissen was hinter all dem steckt. Ich gehöre zu der Generation, in der mir ein Buch eine Geschichte erzählt...von Anfang bis Ende. Lose Enden, die man erst durch den Kauf noch eines und noch eines Buches zusammenbinden kann, finde ich stimmungsmordend.
Es sind sehr gute Ansätze in der Geschichte..meine Phantasie wollte schon auf die Reise gehen...aber dann hatte ich die letzte Seite erreicht und war verblüfft...und unbefriedigt. Leider.
Ich gebe drei Sterne und damit ein "nicht schlecht", weil das Buch mir als Solches gefällt. Ein gefällt mir gibts aus oben genannten Gründen nicht....Ich glaube nicht, das ich mir eine irgendwann einmal erscheinende Fortsetzung kaufen werde.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2013
Die Bilder sind von außerordentlich guter Qualität, wie man es von Barbara Canepa erwarten darf. Ich habe mich schon seit langem auf die deutsche Ausgabe gefreut. Die Darstellungen zeigen eine eindrucksvoll düstere Atmosphäre.
Die Geschichte selbst kommt allerdings nicht in Fahrt. Man erfährt rein gar nichts über die Hintergründe, wer was warum tat oder wie es überhaupt zu der jetzigen Situation gekommen ist. Der Text ist stellenweise , meine ich, schlecht übersetzt und die Geschichte verliert sich in Andeutungen. Falls dies Spannung erzeugen sollte, hat es bei mir nicht funktioniert. Dazu kommt, dass Seitenweise herum philosophiert wird. Gegen Tiefgang habe ich ich nichts, aber hier fehlte einfach der Sinn dahinter. Auf mich wirkte es, als sollten die Texte die geheimnisvollen Umstände, unter der die Hauptprotagonistin lebt, unterstreichen, was jedoch Langeweile erzeugt hat.
Ich hoffe Band zwei bringt noch Klarheit, eine Chance gebe ich der Geschichte noch.
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am 27. März 2015
Ein super Werk der Autorin, die mit düsteren Bildern eine Welt schafft, die es zuvor nicht gab. Eine tolle Idee, die toll umgesetzt wurde. Schaut es euch an, es lohnt sich!
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