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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbares Artwork
Hallo,

ich habe mir den Band gekauft und war im Vorfeld sehr neugierig. Denn eigentlich stehe ich eher auf Fantasy und Science-Fiction.
Aber nach dem ersten lesen muß ich sagen HAMMER!

Die Geschichte erweckt einen historischen Eindruck. Jedoch blitzt auch das eine oder andere Fantasy Element durcht und ich mir sicher bin,
daß...
Veröffentlicht am 29. August 2012 von farscapefan

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewaltige Bilder mit einer ausbaufähigen Story
Schon auf den ersten Seiten begegnen dem Leser Blut, Gewalt und nackte Haut, die sich auch im weiteren Verlauf der Geschichte reichlich wiederfinden. Und das sind leider schon die wesentlichen Themen, denn außer großartig dargestellten Kämpfen und der Einführung der verschiedenen Charaktere, gibt die historisch-fiktive Story nicht so viel her. Die...
Vor 24 Monaten von Sarah Mehring (Media Mania) veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewaltige Bilder mit einer ausbaufähigen Story, 31. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden (Gebundene Ausgabe)
Schon auf den ersten Seiten begegnen dem Leser Blut, Gewalt und nackte Haut, die sich auch im weiteren Verlauf der Geschichte reichlich wiederfinden. Und das sind leider schon die wesentlichen Themen, denn außer großartig dargestellten Kämpfen und der Einführung der verschiedenen Charaktere, gibt die historisch-fiktive Story nicht so viel her. Die Betonung liegt vielmehr auf fiktiv, denn die Skythen waren der "Hauptklan" einer weitschichtigen Gemeinschaft von Nomadenstämmen, die sich nicht eindeutig differenzieren lassen (Vgl. Rice 1957: 15). Ferner sollen die - hier als Skythen dargestellten - Nomadenvölker (Kallipiden, Sarmaten und Kimmerier) die Skythen eher unterworfen haben oder von diesen selbst verdrängt worden seien. Eine weitere Ausschmückung der Geschichte ist der Einsatz von übernatürlichen Elementen durch die Atlantiden-Zauberer.

Auf knapp sechzig Seiten wird ein (erdachter) Einblick in die drei verschiedenen Kulturen gewährt, die sich zu einem starken Bund vereinigt haben. Dabei bleibt die Spannung größtenteils auf der Strecke, denn irgendwie passiert nichts von Bedeutung. Der Konflikt mit den Hethitern und mögliche Kontroversen untereinander werden aufgezeigt und geheimnisvolle Personen eingeführt: Die Schreiberin Thusia sowie eine mysteriöse Fremde, die König Hattuschili zu lenken scheint - Genaueres über diesen erfährt der Leser bisher nichts. Die Skythen rüsten sich und ihre imposanten Tiere bereitwillig für den großen Kampf und verlassen dafür ihre Stadt Haumavarka. Unterwegs werden sie bereits in Kampfhandlungen verwickelt, die zwar actionreich, aber nicht relevant für den Verlauf des Abenteuers sind.

Die Illustrationen hingegen sind stark, aber auch gewalttätig, blutig und geizen nicht mit nackten Tatsachen. Daher ist diese Ausgabe nichts für Kinderhände oder zarte Gemüter. Faszinierend und ausdrucksstark sind die großflächigen, gut gefüllten Schlachtenbilder mit den wilden Kreaturen, die gerne auch mal länger betrachtet werden. Ebenfalls interessant sind die abwechslungsreiche Anordnung der Panels und die vereinzelten Bild-in-Bild Darstellungen. Daneben überzeugen die schön leuchtenden und satten Farben, mit denen die Darstellungen lebendig wirken.
Im Großen und Ganzen retten somit die Illustrationen die bisher recht schwache Handlung, die hoffentlich nur als Einführung in ein spannenderes Abenteuer dient.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Minimalhandlung mit Blockbuster Schauwerten, 15. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden (Gebundene Ausgabe)
Drei skythische Nomadenstämme die erst wenige Jahre zuvor sesshaft wurden und sich unter ihren jeweiligen Anführern zur Der Horde der Lebenden" vereint haben, werden von den Kriegern der Hethiter bedroht. Die Skythen können sich der Unterstützung der Babylonier gewiss sein, denn die benötigen die Skythen als Puffer gegen die anbrandenden Hethiter.
Eine Schreiberin der Babylonier begleitet die Skythen und durch ihre Augen erfährt der Leser das Geschehen. Runberg und Miville-Deschenes haben durch die Schreiberin die Möglichkeit die drei unterschiedlichen Kulturen vorzustellen, etwas über die letzten der geheimnisvollen Atlantiden einfließen zu lassen und einige seltsame, blutige Rituale der Völker vorzustellen. Magische Elemente, seltsame prähistorische Tierwelt und geheimnisvolle Bestien die Teil der tierischen Kampftruppen sind sorgen für etwas Fantasyfeeling. Ein akkurates Historiendrama will Reconquista also sicher nicht sein.

Das klingt soweit ganz interessant, ist es beim Lesen aber leider nicht. Eine wirkliche Geschichte entwickelt sich nicht und Spannung kam bei mir nicht auf. Eher Stirnrunzeln über bemüht wirkende Konflikte in den Reihen der Skythen, lustlos abgespulte Handlungsstränge ohne Höhepunkte, aber mit Klischees. Das reichlich Blut fließt und viele barbusig oder ganz nackte Priesterinnen / Sklavinnen / Amazonen auftreten machen aus einem Comic noch keine erwachsene Unterhaltung. Vor allem krankt die Geschichte daran, dass keiner der Charaktere fasziniert und zur Identifikation taugt. Die Personen bleiben flach und ihr Schicksal berührt nicht.
Man kann den Autoren zugute halten, dass dies hier der Eröffnungsband ist. Daher werden die Grundkonflikte vorgestellt, Personen eingeführt, Hintergründe erläutert. Darunter leidet die Entwicklung der Story. Aber man benötigt schon guten Willen um über die Schwächen dieses Bandes hinwegzusehen.
Die Zeichnungen von Francois Miville-Deschenes gefallen mir hier nicht so gut wie in der bei "Bunte Dimensionen" erschienen Serie "Millennium". Mitunter wirken die Figuren wie in Posen erstarrt. Der weiblichen Anatomie widmet der Zeichner sich hier ja ausführlich, leider sehen die Damen sich aber verdammt ähnlich. Ähnliches gilt für einige Gesichter, die mitunter auch nicht stimmig sind. Etwas weniger steifer Hyperrealismus würde gut tun.
Insgesamt muss man aber sagen, dass der realistische Stil von Miville-Deschenes einige großartige Seiten und Risenpanels voller dynamischer Szenen füllt. Das reißt den Band heraus, aber auf beiden Seiten, Story und Zeichnungen ist Luft nach oben. Wobei bei den Zeichnungen weniger mehr und der Story mehr mehr wäre.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Historischer Dünnpfiff entliehen von Herodot, 15. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden (Gebundene Ausgabe)
Historischer Dünnpfiff entliehen von Herodot

Wenn man sich schon so ein spezielles historisches Szenario wie dieses aussucht sollte man sich wirklich ein wenig damit beschäftigen und nicht einfach blind von Herodot abschreiben der erst im 5 Jhd. V. Chr mit den Skythen in Kontakt kam und eher von Hörensagen über dieses Volk geschrieben hat - wo man heute doch weiß das das meiste davon nicht stimmt.

In den Comic setzten sich die Skythen aus drei "skytischen-Volksstämmen" zusammen - die Sarmaten, Kallipiden und Kimmerier. Alle drei Völker gab es, waren aber keine Skythen - sprich das Comic dreht sich rund um die Skythen ohne das sie vorkommen.

Ich zitiere hier z.B. mal sogar einen deutschen Professor, namens Hermann Parzinger , mit dem Spezialgebiet in der Archäologie für antike Reiternomaden:

"Grundsätzlich ist dabei aber zwischen Skythen und den mit ihnen verwandten Kimmeriern zu unterscheiden."

Die Kimmerierer waren eher Feinde der Skythen. Ähnlich verhält es sich mit den anderen dreien. Man sollte sich in den Bereich eben auf gar keinen Fall auf die eher schlechten europäischen Quellen verlassen die damals noch nicht so fortgeschritten waren und vor allem kaum mit den Skythen in Kontakt kamen, hier sind eher die russischen (Zaren und Sowjetunion haben hier einiges zur Forschung beigetragen), arabischen, chinesischen und vor allem persischen Quellen weit näher an der Wahrheit. Hier war ein Robert E. Howard mit seinen Geschichten über Conan weitaus korrekter und hat sogar besser recherchiert.

Das alles ist in meinen Augen sehr bedauernswert denn die Zeichnungen von François Miville-Deschênes sind einfach nur noch WOW - allein wegen Ihnen bleibt das Comic dennoch ein Kunstwerk - und abgesehen vom historischen Kontext ist die Handlung sprich die Geschichte ganz nett und lässt sich gut lesen. Sprich der Autor Sylvain Runberg macht dank seine fehlenden Recherche hier einiges kaputt - ich werde mir dennoch die folge Bände kaufen allein wegen den überragenden Zeichnungen von François Miville-Deschênes, aber Comics von Sylvain Runberg werde ich auf jeden Fall meiden.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbares Artwork, 29. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden (Gebundene Ausgabe)
Hallo,

ich habe mir den Band gekauft und war im Vorfeld sehr neugierig. Denn eigentlich stehe ich eher auf Fantasy und Science-Fiction.
Aber nach dem ersten lesen muß ich sagen HAMMER!

Die Geschichte erweckt einen historischen Eindruck. Jedoch blitzt auch das eine oder andere Fantasy Element durcht und ich mir sicher bin,
daß aus dieser Ecke noch etwas mehr kommen wird.

Worum geht es? Kurz und Knapp:
Man nehme zwei Reiche in einer historischen aber auch exotischen Umgebung. Einem Reich wird im Süden durch ein anderes stärkeres Reich (in der Geschichte aktuell nicht beteiligt) Lebensraum abgenommen. Darauf entscheidet sich der Machthaber unter Zuflüsterung einer Unbekannten das nördliche Reich anzugreifen um das verlorene Territorium im Norden neu zu gewinnen. Dort herscht die "lebende Horde" ein Zusammenschluß aus drei sehr verschiedenen Völkern welche jeder ein anderes Kriegselement in die Allianz mit einbringt und dadurch scheinbar unbesiegbar ist. Die ehemals drei
Völker waren in früheren Zeiten Nomaden welche sich aber seit einiger Zeit seßhaft niedergelassen haben. Dies wird als Schwäche ausgelegt und
daher der Angriff gestartet. Diese ziehen nun aufgrund der Gefahr ebenfalls wieder in den Krieg und werden begleitet von einer Geschichtschreiberin.

Richtig viel passiert eigentlich noch nicht in dieser auf drei Bänden angelegten Serie. was aber geschieht hat es ganz schön in sich. Die Zeichnungen sind sehr realistisch und wirklich äußerst gelungen. Das Setting ist unglaublich und schreit förmlich nach einer längeren Betrachtungszeit. Die Farben dazu sind äußerst passend (eher erdfarben). Man verweilt regelrecht bei einzelnen Bildern.

Da das Setting realistisch anmutet geht es auch ganz schön zur Sache was Gewalt, Blut und Gedärme angeht. Auch der "Sex" findet statt aber eher etwas anders als gewohnt. Der Comic richtet sich daher auch eher an ein älteres Publikum.

Die Verarbeitung des Albums ist wie IMMER bei Splitter ausgezeichnet. Papier, Druck, Farben und Einband alles ist einfach erstklassig.

Mir hat der Band äußerst gut gefallen und ich will mehr!

Hier wurde meiner Meinung alles richtig gemacht.

KAUFTIPP!!!
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Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden
Reconquista: Band 1. Die Horde der Lebenden von François Miville-Deschênes (Gebundene Ausgabe - 1. September 2012)
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