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5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Spinoff
Als begeisterer aber kritischer Fan von Thorgal war ich nach der ersten 2-Sterne-Kritik sehr gespannt, wie die Geschichte präsentiert wird. Zuerst die Zeichnungen. Sie sind für mich perfekt. Ich sehe überhaupt keinen Bruch zu den bekannten Bänden. Und es wurde auf den (für mich unschönen) Vollglanzeffekt verzichtet, den es in den letzten...
Vor 12 Monaten von Irko Gnito veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen weit ab vom Original
Dieser Band ist nach dem eher gut geratenen "Schwertboot" für mich sehr enttäuschend dahergekommen. Der Zeichner Roman Surzhenko wird als "Glücksgriff" bezeichnet, die Bilder selbst sowie die Einteilung der Bilder/Bilderfolge überzeugen aber nicht. Verglichen mit dem "Original" Rosinski wirken die Bilder flach, liebloser, oft sogar unfertig. Es ist zu...
Vor 13 Monaten von A. Görres veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen weit ab vom Original, 2. Mai 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thorgal - Die Welten von Thorgal. Lupine 01. Raïssa (Gebundene Ausgabe)
Dieser Band ist nach dem eher gut geratenen "Schwertboot" für mich sehr enttäuschend dahergekommen. Der Zeichner Roman Surzhenko wird als "Glücksgriff" bezeichnet, die Bilder selbst sowie die Einteilung der Bilder/Bilderfolge überzeugen aber nicht. Verglichen mit dem "Original" Rosinski wirken die Bilder flach, liebloser, oft sogar unfertig. Es ist zu erkennen, dass der Stil Rosinskis nachgeahmt wurde, das wars aber auch. Lediglich das Titelbild kommt mit überzeugender Ausarbeitung daher.
Auch den Plot finde ich eher abstrus. Ich musste feststellen, dass auch hier keiner der alten Künstler mitgearbeitet hat: Der Plot stammt von Yann, auch er hat noch nie für diese Serie gearbeitet.
Zwar soll sich das erste Abenteuer Lupines nahtlos in die Welt der Abenteuer der anderen Protagonisten einfügen (dieser Band spielt zeitgleich wie "Schwertboot"), Lupine kommt aber zu arg gekünstelt als Frauenrechtlerin daher, der Band scheint diverse Ideen und Anleihen zu nehmen: Es werden Erinnerungen an "Die Greise von Aran" und diverse Stellen aus dem "paradiesischen" Asgard wach, der undurchsichtige Magier erinnert an den noch nicht abgeschlossenen Plot aus "Das Opfer" UND mit der Ausnutzung der Kräfte Lupines an "Der Fall von Brek Zarith", mit dem ausgestossenen Wolf als Parallele zum Klingenhandquasimodo werden auch Anleihen aus "Lupine" selbst genommen.
Zudem finde ich es etwas anstrengend und übertrieben unglaubwürdig, wenn jetzt alle Familienmitglieder ihre eigenen Ach-so-heldenhafte und kämpferischen Wege beschreiten. Fehlt noch, dass Aaricia auch noch eine eigene Serie bekommt und die Wikinger (oder deren Feinde) aufmischt. Wär aber nicht das erste mal, allerdings hat mich das in den Bänden um die Geschehnisse um Tanatloc herum noch überzeugen können. Dieser Band einfach: nicht.
Mich hat auch gestört, dass man zum ersten Mal die Tiere denken hört (liest, natürlich), bis jetzt kamen die Bände geschickt ohne diese Vereinfachung(?)aus. Aber das ist wohl der Preis für einen Spin-off, Lupine wird ja kaum ständig Monologe laut vor sich herreden.
Bleibt die Hoffnung, dass sich der Plot noch spannend entwickelt. Für meinen Geschmack hat die Story zu früh geendet, ich war in Anbetracht der vielen noch unangetasteten Seiten während des Lesens gespannt, dann sehr enttäuscht, dass die letzten 22 (!!!) Seiten nur Autoreninfos und Skizzen der vorab ausgearbeitet betrachteten Bilder enthielten. Das rechtfertigt den stetig steigenden Preis für mich nicht, spart halt Papier, liebe Splitterleute.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Spinoff, 17. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thorgal - Die Welten von Thorgal. Lupine 01. Raïssa (Gebundene Ausgabe)
Als begeisterer aber kritischer Fan von Thorgal war ich nach der ersten 2-Sterne-Kritik sehr gespannt, wie die Geschichte präsentiert wird. Zuerst die Zeichnungen. Sie sind für mich perfekt. Ich sehe überhaupt keinen Bruch zu den bekannten Bänden. Und es wurde auf den (für mich unschönen) Vollglanzeffekt verzichtet, den es in den letzten Thorgal-Bänden gab. Ganz früher und gänzlich ohne Seitenglanz fand ich die Zeichnungen weniger künstlich und daher schöner.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran man sich bei dieser Geschichte stören soll. Lupine ist ein noch nicht ausgearbeiteter Charakter. Ich habe sie in der Geschichte nicht als übertriebene Fraunenrechtlerein wahrgenommen, sondern eher als kritisches, von dem eigenen Bruder und dem eigenen Vater aufgrund deren ständiger Abwesenheit enttäuschtes Mädchen. Sie ist daher von der Männerwelt enttäuscht, der sie charakterlich jedoch mehr ähnelt als sie denkt. Und da sie zum Einen rebellisch dargestellt wird, zum Anderen das gesamte Lupine-Spinoff auf ihrer wilden Seite beruht, und als Drittes sie mehr nach Ihrem Vater schlägt (während Jolan eher dem sanften Wesen der Mutter entspricht), verwundert Ihr selbstbewusstes Verhalten überhaupt nicht.

Zudem finde ich es interessant, dass der Autor sich in gesellschaftlicher Kritik versucht, die uns ein Kostüm als Moral, Ethik und Zivilisation, sicherlich alles positive Werte, überstülpt und damit aber die wilde Seite der menschlichen Natur unterdrückt (welche sich zuweilen auf grausame und brutale Weise in der reallen Welt in Verbrechen und während Kriege bemerkbar macht).

Es macht sich im Plot überhaupt nicht bemerkbar, dass Yann an der Serie noch nie gearbeitet hat. Dafür sorgte eine sorgfältige Vorbereitung der Spinoffs und die überwachende Funktion von Sante. Die Querverweise auf frühere Ereignisse der Hauptserie sind 100% stimmig. Und dass der Plot auch mal auf Lupines ungewöhnliche Geburt näher eingeht wurde ohnehin höchste Zeit.

Bliebe da noch das tatsächlich neue erzählerische Element, dass wir lesen können, was die Tiere denken. Nun, dass Lupine sich mit den Tieren verständigen kann wissen wir seit eh und je. Diese Kommunikation wurde allerdings bislang stumm dargestellt. Ich persönlich finde das nicth störend. Und bedenkt man, dass eine der wiederkehrenden Komponenten in der Hauptserie die Götter- und Fabelwelt um das Heinzelmännchen Jahzi ist, wo übrigens auch die böse Schlange und andere Kreaturen sprechen können, ist das für mich nicht gerade ein erzählerischer Tabubruch.

Wenn wir schon nach erzählerischen Fehlern suchen: Von Lupine wiederholt (von den Wölfen) als Menschin zu sprechen muss ich als Leser wohl nicht verstehen. Ob das ein Übersetzungsfehler aus dem französischen ist? Außerdem wird auf Thorgal, Sohn der Sterne falsch verwiesen: In Frankreich erschien der Band als Nr. 7, in Deutschland jedoch als Nr. 1 (wobei in der Neuauflage von Splitter die Originalreihenfolge wohl eingehalten werden wird, hier wäre ein differenzierter verweis korrekt gewesen).

Was mich wirklich ärgert, ist die seit einigen Ausgaben vollzogene Umstellung auf Hardcover. Nun passen die Bände im Regal nicht mehr zueinander und sind auch noch unnötig teurer. Der Band ist jedoch nicht zu früh zu Ende. Seite 48, wie schon immer. Es hinterlässt viele offene Plots, doch genau das macht Serien ja so spannend. Für mich ein Stern spannender und unterhaltsamer als Das Schwertboot.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Miniserie mit Potential, 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Thorgal - Die Welten von Thorgal. Lupine 01. Raïssa (Gebundene Ausgabe)
Seit Splitter sich dazu entschlossen hat, die frankobelgische Comicreihe "Thorgal" zu verlegen, scheint der Verlag in die Offensive zu gehen. Nicht nur erscheinen parallel sowohl neue, in Deutschland bis dato noch nicht veröffentlichte Bände und alte Wiederauflagen, sondern nach "Kriss de Valnor" nun bereits das zweite Spin Off.

"Lupine" ist auf vier Teile angelegt und stellt Thorgals halbwüchsige Tochter als Titelheldin in den Mittelpunkt. Das Schöne an dem Comic ist, dass man die Mutterserie nicht kennen muss, um der Handlung von Lupines Geschichte folgen zu können. Diese bedient sich einiger klassischer Fantasy-Versatzstücke, setzt diese jedoch frisch und ohne zu langweilen um. Zeichnerisch ähnelt der Comicband überraschend stark den Zeichnungen der Hauptserie, obwohl in "Lupine" ein anderer Künstler die Stifte schwingt. Die Bilder sind atmosphärisch; Roman Surzhenko setzt Farben geschickt dazu ein, Tageszeit und Stimmung zu transportieren. Die Hintergründe vernachlässigt er etwas, stattdessen konzentriert er sich auf seine Figuren und ihre ausdrucksstarken, abwechslungsreichen Gesichter. Abgerundet wird der erste Band zudem von einem mehrseitigen redaktionellen Teil, der die Macher des Comics näher vorstellt und auch einige Informationen zur Reihe liefert.

Storytechnisch ist der erste Band von "Lupine" sicher kein großer Wurf. Aber er ist spannend und nett zu lesen und lässt den Leser ausgerechnet an einer packenden Stelle zurück, in der die Handlung eine unerwartete, interessante Wendung nimmt. Gerade durch den Cliffhanger spürt man, dass in der Miniserie Potential schlummert, das dieser erste Band noch nicht voll ausschöpfen konnte. Wer archaische Phantastik-Geschichten und jugendliche Protagonisten mag, sollte einen Blick riskieren, zumal er nicht auf die Hauptserie zurückgreifen muss, sondern sich auf eine vierteilige, vermutlich in sich abgeschlossene Geschichte freuen darf.
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Thorgal - Die Welten von Thorgal. Lupine 01. Raïssa
Thorgal - Die Welten von Thorgal. Lupine 01. Raïssa von Roman Surzhenko (Gebundene Ausgabe - 23. April 2012)
EUR 15,80
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