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4.0 von 5 Sternen Zwischen Voodoo und Menschenhandel, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Reisende im Wind: Band 3. Handel mit schwarzer Ware (Gebundene Ausgabe)
Reisende im Wind 3 - Handel mit schwarzer Ware

François Bourgeons ursprüngliche Serie 'Reisende im Wind' (1979 bis 1985) erschien in Deutschland zunächst bei Carlsen Comics, ebenso wie seine Serien 'Gefährten der Dämmerung' und 'Britta und Colin'. 2009 nahm sich der Splitter-Verlag dem Klassiker an, und veröffentlichte die Bände 1-5 neu, sowie die Bände 6.1 und 6.2 (ein Sequel) als Erstauflage im feinen Hardcover mit beigelegten Druck.

Rückblick:
Ende des 18. Jahrhunderts.
Hauptfigur der ersten 5. Bände ist Agnes de Roselande , die durch einen Zufall ihrer adeligen Herkunft beraubt wurde, und sich nun selbst durchs Leben schlagen muß, ohne die Hilfe ihres einflußreichen Vaters.

Natürlich will sie sich an den Verantwortlichen des Unglücks rächen. An Bord eines französischen Schiffes mit Kurs in die Karibik freundet sie sich mit dem bretonischen Matrosen Hoël an, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen soll. Doch am Ende des letzten Bandes wurden Hoël, Agnes und der Schiffsarzt Michel de Saint-Quentin von einer englischen Mannschaft festgenommen. Frankreich und England befinden sich im Krieg, daher werden Hoël und Michel auf einem Gefangenenschiff an der Küste eingekerkert. Dort herrschen harte Sitten, und der Kampf ums Überleben ist alltäglich. Agnes hingegen kann sich frei bewegen, und arbeitet als Französischlehrerin bei der jungen Mary Hereford. Gemeinsam können Agnes und die eingeweihte Mary mit dem Vater ihres ungeborenen Kindes John den unglücklichen Hoël und Michel zur Flucht nach Frankreich verhelfen.

Zum Inhalt:
Der Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer. Agnes, Hoël, John und Mary mit ihrem mittlerweile geborenen Baby fliehen mit einem Schiff nach Afrika. Zu spät stellen sie fest, das es sich um ein Sklavenschiff handelt. Wohl oder übel müssen sie mit ansehen, wie der Kapitän im heutigen Benin anlegt, um mit den korrupten Machthabern vor Ort alles daran setzt, eine Ladung Sklaven an Bord zu holen. Und auch die Schönheit der Damen bringt die Gruppe in Gefahr...

Mehr will ich auf die Handlung nicht eingehen, den der Großteil er Spannung wird auch in diesem Band durch die überraschenden Wendungen und die Beziehungen untereinander geschaffen. Der Leser kann sich aber auf jede Menge Abenteuer zu Lande und zu Wasser freuen, Kanonendonner und klirrende Säbel natürlich inbegriffen, und abgeschmeckt mit einer feinen Priese Erotik.
Bourgeons Zeichnungen bestechen auch heute noch durch ihren klassischen Stil. Lediglich die Cover wurden neu gestaltet.

Fazit: Schöner Abenteuercomic in hochwertiger Aufmachung. Wer es ganz edel mag, kauft den passenden Schuber dazu.
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Reisende im Wind: Band 3. Handel mit schwarzer Ware
Reisende im Wind: Band 3. Handel mit schwarzer Ware von François Bourgeon (Gebundene Ausgabe - 22. Dezember 2009)
EUR 15,80
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