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...zeichnen diesen Band aus. Im Geburtsort des Volks der Drekkar Farkas brodelt es. Die Sklaven der Stadt werden immer unruhiger und scheinen den Aufstand zu planen und eine weitere Gruppe innerhalb der in Kasten orientierten Gesellschaft, gedenkt den Pass(so die Bezeichnung der Drekkars für ihre Stadt) plant sie umgehend zu verlassen, auch wenn der hohe Rat der Kasten und der göttliche Herrscher etwas dagegen zu haben. Doch die potentiellen Aussiedler unter Sekal von Aegor(Held dieses Bandes), sind bereit sich für ihre Sache einzusetzen, auch wenn sie sich dabei in ein komplexes Netz von Intrigen verstricken müssen...

"Drekkars" der zweite Band der Fantasyreihe "Söldner" des Künstlerduos Eric Bourgier(Zeichnungen) und Fabrice David(Autor) macht dort vieles richtig, wo der erste Band noch gehappert hat. Die Geschichte des zweiten Bandes ist in sich runder, wesentlich komplexer und abgeschlossen, streut jedoch noch genügend Andeutungen auf die größere Geschichte im Hintergrund ein, um als Leser weiterhin neugierig zu bleiben. Während im ersten Band jedoch alles nur angedeutet blieb, wird David in diesem Band schon wesentlich konkreter und gibt dem Leser einiges an Hinweisen darauf, wer im Hintergrund des kommenden großen Konflikts die Fäden zieht und was wohl in den Folgebänden geschehen wird.

Abgesehen davon, bringt einen das Künstlerduo die Gesellschaft der drachenblütigen Drekkars näher, die sich in einer erstaunlich gut funktionierende Mischung aus japanischen Mittelalter, südamerikanischen Pueblodörfern und indischen Kastenwesen präsentieren und deren geschichtliche Hintergründe zu Beginn des Bandes erläutert werden, während zum Schluss ein sehr hilfreiches Glossar Auskunft über die Gesellschaft und viele Begriffe der Drekkars gibt und damit auch das Verständnis für die Geschichte enorm erleichtert(beim ersten Mal lesen könnte man sich eventuell ein wenig erschlagen fühlen. Zumindest mir ging es so). Zeichnerisch macht man hier keine Experimente, es bleibt bei der bewährten Formel aus spärlichen Farben und realistisch gezeichneten Menschen, allerdings wirkt das Gesamtbild auch, auf Grund der oben angesprochenen Punkte, wesentlich exotischer, was natürlich nicht negativ zu verstehen ist. Die Bilder sind von ausnahmslos guter Qualität und dies wird sich hoffentlich auch in den kommenden Bänden der Reihe beibehalten.

Insgesamt also eine würdige und verbesserte Fortsetzung, die erneut das schlummernde Potential der Serie zeigt, die dies hoffentlich auch nutzen wird.
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Im Gegensatz zu Buch I, wo Fabrice David das Königreich der Söhne der Erde vorstellte, findet sich der Leser nun in einer komplett anderen Welt, nämlich der der Stadt Farkas wieder, wo die Drekkars wohnen.

Die asiatisch anmutende Welt ist hierarchisch organisiert. Über allem thront der ewige Herrscher, der die Stimme der Drachen gegenüber den Drekkars darstellt. Neben weiteren Unterführern gibt es ein Kastensystem mit 10 Berufen (Schmiede, Lieferanten, Gelehrte usw.), die sich durch verschiedene Tätowierungen unterscheiden.
Darunter stehen die Sklaven, die von den Wüstenvölkern geraubt wurden.
Allen außer Händlern oder Kriegen ist es verboten, die Stadt zu verlassen.

Doch es gibt eine Rebellion in der Stadt der Drachen, nicht alle sind mit dem System einverstanden. Und was ist das für eine Substanz, die der Herrscher unbedingt haben will?

Autor Fabrice David und Zeichner Eric Bourgier haben hier eine epische Fantasywelt geschaffen, die sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch sehr detailverliebt ist. Schon mit dem Glossar, daß die Welt mit ihren kulturellen und politischen Zusammenhängen erläutert, ließe sich ein ganzer Roman erschaffen.

Die Kolorierung ist in Sepia gehalten, was einen verträumten, warmen Eindruck schafft; für mich etwas Schade, ich hätte die Ereignisse gern in Farbe gesehen.

Ein wirklich gelungenes Stück epischer Fantasy, das Seinesgleichen sucht.
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am 16. August 2009
Ich bin von Band II begeistert. Die Zeichnung ist eine Wucht - nicht nur das sie sehr atmosphärisch ist - sie ist unglaublich gezielt und jedes Bild beherbergt einer ungeheure Tiefe in sich das man sich rein instinktiv darin verlieren muss. Die Geschichte ist wunderbar sofern man sich mit einen klaren Verstand kompromisslos drauf einlässt - so wird einen in kurzer Zeit eine wunderbar komplexe Welt nahe gebracht inkl. Einer höchst packenden Geschichte. Es empfiehlt sich vor den Lesen des Comics die Glossar zu lesen. Die Figuren, Völker und Konflikte sind wunderbar tiefgehend und vielseitig und das auf so wenigen Seiten - es ist einfach erstaunlich, wie intensiv dieser Band ist.
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am 21. Dezember 2010
Nachdem der erste Band der Reihe, "Das Lied von Anoroer", sich mit den Bewohnern der Provinz Anoroer und ihren Absichten befasste, ist der Nachfolger komplett der Geschichte und dem Leben der Drekkars gewidmet. Bereits im ersten Teil der Serie wurde der Leser neugierig gemacht, denn um die Wesen, die eine Mischung aus Drachen und Menschen sind, ranken sich im Königreich der Söhne der Erde viele Mythen.
Wie schon im ersten Teil wird der Leser direkt in die Handlung geworfen und tut sich zunächst einmal schwer mit den vielen Kasten, Namen und Tätigkeiten. Langsam, aber sicher gewinnt die Geschichte an Dynamik und die Grundzüge des Verrats werden sichtbar, jedoch ist der 54 Seiten umfassende Comic weit davon entfernt den Leser fesselnd zu unterhalten. Mitunter ist es sehr mühselig der Handlung zu folgen, zumal die Geschichte des zweiten Teils auch sehr abrupt endet und dabei erneut Fragen aufwirft.

Zeichnerisch bleibt Eric Bourgier sich und dem Stil der Reihe treu: Es dominieren Braun- und Sepia-Töne. Die Geschichte ist somit wieder sehenswert umgesetzt und kann überzeugen. Durch die relativ spannungsarme Handlung kann der Zeichner sich jedoch nicht so stark profilieren - hier hat der erste Teil, der deutlich actiongeladener ist, klar die Nase vorn.

"Drekkars" beleuchtet die Entstehung des eigentümlichen Volks, den Widersachern der Menschen, und verdichtet somit die Handlung der Serie. Leider fehlen die aufregenden Momente in dem frankobelgischen Comic. Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte weitergeht - hierbei ist zu hoffen, dass die beiden Völker im dritten Teil endlich aufeinandertreffen und die Handlung deutlich vorangetrieben wird.
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