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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My Lai
Dies ist die Paperbackausgabe des Buches, das vor zwei Jahren erschienen ist und das inzwischen auch in einer englischen Ausgabe bei der Yale University Press erschien. Man kann dem Buch des Hamburger Historikers Bernd Greiner nur weltweite Verbreitung wünschen. Greiner hat sich bei seiner Untersuchung auf Quellen gestützt, die bisher von Historikern kaum...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Dr. Jens P. Becker

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krieg ohne Fronten
Lieber Bernd Greiner, das Buch ist eine Zusammenfassung allem brauchbaren Material, was man in den USA handharb werden konnte, sein Zusammenfassung dargelegt in einer sehr guten Sprache. Es vergeht fast keine Seite in dem gemordet wird, vergewaltigt und der Mensch sich von seiner schlechten Seite zeigt. Aber lieber Bernd Greiner so gut und schön, oder überhaupt...
Vor 3 Monaten von Karl-heinz Schlaweck veröffentlicht


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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My Lai, 10. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Dies ist die Paperbackausgabe des Buches, das vor zwei Jahren erschienen ist und das inzwischen auch in einer englischen Ausgabe bei der Yale University Press erschien. Man kann dem Buch des Hamburger Historikers Bernd Greiner nur weltweite Verbreitung wünschen. Greiner hat sich bei seiner Untersuchung auf Quellen gestützt, die bisher von Historikern kaum genutzt wurden. Die nach einer zwanzigjährigen Sperrfrist 1994 zugänglich gewordenen Akten der "Vietnam War Crimes Working Group" bieten für Historiker eine Goldgrube. Dies ist die erste Untersuchung, die sich dieser (und anderer Akten) bedient, um eine schonungslose Innenansicht dieses schmutzigen Krieges am Beispiel der Kriegsverbrechen geben und präsentiert so eine etwas andere als die geläufige Rekonstruktion des Kriegsalltags. "and though it is not really war, we'll send a fifty-thousand more", sang damals Phil Ochs. Ist es ein richtiger Krieg? Gilt die Haager Landkriegsordnung? Dieses Buch stellt die Fragen nach Recht und Gesetz, nach Kriegsrecht und militärischer Rechtskultur. Vielleicht sollte jeder Politiker, der sich zu Afghanistan äußert, ob in den USA oder in Deutschland, einmal dieses hervorragende Buch lesen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dynamik von asymmetrischen Kriegen, 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Bernd Greiner beschreibt in seinem Band "Krieg ohne Fronten" die Dynamik von asymmetrischen Kriegen anhand der Greultaten in Vietnam. Wer verstehen will, warum die Kriege der heutigen Zeit - Afghanistan, Irak etc. - so ausarten, erhält hier die Antworten.

Von 1965 bis 1973 führten die Vereinigen Staaten einen Krieg in Vietnam, um den Vormarsch der Kommunisten zu stoppen. Die USA waren nämlich von der Angst besessen, dass falls Südvietnam in die Hände des Vietcong fallen würde, dies einen Dominoeffekt ausgelöst hätte und der Kommunismus sich alsbald in der Region unaufhaltsam ausbreiten würde. Die USA planten einen schneller Sieg, doch der Krieg wurde für die USA zu einem Desaster und tausende von Menschen starben bei den Kriegshandlungen. Den 50.000 getöteten US-Soldaten stehen etwa 440.000 Vietnamesen gegenüber. Hinzu kommen noch über 600.000 getötete Zivilisten. Damit gilt der Vietnamkrieg als einer der gewalttätigsten Kriege und niemals zuvor oder danach wurden so viele Vernichtungsmittel eingesetzt wie hier. "Amerika gewinnt die Kriege, die es anfängt."
Warum waren die militärisch weit überlegenen Amerikaner nicht in der Lage die Truppen des Vietcong zu besiegen? Wie konnte es überhaupt zu so einer hohen Zahl an getöteten Zivilisten kommen? Warum wurden die Greultaten lange Zeit verschwiegen?
Dies sind nur einige der Fragen die der Hamburger Historiker und Politologe Bernd Greiner in dem Band "Krieg ohne Fronten" beantwortet. Der Vietnamkrieg war ein asymmetrischer Kriege. Bei dieser Art von Kriegsführung kämpft ein starker Gegner gegen einen schwachen. Diese Art von Kriegen finden zur Zeit viele statt, sei es in Afghanistan oder Irak. Immer erhofft sich die starke Partei eine schnelle Entscheidung durch ihre militärische Übermacht. Doch wie auch die jüngsten Beispiele zeigen, gelingt es nicht. Einer der Fehler, der Kriegsmächte ist, wie Greiner darlegt, dass diese Kriege mit Schlachtplänen aus der Vergangenheit begangen werden. Denn was damals funktionierte, sollte auch heutzutage zum Erfolg führen. Doch asymmetrische Kriege haben eine eigene Dynamik und verlangen andere Strategien.
Bei einem asymmetrischen Krieg kann die stärkere Partei nur gewinnen, wenn sie schnelle Erfolge vorweisen kann. Je länger der Krieg dauert, desto besser ist es für den schwachen Gegner. Da die Bevölkerung in demokratischen Ländern zusehends den Krieg hinterfragt, vor allem wenn immer mehr eigene Landsleute fallen.
In Vietnam bestand die Taktik des Vietcong in gezielten Vorstößen, die die Amerikaner aus der Reserve locken und in unsinnige Manöver verstricken sollten. Viele der Kriegsplätze waren hart umkämpft, im Grunde waren sie aber unbedeutend. "Vietnam als solches war nicht bedeutend. Was am Beispiel Vietnam zählte, war, dass Freunden und Verbündeten demonstrativ amerikanische Unterstützung und unseren Feinden amerikanische Willensstärke vor Augen geführt wurde."
Obwohl den Amerikanern schnell klar wurde, dass der Krieg nicht zu gewinnen war, bestanden die verschiedenen US-Präsidenten auf einer Fortsetzung des Krieges. "Wir mussten die Sache durchstehen...In Vietnam geht es zu 70 Prozent darum, nicht gedemütigt zu werden."
Nachdem es erste Berichte über Massaker - My Lai - durch amerikanische Soldaten gab, führte das Verteidigungsministerium umfangreiche Untersuchungen durch. Diese Akten wurden dann zwanzig Jahre unter Verschluss gehalten und erst 1994 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Greiner ist einer der ersten, der in mühsamer Arbeit tausende von Archivboxen gelesen und ausgewertet hat. In mehreren Kapiteln erklärt er zunächst die Dynamik von asymmetrischen Kriegen und behandelt dann die Absichten und Handlungen der Generäle, Offiziere und einfacher Soldaten. Diese iefen oft tagelange ziellos durch den Dschungel und empfanden immer mehr Wut auf alle Vietnamesen. Diese Wut wurden zudem von den Offizieren gefördert und die Soldaten fühlten sich als Versuchskaninchen ihrer Vorgesetzten. Es sollte eine Grenze gezogen werden zwischen Them and us. Deshalb erhielten die Vietnamesen abwertende Spitznamen und bald wurde kaum noch Unterschieden zwischen Kämpfern des Vietcong und Zivilisten.
Für die Oberbefehlshaber der Armee war ein Krieg nur erfolgreich, wenn es einen hohen Body count gab. Deswegen wurden viele getötete Zivilisten im Nachhinein als Soldaten deklariert. Es wurde wahllos geschossen, geplündert, vergewaltigt. Die amerikanischen Soldaten empfanden das Töten als eine Erleichterung, als ein Triumph über den Tod. "Ich sah nichts falsches, sonst hätte ich doch Gewissenbisse gehabt."
Doch nicht nur die Amerikaner töteten unschuldige Zivilisten, auch der Vietcong benutzte die Menschen als Schutzschilde und setzte sie gezielt dem amerikanischen Hass aus. Und die Amerikaner standen unter einem hohen Erfolgsdruck, war der Krieg doch ein Stellvertreterkrieg im kalten Krieg zwischen den USA und Russland. "Im Falle einer Niederlage in Vietnam wird das amerikanische Volk sich nie wieder an anderen Orten behaupten."
Auch der Frage nach der Strafverfolgung der Kriegsverbrechen geht Greiner nach. "Es wurde vertuscht, weil es im Interesse des Landes war."
Bernd Greiner hat ein wichtiges, bedeutendes Werk geschaffen. Es ist sehr informativ und seine Aussagen werden durch viele Belege verifiziert. Wobei der Autor die Befürchtung hat, dass die Akten, die er eingesehen hat, demnächst wieder unter Verschluss gehalten werden. Mit seinem veröffentlichten Buch aber vieles nie mehr vergessen wird. Wer asymmetrische Kriege verstehen will und warum Soldaten zu Massakern neigen und Unschuldige töten, wer die Bilder von den amerikanischen Soldaten in Abu Ghraib gesehen hat und sich fragt, wie es so weit kommen konnte, muss das Buch lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinnlosigkeit und Grau samkeit nicht gekannten Ausmasses ..., 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Aufgewachsen mit dem Vietnamkrieg und in Asien beheimatet, interessiert mich seit jeher alles zu diesem Thema Veroeffentlichte. Dem Autor gelingt es, geradezu wissenschaftlich die Rolle des Individuums und der amerikanischen Politik in Vietnam aufzuarbeiten und die Absurditaet des Krieges und Amerikas aufzuzeigen. Zu welchen Taten sind Menchen bereit und welche Rolle spielte die amerikanische Administration? Die Schla echter waren nicht nur in Vietnam, sondern sassen auch in den USA und deckten eine Vielzahl der Greueltaten. Jedem zu empfehlen, der sich ein Bild von der "Weltmacht" USA machen moechte und nach Argumenten sucht, warum es einer Neuordnung der Welt und einer Neueinordnung der USA bedarf, wenn diese Welt ueberleben will.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gräuel und Massaker in einem asymmetrischen Krieg ohne Fronten, 17. April 2012
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Bernd Greiner, Professor an der Universität Hamburg, der auch als Historiker und Politikwissenschafter am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig ist, hat über 40 Jahre nach Ende des Vietnamkriegs mit Krieg ohne Fronten - Die USA in Vietnam" (Hamburger Edition, Hamburg 2007) weniger ein Buch geschrieben, das die Geschichte des Vietnamkriegs aufzeigt, sondern insbesondere wie es zu dieser Art des asymmetrischen Krieges ohne Fronten und ihrer Gräuel und Massaker kam. Viele Jahre nach Ende des Vietnamkriegs hat er nach umfassender Forschung seine scharfsinnige Analyse der dort stattgefundenen Kriegsverbrechen vorgelegt. Interessant findet er, dass die Presse, die im Gegensatz zu nachfolgenden Kriegen ungehinderten Zugang zur Kriegsszene hatte, die Art des Krieges und das Sterben insbesondere vietnamesischer Zivilisten lange Jahre ignorierte und erst in einem späten Stadium - aufgerüttelt vor allem durch das My Lai-Massaker - darüber berichtete. Das Verdienst hiefür- das stellt Greiner klar - gehört Seymour M. Hersh, der über den Dispatch News Service der Berichterstattung über die Kehrseite des Vietnamkriegs den Durchbruch verschaffte. Der Grund, woher die überschießende Gewalt im Vietnamkrieg herrührt, sieht Greiner in der Dynamik eines asymmetrischen Krieges, eines Krieges wo die Konfliktparteien mit qualitativ anderer Ausrüstung, mit unterschiedlich geschulten Kämpfern und einem im Grundsatz verschiedenen Verständnis von Krieg aufeinandertreffen. Und all das traf in Vietnam zu: eine Konfrontation einer vermeintlich starken und einer vermeintlich schwachen Kriegspartei, wobei materielle Überlegenheit nicht von Vorteil sein muß, sondern oft ein Fluch ist. In einem solchen Kriegsmilieu sieht Greiner eine hohe Bereitschaft zu exzessiver Gewalt. Nach einer Einleitung beschreibt Greiner in 5Kapiteln die Rollen der Kriegsherren", der politischen Befehlshaber, der Generale, der Offiziere und der Krieger" und der Richter. Eingeschoben sind Kapitel über die die Hintergründe der bekanntesten Kriegsverbrechen - 1967: Die Todesschwadronen in den nördlichen Provinzen; 1968: Die Massaker von My Lai" und My Khe", 1968-71: Abnutzungskrieg in den südlichen Provinzen. Insgesamt ist Krieg ohne Fronten - Die USA in Vietnam" nicht nur ein spannend zu lesendes, sondern mit vielen Fußnoten und einem großen Literaturverzeichnis auch überzeugendes wissenschaftliches Werk. Es zeigt darüber hinaus, dass dieser/der Krieg völlig untauglich Mittel war/ist, um politische Ziele zu erreichen. Es wäre interessant zu wissen, was wohl in 40 Jahren Wissenschafter über Gräuel und Massaker in den Kriegen in Afghanistan und dem Irak schreiben werden. P.S.: Eine Zusammenschau dieses Krieges, seiner Vor- und seiner Nachgeschichte hat Marc Frey in der Geschichte des Vietnamkriegs", die mittlerweile beim C.H.Beck Verlag in 8. Auflage vorliegt, vorgenommen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr speziell, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Was Sie hier nicht finden: Eine chronologische Überblicksdarstellung des Vietnam-Krieges.
Es handelt sich um eine Monographie, die sich streng an ihren zweiten Titel hält: Die USA in Vietnam. Konkret spezialisiert sich Bernd Greiner sehr detailliert und äußerst kenntnisreich auf die Problematik der Eskalation von Gewalt im Kontext eines asymmetrischen Krieges. Dabei bleibt der Kriegsgegner (Nordvietnam und der Vietcong) weitgehend außen vor. Die strategischen Fehler der USA, die anfängliche Ignoranz, dann Duldung und schließlich bewusste Förderung von Gewalt gegen die Zivilbevölkerung sind das zentrale Thema.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krieg ohne Fronten, 13. Mai 2014
Von 
Karl-heinz Schlaweck (53229 BONN, NRW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Lieber Bernd Greiner, das Buch ist eine Zusammenfassung allem brauchbaren Material, was man in den USA handharb werden konnte, sein Zusammenfassung dargelegt in einer sehr guten Sprache. Es vergeht fast keine Seite in dem gemordet wird, vergewaltigt und der Mensch sich von seiner schlechten Seite zeigt. Aber lieber Bernd Greiner so gut und schön, oder überhaupt nicht gut. Aber man stellt sich als Leser nach etwa 100 Seiten die Frage, wie würdest du dich in einem asymmetrischen Krieg verhalten? Wie regaierst du, wenn 3 deiner besten Freunde neben dir wegeschossen werden und einem Freund die Bambusfalle durch Mark und Knochen gebohrt wird, dass er leblos blutend im aufrechten Gang an dieser kleben bleibt, tot. Er hatte keine Chance sich zu wehren, nicht die geringste! Nach 400 Seiten habe ich nur gelesen was die GI's in Vietnam an Massaker anrichteten. Ich vermisse das Gesamtbild, nur ein kleiner Beitrag bitte, ein wenig Wahrheit auch von der anderen Seite. Erst dann kann man verstehen und werten, sonst ist es für mich nur Abstrakt und ohne Wertung.... schade. Was hat der Vietkong oder die nordvietnamesische Armee in dem unrechtlich besetzten Teil von Südvietnam gemacht! Wie wurde dort die Bevölkerung behandelt, umerzogen und zum Wehrdienst gezwungen? Wie wurden amerikanische Soldaten von dieser Seite behandelt? Ja, vielleicht mein lieber Bernd Greiner werden wir dies in dem neuen Buch erfahren oder auch nicht! In Hanoi liegen viele Bataillonsbericht in den Archiven....... und Augenzeugen leben auch noch......
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5.0 von 5 Sternen Die Grausamkeit des Krieges in Vietnam nüchtern analysiert, 6. November 2013
Von 
Redlich, Friedhelm "GenGomez" (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Das Buch ist sehr umfassend und genau recherchiert. Die auf Seiten der Amerikaner verübten Kriegsverbrechen werden anhand zahlreicher Aussagen und Dokumente untersucht. Dabei unterteilt der Autor die Verantwortung auf drei Ebenen: Die oberste Leitung, die Offiziere und die Soldaten. Sie alle hatten unterschiedliche Gründe dafür, gegen die Kriegsverbrechen nicht vorzugehen, sie zu dulden, zu ermöglichen oder auch selber durchzuführen. My Lai war kein Einzelfall. Dieses Buch beschreibt nüchtern und sachlich wie es dazu kam,dass die US-Armee Krieg gegen ein ganzes Volk führte. Das Buch hat zu recht auch in den USA dafür eine Auszeichnung erhalten. So sollte kritischer Journalismus bzw. kritische Geschichtsschreibung immer aussehen.
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5.0 von 5 Sternen Vorwissen nützlich, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Wer sich das Zustandekommen bzw. eine chronologische Aufbereitung des Vietnamkrieges erwartet, wird teilweise enttäuscht - so wie ich am Anfang des Lesens. Das hat sich dann aber schnell geändert. Das Buch zielt auf etwas ganz Anderes ab.

Der Autor geht speziell auf gewisse Themen ein (z.B. strategische Fehler der USA, Gewalt gegen das Zivil, ...) die hervorragend recherchiert und wissenschaftlich aufgearbeitet wurden.
Sicher kein Buch, welches man schnell mal "im Vorbeigehen" lesen kann/sollte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 2. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Jeder, der sich mit dem Kapitel "Vietnamkrieg" beschäftigen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist absolut klasse recherchiert, gibt Erklärungen dafür, warum Kriege in der heutigen Zeit so ablaufen, wie sie ablaufen. Ich kann dieses Buch nur absolut empfehlen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 31. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Broschiert)
Ich beschäftige mich privat äußerst gern mit dem Thema Vietnamkrieg und den dort verübten "Kriegsverbrechen". Habe nach etlichen englischsprachigen Büchern nun endlich auch ein deutschsprachiges (bezahlbahres) Buch darüber gefunden. Meiner Meinung nach eine wirkliche Glanzleistung, ein Meisterwerk. Die harte Arbeit hat sich gelohnt, Herr Greiner. Ich habe dieses Buch verschlungen und ich denke, es wird mir bei meinem Hobby durchaus weiterhelfen...wenn nicht sogar leiten.
Eine klare Kaufempfehlung an jeden Menschen mit dieser mysteriösen Affinität zu diesem ausgeuferten "Konflikt".
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Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam
Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam von Bernd Greiner (Broschiert - 29. April 2009)
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