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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zu "Wie ein Flüstern im WInd" von Tamara Alexander, 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
"Das Leben steckt voller Entscheidungen, Madam. Die meisten Entscheidungen haben nur eine kurzfristige Wirkung und wir vergessen sie bald wieder. Aber andere Entscheidungen (...) durchleben wir tausendmal und können sie bis ans Ende unseres Lebens nicht vergessen. Wichtig ist es zu erkennen, welche Entscheidungen so weitreichende Folgen haben. Und dann zu überlegen, ob wir bereit sind, den preis dafür zu zahlen. Denn Entscheidungen kosten ihren Preis." (S.442)

Nach dem brutalen Tod ihres Mannes Charles, der die Menschen in Nashville betrog und um ihr ganzes Geld brachte, ist Olivia Aberdeen eine Ausgestoßene. Mittellos und ohne Familie wird sie von der Familie der besten Freundin ihrer Mutter, den Hardings, aufgenommen. Doch auch dort ist sie mehr geduldet als willkommen. Doch Olivia ist eine Kämpferin und ist gewillt zu beweisen, was in ihr steckt.

Auch der ehemalige Soldat Ridley Cooper ist nach Belle Meade gekommen, um auf dem Gestüt des General Harding alles über die Pferdezucht zu lernen. Er will sich seinen Traum von einem eigenen Gestüt in Colorado erfüllen.

O'livia und Ridley freunden sich nach anfänglichen Problemen an und bald entsteht aus einer tiefen Freundschaft mehr. Doch Ridleys Geheimnis könnte nicht nur sein Leben gefärden...

***

Tamara Alexander hat für ihren Roman "Wie ein Flüstern im Wind" nicht nur eine tatsächlich existierende Plantage als Handlungsort genommen, sie hat auch intensive Recherche betrieben und sowohl tatsächlich existierende Personen als Charaktere ihrer Geschichte auserkoren als auch die politischen Entwicklungen dieser Zeit eingebunden. Damit ist ihr ein ausgesprochen spannender und interessanter Roman gelungen, der vor einer hinreißenden Kulisse und einem wichtigen Kapitel der amerikanischer Geschichte eine zärtliche Liebesgeschichte erzählt.

Gerade die liebevoll gezeichneten Charaktere und die zwischenmenschlichen Entwicklungen machen die Geschichte zu einem besonderen Leseerlebnis. Das dies ein christlicher Roman ist, wird beim Lesen durchaus deutlich, aber er wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt, belehrend oder übertrieben dargestellt. Für mich war dies beim Lesen ausgesprochen angenehm.

Mit einer gelungenen Mischung aus Romantik, Drama, Spannung und einer guten Portion Humor entführt uns die Autorin in eine Geschichte um Selbstfindung, Selbstbestimmung, Krieg, Umbrüche, Rassenhass und Familiengeschichte.

Es ist meist ein sehr ruhiger Roman, der zum ende hin an Tempo zunimmt und den Leser zu fesseln vermag. Wirklich empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Südstaateroman, 2. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
Olivia Aberdeens ist kürzlich Witwe geworden und sucht jetzt einen neuen Platz in der Welt. Da ihr Mann ein Betrüger war, sieht man sie in der Gesellschaft voller Verachtung an und so ist sie dankbar, als eine Freundin ihrer Mutter sie zu sich auf das Gestüt Belle Mead einlädt. Doch ihr Empfang ist äußerst kühl. Außer Elizabeth scheint sie jeder nur zu dulden. Doch sie versucht es allen recht zu machen und kümmert sich liebevoll um die kranke Elizabeth. Und dann begegnet sie Ridley Cooper, der nach Belle Mead kommt, um zu lernen wie man mit Vollblutpferden umgeht. Und zwischen ihnen entspinnt sich eine unmögliche Liebesgeschichte, denn bald wird Ridley wieder seiner Wege gehen.

Das Buch hat erst einmal ein wirklich sehr schönes, elegantes Cover und besticht durch wundervolle Charakter, die mit ihrer Vergangenheit und ihrem Leben kämpfen. Der Schreibstil ist wirklich gut gelungen und die Geschichte vermittelt viel Interessantes von dieser Zeit und diesem Land, besonders die Zerrissenheit des Landes. Vor allem geht es aber ach darum, seine Träume zu verwirklichen und sich selbst zu finden, seinen Platz in der Welt.

Fazit: Ein schöner Historienroman mit einer wirklich starken Frau
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5.0 von 5 Sternen Leben auf Belle Meade, 23. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
1866: Olivia Aberdeen, eine junge Witwe ist seit dem schändlichen Tod ihres Mannes in der Gesellschaft Nashvilles gebrandmarkt und wird dort verachtet. Nur Elisabeth Harding ist bereit, sie auf dem berühmten Gestüt von der Plantage Belle Meade aufzunehmen.
Doch schnell stellt Olivia fest, dass sie dort nicht bei allen willkommen ist. Gleichzeitig mit ihr kommt der junge Mann Ridley auf dem Anwesen an und bekommt eine Anstellung bei den Pferden. Doch niemand außer der ehemalige Sklave Onkel Bob kennt niemand sein Geheimnis... .
Mit diesem Buch ist es der Autorin Tamera Alexander gelungen, einen glaubhaften und sehr unterhaltsamen Roman über die Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zu schreiben. Mir hat besonders gefallen, dass sie als Schauplatz des Geschehens ein echtes altes Anwesen gewählt hat, dass tatsächlich Belle Meade heißt und auch heute noch besichtigt werden kann. Während des Lesens erfährt man einerseits, wie das alltägliche Leben der ansässigen Familie aussieht, aber auch wie schwer es für die Angestellten war, die gerade erst aus der Sklaverei entlassen waren. Die Autorin thematisiert in diesem Zusammenhang auch die damals vorhandene Ansicht vieler Leute, dass die Dunkelhäutigen immer noch nicht als gleichwertig mit der weißen Bevölkerung anzusehen seien.
Natürlich hat Mrs. Alexander auch hier eine Liebesgeschichte eingeflochten, die sich jedoch langsam entwickelt und immer wieder auf der Kippe steht. Die handelnden Figuren Olivia und Ridley hat sie dabei glaubhaft konstruiert und sie so gut äußerlich als auch vom Charakter her beschrieben, dass ich sie mir richtig vorstellen konnte. Besonders Olivia war mir gleich sympathisch, da sie trotz einer leidvollen Vergangenheit nicht aufgeben hat. Im Verlauf des Romans entwickelt sie sich auch weiter und wächst über sich hinaus. Auch Ridley ist jemand, der aufrichtig durch das Leben geht und sich Ziele gesetzt hat.
Als christliche Autorin bringt die Autorin auch den Glauben häufig ins Spiel und schildert so z. B einen Gottesdienst der Arbeiter auf Belle Meade. Auch der Ridleys Mentor Onkel Bob weist immer wieder darauf hin, dass sein Leben von Gott bestimmt wird und er ihm vertraut.
Der Schreibstil des Buch ist flüssig und gut lesbar. Mrs. Alexander hat ein gutes Gefühl dafür Details zu schildern, aber unnötige Sachen, die die Geschichte ins Stocken bringen würden wegzulassen. Sie erzählt einfach mit viel Gefühl aber ohne Kitsch, wie es um die Menschen auf der Plantage bestellt ist.
Insgesamt ist dies einer der schönsten historischen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und ich kann ,, Wie ein Flüstern im Wind" nur weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Gelungene Unterhaltung, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
Ein Südstaatler, der für die Union kämpft und resigniert vom Krieg der festen Überzeugung ist, dass Gott ihn und die anderen schon vor langer Zeit aufgegeben hat. Eine junge Witwe, die am liebsten neben dem Grab ihres Mannes tanzen würde. Was für ein toller Anfang für einen Roman. Und eben genau diese beiden treffen kurz nach dem Bürgerkrieg auf Belle Meade aufeinander, einer Plantage und bekanntem Vollblutgestüt.

Olivia Aberdeen, in der ganzen Gegend gebrandmarkt durch die betrügerischen Machenschaften ihres getöteten Mannes, findet dort Zuflucht bei der besten Freundin ihrer Mutter. Für Ridley Cooper dagegen soll Belle Meade nur ein kurzer Zwischenhalt werden, denn sein eigentliches Ziel ist das Colorado Territorium, fern von seiner Vergangenheit und eine neue Welt, die es zu entdecken gilt. Bevor er dahin aufbricht möchte er aber von Onkel Bob, einen Pferdeflüsterer den er im Krieg kurz kennen gelernt hat, möglichst viel über Pferde lernen.

Doch aus wenigen Wochen werden Monate. Der unkonventionelle Ridley und die immer auf Schicklichkeit bedachte Olivia sind immer wieder auf Konfrontationskurs. Ridley sieht Olivia als willkommene Herausforderung und tatsächlich kann sie sich mehr und mehr öffnen und von altem lösen. Die beiden beginnen mehr als nur Freunde zu sein. Aber eine Beziehung scheint aussichtslos, denn Olivia ist eine Tochter des Südens und möchte am liebsten immer dort bleiben. Ridley möchte nichts anderes als weg. Und abgesehen davon, dass Olivias Gönner schon auf der Suche nach einem entsprechenden zweiten Ehemann für sie ist, bleibt auch noch Ridleys Geheimnis. Wenn jemand erfährt, auf welcher Seite er im Krieg gekämpft hat, wird er nicht nur seinen Job verlieren, denn sein Arbeitgeber war General in der Konföderation. Er ist sich sicher, dass ihn auch Olivia nur noch als Verräter sehen wird…

Werde ich jemals ein Leben führen, in dem ich eigene Entscheidungen treffen darf? Dieses Thema zieht sich durch Olivias Leben. Ridley wiederum findet in Onkel Bob nicht nur einen guten Lehrer, sondern auch einen weisen Freund. Und in der Kirche der schwarzen Plantagenmitarbeiter findet er zurück zu dem Gott, von dem er sich verlassen fühlte.

„Wie ein Flüstern im Wind“ ist in gewisser Weise ein unspektakuläres Buch ohne besonders viel Action, wohl aber mit spannenden Szenen, humorvollen Passagen und Überraschungsmomenten. Tamera Alexander schafft es, den Leser in die Welt von Belle Maede mit hineinzunehmen. Ein gelungener Roman, der ohne großen Kitsch auskommt und meiner Meinung nach davon lebt, dass ihre Hauptfiguren nicht so handeln, wie man es bei der Kategorie von Büchern unbedingt erwartet.

Genauso wie ihr letzter Roman „Geliebte Fälscherin“, beruht Alexanders Buch auf wahren Begebenheiten bzw. historischen Personen, deren Geschichte sie mit dichterischer Freiheit erzählt. Auf ihrer Website sind einige kurze Videos, in denen es Hintergrundinformationen gibt (Englisch). Ein Blick darauf lohnt sich. Das Buch ebenfalls.
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5.0 von 5 Sternen Ein prachtvoller Südstaaten-Roman, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
Schauplatz dieses beeindruckenden Südstaatenromans ist Nashville, Tennessee, im Jahre 1863. Dem amerikanischen Bürgerkrieg ist es zu verdanken, dass die Sklaverei offiziell abgeschafft wurde, nicht jedoch in den Köpfen der reichen und mächtigen Plantagenbesitzer des Landes, die ihre „Angestellten schwarzer Hautfarbe“ immer noch wie Leibeigene behandeln und die alles dafür tun, die Veränderungen in Amerikas Süden aufzuhalten. Im Zentrum dieses Buches der Autorin Tamera Alexander steht „Belle Meade“, das auch als „Königin der Südstaatenplantagen“ bezeichnet wird. Elizabeth Harding, die sanfte und gutherzige Ehefrau des Plantagenbesitzers, General William Giles Harding, bietet der verwitweten jungen Olivia Aberdeen ein neues Zuhause, nachdem deren Ehemann Charles als Betrüger entlarvt und in einem Komplott auf grausame Art und Weise getötet wurde. Olivias tiefer Schmerz bezieht sich jedoch nicht auf das Ableben ihres Gatten, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass die Gesellschaft sie für die Taten ihres Mannes verantwortlich macht und ächtet. Die Einladung, die von der besten Freundin ihrer verstorbenen Mutter ausgesprochen wurde, erscheint Olivia wie ein rettender Anker. Dankbar nimmt sie Elizabeths Stellenangebot als Hausdame der Hardings an. Im vermeintlich rettenden Hafen angekommen, wird ihre Freude jedoch durch die Ablehnung einiger Familienmitglieder getrübt. Lediglich der neue Angestellte der Hardings, Ridley Adam Cooper, bringt Licht in ihren grauen Alltag. Und nach und nach gewinnt sie auch die Herzen der Plantagenbewohner – und entwickelt sich von der zurückhaltenden, alle Etikette strikt einhaltenden Südstaatenlady in eine beherzte und mutige junge Frau, die sich nicht scheut, in Zeiten der Rassentrennung gemeinsame Gottesdienste mit den Angestellten der Plantage zu zelebrieren, ihnen Bildung zu ermöglichen, und auch an ihren Festen teilzunehmen. Olivia begibt sich hierbei auf höchst gefährliches Terrain – und letztendlich muss sie eine schwerwiegende Entscheidung für ihre Zukunft treffen…

„Wie ein Flüstern im Wind“ bietet auf beachtlichen 544 Seiten Unterhaltung auf hohem Niveau. Der flüssige und ansprechende Schreibstil der Autorin sowie die Themenvielfalt bereiteten mir großes Lesevergnügen. Tamera Alexander geht auf den amerikanischen Bürgerkrieg und den Konflikt hinsichtlich der Abschaffung der Sklaverei ein, sie veranschaulicht anhand vieler Alltagsszenen dieser großen Plantage den Umgang der Reichen und Mächtigen mit ihren ehemaligen Sklaven und vermittelt ein detailliertes Bild vom Leben der stolzen Plantagenbesitzer. Die Autorin geht auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft Amerikas zur Zeit des Bürgerkriegs ein, sie erzählt von der Aufzucht der Vollblutpferde auf Belle Meade sowie dem Konflikt um das Recht auf Bildung für Schwarze. Dabei werden die historischen Fakten um diese Südstaaten-Plantage mit einer wunderschönen Liebesgeschichte zwischen einer jungen Witwe und einem Mann, dessen Ziel ein Neubeginn im unerschlossenen Colorado ist, verwoben. Die einnehmenden Protagonisten werden mit sehr lebendig dargestellten Nebenfiguren vervollständigt, wobei mir besonders der erste Stallknecht und ehemalige Sklave „Onkel Bob“, die kräuterkundige Schwarze namens Rachel und die warmherzige Angestellte Susanna ans Herz gewachsen sind. Tamera Alexander hat es geschafft, diesen umfangreichen, 60 Kapitel umfassenden Roman, dermaßen lebendig zu gestalten, dass man vollkommen in die Szenerie der Südstaaten dieser Zeit eintaucht. Eine wunderschöne Leseerfahrung, für die ich eine maximale Anzahl an Bewertungssternen vergebe und die ich jedem Liebhaber historischer Romane ans Herz legen möchte.

Anmerkung: das gefällige Coverfoto mit der jungen Witwe im Vordergrund wurde exakt nach den Angaben des Romans gestaltet, was meines Erachtens ebenfalls für die erstklassige Umsetzung seitens Verlags spricht.
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4.0 von 5 Sternen Romantisch und interessant, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Broschiert)
Tamera Alexander ist bekannt für ihre gut recherchierten und interessanten historischen Romane. Mit "Wie ein Flüstern im Wind" entführt sie die Leser in die Gegend von Nashville kurz nach dem Bürgerkrieg.
Die Südstaatler haben den Krieg verloren. Auf Menschen, die mit dem Norden sympathisieren, sind sie nicht gut zu sprechen. Die Sklaven wurden zwar befreit, aber gleichberechtigt sind sie noch lange nicht. Kurz nach dem Bürgerkrieg war es vielen ein Dorn im Auge, wenn ehemalige Sklaven lesen lernten. Deshalb wurden Freigelassenenschulen überfallen und abgebrannt, Lehrpersonal und Schüler ermordet.
In dieser Zeit kommt die junge Witwe Olivia auf die berühmte Belle Meade Plantage. Belle Meade ist ein Pferdegestüt und Olivia hat panische Angst vor Pferden. Außerdem ist sie dort nicht so willkommen, wie sie gehofft hat. Das Familienoberhaupt will sie schnellstmöglich erneut verheiraten und sucht bereits eine gute Partie für sie. Auf der Plantage lernt Olivia den Pferdeknecht Ridley kennen, zu dem sie sich schon bald hingezogen fühlt. Aber er kommt als Ehemann überhaupt nicht in Frage, denn er ist nicht nur arm, er hat auch ein dunkles Geheimnis.
Auch die ehemaligen Sklaven sind ein Thema in diesem Roman. Ridley und Olivia setzen sich beide auf ihre Art für sie ein. Doch dadurch machen sie sich Feinde.
Die Autorin erzählt den Roman wie schon "Geliebte Fälscherin" abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten. Auch hier sind beide Angestellte in einem Haus, das es wirklich gab, und einer von beiden hat ein dunkles Geheimnis. Es gibt sogar ein paar Hinweise auf Mrs Acklen, der Hausherrin im ersten Roman. Trotzdem ist diese Geschichte völlig anders. Ridley lernt auf der Plantage, dass manches Zeit braucht. Olivia dagegen stellt sich ihren Ängsten und führt Schritt für Schritt ein selbstbestimmteres Leben. Beide merken, dass Entscheidungen dem Leben eine ganz andere Richtung geben können. Doch manchmal scheint keine Entscheidung die richtige zu sein.
"Wie ein Flüstern im Wind" ist ein ruhiger Roman, in dem Gefühle und innere Veränderungen eine große Rolle spielen. Das passt sehr gut zu den Berufen der Hauptpersonen: Ridley möchte lernen, mit Pferden umzugehen, Olivia ist Gesellschafterin einer alten Dame. Tamera Alexander schreibt sehr schön. Leider haben sich bei der Übersetzung mehrmals grammatische Zeitfehler eingeschlichen, die beim Lesen stören.
Tamera Alexander vermischt Wahrheit und Fantasie, Geschichte und Gegenwart, Entscheidungen des Herzens und Entscheidungen der Vernunft zu einem gelungenen Roman.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 26. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Kindle Edition)
gefällt mir - macht Spass zum Lesen, kann ich weiter empfehlen.
jetzt fällt mir nichts mehr dazu ein. viel Vergnügen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes, romantische Buch!, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Flüstern im Wind (Kindle Edition)
Habe ich gern gelesen und empfehle es gern weiter! Die Autorin erwähnt in diesem Buch Details, die in ihrem Werk > Geliebte Fälscherin < ausführlich beschrieben werden. Dies macht es noch authentischer. Schön!
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Wie ein Flüstern im Wind
Wie ein Flüstern im Wind von Tamera Alexander (Broschiert - September 2013)
EUR 15,95
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