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am 22. November 2012
“Missionale Gemeinde” ist ein Thema, das zur Zeit viele Menschen in Kirchen und Gemeinden beschäftigt. Der kanadische Gemeindeberater und Pastor Alan Roxburgh ist einer der Vertreter, denen der Begriff “missional” nicht nur als Hülle für aufpolierte Gemeindeprogramme dient. Im Unterschied zu “missionarisch” beschreibt “missional” nämlich kein Tun, sondern eine Lebenseinstellung: Menschen lassen sich in Gottes Rettungsmission hineinnehmen und bezeugen ihr Christsein ganzheitlich, indem sie sich für soziale Gerechtigkeit und Frieden, Bewahrung der Schöpfung und Evangelisation einsetzen.

Roxburghs These:
In einer Zeit, in der Kirche ihre gesellschaftliche Machtposition eingebüßt hat, müssen wir aufhören, “Kirchenfragen” zu stellen, also Fragen, die sich hauptsächlich auf die Zukunft der Kirche, ihre Effektivität, ihren Stil und ihr Wachstum konzentrieren. Stattdessen gilt es zu fragen: Was führt Gott in unserer Nachbarschaft, in unseren Milieus im Schilde? Und wie werden wir ein Teil dessen, was Gott in diesen Kontexten tut?

Die Überraschung: Dafür brauchen wir gar nicht unbedingt nur Neugründungen von Gemeinden. Roxburgh spricht sich für missionale Experimente in traditionellen Gemeinden aus und ist überzeugt, dass sich diese sehr wohl transformieren lassen.

Der biblische Schlüssel ist für ihn das lukanische Doppelwerk (Lukas-Evangelium und Apostelgeschichte). Lukas schreibe an heidenchristliche Gemeinden, die sich, ähnlich wie die Kirche heute, in einer Identitätskrise befanden. Diese Krise war charakterisiert von einer grundlegenden Infragestellung dessen, was man bisher als das offensichtliche Wesen des Evangeliums für selbstverständlich gehalten hatte. Die Fragen, die sich für die Heidenchristen damals ergaben: 1. Ist etwas schiefgelaufen? 2. Was führt Gott in der Welt im Schilde? 3. Was heißt es daher, in diesem Raum Kirche zu sein? Sie bilden für Roxburgh den Rahmen für die Frage, wie heute eine missionale Interaktion des Evangeliums mit unseren Kulturen aussehen könnte.

Klasse, dass nun endlich mal ein gutes Grundlagenbuch zum Thema Missionale Gemeinde auf Deutsch erhältlich ist. Das Buch ist stringent aufgebaut, Roxburgh legt seine Hermeneutik offen, und er kommt im dritten Kapitel zu spannenden praktischen Konsequenzen für die örtliche Gemeinde. Das Buch fordert dazu heraus, die heimliche DNA unserer Gemeindeaktivitäten in den Blick zu nehmen und unsere Gemeinden neu anhand Gottes Bewegung mit dieser Welt auszurichten.

Klare 5***** von mir dafür.
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