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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2007
Endlich erscheint Howards Zinns Klassiker "Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" auf Deutsch. Warum erst jetzt? Verkaufte sich das 1980 zum ersten Mal erschiene Buch in den USA doch schon knappe 1.5 Millionen Mal und entwickelte sich vom Geheimtipp unter Studenten zum Standardwerk an Universitäten und Schulen.

Insofern muss man dem Verlag Schwarzerfreitag aus Berlin äußerst dankbar sein, dass er sich dieser Aufgabe angenommen hat und das Buch jetzt zum ersten Mal, sorgsam lektoriert und äußerst präzise übersetzt, auf Deutsch veröffentlicht.

Für diejenigen, die sich für die Geschichte der Vereinigten Staaten interessieren und einen Blick über den Tellerrand des historiographischen Mainstreams werfen möchten, ist Zinns "Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" Pflichtlektüre. Howard Zinn, neben Noam Chomsky, der wichtigste linksprogressive Intellektuelle der USA, schafft hier, woran viele seiner Historikerkollegen verzweifeln: Er schreibt eingängig und verständlich, jedoch gleichzeitig mit der notwendigen Tiefenschärfe, die eine solch umfassende Materie erfordert und spricht somit sowohl das historische Fachpublikum wie auch den historisch interessierten Laien zugleich an.

Den Anspruch der historischen Objektivität versucht Zinn dabei jedoch erst gar nicht zu erheben und betont dies Anfangs in aller Deutlichkeit: "Angesichts der Unvermeidlichkeit, Partei zu ergreifen, die durch Auswahl und Schwerpunkt in der Geschichtsschreibung entsteht, ziehe ich es deshalb vor, zu versuchen, die Geschichte der Entdeckung Amerikas aus der Perspektive der Arawak zu erzählen, die der Verfassung vom Standpunkt der Sklaven (...) vom ersten Weltkrieg aus der Sicht von Sozialisten, vom zweiten Weltkrieg aus der Sicht der Pazifisten, vom New Deal aus der Sicht der Schwarzen in Harlem, vom amerikanischen Nachkriegsimperium aus der Sicht der Landarbeiter in Lateinamerika. Und so weiter, so gut eben ein einzelner Mensch, so sehr er oder sie sich auch bemüht, Geschichte "aus der Sicht anderer" betrachten kann (...) Das ist, so offen wie möglich gesagt, meine Herangehensweise an die Geschichte der Vereinigten Staaten. Der Leser sollte dies ruhig gleich zu Beginn wissen. (17-18)"

Schwerer Tobak also für diejenigen, die noch immer an die Objektivität in der (amerikanischen) Geschichtsschreibung glauben. Dabei sollte doch jedem, der sich schon einmal ernsthaft mit Geschichte und Geschichtsschreibung auseinandergesetzt hat, klar sein, dass ein vermeintlich objektiver Anspruch, meist nur der Verschleierung der eigenen Perspektive dient. Gerade bei konservativen Historikern lässt sich dies besonders oft feststellen.

Nicht so bei Zinn. Anstatt einmal mehr die Heldengeschichte der "großen, weißen Männer" zu erzählen, rückt Zinn die Verlierer, die Benachteiligten und die Unterdrückten in den Fokus seiner Geschichtsschreibung: Arbeiter, Frauen, Afro-Amerikaner, Native Americans und Immigranten kommen bei ihm zu Wort. So erzählt er ihre Geschichte von Kolumbus' ersten Schritten auf den Bahamas bis in die Gegenwart (das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Wahl 2000 und dem "Krieg gegen den Terrorismus"). Ein Perspektivenwechsel und historiographisches Korrektiv, welches vor allem bei seiner amerikanischen Leserschaft für manche Offenbarung gesorgt haben sollte.

In einen platten Antiamerikanismus verfällt der Historiker und Politikwissenschaftler Zinn jedoch nie, dafür ist seine Darstellung zu intelligent und differenziert. Vielmehr zeigt er, dass die Vereinigten Staaten schon immer ein Land der Andersdenkenden, der Bürgerrechtler, der Revolutionäre und des Widerstands waren. Eine Tatsache, die in vielen anderen Geschichtsschreibungen zu oft zu kurz kommt.

"Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" ist somit ein zwingend notwendiger Perspektivenwechsel und ein Gegennarrativ, das die amerikanische Geschichtsschreibung um eine äußerst wichtige - und äußerst inspirierende - Komponente erweitert. Das Buch ist darüber hinaus Pflichtlektüre für alle, die sich mit der historischen Dimension der amerikanischen Gegenwartspolitik vertraut machen wollen. Begreift man die aktuellen politischen Irrwege der Bush-Administration in diesem Sinne, wird einem schnell klar, dass dieses Buch keine Minute zu früh erschienen ist.
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am 22. Mai 2007
Eigentlich wollte der Autor nur ein dissidentes Buch schreiben - doch mittlerweile ist Howard Zinns 1980 erstmals erschienenes "A People's History of the United States" eines der einflussreichsten Geschichtsbücher der USA überhaupt. Rund 1,5 Millionen Mal ging diese "andere Geschichte Amerikas" bisher über die Ladentische. Dank der Bemühungen des kleinen Berliner Verlags Schwarzer Freitag liegt Zinns Opus nun erstmals auch in Deutsch vor. 'Die "Geschichte des amerikanischen Volkes" erzählt die Historie von 1492 bis heute, aber nicht als Geschichte ruhmreicher Eroberer und tugendhafter Präsidenten, sondern aus der Perspektive der einfachen Leute: der Indianer, die sich gegen die Genozide wehrten und brutal ermordet wurden, aus dem Blickwinkel der armen Einwanderer, die in regelmäßigen Wellen in das Land geschwemmt wurden, aus der Sicht der schwarzen Sklaven, der einfachen Arbeiter. Aber es ist nicht nur eine Geschichte der Besiegten. Zinn versucht, den offiziellen Helden wirkliche Helden gegenüberzustellen - etwa die Abolitionists, die eine Bewegung für die Abschaffung der Sklaverei entfachten, deren Forderungen sich Abraham Lincoln nur mit Widerwillen beugte. Der Band ist lehrreich - und leicht zu lesen.
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am 17. Februar 2009
Ich entdeckte beim Lesen des Buches eine andere USA. Bisher kannte ich nur den Blickwinkel der "offiziellen" Geschichtsschreibung. Was hat sich wann zu welchem Zeitpunkt ereignet. Und nun kommen in diesem Buch zwei Grundthemen zur Sprache, die mein Verständnis von der Geschichte der USA erheblich veränderten: Unterdrückung und der Widerstand. Zinn geht es nicht darum, die Verbrechen der Unterdrückung anzuklagen. Es geht ihm vielmehr darum, die gestalterischen Potentiale von Menschen zu zeigen, die Widerstand leisteten, auch wenn es nicht mehr - auf der geschichtlichen Zeitachse gesehen - als ein gelegentliches Zucken war, welches aber sehr wirksam war.

5 Sterne dafür!!
Da das Buch leider nur die geschichtlichen Ereignisse bis Anfang 2003 berücksichtigt, hoffe ich sehr auf eine weitere Fortsetzung!
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HALL OF FAMEam 17. Januar 2009
"Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" (Schwarzerfreitag Verlag, Berlin 2007 - "A People's History of the United States", 1980) ist eine Geschichte der USA, die sich nicht nur mit der "Erfolgsstory" des Aufstiegs zur Weltmacht, sondern auch mit den dunklen Seiten von "God's own country" befaßt. Der Autor, Howard Zinn, ehem. Professor für Geschichte und Politik an der Boston University, betrachtet die Geschichte der USA in 25 Kapiteln aus der Sicht des "Volks", eigentlich besser der "Völker". Diese Kapitel befassen sich u.a. mit dem Völkermord an den indianischen Ureinwohnern, der Rassentrennung, der Sklaverei, dem Klassenkampf des 19. Jahrhunderts mit Räuberbaronen und Rebellen, den Kriegen (des Volkes?), Vietnam und dem "War against terrorism". Zinn schreibt dabei klar und einfach meist aus der Sicht der Verlierer, der Eroberten, der Beherrschten. In diesem Sinn ist sein Buch nicht objektiv, was viele Historiker ihren eigenen Büchern gerne unterstellen, sondern von ihm bewußt subjektiv geschrieben. Und so kommt insbesonere die Sichtweise der Indianer, der Schwarzen, der Immigranten, der Industrie- und Landarbeiter vor. Zinn's Buch ist seit der Erstauflage 1980 mittlerweile über 1,5 Millionen mal verkauft worden und zum Standardwerk der amerikanischen Geschichte abseits des deskriptiven Mainstreams geworden. Alles in allem 627 lesenswerte Seiten für alle, die an Geschichte interessiert sind. Im übrigen gibt es das Buch auch in 9 handlichen Einzelbänden.
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am 11. Oktober 2014
Howard Zinn schreibt in seinem Buch "Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" über die Eroberten, nicht die Eroberer.
Sein Werk beginnt 1492 mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus und endet mit der Clinton-Ära.
In 25 Kapiteln beschreibt er das Leben und Leiden der Indianer, der Sklaven, der Einwanderer, der Landarbeiter. also der Menschen, die einen Großteil der amerikanischen Bevölkerung ausmachen und nur zu einem Bruchteil am Erfolg beteiligt sind.
Er schreibt über die Ausrottung ganzer Stämme, die Mittel, die eingesetzt wurden, das Volk gefügig zu halten. Und er schreibt über den Weg und die Kämpfe der Unterdrückten für Freiheit, für das Recht auf ein menschenwürdiges Dasein, für ein Dach über dem Kopf und die Möglichkeit, ihre Familien zu ernähren, für das Recht auf Bildung, für das Recht auf Leben.
Er schreibt über die militärischen Aktionen der USA, die keine Kriege des Volkes waren, auch wenn das Volk sie führen musste.
Und seine Ausführungen zur Aussenpolitik der USA zu Zeiten der Clinton-Ära (wie gesagt, das Buch endet mit diesem Kapitel) haben bei mir beim Lesen der aktuellen Nachrichten zu einigen Aha-Momenten geführt (leider keine positiven Überraschungen).
Howard Zinn ist nicht objektiv, den Anspruch erhebt er auch nicht. Dafür war er zu aufmerksam, zu kritisch, zu engagiert.
Das Fazit für mich: ein sehr wichtiges Buch. Speziell im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Welt.
Absolut empfehlenswert.
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am 18. November 2013
Wer die heutige amerikanische Vorgehensweise (NSA, Guantanaomo, Irak usw.) verstehen will, der m u s s dieses Buch gelesen haben. Es sollte Pflichtlektüre an jeder Schule werden. Leider meist vergriffen, und bezeichnend ist, daß der einzige Verlag, der es in deutscher Sprache verlegt hat, ein kleiner und eher linker Verlag ist. Für die Großen der Branche war es wohl nicht "gesellschaftsfähig". Schade, daß bereits an dieser Stelle, die eigentlich nicht bestehende Zensur anfängt. Eines der Bücher, die man nach dem Beginn nicht mehr aus der Hand legt.
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am 13. Februar 2014
Die traditionelle US-amerikanischen Geschichtsschreibung wird total infrage gestellt. Die Heldentaten weißer Männer, die immer einseitige Kriegsberichterstattung und die Lobpreisung des amerikanischen Kapitalismus werden enttarnt. Statt dessen wird die Geschichte der Minderheiten erzählt . Es geht um die Perspektive der Arbeiter, Frauen, Indianer, Schwarzen – all jener, die nicht privilegiert sind, sondern benachteiligt und unterdrückt werden
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am 31. März 2016
Die rezensierte Darstellung ist eines der beeindruckendsten Bücher, das ich je gelesen habe und zugleich eines der einflussreichsten Geschichtsbücher, das es jemals gegeben hat. Im preisgekrönten Spielfilm "Good Will Hunting" empfielt der hochbegabte Will seinem ebenfalls nicht auf den Kopf gefallenenen Psychater Sean Maguire dieses Buch als ein wirklich "richtig gutes Geschichtsbuch:" "Das haut Ihnen den A**** weg." Howard Zinns Idee war unkonventionell, aber im Grunde überfällig: Er wollte Schluss machen mit der Praxis, die Geschichte (und gerade die amerikanische Geschichte) vor allem aus der Perspektive der Eroberer und Unterdrücker, der "großen Männer" und der Mächtigen, zu schreiben. Er beschäftigt sich nicht mit einer Darstellung der US-Geschichte als einer Geschichte des Glanzes, des Fortschritts, der Freiheit, des Wohlstandes. Er erzählt eine Geschichte der USA, die aus Unterdrückung, aus Gewalt, aus Unfreiheit bestand (und besteht). Vor allem das Leitmotiv der US-Geschichte als einer Geschichte der Unterdrückung steht im Vordergrund: Einer Unterdrückung und mörderischen Verdrängung der Ureinwohner; einer Unterdrückung der Schwarzen, der Armen, der Arbeiter, der Sozialisten, der Pazifisten und Kriegsgegner, der Frauen und natürlich der Bewohner anderer Länder (Stichworte: Lateinamerika und Vietnam). Er stellt sich damit in einen klaren Gegensatz zum traditionellen hurra-patriotischen, konservativen und fortschrittsgläubigen Selbstverständnis der USA.

Wer schon einmal eine Geschichte der USA gelesen hat, wird feststellen, dass er viel bekannte Ereignisgeschichte und die "großen Entwicklungslinien" hier vergebens sucht. Das Buch trägt eindeutig links-sozialistische Züge, ohne einem dogmatisch-orthodoxen Marxismus zu huldigen (von den sozialistischen Diktaturen der jüngeren Geschichte hält Zinn nichts). Es ist eindeutig von Zinns antikapitalistischer und pazifistischer Einstellung geprägt. Er war schließlich lange Zeit einer der prominentesten Vertreter der intellektuellen Linken, der Bürgerrechtsbewegung und der Bewegung gegen den Vietnamkrieg (siehe dazu seine ausgezeichnete Autobiographie "Schweigen heißt Lügen"). Zinn macht überhaupt keinen Hehl aus der Tatsache, dass er eine parteiische Geschichtsschreibung praktiziert: Zu viele bisherige Geschichtsbücher neigten laut ihm klar in die Richtung einer obrigkeitsorientierten Historiographie, da sei es nötig, dass er nun konsequent in die andere Richtung tendiere. Seine Sympathien verhehlt er dabei nie: Sie sind auf der Seite der in der Geschichtsschreibung oft genug unterbelichteten Gruppen der Unterdrückten; der Indianer, der Schwarzen, der Einwanderer, der Arbeiter, der Frauen. Die Geschichte und das Schicksal dieser Gruppen stellt er in den Vordergrund. Das gleiche gilt für Bewegungen und Gruppen, aber auch Individuen, die sich gegen die herrschenden Verhältnisse erhoben haben, die protestierten, sich verweigerten, gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Kriege aufbegehrten, die aber gleichzeitig für eine gerechtere und friedlichere Welt kämpften. Der Sympathie Zinns für diese Gruppen der Unterdrückten und Engagierten entspricht seine unverhohlene Abneigung gegen die Systeme der Macht, des Geldes und der Unterdrückung, die Amerika seit Christopher Kolumbus geprägt und dafür gesorgt haben, dass sich seit jener Zeit eine kleine Elite auf Kosten der Armen und der Minderheiten bereichern und Macht verschaffen konnte.

Zinn erzählt diese Geschichte der Unterdrückung durch Kapitalismus, Machtgier und Imperialismus sowie der Opfer und Gegner dieser Tendenzen mit einer Anschaulichkeit, Farbigkeit und Lebendigkeit, die die Lektüre zu einem wahren Vergnügen macht. Er hat sein Buch absichtlich so geschrieben, dass es von jedem gelesen werden kann, der sich für die Geschichte interessiert. Das Bild, das er geboten bekommt, ist allerdings schonungslos: Der als Überschrift der Rezension zitierte Satz ist nicht nur derjenige, mit der Zinn seine Geschichte beginnt, sondern kann auch stellvertretend für die Art und Weise stehen, wie Zinn die weitere Entwicklung Amerikas sieht: Er berichtet von Kolumbus nicht als einem glorreichen Entdecker, sondern berichtet von Kolumbus als einem beutegierigem Völkermörder, der u.a. die Ureinwohner Hispaniolas aus der Gier nach Gold heraus und durch Zwangsarbeit und Massaker ermordete. Er berichtet von der systematischen, von Lug, Trug, Heimtücke, Massakern und Rücksichtslosigkeit geprägten sukzessiven Vertreibung und Ausrottung der "indianischen" Ureinwohner Amerikas. Er berichtet von den in Profitgier wurzelnenden beginnenden Versklavungen der Schwarzen. Von der Etablierung der "amerikanischen Demokratie", die, so Zinn, in Wirklichkeit dazu diente, die Interessenallianz zwischen reichen und mächtigen weißen Männern, Industrie und Kapital zulasten der ausgebeuteten Bevölkerungsmehrheit sicherzustellen. Zinn berichtet nicht vom demokratischen "Mann des Volkes" Andrew Jackson, sondern vom Indianermörder und Sklavenhalter Jackson. Er stellt klar, dass Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt nicht in Bürgerkrieg und Zweiten Weltkrieg zogen, um die Sklaven bzw. die Juden zu retten, sondern um die amerikanische Macht zu sichern (wobei hier einzuwenden wäre, dass hier nicht unbedingt ein Widerspruch bestand). Anstelle der in anderen Geschichtsbüchern anzutreffenden Vorstellung des glorreichen Aufstiegs des amerikanischen Kapitalismus seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liest man bei Zinn bezüglich dieser Zeit vor allem etwas über erbärmliche Lebensbedingungen der unteren Klassen, etwas über streikende Arbeiter, aufbegehrende Gewerkschaften und Sozialisten, über Lynchmorde an den Schwarzen und die Massaker und Grausamkeiten auf den Philippinen, die die USA 1899 eroberten. Anstatt etwas über die in letzter Zeit wieder gefeierten großen Sozialprogramme Lyndon B. Johnsons in den 1960er Jahren zu lesen, liest man etwas über die schlechten Lebensbedingungen der schwarzen Bevölkerung zu dieser Zeit und der Gräuel des Vietnam-Krieges. Der Leser wird schonungslos damit konfrontiert, welchen Schaden die amerikanische Innen- und Außenpolitik den Lebensbedingungen der Amerikaner, anderen Ländern und der natürlichen Umwelt zugefügt hat.

Zinn zeigt, dass die Politik der USA von der Gründerzeit und unabhängig von Parteizugehörigkeit der Präsidenten davon bestimmt war, den Interessen der großen Konzerne und des großen Geldes insgesamt zu dienen: Kriege und Auslandsinterventionen wurden geführt und durchgeführt, um amerikanischen Geschäftsinteressen gerecht zu werden und auch der Kalte Krieg und die Aufrechterhaltung einer entsprechenden innenpolitischen Stimmung diente nicht zuletzt den Interessen der Waffenlobby. Die Bevölkerungsmehrheit wurde durch Ablenkung auf außenpolitische "Feinde" oder durch begrenzte "Reformen" ruhig gehalten, die aber nichts am System insgesamt änderten. Dieses blieb den Großteil der US-Geschichte hindurch ein System, das ungleiche Lebensbedingungen für die Menschen perpetuierte und Minderheiten diskriminierte. Dabei sahen sich die Regierungen aber immer wieder mit dem Aufbegehren der betroffenen Gruppen konfrontiert. Gerade die Proteste gegen Rassendiskriminierung und den Vietnamkrieg in den 1950er- und 1960er Jahren werden vom Autor in diesem Zusammenhang besonders hervorgehoben. Zinn ist es wichtig, die Bevölkerung nicht nur als Resonanzboden von regierungspolitischer Willkür darzustellen, sondern auch als Menschen, die eine Stimme hatten und diese oft genug erhoben, um Missstände anzuprangern, sich zu organisieren und Protest zu artikulieren. Sie konnten dabei auch einiges erreichen, auch wenn - bis heute - weder Republikaner noch Demokraten wirklich die Interessen der Masse der Bevölkerung vertraten oder vertreten.

Zinns radikale und scharfe Kritik an zentralen Prinzipien der amerikanischen Geschichte und Außenpolitik mag ein wenig an das heutige "USA-Bashing" erinnern, wie es nicht zuletzt von rechtspopulistischer Seite geübt wird. Doch Zinn artikulert seine Kritik aus einer Perspektive, die den meisten Kritkern aus der rechten Richtung ziemlich fremd sein dürfte: Aus der Perspektive eines Mannes, der sich für die Rechte anderer Völker, der Armen und der Unterdrückten einsetzt. Damit haben Rechtspopulisten aber natürlich nichts am Hut. Dennoch finden sich zweifellos viele Punkte scharfer Kritik in Zinns Darstellung, die auch heute noch eine wichtige Rolle spielen: Die oftmals aggressive Außenpolitik der USA und die bedenkenlose Bereitschaft ihrer Regierungen, einen riesigen Militärapparat zu unterhalten, dessen enorme Kosten dafür sorgen, dass das notwendige Geld für überfällige Sozialprogramme fehlt. Stattdessen wird der Militärapparat dazu genutzt, unnötige Kriege und Militärensätze zu führen und Waffen in alle möglichen und unmöglichen Länder zu exportieren - und all dies zur Scherung imperialer und kapitalistischer Interessen. Jedoch unterschlägt das oft kolportierte Amerika-Bild, dass es, wie Zinn zeigen kann, in den USA im Grunde genommen Mehrheiten für Sozialreformen (gegen Armut, für Krankenversicherung und Reichensteuern) und für die Reduzierung des Militärapparates gäbe. Die USA erscheinen keineswegs als eine "konservative Nation" - wenn republikanische und liberal-konservative Kandidaten gewinnen, wird dies von Zinn auf die Resignation und Wahlverweigerung eines großen Teils der Bevölkerung zurückgeführt.

Zinns unkonventionelle und problemorientierte Darstellung der US-Geschichte hat den Vorzug, gleichzeitig eine Art Vorgeschichte des gegenwärtigen amerikanischen Elends zu sein: Jahrzehntelang (im Grunde aber seit der Gründerzeit) hätten die Regierungen des Landes vor allem den Interessen des reichsten und mächtigsten Teils der Bevölkerung gedient und dabei sowohl die Armen als auch die Städte als auch die Umwelt vernachlässigt. Doch seit den 1980er-Jahren sei das Vertrauen auch breiterer Teile der Bevölkerung in die Regierung dramatisch niedrig, und auch beträchtliche Teile der weißen Mittelschicht bilden immer mehr ein Ferment der Unzufriedenheit, verbinden dabei Verachtung für die Regierung mit Verachtung für die Unterschicht und Minderheiten, Klassen- mit Rassenvorurteilen. Zinn beschreibt hier die Grundlage für die Radikalisierung der amerikanischen Mittelschicht, die in diesem Jahr dazu beitragen könnte, einen Demagogen wie Donald Trump an die Macht zu bringen. In jedem Falle repräsentieren wohl sowohl Trump als auch Hillary Clinton die in den Augen Zinns unseligen Traditionen des Landes: Das alte Establishment und die Interessen der Superreichen; das Prinzip der Unterdrückung und Verachtung für schwache Menschen und die Unfähigkeit für Reformen zugunsten derjenigen Menschen, die es am meisten nötig haben; außenpolitische Großsprecherei und inhaltslose Phrasendrescherei, die die wirklichen, systemimmanenten Probleme des Landes unberührt lassen. Zinn hatte Anfang des Jahrtausends die Hoffnung auf eine Veränderung dieser Situation, falls es der großen Mehrheit der Bevölkerung, die unter der Politik der Reichen und Mächtigen leidet, gelingen sollte, sich zusammenzufinden, aufzubegehren und für eine solidarische, gerechte Gesellschaft für alle zu streiten. Doch hat er in seiner Autobiographie kurz nach der Wahl Barack Obamas auch klargestellt, dass er sich diesbezüglich von der Amtszeit des ehemaligen Hoffnungsträgers vieler Amerikaner nicht viel erwartet - auch Obama, so prophezeite Zinn 2009, würde nichts Grundlegendes am amerikanischen, kapitalistisch-imperialistischen System ändern.
Was Zinn 2004 noch nicht schreiben konnte: Seine Opposition gegenüber dem radikalkapitalistischen Charakter der USA sollte durch den finanziellen Super-Gau von 2007/2008 neue Nahrung bekommen. Das amerikanische kapitalistische Selbstverständnis hat mit dieser Krise schonungslos die Konsequenzen seiner allzu sorglosen Finanzpolitik vorgehalten bekommen. Der amerikanische Traum und das amerikanische kollektive Ego haben seither Dellen.

Die genannten historischen Aspekte indes erscheinen keineswegs neu oder originell. Sie aber derart konsequent zu den Leitmotiven einer Gesamtgeschichte der USA von Kolumbus und der Kolonialzeit bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts zu machen, war 1980 (als die erste Auflage des Buches erschien) geradezu revolutionär und einzigartig - und wichtig ist dieser Ansatz immer noch. Wer dieses Buch liest, wird Amerika mit anderen Augen sehen und merken, wie anregend und erfrischend, aber auch lehrreich und erschütternd Geschichte und Geschichtsschreibung sein können - selbst, wenn man den sehr linken politischen Standpunkt des Autors so nicht teilt. Und dies gilt durchaus auch für mich, so überschwenglich meine Besprechung auch ausgefallen sein mag. Die Geschichte Amerikas seit Kolumbus im Allgemeinen und die US-Geschichte im Besonderen waren sicherlich keine reinen Erfolgsgeschichten. Ebenso wenig waren sie jedoch ausschließlich von Leid, Unterdrückung und Gier geprägt. Man versteht die Geschichte der USA nicht, wenn man suggeriert, demokratisch-freiheitliche Ideale seien gegenüber ungezügeltem Kapitalismus und Imperialismus durchgängig auf der Strecke geblieben. Man versteht diese Geschichte nicht, wenn man zwischen den idealistischen und den materialistischen Antrieben der US-Politiker einen Widerspruch sieht. Ohne die Amerikaner und ihre Entschlossenheit, im Zweiten Weltkrieg die Demokratie zu verteidigen, wären Deutschland und Europa niemals von der Herrschaft des Totalitarismus befreit worden. Die Entstehung der amerikanischen Demokratie bedeutet zweifellos einen bedeutenden Sieg für die Demokratie insgesamt. Besonders in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg profitierten auch breite Schichten der USA von der amerikanischen Politik. Das uns Europäern (aber auch Zinn und seinen Gesinnungsfreunden) oft fremd erscheinende amerikanische Lebensgefühl und Gesellschaftsgefüge, das das individuelle Vorankommen, Patriotismus, Kapitalismus so in den Vordergrund stellt, ist - dies unterschlätgt Zinn - durchaus mehrheitsfähig in Amerika, und das seit Jahrhunderten. Die vielen katastrophalen Auslandseinsätze der USA (besonders nach dem Zweiten Weltkrieg) wurzelten nicht nur in Profitgier und Herrschaftswillen, sondern auch in vielen Formen falsch verstandenem amerikanischem Sendungsbewusstseins. Nicht zuletzt waren sie Resultat der Tatsache, dass die Amerikaner nach 1945 geradezu in die Rolle einer weltweiten Supermacht gedrängt wurden - und in dieser Rolle waren die außenpolitischen Fehler nicht nur fast unvermeidlich, sondern auch entsprechend der US-Rolle besonders gravierend. Diese Sichtweise sollte man parallel zu der von Zinn stellen - sie soll sie ergänzen, nicht negieren. Denn nur wer einen Sinn für die Widersprüche der USA bewahrt, versteht ihre Geschichte, ihre Politik, ihre Gesellschaft.

Zinn kam es auf den Ausgleich solcher Widersprüche, wie eingangs erläutert, allerdings gar nicht an. Aber das ist eigentlich das wirklich Faszinierende an dem Buch: Zinn schafft es, seine radikal linke Interpretation der US-Geschichte, die Profitgier und Kapitalismus anprangert und von Klassenkonflikten und sozialistischen Ideen handelt, überzeugend und völlig undogmatisch darzulegen, menschlich, das heißt nahe an den Menschen (anstatt orthodox-marxistisch) zu bleiben und sich streng an die Fakten zu halten. Es ist diese Mischung aus scharfer Kapitalismus-Kritik aus radikal linker Perspektive, Einfühlungsvermögen für die "Verlierer" der Geschichte und Anschaulichkeit der Schilderung, dieser Mix aus beißender Schärfe, Empathie und Kenntnisreichtum, die das Buch zu einem Gesamtkunstwerk macht. Da macht es auch nichts, dass, wenn man sich ein wenig durch amerikanische Rezensionen wühlt, man auf einige Kritik an einigen offenbar fehlerhaften Thesen Zinns stößt - ein Buch mit dieser Ambition und dieser entschiedenen und nötigen Stoßrichtung zu schreiben, ohne sich dabei ab und an zu vertun oder zu verrennen, ist unmöglich. Und berücksichtigt man Zinns Gespür für historische Phänomene, die anderen Historikern nicht einmal fehlerhafte Darstellungen wert waren, sondern einfach ignoriert wurden, dann sind Zinns Verdienste ungeachtet aller eventuellen Fehler positiv hervorzuheben. Fünf Sterne für einen Klassiker der Geschichtsschreibung.
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am 3. November 2013
Ausgangspunkt des Buches ist die Kritik des Bildes der Geschichte der USA, das den dortigen Schülern und Studenten geliefert wird, nämlich das der rechtschaffenen Supermacht, die von der Wirtschaftskraft bis zu den Menschenrechten nur stolz auf ihre Leistung sein kann. Zinn demontiert dieses Bild, indem er eine Geschichte "von unten" schreibt, nicht mehr aus der Perspektive von Präsidenten, Richtern und Wirtschaftsbossen, sondern von Arbeitern und Arbeitslosen, Indianern und Afroamerikanern.

Hierin liegt die Stärke des Buches und das Interessante für den Leser. In der Tat erfährt man von großen Streiks, von den Kämpfen der Indianer - bis zum heutigen Tage, von den Anfängen der Frauenbewegung, von Selbsthilfeformen und radikalen Gewerkschaften, von denen vermutlich die wenigsten Leser bisher auch nur gehört haben. Wenn es auch in den USA eine radikale Arbeiterbewegung gegeben hat, die eher stark anarchistische Züge hatte als orthodox-marxistische, so ist ihre Hochzeit nach den 30er Jahren doch vorbei. Danach kommt ganz Anderes: die libertäre Studentenrevolte der 60er Jahre (die merkwürdigerweise so gut wie kaum in dem Buch vorkommt: über Berkeley erfährt man gar nichts!) und dann zerfasert auch diese Bewegung in eine Myriade von kleinen Organisationen und Gruppen mit unterschiedlichen Zielen und Bestrebungen: Frauen-, Öko-, Peace-, Schwulen- und Lesben-, Bürgerrechts- usw.usw. -bewegung. Eine gemeinsame Vision haben sie kaum bzw. nur in einer äußerst vagen Form. Eine klare politische Alternative ist nur schwer vorstellbar, wenn man von den paradiesischen Zuständen absieht, von denen auch der Autor träumt: freie Gesundheitsversorgung, garantierter Job, viel freie Zeit für Kreativität - etwa so wie auch Marx das mal beschrieben hat: Morgens geht man fischen und nachmittags philosophiert man. Der Sozialismus als Ziel einer gesamtgesellschaftlichen Umwälzung - eine Idee, die in den USA noch nie große Anhängerscharen mobilisiert hat - steht nach 1989 sowieso nicht mehr zur Debatte.

Deshalb flüchtet sich der Autor in zwei Auswege: Zum einen erwähnt er jeden auch noch so kleinen Streik, jede auch noch so beschränkte Aktion (300 Frauen spannen ihre Schals aus und fassen sich an den Händen und umstellen einen Teil des Pentagons!), um dem Leser und sich selbst zu bestätigen, dass es weiterhin "Widerstand" gibt. Ein Mutmacher. Gleichzeitig geht er - der zweite Ausweg - genau in die entgegengesetzte Richtung: Unzählige Male erfährt der Leser, wie groß die Schere zwischen Arm und Reich ist, wie brutal die kriegerische Außenpolitik der USA und wie verlogen die US-Medien. Dieses Vorgehen - vor allem in allen Kapiteln über die Zeit nach dem II. Weltkrieg - ermüdet den Leser und langweilt.

Letztendlich bleibt die Frage: Warum ist das alles so? Warum sind die bislang Herrschenden immer noch am Ruder, wo es doch angeblich allenthalben Widerstand, Protest und Aufruhr gibt? Zinn führt viele einzelne Elemente an: unterschiedliche Gruppen werden gegeneinander ausgespielt: schwarze gegen weiße Arbeiter etc., man verweist auf eine angebliche Bedrohung der gesamten Nation durch einen auswärtigen Feind, man benutzt Justiz, Parlament und Wahlen als Ventil für Unzufriedenheit etc.

Im Grunde argumentiert Zinn aber vulgärmarxistisch: Alles hängt von den materiellen Bedingungen ab. Weil der Reichtum so ungleich verteilt ist, weil es vielen so schlecht geht, wird die Jugend drogenabhängig und kriminell, müssen die Arbeiter um jeden Job - gegeneinander - kämpfen etc. Umkehrschluss: Wenn die materiellen Verhältnisse anders wären, würde es tendenziell auch keine (oder fast keine) Kriminalität mehr geben, würden die Jugendlichen ihre Talente entwickeln statt ihre Nachbarn überfallen etc. Nur das ist ein Zirkelschluss: Wie soll man zu diesen paradiesischen Zuständen gelangen, wenn die, die das bewerkstelligen sollen, aufgrund der materiellen Bedingungen, unter denen sie leben, immer das falsche Bewusstsein entwickeln? Bewusstsein, auch das über unsere eigene Situation, unsere Identität und unseren möglichen Freiheitsgrade, ist nicht auf die blossen materiellen Zustände seiner Umgebung zu reduzieren.

Aber immerhin versucht Zinn eine originelle Antwort: Nicht mehr die Arbeiter sind die revolutionäre Klasse, sondern die "middle class", die bisher eher als Bewahrer, wenn nicht gar Wächter des Systems fungiert hat: Rechtsanwälte und Lehrer, Journalisten und Büroangestellte. Diese würden immer mehr selbst von den Folgen der katastrophalen Politik der herrschenden Klasse betroffen (z.B. Umweltverschmutzung) und würden tendenziell von den Wächtern des Systems zu Kämpfern wider das System.
Ein schöner Versuch. Empirisch lässt sich das heute kaum belegen. Wir warten noch sehnsüchtig darauf, sagen zu können: Der Mann hat recht!
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am 1. März 2016
Zinns "Geschichte des amerikanischen Volkes" gehört nach wie vor zu den besten Werken über amerikanische Geschichte. Geschichte wird hier nicht als "Geschichte großer Männer" verstanden, sondern als "Geschichte der kleinen Leute", so finden sich hier auch kaum bekannte historische Ereignisse der amerikanischen Geschichte. Durch Zinns angenehme Erzählweise ist das Buch nicht nur für Historiker interessant, sondern für alle, die sich für amerikanische Geschichte von unten interessieren.
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