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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solides Sammelwerk, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese zwei Bände enthalten Aufsätze über die wichtigsten Theoretiker der Volkswirtschaftslehre in chronologischer Ordnung. Der erste Band umfaßt den Personenkreis Platon bis Mill, d.h. die Klassik im engeren Sinn, der zweite Band reicht von Marx bis Keynes, also den Zeitraum, in dem die Volkswirtschaftslehre, so wie wir sie heute kennen, zum großen Teil entwickelt wurde. Die einzelnen Aufsätze wurden jeweils von unterschiedlichen Autorern verfaßt, die jeweils ausgewiesene Experten sind (häufig auch Professoren). Jeder Aufsatz ist enthält die drei Teile Leben, Werk, Wirkung, so daß man sowohl Informationen über die teilweise doch sehr interessanten Lebensläufe als auch über die Theorien erhält. Das macht das Werk insgesamt lesenswert. Aber dennoch wird es wohl kaum jemand geben, der es in einem Zuge durchliest. Es handelt sich mehr um ein Handbuch. Wer an der Geschichte der VWL interessiert ist und einige Vorkenntnisse besitzt (Grundstudium), sollte sich diese beiden Bände einmal ansehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prima aufbereitete Sammlung, 15. November 2010
Von 
A. Scheibe (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Buch letztens erst geholt, um einen Überblick über die Klassiker der Ökonomie für mein Studium zu bekommen. Tatsächlich sind die größten "Meilensteine" vorhanden. Die Lebensgeschichten und der zeitgeschichtliche Kontext sind sehr unterhaltsam beschrieben und das wissenschaftliche Wirken der Beschriebenen erfreulich wertneutral. Nach der Lektüre des Buches habe ich richtig Lust auf die eigentlichen Hauptwerke mancher Autoren bekommen und bei anderen weiß ich zumindest, was ihre Hauptaussagen waren. Also genau das, was ich wollte.
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40 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Lob, 8. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An dem Buch ist alles zu loben: der Einband; der Umfang; der Preis; der Anhang (Bibliographien, Anmerkungen, Sach- und Personenregister, Autoren); der Inhalt (sowieso); die Bilder; die richtige (d.h. un"reformierte" = undeformierte) Rechtschreibung.

Weil man es auf dem Titel nicht erkennen kann : Von Fachleuten vorgestellt werden (jeweils mit Portrait): Platon, Aristoteles, v.Aquin, Morus, Colbert, Quesnay, Smith, Malthus, Say, Ricardo, v.Thünen, List, Cournot, Mill, Marx, Ruskin, Walras, Jevons, v.Schmoller, Menger, Marshall, Pareto, v.Böhm-Bawerk, Wicksell, Fisher, Pigou, Schumpeter, Keynes, Eucken.

A l l e hier Vorgestellten verwendeten ihren Scharfsinn darauf, Lösungen für die jeweiligen ökonomischen Probleme zu finden und die Wohlfahrt des (eigenen) Staates (die meisten auch die Wohlfahrt des Volkes) zu fördern. Heutzutage verwenden einige maßgebliche Leute ihren Scharfsinn darauf auszubaldowern, wie sie sich mit unproduktiver "Arbeit" 25 Prozent Kapitalrendite ergaunern können.
Von ähnlichem Kaliber (nur intelligenter) war aber auch Colbert, der die konkurrierende holländische Flotte durch afrikanische Piraten dezimieren lassen wollte und auf franz. Schiffen Rudersklaven verheizte.

Von den hier versammelten "Klassikern" erfährt man Hinreichendes über ihren Werdegang, Wichtiges aus ihren einschlägigen Schriften (auch Briefen); ihre Erkenntnisse, Analysen und Verdienste, aber auch ihre Irrtümer werden beschrieben. Z.B.: Marx nahm an, daß der technische Fortschritt zu einer Verlängerung der täglichen Arbeitszeit führen würde. Irving Fisher glaubte uneingeschränkt an die New
Economic Era und verlor 1929 10 Mio. Zeitgenössische und nachgeborene Kritiker kommen zu Wort.
Sogar Persönliches/Nebensächliches wird eingestreut (Keynes hatte überlange Beine; war homosexuell , aber mit einer Tänzerin verheiratet).

Dem verpönten Marx widerfährt Gerechtigkeit. Er wird als das geschildert, was er war: ein genialer Wissenschaftler! (Z.B. hat er 100 Jahre vor Lohman und Ruchti den sogenannten Lohman-Ruchti-Effekt beschrieben.)

Noch ein paar "Splitter" :

Platon (der Breite): Weder Armut noch Reichtum soll es in der Gemeinschaft geben. Niemand soll mehr als das Vierfache eines anderen besitzen.

Th. v. Aquin (Spitzname: stummer Ochse): Dem Wirtschaften obliegt nicht die Aufgabe, Reichtümer zu vermehren, sondern dafür zu sorgen, daß a l l e das zum Leben Notwendige und Angemessene erhalten.

Ruskin (Zeitgenosse von Marx) forderte: feste Lohnsätze, Alterssicherung, staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Zins- und Preiskontolle,
Nationalisierung (und n i c h t Privatisierung) aller Eisenbahnen ...

Keynes: Versailler Vertag? ... bedeutet Krieg in spätestens 20 Jahren!

Alle Texte -außer Monissen über Irving Fisher- sind in klarer, gut lesbarer Sprache geschrieben und ohne Vorkenntnisse verständlich.

In einer etwaigen Neuauflage bekommt vielleicht auch Bernd Senf einen Platz unter den "Klassikern". In unübertrefflicher Deutlichkeit beschreibt er die "Muß"-Bruchstelle des herrschenden Finanz- und Zinssystems, die "todsicher" den nächsten Kollaps (hoffentlich nichts Schlimmeres) auslösen wird.
Der Nebel um das Geld: Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen. Ein Aufklärungsbuch
Die sogenannte Rechtschreibreform. Ein Schildbürgerstreich

LV
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich interessante Einblicke in die Wirtschaftstheorien, 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch bietet wirklich einen sehr guten Einblick in die Wirtschaftstehorien der Geschichte. Besonders die Ausführungen zu Keynes suchen seinesgleichen. Man kann mit dem Buch sehr gut arbeiten, allerdings handelt es sich dabei um ein Buch, das an manchen Stellen ohne Vorwissen kaum zu verstehen ist. Wenn man also bereits Einblicke in die allgemeine Volkswirtschaftslehre hatte, wird man dieses Buch sicherlich verschlingen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geeignet für VWL-Anfänger und SEHR interessant, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klassiker des ökonomischen Denkens: Von Platon bis John Maynard Keynes (Gebundene Ausgabe)
Nicht dass ich Wirtschaft studieren würde :-) Bereite mich als Hagener Juristin auf meine erste VWL-Prüfung vor und wollte unbedingt mehr über die Ökonomie-Klassiker lesen: dabei ist auch mathematische Information (z.B. bei Cournot) erwünscht, denn die brauche ich z.T. für die Prüfung (auch für den BWL-Teil).
Ich lese nur über einige auserwählte Ökonomen und finde sie alle sehr gut beschrieben: ihre Herkunft, ihr Land bzw. die Gesellschaft in ihrer Zeit, andere Einflüsse (Könige, Glauben, Kollegen ...) und Auswirkungen auf kommende Generationen - es fehlt an nichts.
Einzig wenn ich das Buch am Ende des Tages auch ins Bett mitnehmen will, zeigt sich das m.E. einzig Problematische daran: es ist wirklich viel zu schwer, um längere Zeit gehalten zu werden. Eine Kindle-Ausgabe wäre echt gut.
Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich bestimmt, unabhängig von meiner Prüfungssituation, auch über andere Denker in diesem Buch lesen, denn ich glaube nicht, dass ich es lassen kann ...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Klassiker des ökonomischen Denkens: Von Platon bis John Maynard Keynes (Gebundene Ausgabe)
Der Schreibstil einiger Autoren gewohnheitsbedürftig. Inhalt Top! Ein Wahrer Klassiker! Die Qualität des Buches ist ok. Dennoch macht es aufgrund der Größe einen relativ labilen Eindruck.
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Klassiker des ökonomischen Denkens: Von Platon bis John Maynard Keynes
Klassiker des ökonomischen Denkens: Von Platon bis John Maynard Keynes von Joachim Starbatty (Gebundene Ausgabe - Februar 2012)
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