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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst hilfreich und verständlich
Es ist ein sehr hilfreiches Buch, das zugegeben nicht immer sehr leicht zu verstehen ist, aber dennoch spätestens beim zweiten Lesen die volle Welt eröffnet, die sich in der Thematik ergibt. Nur zu empfehlen für jeden, der sich näher mit Freud und seinen Theorien beschäftigen möchte.
Veröffentlicht am 27. März 2012 von Griffin

versus
3.0 von 5 Sternen super
für den der dies thema mag ist dies buch genau richtig daher kann ich dies buch nur empfehlen grade der Inhalt fesselt und leicht zu lesen und zu verstehen istes auch
super für umsonst
Vor 12 Monaten von Cem Pralle veröffentlicht


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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst hilfreich und verständlich, 27. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein sehr hilfreiches Buch, das zugegeben nicht immer sehr leicht zu verstehen ist, aber dennoch spätestens beim zweiten Lesen die volle Welt eröffnet, die sich in der Thematik ergibt. Nur zu empfehlen für jeden, der sich näher mit Freud und seinen Theorien beschäftigen möchte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch,, 6. Januar 2011
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Massenpsychologie und Ich-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Masse könnte man definieren als Zusammenschluss einer Anzahl von Menschen, die aus einem besonderen Anlass und für eine bestimmte Zeit durch eine Absenkung der Bewusstseinslage oder Bewusstseinsklarheit ihrer Mitglieder, durch Übereinstimmung in Gefühlen und Handlungsímplulsen und durch eine besondere Disposition zu Affektausbrüchen aller Art gekennzeichnet ist.

Nach Freud bildet sich das Massengefühl zunächst in der mehrzahligen Kinderstube aus dem Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern als Folge auf den anfänglichen Neid, mit dem das ältere Kind das jüngere aufnimmt. Offensichtlich möchte das ältere Kind das nächste eifersüchtig verdrängen, von den Eltern fernhalten, es aller Anrechte berauben, doch aufgrund der Gegebenheit, dass auch dieses Kind wie alle folgenden in gleicher Weise von den Eltern geliebt wird und infolge der Unmöglichkeit, auf der feindselige Einstellung ohne negative Konsequenzen zu beharren, wird es zur Identifizierung mit den anderen Kindern gezwungen. So bildet sich lt. Freud in der Kinderschar ein Massen- bzw. Gemeinschaftgefühl heraus.

Massenpsychologie ist die Bezeichnung für Kollektivpsychologie nach analytischen und psychoanalytischen Gesichtspunkten in Unterscheidung zur Psychologie der Massen im Rahmen der Soziologie. Für Freud entsteht die Masse durch libidinöse Bindung. So kennt er sogar die Masse zu zweit, das Verhältnis zwischen Hypnotiseur und Medium. Wesentliches Element ist nach Freud für die Massenbildung die Identifikation mit dem Führer.

Unter Identifikation versteht man psychoanalytisch betrachtet die unbewusste Gleichsetzung der eigenen Person mit der anderen Person, so dass diese zu einem unbewussten Vorbild für das Denken, Handeln und sonstige Verhaltensweisen wird.

Über den Führer erfolgt die Identifizierung des Individuums mit den übrigen Massenmitgliedern. Der Führer wird für die Masse zum Ich-Ideal.

Unter dem Ich-Ideal versteht man nach Freud durch die Instanz des Über-Ich unbewusst geprägten Ideale.

Freud führt dazu aus,"er braucht nur die typischen Eigenschaften dieser Individuen in besonders scharfer und reiner Ausprägung zu besitzen und den Eindruck größter Kraft und libidinöser Freiheit zu machen, so kommt ihm das Bedürfnis nach einem starken Oberhaupt entgegen, bekleidet ihn mit der Übermacht, auf die er sonst vielleicht keinen Anspruch hätte. Die anderen, deren Ich-Ideal sich in seiner Person sonst nicht ohne Korrektur verkörpert hätten, werden dann suggestiv, d.h. ohne Identifizierung mitgerissen."

Allzu sehr dem Gedanken verhaftet, dass die Libido eine letztlich sexuelle Kraft für alle Triebe und Antriebe sei, hat Freud Religion und Weltanschauung als treibende Kraft für Massenbewegungen für eine Illusion gehalten, die keine Zukunft hätte. So hat er tragischer Weise die politische Entwicklung in Europa zur Katastrophe hin missverstanden und nicht erkannt.

Empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles gut, 22. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Alles gut außerdem umsonst was will man mehr.
Ein Klassiker der Literatur für lau :-) mehr gibt es nicht zu sagen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Massenpsychologie und Ich-Analyse S.Freud, 19. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Freud beschreibt, dass in der Masse der Einzelne ein Gefühl unendliche Macht erlangt, welches ihm gestattet, Triebe auszuleben, die er als Individuum hätte zügeln müssen. Es entsteht die Neigung sich von den Affekten der Masse anstecken zu lassen und das Individuum läßt sich unbewußt leiten. Freud ist der Ansicht, dass durch libidinöse Bindungen die Masse zusammen gehalten wird. (Freud greift auf seine Ergebnisse der Trieblehre zurück.)
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vice versa Einflüsse zwischen Masse und Individuum., 2. August 2010
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Massenpsychologie und Ich-Analyse (Gebundene Ausgabe)
"Jeder, sieht man ihn einzeln, ist leidlich klug und verständig,
Sind sie in corpore, gleich wird ein Dummkopf daraus."
(Friedrich Schiller)

Sigmund Freud (1856-1939) verfasst mit diesem Werk aus dem Jahre 1921 seine Überlegungen zur Massen-, Sozial-, und Individualpsychologie und deren Interdependenzen. Klar stellt er in der Einleitung, dass gerade die Individualität eine aus der Familie und damit aus sozialen Gruppen geprägte ist. Dass die Fülle der Einzelprobleme einen zu hohen Aufwand an die Beobachtung stellt und damit sich entsprechend auf die Massenpsychologie wirkt, stellt er heraus mit der Folgerung, nur einige Probleme behandeln zu können. Ein Fuchs, dieser Freud, nimmt er doch so die Strenge aus der Analyse seiner Schrift. Und dann verweist er auf Gustave Le Bon (1841-1931) , dem Begründer der Massenpsychologie, und auf dessen besonderes Werk: "Die Psychologie der Massen". Auch hier kann Freud nicht anders, als dem Autor zu unterstellen, nichts Neues zu sagen und doch verweist und zitiert er nur aus dessen Werk. Nicht unerheblich, wenn man das zweite Kapitel hier betrachtet, denn auch Freud spürt die Bedeutung Le Bons gegenüber der Psychologie. Insbesondere entdeckt Freud seinen Gefallen an Le Bons Darstellung der Massenseele. Feststellen kann auch er nur, dass die ursprüngliche Heterogenität jedes Einzelnen verschmilzt in die Homogenität der Masse bei gleichzeitigem Verlust aller individuellen Errungenschaften. Sich bisher der Hypnose dringend verpflichtet zu fühlen, kann Freud auch hier nur konstatieren, das der Le Bonsche Effekt der Masse auf den Einzelnen hypnotisch wirkt, er mitgerissen wird von dem archaischen Verhalten einer Masse fernab jeder Vernunft. Für ihn erscheint es so, als wenn der Einzelne in der Masse "unter Bedingungen [gerät], die ihm gestatten, die Verdrängungen seiner unbewußten Triebregungen abzuwerfen". Freud sieht damit in der Masse das heraustretende Böse der Menschenseele eines Jeden konsolidiert und homogenisiert im Kern der Massenseele. Gewissen und Verantwortung schwinden in der Massenbewegung, soziale Angst als Bildnerin des Gewissens zerbricht in der Flut der dummen Masse. Massen bewegen sich jenseits der Wahrheit, sie fordern Illusionen, auf die sie nicht verzichten können, so Freud, und in Anlehnung an Le Bon: Reales und Irreales bleiben ohne Unterschied.

Auch wenn Freud leicht bemängelt, Le Bon habe den Gedanken des Prestiges, des Nimbus und den Gedanken des Führers zu wenig im "richtigen Einklang mit der so glänzend vorgetragenen Schilderung der Massenseele gebracht", spürt der Leser leicht, welch hohe Achtung Freud Le Bon entgegenbringt. Auch wenn er nur zwei wichtige Ansichten, nämlich die der "kollektiven Hemmung der intellektuellen Leistung" und die der "Steigerung der Affektivität der Masse" bei Le Bon ausmacht, kann er nicht darauf verzichten zu erwähnen, diese an anderer Stelle bereits gelesen zu haben. Mit dieser kleinen Bosheit will er nur zeigen, welch großartiger weiterer Gedanken die Psychologie, namentlich Freud selbst, fähig ist. Denn in der Folklore zu spüren, dass die Masse Gutes bewegt, ist zwar kontrovers zu Le Bons Text, aber in abstractum nichts, was die Idee erweitert. Freud findet beredt bei McDougall Anschluß, der wie Le Bon nichts Gutes der Masse an sich zuordnen kann, wiewohl Freud sich anschließt an McDougall was die Prinzipien angeht, die Seele der Masse auf ein höheres Niveau zu bringen.

Individuum und Masse werden in ihrer seelischen Verfassung abgewogen und als notwendige Voraussetzung zur Lösung von Aufgaben gesehen. Da, wo Intelligenz eine Rolle spielt, verzichtet auch Freud auf den Masseneffekt, weil letzter immer noch erkannt wird als losgelöst von der Seele des Individuums.

Suggestion wie Hypnose sind Möglichkeiten zur Veränderung bzw. Beeinflussung des Individuums. Wenn der Mensch in der Masse untergeht und sein Ich aufgibt, gerät er in den gleichen Zustand, als wenn es eine Hypnose wäre. Die Hypnose mit Therapeut und Klient verführt selbst zu dem Gedanken, dass jene zwei ausreichend sind, von einer Masse zu sprechen. Damit ergibt sich für den Begriff der Masse nicht eine Zahl als Maßstab einer Beschreibung, sondern nur der Zustand und sein Wirken auf den Einzelnen. Doch neben der Suggestion, der Hypnose, ist das Wirken eines Führers bei Le Bon von Bedeutung. Freud jedoch weiß, dass sich die Präsenz eines Führers in der Wirkung zeigt und die kann sehr wohl libidinös sein. Zur Aufklärung der Massenpsychologie über Le Bon hinaus wird Freud nun den Begriff der Libido einführen, um den Gedanken der Massenaffekte mit dem Begriff der "Liebe" zu verbinden, im Prinzip aber mit dem Aspekt der Gefühlsbindungen innerhalb der Massenseele. Hätt ich die Liebe nicht, wär ich tönend Erz, so seine Anverwandlung aus dem Korintherbrief.

Ausreifen und detaillieren wird Freud alle seine Gedanken zur Massenpsychologie in den Beispielen des Heers und der Kirche. Flüchtige oder dauernde Massen als Voraussetzung entnimmt er der Schrift Le Bons. Weiter führt er die Antworten als eine Illusion, die als Idee oder als Jenseits eine Euphorie entfacht, die massentauglich unter zweierlei Gefühlsbindungen beherrscht ist. Jedoch kann man nicht nur bei der Freude bleiben, auch die Panik der Masse ist von Bedeutung. Der aus der griechischen Mythologie gereifte Begriff verspricht nicht mehr, als ein Herdentrieb, ein spontanes Auseinanderbrechen einer Bewegung in Folge eines Zerbrechens der Masse in eine Bewegung ohne Führer und durch Angst geleitet.

Narzißtische Eigenliebe, die Frage von libidinösen Bindungen innerhalb der Masse und ihre Folgen, die Frage der Identifikation mit den Zielen der Masse, die Gegenüberstellung von Hypnose und Verliebtheit bezeugen Freuds Bild von der Ich-Analyse. Nicht selten verweist er auf seine sonstigen Werke, z.B. "Jenseits des Lustprinzips". Er verfolgt neben der Frage zur Massenpsychologie zunächst die Integration des Selbst in die Masse, dann die Umkehrung, nämlich inwieweit in der Masse ein Objekt als Referenz für das eigene Ich auftreten kann und dieses zuletzt durch die Objektivierung als Ideal-Ich entwickelt wird. Gilt dieses für viele, identifizieren sich alle mit jedem, es gilt: Masse und Individuen sind eins.

"Jeder Einzelne ist ein Bestandteil von vielen Massen, durch Identifizierung vielseitig gebunden und hat sein Ich-Ideal nach den verschiedensten Vorbildern aufgebaut." Wenn dem so ist, so beschreibt Freud die eine Stufe im Ich, dann lebt der Mensch in der Ambivalenz von Ich-Ideal und Massenführer. Ich und Ideal-Ich mögen nicht weit gesondert sein in einer narzißtischen Selbstgefälligkeit, so Freud, und so ist es deren Vermögen, sich ohne Korrektur in der Person eines Führers zu spiegeln, sich der Masse in der Suggestion anzuschließen und durch das unvermeintliche Muß der Identifikation mitgerissen zu werden.

In der Folge des großartigen Le Bon Textes ist Freud mit seinem Werk 26 Jahre später aufgewacht, um aus dem Aspekt der Hypnose, der Libido und der Identifikation Masse und Individuum zu scheiden und doch in ihrer Übereinstimmung zu beleuchten. Nichts als wechselseitige Beeinflussung kann man empfinden und doch erscheint alle Erkenntnis hier als vorläufig oder zumindest nur als hypothetische Wahrheit. Dennoch, ein analytischer Lesespass.
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5.0 von 5 Sternen Und wieder wird der Mensch ein Stück mehr entzaubert., 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Massenpsychologie und Ich-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Die Aktualität der Massenpsychologie scheint sich im momentanen Zeitalter in ihrer vollkommensten Ausprägung zu befinden. Die Diversität an politischen Parteien, Ideologien und Institutionen bekundet sich in einer so großen Mannigfaltigkeit wie noch nie zuvor. Sigmund Freud analysiert nun in diesem Essay die psychischen Mechanismen, die das Wesen einer Masse bestimmen. Sein Vorhaben stützt sich dabei auf die Vorarbeit von Gustave Le Bon und sein Werk Psychologie der Massen. Le Bon zeigt auf, dass das Individuum mit dem Eintreten in eine Masse, einer grundlegenden Transformation unterzogen wird, die zu einer Regression der Kulturstufe führen kann. Die Rede ist von einem Durchbrechen des Unbewussten, einem Gewissens-und Verantwortungsverlust und hoher Suggestibilität.
Freud verlagert nun die Perspektive auf die Masse insgesamt und räumt ihr eine Macht ein, die sogar den Selbsterhaltungstrieb überwinden kann. Allerdings bemerkt er neben den negativen Eigenschaften, wie der Autoritätsgläubigkeit, dem Allmachtsglauben und einem Verlust von Intelligenz, auch positive Auswirkungen. So sieht in der Masse das Individuum von seinem persönlichem Vorteil ab und zeigt sich uneigennützig. Zwar sei das intellektuelle Niveau tiefer, aber das ethische Verhalten könne ein deutlich höheres Niveau erreichen, muss es aber nicht zwingend. Um eine Masse zu leiten bedarf es eines Anführers, der, wie Le Bon sagt, dass nötige Prestige besitzen muss, um dem Menschen die Fähigkeit zur Kritik zu nehmen und sie stattdessen mittels Wortmagie und Charisma zu faszinieren. Freud gehen diese Betrachtungen noch nicht weit genug, speziell das Einbezogensein in Institutionen sieht er nicht als einen Regress in der Kulturstufe an, sondern hebt diese kulturelle Leistung gerade hervor. Mit der Einführung des Begriffes der Libido, möchte Freud das Wesen der Massenseele genauer erkunden. Er geht davon aus, dass die Liebestriebe der Individuen in der Masse von ihrem Ziel abgelenkt werden und ihre Energie deswegen auf ein Ersatzobjekt konvertieren.
Anhand der Identifizierung und der Verliebtheit demonstriert Freud nun diese Sublimierung. Erstere bewirkt in der Masse eine Gefühlsbildung der einzelnen Menschen zueinander, aufgrund der Gemeinsamkeit an den Führer, der als Identifizierungsobjekt in das Ich introjiziert wird. Bei der Verliebtheit kommt es zur Idealisierung des Objektes, welches schließlich wie das eigene Ich behandelt wird, nur das in diesem Fall ein Teil der narzisstischen Libido auf das Objekt überfließt. Das durch Vollkommenheit geprägte Ich-Ideal des Führers dient der Masse, zur Befridigung seines Narzissmus.
Allerdings kann das Ich-Ideal, durch das Gefühl des immer wertvoller werdenden Objektes, von einem selber derart Besitz ergreifen, dass unser eigenes Ich, auf Kosten des Ich-Ideals immer weiter verkümmert und in Melancholie umschlagen kann. Die Masse vervielfältigt diesen Prozess und so kommt Freud auf seine Formel " Eine primäre Masse ist eine Anzahl von Individuen, die ein und dasselbe Objekt an die Stelle ihres Ich-Ideals gesetzt und sich infolge dessen miteinander identifiziert haben. " Ähnlich einer Zelle, die sich mit anderen Zellen zusammenschließt und einen neuen Organismus bildet, mit neuen Eigenschaften.
Insgesamt ein hochinteressantes Buch welches den Leser zukünftig Menschenansammlungen mit völlig anderen Augen sehen lässt. Schonungslos deckt Freud die Mechanismen auf, die Religionen und Heere funktionieren lassen. Entzauberndes Meisterwerk.
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5.0 von 5 Sternen ok, 17. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich bin sehr zufrieden mit dem Artikel.
Kann ich weiterempfehlen war für meine Mama
Preisleistung stimmt
Schneller Versand, so macht es spaß!!!
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5.0 von 5 Sternen super, 13. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
leicht verständlich,ordentliche Schrift,schön zu lesen.Kann ich nur empfehlen ist ein schönes hilfreiches und lehrreiches Buch.Kann man nur weiter weiter empfehlen
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5.0 von 5 Sternen gutes produkt, 12. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
die bestellung hat sich wirklich gelohnt das produkt ist wie beschrieben und in der preiskombo echt günstig und auch qualitativ gut
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5.0 von 5 Sternen Gut, 8. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Produkt entspricht genau der Beschreibung, es erfüllt genau seinen Zweck für das es hergestellt wurde.
Ich kann das Produkt nur empfehlen.
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Massenpsychologie und Ich-Analyse
Massenpsychologie und Ich-Analyse von Sigmund Freud (Gebundene Ausgabe - Februar 2010)
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