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4,1 von 5 Sternen
Die Kunst, Recht zu behalten
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht zuletzt der Volksmund lehrt, dass Recht haben und Recht bekommen zwei unterschiedliche Sachen sind. Zwar lässt Schopenhauers Abhandlung zur Dialektik den juristischen Beigeschmack beiseite, den Wert seiner Zeilen für die täglichen Diskussionen in Beruf, Schule, Freundeskreis oder im durchaus mal vorkommenden Streit mit eher unangenehmen Mitmenschen berührt dies allerdings nicht. Auf knapp 90 Seiten erfährt man Altbekanntes und mitunter auch etwas Neues über Möglichkeiten in Diskussionen die Oberhand zu behalten, gleich wie gut die eigenen Thesen und Argumente sind. Ob jeder dieser Kunstgriffe in der heutigen Zeit noch sitzen würde, darüber ließe sich bestimmt streiten, aber in der Summe ist nach wie vor einiges an Schopenhauers Tipps und Tricks dran.

Kurz zum Handwerklichen: Saubere und stabile Bindung, die Schrift ist insgesamt etwas groß geraten, was allerdings meines Empfindens nach der Übersichtlichkeit sehr zu Gute kommt. Sämtliche Zitate, derer sich Schopenhauer aus dem Lateinischen und Griechischen bedient, sind kurz sinngemäß übersetzt, was natürlich seine eigene Auseinandersetzung mit den antiken Dialektikern und Philosophen der Marke Cicero und Aristoteles (u.a.) nachvollziehbarer macht. Ein Anhang mit weitergehenden Erklärungen unterstützt den Durchblick des Lesers weiterhin. Der Preis geht in diesem Zusammenhang also vollkommen in Ordnung, zudem sollte man den Unterhaltungsaspekt des Werkes nicht gänzlich unterschätzen, denn auch wenn man bei den philosophischen Klassikern selten an Witz und Esprit denkt, so wird man von manch augenzwinkerndem Kommentar überrascht sein.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2013
Genial erklärt, was die Dialektik bewirkt und wie sie anzuwenden ist. Gute Beispiele. Schade nur, dass vieles auf latein und sogar grieschich zitiert wird. Ohne die Übersetzung ist es fast nicht möglich den guten Gedanken zu folgen. Ein kleines Latinum ist Pflicht.
Der Herrausgeber sollte es heute übersetzen. Platz ist genug!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2014
Zugegeben ist das Buch aufgrund seiner alten Sprache und einigen lateinischen Formulierungen nicht einfach zu lesen. Manche Passagen musste ich mir mehrmals ansehen um sie zu verstehen. Außerdem handelt es sich hierbei um kein fertiges Buch sondern einen ersten Entwurf, ein Skript welches wohl nie richtig fertiggestellt wurde. Ich fand es sehr interessant einen Zwischenstand eines solchen Buches zu lesen. Trotz allem ist der Inhalt des Buches absolut zeitlos und gerade in der Zeit der sozialen Netzwerke wo schnell Meinungen aufeinandertreffen scheint es mir wichtig, dass man sich mit der "Kunst zu disputieren" auseinandersetzt. Das Buch ist sehr kompakt und auf den Punkt. Wer, aufgrund der alten Sprache, etwas Zeit mitbringt die Inhalte nachzuvollziehen kann viel dazulernen und so gibt es von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2012
Mit Freude habe ich alle diese guten Rezensionen hier gelesen.

Ich bin absoluter Fan von Schopenhauer, den ich neben allem, was er sonst noch so ist, auch noch als ausgesprochen witzig erlebe.
Selten habe ich so viel lachen müssen wie bei der Lektüre seiner Bücher.

Insbesondere natürlich derer, die nur kurze und überschaubare Ausschnitte aus seinem großen Werk enthalten, bei dem mir wegen seiner Komplexität und dem Schwierigkeitsgrad das Lachen doch eher verging/vergeht.

Allein so kleine Bemerkungen aus der Feder von Arthur Schopenhauer wie : "Es seufzt der Tropf in Purpur" begleiten mich schon jahrzehntelang und bringen mich immer wieder zu dem Lachen der befreienden Erkenntnis.

Auch die These von Schopenhauer, dass die Erkenntnisfähigkeit der meisten Menschen nachhaltig durch ihre eigene Willensbildung blockiert ist ( = sie nur verstehen, was ihren eigenen aktuellen Bedürfnissen und Belangen dient, die sie nun einmal unbedingt durchsetzen wollen ) hat mir sehr geholfen.
Seit dem - seit ca. 20 Jahren - renne ich nicht mehr mit Argumenten gegen Wände an - jedenfalls nicht mehr lange- sondern sage mir nur noch : " Aha, da ist sie wieder, diese unüberwindliche Blockade" und erspare mir viel Stress.

Dieses Buch hier ist für mich darüber hinaus aber noch eines der wichtigsten Werkzeuge und Hilfsmittel, die ich für meinen Beruf brauche.
Ich arbeite im Bereich der hochamtlichen sog. Wahrheitsfindung mit nachfolgender Rechtsprechung, auf der Seite der Verdreher.

Als Verdreher kann man Gesetzestexte getrost beiseite lassen, wenn man nur diese "Tricks" von Arthur Schopenhauer kennt.

Wichtiger als sie selbst anzuwenden ist dabei, zu erkennen, wann sie von der sog. Gegenseite angewendet werden, und dann Angriffe dieser Art wie beim Karate entweder ins Leere zu schicken, oder den Angreifer selbst mit seiner ganzen vermeintlichen Rechtskriegungskraft auf die Matte zu werfen.

Einfach genial, ewig gültig .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2015
Im Buch werden 38 'Kunstgriffe' vorgestellt (37+1). Die Kunstgriffe sind eine Art 'Taktiken der Gesprächsführung'. Diese sind alle mehr oder weniger sinnvoll oder hilfreich, dass sollte auch jeder für sich beurteilen. Ich finde z.B. Kunstgriff 31 nicht so hilfreich. Man solle so tun, als ob man nicht folgen kann und die Zuhörer (bei denen man in Ansehen steht) würden dann verstehen, dass es Unsinn ist.
Es lässt vermuten, dass der Autor von einem Setting ausgeht, bei dem zwei Personen diskutieren und eine Anzahl von Zuhörern das Ganze verfolgen - bei denen man dann Eindruck schinden soll (wann kommt so etwas vor?) . Das finde ich etwas irritierend.
Aber schon die Ausführungen zur Dialektik machen das Buch lesenswert (... zur Eitelkeit gesellt sich Geschwätzigkeit ... , S.11).
Wer an der Kunst der gepflegten Diskussion Gefallen findet und Geschwätzigkeit verabscheut, wird das Buch toll finden, obwohl es nicht ganz einfach zu lesen ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2015
Als erstes möchte ich sagen, dass das Buch nicht ganz einfach zu lesen ist, teils wegen der alten, teils wegen der sehr hochgestochenen Sprache, außerdem werden viele lateinische und griechische Wendungen eingebracht, as vor allem das Lesen der Einleitung doch sehr erschwert. Die Kniffe die hier aufgezeigt werden sind durchaus interessant und haben mir schon das ein oder andere Mal in Diskusionen mit Freunden geholfen. Mindergebildeten Leuten würde ich das Buch trotzdem nicht empfehlen, schon weil sie es wahrscheinlich schlicht und einfach nicht verstehen würden. Alle anderen die ihren eigenen und allgemeinen Erfolg in Disputen steigern wollen wird hier auf clevere, wenn auch nicht immer konstruktive, Weise geholfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2015
In diesem Buch geht Arthur Schoppenhauer detailiert auf die Definition der Dialektik ein, heißt Recht zu behalten auch wenn man vielleicht kein Recht hat. Dabei zitiert er philosophische Größen wie Aristoteles und vergleicht deren Meinungen und Thesen mit seinen Eigenen. Im Kern des Buches beschreibt Schoppenhauer Knapp 40 Kniffs und Tricks den Gegner mit Worten zu überwältigen oder sprachlos zu machen. Die einzelnen Lektionen sind gut erklärt und werden meistens mit einem verständliche und einfachem Bespiel beendet.

Die Schrift ist relativ groß, dadurch ist das Buch mit seinen knapp 105 Seiten reinen Text schnell durchgelesen. Jedoch hlft die große Schrift, da man den Text leichter lesen kann. Im Text befinden sich viele lateinische und (glaub ich) griechische Wörter, wovon die meisten im Text einmalig erklärt werden. Später hilft allerdings nur noch Blättern nach der Erklärung oder Weiterbildung in Fremdsprachen ;)

Das Buch ist interessant und für mich auch unterhaltsam. Die Lektionen sind gut erklärt, jedoch macht auch hier die Praxis den Meister. Durch das Lesen des Buches sollte keiner erwarten, ein Meister der Rhetorik zu werden, jedoch gibt es gute Ideen und Anreize zum geistigen Schlagabtausch.
Ein Muss für alle Leser von intellektuellen Werken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2013
In seinem so benannten Werk "Die Kunst, Recht zu behalten" (eigentlich bestehend aus Fragmenten, daher nicht mit originaler Titelbezeichnung) beschreibt Schopenhauer in knapp 40 "Kunstgriffen" Argumentationswesen, die - wenn auch objektiv nicht immer "richtig - moralisch - korrekt" sind - meist zum Erfolg führen.

Dabei muss man nicht glauben, nur weil Schopenhauer Philosoph war, dass es sich hierbei um abgehobenes Gedankengut handelt, welches sich im Alltag sowieso nie umsetzen lässt. Im Gegenteil - die meisten seiner "Kniffe" sind uns allen bestens (wenigstens implizit) bekannt, falls nicht, so sehen wir sie häufig in Politik, Medien etc.
Der Verständlichkeit tut es keinen Abbruch (wie ein Rezesent bemerkte), dass sich einige fremdsprachige Zitate im Text finden, denn die Übersetzung wird immer dazu geliefert.

Schon die gedankliche Leistung, für so ein flüchtiges Thema wie "Streitgespräche" präzise und knappe Gesetze und Regeln zu finden, die mit Sicherheit fast immer zum Erfolg führen (man überlege sich einfach ein kurzes Beispiel zu jeder Regel), rechne ich Schopenhauer hoch an.

Alles in allem ein gutes Büchlein zur Horizonterweiterung, auch für Nicht-Philosophen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2013
Die Lektüre muss mehrmels gelesen werden, damit etwas dauerhaft haften bleibt, es lohnt sich aber.
Die Schrit ist ungewöhnlich groß, das Buch ist klein und handlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2013
Hoch interessant. Allerdings hätte man in der Überarbeitung die stellenweise altertümliche Sprache anpassen können. Oder ein Glossar füe die Nicht- Lateiner...
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