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Kundenrezensionen

40
4,1 von 5 Sternen
Zipfelklatscher, 5 CDs
Format: Audio CDÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2013
Kati Lochbichler ist 29 Jahre alt und Fischerin. Sie lebt auf der idyllischen Fraueninsel im Chiemsee. Eigentlich hat Kati ja BWL studiert. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter, beschließt sie jedoch den Familienbetrieb von ihrem Vater übernommen.

Dort muss sie sich nicht nur mit dem harten Alltag als Fischerin herumschlagen sondern sich auch um ihren Vater kümmern.

Klar das Kati da manchmal gerne etwas Abwechslung hätte. Die gibt es aber leider nicht allzu viel auf einer Insel mit gerade mal rund 300 Einwohnern.

Zum Glück gibt es aber auf der Insel das Hotel zum See" und dort findet jede Menge Hochzeiten statt. Dort schleicht sich Kati dann Nachts hin um zu tanzen und nicht selten endet die Nacht bei einem Hochzeitsgast im Bett.

Bis auf einmal der neue Hotelmanager auftaucht und Kati dabei erwischt und ihr Hausverbot erteilt. Als dann auch noch Katis Jugendfreund mit ihr anbandeln will, ist das Chaos perfekt.

Ich persönlich verbinde Bayern immer eher mit der Landwirtschaft, also mit einem Bauernhof.

Mit einer Fischerin hätte ich persönlich das ganze nie in Verbindung gebracht.

Das macht das Buch aber auch aus, dass es mal etwas neues ist.

Nicht die typische Frau die schön im Dirndl auf einem Bauernhof lebt, sondern eine die wirklich zupacken kann und ihren Mann steht.

Vor allem die teils doch etwas schrulligen Inselbewohner habe mir sehr gut gefallen und mich immer wieder zum lachen gebracht.

Auch die Schreibweise hat mit gut gefallen. Anfangs habe ich zwar kurz gebrauch um mich an die bayrischen Wörter und Begriffe, welche doch recht häufig im Buch vorkommen zu gewöhnen. Danach lies sich das Buch aber sehr flüssig lesen.

Man merkt auch sehr gut, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt.
Da sie selbst auf der Fraueninsel lebt. Aus diesem Grund war das Leben auf der Insel meiner Meinung nach sehr authentisch und detailreich beschrieben.

Nach dem lesen dieses Buches habe ich direkt Lust bekommen einmal selber an den Chiemsee zu fahren und mir die Fraueninsel anzuschauen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2013
Bayrisch! Sehr sehr bayrisch! Aber auch angenehm lustig ist „Zipfelklatscher“. Wir lernen in Zipfelklatscher die Kati Lochbichler kennen. Eine junge Frau von 29 Jahren, die traditionsbewusst die Fischerei ihres Vaters übernommen hat. Soweit zu den Traditionen! Denn der Rest von Katis Leben ist eigentlich so gar nicht traditionell. Da das Leben auf der „Insel“ doch auch sehr langweilig sein kann, schleicht sich Kati gern mal verkleidet auf private Feiern. Mit eindeutigen Absichten und um viel Spaß zu haben! Als sie dabei erwischt wird, ist es damit erst mal vorbei. Von da an geht ihr Leben ziemlich gegen ihren Plan. Und dann kommt ihr auch noch dieser neue Hotelführer in die Quere und alles steht Kopf.

Heidi Hohner hat sich das erste Mal an einen richtigen regionalen ChickLit Roman gewagt und trifft damit sicher nicht nur das Herz der Bayern. Es ist vor allem eine kleine Hommage an die Fraueninsel mitten im Chiemsee. Anfangs habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte einzufinden. Der Schreibstil und die bayrische Grammatik sind etwas ungewohnt. Auch wenn die Worte zumeist in Hochdeutsch geschrieben sind, lässt sich der Dialekt eindeutig in der Grammatik rauslesen. Manche sehr bayrische Worte wurden dank Fußnoten übersetzt. Die Geschichte selbst hat mir gefallen, da sie weniger klischeebehaftet ist als andere Romande dieses Genres. Kati ist eine selbstbewusste Frau, die eigentlich keinen Mann sucht und auch keinen braucht. Sie hat mit ihrem Vater und ihrer Schwester (die schon eher den Klischees entspricht) genug zu tun. Da braucht sie keinen Mann, und schon gar keinen der nicht Insulaner ist. Die Namen sind typisch bayrisch gewählt und auch die Charaktere kommen klassisch bayrisch rüber. Der Schreibstil selbst ist sehr angenehm zu lesen, flüssig und amüsant. Insgesamt kommt die bayrische Art wirklich gut rüber und es hat Spaß gemacht zu lesen. Auch Nicht-Bayern dürften mit der Geschichte ihren Spaß haben!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2013
"Zipfelklatscher" von Heidi Hohner hatte ich mir gekauft, weil das Cover so schön und cosy ist und ich Lust auf eine HeimatRomantikKomödie hatte. Der Roman ist super, sehr witzig geschrieben, ohne die gängigen Frauenunterhaltungsklischees zu bemühen, mit einer ungewöhnlichen Heldin, die man sofort ins Herz schließt. Kati ist Fischerin auf der Fraueninsel im bayerischen Chiemsee. In dem Inselörtchen wohnen nur eine Handvoll Leute, dafür stürmen aber Touristenmassen täglich die Insel (die Autorin weiß, wovon sie schreibt, sie wohnt selbst auf der Insel). Kati hat's nicht leicht als einzige Frau unter den Fischern und einen gescheiten Mann gibt's auf der ganzen Insel nicht. Deshalb wanzt sie sich verkleidet auf fremden Inselhochzeiten ein und schleppt dort Hochzeitsgäste ab. Bis das auffliegt und der neue Hotelmanager, ein kapitalistischer Schweizer, ihr einen Strich durch die Rechnung macht. Erst fliegen zwischen den beiden die Fetzen, dann die Funken. Und das ist wirklich toll zu lesen. Wer Bayern mag, wird erst recht seinen Spaß haben. Die Nebenfiguren sind übrigens zum Schießen, allen voran der Inselguru, der mit Yogaseminaren den Touristinnen hinterhersteigt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2013
Wenn Frau aus ihrem Leben ausbricht und dies in einer kleinen Umgebung wie der Fraueninsel ausleben möchte, wird es schon kritisch, nicht erkannt zu werden.
Wenn aber dann noch ein Jugendfreund zum festen Freund wird, dir deine Existenz genommen werden soll und dann auch noch ein schnöseliger Schweizer auftaucht, wird's enorm lustig!

Ein absoluter Knüller - dürfte vorallem für Nicht-Bayern sehr zum Schmunzeln anregen, vorallem weil auch hier unsere (bayerische) Sturheit gut zur Geltung kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2014
Ich habe zuerst das Hörbuch "Betthupferl" von Heidi Hohner gehört. Das hat mir gut gefallen. Gut und abwechslungsreich gelesen, eine halbwegs spannende Geschichte, glaubhaft und insgesamt schön rund. Erst danach habe ich "Zipfeklatscher" entdeckt und gekauft. Leider war das die falsche Reihenfolge, denn hier vermisse ich Spannung und Realität. Irgendwie kommt mir die Geschichte sehr an den Haaren herbeigezogen vor und für meinen Geschmack geht es in recht kurzer Zeit zu oft nur "um das eine".
Die Steigerung hätte ich also nur erlebt, wenn ich erst "Zipfeklatscher" und dann "Betthupferl" gehört hätte. Wobei ich nach "Zipfeklatscher" nicht weiter nach CDs von Heidi Hohner gesucht hätte...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2013
Das Buch war soweit ganz nett. Eine leichte Kost würde ich sagen. Nicht wirklich aufregend oder besonders lustig.
Für eine leichte Abendlektüre ganz ok.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2013
Ich bestellte mir diesen Roman, da ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen habe und diese immer sehr witzig fand. Auch dieses Buch ist sehr unterhaltsam und vorallem in der Urlaubszeit schnell gelesen. Wenn man die Gegend kennt in der sie ihren Roman spielen lässt (Chiemsee) macht es umso mehr Spaß. Es ist ein typischer Frauenroman mit einigen Verwicklungen und Wendungen, was hier aber keinen Abbruch tut. Sehr erfrischend ist außerdem, dass die Heldin sich nicht wie üblich in der Glamour/Mode/Promiwelt behaupten muss, wie in vielen anderen Büchern dieses Genres. Ich kann es nur weiterempfehlen.
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am 2. Juni 2015
Heidi Hohner präsentiert uns mit ihrem Buch „Zipfelklatscher“ eine äußerst unterhaltsame, kurzweilige aber auch sehr vorhersehbare Ferienlektüre. Wie der Buchtitel und das entzückende Cover bereits vermuten lassen, entführt uns die Autorin an den wunderschönen bayrischen Chiemsee.
Auf der kleinen Fraueninsel lebt die 29-jährige Kati Lobichler, die nach dem Tod ihrer Mutter, den elterlichen Fischereibetrieb von ihrem Vater Bonifaz übernommen hat. Fleißig und traditionsbewusst, beliefert die junge Singlefrau täglich die Hotels der Insel mit fangfrischen Renken und in der Sommersaison öffnet Kati mit ihrem Vater den eigenen Gastgarten um Räucherfische und frische Fischsemmeln an die zahlreichen Touristen und Inselbesucher zu verkaufen. Die selbstbewusste Kati genießt ihren urbayrischen Lebensstil aber gönnt sich sehr wenig Zeit für ihr Privatleben. Ihr einziges Vergnügen besteht darin, gelegentlich das „Hotel zum See“ aufzusuchen um sich dort unter die diversen Hochzeits- und Festgäste zu mischen und unerkannt die Nächte durchzutanzen.
Als Kati jedoch eines Tages dabei erwischt wird, lernt sie den Hotelmanager David Krug kennen und findet mit der Zeit immer mehr Gefallen an dem attraktiven Schweizer. Im Laufe der Geschichte gerät ihre Freundschaft zu David jedoch durch etliche Missverständnisse immer wieder in Gefahr und plötzlich droht auch noch der Verlust ihres Fischereibetriebes. Nur der Zusammenhalt der Chiemseer kann Kati und ihre Gastwirtschaft noch vor dem Ruin retten.

Obwohl der Roman nicht mit Klischees spart, schafft es Heidi Hohner mit ihrer Geschichte, romantische Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen und weckt die Sehnsucht nach Urlaub am See. Die Schilderungen der wunderschönen Landschaft rund um den Chiemsee laden ein, in die Geschichte einzutauchen und man bekommt kurzerhand Lust die Fraueninsel selbst zu erkunden und in ein knackiges Fischsemmerl zu beißen. Mit viel Witz und Humor wird die gemütliche Lebensart am Chiemsee beschrieben und auch die Charaktere werden detailreich und liebevoll gestaltet. Der zerstreute Bonifaz, Katis alter Jugendfreund Michi-Mike und die neugierige Nachbarin Emerenz, sind nur einige Protagonisten, die den Roman zu einer einmaligen bayrischen Sommerlektüre machen.
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am 15. März 2014
Meine Meinung:

Das erste, was mich voll in seinen Bann gezogen hatte, war das bunte Cover. Beim Stöbern stieß ich darüber und war sofort Feuer und Flamme. Dieses urig Bayrische, die Gummistiefel, das Bett und das alles ringsherum. Hier versprach ich mir direkt Spaß und Romantik. Der Klappentext tat dann sein Übriges. Auf mehreren Hochzeiten tanzen? Hmm – hier steckt Potenzial drin.

Und so ging es dann direkt los mit
Kati Lochbichler ist die Ich-Erzählerin und alles andere, als gewöhnlich. Sie hat Kanten und Ecken, ist auf der Fraueninsel eine tapfere Fischerin und absolut liebenswert dank ihrem urbayrischen Lebensstil. Nur Spaß darf ab und an sein.
Neben ihr gibt es dann noch den Bonifaz Lochbichler, ihren Papa. Er ist ein herzensguter Mensch, aber schon leicht zerstreut.
Die Emerenz macht das Chaos eigentlich perfekt. Sie ist überall und nirgendwo und das weiß jeder und der, der es nicht weiß, der bekommt es von ihr heißer als die Samstagssuppe serviert.
Michi-Mike hingegen hat so etwas Knuffiges. Kein Schönheitsideal, aber eben etwas »Gewohntes« in dem Ganzen Durcheinander.
Und David Krug, der Schweizer auf Abwegen vervollständigt die Geschichte natürlich. Ein Ekel wider Willen, oder so ;)

Die Sprache ist bayrisch. Jawohl und ich hatte einen riesen Spaß. Was erklärt werden muss, wurde in den Fußzeilen erklärt und der Rest ging auch so. Ich habe richtig Spaß beim Lesen gehabt, die Charakter wirklich bayrisch reden hören, in meinen Gedanken. Und das hat die Dialoge richtig frisch gehalten und belebt, ganz großes Kino :)

Fazit:
Die Geschichte startet rasant, mit vollem Tempo, ehe sie dann, für Erklärungszwecke, ein klein wenig abflacht. Die gewählte Sprache, die gestreuten Dialoge, alles ist wirklich ganz toll angesetzt, jedoch kam für mich die Romantik ein klein wenig zu kurz. Klar, sie ist da, ohne Frage. Aber durch die nüchterne Erzählweise ging ihr damit ein wenig der Reiz flöten. Leider. Und das habe ich wirklich etwas vermisst.
Der humorvolle Teil der Story hingegen kam super zur Geltung. Man könnte meinen, es war sogar ein Hauch Krimi dabei, jawohl.
Alles in allem würde ich wahnsinnig gern auf die Fraueninsel reisen und mir die Kulisse, die von Frau Hohner beschrieben wurde, einmal selbst anschauen. Ich mag Kati sehr und das Ende hätte nicht besser sein können. Auch die Katastrophen waren wirklich klasse verstrickt und luden zum Mitfiebern ein. Aber ich muss wirklich sagen, was die Romantik betrifft, hatte ich ein klein wenig mehr Kribbeln, ein klein wenig mehr miteinander gewünscht.
Eine lustige und witzig erzählte Geschichte, mit einem Hauch von allem, aber leider ohne mich wirklich abzuholen.
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am 12. Juni 2013
Ein sehr liebenswerter, lustiger Heimatkrimi. Ein "Muss" für einen Chiemgauer! Die Örtlichkeiten und Lokalitäten sind superbekannt.
Die Darlsteller kommen sehr authentisch rüber. Als "Hiasiger" kennt man sich voll aus, die Charaktere mehr als bekannt.
Hoffentlich erscheint noch das ein oder ander Buch von der Heidi!
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