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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um die Welt in 80 Tragen
Haben Sie Lust auf zwar weitgehend sinnfreie, dafür aber gekonnt gemachte und profund recherchierte Unterhaltung? Wollen Sie eine Weltreise der anderen Art erleben, die vor Katastrophen nur so strotzt? Wollen Sie aber gleichzeitig in die Atmosphäre der bereisten Orte eintauchen, so als wären Sie selber da? Dann ist dies das richtige Buch für Sie...
Veröffentlicht am 12. September 2012 von T. Jannusch

versus
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3.0 von 5 Sternen Beileibe
ist das kein schlechtes Hörbuch. Es weiß zu unterhalten, die Stimme fand ich angenehm, die Charaktere ausreichend beschrieben. Dennoch vergebe ich "nur" drei Sterne. Dies, weil die Geschichte und die Art sie zu erzählen, sicherlich Geschmacksache ist. Und meinen Geschmack traf es über weite Strecken nicht. Sicher, zu einer vorbeiplätschernden...
Veröffentlicht am 26. Februar 2013 von Jogu


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht, nur in der Öffentlichkeit lesen, wenn ihr Lachen keine Aufmerksamkeit erregt...., 10. Oktober 2012
.... denn ansonsten werden sie alle 2 Minuten ganz viele Leute mehr als seltsam angucken.
Das Buch sprüht nur so über vor Wortwitz und in jedem Kapitel läßt sich der Autor einen andere Ausführung an Wortwitz einfallen.
Daß derart außergwöhnliche Dinge (Unfälle, merkwürdige Begegnungen uvm.)wirklich einem Menschen hintereinander am Stück passieren, möchte man keinem wünschen. Aber auch wenn man immer mehr Mitgefühl für den Protagonisten entwickelt, man muß derart herzhaft lachen, dass das Mitgefühl kaum eine Chance hat.
Wer auf ein stilistisch gut geschriebenes und auch sehr gut recherchiertes Abenteuerbuch Lust hat, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Vorheriges Zwerchfelltraining gegen Lachkrämpfe würde ich allerdings aus gesundheitlichen Gründen empfehlen.

Wichtiger Tipp: die gekürzte Hörbuchfassung läßt einiges an Wünschen offen!!! Die besten Szenen aus dem Buch wurden leider weggekürzt, es wirkt dadurch nur noch wie ein Reisebericht, aber nicht mehr wie eine kuriose, wahnsinnige, aberwitzige Reise.
Der Sprecher ist okay, aber wer das Buch kennt, wird niemals mit dem Hörbuch den gleichen Lachkrampf entwickeln können. Fürs Autofahren-Nebenbei-Hören reicht es gerade ebenso.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beileibe, 26. Februar 2013
Von 
Jogu (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Donnerstags im Fetten Hecht, 5 CDs (Audio CD)
ist das kein schlechtes Hörbuch. Es weiß zu unterhalten, die Stimme fand ich angenehm, die Charaktere ausreichend beschrieben. Dennoch vergebe ich "nur" drei Sterne. Dies, weil die Geschichte und die Art sie zu erzählen, sicherlich Geschmacksache ist. Und meinen Geschmack traf es über weite Strecken nicht. Sicher, zu einer vorbeiplätschernden Unterhaltungs"sendung" reicht diese nette Geschichte auf jeden Fall - mehr aber eben in meinen Augen auch nicht. Besonders der Sinn für Humor geht mir offenbar ab, denn viele Rezensenten beschreiben das Hörbuch als sehr witzig. Die witzigen Stellen kann man meiner Meinung nach jedoch an einer Hand abzählen.
Zur Story wurde bereits einiges hier geschrieben, was ich nicht wiederholen möchte. Im fetten Hecht trifft sich eine Gruppe Kumpels, und einer wird auserkoren sieben Miterben einer Riesenerbschaft aufzutreiben und nach Dublin zu bestellen. So weit, so gut.
Die dazu nötige Reise führt quer durch die Welt, von Australien nach Nepal, China usw. . Dabei erlebt der Protagonist natürlich allerlei. Manche interesante, gelegentlich komische Episode ist dabei. Aber eben nur manche. Das reicht (mir) nicht für mehr Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Von fernen Ländern, verrückten Typen, Dan Aykroyd und dem Marshmallow-Mann., 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der spannendste Tag in Siebeneisens eintönigem Leben ist der Donnerstag: da trifft er sich mit seinen Kumpels Schatten und Wipperfürth im “Fetten Hecht”, ihrer Oer-Erkenschwicker Stammkneipe.

Als Schatten, der eigentlich O’Shady heißt und aus Irland stammt, vom Tod einer entfernten Verwandten und einem damit verbundenen kolossalen Erbe erfährt, wird Siebeneisens Leben kräftig auf den Kopf gestellt. Denn die stattliche Summe von 50 Millionen Euro pro Erbe werden nur dann ausgezahlt, wenn alle – sieben! – erbberechtigten O’Shadys ausfindig gemacht werden. Und die sind überall auf dem Erdball verstreut.

Sofort machen sich Schatten und Wipperfürth an die Planung der Reise rund um den Globus – die kein anderer als Siebeneisen antreten muss. Weil er beruflich fexibel ist, Englisch kann und sich durch seine Sammlung von 120 National Geographic Heften das nötige Hintergrundwissen angelesen hat. Finden zumindest Schatten und Wipperfürth. Also bleibt Siebeneisen keine andere Wahl und es beginnt ein abgedrehter Roadtrip durch die entlegendsten Winkel der Erde, der einige Überraschungen parat hält …

Meine Meinung:

Selbst reisebegeistert, hat mich “Donnerstags im fetten Hecht” sofort angesprochen. Und tatsächlich habe ich mich in einigen Situationen wiedergefunden, die sich in fremden Ländern und anderen Kulturen immer wieder gern ergeben. Es macht Spaß, den etwas introvertierten, aber erstaunlich unerschrockenen Siebeneisen auf seiner Reise zu begleiten, auf der er gerne mal in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt und immer wieder in abstruse und abenteuerliche Situationen gerät. Auch die eigenbrötlerischen und verrückten Charaktere, die er unterwegs trifft, tragen zum Lesespaß bei.

Trotzdem war Stefan Ninks literarischer Erstling für mich nicht perfekt. Trotz der natürlich überspitzten Handlung war die ein oder andere Begebenheit doch ziemlich abstrus und comichaft und es wird immer mal wieder der Deus ex Machina bemüht, um Siebeneisen ans Ziel zu führen. Außerdem hat es mir deutlich an Beschreibungen der Personen gefehlt. Kaum eine Figur wird äußerlich beschrieben, abgesehen vielleicht von einer eigenartigen Sprechweise gibt Nink keiner von ihnen etwas wirklich Charakteristisches mit, was ich besonders schade fand, weil es sich bei den Menschen aus fremden Ländern und Kulturkreisen angeboten hätte.

Desweiteren hatte der Roman für mich die ein oder andere Länge und nicht alle Witze (obwohl ich den komischen Erzählton Ninks durchaus schätze) haben bei mir funktioniert. Vor allem ein Running Gag verursachte bei mir wiederholt Kopfschütteln. Der lief ungefähr so: Immer, wenn Lawn, Siebeneisens Bekannte aus New Orleans, die sich beruflich mit dem Aufspüren von Geistern befasst, erzählt, dass sie über “besondere Fähigkeiten” verfügt, sagt ihr Gegenüber (egal aus welchem Teil der Welt) prompt: “Wie in dem Film mit Dan Aykroyd, in dem am Ende das Michelin-Männchen durch Manhattan stapft?” Und Siebeneisen: “Ghostbusters. In der Originalfassung war das der Marshmallow-Mann.”

Kapier ich nicht. Erstens, weshalb jeder Mensch “besondere Fähigkeiten” sofort mit “Ghostbusters” in Verbindung bringt. Warum das für jeden “der Film mit Dan Aykroyd” ist, nie aber jemand Bill Murray auch nur erwähnt. Und welche Fassungen die Leute von Australien bis in die Mongolei bitte gesehen haben, wenn alle geschlossen der Meinung sind, das Ding am Ende sei das Michelin-Männchen. Funktioniert irgendwie nicht. Und es hat mich genervt, weil dieser Gag wirklich immer wieder auftaucht. Und dabei liebe ich “Ghostbusters”.

Abgesehen von diesem und den anderen Kritikpunkten hatte ich aber meinen Spaß mit “Donnerstags im fetten Hecht” – vor allem, weil ich ihn im Urlaub mithatte und somit gedanklich UND in echt herumreisen konnte.

Fazit:

Obwohl ich ein paar Abstriche machen muss, hatte ich Spaß beim Lesen. Eine nette, amüsante Lektüre über die Faszination des Reisens – inklusive all der chaotischen, haarsträubenden und nervenaufreibenden Erlebnisse, die das Unterwegssein in fremden Ländern gern mit sich bringt.
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5.0 von 5 Sternen Eine Weltreise die Einen entführt!!! :D, 9. Juni 2014
Beschreibung
Siebeneisen entflieht dem Alltagstrott immer Donnerstags da er sich zum Tipp Kick im Fetten Hecht trifft.
Sein Kumpel Schatten hat aber ganz andere News, denn er hat geerbt. Und zwar sage und schreibe 50 Millionen...
Als wäre das nicht ein Grund zur Freude hat die Sache aber einen Haken. Er muss sieben Miterben auftreiben die über die ganze Welt verstreut sind. Und der Wettlauf beginnt.....

Cover
Das Cover finde ich außergewöhnlich gestaltet. Es hat was von einem Unterwasser Bullauge und gleichzeitig sind darauf Utensilien die man aus einer Witschaft kennt.
Es ist passend zum Titel und zu der Geschichte die im fetten Hecht Ihren Anfang findet.

Charaktere
Der Lokalredakteur Siebeneisen führt ein ruhiges und unaufregendes Leben in Oer - Erkenschwick. Die Routine wird nur vom Donerstag Abend unterbrochen wenn er sich mit seinen Freunden zum Tipp Kick in seiner Stammkneipe ''Zum Fetten Hecht'' trifft.

Sein Freund O'Shady genannt auch Schatten kommt mit aufregenden News. Er hat eine Erbschafft gemacht, aber als wäre das nicht alles aufregend genug. Erfahren Siebeneisen und Wipperfürth von Schatten das er 50 Millionen Erben soll wenn er die Sieben Miterben findet.

Schreibstil
Der Autor Stefan Nink ist ein künstler des Schreibstils. Nicht nur das er mich mit auf eine Weltreise nimmt. Nein er schafft es, das ganze nicht nur durchgängig witzig und mit einer Menge Humor zu einem ganz besonderen Roadtrip zu machen, so das ich als Leser spannend und lachend mitfiebere.

Meinung
Siebeneisen lebt in der Kleinstadt sehr ruhig und gemächlich und es passiert nichts außer seiner Routine in Oer - Erkenschwick.
Bis er eines Tages von seinem Freund um die halbe Welt geschickt wird, mit mehr als wenig Informationen wo sich den der nächste Erbe befinden könnte.

Aber was macht man nicht alles für seine Freunde und wäre das nicht auch schon genug, muss er sich mit manch seltenem Abenteuer auf seiner Reise herumschlagen, da Schatten nicht gerade großzügig mit den Reisekosten ist.

Aber das macht das ganze nur umso sympatischer und ich finde die Kommunikation zwischen den Charakteren schon genial und bin aus dem schmunzeln nicht mehr herausgekommen.

Fazit
Eine Weltreise die man erleben sollte. Es ist als wäre man auf dieser Reise mit dabei und die Charaktere sind so lebendig als würde ich sie aus meiner Freundesliste kennen.
Sehr empfehlenswert! :D

5 von 5 Sternen
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4.0 von 5 Sternen Vom Stammtisch in die weite Welt..., 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Donnerstags im Fetten Hecht, 5 CDs (Audio CD)
"Donnerstags im Fetten Hecht" in Oer-Erkenschwick trifft sich traditionell Siebeneisen mit seinen Kumpels "Schatten" und Wipperfürth zum Tipp-Kick.

"Schatten", der eigentlich mit Nachnamen "O'Shady" heißt, eröffnet ihnen eines Tages, dass seine Tante in Irland gestorben wäre und er erben würde: wahnsinnige 50 Millionen Euro. Leider hat die Sache - wie so oft - einen Haken: "Schatten" muss seine sieben Miterben auftreiben, sonst wird das Geld nicht ausbezahlt. Um die Sache noch schwerer zu machen, ist seine Verwandtschaft rund um den Erdball verteilt.
Das ist aber noch nicht alles: O'Shady ist nicht der Fitteste und kann unmöglich selbst in die Welt reisen, um die Leute zu suchen. Kurzerhand wird Siebeneisen für dieses Projekt angeheuert. Die Spesen wären ja bei der Erbsumme kein Problem...
Siebeneisen, der seine bisherige Erfahrung mit fremden Kontinenten ausschließlich einer riesigen Zeitschriftensammlung zu verdanken hat, macht sich auf den Weg und stolpert von einem Abenteuer ins nächste.
Ob Ponyrennen in der Mongolei oder die Flucht vor einem Nashorn in Afrika: Siebeneisen meistert souverän jede Herausforderung, doch dann bereitet ihm ausgerechnet einer der gefunden Erben die größten Schwierigkeiten...

Meine Meinung:
Erst mal ein Lob an den Sprecher Jochen Bendel, der den Charakteren tolle, individuelle Stimmen leiht und das Ganze bravourös vorträgt.
"Donnerstags im Fetten Hecht" ist eine gelungene Mischung aus Humor und Reisebericht mit durchaus interessanten, wahren Facts.
Siebeneisen ist ein sympathischer Protagonist, mit dem man gern auf Reisen geht. Seine Kumpels daheim machen es ihm nicht gerade leicht, aber auch andere Hindernisse (oft in tierischer Form) fordern ihren Tribut. Man kann herzlich lachen über die Strapazen dieses Trips - solange man selbst nicht in der Haut von Siebeneisen steckt. Sogar eine Geistererscheinung muss der arme Kerl verkraften, wird aber dafür mit einer kleinen Liebesgeschichte belohnt.

Fazit: Ein kurzweiliges, lustiges, interessantes Lese- bzw. Hörvergnügen, das ziemlich geradlinig ist mit wenig besonderen Höhen oder Tiefen. Sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche geeignet!
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5.0 von 5 Sternen Erben, wo seid ihr?, 27. September 2012
Von 
Herr Siebeneisen trifft sich einmal pro Woche mit seinen beiden Kumpels im "Fetten Hecht" und Tipp-Kick spielen. Eines Tages kommt einer der Kumpels mit der Nachricht vorbei, dass er eine beachtliche Geldsumme geerbt hat. Dieses Erbe bekommt er aber nur, wenn alle Miterben (8 an der Zahl) zusammengetrommelt werden. Siebeneisen soll diese Aufgabe übernehmen. Das ist insofern nicht so einfach, da erstens alle Erben auf der ganzen Welt verstreut sind und zweitens von keinem Erben die Kontaktdaten vorhanden sind.
Siebeneisen begibt sich also auf Weltreise. Koordiniert wird diese von den daheimgebliebenen Kumpels.
Dem Leser wird jede Etappe der Reise unglaublich toll und bildhaft geschildert. Man konnte sich jedesmal alles ganz genau vorstellen, man hatte wirklich das Gefühl man war dabei. Mit Witz und Charme werden die jeweiligen Landsmänner und -frauen beschrieben, so dass man einen Eindruck der dort herrschenden Mentalität bekam. Das Buch ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig, der Autor hat pro Land genau die richtige Länge der Beschreibung gewählt.
Natürlich wäre es zu einfach gewesen, wenn Siebenstein die Miterben ohne Komplikationen gefunden hätte. So hat er in jedem Land ein Abenteuer zu bestreiten. Diese sind wahrlich kurios, aber trotzdem kann man es sich wirklich vorstellen, dass das passiert ist. Als Beispiel (Achtung SPOILER: EIn Erbe ersteigert sich eine Ritterrüstung und hat diese an als er zum Notartermin erscheint).
Ich war am Ende des Buches fast ein bisschen traurig, dass es zu Ende war, meinetwegen hätten es auch 20 Erben sein können. Ich gebe dem Buch die vollen 5 Sterne, da es eine wirklich gelungene Story ist, die mit der richtigen Portion an Lachern gespickt ist, so dass dem Leser keine langweiligen Momente aufkommen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine literarische Weltreise, 12. September 2012
Das geschieht euch ganz recht, dachte Siebeneisen, nach all dem, was ihr mir in den vergangenen Wochen zugemutet habt, geschieht euch das ganz recht. Er beschloss, die beiden da drüben in Oer-Erkenschwick mindestens zwei oder drei Tage zappeln zu lassen, bevor er sich wieder melden würde. Siebeneisen fühlte sich plötzlich wunderbar. Mein ist die Rache, dachte er und die Rache ist mein.
.
Zum Inhalt:
Jeden Donnerstag trifft sich Siebeneisen mit seinen beiden Freunden Schatten und Wipperfürth im Fetten Hecht. Bis eines Tages Schatten zur Türe hereinkommt und den beiden Freunden eröffnet das er geerbt hat. Viel geerbt hat, sehr viel. Um genau zu sein 50 Millionen Euro. Doch die Sache hat einen Hacken. Das Geld wird nur an die Erben ausgezahlt wenn Schatten seine sieben Miterben findet. Denn nur wenn alle Sieben zustimmen und das Erbe annehmen bekommt auch jeder sein Geld.
.
Doch wie soll jemand wie Schatten, der schon von ein paar Schritten außer Atem kommt, um die ganze Welt reisen um sieben Menschen ausfindig zu machen. Denn die verschiedenen Erben sind in aller Herren Länder verstreut. Es kommt wie es kommen muss, die beiden Freunde verbünden sich gegen Siebenstein, indem sie alle seine hervorragend zum Reisen geeigneten Eigenschaften aufzählen, und überreden ihn so sich auf die Suche nach den Erben zu begeben.
.
Seine Suche führt Siebeneisen in die entlegensten Gegenden dieser Erde. Seine Suche beginnt im australischen Outback und endet letztendlich in China. Doch hätte Siebeneisen im Voraus gewusst, was da so alles auf ihn zukommen würde, hätte er diese Weltreise wahrscheinlich nicht angetreten.
.
Meine Meinung:
Mit Donnertags im Fetten Hecht stellt Stefan Nink uns seinen Debüt-Roman vor. Ein Buch das sowohl sehr humorvoll ist, aber auch durchaus seine nachdenklichen Seiten hat. Mit wunderbar beschriebenen Protagonisten. Vor allem den Charakter Siebeneisen hatte ich persönlich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Vor allem da er mir spätestens nach dem ersten Stopp im australischen Outback schon wirklich leid tat. Was der arme Kerl aber im Laufe der Geschichte auch so alles über sich ergehen lassen muss.
.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist das man an der Beschreibung der einzelnen Länder und ihrer Sitten einfach merkt, das der Autor weiß wovon er schreibt, und auch schon vor Ort war und daher die dortigen Begebenheit zum Teil kennt. Ich persönlich denke es steckt wirklich viel Herzblut und auch Recherchearbeit in diesem Buch und das merkt man auch.
.
Kritikpunkte waren für mich persönlich allerdings so einige Sachen die ständig wiederholt wurden. Das ist dann doch nicht so ganz mein Fall. Auch wurde das Buch leider an manchen Stellen etwas langatmig. Aber nichtsdestotrotz, es lässt sich insgesamt sehr gut lesen und ist mal etwas ganz anderes. Ein Buch das seine Leser mit auf Weltreise nimmt. Man hat wirklich das Gefühl mit Siebeneisen vor Ort zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Reisegeschichte, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Australien, Nepal, Oktoberfest in China, Südstaaten-Flair alles drin. Nashörner, Gespenster und vieles mehr lernt der Kerl kennen. Ferngesteuert von 2 Freunden in der Heimat. Um ein Gruppe Erben zusammenzusuchen. Irre gut.
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5.0 von 5 Sternen Er hat einen Lämmergeierangriff überlebt ??????, 19. September 2012
Journalist Siebeneisen führt eigentlich ein ziemlich überschaubares Leben daheim in Oer-Erkenschwick. Mit seinen Kumpels Wipperfürth und Schatten trifft er sich jeden Donnerstag im "Fetten Hecht" zum Tipp-Kick.
Doch dann schlägt das Schicksal zu....Schatten, ein Ire namens O`Shady, hat geerbt.
50 Millionen Euro!

Der Haken: Schatten bekommt das Geld nur, wenn er die anderen sieben O`Shady-Erben findet.

Zweiter Haken: Die sieben O`Shadys sind in alle Welt zerstreut.

Der Plan: Siebeneisen geht auf Weltreise und sammelt die Erben ein, während Schatten und Wipperfürth alles von Oer-Erkenschwick aus organisieren.

Und so beginnt ein wirklich abgedrehter Roadtrip. Siebeneisen bereist sämtliche Erdteile, erlebt die skurillsten Abenteuer, überlebt Lämmergeierangriffe, ist mit einem Boxzirkus unterwegs und vieles mehr. Ich möchte nicht zuviel verraten.
Das Buch hat ein anprechendes Cover und wenn man erstmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich danke Stefan Nink für die schönen Lesestunden voller Kurzweil und Spaß. "Donnerstags im Fetten Hecht" kann ich ohne wenn und aber weiterempfehlen.
Zum Schluß noch ein Wort an den Autor, falls er das liest......lieber Stefan,wir bitten um FORTSETZUNG !!!!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer gerne reist und lacht, für den ist dieses Buch sicher etwas!, 17. Oktober 2012
Inhalt:
Tagsüber am Schreibtisch in der Lokalredaktion, abends mit seiner „National Geographic“-Sammlung auf dem Sofa und donnerstags eine Runde Tipp-Kick mit Wipperfürth und Schatten im Fetten Hecht: Siebeneisens Leben in Oer-Erkenschwick ist ein langer, ruhiger Fluss.
Bis zu jenem Tag, an dem Schatten erfährt, dass er geerbt hat. Viel? Sehr viel. 50. Tausend? Nein - Millionen. 50 Millionen. Ja, doch: richtig verstanden.
Leider hat die Sache einen Haken: Da sind nämlich noch sieben Miterben, die gefunden werden müssen – ansonsten wird das Vermögen der verstorbenen Großgroßgroßtante gespendet.
Dummerweise leben diese Menschen nicht in Berlin oder München oder an irgendeinem anderen Ort, an dem man schnell mal vorbei schauen könnte – Schattens Miterben sind irgendwo in den entlegensten Regionen der Welt zuhause. Und natürlich wird Siebeneisen auserkoren, sie zu finden. Natürlich Siebeneisen. Wer denn auch sonst.
Also macht er sich auf die Reise, obwohl er Schlimmes ahnt. Doch wenn man von einem guten Freund um einen kleinen Gefallen gebeten wird, willigt man natürlich ein – vor allem, wenn es um viele Millionen geht. Hätte man Siebeneisen allerdings gesagt, was da alles auf ihn zukommt, wäre er sicher daheim geblieben. Aber später weiß man es eben immer besser…

Meine Meinung:
Am Anfang hat mir das Buch leider noch nicht so gefallen. Die Kapitel waren mir etwas zu lang. Ich konnte das Buch einfach nicht so einfach/schnell/flüssig lesen, weil so viele Infos und Beschreibungen in den Kapiteln vorhanden sind und man so viel nebenbei lernt.
Nach einer Weile und einigen gefundenen Erben, wurde mir Siebeneisen aber zunehmend sympatischer, es hat sich etwas ergeben, sodass er nicht mehr alleine reisen musste und ich schätze, ich war einfach mehr in der Story drin, hab Gefallen gefunden und mitgefiebert, wo er als nächstes hinreisen muss und was es dort für Komplikationen geben wird.
Ob Australien, Himalaya, Antarkis, New Orleans, Afrika, Mogolei oder China, Siebeneisen sieht viel von der Welt.
Gut finde ich, dass man auch zwischendurch mitbekommt, was Siebeneisens Freunde Wipperfürth und Schatten in Oer-Erkenschwick machen und wie die Besitzerin des "Fetten Hechts" darüber denkt.
Oftmals benutzt der Autor Film- oder Musikvergleiche und wie ich leider zugeben muss, wusste ich selten, was gemeint war und hab deshalb wahrscheinlich oft die Pointe verpasst.
Doch es gibt auch ab und zu Perspektivenwechsel- sogar manchmal aus der Sicht der Tiere-, Facebook-Nachrichten, Geräuschbeschreibungen und vieles, was ich wirklich originell und gelungen fand!

"Wielngmüssnwrdennnchhierdrnnbleibn? Mirisseisklt!" Connor O'Shady zitterte heftig" S. 364

Das Ende ist natürlich auch für eine Überraschung gut, wie es sich bei so einem Buch gehört.

Fazit:
Es fiel mir etwas schwer, das Buch zu bewerten, weil man es nicht unbedingt mit den Jugendbüchern vergleichen kann, die ich sonst so lese.
Es gab einige Film-/Musik-/Sonstiges-Vergleiche, die ich nicht verstanden habe und ich würde einfach sagen, dass es eher für eine ältere Altersgruppe geschrieben wurde ;)
Es hat mir trotzdem gut gefallen, ich habe viel über Länder dazugelernt und auf jeden Fall tolle Lesestunden gehabt!
Wer gerne reist und lacht, für den ist dieses Buch sicher etwas!
Ich bin mir sicher, dass ich meine Nase- falls ich eines Tages mal in eines in dieser Länder reisen sollte- nochmal in dieses Buch stecken werde.
Mein Blog- [...]
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Donnerstags im Fetten Hecht, 5 CDs
Donnerstags im Fetten Hecht, 5 CDs von Stefan Nink (Audio CD - 10. Januar 2014)
EUR 12,99
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