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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Metzger traegt seinen Namen zu Recht
Ein Mörder ist auf der Jagd nach Beute, einer ganz bestimmten Beute. Im Moment befindet diese sich noch in einem Auto auf einem abgelegenen Teil des Parkplatzes. Und als der Mann sich zur Seite neigt, vielleicht um aus dem Handschuhfach etwas herauszuholen, schlägt der Mörder zu'
Die Familie Lerch ist auf dem Weg zu einem Grillplatz. Es soll wieder...
Veröffentlicht am 22. Juli 2012 von Rosemarie Lerchenmüller, Lerchie

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt spannende Story, aber viele Klischees [Spoiler!]
Fazit: Nicht mehr als drei Sterne, auch wenn das viele Rezensenten anders sehen.

Die Story kombiniert bekannte, erfolgversprechende Zutaten von Thrillern zu einer durchaus spannenden Story: Man nehme einen psychisch gestörten, seit Kindheit traumatisierten Serienmörder - einen alternden, fachlich genialen, eigenwilligen, privat gescheiterten...
Vor 19 Monaten von Onkel Doktor veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Metzger traegt seinen Namen zu Recht, 22. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Ein Mörder ist auf der Jagd nach Beute, einer ganz bestimmten Beute. Im Moment befindet diese sich noch in einem Auto auf einem abgelegenen Teil des Parkplatzes. Und als der Mann sich zur Seite neigt, vielleicht um aus dem Handschuhfach etwas herauszuholen, schlägt der Mörder zu'
Die Familie Lerch ist auf dem Weg zu einem Grillplatz. Es soll wieder sehr heiß werde, weswegen die Lerchs sehr früh aufgebrochen sind, auch um einen guten Platz zum Grillen am See zu finden. Sie haben drei Mädchen dabei. Die Große ist bei den Eltern, die Kleinen rennen voraus und ins Gebüsch. Als dann ein entsetzlicher Schrei ertönt, rennt der Rest der Familie hinter den Beiden her. Die Jüngste liegt auf einem matschigen Haufen, übersät mit Maden, und die Zweite steht daneben und erbricht. Als der Vater sieht, worauf seine Tochter gelegen hat, nimmt er die Beine in die Hand, und rennt mit dem Rest der Familie zum Auto. Unterwegs geht es Louisa immer schlechter, sie muss sofort in ein Krankenhaus. Auf Grund ihres Notrufes werden sie dorthin geleitet, es ist eine Höllenfahrt'
Martin Abel, ein exzellenter Fallanalytiker, der Beste, wie sein Freund Frank Kessler behauptete, wird von diesem nach Köln geschickt. Er soll dort Konrad Greiner bei der Suche nach dem 'Metzger' helfen. Metzger, so wird ein Serienmörder genannt, der seine Opfer ausweidet, die Glieder und den Kopf abschneidet und Teile davon irgendwo entsorgt. So wie die Reste, die Familie Lerch im Wald gefunden hat. Konrad Greiner ist kein Freund der Fallanalyse, eigentlich sogar ein Gegner. Aber er weiß nicht mehr weiter, und will alles versucht haben. Was Martin gar nicht gefällt ist, dass ihm eine Begleiterin, ein Lehrling in Sachen Fallanalyse, zugeteilt wird. Sie heißt Hannah Christ und erst langsam kommen die Beiden sich näher. Und Martin Abel erstellt ein Täterprofil, auf Grund dessen man über fünfzig Männer verhört und an einer Prostituierten vorbeiführt, die behauptet, den Metzger gesehen zu haben. Er nennt sich Herr der Puppen. Aber dann gibt es da noch den Polizeibeamten Hauptkommissar Maas, der den Fall vorher bearbeitet hat. Da er keine Ergebnisse vorweisen konnte, hat Greiner den Fall nun selbst übernommen. Das wurmt Maas ganz ordentlich. Und so ist dieser auch daran schuld, dass beinahe zwei der Ermittler ihr Leben an den Metzger verloren hätten'
Dies ist der Debutroman von Rainer Löffler, ein Thrillerautor, der sich vor allen anderen Thrillerautoren nicht zu verstecken braucht. Denn er hat es geschafft gleich zu Anfang einen Spannungsbogen aufzubauen, der das ganze Buch lang gehalten. Hat. Das heißt, es war spannend von Anfang bis zum Ende. Bei solch spannenden Büchern passiert es mir, dass ich lese, und auch beinahe das Essen vergesse. Ich habe das Buch gestern, als ich von der Arbeit um ca. 14 Uhr nach Hause kam erhalten. Dann habe ich gegessen und angefangen zu lesen, bis es nichts mehr zum Lesen gab. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass nirgendwo steht, was eigentlich mit der kleinen Louisa letztendlich passiert ist. Aber das hatte ich im Laufe des Buches vergessen, es fiel mir nur eben beim Schreiben meiner Rezension wieder ein. Trotzdem würde es mich interessieren. Denn was mit dem Mann im Auto geschehen ist, hat man ja auch erfahren. Trotz dieses winzigen Mankos eine dicke Empfehlung an alle Thrillerfreunde, denn maßgebend ist das Schicksal Louisas für den weiteren Fall nicht. Von mir fünf fette Sterne!
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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen wurde neu definiert, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Ganz Köln hält den Atem an und ist schockiert. Eine grausame, wenn nicht gar die grausamste Mordserie hält das Morddezernat in Atem. Zur Unterstützung des K11 wird der beste Fallanalytiker aus Stuttgart, Martin Abel, gerufen. Nur widerwillig fährt Abel nach Köln, zumal er auch noch eine Schülerin, Hannah Christ, im Schlepptau hat. Der Analytiker ist kein einfacher Mensch. Mürrisch, introvertiert und wortkarg erstellt er auf seine eigene Art und Weise ein Täterprofil. Sein Auftreten bringt ihm jedoch keine Freunde und so kämpft er auch noch um seine Glaubhaftigkeit bei den Kollegen. Es ist Eile geboten, denn der 'Herr der Puppen' mordet weiter mit einer unglaublichen Brutalität und Grausamkeit. Doch kurz vor der Aufklärung der Serienmorde geraten Abel und Christ in die Fänge des Killers.

Rainer Löffler hat mit seinem Debüt Thriller völlig ins Schwarze getroffen. Spannung pur bis zum Schluss ! Blutig, grausam und spannend, genau so mag ich es. Selbst als man glaubt, den wahren Täter zu kennen, erzeugt Rainer Löffler ein geschicktes Verwirrspiel und die Spannung steigert sich nochmals bis ins Unendliche. Der Thriller 'Blutsommer' ist toll recherchiert und auch die Arbeit des Fallanalytikers wird sehr verständig dargestellt. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich durch die einzelnen Kapitel sehr leicht lesen. Der Autor hat ein neues Ermittlerpaar geschaffen, von dem es hoffentlich noch viele spannende Mordserien gibt. Das Cover ist schön gestaltet, lässt jedoch nicht vermuten, dass sich dahinter eine solche Hochspannung verbirgt.

Mein Fazit:
Wer auf blutige, grausame und spannende Thriller steht, sollte 'Blutsommer' unbedingt lesen. Ich hatte selten ein so spannendes Buch gelesen, bei welchem auf keiner einzigen Seite Langeweile aufkommt. Rasantes Tempo, blutige Details und tolle Protagonisten. Stimmig erzählt und logisch aufgebaut.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz starkes Werk aus deutscher Feder !!!, 8. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Zur Story: "'Der wohl beste operative Fallanalytiker Deutschlands, wird zu einem vermeintlichen Serienmord von Stuttgart nach Köln beordert. Der sonst grundsätzlich allein arbeitende Kommissar Martin Abel, bekommt in diesem Fall aber einen weiblichen "Fallanalytiker-Lehrling" an den Zipfel gehängt, was dem sturen und muckeligen Kotzbrocken ganz prima gefällt, Ironie lässt grüßen. Nebenbei ist sie nicht nur eine prima ausgebildete Polizistin, sondern auch verdammt hübsch, gepaart mit einer Kodderklappe, die selbst den alt eingesessenen Kommissar aus der Bahn bringt. Zusammen machen sie sich auf die Jagd nach dem *Metzger*, der alle seine Opfer aufs Verschiedenste schändet, von Ausweiden bis zum Abtrennen einiger Körperteile ist alles vertreten. Innerhalb des letzten halben Jahres hat er nun das fünfte Mal zugeschlagen und langsam sitzen der Polizei die Stadt und die Bevölkerung im Nacken. Es dauert nicht lange, bis die beiden Ermittler selbst auf dem Radar des Täters auftauchen, denn das Profil des Mörders, dass sie erstellen, ist äusserst präzise..."

Nach "Schnitt" von Marc Raabe, habe ich nun mit "Blutsommer" von Rainer Löffler das zweite gelungene Debüt innerhalb kürzester Zeit gelesen. Zwei Autoren, die sich - wenn sie ihrem Stil und ihrer Art zu Schreiben treu bleiben - an die Fersen unserer 3 ganz großen Schriftsteller in Deutschland heften werden.

Blutsommer ist ein Thriller, in dem die operative Fallanalyse eine ganz entscheidende Rolle spielt, und dem Leser die Arbeit dieser Ermittler ein Stück weit näher gebracht wird. Wer jetzt aber denkt, gähn - langweilige Polizeiarbeit, einen Stein hier umdrehen, dutzende von Zeugen dort befragen, usw usw, der liegt vollends falsch. Auch ich hatte vorher meine Bedenken, wurde aber eines Besseren belehrt, denn die Ausführung ist zwar detailliert, aber keineswegs überzogen oder langatmig. Er versteht es das Lesepublikum in die Arbeit von Martin und Hannah mit einzubeziehen, ihn dazu zu bringen, sich seine eigenen Gedanken über die Taten zu machen und eigene Lösungen zur Aufklärung zu finden. Ein fast 500 Seiten langes Mitfiebern, Nägel kauen und Schmunzeln über diese begnadeten Dialoge, begleiten den Leser.

Die zwischenzeitlichen Rückblenden, angefangen in den frühesten Kindertagen des brutalen und abartigen Mörders, lassen den Leser schwer schlucken, denn derart Erniedrigungen und Folter, die der Junge ertragen musste, gehen an niemanden spurlos vorbei, und wenn es unentdeckt bleibt, sieht man ja was daraus werden kann. Dieser Versuch, ihm den Mörder in seinen Beweggründen ein Stück näher zu bringen, ihn vielleicht sogar einen Hauch zu verstehen ' was irgendwie abartig klingt -, war ein prima Schachzug, denn man stellt sich zwangsläufig die Frage, ab welchen Punkt nimmt das Leben solch eine katastrophale Wende, und wie würde man selbst auf solch eine physische- und psychische Belastung reagieren.

*Auch in diesem Roman wird deutlich, dass kein Mensch böse auf die Welt kommt, kein frisch geborenes Baby einen Stempel mit dem Abdruck "'BÖSE"auf der Stirn hat.*

In Blutsommer wird viel Wert auf die Beschreibung der Handlung gelegt, zusätzlich werden aber auch die Figuren und deren Psyche sehr stark betont, und somit ist es schon fast eine Mischung aus Psycho- und 'normalem' Thriller. Martin Abel und Hannah Christ sind Paradebeispiele dafür, wie eine Figur in einem Roman auszusehen hat, damit sie Eindruck hinterlassen, sich ins Gehirn einbrennen und geliebt werden. Sie sind authentisch, haben enorm viel Farbe und bei allem was recht ist, sie sind 'Menschen', mit allen Stärken und Schwächen die es braucht. Auffällig ist es in den Phasen, wo sich die Hauptfigur Martin Abel gegen moralische, seelische und physische Gewalteinwirkung durch seinen Gegenspieler behaupten muss. Da zeigt sich erst wie normal seine Figuren sind.

Natürlich darf aufgrund der von Rainer Löffler gewählten Konstellation, ein sturer und verbohrter Bock von Ermittler, in Zusammenarbeit mit einer jungen hübschen Polizisten, die sich ihm als "Lehrling" aufdrängt, die Liebe nicht fehlen. Der weibliche Charme, gepaart mit ihrer kessen Art lassen jeden alten Knochen weich werden, und die daraus resultierenden Dialoge zwischen den beiden sind göttlich, und ziehen einem die Mundwinkel in Richtung Ohren. Die Figuren in diesem Roman sind genial stark, und verbreiten einen unglaublichen Lesespaß.

Mein Fazit: "Blutsommer ist ein Roman, der vom Anfang bis zum Ende überzeugt, fesselt und den Leser an der Story teilhaben lässt. Starke authentische Figuren, gepaart mit einer guten Geschichte und einem mal etwas anderen Polizeithema, sorgen für eine Spannungskurve, die eigentlich keine ist, denn sie ist durchweg zum Zerreißen straff. Wer mal wieder einen Thriller aus dem deutschen Raum lesen möchte, dem sei gesagt - sofort zugreifen, es lohnt sich."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein heißer Sommer voller Blut, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
In Köln hat ein Serienmörder bereits zum fünften Mal zugeschlagen und das mit äußerster Brutalität. Nicht umsonst wird er der "Metzger" genannt. Ausgesprochen unwillig bittet die Polizei vor Ort um Unterstützung durch einen Profiler, oder besser Fallanalytiker, wie es in Deutschland heißt. Martin Abel ist einer der Besten seines Fachs, aber auch eine äußerst schwierige Person und ein Einzelgänger. Daher ist er auch wenig begeistert, als er die junge Hannah Christ an seine Seite gestellt bekommt, die von ihm lernen soll. Mittels eines Radiointerviews provoziert Abel den Killer und dieser bezieht die Ermittler daraufhin in seine abartigen Pläne mit ein.

Meine Meinung:

Dass es sich bei "Blutsommer" um einen Debütroman handelt, ist dem Buch wirklich nicht anzumerken. Es startet mit einem Knallerprolog, der den Leser sofort ins Geschehen zieht. Die anschließende Einführung und Charakterisierung der Hauptfiguren ist ein wenig ausführlich geraten, doch spätestens ab der Mitte nimmt das Buch an Fahrt auf und steigert sich zu einem mörderischen Finale, welches es unmöglich macht, vor der Auflösung aufzuhören.

Natürlich ist der geniale Ermittler, welcher im Privatleben gescheitert ist, eine häufig auftreffende Figur im Genre, dennoch schafft es Rainer Löffler, seinem Martin Abel eine besondere Note zu verleihen. Trotz seiner oft ruppigen Art und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden, zeigt er an anderer Stelle viel Einfühlungsvermögen. Hannah Christ steht von Beginn an ihre Frau, musste sie sich doch schon immer in der von Männern dominierten Welt ihres Berufsstandes durchsetzen. Dass sie romantische Gefühle für Abel entwickelt, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, allerdings wurde dies, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen männlichen Autor handelt, sehr gefühlvoll beschrieben. Als besonders witzige Nebenfigur sticht der forensische Entomologe Professor Schwartz heraus.

Einige Details der Metzgermorde erfordern einen stabilen Magen und erinnern stark an Hannibal Lecter. Durch Rückblenden in die Kindheit des Mörders bekommt der Leser auch hinsichtlich seiner Motivation einen guten Einblick. Obwohl der Name des Täters schon relativ früh bekannt ist, schafft es der Autor auf geniale Weise falsche Fährten zu legen, sodass mehrere Lösungen möglich sind.

Zusammenfassend kann ich das Thriller-Debüt von Rainer Löffler jedem Fan des Genres empfehlen, der etwas härtere Kost vertragen kann, und packende Spannung sucht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutsommer - Martin Abel & Hannah Christ (1), 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Köln, Hochsommer:
Eine 5-köpfige Familie macht einen Picknickausflug. Die drei Kinder eilen tobend voraus. Bis der gellende Schrei der Kinder die Vorfreude auf das Picknick mit einem Schlag zerstört. Der Vater eilt sofort zu ihnen hin und findet seine Jüngste im Wald auf einem dunklen Haufen, von Fliegen und Maden bedeckt.
Der 'Metzger' hat wieder zugeschlagen.

In diesem Jahr ist dies nicht der erste Mordfall, den die Kölner Polizei in Atem hält. Damit sie schneller zum Erfolg kommen und ehe der 'Metzger' ein weiteres Mal zuschlagen kann, wird Stuttgarts bester Fallanalytiker, Martin Abel, zur Unterstützung hinzugezogen.
Seine besondere Fähigkeit: er kann sich sehr gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen. Und sein Ruf eilt ihm voraus. Bisher lag er immer richtig und hat seine Fälle innerhalb kürzester Zeit gelöst.
Doch dieses Mal ist alles anders.

Meine Meinung:
WOW!!! Mehr davon!
Ein gelungenes Debüt, bei dem die Handlung von Anfang bis Ende einen sehr hohen Spannungsbogen aufweißt (es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen).
Die Protagonisten sind klar und deutlich beschrieben. Sowohl die Antipathie zwischen dem Chef des KK11, Konrad Greiner, und Martin Abel, als auch die Überlegenheit zwischen dem 'Metzger' und Martin Abel. Und obwohl Martin Abel durch seine Arbeit zum Alleingänger geworden zu sein scheint, spürt man doch die Anziehung zu seiner jüngeren Kollegin Hannah Christ.
Die Handlung ist in 10 Kapitel (10 Tage) eingeteilt und wird sowohl aus der Sicht der Polizeiarbeit (einschließlich Abel) als auch aus der Sicht des 'Metzgers' beschrieben.
Und dennoch darf man mit Überraschungen rechnen. Denn der Autor versteht es vorzüglich die verschiedenen Handlungsstränge auf eine Art und Weise miteinander zu verweben, daß man sich in seinem Urteil oftmals schon sicher fühlt.
Rainer Löffler geht in seinen anatomischen Beschreibungen ziemlich genau ins Detail. Also nichts für schwache Nerven!

Mein Fazit:
TOP!!!! 5 Sterne!
Ein gelungener Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel.
Hoffentlich läßt sich der Autor mit der Fortsetzung nicht zu viel Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt spannende Story, aber viele Klischees [Spoiler!], 28. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer, 6 CDs (Audio CD)
Fazit: Nicht mehr als drei Sterne, auch wenn das viele Rezensenten anders sehen.

Die Story kombiniert bekannte, erfolgversprechende Zutaten von Thrillern zu einer durchaus spannenden Story: Man nehme einen psychisch gestörten, seit Kindheit traumatisierten Serienmörder - einen alternden, fachlich genialen, eigenwilligen, privat gescheiterten Fallanalytiker - eine hübsche junge Polizistin, mit der sich gegen alle Wahrscheinlichkeiten eine Liebesaffäre des Analytikers ergibt - ein paar widerständige Typen unter den Ermittlern - eine große Prise angelesene Psychologie - und ein wenig Kölner Lokalkolorit... dazu noch einen kräftigen Schuss Grusel durch brutale Morde und die persönliche Gefährdung der Ermittler, die in letzter Sekunde eine glückliche Auflösung erfährt: Fertig ist ein Bestseller.

So weit, so gut - am Ende steht ein netter Thriller für die Reisebegleitung im Autoradio.

Aber nicht zu übersehen ist auch:
- Die Story lebt von vielen Klischees.
- Die literarischen Fähigkeiten des Autors sind sehr beschränkt. Die Story zeigt wenig Komplexität. Die konventionelle Erzählweise und Personenführung wurde schon angesprochen. Manches grenzt sogar an üblen Kitsch - man lese/höre nur die Szene, in der Martin Abel sich zur Frau eines Mordopfers ins Bett legt.
- Manches Detail ist unglaubwürdig: Die Hauptperson, der nach Gefangenschaft bei minus 20 Grad in der Kühlkammer schon ein Zeh abgefroren ist, befreit sich mit dem gefrorenen Arm (!) eines anderen Mordopfers und macht sich damit auf Täterjagd (ich weiß nicht, wie lange man gefrorene Arme in der eigenen halb erfrorenen Hand halten und damit auch noch Fenster zerschlagen und Kämpfe führen kann...).
- Zumindest bei der Hörbuch-Version ahnt der aufmerksame Zuhörer eigentlich schon in der Mitte von CD 3, wer der Täter ist: wenn geschildert wird, wie Martin Abel zum Physiotherapeuten geht und mit Genuss dessen Hackfleischbällchen genießt (würg)... Da hilft auch die anschließende falsche Fährte mit dem Pathologen wenig.
- Und dann der Sprecher: Thomas Wenke ist eine absolute Enttäuschung. Seine Stimme und sein Sprachduktus eignen sich vielleicht für bestimmte Werbespots, aber sicher nicht für einen Thriller. Man höre sich nur an, wie er den für die Kölner Fälle eingeflogenen, mit Martin Abel bekannten Pathologen offenbar als Kopie des "Professor Börne" aus dem Münster-Tatort zu präsentieren versucht - ganz schlimm. Gegen Ende wird es etwas besser, aber insgesamt verstärkt er durchweg die Schwächen der Textvorlage und nicht die Stärke.

PS.: Auf der Verlagshomepage las ich noch, dass der Autor früher Groschenromane verfasst hat (Perry Rhodan). Das passt recht gut zum vorliegenden Buch...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutsommer? Eher laues Lüftchen der Langeweile..., 24. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
„Blutsommer“. Reißerischer Titel, dramatischer Klappentext, man hat das Gefühl von stickiger Luft, schweißnassen Hemden, die am Körper kleben, einer lähmenden Hitze, die Köln erfasst hat, Angst, die umgeht, weil ein irrer Serienmörder seine perversen Fantasien auslebt, intelligent, gerissen, die Polizei zum Narren haltend… und dann fängt man mit dem Roman an und alle guten Vorstellungen und Ansätze schmelzen nach 20, 30 Seiten wie Eis in der Sonne.

Grundsätzlich hätte man aus den beiden Themen eines glühend heißen Jahrhundertsommers und einer blutigen Spur, die der „Metzger“ (was für ein unfassbar kreativer Name…) durch Köln zieht, einen biestigen, bedrückenden, intensiven Roman schreiben können, aber Rainer Löffler gelingt das noch nicht einmal ansatzweise.

Zu klischeehaft sind seine beiden Ermittler, der knorrige, einzelgängerische Martin Abel, der beste – aber auch gestörteste – Fallanalytiker in ganz Deutschland, der zu diesem Fall herangezogen wird, weil die Kölner nicht in der Lage sind, den Täter dingfest zu machen, und seine hübsche neue Assistentin Hannah, die es sich selbst, aber insbesondere auch ihrem dominanten Vater beweisen will. Beide verbindet von Anfang an herzliche Abneigung, die dann aber – so muss es scheinbar in jedem Roman sein – irgendwann in Zuneigung umschlägt… Zu klischeehaft aber auch der leider trotz aller Rückblenden und Versuche des Autors, hier noch etwas Tiefe zu erzeugen, flach und blass bleibende Serienmörder mit der schweren Kindheit, der sich jetzt für die erlittenen Qualen an all denen rächen möchte, die in sein persönliches Täter/Opfer-Schema passen.

All das, auch das gesamte Spektrum der Polizeiarbeit inklusive Vernehmungen, Obduktionen etc., hat man schon x-fach woanders besser gelesen – oder zumindest origineller. Und auch der Handlungsort hätte grundsätzlich überall sein können, denn von wenigen Begebenheiten abgesehen, hat man nicht unbedingt das Gefühl, sich hier wirklich in Köln aufzuhalten. Von dem Wetter, welches die Menschen in der Domstadt so beeinflussen soll einmal ganz abgesehen.

„Blutsommer“ wirkt nach dem durchaus ganz netten und vielversprechenden Beginn einfach zu bemüht, zu uninspiriert, zu abgekupfert, zu wenig lebendig, ja farb-, seelen- und charakterlos. Ein absoluter 08/15-Roman mit vorhersehbarem Verlauf und Ende, mit belanglosen Hauptdarstellern und einem Serienmörder, der im Vergleich zu den ganz „Großen“ der Literaturgeschichte wie ein unterentwickelter Azubi wirkt, der noch Jahre in die Schule gehen müsste, um es in Punkto Charisma, Raffinesse oder Brutalität mit den Vorbildern aufnehmen zu können.

Wer auf Fließbandkost steht, ist mit „Blutsommer“ sicherlich gut bedient, aber wer auch nur den Hauch von Eigenständigkeit beim Lesen erwartet oder einfach gerne in die Welt des Autors abtauchen möchte, der sollte sich woanders umsehen…
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hohe Erwartungen.. / lesefee.bogspot.com, 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer, 6 CDs (Audio CD)
Persönliche Zusammenfassung:
Ein heißer Sommer, in dem sich in Köln so einiges verändert: Es ist nicht die erste Leiche, die in einem Waldstück von einer Familie entdeckt wird und schnell ist den Ermittlern klar, dass es wieder der „Metzger“ ist, der da zugeschlagen hat. Doch kommen sie ihm einfach nicht auf die Spur. So wird auch der Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart zu dem Fall hinzugezogen. Schnell erstellt er ein Profil des Täters und konfrontiert die Öffentlichkeit damit, während weitere Opfer gefunden werden. Mit seinen Provokationen bringt Abel aber nicht nur sich selbst sondern auch seine neue Kollegin in große Gefahr...

Rezension:
Am Anfang der Geschichte kam ich nicht ganz rein, nicht das sie uninteressant gewesen wäre, nein - sie ist auch gleich zu Beginn durch das Erlebnis der Familie spannend dargestellt, aber es fehlte mir irgendetwas.
Im weiteren Verlauf wurde ich mit den Ermittlern etwas wärmer und die Spannung stieg. Die Psychospielchen zwischen den Ermittlern und dem Täter fand ich gut dargestellt. Passagen die aus der Sicht des Täters geschrieben sind, sind teilweise schon recht hart dargestellt, denn was er als Kind erleben musst ist alles andere als schön.
Hier lässt Löffler glücklicherweise die Fantasie des Lesers einspringen und geht nicht zu sehr in Detail.
Es gibt in dieser Geschichte immer wieder gute Spannungsbögen, die dann aber teilweise recht weit abfallen; erst zum Ende hin kam die Geschichte richtig in Fahrt. Beschönigungen gab es nicht mehr und je weiter man in den Hintergrund des Täters dringt, desto interessanter wird es.
In diesem Thriller ist größtenteils alles enthalten, auch wenn ich finde, dass die Liebesbeziehung des Teams anders hätte laufen können und insbesondere langsamer; wobei das Ende dann wohl auch einen Teil seiner Spannung verloren hätte.
Im Großen und Ganzen fand ich diesen Erstling sehr spannend und gut gestaltet und die Sprünge zwischen den Sichtweisen gefällt mir sehr gut.
Dennoch bin ich der Meinung das noch etwas mehr herauszuholen gewesen wäre.
Einige Handlungen konnte man schon vorausahnen und die Überraschungen blieben daher aus.
Ein guter Thriller für Zwischendurch, von dem ich nach all der Propaganda etwas mehr erwartet hätte, der aber dennoch durch das Ende noch mal eine guten Abschluss findet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen **packender & fesselnder Thriller**, 7. Februar 2013
Von 
Büchersüchtige "Manja" (Bayreuth, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Inhalt:
Das 1x1 des Grauens, eine Dunstglocke liegt über der Stadt.
Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch!
Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt,
von Fliegen und Maden bedeckt: Der Metzger hat wieder zugeschlagen.
Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert.
Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht.
Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben.
Doch das hier - das ist eine neue Dimension.

Dieses Buch hat mich ganz schön umgehauen.
Dem Hauptprotagonisten Martin Abel wird die junge Polizistin Hannah Christ zur Seite gestellt,
die Abel als Patnerin in dem Fall untertützen soll.
Ich fand dass sie ein super Ermittlerduo waren, auch wenn es anfangs zu einigen Reibereien kam.
Ansonsten ist man in der Geschichte sofort mittendrin & es wird von Seite zu Seite spannender.
Der Metzger treibt weiterhin sein Unwesen, die Taten sind sehr brutal, blutig & detailiert beschrieben.
Das Buch hat einen hohen Gänsehautfaktor & man wird immer wieder auf neue Fährten gelockt.
Ich fand die Geschichte überhaupt nicht vorhersehbar & war bis zur letzten Seite gefesselt.
Genauso sollte ein Thriller sein.
Mir hat der Debüt-Roman von Rainer Löffler sehr gut gefallen.
Ein absolut fesselnder, packender & spannender Thiller.
Sehr zu empfehlen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So gerade noch.., 15. August 2012
Von 
Andreas Oeldemann (Troisdorf, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Nun doch zwei Sätze zu "Blutsommer" von Rainer Löffler. Ein Debüt, das in Köln spielt und als Hauptfigur einen ähnlichen "Kotzbrocken" wie den berühmten, aber nicht erreichten Sebastian Bergman hat, nämlich den Fallanalytiker Martin Abel. Dieser bewegt sich durch die Mordserie Seite an Seite mit einer jungen Kollegin, die bei ihm lernen soll. Man merkt, der Autor gibt sich Mühe, auch mit der Lokalität Köln. Wir erkennen viele Plätze wieder, so z.B. das Polizei-Hauptquartier an der Kalker Hauptstraße, die S-Bahn Haltestelle Trimbornstraße, die Köln-Arcaden, die Autobahnringe und vieles mehr. Das Buch ist auch leidlich spannend, einige Typen sind auch gut gezeichnet, so vielleicht der Hauptkommissar Greiner. Leider hapert es oft an der Sprache. Ich mag diese "Weil"-Sätze nicht, die scheinbar einem Kleinkind erläutern sollen, warum der Sachverhalt oder die Reaktion so oder so ist. Genauso wenig mag ich diese platten Beschreibungen der jungen Polizistin, die "nackt" schläft und einen "großen Busen" hat. Achtung, jetzt kommt etwas Handlung: Kein Wunder, dass sich Abel in sie verknallt. Ganz schlimm wird es zu Beginn des letzten Viertels, wo es zwischen den beiden funkt und sie sich im Park auf eine hübsche Decke mit ein paar "Alko-Pops" setzen und beginnen, miteinander zu flirten. Das war Vorabendserien-Niveau. Zum Glück begann dann direkt anschließend der "Showdown" in der Hütte des Massenmörders, der ja wieder ziemlich spannend wurde. Zusammenfassend: dreieinhalb Punkte auf der geschlossenen Amazon-Skala, mit der Tendenz nach unten.
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Blutsommer, 6 CDs
Blutsommer, 6 CDs von Rainer Löffler (Audio CD - 10. Januar 2014)
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