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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen wurde neu definiert
Ganz Köln hält den Atem an und ist schockiert. Eine grausame, wenn nicht gar die grausamste Mordserie hält das Morddezernat in Atem. Zur Unterstützung des K11 wird der beste Fallanalytiker aus Stuttgart, Martin Abel, gerufen. Nur widerwillig fährt Abel nach Köln, zumal er auch noch eine Schülerin, Hannah Christ, im Schlepptau hat. Der...
Veröffentlicht am 27. Mai 2012 von Lesehimmel

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend,doch schnell vergessen
Der grantelnde Profiler Martin Abel wird von den Kollegen aus Köln angefordert um dort den Metzger" dingfest zu machen. Ihm zur Seite steht Hannah Christ, eine junge, ehrgeizige Fallanalytikerin, die von dem Besten lernen will.
Löffler schreibt flüssig und seine Story um den " Metzger" und seine Jäger ist von Anfang, bis zum Finale hin spannend...
Vor 23 Monaten von Gerda veröffentlicht


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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen wurde neu definiert, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Ganz Köln hält den Atem an und ist schockiert. Eine grausame, wenn nicht gar die grausamste Mordserie hält das Morddezernat in Atem. Zur Unterstützung des K11 wird der beste Fallanalytiker aus Stuttgart, Martin Abel, gerufen. Nur widerwillig fährt Abel nach Köln, zumal er auch noch eine Schülerin, Hannah Christ, im Schlepptau hat. Der Analytiker ist kein einfacher Mensch. Mürrisch, introvertiert und wortkarg erstellt er auf seine eigene Art und Weise ein Täterprofil. Sein Auftreten bringt ihm jedoch keine Freunde und so kämpft er auch noch um seine Glaubhaftigkeit bei den Kollegen. Es ist Eile geboten, denn der 'Herr der Puppen' mordet weiter mit einer unglaublichen Brutalität und Grausamkeit. Doch kurz vor der Aufklärung der Serienmorde geraten Abel und Christ in die Fänge des Killers.

Rainer Löffler hat mit seinem Debüt Thriller völlig ins Schwarze getroffen. Spannung pur bis zum Schluss ! Blutig, grausam und spannend, genau so mag ich es. Selbst als man glaubt, den wahren Täter zu kennen, erzeugt Rainer Löffler ein geschicktes Verwirrspiel und die Spannung steigert sich nochmals bis ins Unendliche. Der Thriller 'Blutsommer' ist toll recherchiert und auch die Arbeit des Fallanalytikers wird sehr verständig dargestellt. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich durch die einzelnen Kapitel sehr leicht lesen. Der Autor hat ein neues Ermittlerpaar geschaffen, von dem es hoffentlich noch viele spannende Mordserien gibt. Das Cover ist schön gestaltet, lässt jedoch nicht vermuten, dass sich dahinter eine solche Hochspannung verbirgt.

Mein Fazit:
Wer auf blutige, grausame und spannende Thriller steht, sollte 'Blutsommer' unbedingt lesen. Ich hatte selten ein so spannendes Buch gelesen, bei welchem auf keiner einzigen Seite Langeweile aufkommt. Rasantes Tempo, blutige Details und tolle Protagonisten. Stimmig erzählt und logisch aufgebaut.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend,doch schnell vergessen, 4. August 2012
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Der grantelnde Profiler Martin Abel wird von den Kollegen aus Köln angefordert um dort den Metzger" dingfest zu machen. Ihm zur Seite steht Hannah Christ, eine junge, ehrgeizige Fallanalytikerin, die von dem Besten lernen will.
Löffler schreibt flüssig und seine Story um den " Metzger" und seine Jäger ist von Anfang, bis zum Finale hin spannend. Auch ist der Einblick, den er in die Arbeit der Kriminalpolizei gibt interessant und weniger oberflächlich, als in anderen Büchern. Ebenso fesselnd sind die Schilderungen aus Sicht des Täters. Etwas abgeschmackt und häufig bemüht ist die Gestalt des einsamen Wolfes Abels, der zu lange in den Abgrund geblickt hat, na ja und den Rest kennt man schon; sowie die seiner intelligenten, gutausssehenden, verständnisvollen, reizenden Assistentin. Schade dieses Duo hätte so nicht sein müssen.
Spannend ,ohne lang anhaltende Nachwirkungen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend und blutig, aber mit Luft nach oben, 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Ein äußerst brutaler Serienmörder treibt in Köln sein Unwesen. Die Kölner Polizei kommt mit ihren altbewährten Methoden nicht weiter und fordert Martin Abel, eine Koryphäe im Bereich der Fallanalyse, an. Zu allem Überfluss muss Abel bei diesem besonders schwierigen Fall auch noch einen Neuling, Hannah Christ, mitschleppen und ihren Lehrer spielen. Eine Rolle, die dem rüpelhaften und verschlossenen Abel so gar nicht steht.

Während Abel den Fall analysiert und sich dabei mit jedem aus seinem Umfeld anlegt, mordet der 'Herr der Puppen' ungeniert weiter. Grausam verstümmelte Leichen, denen die wichtigsten Organe, Körperteile und das gesamte Blut fehlen, geben den Ermittlern Rätsel auf. Wer ist der 'Herr der Puppen'?

*Meine Meinung*
Blutsommer beginnt mit einem wirklich spannenden Prolog, bei dem ein Familienausflug in einer Katastrophe endet. Die jüngste Tochter der Familie Lerch stolpert ahnungslos in die bereits verwesen Überreste einer menschlichen Leiche. Der Prolog endet dramatisch, doch leider erfährt man als Leser nicht mehr wie es mit der Tochter weiter geht. Schade, da es mich persönlich schon interessiert hätte.

Nach dem Prolog treffen wir auch gleich schon auf unseren Protagonisten, Martin Abel. Eine kaputte Koryphäe, so wie ich ihn gerne bezeichne. Der beste in seinem Bereich, doch von seiner Arbeit aufgezehrt, tritt er seinen Mitmenschen arrogant, gefühlskalt und verschlossen gegenüber. Doch in ihm steckt mehr als es den Anschein hat.
Ihm zur Seite steht die noch unerfahrene, aber unglaublich ehrgeizige und taffe Hannah Christ.
Die beiden verbindet zunächst so etwas wie eine Hassliebe, die der ganzen Geschichte, meiner Meinung nach, einen gewissen Pepp verleiht. Ich musste nicht nur einmal schmunzeln beim Lesen der Dialoge und habe mich über diese Art von Beziehung gefreut, weil sie einfach mal anders war. Keine Protagonisten, die sich von Anfang an verstanden, als hätten sie schon seit Jahren zusammen gearbeitet und keine Liebesgeschichte'dachte ich. Leider, leider ist auch hier wieder eine Liebesgeschichte daraus entstanden, die eindeutig zu kitschig beschrieben worden ist. Dass sich eine so taffe junge Frau plötzlich in ein flauschiges Teeniehäschen verwandelt, fand ich nicht sehr authentisch und es hat mich ehrlich gesagt massiv gestört. Schade. Warum muss es nur in jedem Buch ein Liebespaar geben?

Die Handlung an sich empfand ich als spannend und interessant. Größere und kleinere Wendungen, der angenehm flüssige und leichte Schreibstil und die bildhafte Sprache machten es mir leicht in die Geschichte einzutauchen. An einigen Stellen beschreibt der Autor sehr bildhaft und detailliert, so dass ich mich schon etwas ekeln musste. Allzu schlimm habe ich es aber nicht empfunden, doch für zart besaitete Menschen könnte es etwas zu viel sein.

So sehr ich auch mit Abel und dem Rest mitgefiebert habe, konnten mich einige der Szenen nicht restlos überzeugen. Zu konstruiert und teilweise melodramatisch wirken beispielsweise Momente, in denen Leichenteile, wie durch Zufall, der rettenden Anker sind oder Abel bei den Verdächtigenbefragungen den richtigen Riecher hat, sich aber kurz vorm Ziel ablenken lässt.
Das war mir ein bisschen zu viel des Guten ' ich denke auch ohne diese überzogen dramatischen Momente wäre der Leser vom Plot gefesselt gewesen.

*Fazit*
Blutsommer ist ein durchaus gelungenes Debüt mit Luft nach oben. Ein spannender Plot und interessante Charaktere lassen den Leser bis zum Ende mitfiebern.
Wer auf blutige Details steht, der kann ruhig einen Blick riskieren und seine Vorstellungskraft ankurbeln lassen. Ich bin gespannt wie Martin Abel und Rainer Löffler sich im zweiten Band dieser Serie schlagen.

3 von 5 Sternen wegen oben genannter Kritikpunkte von mir.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz starkes Werk aus deutscher Feder !!!, 8. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Zur Story: "'Der wohl beste operative Fallanalytiker Deutschlands, wird zu einem vermeintlichen Serienmord von Stuttgart nach Köln beordert. Der sonst grundsätzlich allein arbeitende Kommissar Martin Abel, bekommt in diesem Fall aber einen weiblichen "Fallanalytiker-Lehrling" an den Zipfel gehängt, was dem sturen und muckeligen Kotzbrocken ganz prima gefällt, Ironie lässt grüßen. Nebenbei ist sie nicht nur eine prima ausgebildete Polizistin, sondern auch verdammt hübsch, gepaart mit einer Kodderklappe, die selbst den alt eingesessenen Kommissar aus der Bahn bringt. Zusammen machen sie sich auf die Jagd nach dem *Metzger*, der alle seine Opfer aufs Verschiedenste schändet, von Ausweiden bis zum Abtrennen einiger Körperteile ist alles vertreten. Innerhalb des letzten halben Jahres hat er nun das fünfte Mal zugeschlagen und langsam sitzen der Polizei die Stadt und die Bevölkerung im Nacken. Es dauert nicht lange, bis die beiden Ermittler selbst auf dem Radar des Täters auftauchen, denn das Profil des Mörders, dass sie erstellen, ist äusserst präzise..."

Nach "Schnitt" von Marc Raabe, habe ich nun mit "Blutsommer" von Rainer Löffler das zweite gelungene Debüt innerhalb kürzester Zeit gelesen. Zwei Autoren, die sich - wenn sie ihrem Stil und ihrer Art zu Schreiben treu bleiben - an die Fersen unserer 3 ganz großen Schriftsteller in Deutschland heften werden.

Blutsommer ist ein Thriller, in dem die operative Fallanalyse eine ganz entscheidende Rolle spielt, und dem Leser die Arbeit dieser Ermittler ein Stück weit näher gebracht wird. Wer jetzt aber denkt, gähn - langweilige Polizeiarbeit, einen Stein hier umdrehen, dutzende von Zeugen dort befragen, usw usw, der liegt vollends falsch. Auch ich hatte vorher meine Bedenken, wurde aber eines Besseren belehrt, denn die Ausführung ist zwar detailliert, aber keineswegs überzogen oder langatmig. Er versteht es das Lesepublikum in die Arbeit von Martin und Hannah mit einzubeziehen, ihn dazu zu bringen, sich seine eigenen Gedanken über die Taten zu machen und eigene Lösungen zur Aufklärung zu finden. Ein fast 500 Seiten langes Mitfiebern, Nägel kauen und Schmunzeln über diese begnadeten Dialoge, begleiten den Leser.

Die zwischenzeitlichen Rückblenden, angefangen in den frühesten Kindertagen des brutalen und abartigen Mörders, lassen den Leser schwer schlucken, denn derart Erniedrigungen und Folter, die der Junge ertragen musste, gehen an niemanden spurlos vorbei, und wenn es unentdeckt bleibt, sieht man ja was daraus werden kann. Dieser Versuch, ihm den Mörder in seinen Beweggründen ein Stück näher zu bringen, ihn vielleicht sogar einen Hauch zu verstehen ' was irgendwie abartig klingt -, war ein prima Schachzug, denn man stellt sich zwangsläufig die Frage, ab welchen Punkt nimmt das Leben solch eine katastrophale Wende, und wie würde man selbst auf solch eine physische- und psychische Belastung reagieren.

*Auch in diesem Roman wird deutlich, dass kein Mensch böse auf die Welt kommt, kein frisch geborenes Baby einen Stempel mit dem Abdruck "'BÖSE"auf der Stirn hat.*

In Blutsommer wird viel Wert auf die Beschreibung der Handlung gelegt, zusätzlich werden aber auch die Figuren und deren Psyche sehr stark betont, und somit ist es schon fast eine Mischung aus Psycho- und 'normalem' Thriller. Martin Abel und Hannah Christ sind Paradebeispiele dafür, wie eine Figur in einem Roman auszusehen hat, damit sie Eindruck hinterlassen, sich ins Gehirn einbrennen und geliebt werden. Sie sind authentisch, haben enorm viel Farbe und bei allem was recht ist, sie sind 'Menschen', mit allen Stärken und Schwächen die es braucht. Auffällig ist es in den Phasen, wo sich die Hauptfigur Martin Abel gegen moralische, seelische und physische Gewalteinwirkung durch seinen Gegenspieler behaupten muss. Da zeigt sich erst wie normal seine Figuren sind.

Natürlich darf aufgrund der von Rainer Löffler gewählten Konstellation, ein sturer und verbohrter Bock von Ermittler, in Zusammenarbeit mit einer jungen hübschen Polizisten, die sich ihm als "Lehrling" aufdrängt, die Liebe nicht fehlen. Der weibliche Charme, gepaart mit ihrer kessen Art lassen jeden alten Knochen weich werden, und die daraus resultierenden Dialoge zwischen den beiden sind göttlich, und ziehen einem die Mundwinkel in Richtung Ohren. Die Figuren in diesem Roman sind genial stark, und verbreiten einen unglaublichen Lesespaß.

Mein Fazit: "Blutsommer ist ein Roman, der vom Anfang bis zum Ende überzeugt, fesselt und den Leser an der Story teilhaben lässt. Starke authentische Figuren, gepaart mit einer guten Geschichte und einem mal etwas anderen Polizeithema, sorgen für eine Spannungskurve, die eigentlich keine ist, denn sie ist durchweg zum Zerreißen straff. Wer mal wieder einen Thriller aus dem deutschen Raum lesen möchte, dem sei gesagt - sofort zugreifen, es lohnt sich."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Metzger traegt seinen Namen zu Recht, 22. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Ein Mörder ist auf der Jagd nach Beute, einer ganz bestimmten Beute. Im Moment befindet diese sich noch in einem Auto auf einem abgelegenen Teil des Parkplatzes. Und als der Mann sich zur Seite neigt, vielleicht um aus dem Handschuhfach etwas herauszuholen, schlägt der Mörder zu'
Die Familie Lerch ist auf dem Weg zu einem Grillplatz. Es soll wieder sehr heiß werde, weswegen die Lerchs sehr früh aufgebrochen sind, auch um einen guten Platz zum Grillen am See zu finden. Sie haben drei Mädchen dabei. Die Große ist bei den Eltern, die Kleinen rennen voraus und ins Gebüsch. Als dann ein entsetzlicher Schrei ertönt, rennt der Rest der Familie hinter den Beiden her. Die Jüngste liegt auf einem matschigen Haufen, übersät mit Maden, und die Zweite steht daneben und erbricht. Als der Vater sieht, worauf seine Tochter gelegen hat, nimmt er die Beine in die Hand, und rennt mit dem Rest der Familie zum Auto. Unterwegs geht es Louisa immer schlechter, sie muss sofort in ein Krankenhaus. Auf Grund ihres Notrufes werden sie dorthin geleitet, es ist eine Höllenfahrt'
Martin Abel, ein exzellenter Fallanalytiker, der Beste, wie sein Freund Frank Kessler behauptete, wird von diesem nach Köln geschickt. Er soll dort Konrad Greiner bei der Suche nach dem 'Metzger' helfen. Metzger, so wird ein Serienmörder genannt, der seine Opfer ausweidet, die Glieder und den Kopf abschneidet und Teile davon irgendwo entsorgt. So wie die Reste, die Familie Lerch im Wald gefunden hat. Konrad Greiner ist kein Freund der Fallanalyse, eigentlich sogar ein Gegner. Aber er weiß nicht mehr weiter, und will alles versucht haben. Was Martin gar nicht gefällt ist, dass ihm eine Begleiterin, ein Lehrling in Sachen Fallanalyse, zugeteilt wird. Sie heißt Hannah Christ und erst langsam kommen die Beiden sich näher. Und Martin Abel erstellt ein Täterprofil, auf Grund dessen man über fünfzig Männer verhört und an einer Prostituierten vorbeiführt, die behauptet, den Metzger gesehen zu haben. Er nennt sich Herr der Puppen. Aber dann gibt es da noch den Polizeibeamten Hauptkommissar Maas, der den Fall vorher bearbeitet hat. Da er keine Ergebnisse vorweisen konnte, hat Greiner den Fall nun selbst übernommen. Das wurmt Maas ganz ordentlich. Und so ist dieser auch daran schuld, dass beinahe zwei der Ermittler ihr Leben an den Metzger verloren hätten'
Dies ist der Debutroman von Rainer Löffler, ein Thrillerautor, der sich vor allen anderen Thrillerautoren nicht zu verstecken braucht. Denn er hat es geschafft gleich zu Anfang einen Spannungsbogen aufzubauen, der das ganze Buch lang gehalten. Hat. Das heißt, es war spannend von Anfang bis zum Ende. Bei solch spannenden Büchern passiert es mir, dass ich lese, und auch beinahe das Essen vergesse. Ich habe das Buch gestern, als ich von der Arbeit um ca. 14 Uhr nach Hause kam erhalten. Dann habe ich gegessen und angefangen zu lesen, bis es nichts mehr zum Lesen gab. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass nirgendwo steht, was eigentlich mit der kleinen Louisa letztendlich passiert ist. Aber das hatte ich im Laufe des Buches vergessen, es fiel mir nur eben beim Schreiben meiner Rezension wieder ein. Trotzdem würde es mich interessieren. Denn was mit dem Mann im Auto geschehen ist, hat man ja auch erfahren. Trotz dieses winzigen Mankos eine dicke Empfehlung an alle Thrillerfreunde, denn maßgebend ist das Schicksal Louisas für den weiteren Fall nicht. Von mir fünf fette Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein heißer Sommer voller Blut, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
In Köln hat ein Serienmörder bereits zum fünften Mal zugeschlagen und das mit äußerster Brutalität. Nicht umsonst wird er der "Metzger" genannt. Ausgesprochen unwillig bittet die Polizei vor Ort um Unterstützung durch einen Profiler, oder besser Fallanalytiker, wie es in Deutschland heißt. Martin Abel ist einer der Besten seines Fachs, aber auch eine äußerst schwierige Person und ein Einzelgänger. Daher ist er auch wenig begeistert, als er die junge Hannah Christ an seine Seite gestellt bekommt, die von ihm lernen soll. Mittels eines Radiointerviews provoziert Abel den Killer und dieser bezieht die Ermittler daraufhin in seine abartigen Pläne mit ein.

Meine Meinung:

Dass es sich bei "Blutsommer" um einen Debütroman handelt, ist dem Buch wirklich nicht anzumerken. Es startet mit einem Knallerprolog, der den Leser sofort ins Geschehen zieht. Die anschließende Einführung und Charakterisierung der Hauptfiguren ist ein wenig ausführlich geraten, doch spätestens ab der Mitte nimmt das Buch an Fahrt auf und steigert sich zu einem mörderischen Finale, welches es unmöglich macht, vor der Auflösung aufzuhören.

Natürlich ist der geniale Ermittler, welcher im Privatleben gescheitert ist, eine häufig auftreffende Figur im Genre, dennoch schafft es Rainer Löffler, seinem Martin Abel eine besondere Note zu verleihen. Trotz seiner oft ruppigen Art und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden, zeigt er an anderer Stelle viel Einfühlungsvermögen. Hannah Christ steht von Beginn an ihre Frau, musste sie sich doch schon immer in der von Männern dominierten Welt ihres Berufsstandes durchsetzen. Dass sie romantische Gefühle für Abel entwickelt, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, allerdings wurde dies, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen männlichen Autor handelt, sehr gefühlvoll beschrieben. Als besonders witzige Nebenfigur sticht der forensische Entomologe Professor Schwartz heraus.

Einige Details der Metzgermorde erfordern einen stabilen Magen und erinnern stark an Hannibal Lecter. Durch Rückblenden in die Kindheit des Mörders bekommt der Leser auch hinsichtlich seiner Motivation einen guten Einblick. Obwohl der Name des Täters schon relativ früh bekannt ist, schafft es der Autor auf geniale Weise falsche Fährten zu legen, sodass mehrere Lösungen möglich sind.

Zusammenfassend kann ich das Thriller-Debüt von Rainer Löffler jedem Fan des Genres empfehlen, der etwas härtere Kost vertragen kann, und packende Spannung sucht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutsommer - Martin Abel & Hannah Christ (1), 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Köln, Hochsommer:
Eine 5-köpfige Familie macht einen Picknickausflug. Die drei Kinder eilen tobend voraus. Bis der gellende Schrei der Kinder die Vorfreude auf das Picknick mit einem Schlag zerstört. Der Vater eilt sofort zu ihnen hin und findet seine Jüngste im Wald auf einem dunklen Haufen, von Fliegen und Maden bedeckt.
Der 'Metzger' hat wieder zugeschlagen.

In diesem Jahr ist dies nicht der erste Mordfall, den die Kölner Polizei in Atem hält. Damit sie schneller zum Erfolg kommen und ehe der 'Metzger' ein weiteres Mal zuschlagen kann, wird Stuttgarts bester Fallanalytiker, Martin Abel, zur Unterstützung hinzugezogen.
Seine besondere Fähigkeit: er kann sich sehr gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen. Und sein Ruf eilt ihm voraus. Bisher lag er immer richtig und hat seine Fälle innerhalb kürzester Zeit gelöst.
Doch dieses Mal ist alles anders.

Meine Meinung:
WOW!!! Mehr davon!
Ein gelungenes Debüt, bei dem die Handlung von Anfang bis Ende einen sehr hohen Spannungsbogen aufweißt (es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen).
Die Protagonisten sind klar und deutlich beschrieben. Sowohl die Antipathie zwischen dem Chef des KK11, Konrad Greiner, und Martin Abel, als auch die Überlegenheit zwischen dem 'Metzger' und Martin Abel. Und obwohl Martin Abel durch seine Arbeit zum Alleingänger geworden zu sein scheint, spürt man doch die Anziehung zu seiner jüngeren Kollegin Hannah Christ.
Die Handlung ist in 10 Kapitel (10 Tage) eingeteilt und wird sowohl aus der Sicht der Polizeiarbeit (einschließlich Abel) als auch aus der Sicht des 'Metzgers' beschrieben.
Und dennoch darf man mit Überraschungen rechnen. Denn der Autor versteht es vorzüglich die verschiedenen Handlungsstränge auf eine Art und Weise miteinander zu verweben, daß man sich in seinem Urteil oftmals schon sicher fühlt.
Rainer Löffler geht in seinen anatomischen Beschreibungen ziemlich genau ins Detail. Also nichts für schwache Nerven!

Mein Fazit:
TOP!!!! 5 Sterne!
Ein gelungener Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel.
Hoffentlich läßt sich der Autor mit der Fortsetzung nicht zu viel Zeit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Herr der Puppen, 11. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
"Blutsommer" steht auf meiner Wunschliste, seitdem ich in "Ich bin der Herr deiner Angst" eine Empfehlung für dieses Buch gelesen hatte.

Der Prolog hat mich dann jedoch ein wenig enttäuscht. Der Erzählstil von Rainer Löffler kommt zunächst ziemlich sperrig daher. Eine Familie stößt bei einem Grillausflug auf eine verweste Leiche. Wenn ich auf zwei Seiten hintereinander dreimal "O mein Gott!" lese oder genauso oft "Louisa! Lena!", dann finde ich das nicht sehr einfallsreich. Direkte Rede soll doch unmittelbar und anschaulich wirken und nicht nerven.

Als danach Martin Abel vorgestellt wird, eine Koryphäe für operative Fallanalyse (OFA) beim LKA in Stuttgart, wird die Schreibe deutlich lebendiger und die Geschichte auch glaubwürdig. Als der dazu noch auf seine neue Partnerin, Hannah Christ, trifft, menschelt es sogar. Beide werden zur Unterstützung der Polizei nach Köln geschickt, um einen Fall aufzuklären, dessen Modus Operandi auf einen Serienmörder, den s.g. 'Metzger', hindeutet.

Immer wieder werden Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut, die die Geschichte des Killers erzählen. Leider folgt hier ein Klischee dem nächsten, denn der Mann, der sich selbst 'Herr der Puppen' nennt, ist in einer kaputten Familie aufgewachsen, hat ein gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter (die er Hexe nennt), wird von deren Lover misshandelt, quält Tiere und landet schließlich im Heim.

Zu den Stärken des Romans zählt für mich, wenn Martin Abel und dessen außergewöhnliche Fähigkeiten als Fallanalytiker beschrieben werden. Hier hat der Autor gut recherchiert und bringt die teils recht befremdliche Arbeitsweise des Protagonisten sehr spannend und authentisch rüber. Wenn Abel sich in den Täter hineinversetzt und mit ihm quasi Zwiegespräche führt, erinnert das stark an die Serie von Val McDermid mit dem Profiler Tony Hill.

Durch die Flashbacks ist der Killer zwar recht früh bekannt, aber ist der 'Herr der Puppen' auch der 'Metzger'?
Dass der Leser den ermittelnden Beamten hier immer einen Schritt voraus ist, hat mich nicht gestört, denn die wahre Identität des Täters wird erst ganz zum Schluss gelüftet. Sein krankes Verhalten verweist an einigen Stellen auf Norman Bates aus Hitchcocks Psycho. Und es gibt sogar einige recht skurrile Szenen, als Abel den tiefgekühlten Arm eines Toten als Werkzeug benutzt!

Fazit: "Blutsommer", das Thrillerdebüt von Rainer Löffler, kommt ziemlich blutig und unappetitlich daher, ein Buch mit hohem Ekelfaktor: Folter, Verstümmelung, Kannibalismus... ist also nix für zart besaitete Gemüter. Dennoch gibt es neben all dem Horror auch Momente zum Schmunzeln. Insgesamt hat dieser Auftakt einer neuen Serie mich gut unterhalten und so bin ich schon gespannt, wie es mit Martin und Hannah weitergeht. Aber es gibt auch noch Luft nach oben, z.B. würde ich gerne mehr über die Methoden der OFA erfahren, deshalb von mir 'nur' 4*!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 08/15 Story ohne Ueberraschungsmomente, 20. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Die Geschichte ist spannend geschrieben und spielt sich in Köln ab. Leider ist der Rest sehr vorhersehbar. Ein Ermittlerteam, bestehend aus einer Frau und einem Mann. Obwohl formal gleichrangig besteht der Beitrag der Frau darin gut zu duften, sexy auszusehen und sich in ihn zu verlieben - ach ja und guess what- ins Fadenkreuz des Killers zu geraten. Wie originell. Er dagegen alle Klischees erfüllend - einsamer Wolf, Wodka, etc - wird zum Fallanalystengenie hochstilisiert, der am Ende den entscheidenden Hinweis liefert: Der Killer ist weiß, sportlich, zwischen 30-40 und ein Einzelgänger. WOW! Selten einen so einfach gestrickten Plott gelesen.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, nicht schlecht ... aber!, 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Kindle Edition)
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hat durchaus ihre Schockmomente.
Das Buch fing wirklich richtig gut an und ich freute mich auf ein paar spannende Lesestunden.

Doch dann kam sehr bald der (für mich) ernüchternde Absatz, als ich erfuhr, dass dem "alten Fuchs" Abel, eine blutjunge und deswegen ja auch unerfahrene Schülerin beiseite gestellt wird. Ahh .. nicht schon wieder ..
Also mittlerweile langweilt mich das Klischee, vom abgrutschten Ermittler und seiner bildhübschen Assistentin, einfach zu Tode. Und der Leser weiß (befürchtet) ja schon im Voraus, dass die beiden sich ja wahrscheinlich ineinander verlieben ...!

Warum denn immer der selbe Schmonz?
Als "Füllmaterial" könnte man ja wenigstens die Charaktere einmal vertauschen, also bildhübscher junger Ermittler und alte, hässliche, abgetackerte Assistentin ... hahaha
Oder, ganz einfach, stinknormale Figuren - die weder hübsch noch hässlich sind, aber andere Auffälligkeiten haben, andere Methoden, gerne auch "unerlaubte" und einem deswegen evtl im Gedächtnis bleiben.

Nein ich brauche keinen Hauch von Lovestory in einem Thriller!
So langsam traue ich mir schon keinen Krimi mehr anfangen zu lesen, ich fürchte mich vor diesen komischen Liebesgeschichten ja mehr, als von den grauenhaften Taten der Mörder. ;-)

Insgesamt fand ich das Buch gut. Ohne die bildhübsche Assistentin, mit dem "etwas zu großen Busen" (scheinbar sehr wichtig zu wissen ...) hätte es 4 Sterne gegeben!
Obwohl ich das Ende auch nicht brilliant fand, sondern genau auch wieder zu klischeehaft.
Nun gut, mit diesen Abstrichen werde ich leben müssen, wenn ich weiterhin Thriller lesen möchte.
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Blutsommer, 6 CDs
Blutsommer, 6 CDs von Rainer Löffler (Audio CD - 10. Januar 2014)
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