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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber mit Mängeln
Die Bücher von Andreas Franz gleichen sich in vielen Dingen, sowohl in positiven als auch in negativen. Ich habe einige Bücher von ihm gelesen und fand die Geschichte an sich stets gut konstruiert, intellligent und spannend aufgebaut und durchaus vielschichtig. Dieses Konzept wird auch bei "Der Jäger" wieder eingehalten. Die Hintergründe der Morde sind...
Am 25. Januar 2005 veröffentlicht

versus
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Jäger als kleiner Durchhänger
Als großer Franz-Fan steht es mir sicherlich zu Kritik zu üben, sowohl positiv als auch negativ. An seinen Lieblingsautoren stellt man besondere Ansprüche und ich hatte das Gefühl, daß Franz bei seinem letzten beiden Werken "Der Jäger" und "Letale Dosis" das hervorragende Niveau der vorigen Bücher nicht halten konnte. Die Titelfigur,...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2002 von Kogi


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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber mit Mängeln, 25. Januar 2005
Von Ein Kunde
Die Bücher von Andreas Franz gleichen sich in vielen Dingen, sowohl in positiven als auch in negativen. Ich habe einige Bücher von ihm gelesen und fand die Geschichte an sich stets gut konstruiert, intellligent und spannend aufgebaut und durchaus vielschichtig. Dieses Konzept wird auch bei "Der Jäger" wieder eingehalten. Die Hintergründe der Morde sind ausgefeilt, gehen tief in die Astrologie, die Symbolik und des Kindheitstraumas. Nach und nach werden diese Hintergründe aufgedeckt und dies allein liest sich schon spannend und interessant. Es kommen zahlreiche Charaktere vor, aber alle sind sorgfältig entwickelt und so kommt man gut mit dieser Vielzahl zurecht. Insofern ein echtes Lesevergnügen mit gutem Spannungsfaktor.
Allerdings wirken die lästigen kleinen Angewohnheiten, die ich schon in früheren Franz-Büchern unangenehm fand, mittlerweile sehr störend. Zunächst einmal sind viele der Dialoge einfach nicht gut geschrieben, da oft wenig realistisch und sogar etwas unbeholfen. Auffallend auch, daß alle Charaktere in allen Franz-Büchern die gleichen Sprachmuster und Redewendungen aufweisen, besonders störend z.B. ist, daß ständig Sätze und Konversationen mit einem abrupten "Was soll's" oder "Lassen wir das" beendet werden, die mir eher den Eindruck geben, daß der Autor hier nicht mehr weiß, was er schreiben soll. Auch die Tatsache, daß die Morde, mit denen Julia Durant sich beschäftigt, in jedem Buch (zumindest denen, die ich gelesen habe) im Umfeld der wohlhabenden Frankfurter Gesellschaft abspielen, stört irgendwann. Die ständigen Beschreibungen riesiger Villen, teuerer Kleidung und Autos langweilen schnell. Noch langweiliger ist es, daß alle diese Leute sich in vielen Aspekten gleichen. Außerordentlich verstörend ist es, daß es in diesem Umfeld anscheinend keine einzige funktionierende Ehe gibt und jeder fröhlich und jederzeit mit jedem ins Bett hüpft und sich überhaupt deftiger Ausdrücke bedient. Eine Prise Erotik kann einem Roman nicht schaden und in "Der Jäger" ist die sexuelle Aufgeschlossenheit der Opfer schon von Bedeutung, aber diese allumfassende stets bestehende Willligkeit insbesondere aller Frauen wirkt auf Dauer doch ein wenig billig, unglaubwürdig und lästig. Diesbezüglich ist gerade das Ende von "Der Jäger" sehr aufgesetzt und sogar ordinär.
Ein letzter Störfaktor sind die ständig wiederholten Details. Der Leser erfährt jeden Tag genau, was Julia Durant im Supermarkt kauft, bis hin zur Anzahl der Bananen und Flaschen Bier, er wird informiert, was jeden Tag im Briefkasten der Kommissarin zu finden ist, sei es Werbung oder eine Zeitschrift und jeder Handgriff von Durant wird ebenfalls beschrieben, sei es das Trinken des Bieres, das stets folgende leise Rülpsen, das Schmieren des Brotes etc. etc. Der Geschichte dient dies nicht und beim siebten Abend, an dem es bei der Kommissarin Salamibrote gibt, fragt man sich schon, warum man das immer wieder lesen muß.
Wären diese störenden Kleinigkeiten nicht, hätte "Der Jäger" problemlos fünf Sterne verdient. Allerdings fallen die negativen Punkte nicht so sehr ins Gewicht, daß sie das Lesevergnügen erheblich mindern. Ich habe das Buch mit konstantem Interesse und recht zügig durchgelesen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Jäger als kleiner Durchhänger, 4. Oktober 2002
Als großer Franz-Fan steht es mir sicherlich zu Kritik zu üben, sowohl positiv als auch negativ. An seinen Lieblingsautoren stellt man besondere Ansprüche und ich hatte das Gefühl, daß Franz bei seinem letzten beiden Werken "Der Jäger" und "Letale Dosis" das hervorragende Niveau der vorigen Bücher nicht halten konnte. Die Titelfigur, Kommissarin Durant, wird mir leider von Buch zu Buch unsymphatischer. Sie raucht auf fast jeder dritten Seite in ausgiebiger Beschreibung eine Zigarette, trinkt jeden Abend eine Dose Bier in der Badewanne in drei Zügen leer und hat eine Art entwickelt die sie als einen unsymphatischen Besserwisser erscheinen läßt.Ich selbst wollte mit einer Kollegin nicht arbeiten müssen, die nur ihre Meinung gelten lässt. Wenn diese Personendarstellung allerdings daß Ziel von Franz war, ist es ihm bestens gelungen. Auch die Ermittlungen selbst machen hier nur Astrologen und Psychologen, logische Ermittlungen finden erst garnicht statt. Doch genug der Kritik. Dies alles gleicht Franz durch seinen genialen Schreibstil aus, der die Spannung und das Lesevergnügen nicht zu kurz kommen läßt. Mit dem Hinweis auf seine anderen genialen Werke freue ich mich dennoch auf das Syndikat der Spinne, in der Hoffnung das mir die Frau Kommissarin wieder etwas sympathischer wird. Ein Franz mit nur drei Punkten, der dennoch mit diesem Buch andere Autoren locker in die Tasche steckt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gähn... Immer wieder gleich!, 16. Februar 2010
Bis zu diesem Teil habe ich alle Durant-Krimis gelesen und fand sie zu Beginn auch recht spannend. Vor allem die Schilderung der Frankfurter Umgebung hat mich (als ehemaligen Frankfurt-Bewohner) angesprochen. Man konnte sich eben vorstellen, wie die Umgebung so aussieht. Aber nach der Lektüre dieses Buches finde ich die ständigen Wiederholungen einfach nur noch langweilig:
1. Es gibt nur noch Serienmörder. Wird das gemacht, um das Buch künstlich aufzublähen? Gibt es nur noch psychopathische Serientäter. Nach dem 4. oder 5. Mord wird es schon ein wenig langweilig. Außerdem sehe ich keinen Mehrwert darin, die Morde in allen Details zu beschreiben.
2. Die gesamte Frankfurter High-Society ist durch und durch verdorben. Hat hier irgendeiner Komplexe gegenüber dieser Schickeria? Zugegebn, es gibt dort schon besonders viele Unsympathen aber die Schilderungen von A. Franz sind einfach nur total übertrieben und wirken nach wiederholter Lektüre lächerlich.
3. Was mich am meisten nervt: In jedem Krimi geht's nur um Sex in besonders abgründigen Lagen. Eine Prise Erotik ist ja vielleicht ganz nett un prüde bin ich wahrhaftig nicht aber das ermüdet besonders und wirkt einfach unglaubwürdig. Fast alle Frauen sind doch irgendwie als immer willige Schlampen beschrieben, die Männer nehmen keine Rücksicht auf Verluste und wechseln die Partnerinnen wie andere die Wäsche. Einfach lächerlich!
Gerade beim Jäger hat es mich am Ende nur noch genervt und ich habe zum Schluß nur noch quer gelesen, um zu erfahren, wer denn nun der Mörder/die Mörderin gewesen ist. In Zukunft tue ich mir das aber nicht mehr an!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Deutscher Einheitsbrei, 1. Februar 2013
Ich habe mir auf die - völlig unverständliche -Empfehlung einer Freundin hin alle Julia Durant-Krimis gekauft, um sie der Reihe nach zu lesen. Habe jetzt das 4. Buch (Der Jäger) abgeschlossen und bin total frustriert über meine Fehlkäufe! Die Geschichten wären ja an sich interessant, wenn nicht in jedem einzelnen Buch beschrieben würde, wie diese Bierdosen vernichtende, Salamibrot/Cornflakes mit Zucker/Tomatensuppe aus der Dose und Currywurst mit Pommes futternde kettenrauchende, schlampige Ermittlerin ihr Leben zwischen Badewanne und Polizeirevier lebt. Kein Wunder, dass sie einen Hängebauch hat, bei DEM Lebenswandel! Wenn ich einen Krimi lese, will ich über den Fall lesen, nicht eine Biografie über das ungesunde Leben einer Polizistin vorgesetzt bekommen. Auch die Fälle gleichen sich, alle sind voll hemmungslosem Sex, kreuz und quer durch alle Ehen, jeder mit jedem. Und der Autor hat mit der gehobenen Frankfurter Gesellschaft ein echtes Problem. Schade um den Zeitaufwand für jedes Buch.
In amerikanischen Krimis sind die Polizeiheldinnen so gut wie immer symphatisch (Jane Rizzoli, Eve Duncan, Tempe Brennan usw.), man kann sich mit ihnen identifizieren, man fiebert mit ihnen mit, man mag sie. Aber diese Durant ist einfach nur ein Alptraum! Ich werde die ungelesenen Bücher verschenken, denn wenn ich noch einmal lese, wie sie ihren Tschick anzündet und den Rauch durch die Nase ausbläst, schreie ich!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dann lieber das Original..., 16. Juni 2002
Von Ein Kunde
Von Andreas Franz hatte ich bisher „die Bankerin" gelesen und war auf „Der Jäger" sehr gespannt. Es fing auch sehr spannend an. Im Laufe des Lesens drängte sich mir jedoch mehr und mehr der Verdacht auf, daß der Autor ganz stark bei Henning Mankell abgekupfert hat: die Kommissarin kriegt privat ihr Leben einfach nicht auf die Reihe und steckt ihre ganze Energie in ihren Job. Dabei säuft und raucht sie und futtert nur Fast-Food und hadert hin und wieder mit ihrem Schicksal.
Die Geschichte: ein Serienkiller bringt Frauen reihenweise auf sehr perfide Art und Weise um. Der Kreis der Verdächtigen beschränkt sich schnell auf eine Frankfurter Prominenten-Clique und Frau Kommissarin und ihr Helfer haben seitenlang nichts anderes zu tun, als nach einem Mord innerhalb dieses Kreises nach den Alibis zu fragen. Dabei kommen mir Sätze wie „sie hatte das Gefühl, kurz vor der Lösung zu stehen" sehr befremdlich vor, denn ich frage mich, warum, woher, denn ein dringender Tatverdächtiger wurde noch nicht ermittelt. Der Autor lenkt von einem (r) Verdächtigen auf den nächsten. Zu Hilfe kommen der Kommissrin unter anderem eine Astrologin, die - man höre und staune - aus der Fülle des Frankfurter Telefonbuchs willkürlich herausgepickt - auch noch eine Liason mit einem der späteren Opfer hatte und selbst bald zum Kreis der Verdächtigen zählte.
Das Beste: die Opfer, die ebenfalls überwiegend zu dieser Promi-Clique gehören, haben alles eines gemeinsam: das Sternzeichen und den Aszendenten - noch nie sind mir so viele Leute eines Sternzeichens auf einmal untergekommen. Auch die Kommissarin gehört - welch ein Zufall - diesem Sternzeichen plus diesem Aszendenten an, damit der geneigte Leser seitenweise glaubt, der Mörder werde sie als nächstes über die Klinge springen lassen.
Leider ist die Geschichte - anders als bei Mankell - vollkommen unglaubwürdig. Als die Kommissarin den entscheidenenden Hinweis auf den Täter auch noch von einem Reporter der „Bild-Zeitung" erhält, zweifelt man sehr stark an ihrer Kompetenz.
Es gelingt dem Autor einfach nicht, diese subtile Spannung, wie sie bei Kommissar Wallander erzeugt wird, rüberzubringen. Statt dessen ist die Geschichte eine Aneinanderreihung logischer Geschehnisse mit einem sehr simplen Ausgang. Ich für meinen Teil lese nächstes Mal lieber wieder das Original...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen Horrortrip hoch zehn..., 18. Juni 2002
habe ich beim Lesen dieses Buchs erlebt. Eine genial verwobene Geschichte, die zum Teil so abstrus erscheint, dass sie schon wieder wahr sein könnte. Um was geht's: Eine Frau, Mutter von zwei Kindern, wird bestialisch ermordet und es stellt sich heraus, daß schon einmal zwei Frauen vor ziemlich genau einem Jahr auf die gleiche Weise umgebracht wurden. Kommissarin Durant und ihre Kollegen versuchen krampfhaft Verbindungen zwischen den Opfern herzustellen, doch es gibt offensichtlich keine. Bis Kommissar Zufall einschreitet und beim Pizzaessen die entscheidende Erleuchtung kommt - alle Frauen sind Sternzeichen Skorpion, dazu noch mit dem gleichen Aszendenten. Und alle Frauen haben sich bei ein und demselben Astrologen ein Horoskop erstellen lassen. Doch Franz wäre nicht Franz, würde er damit die Geschichte einfach so enden lassen. Er hat mich immer wieder in die Irre geführt und mich dabei auf einen Horrortrip der Emotionen geschickt, er hat dermaßen genial bestimmte Handlungsstränge aber auch Personen miteinander ver- und mich dabei gelinkt, daß die Auflösung schließlich für mich geradezu phantastisch war. Was Franz mit seinen bisherigen Büchern bereits angedeutet hat, nämlich einer der besten Thrillerautoren unserer Zeit zu sein, hat er mit dem Jäger nur bestätigt. Ich bin schon mehr als nur gespannt auf sein nächstes Buch.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 28. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe 2 Werke von Andreas Franz gelesen, wobei dieses langatmig, ideenlos und im letzten Fünftel extrem konstruiert erscheint. Offenbar wusste der Autor lange selber nicht, wer Mörder sein sollte. Da der Täter stets in der 3. Person maskulin beschrieben wird, der Titel auch noch " Der Jäger" lautet, wirkt das Ende,( die am Schluss aus dem Hut gezauberte Täterin, mit ihrem abartig, kranken Motiv, bzw. bizarren Psycho-Macke, ) nur noch krampfhaft aufgesetzt und völlig lebens- und realitätsfremd. Wie übrigens alle Personen / Figuren des Romans, die ihren Alltag offenbar nur damit verbringen, sich entweder mit Rauchen, Trinken, oder untereinander-übereinander, zu befriedigen!
Sex ist scheinbar das beherrschende Thema des Buchs. Aber auch darüber wird so grottenschlecht geschrieben, dass ich selbst dem lüsternen Leser nur dringend von dieser Lektüre abraten muss.
Peinlich und überhaupt kein Lesevergnügen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen durchschnittlicher Krimi, der sich nur aufgrund seiner "besonderen" Folter der Opfer ins Gedächtnis einbrennt, 1. Januar 2010
Von 
Derzeit sind Krimis ja in großer Mode. Überwiegend die mit Pathologen etc.
Teilweise hab ich das Gefühl, dass die Autoren meinen, dass mit makaberen Details das Buch der "Knaller" wird.
Gleiches drängt sich mir bei diesem Buch auf, das 2. Buch von Andreas Franz.
Aber was bei diesem gilt, gilt auch für sein erstes Buch: jung, blond, tot.
Die Geschichten sind meiner Meinung nach durchschnittlich geschrieben.
Die Polizei wird ziemlich deppenhaft dargestellt, Durant oder ihr Kollege haben oft jedoch - oh Wunder - den richtigen Riecher, wer ein Täter sein könnte, wie was abgelaufen ist, oder aus welchem Grund.
Zum Glück habe ich den Umschlagtext nicht genau gelesen und überlesen, dass der Täter es auf Scorpionfrauen abgesehen hat.... nach etlichen Seiten der erste aufgedeckte Hinweis - und der steht noch auf dem Klappentext....

Das einzige, was diesen Krimi "unvergesslich" macht, ist die makabere Art der Tötung. Ein Serienmörder begeht natürlich - wie im ersten Krimi - auf sehr bestialische Art, ist aber richtig schlau und kann seine Opfer so gut abwaschen nach der Tat, dass es nicht die kleinsten Hinweise auf ihn gibt - womit wir wieder bei den unterbemittelten Polizisten sind, die immer einen Schritt hinterherhängen.
Außerdem rauchen diese wie Schlote, sind alkoholkrank, immer stehts überarbeitet und übermüdet ...

Würde die bestialische Tötung nicht nicht so detailliert dargestellt, so wäre dieser und der erste Krimi einer von vielen durchschnittlichen.
Bei der Art der Folter hat man zudem ein dejà-vu zum ersten Band: auch dort hatte der Täter ähnliche Verstümmelungen vorgenommen.
Aber ein Krimi lebt nicht von solchen Bildern, sondern von Rafininesse, spannender Erzählung, überzeugendem Aufbau. Das vermisse ich hier.
Aus diesen Gründen gibts auch nur 2 statt 3 Sternen - ich finde, damuit deklassifiziert der Autor seine Werke selbst.
Ich hader sogar mit mir, ob ich mir die anderen Bücher noch antun soll - obwohl sie4 hier bereits liegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Beschreibung verspricht mehr, 21. Juli 2009
Auf eine Empfehlung hin, habe ich mir Andreas Franz` "Der Jäger" als Hörbuch zugelegt.

Positiv fällt Sprecherin Julia Fischer auf. Sie gibt sich Mühe - durchaus. Sie spricht klar und deutlich und versucht dem Hörbuch mit wechselnder Stimmfarbe Leben einzuhauchen. Allerdings ist Frau Fischers Einsatz für die hanebüchene Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes, Perlen vor die Säue.
Negativ fällt mir Kommissarin Durant auf, welche mit ihrem ungesunden Lebenswandel sicher bald das Zeitliche segnen müsste.
In der auf sexuellen Intrigen, schwierigen Beziehungen und schlechten Erfahrungen basierenden Geschichte wäre weniger gleich mehr gewesen. Die sexuellen Ausschweifungen und psychischen Macken machen das Ganze leider nicht interessanter. Die astrologische Seite ist irgendwie auch nicht wirklich Hauptbeweggrund für den Täter, sondern bietet der Geschichte nur den notwendigen Aufhänger. Sonst wäre es wohl locker eine CD (bzw. etliche Buchseiten) weniger geworden.
Der entscheidende Hinweis zur Überführung des Mörders erreicht die Ermittler dann auch noch von einem "Bild"-Zeitungsreporter!!! Nun ja...
Schließlich und endlich lassen die Gründe und der "Abgang" des Täters den Beigeschmack der Unglaubwürdigkeit zurück und wirkten zudem unfreiwillig komisch.

Fazit:
Sicher gibt es hier und da gute Ansätze, die wenigstens ein kleines bisschen Spannung aufkommen lassen, aber leider hat es Franz nicht geschafft eine, für meinen Geschmack, packende Geschichte draus zu machen, die man im Nachhinein erst einmal "verdauen" müsste. Hier ist man eher froh, wenn der Spuk ein Ende hat.
Nun, als Einschlafhilfe sehr brauchbar. Zumindest bin ich einige Male ungewollt beim Hören eingeschlafen.

Für ein kleines bisschen Spannung und den stimmlichen Einsatz von Julia Fischer gibt es 2 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber kein Überflieger, 30. September 2009
Mit "Der Jäger" hatte ich nach "Spiel der Teufel" nun meinen zweiten Franz vor mir. Begeistert von seinem nicht nur packenden, sondern auch sehr durchdachten und gut recherchierten Schreibstil habe ich mich freudig ans lesen gemacht.
Was den Handlungsstrang betrifft, bin ich auch nciht enttäuscht worden. Nebenbei bekommt man auch noch einiges Wissenswerten über Astrologie und einige Aspekte der Psychologie näher gebracht. Die gesamte Handlung ist sehr durchdacht, konsequent ohne wundersame Überraschungen, seltsame Wendungen oder übertriebenes Ende spannend geschrieben.

Weniger schön sind ein paar nervige "Nebensächlichkeiten." Die gute Kommissarin sollte wohl (zumindest in diesem Roman) ein wenig den weiblichen Schimanski darstellen. Ob Herr Franz ihr damit eine gewisse Natürlichkeit verleihen oder sie einfach nur mit unter schroff Ordinär wirken lassen wollte, wird er wohl nur selbst wissen. Wir wissen nach der Lektüre des Buches jedenfalls, dass sie einen anständigen Zug am Leibe hat, wenn sie sich eine bis drei Dosen Bier in der Badewanne genehmigt und das sie übermäßig viel raucht. Und, was mich dann am allermeisten irgendwann genervt hat, es scheint, als ob der Autor in seinem Buch noch durch das Nennen der Zigarettenmarke seiner Protagonistin zusätzliche Einnahmen hat. Schließlich findet diese in jedem Kapitel gerne 2-3 Nennungen.

Alles in allem spiegeln sich aber diese kleinen negativen Aspekte lediglich in der Bewertung dieses Buches wieder. Den Lesespaß mindern sie nur geringfügig. Ich habe dieses Werk von Andreas Franz trotzdem gerne und zügig durchgelesen. Allerdings hoffe ich, dass der nächste Julia Durant von ihm etwas weniger dieses nervigen Beiwerks hat.
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