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Kundenrezensionen

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am 1. Mai 2012
Beschreibung des Buches:
Der Krimi "Rotes Gold" von Tom Hillenbrand ist im KiWi-Verlag erschienen. Er hat ca. 346 Seiten Romantext und ein Glossar des Küchenlateins. Es handelt sich um einen kulinarischen Krimi. Die Handlung spielt hauptsächlich in Luxemburg, Frankreich und in Südeuropa. Es ist der zweite Krimi um den Koch Xavier Kieffer. Ich habe auch bereits das erste Buch gelesen.
Das Titelbild zeigt einen nostalgisch anmutenden Laden für Lebensmittel. Es passt wunderbar zum Buch und gefällt mir ausgesprochen gut.

Kurze Zusammenfassung:
Der Koch Xavier Kieffer führt ein kleines Restaurant in der Luxemburger Unterstadt. Bei einem Essen mit seiner französischen Freundin, zu Gast beim Pariser Bürgermeister, stirbt der Sushi-Koch beim Zubereiten seiner Speisen.
Der Bürgermeister bittet Xavier um Hilfe. Mit dessen Spesengeldern reist Xavier durch halb Europa, um die Hintergründe des Todes zu ermitteln. Dabei werden die Mittel des Fischfangs bzw. der Fischproduktion sehr deutlich "auf den Tisch gebracht".

Mein Leseeindruck:
In diesem Krimi ist das Thema Fisch auf bald jeder Seite zu spüren und zu lesen. Produktion, Fang und Lebensraum der Tiere werden in ziemlichen Details beschrieben.
Natürlich ist auch das Speisen ein großes Thema im vorliegenden Roman. Den Koch als Ermittler "einzusetzen" finde ich eine super Idee. Nebenbei noch die Reisen in die verschiedenen europäischen Länder zu beschreiben ist ein weiterer Pluspunkt.
Dass der Koch eine Beziehung zu einer Gastrokritikerin, Valerie, hat, gibt dem Ganzen noch das gewisse Etwas. Das Glossar am Ende des Buches bietet dem Leser eine Gelegenheit im Fachjargon zu glänzen.
Auch über die Stadt Luxemburg habe ich einiges erfahren. Der Krimi kommt ohne Kommissar aus.
Der Fisch-Skandal, der sich nach und nach aufdeckt, macht einen wirklich nachdenklich.
Kritik an der Beschaffung unserer Nahrungsmittel und deren Quellen und die Verbindung mit einem Krimi, ist dem Autor wunderbar gelungen. Bitte noch mehr Bücher über Xavier, den Koch !
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am 28. April 2012
Xavier Kieffer, ein Luxemburgischer Star-Koch, wird zur einem exklusiven Dinner in Paris eingeladen. Francois Allégret, Bürgermeister von Paris, läd zu einer privaten Soiree im Musée d'Orsay ein. Nicht nur die Location ist exquisit. sondern auch die geplanten Gaumenfreuden. Der größte Sushimeister Frankreichs, Ryuunosuke Mifune, gibt sich die Ehre und zelebriert ein sog. Omakase, ein Überraschungsmenü. Leider kommt es nicht soweit, da der Suhimeister gleich nach dem ersten Gang das zeitliche segnet. Die Obduktion ergibt, dass Mifune an dem starken Nervengift, das in dem japanischen Kugelfisch, Fugu, vorkommt, gestorben ist. Nur war auf dem Menü kein Fugu vorgesehen. Außerdem war Mifune eine Suhimeister der alten Schule, die extreme Vorsicht bei der Zubereitung des Sushis walten ließ. Im Auftrag von Bürgermeister Alléget, der durch dieses extravagantes Event unter politishcen Druck gerät, ermittelt Kieffer in diesem Mordfall, der ihn zu der Welt des Thunfischfanges und 'handels führt. Durch die weltweite Überfischung von Thunfisch, insbesondere vom Bluefin-Thun, hat sich der Handel zu einem Millionengeschäft entwickelt. Die Nachfrage von Feinschmeckern in aller Welt ist kaum zu befriedigen und das 'rote Gold' des Bluefin-Thun ist für Händler wertvoller als Menschenleben. Und der Suhimeister ist nicht das letzte Opfer.

Dem Autor ist es gelungen, viel Hintergrundinformationen interessant und spannend in seine Geschichte einzubetten. Ich habe viel über die kulinarischen Besonderheiten, diversen Küchengeheimissen aus Japan und Luxemburg - und ganz viel über Thunfisch gelernt. Das geschieht im Grunde ganz nebenbei. Jedoch sollte man als Leser an kulinarischen Geschichten interessiert sein, da sie einen sehr großen Raum im Roman einnimmt. Und nicht jede Beschreibung ist appetittanregend ('Ortolan'), aber meistens. Der kriminalistischen Spannung tun sie aber keinen Abbruch. Mir hat der kulinarische Krimi von Tom Hillenbrand gut geschmeckt
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am 17. Mai 2012
Bei einem Galadinner im Musée d'Orsay im Louvre soll der Sushimeister Ryuunosuke Mifune, der als einer der besten Sushiköche der Welt gepriesen wird, mit dem höchsten Orden Frankreichs ausgezeichnet werden. Doch bereits vor dem Hauptgang bricht der Ehrengast zusammen. Die Diagnose ist eine tödliche Fischvergiftung. Doch dies hegt bei dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer gewisse Zweifel, da ein Mann dieser Größe doch eigentlich alles über die Zubereitung von Fisch wissen müsste. Im geheimen Auftrag des Pariser Bürgermeisters, ermittelt Xavier Kieffer daher an diesem Mordfall weiter und findet heraus, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold. Die Spuren führen ihn in die unbekannte Welt der japanischen Sushi-Küche, in der für einen Thunnus thynnus sogar über Leichen gegangen wird...

Ich war sehr erfreut, dass in Tom Hillenbrands neuestem Roman Xavier Kieffer erneut zum kommissarischen Koch wird. Denn bereits schon in Hillenbrands Debütroman Teufelsfrucht fand ich den äußerst bescheidenen und bodenständig dargestellten Luxemburger Koch sehr sympathisch, sodass das Weiterlesen am zweiten Fall für mich wahre Freude bereitete. Auch finde ich schön, dass Kieffers private Beziehung zu der beeindruckenden Valérie (Chefredakteurin und Eigentümerin des legendären Restaurantführers Guide Gabin) weiter vertieft wird. Denn mit dieser ist Kieffer mittlerweile sogar liiert. Auch mag ich die zynische Art des Luxemburger Kochs, der stets alles hinterfragt und vielen Dingen eher skeptisch und vorsichtig gegenübersteht und so als ,,verdeckter Ermittler'' die Fälle immer auf einer sehr interessante Art und Weise angeht. Den Handlungsverlauf kann man sehr gut nachvollziehen, sodass der Roman, bis auf ein paar langatmige Stellen, sowohl spannend als auch detailreich dargestellt wird. Außerdem merkt man als Leser, dass Tom Hillenbrand für seinen Roman Rotes Gold äußerst gut recherchiert hat. Denn Kieffer lässt den Leser auf eine sehr anschauliche Art und Weise in die kulinarische Welt der Sushi-Küche eintauchen, in der man mit Hilfe des Küchenlateins, welches als Glossar im Anhang zu finden ist, so allerhand Wissenswertes über die kulinarische Küche in Erfahrung bringen kann.
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am 6. März 2014
In seinem Aufbau erinnert der Tom Hillenbrands Zweitling sehr stark an seinen Vorgänger, „Todesfrucht“. Wieder einmal entwickelt er eine Welt, in der am Anfang zahlungskräftige Gourmets mit feinster Spitzenküche verwöhnt werden, und am Ende Machenschaften wirken, denen ein Menschenleben nicht zu kostbar ist, um das Publikum mit immer neuen Kicks bei Laune und sich selbst bei Kasse zu halten. Mit „Todesfrucht“ teilt „Rotes Gold“ auch seine kleinen Schwächen: die Tendenz, kulinarisches Wissen ein bisschen arg lehrbuchhaft zu dozieren und die generelle Durchschaubarkeit der Handlung, bei der von vorne herein ziemlich klar ist, wer die „Guten“ und wer die „Bösen“ sind. Mehr noch als beim Vorgängerroman zündet der Autor hier ein Feuerwerk internationaler Schauplätze. Xavier Kieffer und wir rasen permanent zwischen Luxemburg und Paris hin und her, besuchen die beschauliche Luxemburger Unterstadt, die Pariser Hautevolee, das Treiben auf dem Pariser Großmarkt, eine Prozession in den Ardennen, einen sizilianischen Fischerort und eine großartig surreal beschriebene Thunfischfarm. Genauso international gibt sich das Personal. Um den sympathisch-schluffigen Kieffer scharen sich ein schnöseliger Pariser Bürgermeister, japanische Köche, finnische und spanische EU-Beamte, ein windiger portugiesischer Geschäftsmann, sizilianische Thunfischer, und sogar die Cosa Nostra schaut zu einer Stippvisite vorbei. Das ist alles ein bisschen sehr kunterbunt, allerdings gelingt es dem Autor seine Schauplätze so stimmungsvoll und seine Charaktere so originell zu schildern, dass das nicht viel ausmacht. Letztendlich geht es hier auch um eine deutliche Kritik am Treiben der Lebensmittelindustrie – und die Aufforderung an den Lesern, sich einmal mehr Gedanken darüber zu machen, was und wie wir essen, und sich die Frage zu stellen, ob wir in Zukunft noch weiterhin jederzeit alles essen können werden, wird hier mindestens genau so eindrucksvoll, wenn nicht noch unmissverständlicher formuliert, als in „Todesfrucht“.
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am 19. Mai 2012
Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer nimmt an einem exklusiven Diner des Pariser Bürgermeisters Francois Allegret teil. Europas größter Sushimeister Ryuunosuke Mifune bereitet für die erlesene Gästeschar ein Omakase zu. Bei diesem Sushimenue wissen die Gäste nicht, welche Speisen sie erwarten und begeben sich ganz in die Hand des Kochs. Doch Mifune bricht schon nach dem ersten Gang, bei der Zubereitung eines Oktopus, tot zusammen. Die Diagnose lautet auf Fischvergiftung.

Doch Kieffer ist skeptisch, dass sich der erfahrene Sushikoch selbst mit dem Nervengift Tetrodotoxin, das in den Spitzen der Tentakel sitzt, getötet haben soll. Mifune gilt als Traditionalist und äußerst vorsichtig im Umgang mit Kraken. Er hat nie Tentakelspitzen serviert und einen Oktopus wegen des gefährlichen Gifts nur mit Handschuhen angefasst.

Kieffers Nachforschungen ergeben, dass Mifune seinen langjährigen Fischhändler vor kurzem gewechselt hat. Niemand weiß, auch nicht Mifunes Mitarbeiter in seiner Pariser Sushibar, was den japanischen Meisterkoch zu diesem Wechsel veranlasst hat. Kieffers Suche nach dem undurchsichtigen Händler führen ihn in die unbekannte und für Europäer bizarre Welt der japanischen Küche, in der das rote Fleisch des Bluefin-Thuns teurer ist als Gold und wertvoller als ein Menschenleben. Und der Sushi-Koch ist nicht das letzte Opfer.

Der begeisterte Hobbykoch Tom Hillenbrand lernte Luxemburg während eines EU-Praktikums kennen. Sein Debut "Teufelsfrucht" stand monatelang auf Platz eins der Bestsellerliste in Luxemburg. In seinem zweiten Roman "Rotes Gold" lernt der Leser die Maßlosigkeit und Verschwendungssucht der klassischen französischen Küche kennen und die mitunter grotesk anmutenden Traditionen der klassischen japanischen Sushizubereitung.

Auch ökologische Themen lässt der Autor nicht außen vor und führt dem Leser am Beispiel des Thunfischs, der einen wichtigen Platz in der japanischen Sushiküche einnimmt und Rekordpreise auf den Fischmärkten der Welt erzielt, den Raubbau an den Fischvorkommen in unseren Weltmeeren vor. Als reiner Wahnsinn erscheint, dass ein einzelner Thun per Flugzeug vom Tokioter Fischmarkt nach Paris geflogen wird, damit er abends den Gästen in der Sushibar Mifunes serviert werden kann.

Die kulinarischen Streifzüge Xavier Kieffers bettet Hillenbrand in eine spannende Krimihandlung ein und erzählt mit leichter Hand und milder Ironie.

Fazit: Ausgefallener Kriminalroman aus der Welt der Sterneküche mit sympathischem Helden. Schmeckt ausgezeichnet.
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am 24. April 2012
Um es kurz vorweg zu nehmen. Es gibt hier Rezensionen die sich darüber beklagen,dass es mehr Kochbuch als Krimi ist und Land und Leute zu ausführlich beschrieben werden.
GENAU darauf kommt es bei diesem Buch doch an. Man sollte sich wirklich vorab informieren bevor man Bücher kauft...

Dieses Buch ist wie sein Vorgänger ein wunderbares leichtes Buch , dass man eigentlich abends auf dem Balkon oder im Garten mit einem Glas Wein genießen sollte. Krimi steht hier wirklich nicht im Vordergrund und es ist sehr gut recherchiert!
Die Hauptfiguren ob Kieffer oder seine Freunde muss man einfach mögen.
Für mich ein herrliches Lesevergnügen, wenn man mit der richtigen Erwartungshaltung an das Buch herangeht.

Absolute Kaufempfehlung !
Vielleicht speziell für den lauen Sommerabend oder den Strand im Urlaub. Vielleicht kommt es auch hier auf das richtige Rezept an...
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Juli 2012
Auch in seinem zweiten Band lädt der Autor seinen Leser zu einer kleinen Tour durch das Großherzogtum Luxemburg ein. Sein Koch Xavier hat gut in seinem Restaurant zu tun und zudem eine neue Liebe mit der Le Garbin Erbin Valerie gefunden. Sie werden zu einem besonderen Essen eingeladen, wo ein berühmter Sushikoch seine Spezialitäten vorführt. Doch mitten im Menü bricht der Koch zusammen und verstirbt im Krankenhaus. Die Aufregung ist groß und Xavier wird von dem Bürgermeister François um Hilfe gebeten. Seine Reputation und seine politische Macht stehen auf dem Spiel. Xavier ist wenig begeistert von seiner neuen Aufgabe, jedoch Valerie zu Liebe beginnt er mit seiner Recherche. Dabei stößt auf einen wenig legalen Thunfischhandel und -zucht. Er spürt, dass seine Spur immer heißer und gefährlicher wird. Kurz bevor er aussteigen will, geschieht ein Mord und er entscheidet sich weiter zu machen. Der Kreis wird immer kleiner und gefährlicher.

Der neue Krimi von Tom Hillenbrand ist aus meiner Sicht weniger ein Krimi als vielmehr eine Reise durch Luxemburg, Frankreich und Umgebung. Er beschreibt die Gegend und die Menschen so gut, dass der Leser das Gefühl bekommt direkt dabei zu sein. Auch seine Gerichte, die Xavier isst oder herstellt, werden sehr detailliert beschrieben. Wer die französische Küche nicht kennt, wird erstaunt sein, was die Franzosen alles so essen wie z.B. den Ortolan. Es ist interessant zu lesen, wie die Gerichte hergestellt werden. Teilweise empfand ich sie jedoch als recht barbarisch. Spannend und interessant war auch die Einführung in den Thunfischhandel und in die Lebensweise des besonderen Fisches. Erstaunlich wie Gesetze umgangen und völlig überzogene Preise gezahlt werden, nur um diesen Fisch essen zu können.

Insgesamt ist es eine interessante Geschichte über Luxemburg, das Essen, die Weine inkl. einer Krimigeschichte.
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Über seine Freundin Valérie Gabin, Eigentümerin des Restaurantführers " Guide Gabin " erhält der luxemburgische Restaurantbesitzer und Koch Xavier Kieffer eine Einladung zu einem exclusiven Dinner in Paris. Der wohl berühmteste japanische Sushi-Meister Mifune soll dort sein Können unter Beweis stellen. Doch noch vor dem Hauptgang kippt dieser vor den Augen der elitären Gäste tot um. Schnell wird klar, dass er vergiftet wurde. Durch diesen Zwischenfall gerät der Initiator dieses außergewöhnlichen Events, der Pariser Bürgermeister, stark in die Kritik der Öffentlichkeit. Um seinen Ruf zu wahren , ist eine rasche Aufklärung des Falles notwendig und so bittet der Bürgermeister Kieffer um Mithilfe. Die ganze Geschichte scheint sehr undurchsichtig zu sein, aber irgendwie hängt alles mit dem teuersten Fisch der Welt zusammen, dem Bluefin-Thun. Doch noch eine andere Person muss in diesem Fall eine hohen Preis zahlen.

Dieser 2. Fall Xavier Kieffers vermittelt viele interessante Informationen über die Sushi-Küche und den Thunfisch-Fang. Auch liebevolles Lokalkolorit lässt schöne Bilder von Land und Leuten vor dem inneren Auge entstehen. Leider bleibt dadurch diesmal aber ein wenig die Spannung auf der Strecke. Erst zum Ende hin gewinnt die Geschichte etwas mehr an Fahrt. Die eigentliche Krimihandlung kommt hier meines Erachtens deutlich zu kurz. Gut gefallen hat mir allerdings - wie schon beim 1. Fall - , dass es sich wieder um einen eher ruhigen Krimi ohne allzu " blutrünstige" Aktionen handelt.

Mehr erwartet habe ich auch im Hinblick auf die " Liebesgeschichte" zwischen Xavier und seiner Freundin Valérie. Irgendwie hatte ich hier diesmal den Eindruck, dass dieser Teil nur noch ausschmückendes Beiwerk ist und keine Weiterentwicklung stattgefunden hat.

Außerdem ist mir noch ein klitzekleiner ( für den Inhalt nicht weiter relevanter ) Fehler aufgefallen . Laut Rückseite des Buches findet das Galadinner im Pariser Louvre statt. In der Geschichte selbst ist jedoch das Musée d'Orsay Ort des Geschehens.

Insgesamt hat mir dieser Fall nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Ich schwanke daher bei der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen. Da die Geschichte aber trotz kleiner Mängel flüssig zu lesen war und gute Unterhaltung geboten hat, vergebe ich auch diesmal 4 Sterne, in der Hoffnung, dass der nächste Fall Xavier Kieffers wieder das Niveau des ersten ( oder vielleicht sogar noch besser ? ) erreicht.
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am 4. August 2012
Endlich gibt es einen neuen Roman mit Xavier Kieffer, meinem Lieblingskoch. Und der zweite Fall den Xavier lösen muss fand ich sogar noch um einiges besser als den ersten Roman.
Diesmal rutscht Kieffer mehr oder weniger unfreiwillig in die Machenschaften skrupelloser Verbrecher die auch vor Mord nicht zurückschrecken.
Während einem Dinner bricht der weltberühmte Sushikoch Mifune vor aller Augen der erlesensten Pariser Gesellschaft zusammen. Er soll sich am Fisch den er gerade zubereiten wollte, vergiftet haben. Die Polizei glaubt an einen Unfall. Xavier hat da aber seine Zweifel und beginnt Fragen zu stellen, und prompt soll er für einen Promi, dem Mifunes "Unfall" ebenfalls fragwürdig erscheint, Nachforschungen anstellen.
Das Hauptthema ist dieses mal der Thunfischfang. Der Autor muss hier sehr genau recherchiert haben, jedenfalls bekommt der Leser einen sehr guten Einblick in das Geschäft mit dem Bluefin, ob die Geschäfte jetzt legal oder illegal sind. Auch regt das Thema zum nachdenken an, finde ich. Wie weit ist der Mensch bereit in die Natur einzugreifen, nur um dannach perfekten Fisch auf dem Teller zu bekommen?
Überhaupt spielt das Essen, die haute cuisine sowie die Luxembourgische, regionale Küche wieder eine große Rolle. Mir lief jedenfalls mehrmals das Wasser im Munde zusammen.
Der Autor beschreibt auch wieder mit viel Liebe zum Detail seine Stadt Luxembourg. Und ich weiß aus Erfahrung das er mit seinen Beschreibungen nicht übertreibt, Luxembourg hat wirklich was für sich.
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am 13. Dezember 2012
Rotes Gold, ist der zweite Krimiroman von Tom Hillebrand, um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer. Dieser wird bei einem Besuch eines Sushi-Essens, organisiert vom Pariser Bürgermeister, in die Ermittlungen des Mordes des Sushi-Koches Mifune involviert. Der Pariser Bürgermeister beauftragt Kieffer sich ein wenig umzuhören, da er stark von der Presse bedrängt wird und die französische Polizei selbst nicht ermitteln will. Kieffer begibt sich mit seinen Freunden Toro und Vatanen und seiner Freundin Valerie Gabin auf die Suche nach dem Mörder des Sushi-Koches. Und er erfährt eine ungeheure Wahrheit rund um das Sushi-Essen, die Thunfischzüchtung und die Skrupellosigkeit mancher Menschen.

Rotes Gold schließt an das erste Buch, Teufelsfrucht, an. Ich persönlich finde aber Rotes Gold besser. Es passiert einfach mehr, denn die meisten Charaktere müssen nicht lang eingeführt werden, denn man kennt sie ja schon aus dem ersten Buch. Aber die Einführung ist auch nicht so kurz, dass man nicht folgen könnte ohne das erste Buch zu kennen. Ich finde es auch gut, dass zwischen den beiden Büchern ein bisschen Zeit liegt, denn so kann man die Entwicklung die Kieffer selbst gemacht und die Entwicklung zu seiner Freundin Valerie Gabin besser nachvollziehen. Viele Fakten scheinen gut recherchiert worden zu sein, und sind mit einer guten Geschichte vermischt. Nur das Ende hätte ich mir ein bisschen langatmiger gewünscht. Es kam doch ziemlich abrupt.

Ein gut geschriebener, zwischendurch immer wieder lustiger Roman. Er verpasst auch nicht einem die luxemburgische Lebens- und Kochweise näher zu bringen. Die Gerichte werden detailliert beschrieben, so dass es einem beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammen laufen kann. Ich bin ein echter Fan von Xavier Kieffer geworden.
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