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4.0 von 5 Sternen Formtief, aber für Fans auf Entzug dennoch ein Genuß
Wie habe ich mich gefreut, als ich die Ankündigung für einen neuen Amelia Peabody-Roman sah!
Und wie war ich enttäuscht, als ich lesen musste, dass dieser neue Roman keine wirkliche Fortsetzung ist, sondern chronologisch zwischen den Romanen „Wächter des Himmels“ und „Der Fluch des Falken“ steht. Und noch enttäuschter...
Vor 22 Monaten von rabenfluegel veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Formtief?
Radcliffe Emerson, der Mann von Amelia Peabody, wird vom britischen Geheimdienst beauftragt, dem Hobby-Archäologen George Morley im Auge zu behalten, der eine Ausgrabung im heiligen Land plant, um die Bundeslade zu finden. Der Geheimdienst vermutet, dass er als Spion für die Deutschen tätig ist, und Emerson soll ihm ein bisschen auf die Finger schauen...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2011 von kubine


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Formtief?, 31. Dezember 2011
Radcliffe Emerson, der Mann von Amelia Peabody, wird vom britischen Geheimdienst beauftragt, dem Hobby-Archäologen George Morley im Auge zu behalten, der eine Ausgrabung im heiligen Land plant, um die Bundeslade zu finden. Der Geheimdienst vermutet, dass er als Spion für die Deutschen tätig ist, und Emerson soll ihm ein bisschen auf die Finger schauen. Morley selbst war kurz vorher bei Emerson gewesen, in Begleitung eines merkwürdigen Reverends, um ihn um Hilfe zu bitten. Emerson lehnte das ab, da er die Geschichten aus der Bibel für Humbug hält. Aber den Auftrag der Regierung kann er sich nicht entziehen. Die Damen des Hauses, Amelia und Nefret, sind sofort begeistert, können sie doch endlich Ramses, Amelias Sohn, wiedersehen, der sich selbst auf einer Ausgrabung in Palästina befindet. Dieser hat aber gerade ganz andere Probleme: Eine mysteriöse Deutsche kreuzt seinen Weg und kurz darauf wird er gekidnappt. Wird es Amelia gelingen, ihren Sohn zu befreien und Licht in die ganze Angelegenheit zu bringen?

Seit vielen Jahren ist Elizabeth Peters mit ihrer Krimi-Reihe um die etwas schrullige, viktorianische Archäologin Amelia Peabody und ihre Familie sehr erfolgreich. Wer diesen Band aber als erstes in die Finger bekommt, wird das nicht ganz nachvollziehen können.

Die Handlung spielt 1910 in Palästina, nicht wie gewohnt in Ägypten. Und es scheint, als ob auch die wesentlichen Wesenszüge der Krimi-Reihe in Ägypten gelassen wurden. Die Charaktere erscheinen sehr blass, von der Witzigkeit und Skurrilität früherer Bücher ist hier recht wenig zu finden. Zwar wird Emerson immer wieder als der "Vater der Flüche" betitelt, aber warum, das bleibt dem Leser verborgen, denn er hält sich damit doch sehr zurück. Auch Amelia kommt eher als Hausmütterchen rüber, denn als forsche Archäologin. Sie macht sich keine Sorgen, als Ramses nicht wie verabredet zur Gruppe stösst, akzeptiert zu schnell die falsche Nachricht, die ihr die Kidnapper in Ramses' Namen zukommen lassen. Das erscheint unlogisch, weiß sie doch, dass ihr Sohn immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Auch die anderen Figuren sind nicht überragend ausgearbeitet, ihre Rollen im Buch bleiben teilweise recht undurchsichtig und manche hätten schlicht weggelassen werden können. Angesichts der Vielzahl von Charakteren wäre auch ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen, um wenigstens Beziehung der Personen aus Amelias engerem Umkreis zueinander aufzufrischen bzw. überhaupt kurz kennenzulernen. Als Erstleser kann man da schnell durcheinander kommen.

Überhaupt bleibt auch die ganze Handlung recht verworren. Welche Ziele verfolgt die mysteriöse Bruderschaft, die für Ramses' Schicksal eine nicht unwesentliche Rolle spielt? Was hat es mit der Deutschen auf sich, die nur 3 Mal im Buch auftaucht? Wer ist Plato, der Reverend, wirklich? Auch die politischen Hintergründe, die dem Roman zu Grunde liegen, werden nicht näher erläutert. Der Leser muss sich alles mehr oder weniger zusammenreimen. Das trägt nicht gerade zum Lesefluss bei, weil man ständig das Gefühl hat, irgendwas wichtiges überlesen zu haben.

Auch der Schreibstil offenbart nicht die gewohnte Leichtigkeit und Spritzigkeit, wirkt eher gezwungen. Stellenweise ist es sehr langatmig, auch wenn der ständige Perspektiv-Wechsel (mal erzählt Amelia, mal ist die Geschichte aus Ramses' Sicht geschildert) für Spannung sorgen soll. Leider mit wenig Erfolg.

Bleibt zu hoffen, dass es ein vorübergehendes Formtief der Autorin war, denn sie kann es definitiv besser. Vielleicht lag es auch nur am Handlungsort: Elizabeth Peters scheint, genau wie Amelia Peabody, in Ägypten mehr zu Hause zu sein.

"Lass uns heimfahren."
"Zurück nach England?" Zwischen seine dunklen Brauen schob sich eine steile Falte. "Jetzt?"
"Nein, mein Schatz. Nach Hause. Nach Ägypten."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Formtief, aber für Fans auf Entzug dennoch ein Genuß, 2. November 2012
Wie habe ich mich gefreut, als ich die Ankündigung für einen neuen Amelia Peabody-Roman sah!
Und wie war ich enttäuscht, als ich lesen musste, dass dieser neue Roman keine wirkliche Fortsetzung ist, sondern chronologisch zwischen den Romanen „Wächter des Himmels“ und „Der Fluch des Falken“ steht. Und noch enttäuschter war ich als ich las, dass dieser Roman nicht in Ägypten, sondern in Israel spielt. Und dreifach enttäuscht war ich, als ich hörte, dass es mal wieder um Spionage geht, denn im Allgemeinen gefielen mir immer die Bücher mit den normalen Kriminalfällen besser als die mit den Spionagethematiken.

Folglich begann ich das Buch ohne große Erwartungen. Oder besser gesagt: Ich erwartete Schlechtes.
Und das war vermutlich mein Glück. Während die anderen (Amazon)kritiken fast alle durchgehend negativ sind, fand ich sehr viel Gefallen an diesem Buch. In jedem Fall war es deutlich besser, als ich gefürchtet hatte.

Es war einfach schön mal wieder etwas Neues von Amelia zu lesen. Als Fan fühlt man sich von der ersten Szene an Zuhause. Die eingeschobenen Teile von Manuskript H, die von Ramses Abenteuern erzählen, langweilten mich zwar streckenweise ein wenig, aber darüber kann ich hinweg sehen, solange ich nur wieder Amelias Kommentare lesen konnte.

Der Kriminal/Spionagefall selbst und insbesondere seine Auflösung konnte mich nicht so wirklich überzeugen, aber das ist nahezu ein Dauerzustand der Reihe, so dass ich nicht wirklich verärgert bin. Die Romane zeichnen sich schließlich mehr durch ihre skurrilen Charaktere als durch eine durchdachte Handlung aus.

Es ist nur legitim, dass Elizabeth Peters die Lücken in der Zeitlinie ihrer Romane schließt. Schließlich klaffen da etliche, sehr große Löcher. Natürlich wäre es mir auch lieber gewesen, wenn wir erfahren hätten, was nach der Entdeckung des Grabs von Tutenchamun geschieht, aber so schlimm finde ich die „Rückschau“ nicht.
Ägypten (samt des ganzen Hausstandes) habe ich zwar schmerzlich vermisst, aber immerhin begleiten wie immer Selim und Daoud die Emersons, so dass nicht allzu großes Heimweh aufkam. Außerdem ist die Beschreibung Jerusalems selbst recht interessant.

So ganz konnte ich mich des Eindrucks aber nicht entziehen, dass Elizabeth Peters sich gefragt hat: Was zeichnet meine Reihe aus? Und genau diese Elemente hat sie dann irgendwie etwas lieblos zu einem neuen Roman vermengt: Amelia braucht ihren Schirm, Emerson poltert, Ramses stolpert in Schwierigkeiten, Nefret ist fürsorglich und darf als Ärztin rumspielen, David ist treu und dann müssen noch ein paar Leichen als Garnierung her...
So ist dieser Roman kein Glanzstück der Reihe, aber für Fans auf Entzug (wie mich) bietet er dennoch gute Unterhaltung, so dass ich sehr wohlwollende und wohl nicht gerade objektive dreieinhalb Sterne vergebe!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tod auf dem Tempelberg, 20. November 2011
Das Buch war mit früheren Werken nicht zu vergleichen. Der gesamte Inhalt zog sich ziemlich in die Länge. Außerdem vermisse ich schmerzlich die jeweiligen Katzen bzw. evtl. Hunde. Ich glaube nicht, dass ich evtl. weitere Bücher kaufen werde.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das soll Elisabeth Peters sein?, 25. Oktober 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Bücher über Peabody, Emerson und Co. von Anfang regelrecht verschlungen, immer gleich drei auf einmal gekauft. Dann mit Vorfreude auf dieses gewartet - und was ist -- so etwas, ich kann es kaum glauben, es ist als wenn es jemand anders geschrieben hätte. Ja, man hat sich Mühe gegeben, die Charaktere richtig wieder zu geben, aber sonst? Wo blieb die Spannung der Ausgrabungen? Die vielen Auseinandersetzungen mit anderen Archäologen? Die Polizei? Und das schlimmste? Der Rückblick, - auf einmal ist man wieder zwischen zwei Bücher angekommen - Wächter des Himmels und Der Fluch des Falken - nur in dem Nachfolgebuch ist von dieser Episode nicht das geringste zu lesen. Ich dachte, es würde im Jahre nach Tutanchamun beginnen - es gab doch auch da noch soviel zu graben in den arabischen Ländern. Ich bin jedenfalls total enttäuscht. ein Buch das sofort wieder in meinem Verkaufsladen hier bei Amazon verschwindet . Leider
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5.0 von 5 Sternen Amelia in Israel!!!!!, 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einfach wieder lustig den neuesten Amelia Peabody Krimi zu lesen. Am Anfang ist man ein weinig betrübt, weil es nicht nach Ägypten geht, aber die Charaktere sind wieder so erflolgreich geschildert, dass man oft schmunzeln muss und sich darauf freut wie es weiter geht.
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1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod auf dem Tempelberg. Ein Amelia-Peabody-Krimi, 6 CDs (TARGET - mitten ins Ohr) (Audio CD)
"Tod auf dem Tempelberg" war ein echter Reinfall!! Ein wirrer, schlecht vorgetragener Plot, der auch noch gähnend langweilig war. Ich war echt genervt!
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4.0 von 5 Sternen Gut, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch selbst ist spannend und unterhaltsam wie alle Peabody-Bücher. Irritierend ist nur, dass dieses Buch in 1910 spielt und bereits einige andere veröffentliche Bücher Jahre später spielen (bis 1922/1923).
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5.0 von 5 Sternen Für alle Amelia Peabody Fans!, 4. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch für alle Amelia Peabody Fans. Immer wieder wundervoller Humor verbunden mit spannenden Geschichten rund um die Archäologie! Empfehlenswert ist es die Bücher in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Dieses Buch gehört in der Chronologie in etwa in die Mitte. Wenn man alle Bände gelesen hat würde man sich eher über eine ganz neue Geschichte freuen, aber ansonsten sehr lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen ein super neuer Amelia Peabody Roman, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich habe fast alle Bücher von Elizabeth Peters. Sie sind unterhaltend und auch spannend, besonders verfolge ich
neue Bücher um Amelia Peabody
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1.0 von 5 Sternen Ghostwriter ?, 20. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser neue Roman von E. Peters hat mich schwer enttäuscht - entweder ist die Übersetzung so grottenschlecht oder die Autorin hatte wirklich ein extremes Formtief.
Die Sprache ist schludrig und untypisch für die Figuren und die Geschichte ist seltsamerweise zwischen zwei bereits vor längerer Zeit erschienenen Romanen angesiedelt.
Alles in allem hatte ich mich sehr auf das neue Buch gefreut und bereue nun wirklich es gekauft zu haben (noch dazu habe ich nicht einmal auf das TB gewartet) - ich werde mir wohl weitere Bände der Autorin ersparen. Schade !
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Tod auf dem Tempelberg. Ein Amelia-Peabody-Krimi, 6 CDs (TARGET - mitten ins Ohr)
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