Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Februar 2014
Wer sein Arbeitsleben in der DDR-Wirtschaft gelebt hat, der war daran interessiert, mehr aus den Chefetagen zu erfahren, als die Zeitungen berichtet haben. Mitarbeiter, ob nun Generaldirektoren, Betriebsdirektoren oder Fachdirektoren, aber auch Meister, Bereichsleiter u.a. Mitarbeiter von VEB, Genossenschaften u.a. Eigentumsformen haben sich mit Erinnerungen in Lang -u. Kurzgeschichten nicht (oder kaum) zu Wort gemeldet. Ich habe mich gefreut, das dieses Tabu nun mit diesem Buch gebrochen wurde. Hier sind es vor allem Leiter höherer Leitungsebenen, die zu Wort kommen. Ihre Berichte lesen sich interessant und man erinnert sich an viele Stunden seines eigenen Arbeitslebens. Die Reihe sollte fortgesetzt werden.Vor allem wird dieses Buch zum Kauf von mir empfohlen, damit dem Verlag auch Mut zur Fortsetzung dokumentiert wird.
11 Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2014
Als Wessi mit vielen (Vor-)Urteilen groß geworden, ist diese Anthologie mit seinem sehr sachlichen Blick aus berufenem Munde eine wirkliche Erhellung - abseits der gängigen Klischees. Wer sich für Wirtschaftsgeschichte interessiert, sollte es lesen!
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2014
sehr empfehlenswertes Buch vom Kampf in der Wirtschaft . Hier berichten Menschen, die keine Befehlsempfänger,sondern Gestalter waren, die nicht in erster Linie an die eigene Karriere dachten.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
Es ist wohltuend, wie mit Sachlichkeit und Redlichkeit über die Vergangenheit gesprochen wird, ohne dabei berechtigte Kritik auszusparen. Letzteres unterstreicht nur die Sachlichkeit der Autoren. Unter dem Strich: Es gibt vieles, woran es sich zu erinnern lohnt und vieles, was man aus der Vergangenheit lernen könnte, wenn man denn wollte.
Ein Buch, das unbedingt seine Fortsetzung finden sollte und das jeder lesen sollte, der ehrlich interessiert ist, sich mit der Wirtschaftsgeschichte der DDR zu befassen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2014
Dieses Buch ist eine dankenswerte und auch notwendige Erinnerung an viel Fleiß und persönlichen Einsatz von tausenden Arbeitern und Angestellten in der DDR. Wichtig ist die Feststellung, dass die Entwicklung der Wirtschaft keinesfalls nur eine Aufgabe der Profiterwirtschaftung sein darf, sondern unbedingt auch als eine Aufgabe der sozialen Entwicklung der Gesellschaft verstanden werden muss.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2014
Ein Buch das bewegt und außerordentlich nachdenklich stimmt. Es macht deutlich, dass zwischen unserem heutigen hochverschuldeten Staat und der damals in heutigen Dimensionen gesehen lediglich mit Krediten in äußerst überschaubarem Ausmaß belasteten DDR ganze Welten liegen.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2014
Als ehemaliger mittlerer Kader (Hauptabteilungsleiter) der DDR- Volkswirtschaft habe ich das Buch mit Interesse, einem gewissen Unverständnis, aber auch mit einer ordentlichen Portion Zorn gelesen.
Zunächst habe ich im Buch Nichts gefunden was den Tatsachen nicht entsprach. Zumindest bei den Beiträgen von Lothar Poppe und Herbert Roloff. Im Kombinat GISAG war ich tätig Und habe das VW- Lizenz-Motorenprogramm EA 111 mit durchlitten.
In aber nahezu allen Beiträgen fehlte aber, warum die DDR zwangsläufig auch wegen der Fehler in der Wirtschaft zu Grunde gehen musste. Denn letztlich haben es die Wirtschaftsführer mit zu vertreten, dass die DDR- Bürger zu einem großen Teil nicht zum Arbeiten gebracht wurden. Es gab in den Betrieben keine Angst und es fehlte Gier schreibt ein Kombinatsdirektor als Positivum. Das sind aber doch die wirtschaftliche Stabilität und Gewinnstreben wichtigste Triebkräfte einer Wirtschaft zur Erreichung einer hohen Produktivität..
Mir fehlte auch die Einsicht der Verfasser, dass von den Bürgern der DDR überwiegend zwar die „Sozialistischen Errungenschaften“ genutzt wurden, aber das Streben nach maximaler individueller Konsumtion, vor allem nach einem eigenen Auto, im Vordergrund standen.
Dazu kamen die Gängelei auch in den Betrieben, die fehlende Reisefreiheit, die Überwachungen durch Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicher und deren Helfer, die Versorgungsengpässe, die mangelnde Informationsfreiheit
Und dann fehlte mir noch die Klage, dass jede Wirtschaftseinheit, falls sie nicht über versteckte Reserven verfügte, am Ende eines Monats im Interesse einer Planerfüllung sein System „optimieren“ musste, nur um auch die Plankennziffern abrechnen zu können. Es sie denn sie hat manipuliert. Und wie viele Neuentwicklungen auf dem Altar der Planerfüllung geopfert worden sind, weil eine Fertigungsumstellung Anlaufprobleme und dami Gefährdung der vorgegebenen Ziele brachten. (Siehe Lothar Poppes „ Bauchlandung“ – das war letztlich nämlich ein wirtschaftlicher Erfolg, aber eben mit Anlaufproblemen).
Wer diesen Problemkreis aus der Sicht des mittleren Leiters lesen möchte:
„ Lebensbericht eines Gießers“ von Thomas Thielemann 2009 bei Books on Demand (ISBN 978-3-8370-3917-7
22 Kommentare|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2016
Es ist ein Buch mit vielen Wahrheiten und einigen (wenigen) Irrtümern, ein Buch das wiederum neue Fragen aufwirft, ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Geschrieben wurde es von Praktikern und auch profilierte Wissenschaftler haben sich geäußert.
Die Thematik, die Entwicklungsprobleme einer Volkswirtschaft, sollte alle mündigen Bürger ansprechen, denn jedermann ist Betroffener. Sein wenn auch geringer Einfluss auf die Politik in der Staatsform der heutigen Demokratie ist gefragter denn je. Dabei geht es als ein verständliches Anliegen natürlich um die Sicherung des persönlichen Lebensstandards in Gegenwart und Zukunft. Die Annahme, dass der gegenwärtige Wohlstand in der Bundesrepublik in spe gesichert bleibt, ist allerdings fraglich. Ich selber sehe die maßgeblichen Politiker als lernunfähig und halte den Zusammenbruch des gegenwärtigen Systems als Folge von Globalisierung, Umweltzerstörung, Finanzanarchie, regionaler Krisen infolge imperialistischer Bestrebungen etc. für unvermeidlich, wenn nicht die Erkenntnis des Zusammenhangs zwischen Ökonomie und Politik entscheidend wächst und die Massen sofort und kompromisslos eine radikale Kurskorrektur herbeiführen. Erfahrungen aus der Vergangenheit sind für die Zukunft ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Das Buch 'Jetzt reden wir' kann und will eine allumfassende objektive Analyse der Entwicklung der DDR ' Volkswirtschaft nicht ersetzen. Diese Untersuchung wird es vermutlich auch nicht mehr geben, was ich persönlich sehr bedauere. Oberflächliche und falsche Auffassungen gibt es in beträchtlichem Umfang. Es lohnt nicht, sich mit diesen zu befassen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2015
Als im Jahre 1989 die Grenzen der DDR geöffnet wurden, geriet das ganze Land in Konfussion. Der Westen übernahm das Management des Landes und stülpte dabei den Menschen ganz nebenbei die kapitalistische Werteordnung drüber, die im völligen Kontrast stand zum bis dahin gelebten sozialistischen Werteprinzip.

Nach jahrelangem Schweigen melden sich nun diejenigen zu Wort, die in der DDR Verantwortung über das Miteinander der Menschen in den oft sehr großen Betrieben hatten und die auch für die Versorgung der Menschen im sozialistischen Inselstaat zuständig waren. Im Buch legen sie ihre Sicht der Dinge dar, die, wie man auch erwarten darf, völlig vielschichtiger und anders ist, als das was rund um die vorgefertigten Meinungen (Hetzeberichterstattung die auch noch mit aus Zeiten des sogenannten Kalten Krieges herrührte) oder in abstrakt verfremdeten akademischen Meinungsdiktaten bisher Platz fand.

Nach kurzem Vorwort sowie einem Prolog werden im Buch die entsprechenden Autoren jeweils kurz mit Biografie und Portraitbild vorgestellt und halten dann ein Kapitel, in welchem nicht nur schnörkellos und direkt über den Alltag in der DDR-Wirtschaft recht branchenbreit erzählt, sondern auch so einiges an Lebensweisheit versprüht wird. Es wird auf keinen Fall alles schöngeredet oder Selbstlob geübt sondern sich offen und kritisch geäußert. Am Ende des Buches ist dann noch ein Anhang. Auf die Situation während und dann nach der Wende wird auch eingegangen.

Einige wesentliche Dinge werden leider nicht angesprochen, so z. B. dass die Löhne/Gehälter der Beschäftigten alle so ungefähr gleich waren, die öffentlichen Verkehrsmittel gut organisiert und bezahlbar, die soziale Infrastruktur größtenteils kostenlos und vieles mehr. Auch fehlen leider Bereiche, wie der Bau, die (Berufs)Schulen, Kunsthandwerk/Puppenherstellung, Kantinen/Nahrungsmittel/LPGs, das Gesundheitswesen und vieles andere auch.

Das Buch ist dennoch sehr zum Lesen zu empfehlen!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
Herforragend geschrieben, ist zum lesen sehr zu empfelen, da es sich um wirkliche tatsachen handelt wie es in der DDR in den Kombinaten zuging
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden