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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen18
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am 29. Mai 2008
Durchgeknallte Typen, Spannung, schwarzer Humor, ein wenig Erotik und natürlich Mord sind die Zutaten dieses leckeren Menüs für Kimi-feinschmecker.
Wer mal wieder etwas Abstand vom üblichen Einheitsbreithriller haben will dem kann ich diesen Roman, der völlig ohne die ja ach so angesagten Forensiker, Pathologen und Y- Schnitte auskommt nur ans Herz legen. Die Story überzeugt auf ganzer Linie, es gibt keine Hänger und man wird prächtig unterhalten.
Fazit: Spitzenmenü für knapp 10 €, dafür gibt es von mir 4,5 Sterne plus 0,5 Stern Trinkgeld für das schöne Cover.Habe mir bereits das nächste Buch der Hard Case Crime Reihe bestellt und werde berichten.
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am 12. September 2008
Herrlich - in diesem klassischen Krimi Noir hat so ziemlich jeder Dreck am Stecken. Alle Akteure in dieser Story von Ken Bruen und Jason Starr sind egoistisch, skrupellos und auf ihren Vorteil bedacht. Zwar sind hier so ziemlich alle Klischees vertreten, die man in einem solchen Krimi auch erwartet: die großbusige Femme Fatale, die die Männer zu ihrem Vorteil um den kleinen Finger wickelt, der durchgeknallte Kriegsveteran, der psychopathische irische Auftragskiller und der notgeile Geschäftsmann, der seine Ehefrau aus dem Weg räumen will.
Aber diese Klischees machen die Geschichte noch lange nicht vorhersehbar. Es macht einfach Spaß, als Zuhörer der Entwicklung zu lauschen, denn hier läuft einfach nichts glatt. Alle Beteiligten versuchen, sich gegenseitig auszubooten - oder, in diesem Fall: umzubringen. Jeder lügt jedem ins Gesicht, alle sind auf ihren Vorteil bedacht. Und daher nimmt die Geschichte einige recht unerwartete Wendungen.
Die "Hard Case Crimes" aus dem Argon Verlag sind eine wirklich geniale Hörbuch-Reihe für Krimifans, die harte, schnörkellose Storys lieben und nicht so sehr auf die schwedisch-kühle Variante oder sonstige hochkomplizierte Krimis stehen. Hier sind die Männer noch Männer - oder versuchen zumindest, es zu sein -, die Frauen haben aufregende Kurven und tragen mordsmäßig hohe Absätze, die Killer sind abgrundtief böse und heruntergekommen, die Ermittler sind harte Typen, die nicht viel herumgrübeln. Hier werden Whiskeys gekippt und Strip-Bars en masse besucht.
So richtig atmosphärisch wird die Lesung allerdings erst durch die charismatische Stimme von Sprecher Reiner Schöne. Man kann sich einfach keinen besseren Sprecher für einen solchen Krimi Noir vorstellen. Schöne besitzt eine tiefe, ausdrucksstarke Stimme, die sofort eine Pulp Fiction-mäßige Stimmung aufkommen lässt und den Hörer die vollen 300 Minuten vor dem Lautsprecher fesselt.

Flop" ist ein weiterer sehr gelungener Teil der Hard Case Crime"-Reihe aus dem Argon Verlag. Für Fans von fiesen, aber auch humorvollen Krimi Noir-Geschichten mit einem ordentlichen Anteil Sex & Crime, die auf wundervolle Art und Weise altmodisch sind, auf jeden Fall ein Muss!
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am 21. Mai 2008
Flop wurde von Ken Bruen, den ich noch nicht kannte, und von Jason Starr, den ich bisher nicht mochte, geschrieben und ist ein fieses kleines Meisterwerk und ein würdiger Abschluss der ersten drei Bücher der
Hardcase-Reihe im Rotbuch Verlag.
Ganz toll, die Zitate über jedem Kapitel, von E.E. Cummings über Joe R. Lansdale bis John Ridley, immer eine
kleine Verneigung vor Meistern des Fachs. Die Story ist total abgedreht und schwarzhumorig. Es geht um fiese
Typen und fiese Machenschaften und alle reiten sich immer fieser einem fiesen Ende entgegen. Das ganze kommt
locker und gradlinig geschrieben daher. Solche Bücher sollten niemals enden. Ich hoffe nicht das Buch 3 der Reihe
ist schon deren Ende. Im Herbst soll Christa Faust mit Hardcore Angel kommen, dazu noch ein Westlake, wow,
was für eine Vorfreude. Ich hoffe der Rotbuch Verlag hält durch oder der normale Krimileser erwacht endlich aus seinen Leon/Mankell/Profiler, wow, das sind Krimis, Denken und liest mal wieder richtig anständige Krimis
aus der Hardboiled-Schule. Schon dieses Buch wäre ein Erwachen wert, glaubt es mir!
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am 7. August 2010
Einer der besten Krimis aus der HCC-Reihe. Die Story ist spannend, ausgesprochen rasant geschrieben, voller Überraschungen und innovativ, und kommt dabei doch ohne die übertriebenen "Textverknappungen" aus, auf die man heute zuweilen bei Krimis trifft. Ein echter Noir, wie er sein muss.
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am 7. Dezember 2010
Ich kannte den Autor nicht, mein erstes Buch von Ken Bruen. Ich lese extrem viel und kenne extrem viele Krimis.
Doch dieser war mal außergewöhnlich gut. Ein Plot den man gerne bis zu Ende liest, oft lege ich am Ende das Buch weg, Happy End ist bekannt und man kann sich den weiteren Ausgang zusammenreimen.
Im Stil der alten Krimi noir, könnte auch zu den Klassikern wie Chandler oder auch Woolrich passen, doch alles in der heutigen Zeit.
Jeder könnte der Schurke sein und bis zum Ende ist der Ausgang ungewiss.
Nette Charaktere, die alle für sich Individuum sind, versüßen das Buch.
Für mich ein neuer Autor bei dem ich wieder mein zu Hause gefunden habe und dessen Bücher ich noch nicht alle kenne :-).
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am 30. September 2011
Wer das Cover sieht denkt unweigerlich an Romane und Groschenromane aus den 70ern und 80ern. Mir ging es jedenfalls so.
Die Geschichte um den unsympathischen Max Fischer ist schön geschrieben, mir gefällt wie die Charaktäre beschrieben wurden und ich habe das Buch an einem Tag komplett gelesen. Die Storyidee ist vielleicht nicht die originelste und leicht abgegriffen, aber sie ist schön erzählt und es macht Spaß zu lesen wie sich alle gegegenseitig aufs Kreuz legen wollen und jeden seine mehr oder minder gerechte Strafe trifft.
Hier und da vielleicht etwas konstruiert aber das nimmt man kurz wahr um sich anschließend wieder auf den Spass und die Freude, die man beim lesenen der Geschichte empfindet, zu konzentrieren. Ich freue mich auf den 2. Teil Crack, der Dienstag geliefert wird, hoffentlich ist er ähnlich schön geschrieben. 4 Sterne hat das Buch voll verdient, für fünf reicht es nicht ganz, da gibt es glaube ich noch etwas bessere Lektüre.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Oktober 2010
alle aber wirklich alle handelnden Personen strunzdumm sind (Fargo). So ähnlich verhält es sich auch in diesem Thriller, nur dass es sich bei zwei der Hauptfiguren noch um durchgeknallte Psychopathen handelt. Wenn man die dann auch noch mit einem Mordauftrag nach New York hinausschickt, ist es klar, dass es riesigen Ärger für den Auftraggeber setzen wird. Heraus kommt hier ein herrlich überdrehter Pulp-fiction-Roman, mit einer stringenten Handlung, angereichert mit etwas Sex, reichlich bizarren Wendungen, streckenweise brüllend komisch und insgesamt ein echtes Lesevergnügen.
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am 26. Juli 2010
Ihnen gefallen Bücher mit lakonischem Schreibstil, wie sie ein John Niven oder Charlie Huston hervorbringen? Dann schenken sie sich "Flop".

Denn weder reißt einen der Schreibstil vom Hocker noch tun es die Protagonisten. Es ist keine einzige Figur dabei, bei der es mich interessiert hat, ob sie die Geschichte überlebt oder nicht. Schade, denn beim Lesen der anderen Rezensionen hatte ich den Glauben, dass die Story einen fesselt. Ich werde mir die Fortsetzung(en)sicherlich nicht holen.
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Der millionenschwere Geschäftsmann Max Fisher hat die Nase von seiner fettleibigen Ehegattin voll und will mit seiner großbusigen Sekretärin Angela Petrakos ein neues Leben anfangen. Um seinen Traum zu verwirklichen heuert er den geisteskranken irischen Killer Dillon an, doch damit beginnt eine Achterbahnfahrt in den Wahnsinn.
Die Krimistory selbst ist recht einfach aufgebaut, kann aber dennoch in seiner Gesamtkonstruktion auf jeden Fall überzeugen. Doch richtig toll gelungen, und davon lebt dann auch hauptsächlich der Roman, sind die umwerfend miesen Charakteren aller Handlungsbeteiligten. Mit diesen herrlich verworfenen und vollkommen kaputten Figuren ist dem amerikanisch-irischen Autorenduo ein wirkliches Kunststück gelungen.
Der Erzählstil ist grandios eingängig und setzt sich dabei deutlich vom herkömmlichen Mainstream ab. Flapsige Sprüche und politisch unkorrekte Titulierungen werden als Standart festgesetzt und so entsteht in seiner Gesamtheit ein Sprachmittel, daß eindeutiger nicht sein kann. Wirklich mal etwas ganz anderes!
Als einzigster Kritikpunkt muß angefügt werden, daß das Geschichtsende doch ziemlich offen gehalten wird, so daß der Leser zum Schluß doch etwas unbefriedigt zurückbleibt. Wer wissen möchte, wie es mit Max Fisher und Angela Petrakos weitergeht, muß sich dann also unbedingt die Folgeromane Crack - und Attica: Hinter Gittern... und gefährlich zulegen.
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am 28. Februar 2012
Ich mag Jason Starr sehr, und da ich alle seine auf Deutsch erhältlichen Bücher bereits gelesen habe, hab ich mich an diese Co-Produktion gewagt. Ken Bruen war mir nicht bekannt. Das Cover fand ich auf den ersten Blick furchtbar und ich hatte große Bedenken, ob es zu "Action"-reich oder trashig sein könnte. Aber hurra, ich hab mich großartig amüsiert. Man darf nicht zart besaitet sein, sowohl die Ausdrucksweise als auch die Handlung sind wirklich derb, aber man wird sofort gefesselt und in den Bann gezogen. Die Drehungen und Wendungen fand ich stets überraschend und manchmal war man auch regelrecht vor den Kopf geschlagen. Ich wusste zu keinem Zeitpunkt, wie es ausgeht, da ja irgendwie alle Protagonisten "böse" und/oder "liebenswert" waren und die Kapitel auch in der Erzählperspektive wechseln. Umso glücklicher war ich, als ich festgestellt habe, dass es noch zwei Nachfolger gibt. Absolut lesenswert für Leute, die auch gerne mal mit "Losern" mitfühlen und "Antihelden" die Daumen drücken.
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