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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, sensibel und mit viel Empathie für die Beteiligten
Ford und Dan arbeiten beide im selben Krankenhaus, Ford als Assistenzarzt und Dan in der Verwaltung. Viele Monate beäugen Sie sich nur aus der Ferne, wobei der eine jeweils nicht weiß, dass der andere ihn bewundert. Bis sie sich eines Tages zufällig im Fahrstuhl treffen. Die Blicke Dans auf Fords muskulösen Körper sind eindeutig und so weiß...
Veröffentlicht am 3. September 2006 von I love Gaybooks

versus
3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verspricht mehr, als es hält...
Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber positiv war mein Eindruck von diesem sonst so gelobten Buch nicht.

Es kann an der Übersetzung liegen, aber die Wortwahl ist oft recht umständlich und wirkt der Situation nicht wirklich angemessen, passt auch nicht zu den beiden Figuren, wie sie charakterisiert werden.

Der Handlungsstrang ist...
Veröffentlicht am 8. Februar 2009 von DawiL


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, sensibel und mit viel Empathie für die Beteiligten, 3. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Leben zwischen den Sternen (Taschenbuch)
Ford und Dan arbeiten beide im selben Krankenhaus, Ford als Assistenzarzt und Dan in der Verwaltung. Viele Monate beäugen Sie sich nur aus der Ferne, wobei der eine jeweils nicht weiß, dass der andere ihn bewundert. Bis sie sich eines Tages zufällig im Fahrstuhl treffen. Die Blicke Dans auf Fords muskulösen Körper sind eindeutig und so weiß Ford endlich, dass er mit seinen Gefühlen nicht alleine dasteht. Bis die beiden zusammenkommen, bedarf es dennoch vieler Umwege und der Überwindung von Ängsten und innerer Widerstände.

Der Roman beginnt, als das Paar Ford und Dan sich auf den Weg macht, um Dans Mutter über Weihnachten zu besuchen. In Rückblenden wird die Geschichte ihres komplizierten Kennenlernens und des nicht weniger problematischen Zusammenseins erzählt. Überschattet wird die Beziehung beispielsweise von Dans Krankheit und seiner schweren Kindheit. Er ist Bluter und außerdem HIV-positiv. Als Sohn eines brutalen Alkoholikers fällt es ihm schwer, Vertrauen zu fassen und er ist geradezu besessen davon, seine Selbständigkeit unter allen Umständen zu verteidigen.

Auf der anderen Seite steht Ford, der muskulöse Sunnyboy, der aus reichem Elternhaus stammt. Die Familientradition und seine Eltern haben seinen Lebensweg schon längst vorherbestimmt. Eine Debütantin aus gutem und angemessenen Haus soll der Erbe des Hauses heiraten, selbstverständlich. Bis zuletzt verweigern sich Fords Eltern der Erkenntnis, dass ihr Sohn niemals heiraten wird, obwohl er ihnen gegenüber mehr als nur eine Andeutung macht, wie es um ihn steht. Erst, als Ford ihnen die Wahrheit über sich quasi aufzwingen muss, um sich ihnen verständlich zu machen, bricht die stahlhart aufrechterhaltene Illusion der Eltern zusammen. Aber sofort bauen sie einen neuen Schutz um sich herum auf, nämlich eiskalte Ablehnung verbunden mit unversöhnlichem Hass.

Im Gegensatz dazu arrangiert sich Dans Familie mit dem Freund des Sohnes. Dans Mutter, mittlerweile in zweiter Ehe glücklich verheiratet, entwickelt sogar so etwas wie Zuneigung zu Ford. Das Weihnachtsfest verläuft recht harmonisch. Der Frieden zwischen Dans Familie auf der einen Seite und dem Männerpaar auf der anderen Seite ist zwar stabil gezimmert, aber zwischen den Brettern gibt es Lücken, durch die kleine und größere Verletzungen immer wieder durchscheinen. Akzeptanz des schwulen Paares ja, aber nur unter Schmerzen geboren. Und für immer wird eine kleine Wunde zurückbleiben, die "Wie schön es doch wäre, wenn …"

Am Ende wird sich zeigen, dass Dan und Ford Stabilität und grenzenlosen Rückhalt nur beieinander finden und es ist wunderbar, davon zu lesen, wie sie es nach allen Hindernissen schaffen, die liebevolle, harmonische Mitte ihrer Beziehung zu erreichen.

Jim Grimsley schildert in 'Das Leben zwischen den Sternen' spannend, sensibel und mit viel Empathie für alle Beteiligten, wie ein schwules Paar zusammenfindet und ES den Eltern, Geschwistern und Freunden beibringt.

(c) N. Banzi
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend,leidenschaftlich,romantisch, 19. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Ich danke dem Autor Jim Grimsley für diesen wunderschönen Roman.Er beschreibt auf eine sehr einfühlsame Weise die Beziehung zwischen zwei Männern,die in ihrem Wesen sehr unterschiedlich sind.Durch die unglaubliche Dichte seiner Erzählung,habe ich mich den beiden Hauptcharakteren auf eine gewisse Weise sehr verbunden gefühlt.Ich konnte einige Male meine Tränen nicht mehr unterdrücken.Ich empfehle jedem,der diesen Roman liest,ihn in aller Ruhe und sehr bewußt zu lesen.Denn Jim Grimsley beschreibt genau das,was das Leben wirklich ausmacht.Die Liebe.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, schmerzhaft und schön, 12. November 2000
Von Ein Kunde
Wenn Jim Grimsley in "Wintervögel" sein Talent als Poet und Lyriker bewiesen hatte, legte er mit diesem Buch noch den Beweis vor, daß er ein mindestens eben so guter Erzähler ist. Ich habe bis heute selten ein Buch gelesen, das eine Liebe, eine Beziehung in all ihre Facetten dermassen detailliert und präzise geschildert hatte. Während ich das Buch las, wechselte ständig zwei Gefühle in mir: auf der eine Seite konnte ich nicht aufhören, es weiterzulesen, und auf der anderen Seite hatte ich Angst, daß ich es zu schnell durchlesen würde, daß es dann zu Ende ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beeindruckend und liebenswert, 10. März 1999
Von Ein Kunde
Weihnachten das Fest der Liebe! Hier zeigt sie sich und muß sich beweisen. Eine Erfahrung, die auch der verschlossene und hinter selbsterrichteten Mauern lebende Verwaltungsangestellte Dan Crell und sein nach langem Ringen gewonne Freund Ford McKinney, ein vielversprechender Kinderarzt, machen müssen. Das Buch darf nicht als ein einfacher Liebesroman angeshen werden. Es drückt mehr aus als nur die Liebe zwischen den beiden Männern. Der ständige Wechsel zwischen Zuneigung und Abstoßung, der lange, für beide schmerzvolle Prozeß, sich selbst und den Anderen zu akzeptieren, zu respektieren, zu lieben. Das Eingeständins ihrer Abhängigkeit. Für Ford ist dies eine Herausfoerderung, an der die Beziehung zu brechen droht. Nicht zuletzt weil er aus einer wohlhabenden Südstaaten - Familie stammt, die durch ihre traditionelle konservative Haltung geprägt ist und deren Einfluß er sich nicht ohne weiteres entziehen kann. Nicht leichter hat es Dan, der durch seine schwere, verletzte Kindheit, es beiden schwer macht, sich einander zu nähern. ( Um die Person Dan Crell besser verstehen zu können, wodurch einem vieles klarer beim lesen des Buches wird, empfehle ich ebendfalls das von Jim Grimsley geschriebene Buch "Wintervögel" zu lesen, welches die Kindheit von Dan Crell schildert. ) Zusammenfassend kann ich nur sagen, daß dieses Buch mich sehr bewegt hat, denn es gehört mehr dazu zu akzeptiern als zu verurteilen. Jeder der ernsthaft daran interessiert ist, seinen eigenen vertrauten Horizont zu erweitern, sollte einen Blick in dieses Buch wagen. Mein Prädikat : absolut lesenswert !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konnte es kaum aus den Händen legen, 27. November 2000
Von Ein Kunde
Diese Geschichte einfach herzzerreissend. Sie handelt von einer anfangs eher destruktiven Beziehung zweier Männer, deren gegenseitige Liebe füreinander mit jedem Kapitel deutlicher wird. Stellenweise ist sie so bedrückend, daß dem Leser das Herz schneller schlägt. Das Buch ist unbedingt empfehlenswert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsam, verstöhrend,realistisch..., 26. Juli 2001
Von Ein Kunde
..ein Einblick in die vielen noch unbekannte Welt der Beziehung zweier Männer. Ehrlich und empfindsam zugleich begleiten wir diesen Weg ein Stück, männliche Strategien, sich eher unverwundbar zu halten und einer tiefen emotinonalen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, scheitern immer dann, wenn sie sich in einer Beziehung begegnen...auch wenn hier der andere versucht, gegenzusteuern...und so hat mich das Buch an einige Erfahrungen erinnert, die mich verletzt haben...und ich andere verletzt habe. Ich freue mich schon auf das nächste Buch des Autors! Unbedingt lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trost und Freude, 8. Oktober 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben zwischen den Sternen (Taschenbuch)
Es ist eine Wohltat, ein so gut und intelligent geschriebenes Buch zu lesen. Mühelos scheinen die Worte aus der Feder des Autors zu fließen und zwischenmenschliche Beziehungen in all ihrer Kompliziertheit und Ambivalenz einzufangen. Mit seltener Präzision und Empathie werden kleinste Regungen des menschlichen Herzens registriert und behutsam zusammengefügt. Mit wachsender Anteilnahme und Sympathie verfolgt man das Verhalten dieser beiden großen Jungen, in deren Seele noch das Kind zum Vorschein kommt, das sie einmal waren, die an ihrem Elternhaus hängen und doch nicht mehr dorthin gehören. Sie ringen um einen gangbaren Weg in ein eigenes Leben, um eine ihnen gemäße Lebensform, in der ihrem "Anderssein" Akzeptanz widerfährt. Ergreifend, authentisch und wahrhaftig ist dieses Buch, voll kluger Beobachtungen und Zartgefühl. Das hohe Niveau der Erzählkunst wird durchgehalten bis zum Schluss. Nirgends wird der Autor oberflächlich, alles erscheint bis ins kleinste Detail durchdacht und mit Hingabe gestaltet.
Der englische Originaltitel "Comfort and Joy", entnommen aus einem Weihnachtslied, das in dem Roman eine Schlüsselrolle spielt, deutet an, was nicht nur die beiden Protagonisten, sondern alle Menschen suchen: Trost und Freude - Werte, die das Buch in gewisser Weise zu schenken vermag.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstfindung in der Zweisamkeit ("Das Leben zwischen den Sternen"), 2. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben zwischen den Sternen (Taschenbuch)
Nach der Lektüre einiger Teenie-Techtelmechtel freut man sich auf einen
Roman mit gestandenen Erwachsenen aus allen Altersgruppen und sozialen
Schichten. Die Freude währt nur kurz. Auch hier geht es um dieselbe
Problematik. Die persönlichen Nöte, die gegenseitigen Vorbehalte, die
Miss- oder gar Unverständnisse, die Boshaftigkeiten zwischen den Menschen
sind offensichtlich altersunabhängig und allgegenwärtig.

Ein athletisch gebauter "braun gebrannter Schwimmer aus dem Bilderbuch der
Träume" (S.198) namens Ford verguckt sich in Dan, eine ein paar Jahre
ältere "blasse Schönheit. Dan leidet an der Bluterkrankheit und ist
zusätzlich noch HIV positiv - wohl durch eine nicht ausreichend kon-
trollierte Bluttransfusion übertragen. Die äußerliche Ungleichheit der
beiden ist zwar eine die gegenseitige Anziehung nicht schmälernde Kom-
ponente, ganz im Gegenteil, kann allerdings ihre tiefer sitzenden
jeweiligen Vorbehalte auch nicht übertünchen. Die Zerbrechlichkeit ihrer
Beziehung hat viele Ursachen.

Ford kommt aus einer reichen Arztfamilie, die sich ihrer Traditionen be-
wusst ist, sie pflegt und sie durch den ebenfalls im Arztberuf tätigen
Sohn weitergereicht sehen möchte. Dadurch entstehen viele Jahre quälender
Ungewissheit und Vorwürfe der Eltern an Ford, wann er nun endlich heiraten
werde. Der denkt gar nicht daran. Schließlich ist Dan der Mann fürs Leben
- redet er sich ein und behält das Geheimnis für sich. Dessen Eltern
stammen aus eher bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater ist tot, und die
Mutter lebt nit ihrem zweiten Ehemann in einem Wohnwagen. Aber sie ist eine verständnisvolle Beschützerin, die nach anfänglichen Vorhaltungen den
Sohn akzeptiert, so wie er ist. Diese vertrackten Familienkonstellationen
brechen immer wieder aufs Neue in Diskussionen durch, sowohl zwischen dem
"grauäugigen Elfenkönig" (S.200) Ford und dem sich eher außerhalb der üb-
lichen gesellschaftlichen Zwänge bewegenden Dan mit den "Diamantspitzen"
(S.85) in den ernsten Augen, als auch zwischen Ford und seinen Scheuklappen tragenden und zur Akzeptanz ihres Sohnes unwilligen Eltern.
Das verunsichert Ford dermaßen, dass er permanent von einer "nagenden
Angst" (S.116) geplagt wird. Vertrauen und Misstrauen wechseln sich ab,
wozu oft auch Dan mit seiner Janusköpfigkeit beiträgt, weil er unter-
schiedliche Strukturen seiner Persönlichkeit von sich abgibt. Und Ford hat
ein Problem mit seiner Homosexualität ,vor der Öffentlichkeit und vor sich
selbst, und verdrängt das Schwulsein mit dem Hinweis an Dan, dass Männer
sich nicht küssen; überhaupt will er "über dieses schwule Zeug nicht reden" (S.190). Unüberhörbar ist die Sprachlosigkeit zwischen den beiden
Freunden präsent, die Furcht, den anderen durch ein unbedachtes oder falsch gewähltes Wort zu verletzen. Daraus resultiert die Verschlossenheit
und das Abriegeln des eigenen inneren Zuhause vor dem Partner. Hinzu kommt
noch die Belastung durch die Aussicht auf ein lebenslang durchzustehendes
Sexualleben nie ohne Kondome. Viel wird zwischen den Zeilen angedeutet,
aber nicht ausgesprochen. "Irgendwie ist nichts so, wie es sein sollte"
(S.129).
All diese Momente des gegenseitigen Fixierens, Belauerns, der Demütigungen
und innerlichen Gemeinheiten haben ihren Ursprung in Fords verborgenem
Doppelleben, als Klinikarzt und als Schwuler, und in Dans gefühlloser
Einstellung: Er "fühlte sich sicher, wenn Ford seiner nicht ganz sicher
war. Ein Versteck. Eine Zuflucht" (s.189). Er fürchtet am meisten, dass
Ford Macht über ihn gewinnen könnte. Und Ford? "Ich habe Angst..vor dir"
(S. 201). Woher kommt die? Dan ist eine Sphinx, selbstbewußt auftretend,
Theater spielend und Lieder singend, ein geachteter Hobby-Künstler neben
seiner Tätigkeit in der Klinikverwaltung. Eigenständig und schwer zu
durchschauen. Trotz aller Streitereien und Meinungsverschiedenheiten
mündet das unentwegte Bemühen der beiden um das Verstehen des anderen
schließlich in die Feststellung am Schluss des Romans: "In dieser Nacht gelang ihnen die Liebe" (S.240).

Das alles sind mehr oder weniger Klischees. Wo ist also das Besondere und
Herausragende des Buches? Die Weihnachtszeit wird hier zum alles entschei-
denden Ereignis, ausführlichst, fast zu weitschweifig erzählt mit vielen
kleinen Nebensächlichkeiten ohne erkennbare tiefere Bedeutung. So viel
Weihnachtszauber ist den meisten Lesern wohl fremd. Aber: Ausgerechnet das
Fest der Liebe entlarvt die Sturheit und Lieblosigkeit in Fords stink-
reichem Elternhaus und offenbart die liebevolle Zuwendung in Dans ärmli-
chem Wohnmobil. Ford und Dan werden hinaus geworfen vom eigenen Vater, gehen trotzdem unbeirrt ihren Weg gemeinsam weiter. Die Belohnung für die Zielstrebigkeit ist die Gewissheit des Zusammenbleibenkönnens der beiden
Männer. Ihr Trotz und ihre Liebe überwinden alle Hindernisse. "Ihr zwei habt ganz schön was geschafft" (S.257), wie es Fords Schwester anerkennend
formuliert. Sie sind zu einem sich ihres eigenen Wertes bewußt gewordenem,
selbstbestimmtem Paar zusammen gewachsen. Der Weg zum Ich geht über das Du
- ein schwieriger Prozess, ein Kampf gegen innere und äußere Widrigkeiten.

Ein sprachlich und erzählerisch gelungenes, schönes Buch voller Melancholie und Optimismus, anspruchsvoll, nicht zuletzt in der Beschrei-
bung von den Menschen begleitenden Naturvorgängen. Mensch und Natur
bilden hier eine kosmische Einheit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MIR IST IMMER NOCH WARM UM`S HERZ!, 10. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben zwischen den Sternen (Taschenbuch)
Eine wunderschöne aufwühlende Liebesgeschichte. Abwechselnd erzählt aus Sicht von Dan, einem Krankenhausangestellten, aus einfachen Verhältnissen stammend und aus Sicht von Ford, einem Doktor, aus reicher Familie, dem auf Grund seines Stammbaums der Lebensweg vorgezeichnet scheint. Aber das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten, die die beiden überwinden müssen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist schön....., 20. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Leben zwischen den Sternen (Taschenbuch)
... auch wenn man schwul ist! Oder es gerade deswegen. Das Buch hat mich sehr fasziniert, die klaren Worte und die Beschreibung von wundervollen Details einer sicher aufbauenden Liebensbeziehung, oder besser Lebensbeziehung, ist dem Autor Jim Grimsley so gut gelungen, dass man fast glauben muss, wem gelänge es besser?
Erschreckend oft und auch wieder stolz und froh habe ich viele Paralellen zu meinem Leben und meiner wundervollen Beziehung gefunden und es hat mich bestärkt, dass das Leben so schön ist!
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Das Leben zwischen den Sternen
Das Leben zwischen den Sternen von Jim Grimsley (Gebundene Ausgabe - 1. November 2011)
EUR 12,95
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