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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neuer Weg sich selbst anzunehmen
Niemals hätte ich es für möglich gehalten dass man ein so dickes Buch zum Thema Mitgefühl schreiben kann. Jon Kabat-Zinn, Daniel Siegel, Jack Kornfeld, Christopher Gerner haben Bücher über Achtsamkeit geschrieben und die heimischen Autoren Michalak und Heidenreich, Anderssen-Reuster und Alois Burkhard haben sehr überzeugend die...
Veröffentlicht am 31. Januar 2012 von Manfred Sandau

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch so langatmig wie sein Titel :)
Eins gleich vorab: Die Themen Mitgefühl und Selbstmitgefühl sind extrem hilfreich für uns moderne Menschen! Daher ist jedes Buch aus diesem Bereich wichtig und sinnvoll. Im konkreten Fall wurde das Thema vom sachkundigen Autor erschöpfend umgesetzt - leider aber auch so langatmig, dass man die Befürchtung haben muss, dass einige interessierte...
Vor 14 Monaten von Kai von Hirschfeld veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neuer Weg sich selbst anzunehmen, 31. Januar 2012
Von 
Manfred Sandau (Hespe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mitgefühl: Wie wir Mitgefühl nutzen können, um Glück und Selbstakzeptanz zu entwickeln und es uns wohl sein lassen (Broschiert)
Niemals hätte ich es für möglich gehalten dass man ein so dickes Buch zum Thema Mitgefühl schreiben kann. Jon Kabat-Zinn, Daniel Siegel, Jack Kornfeld, Christopher Gerner haben Bücher über Achtsamkeit geschrieben und die heimischen Autoren Michalak und Heidenreich, Anderssen-Reuster und Alois Burkhard haben sehr überzeugend die achtsamkeitsbasierten Anwendungen in der Therapie unterschiedlicher Krankheiten dargestellt.
An einigen Büchern zu diesen Themen hat mich gestört, dass Begriffe, die aus dem Buddhismus oder Hinduismus stammen und die für einige Meditations-oder Einsichtsschritte stehen, in den Texten ganz selbstverständlich verwendet werden, ohne dass ich mir so recht etwas darunter vorstellen konnte.
Paul Gilbert ist ein westlicher Psychologe und er betreibt ganz normale kognitive- und Verhaltenstherapie. Er untersuchte mit wissenschaftlichen Methoden die psychischen und physischen Veränderungen, die sich einstellten wenn er mit seinen Patienten versuchte die Kunst des Mitgefühls für sich selbst und andere Menschen zu kultivieren.
Leid ist in der Welt und Leid gehört zu jedem Leben. Ich habe gelacht, an der Stelle an der der Autor schreibt, dass er ungeduldig sein kann und manchmal ausrastet. Es geht also nicht darum den Versuch zu unternehmen bessere Menschen sein zu wollen als wir sind. Das Mitgefühl meint auch nicht den Groschen, den man dem Bettler in der Fußgängerzone schnell in sein Hütchen schmeißt.
Was ich gut finde an diesem Buch, ist dass man jetzt und hier damit beginnen kann. dass es kleine, alltägliche, nachvollziehbare Schritte sind.
Ich brauche nicht abheben und ein Heiliger werden, der ich nicht bin. Kornfeld drückt das in einem seiner Bücher so aus: Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen. Wenn ich Gilbert richtig verstanden habe, wäre es am besten, Mitgefühl auch in solchen alltäglichen Situationen zu versuchen.
Wenn man den Dalai Lama irgendwo in der Öffentlichkeit sieht, sieht man ihn meistens lächeln. Über diesem heiteren Anblick, vergisst man vielleicht, dass hinter einer solchen Lebenshaltung, eine jahrzehntelange Selbstschulung und disziplinierte Meditationspraxis steht, die wir wahrscheinlich, es sei denn wir würden erleuchtet, nie erreichen werden.
Paul Gilbert nimmt uns mit diesem Buch das genau erklärt was zum Mitgefühl gehört, jede Entschuldigung, damit zu beginnen. Wenn man damit beginnt, wird sich auch sofort im Gehirn etwas ändern. So wie ein Klavierspieler durch ständige Übung seine Fähigkeit Musikstücke zu spielen, ständig verbessert, so können auch wir, die Fähigkeit das Leben, andere Menschen, uns selbst mit mitfühlenden und achtsamen Blicken zu sehen, durch Übung verbessern. Ich denke an traumatisierte und dissoziierte Menschen, denen dieses Buch eine wertvolle und praktikable Unterstützung bieten kann, sich so zu sehen wie man ist und sich so zu nehmen. Oder auch Zustände, die wir im Moment nicht ändern können, zunächst einmal zu lassen und nicht etwas zu wollen das nicht geht. Diesen Zustand mit einer mitfühlenden Haltung zu betrachten, auch uns selbst in diesem Wollen, dass es doch anders sein sollte. Das hilft, es zu verwandeln.
Mitgefühl, auch mit sich selbst, steht für den westlichen Menschen in Verdacht selbstsüchtig und damit obsolet zu sein. Wer dies Buch gelesen hat, lernt, dass je mehr Mitgefühl er mit anderen, mit sich selbst, mit der Natur, den Tieren und allem Sein, entwickelt, sich dadurch sein Denken und die Neurobiologie verändern. Nach meiner Meinung ist dieses Ziel vor allem für traumatisierte Menschen ein erstrebenswertes Ziel und damit empfehle ich dieses Buch diesen Menschen und denen die mit ihnen zu tun haben ganz besonders.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch so langatmig wie sein Titel :), 7. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mitgefühl: Wie wir Mitgefühl nutzen können, um Glück und Selbstakzeptanz zu entwickeln und es uns wohl sein lassen (Broschiert)
Eins gleich vorab: Die Themen Mitgefühl und Selbstmitgefühl sind extrem hilfreich für uns moderne Menschen! Daher ist jedes Buch aus diesem Bereich wichtig und sinnvoll. Im konkreten Fall wurde das Thema vom sachkundigen Autor erschöpfend umgesetzt - leider aber auch so langatmig, dass man die Befürchtung haben muss, dass einige interessierte Leser Monate brauchen werden, bis sie die zentralen Botschaften alle gelesen haben werden. Das ist ein wenig schade, da das Buch ja in weiten Teilen anwendungsbezogen ist und auch als Selbsthilferatgeber fungieren will. Diesem Anspruch steht es sich durch seinen unnötigen Umfang eben leider etwas selbst im Weg.

Nachdem ich in den letzten 3 Monaten einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, ist meine persönliche Meinung, dass für den anwendungsorientierten Leser das Buch von Kristin Neff wohl die bessere Wahl ist.: http://www.amazon.de/Selbstmitgef%C3%BChl-unseren-Schw%C3%A4chen-vers%C3%B6hnen-selbst/dp/3424630551
Sie schreibt mehr auf den Punkt - auch wenn sie in guter alter amerikanischer Manier natürlich trotzdem genügend Fallbeispiele einwebt und manchmal vielleicht etwas zuviel aus ihrer eigenen Biographie beifügt. Und ganz wichtig: Sie beschreibt außerdem eine sehr effiziente selbstmitfühlende Methode, die Paul Gilbert trotz seines umfangreichen Werkes nicht erwähnt (genausowenig wie Christian Germer in seinem "Achtsamen Weg zur Selbstliebe").

Daher vergebe ich für Paul Gilbert "Wie wir Mitgefühl nutzen können, um Glück und Selbstakpeztanz zu entwickeln und es uns wohl sein zu lassen" 3 von 5 Sternen. Das Thema ist hochaktuell und das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber es gibt mittlerweile eben bessere Alternativen.
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