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Kundenrezensionen

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am 22. August 2011
Aus meiner Sicht das beste deutschsprachige Buch zur Akzeptanz und Commitment Therapie. Für beruflich am Thema interessierte Leser oder Menschen, die sich tiefergehend mit der Materie auseinandersetzen wollen (als das in den Selbsthilfebüchern/"Patientenratgebern" der Fall ist).

Aus dem Vorwort von Dr. Steven C. Hayes: "Russ Harris gelingt es brillant ... auf verständliche Weise darzustellen". "ACT leicht gemacht. Unbestreitbar. Dieses Buch atmet Klarheit - auf jeder Seite". Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Erheblich klarer und verständlicher als Hayes, ... eigenes Werk: "Akzeptanz und Commitment Therapie. Ein erlebnisorientierter Ansatz zur Verhaltensänderung." CIP-Medien (2007).
Viel kürzer gefasst, aber bzgl. Klarheit/Verständlichkeit ähnlich (oder in diesem Punkt noch etwas besser): Eifert - "Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)". Hofgrefe (2011).

Insgesamt gute bis sehr gute Übersetzung, so dass man nicht auf das englischsprachige Originalwerk angewiesen ist (ohne dass ich die Übersetzung bisher systematisch und im Detail überprüft habe).

(Kleine) Kritikpunkte:
- Stichwortverzeichnis fehlt (im englischsprachigen Original vorhanden)
- Vereinzelt entspricht die Übersetzung nicht dem "üblichen" Sprachgebrauch (und meinem Sprachempfinden). Das Verständis wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.
- Bei den Synonymen zu Beginn der vertiefenden Kapitel wird nicht auf die im deutschsprachigen Raum gebräuchlichen alternativen Begriffe eingegangen.

Auf der Verlagsseite findet sich eine Leseprobe incl. Inhaltsverzeichnis (derzeit keine Buch-Vorschau auf amazon verfügbar). Ein Überblick zum generellen Aufbau des Buches findet sich dort auf Seite 14.
"Standardbegriffe" für die von Harris benutzten Überschriften für Kapitel 7 bis 12 (ACT-Kernprozesse): Defusion, Akzeptanz, Hier und Jetzt, Selbst als Kontext, Werte, Engagiertes Handeln - nur falls der kundige Leser nach diesen Begriffen sucht.
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am 25. August 2011
ACT leicht gemacht, ein Titel, der hält was er verspricht. Der Autor Russ Harris ist einer der bekanntesten ACT Therapeuten und bekannt dafür, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Für ACT-Neulinge ein gutes Buch, auch und gerade wenn man nicht von der Kognitiven Verhaltenstherapie kommt (dann empfiehlt sich vielleicht eher Ciarrochi und Bailey "Akzeptanz- und Commitment Therapie in der KVT"). Es ist 400 Seiten stark und bietet daher mehr Anschaulichkeit als das Buch von Eifert mit 100 Seiten). Wie schon in der anderen Rezension hier angedeutet, ist die deutsche Übersetzung "eigen", um nicht zu sagen unglücklich an entscheidender Stelle. Das englische "mind" wird mit "Geist" übersetzt, was weder üblich ist, noch treffend. Auch der deutschsprachige Amerikaner Georg Eifert spricht von "Verstand" im Deutschen, wenn er auf englisch "mind" sagt. Wer als Leser darüber hinwegsehen mag, hat ein lohnendes Buch für sich, das den Besuch von ACT workshops zu ergänzen vermag. Als Vertiefung empfiehlt sich dann "ACT-Training" von Luoma, Hayes und Walser.
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am 28. Februar 2012
Ich kann mich meinen Mit-Rezensenten nur anschließen: Ein wichtiges, tolles Buch, in dem es Russ Harris vorbildlich versteht ACT klar und verständlich sowohl für interessierte Laien als auch für Therapeuten darzustellen. Wg der Übersetzung ist allerdings wirklich Vorsicht geboten: Die Übersetzerin geht mit den Begriffen von ACT lange nicht so präzise um, wie es notwendig ist. Neben den erwähnten Unschärfen bzgl. Geist und Verstand etc. ist auch die von Steven C Hayes und Russ Harris wichtige Unterscheidung zwischen Schmerz (PAIN) und Leid (SUFFER) im Buch nicht konsequent und richtig. So steht gleich am Anfang im Einführungskapitel das deutsche Wort Leid während im englischen Original Pain steht. Entsprechend müsste in der deutschen Übersetzung an dieser Stelle Schmerz stehen. Das ist ärgerlich, denn diese Unterscheidung ist bei ACT sehr wichtig. Laut ACT ist Schmerz im Leben eines Menschens unvermeidbar, Leid (= im Schmerz verharren) allerdings vermeidbar. Ich habe jetzt nicht das gesamte Buch darauf hin kontrolliert, allerdings führt ein solcher Fehler am Anfang unweigerlich dazu, dass man der Übersetzung und dem Text misstraut und dann lieber gleich zum englischen Original greift. Das ist schade.
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am 30. April 2016
der Inhalt verdient fünf Sterne. Ein absolut brauchbarer und praxisbezogener Überblick.
Für die fehlenden Strukturierungen des Textes einen Stern Abzug, weil dies den Gebrauch des Buches als Arbeitsbuch für Lernende doch erheblich einschränkt und man sich wünscht, die E-Book Version zu haben, wo man solche Dinge selber nachtragen kann. Es fehlt nicht nur ein Stichwort-, sondern auch ein Metaphern- und ein Übungsverzeichnis. Sogar das Inhaltsverzeichnis könnte mehr Hinweise auf den Inhalt enthalten und differenzierter entlang der Unterüberschriften ausgestaltet sein. Die "blumigen" Überschriften wie "Kreative was??!" oder "Wissen, was zählt" erschließen den Inhalt vielleicht dem Fortgeschrittenen, aber nicht der Zielgruppe des Werkes: "Einsteiger". Wer vermutet schon hinter der Überschrift "Mit ACT beginnen" das Anamnese Format?

Es empfiehlt sich, bereits beim erstmaligen Lesen das Inhaltsverzeichnis entlang des ACT-Hexaflexes zu konkretisieren und die Titel sowie die Seitenzahlen von Metaphern und Übungen zu notieren, damit man sich später keinen Wolf blättert, wenn man darauf zurückgreifen will. Denn ACT Formate nehmen häufig Bezug auf bestimmte Metaphern.
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am 21. August 2014
Ich kannte ACT vorher nicht, kann also keine Vergleiche zu anderen Büchern liefern.
So, wie das Buch gestaltet ist, ist immer der rote Faden vorhanden. Notfalls wird verwiesen auf.., kurz wiederholt, in Erinnerung gebracht, damit der Zusammenhang immer sofort deutlich wird. Finde ich prima.
Es gibt andere Bücher, in denen ich blättern muss "wie war das nochmal, wo stand das", - das bleibt dem Leser hier erspart und macht das Buch zu einem der übersichtlichsten, die ich im psychologischen Bereich kenne.
Ansonsten ist das Thema keineswegs trocken, sondern eher lebendig dargestellt, stellenweise finde ich es sogar spannend geschildert.
Mir gefiel der etwas andere Ansatz, nicht um das Problem zu kreisen, sondern Fähigkeiten zu Lösungen zu stärken, - mal vereinfacht gesagt.
Es spricht viel Respekt anderen Menschen, Ratsuchenden und Klienten gegenüber aus den Worten des Autors.
Danke dem einen Rezensor vor mir, der auf die Übersetzungs-Unklarheit (pain-suffer) hinwies, was mir nicht aufgefallen wäre, da ich die Original-Literatur dazu nicht kenne.
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am 20. Januar 2014
Endlich mal wieder ein Buch, in dem klar und übersichtlich dargestellt wird, worum es dabei geht. D.h. beim Lesen bleibt viel hängen. Die beste Einführung zum Thema, die ich mir vorstellen kann.
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